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Heute an der Tanke (Politik)

Floatdownstream, Lünen, Mittwoch, 01.04.2026, 17:43 (vor 3 Tagen)
bearbeitet von Klopfer, Donnerstag, 02.04.2026, 16:41

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 12:40 (vor 22 Stunden, 2 Minuten) @ Floatdownstream

Wirtschaftsweise Grimm bringt Tempolimit ins Spiel (Tagesschau)

"Die Wirtschaftsweise Grimm hält ein Tempolimit im Verkehr für ein "kluges Signal" und verweist auf andere Länder, die härtere Maßnahmen angesichts der Ölkrise ergreifen. Die bisherigen Maßnahmen der Regierung hält sie für verfehlt."

Von Grimm hätte ich das nicht erwartet. Aber die Forderung halte ich für angemessen. Bereits vor gut einer Woche hatte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für den Fall eines länger andauernden Krieges vor einer möglichen Treibstoffknappheit gewarnt.

Bei längerem Iran-Krieg - Reiche: Ab Ende April könnte Benzin knapp werden (Deutschlandfunk vom 25.03.2026)

"Bundeswirtschaftsministerin Reiche hat im Fall eines längeren Iran-Kriegs vor Treibstoffknappheit gewarnt."

Stärker als Benzin dürften Diesel und ähnliche Produkte betroffen sein. Hier reicht die Raffineriekapazität im EU-Raum nicht aus, man kauft einen Teil aus dem außereuropäischen Ausland zu. Hier konkurriert man jetzt mit den asiatischen Staaten und Australien.

Ähnlich dürfte es auch beim LNG aussehen. Auch hier dürfte die Nachfrage nicht nur die Preise hochtreiben, darüber hinaus dürfte das Angebot auf dem Weltmarkt deutlich hinter der Nachfrage zurückbleiben.

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

DrRock, Freitag, 03.04.2026, 22:10 (vor 12 Stunden, 32 Minuten) @ Ulrich

Ist Wirtschatsweise/r eigentlich ein Ausbildungsberuf?
Wie wird man sowas?

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Samstag, 04.04.2026, 07:22 (vor 3 Stunden, 20 Minuten) @ DrRock

Ist Wirtschatsweise/r eigentlich ein Ausbildungsberuf?
Wie wird man sowas?

Indem man vom Bundespräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen wird.

Veronika Grimm wird da allerdings ausscheiden. Einer der Vorwürfe gegen sie ist, dass sie zu viele "Hüte" trägt. Sie ist u.a. Mitglied des Aufsichtsrats von Siemens Energy, Herausgeberin von Media Pioneer, Mitglied im Nationalen Wasserstoffrat und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Wirtschaftsrats der CDU.

Insbesondere wegen ihres Aufsichtsratspostens wurde sie aus dem Sachverständigenrat heraus massiv kritisiert. Die Frage ist, wem ihre Loyalität gilt. Siemens oder dem Sachverständigenrat?

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

donotrobme, Münsterland, Freitag, 03.04.2026, 19:33 (vor 15 Stunden, 9 Minuten) @ Ulrich

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.

Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 20:01 (vor 14 Stunden, 41 Minuten) @ donotrobme

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Freitag, 03.04.2026, 20:42 (vor 14 Stunden, 0 Minuten) @ Ulrich

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?


Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.

Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...
Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..
Außerdem sollte die Pendlerpauschale auf 100 % der Mineralölsteuern angehoben und monatlich mit der Lohnabrechnung "netto" ausgezahlt werden. Als drittes sollte den Mineralöl/Brennstoffkonzernen die Gewinnsteuer progressiv erhöht werden.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte aber ich denke so könnte man Verbrauch und Preiswucher ein wenig deckeln.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Samstag, 04.04.2026, 07:50 (vor 2 Stunden, 53 Minuten) @ Jonny Murgsbrüller

Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...

Ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen würde eine Einsparung im mindestens mittleren einstelligen Prozentbereich bringen. Das ist in der aktuellen Situation eine durchaus relevante Größenordnung.

Der EU-Energiekommissar Dan Jorgensen hat mittlerweile erklärt, dass sogar eine Kraftstoffrationierung notwendig werden könnte. Das sollte den Ernst der Lage verdeutlichen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Samstag, 04.04.2026, 07:35 (vor 3 Stunden, 7 Minuten) @ Jonny Murgsbrüller

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?


Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.


Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...
Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..
Außerdem sollte die Pendlerpauschale auf 100 % der Mineralölsteuern angehoben und monatlich mit der Lohnabrechnung "netto" ausgezahlt werden. Als drittes sollte den Mineralöl/Brennstoffkonzernen die Gewinnsteuer progressiv erhöht werden.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte aber ich denke so könnte man Verbrauch und Preiswucher ein wenig deckeln.

Wir werden diejenigen, die große Fahrzeuge mit hohem Spritverbrauch fahren, nicht morgen zwingen können, in sparsamere Autos mit Verbrennungsmotor oder gar Elektroautos umzusteigen. Dazu fehlt dem Staat die Befugnis, und morgen wären die sparsameren Fahrzeuge gar nicht verfügbar.

Aber der Staat darf Tempolimits verhängen. Dass es die bei uns auf der Autobahn nicht gibt, ist international die ganz große Ausnahme. Und so ein Tempolimit wirkt sich besonders bei den großen Fahrzeugen mit einer großen Frontfläche, die eh schon einen hohen Treibstoffverbrauch haben, besonders stark aus.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 22:30 (vor 12 Stunden, 13 Minuten) @ Jonny Murgsbrüller

Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..

Ea kommt aber nicht nur auf den Hubraum an. Ein neuer SUV kann weniger verbrauchen als ein 20 Jahre alter Kompaktwagen. Motoren und Getriebe sind effizienter geworden und Start/Stopp Automatik bringt auch etwas.
Wer also einen uralten VW Golf fährt, kann schlecht mit dem Finger auf einen Fahrer eines modernen SUV zeigen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Samstag, 04.04.2026, 07:40 (vor 3 Stunden, 2 Minuten) @ markus

Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..


Ea kommt aber nicht nur auf den Hubraum an. Ein neuer SUV kann weniger verbrauchen als ein 20 Jahre alter Kompaktwagen. Motoren und Getriebe sind effizienter geworden und Start/Stopp Automatik bringt auch etwas.
Wer also einen uralten VW Golf fährt, kann schlecht mit dem Finger auf einen Fahrer eines modernen SUV zeigen.

Die Physik kann man nicht betrügen. Ein SUV hat eine deutlich größere Frontfläche als ein älterer Kompaktwagen. Das führt dazu, dass er selbst bei einem günstigeren CW-Wert im höheren Geschwindigkeitsbereich deutlich mehr Kraftstoff benötigt. Verbrennungsmotoren sind mittlerweile so ausgereift, dass es hier in den letzten Jahrzehnten nur noch recht kleine Fortschritte gegeben hat, das gilt auch für Getriebe. Und eine Start/Stopp-Automatik muss schon eine Stunde lang oder länger den Motor ausschalten, um auch nur eine Einsparung von einem Liter Treibstoff zu ermöglichen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Samstag, 04.04.2026, 08:10 (vor 2 Stunden, 32 Minuten) @ Ulrich

Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..


Ea kommt aber nicht nur auf den Hubraum an. Ein neuer SUV kann weniger verbrauchen als ein 20 Jahre alter Kompaktwagen. Motoren und Getriebe sind effizienter geworden und Start/Stopp Automatik bringt auch etwas.
Wer also einen uralten VW Golf fährt, kann schlecht mit dem Finger auf einen Fahrer eines modernen SUV zeigen.


Die Physik kann man nicht betrügen. Ein SUV hat eine deutlich größere Frontfläche als ein älterer Kompaktwagen. Das führt dazu, dass er selbst bei einem günstigeren CW-Wert im höheren Geschwindigkeitsbereich deutlich mehr Kraftstoff benötigt. Verbrennungsmotoren sind mittlerweile so ausgereift, dass es hier in den letzten Jahrzehnten nur noch recht kleine Fortschritte gegeben hat, das gilt auch für Getriebe. Und eine Start/Stopp-Automatik muss schon eine Stunde lang oder länger den Motor ausschalten, um auch nur eine Einsparung von einem Liter Treibstoff zu ermöglichen.

Bei höheren Geschwindigkeiten ja. Ich staunte aber neulich nicht schlecht, als mir ein Fahrer eines neuen X3 seinen Verbrauch zeigte. Der war nämlich ziemlich genau auf dem gleichen Niveau wie bei meinem 1er von 2013 mit Schaltgetriebe. Der Segelmodus bringt wohl einiges an Einsparung.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Freitag, 03.04.2026, 23:54 (vor 10 Stunden, 48 Minuten) @ markus

Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..


Ea kommt aber nicht nur auf den Hubraum an. Ein neuer SUV kann weniger verbrauchen als ein 20 Jahre alter Kompaktwagen. Motoren und Getriebe sind effizienter geworden und Start/Stopp Automatik bringt auch etwas.
Wer also einen uralten VW Golf fährt, kann schlecht mit dem Finger auf einen Fahrer eines modernen SUV zeigen.

Der Fahrer des uralten VW würde bestimmt auch gerne den modernen SUV fahren, kann ihn sich aber eben nicht leisten. Außerdem fährt er die Karre dann wohl auch in den meisten Fällen weil er mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht bis gar nicht zur Arbeit oder zu ihm wichtigen Zielen kommt.
In vielen Fällen ist es auch der mit dem modernen SUV, der dem mit dem Golf im Büro erklärt, dass eine Lohnerhöhung wegen der angespannten betrieblichen Lage nicht möglich ist.

Dass z.B. ein Audi Q8, der auf der Autobahn mit 210 an einem 15 Jahre alten Golf, der rechts mit 110 fährt, vorbei rauscht weniger frisst als der Golf glaube ich auch nicht.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Samstag, 04.04.2026, 08:32 (vor 2 Stunden, 10 Minuten) @ Jonny Murgsbrüller

Der Fahrer des uralten VW würde bestimmt auch gerne den modernen SUV fahren, kann ihn sich aber eben nicht leisten.

Ich könnte es mir durchaus leisten, will es aber nicht. Ist das jetzt gut oder schlecht?

Außerdem fährt er die Karre dann wohl auch in den meisten Fällen weil er mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht bis gar nicht zur Arbeit oder zu ihm wichtigen Zielen kommt.

Wenn ich mir den Verkehr in Dortmund anschaue, also eine Stadt mit gutem Nahverkehr, kommt es mir so vor, als nutzen viele Menschen ihr Auto aus Bequemlichkeit. Denn dort könnte man ja ohne Auto sehr gut leben.

In vielen Fällen ist es auch der mit dem modernen SUV, der dem mit dem Golf im Büro erklärt, dass eine Lohnerhöhung wegen der angespannten betrieblichen Lage nicht möglich ist.

Das Schlimme ist doch: Die Leute glauben das und sind dann froh, überhaupt einen Job zu haben.


Dass z.B. ein Audi Q8, der auf der Autobahn mit 210 an einem 15 Jahre alten Golf, der rechts mit 110 fährt, vorbei rauscht weniger frisst als der Golf glaube ich auch nicht.

Das definitiv. Aber bei gleichen Geschwindigkeiten kann das ganz schnell anders sein.

Wo zieht man da überhaupt die Grenze? Ich weiß natürlich: Immer exakt eine Klasse über der, die man selbst fährt. Denn auch der Kleinwagenfahrer kann zurecht fragen: Warum fährst du Kompakt- oder sogar Mittelklasse? Noch besser wäre natürlich ein Smart Zweisitzer oder gleich ein Lastenrad.

Wenn wir ehrlich sind, wollen wir ganz oft selbst keinen Beitrag leisten. Man sucht sich die Gruppe heraus, die etwas besser dasteht und die sollen doch bitte leiden. Mein Beitrag ist gerade der, dass ich das Auto möglichst wenig bewege. Mehr Homeoffice und möglichst wenig überhaupt fahren bzw. mehr optimierte Fahrten (mehrere Erledigungen gezielt zusammenlegen und in einer Fahrt erledigen).

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

PePopp, Freitag, 03.04.2026, 23:01 (vor 11 Stunden, 41 Minuten) @ markus

Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..


Ea kommt aber nicht nur auf den Hubraum an. Ein neuer SUV kann weniger verbrauchen als ein 20 Jahre alter Kompaktwagen. Motoren und Getriebe sind effizienter geworden und Start/Stopp Automatik bringt auch etwas.
Wer also einen uralten VW Golf fährt, kann schlecht mit dem Finger auf einen Fahrer eines modernen SUV zeigen.

Mit dem kleinen Unterschied, dass der Fahrer des uralten Golfs das in den meisten Fällen deshalb macht, weil er sich ein neues Auto nicht leisten kann und man zudem schon ziemlich viele Kilometer fahren muss, damit sich das amortisiert.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

herrNick, Freitag, 03.04.2026, 20:51 (vor 13 Stunden, 51 Minuten) @ Jonny Murgsbrüller

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?


Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.


Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...
Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..
Außerdem sollte die Pendlerpauschale auf 100 % der Mineralölsteuern angehoben und monatlich mit der Lohnabrechnung "netto" ausgezahlt werden. Als drittes sollte den Mineralöl/Brennstoffkonzernen die Gewinnsteuer progressiv erhöht werden.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte aber ich denke so könnte man Verbrauch und Preiswucher ein wenig deckeln.

Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Freitag, 03.04.2026, 20:56 (vor 13 Stunden, 46 Minuten) @ herrNick

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?


Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.


Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...
Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..
Außerdem sollte die Pendlerpauschale auf 100 % der Mineralölsteuern angehoben und monatlich mit der Lohnabrechnung "netto" ausgezahlt werden. Als drittes sollte den Mineralöl/Brennstoffkonzernen die Gewinnsteuer progressiv erhöht werden.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte aber ich denke so könnte man Verbrauch und Preiswucher ein wenig deckeln.


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.

Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

herrNick, Freitag, 03.04.2026, 21:02 (vor 13 Stunden, 40 Minuten) @ Jonny Murgsbrüller

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?


Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.


Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...
Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..
Außerdem sollte die Pendlerpauschale auf 100 % der Mineralölsteuern angehoben und monatlich mit der Lohnabrechnung "netto" ausgezahlt werden. Als drittes sollte den Mineralöl/Brennstoffkonzernen die Gewinnsteuer progressiv erhöht werden.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte aber ich denke so könnte man Verbrauch und Preiswucher ein wenig deckeln.


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.


Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.

Autobahn 120, Landstraße 80, Ort 30

Was heißt „bringt nichts“? Ich bin jetzt kein Physiker, aber wenn ich 1,5 Tonnen weniger schnell bewege, brauche ich weniger Energie.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 21:46 (vor 12 Stunden, 56 Minuten) @ herrNick

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?


Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.


Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...
Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..
Außerdem sollte die Pendlerpauschale auf 100 % der Mineralölsteuern angehoben und monatlich mit der Lohnabrechnung "netto" ausgezahlt werden. Als drittes sollte den Mineralöl/Brennstoffkonzernen die Gewinnsteuer progressiv erhöht werden.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte aber ich denke so könnte man Verbrauch und Preiswucher ein wenig deckeln.


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.


Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.


Autobahn 120, Landstraße 80, Ort 30

Was heißt „bringt nichts“? Ich bin jetzt kein Physiker, aber wenn ich 1,5 Tonnen weniger schnell bewege, brauche ich weniger Energie.

Autofreie Innenstädte. Wäre für mich der aller-allerwichtigste Punkt.


Würde nicht nur Sprit sparen, sondern die Lebensqualität der Anwohner und Passanten heben. Aber ne, in Dortmund stampfen wir mal lieber die Straßenbahnen in der Kampfstraße ein. Ganz schlauer move war das damals, ganz schlau.

Ja, ich weiß das es noch die U-Bahn Verbindung gibt.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Freitag, 03.04.2026, 21:10 (vor 13 Stunden, 32 Minuten) @ herrNick


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.


Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.


Autobahn 120, Landstraße 80, Ort 30

Was heißt „bringt nichts“? Ich bin jetzt kein Physiker, aber wenn ich 1,5 Tonnen weniger schnell bewege, brauche ich weniger Energie.

Als auch kein Physiker sage ich mal, wenn ich langsamer fahre, fahr ich länger :)

Aber im ernst, ich denke die Geschwindigkeiten 50 und 100 passen irgendwie auch zur Wahl des Gangs. Also ich bin da wo 70 war nie im 6ten gefahren, glaube irgendwie nicht, dass man da Sprit sparen könnte.
Ich bin als der Ukrainekrieg ausbrach und der Sprit teuer geworden ist jede Woche ca. 700 km gefahren. Ich hatte mir angewöhnt, viel vorausschauender zu fahren, sprich, schneller vom Gas, mehr rollen und weniger bremsen. Das hat (nach Angabe des Bordcomputers) schon sichtbare Auswirkungen gehabt. Hatte dann aber auch zeitnah auf einen vollelektrischen gewechselt.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 22:21 (vor 12 Stunden, 21 Minuten) @ Jonny Murgsbrüller


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.


Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.


Autobahn 120, Landstraße 80, Ort 30

Was heißt „bringt nichts“? Ich bin jetzt kein Physiker, aber wenn ich 1,5 Tonnen weniger schnell bewege, brauche ich weniger Energie.


Als auch kein Physiker sage ich mal, wenn ich langsamer fahre, fahr ich länger :)

Aber im ernst, ich denke die Geschwindigkeiten 50 und 100 passen irgendwie auch zur Wahl des Gangs. Also ich bin da wo 70 war nie im 6ten gefahren, glaube irgendwie nicht, dass man da Sprit sparen könnte.

Das ist so. Ich habe auch 6 Gänge und bis etwa 130 km/h ist es möglich, den Momentverbrauch unter 5l zu halten. Erst danach geht es spürbar rauf. Hin und wieder überhole ich andere Fahrzeuge mit 150 km/h. Aber das fällt am Ende der Strecke kaum ins Gewicht.

Auf Landstraßen und vor allem innerorts habe ich einen höheren Verbrauch als 5l, da dort Kreuzungen und Ampeln ein ständiges Stoppen und wieder Anfahren erfordern. Autobahnen sind insgesamt spritsparend.

Ich bin als der Ukrainekrieg ausbrach und der Sprit teuer geworden ist jede Woche ca. 700 km gefahren. Ich hatte mir angewöhnt, viel vorausschauender zu fahren, sprich, schneller vom Gas, mehr rollen und weniger bremsen. Das hat (nach Angabe des Bordcomputers) schon sichtbare Auswirkungen gehabt.

Ich sehe das auch im Bordcomputer. Möglichst früh die Gänge hochschalten, möglichst vorausschauend ohne Bremsvorgang am Ortseingang oder vor dem nächsten Kreisverkehr reinrollen, machen sich deutlich bemerkbar. Auch der Tempomat bringt etwas. Man spart da ja nicht nur Sprit, sondern hat auch deutlich weniger Verschleiß an den Bremsen.

Leider kleben mir nachfolgende Autos regelmäßig am Heck. Die allermeisten Autofahrer nutzen wohl im letzten Moment ausgiebig ihre Bremsen. Manche Autofahrer sind ohnehin seltsam. Einige lassen ihr Fernlicht kontinuierlich an, andere haben noch nie was vom Rechtsfahrgebot gehört und die nächsten fahren kontinuierlich 80 km/h, auch wenn nur 70 oder sogar 100 km/h erlaubt sind, die nächsten führen waghalsige Überholungen durch.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Freitag, 03.04.2026, 23:31 (vor 11 Stunden, 11 Minuten) @ markus

Leider kleben mir nachfolgende Autos regelmäßig am Heck. Die allermeisten Autofahrer nutzen wohl im letzten Moment ausgiebig ihre Bremsen. Manche Autofahrer sind ohnehin seltsam. Einige lassen ihr Fernlicht kontinuierlich an, andere haben noch nie was vom Rechtsfahrgebot gehört und die nächsten fahren kontinuierlich 80 km/h, auch wenn nur 70 oder sogar 100 km/h erlaubt sind, die nächsten führen waghalsige Überholungen durch.

Da müsstest du mal nachts hier in Ecuador fahren. Hier meinen etliche, mit dem Fernlicht auf sich aufmerksam machen zu müssen. Außerdem sind an vielen Fahrzeugen so viele bunte und oft auch wild blinkende Lampen verbaut. Man könnte meinen man sitzt im Autoscooter oder Musikexpress.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

haweka, Freitag, 03.04.2026, 21:24 (vor 13 Stunden, 19 Minuten) @ Jonny Murgsbrüller


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.


Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.


Autobahn 120, Landstraße 80, Ort 30

Was heißt „bringt nichts“? Ich bin jetzt kein Physiker, aber wenn ich 1,5 Tonnen weniger schnell bewege, brauche ich weniger Energie.


Als auch kein Physiker sage ich mal, wenn ich langsamer fahre, fahr ich länger :)

Wer in einer Tempo-30-Zone mit 60 Km/h fährt, ist nur halb so lange in dieser Zone wie vorgeschrieben. Die Zeit für einen Unfall reduziert sich also um 50 %. Bin aber auch kein Physiker.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Freitag, 03.04.2026, 21:28 (vor 13 Stunden, 14 Minuten) @ haweka


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.


Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.


Autobahn 120, Landstraße 80, Ort 30

Was heißt „bringt nichts“? Ich bin jetzt kein Physiker, aber wenn ich 1,5 Tonnen weniger schnell bewege, brauche ich weniger Energie.


Als auch kein Physiker sage ich mal, wenn ich langsamer fahre, fahr ich länger :)


Wer in einer Tempo-30-Zone mit 60 Km/h fährt, ist nur halb so lange in dieser Zone wie vorgeschrieben. Die Zeit für einen Unfall reduziert sich also um 50 %. Bin aber auch kein Physiker.

*Lach :)))

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

Thor, Köln, Freitag, 03.04.2026, 15:21 (vor 19 Stunden, 21 Minuten) @ Ulrich

...brauchen wir. *Sarkasmus aus*

Vielleicht denken jetzt mal einige nach und schauen auf die Krise 2022 und was Habeck und Lindner da gemacht haben. Warum das jetzt bei Reiche nichts mehr geht, keine Ahnung.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

Frankonius, Frankfurt, Freitag, 03.04.2026, 19:29 (vor 15 Stunden, 13 Minuten) @ Thor

Wer von hocheffektiven Verbrenner redet, hat in Physik nicht aufgepasst.
Ein Wärme-Kraft-Prozess kann maximal 40 % Wirkungsgrad (Schiffsdiesel) erreichen.

Insofern hatte die Titanic auch eine hocheffektiven Antrieb mit der Kombination aus Dampfmaschine und angeschlossener Niederdruckturbine.
Aber sowohl die Prozesse mit Verbrennungsmotoren als auch Dampfturbinen sind ausgereizt.

Wenn man den Strom mit den verhassten Windmühlen und Solarzellen herstellt, ist die E-Mobilität in Sachen Sauberkeit und Effizienz nicht zu schlagen (fahre selbst noch eine sparsamen Verbrenner). Der neue BMW I3 (neue Klasse) ist geil, aber zu teuer, der Polo Id macht Hoffnung.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 20:11 (vor 14 Stunden, 31 Minuten) @ Frankonius

Wer von hocheffektiven Verbrenner redet, hat in Physik nicht aufgepasst.
Ein Wärme-Kraft-Prozess kann maximal 40 % Wirkungsgrad (Schiffsdiesel) erreichen.

Insofern hatte die Titanic auch eine hocheffektiven Antrieb mit der Kombination aus Dampfmaschine und angeschlossener Niederdruckturbine.
Aber sowohl die Prozesse mit Verbrennungsmotoren als auch Dampfturbinen sind ausgereizt.

Wenn man den Strom mit den verhassten Windmühlen und Solarzellen herstellt, ist die E-Mobilität in Sachen Sauberkeit und Effizienz nicht zu schlagen (fahre selbst noch eine sparsamen Verbrenner). Der neue BMW I3 (neue Klasse) ist geil, aber zu teuer, der Polo Id macht Hoffnung.

Im normalen Betrieb sind es bei einem Verbrennungsmotor in einem Auto wohl eher 20 Prozent, weil er sich meist nicht im optimalen Lastbereich bewegt.

Die neue Klasse gefällt in der Tat technisch und optisch. Mal schauen, was das Modell mit Heckantrieb kosten wird.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 15:34 (vor 19 Stunden, 8 Minuten) @ Thor

...brauchen wir. *Sarkasmus aus*

Vielleicht denken jetzt mal einige nach und schauen auf die Krise 2022 und was Habeck und Lindner da gemacht haben. Warum das jetzt bei Reiche nichts mehr geht, keine Ahnung.

Mir hat bei weitem nicht alles gut gefallen, was Robert Habeck gemacht hat. Aber man ist durch die Gasmangellage deutlich besser durch gekommen, als alle erwartet hatten.

Was allerdings Christian Lindner angeht, so hat sein Tankrabatt vor allem den Mineralölkonzernen genutzt.

Für den angeblich "hocheffektiven Verbrenner" hat übrigens noch gestern Markus Söder geworben. Ich frage mich, was der Mann in den letzten Wochen wohl gemacht hat. Und auch Katherina Reiche ist meiner Meinung nach eine völlige Fehlbesetzung. Ihre "Biotreppe", die sie kurz vor dem US-Angriff vorgestellt hat, um die Gasheizung zu retten, kann nicht funktionieren. Dafür haben wir viel zu wenig Biogas. Ich hoffe, Friedrich Merz zieht endlich den Stecker. In ihrem Ministerium hat die Frau mittlerweile sehr viele Leute gefeuert oder in den Ruhestand geschickt, andere sind vor ihr geflüchtet. Mittlerweile ist das Ministerium kaum noch handlungsfähig.

Was den Kampf gegen das Elektroauto und die Wärmepumpe angeht, so hat sich die Union in die Falle begeben. Ich hoffe, man findet schnell wieder aus dieser Sackgasse heraus. Der Kampf für die Gasheizung und das Auto mit Verbrennungsmotor ist ähnlich erfolgversprechend wie der Kampf für die Dampflok Mitte des letzten Jahrhunderts.

Noch nie etwas von Technologieoffenheit gehört?

haweka, Freitag, 03.04.2026, 17:12 (vor 17 Stunden, 31 Minuten) @ Ulrich

War nur Spaß. Mich erinnert das Ganze an den gestoppten Glasfaserausbau. Die sozialliberale Koalition hatte 1981 Pläne für einen bundesweiten Glasfaserausbau beschlossen. Mit Investitionen von drei Milliarden DM (war damals viel Geld) pro Jahr wollte man Westdeutschland komplett mit Glasfaser ausstatten. 1982 kam die CDU mit Helmut Kohl an die Regierung und das Vorhaben wurde gestoppt. Stattdessen wurden (billige) Kupferkabel gefördert und verlegt, um den Ausbau des Kabel- und Privatfernsehens zu unterstützen.

Noch nie etwas von Technologieoffenheit gehört?

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 17:27 (vor 17 Stunden, 15 Minuten) @ haweka

Ja die CDU hat ein Händchen dafür immer aufs Falsche Pferd zu setzen.
Trotzdem werden sie immer wieder gewählt. Sagt auch einiges über unser Land aus.

Noch nie etwas von Technologieoffenheit gehört?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 17:29 (vor 17 Stunden, 13 Minuten) @ Talentförderer

Ja die CDU hat ein Händchen dafür immer aufs Falsche Pferd zu setzen.
Trotzdem werden sie immer wieder gewählt. Sagt auch einiges über unser Land aus.

Oder über die restlichen Parteien. Das jahrzehntelang SPD-geführte NRW hat die Deutschen wohl als Role Model nicht überzeugt. ;-)

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 16:06 (vor 18 Stunden, 36 Minuten) @ Ulrich

Das Verhalten der Union ist in dem Punkt nicht mehr als faktenfremde Ideologie und ein Beispiel dafürm wie schlecht viele Juristen und Betriebswirte in den MINT- Fächern aufgepasst haben.

Wer von hocheffizienten Verbrennern rumfaselt, so tut als könne man den nächsten Jahren absehbar mit Fusionsreaktiren rechnen und im Europaparlament allen Ernstes verkündet. die teuerste Energieform Kernenergie sei günstig, der glaubt auch, dass er seinen Verbrenner demnächst mit Trockenwasser waschen kann.

Was Politik angeht, kann man ja unterschiedlicher Meinung sein, bei gnadenloser Dummheit sieht das aber anders aus.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 16:24 (vor 18 Stunden, 19 Minuten) @ nico36de

Das Verhalten der Union ist in dem Punkt nicht mehr als faktenfremde Ideologie und ein Beispiel dafürm wie schlecht viele Juristen und Betriebswirte in den MINT- Fächern aufgepasst haben.

Wer von hocheffizienten Verbrennern rumfaselt, so tut als könne man den nächsten Jahren absehbar mit Fusionsreaktiren rechnen und im Europaparlament allen Ernstes verkündet. die teuerste Energieform Kernenergie sei günstig, der glaubt auch, dass er seinen Verbrenner demnächst mit Trockenwasser waschen kann.

Was Politik angeht, kann man ja unterschiedlicher Meinung sein, bei gnadenloser Dummheit sieht das aber anders aus.

Diese Fusionsreaktoren sind in der Tat der nächste Irrsinn. Von voll funktionsfähigen Anlagen für die Stromerzeugung sind wir noch viele Jahrzehnte entfernt. Und auch dann würde sich die Frage stellen, ob die elektrische Energie tatsächlich für auch nur annähernd wettbewerbsfähige Preise erzeugt werden kann.

Auch das tote Pferd Kernenergie wird erneut aufgesattelt. Dabei waren bzw. sind die in der westlichen Welt zuletzt ans Netz gegangenen bzw. noch im Bau befindlichen AKW jeweils finanzielle Desaster. Flamanville beispielsweise sollte ursprünglich 3,3 Milliarden Euro kosten. Am Ende sind es über 23 Milliarden geworden. Bei den beiden noch im Bau befindlichen Reaktorblöcken im britischen Hinkley Point lautet die aktuelle Kostenschätzung 54 Milliarden Euro, Ende offen. Und auch die Bauzeiten vervielfachten sich jeweils gegenüber den ursprünglichen Plänen.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 16:42 (vor 18 Stunden, 0 Minuten) @ Ulrich

Das kommt halt dabei raus, wenn Politiker aufgrund ihrer Ausbildung meist keinerlei Ahnung von dem haben, worüber sie entscheiden.

Das ist ja schon schlimm genug. Abartig wird es aber erst dadurch, dass sie sich nicht an der Wissenschaft orientieren, sondern an den entweder doofen oder bösartigen Lobbyisten orientieren, die ihre subjektive, ohne die geringste Fachkenntnis gefasste Meinung einfach spiegeln.

Die Spitzenpolitiker sind fachlich in weiten Teilen intellektuelles Präkariat.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

markus93, Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 15:46 (vor 18 Stunden, 56 Minuten) @ Ulrich

Aber wenn man von diesem Kurs abgeht hätte man plötzlich übereinstimmende Positionen mit den Grünen
Damit wäre fast das ganze Wahlprogramm der Union hinüber.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 15:53 (vor 18 Stunden, 50 Minuten) @ markus93

Aber wenn man von diesem Kurs abgeht hätte man plötzlich übereinstimmende Positionen mit den Grünen
Damit wäre fast das ganze Wahlprogramm der Union hinüber.

Man hätte durchaus Möglichkeiten gehabt, sich in Fragen der Umsetzung der CO2-Emissionen von den Grünen abzusetzen. Leider haben unter Robert Habeck die "Hyperoptimierer" den Ton angegeben. Die Leute, die immer nur 100-Prozent-Lösungen wollten, koste es was es wolle. Da wäre viel Platz für Pragmatismus gewesen. Stattdessen hat man voll auf Populismus und den Kampf gegen die Energiewende gesetzt. "Habeck will euch die Gasheizung aus dem Keller reißen!" hat nie gestimmt, erlaubte es aber, eine Wutwelle zu schüren und so zu mobilisieren. Anscheinend hat während der Zeit in der Opposition niemand innerhalb der Union auch nur einen Gedanken darauf verschwendet, dass man sich so Probleme geschaffen hat, die einem später in der Regierung massiv auf die Füße fällen würden.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 14:48 (vor 19 Stunden, 54 Minuten) @ Ulrich

Der Effekt ist doch aber gleich Null bzw. nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es, wie in dem verlinkten Artikel unten beschrieben wird, lediglich zu 1-3% Treibstoffeinsparungen kommt (war zwar auf Österreich bezogen, aber gehen wir mal von einem ähnlichen Effekt für Deutschland aus). Und das dann nur auf das Land Deutschland bezogen. Der Ölpreis richtet sich ja nach weltweiten Nachfrage.

Wie weit würde der Ölpreis denn dadurch runtergehen? Meine Vermutung: absolut gar nicht.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Freitag, 03.04.2026, 16:42 (vor 18 Stunden, 0 Minuten) @ markus

Wie weit würde der Ölpreis denn dadurch runtergehen? Meine Vermutung: absolut gar nicht.

Man könnte Frau Grimms Vorschlag dahingehend interpretieren, dass es eher um einen indirekt und zeitverzögert wirkenden erzieherischen Effekt denn um eine direkt preisdämpfende Maßnahme handeln soll.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Klopfer ⌂, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 15:34 (vor 19 Stunden, 8 Minuten) @ markus

Der Effekt ist doch aber gleich Null bzw. nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es, wie in dem verlinkten Artikel unten beschrieben wird, lediglich zu 1-3% Treibstoffeinsparungen kommt (war zwar auf Österreich bezogen, aber gehen wir mal von einem ähnlichen Effekt für Deutschland aus).

Österreich hat ja bereits ein Tempolimit, da fallen die Einsparungen logischerweise etwas geringer aus.
Einen wirklichen Tropfen auf den heissen Stein gibt es ja nicht. Wenn 20% vom Öl fehlen, dann sind 3 % Einsparung schon eine relevante Größe.
Aber mehr als die reine Nettoeinsparung ist die Signalwirkung relevant. So ist es ja bisher den Wohlhabenden SUV-Rasern und den Aussendienstkombi-Rennfahrern (Hilti u. Co.) bisher ziemlich schnuppe, was der Sprit kostet, hauptsache die Vmax passt. Das ist dann in Sachen Einsparung in Deutschland insgesamt eher hinderlich, wenn die weiter ohne Limit agieren dürfen, während diejenigen die sich hohe Verbräuche nicht leisten können, mit 80 über die Bahn tuckern müssen.

In Sachen Tempolimit wäre ja auch viel Kreatives möglich, was wirklich spart. So könnte man generell Tempo 100 einführen und für alle Fahrzeuge über 2,5 to Gesamtgewicht Tempo 80. Meiner Meinung nach gehören solche Fahrzeuge eh in die LKW-Kategorie - auch wenn da ab und zu mal Porsche dransteht.
Viel zu viel Gewicht und Stirnfläche, wie bei einem SUV, treibt den Verbrauch massiv in die Höhe und nur allein der Kontostand sollte nicht darüber entscheiden dürfen, wie viel Resourcen man im Leben verbrauchen darf.

Wie weit würde der Ölpreis denn dadurch runtergehen? Meine Vermutung: absolut gar nicht.

Die eigentliche Ölpreisentwicklung ist nicht prognostizierbar, das ist richtig. Aber wenn der Bedarf sich in Richtung verfügbarem Angebot einpendelt, dann ist langfristig allen geholfen und dann wird auch der Preis an der Tankstelle wieder vom fairen Wettbewerb bestimmt und nicht vom Mangel.


SGG
Klopfer

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 15:47 (vor 18 Stunden, 55 Minuten) @ Klopfer

Der Effekt ist doch aber gleich Null bzw. nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es, wie in dem verlinkten Artikel unten beschrieben wird, lediglich zu 1-3% Treibstoffeinsparungen kommt (war zwar auf Österreich bezogen, aber gehen wir mal von einem ähnlichen Effekt für Deutschland aus).


Österreich hat ja bereits ein Tempolimit, da fallen die Einsparungen logischerweise etwas geringer aus.
Einen wirklichen Tropfen auf den heissen Stein gibt es ja nicht. Wenn 20% vom Öl fehlen, dann sind 3 % Einsparung schon eine relevante Größe.

Worauf ich vor allem hinaus wollte: Die 20% fehlen auf dem Weltmarkt. Die 3% Einsparung findet aber nur in Deutschland statt. Wenn Deutschland 2% der weltweiten Nachfrage verursacht, reduziert sich mit der 3% Einsprung die weltweite Nachfrage nur um 0,06%. Damit lassen sich doch nicht die Preise dämpfen, oder?

Dass wir Treibhausgase reduzieren müssen, ist ja noch einmal ein anderes Thema. Dass was hier aber suggeriert wird, nämlich, dass wir mit einer vermeintlich einfachen Maßnahme schon bald wieder günstig tanken können, sehe ich so nicht bei den Dimensionen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Klopfer ⌂, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 16:03 (vor 18 Stunden, 39 Minuten) @ markus

In meinem Beitrag ging es nicht um Treibhausgase, das ist nochmal eine ganz andere Diskussion.

Die Decke ist einfach zu kurz. Es geht exclusiv darum, den Energieverbrauch in Deutschland zu senken und als einer der größten Netto-Verbraucher von Erdöl weltweit ist es schon mitentscheidend, wie wir agieren. Da hilft auch kein ständiges Schönrechnen nach dem Motto: "Kommt ja eh nicht darauf an !"

Oder mal ganz polemisch:
Das NoLimit-Geballere eines einzelnen SUV-Fahrers in Deutschland ist dafür mitverantwortlich, dass in einer Hütte in Burkina-Faso der Strom abgestellt werden muss.
Und bei genauerem Nachdenken muss das eigentlich auch jedem Autobahnraser klar sein.

SGG
Klopfer

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 16:20 (vor 18 Stunden, 22 Minuten) @ Klopfer

In meinem Beitrag ging es nicht um Treibhausgase, das ist nochmal eine ganz andere Diskussion.

Die Decke ist einfach zu kurz. Es geht exclusiv darum, den Energieverbrauch in Deutschland zu senken und als einer der größten Netto-Verbraucher von Erdöl weltweit ist es schon mitentscheidend, wie wir agieren. Da hilft auch kein ständiges Schönrechnen nach dem Motto: "Kommt ja eh nicht darauf an !"

Grundsätzlich und langfristig betrachtet hast du recht. Was mich stört: In dem Text wird suggeriert, damit die Preise kurzfristig und deutlich senken zu können. Problem gelöst. Das seh ich halt so nicht und man lügt sich in die eigene Tasche, wenn man das glaubt.


Oder mal ganz polemisch:
Das NoLimit-Geballere eines einzelnen SUV-Fahrers in Deutschland ist dafür mitverantwortlich, dass in einer Hütte in Burkina-Faso der Strom abgestellt werden muss.
Und bei genauerem Nachdenken muss das eigentlich auch jedem Autobahnraser klar sein.

SGG
Klopfer

Wenn wir ehrlich sind, sollte nicht nur den „Rasern“, sondern schlicht jedem Autofahrer klar sein, dass das, was er da gerade tut, nicht gut ist.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 16:16 (vor 18 Stunden, 26 Minuten) @ Klopfer

In meinem Beitrag ging es nicht um Treibhausgase, das ist nochmal eine ganz andere Diskussion.

Treibhausgase habe ich ins Spiel gebracht, weil es hier einen einfachen, linearen Zusammenhang zum verbrauchten Kraftstoff gibt. Trotz der kleineren Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Kraftstoffarten bedeuten z.B. vier Prozent weniger CO2-Ausstoß etwa vier Prozent weniger Kraftstoff.


Die Decke ist einfach zu kurz. Es geht exclusiv darum, den Energieverbrauch in Deutschland zu senken und als einer der größten Netto-Verbraucher von Erdöl weltweit ist es schon mitentscheidend, wie wir agieren. Da hilft auch kein ständiges Schönrechnen nach dem Motto: "Kommt ja eh nicht darauf an !"

Genau das ist der Punkt.


Oder mal ganz polemisch:
Das NoLimit-Geballere eines einzelnen SUV-Fahrers in Deutschland ist dafür mitverantwortlich, dass in einer Hütte in Burkina-Faso der Strom abgestellt werden muss.
Und bei genauerem Nachdenken muss das eigentlich auch jedem Autobahnraser klar sein.

Polemisch, aber zutreffend.

Wir haben im Zweifelsfall das Geld, um deutlich mehr für die knappen Güter Rohöl, Diesel, Kerosin, LNG, etc. auszugeben. Die ärmeren Staaten aber nicht. Auch Bangladesch beispielsweise ging bereits in der letzten Woche das Öl aus. Das bedeutet den Zusammenbruch der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens.

Und für Diesel-Dieter: Zunächst einmal keine Jeans, keine T-Shirts mehr aus Bangladesch.


SGG
Klopfer

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 15:44 (vor 18 Stunden, 59 Minuten) @ Klopfer

Der Effekt ist doch aber gleich Null bzw. nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es, wie in dem verlinkten Artikel unten beschrieben wird, lediglich zu 1-3% Treibstoffeinsparungen kommt (war zwar auf Österreich bezogen, aber gehen wir mal von einem ähnlichen Effekt für Deutschland aus).


Österreich hat ja bereits ein Tempolimit, da fallen die Einsparungen logischerweise etwas geringer aus.
Einen wirklichen Tropfen auf den heissen Stein gibt es ja nicht. Wenn 20% vom Öl fehlen, dann sind 3 % Einsparung schon eine relevante Größe.
Aber mehr als die reine Nettoeinsparung ist die Signalwirkung relevant. So ist es ja bisher den Wohlhabenden SUV-Rasern und den Aussendienstkombi-Rennfahrern (Hilti u. Co.) bisher ziemlich schnuppe, was der Sprit kostet, hauptsache die Vmax passt. Das ist dann in Sachen Einsparung in Deutschland insgesamt eher hinderlich, wenn die weiter ohne Limit agieren dürfen, während diejenigen die sich hohe Verbräuche nicht leisten können, mit 80 über die Bahn tuckern müssen.

In Sachen Tempolimit wäre ja auch viel Kreatives möglich, was wirklich spart. So könnte man generell Tempo 100 einführen und für alle Fahrzeuge über 2,5 to Gesamtgewicht Tempo 80. Meiner Meinung nach gehören solche Fahrzeuge eh in die LKW-Kategorie - auch wenn da ab und zu mal Porsche dransteht.
Viel zu viel Gewicht und Stirnfläche, wie bei einem SUV, treibt den Verbrauch massiv in die Höhe und nur allein der Kontostand sollte nicht darüber entscheiden dürfen, wie viel Resourcen man im Leben verbrauchen darf.

Wie weit würde der Ölpreis denn dadurch runtergehen? Meine Vermutung: absolut gar nicht.


Die eigentliche Ölpreisentwicklung ist nicht prognostizierbar, das ist richtig. Aber wenn der Bedarf sich in Richtung verfügbarem Angebot einpendelt, dann ist langfristig allen geholfen und dann wird auch der Preis an der Tankstelle wieder vom fairen Wettbewerb bestimmt und nicht vom Mangel.

Danke für die qualifizierte Antwort!
Bringt es perfekt auf den Punkt!

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 15:12 (vor 19 Stunden, 30 Minuten) @ markus

Der Effekt ist doch aber gleich Null bzw. nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es, wie in dem verlinkten Artikel unten beschrieben wird, lediglich zu 1-3% Treibstoffeinsparungen kommt (war zwar auf Österreich bezogen, aber gehen wir mal von einem ähnlichen Effekt für Deutschland aus). Und das dann nur auf das Land Deutschland bezogen. Der Ölpreis richtet sich ja nach weltweiten Nachfrage.

Wie weit würde der Ölpreis denn dadurch runtergehen? Meine Vermutung: absolut gar nicht.

Selbst ein bis drei Prozent wären nicht zu verachten. Andere Quellen gehen übrigens davon aus, dass das Einsparpotenzial deutlich größer wäre. Hier ein Beispiel:

https://nationalgeographic.de/umwelt/2023/01/tempolimit-co2-einsparungen-deutlich-hoeher-als-vermutet/

Ein Tempolimit von 120 km/h würde danach pro Jahr etwa 6,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen. Bei einem Gesamtausstoß im Bereich von 145 Millionen CO2 im Straßenverkehr wären das mehr als vier Prozent. Bei Tempo 100/80 dürfe man noch spürbar mehr sein.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 15:29 (vor 19 Stunden, 14 Minuten) @ Ulrich

Der Effekt ist doch aber gleich Null bzw. nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es, wie in dem verlinkten Artikel unten beschrieben wird, lediglich zu 1-3% Treibstoffeinsparungen kommt (war zwar auf Österreich bezogen, aber gehen wir mal von einem ähnlichen Effekt für Deutschland aus). Und das dann nur auf das Land Deutschland bezogen. Der Ölpreis richtet sich ja nach weltweiten Nachfrage.

Wie weit würde der Ölpreis denn dadurch runtergehen? Meine Vermutung: absolut gar nicht.


Selbst ein bis drei Prozent wären nicht zu verachten. Andere Quellen gehen übrigens davon aus, dass das Einsparpotenzial deutlich größer wäre. Hier ein Beispiel:

https://nationalgeographic.de/umwelt/2023/01/tempolimit-co2-einsparungen-deutlich-hoeher-als-vermutet/

Ein Tempolimit von 120 km/h würde danach pro Jahr etwa 6,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen. Bei einem Gesamtausstoß im Bereich von 145 Millionen CO2 im Straßenverkehr wären das mehr als vier Prozent. Bei Tempo 100/80 dürfe man noch spürbar mehr sein.

Da geht es aber um Treibhausgase, nicht um Treibstoffverbrauch. Und selbst wenn beides analog zueinander läuft und wir in Deutschland den Treibstoffverbrauch um 4% senken würden, ist das bezogen auf die weltweite Nachfrage doch weiterhin nur eine Reduzierung im Promillebereich.

Dass man so die Preise an den Tankstellen deutlich abgesenkt bekommt, würde ich stark bezweifeln.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Zebulon, Wattenscheid, Freitag, 03.04.2026, 15:53 (vor 18 Stunden, 50 Minuten) @ markus

Manchmal geht es aber auch ums Solidarprinzip, man muss das Recht auf Verschwendung nichts hochhalten, wenn für andere dadurch nicht übrigbleibt.
Es ist ja nicht so dass der Sprit nur teurer ist, es gibt schlicht weniger davon.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 16:09 (vor 18 Stunden, 34 Minuten) @ Zebulon

Manchmal geht es aber auch ums Solidarprinzip, man muss das Recht auf Verschwendung nichts hochhalten, wenn für andere dadurch nicht übrigbleibt.
Es ist ja nicht so dass der Sprit nur teurer ist, es gibt schlicht weniger davon.

Dann ist das aber reine Symbolpolitik und sollte dann auch so benannt werden. In dem Text steht jedoch folgendes:

Dies "reduziert sofort den Spritverbrauch, dämpft so die Preise und hilft solidarisch und unkompliziert allen, die im Beruf auf das Auto angewiesen sind"

Das klingt halt so, als könne man mit einer vermeintlich einfachen Lösung schon bald wieder günstig tanken. Problem gelöst. Ich frage mich, was solche Aussagen sollen. Denn in dem Moment, wo die Geschwindigkeit begrenzt wird, sich an den Preisen an den Tankstellen aber nichts tut, hat man nur noch mehr Frust gegenüber der Regierung.

Wenn man Maßnahmen überlegt, dann welche, die auch tatsächlich einen Effekt haben werden.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Zebulon, Wattenscheid, Freitag, 03.04.2026, 16:34 (vor 18 Stunden, 8 Minuten) @ markus

Es gibt keineswegs die eine Lösung, die alle Probleme beseitigt.
Jede Massnahme für sich allein bringt wenig, aber das ist kein Grund, gar nichts zu machen.
In den 70ern gab es übrigens Tempolimit 100 auf Autobahnen, 80 auf Landstraßen, Sonntags Fahrverbot.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 19:26 (vor 15 Stunden, 16 Minuten) @ Zebulon

Es gibt keineswegs die eine Lösung, die alle Probleme beseitigt.

Wird in dem Artikel von Grünenpolitiker Felix Banaszak aber so dargestellt.

Jede Massnahme für sich allein bringt wenig, aber das ist kein Grund, gar nichts zu machen.

Sagt denn irgendjemand, dass man „gar nichts“ machen soll? Finde ich in dem Artikel nicht.
Es geht (jedenfalls mir) darum, dass man das richtige macht und nicht bloß blinden Aktionismus betreibt.

In den 70ern gab es übrigens Tempolimit 100 auf Autobahnen, 80 auf Landstraßen, Sonntags Fahrverbot.

Bei Treibstoffknappheit wäre eigentlich die richtige Maßnahme, die Mengen entsprechend diesem Angebot zu begrenzen. Wer weniger bekommt, fährt von sich aus deutlich optimierter.

Letztendlich wird natürlich irgendwann auch der Preis die Menschen dazu zwingen, entsprechend weniger zu verbrauchen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

jonam ⌂ @, BVB-Kneipe Intertank, Berlin, Freitag, 03.04.2026, 13:08 (vor 21 Stunden, 34 Minuten) @ Ulrich

Wirtschaftsweise Grimm bringt Tempolimit ins Spiel (Tagesschau)

"Die Wirtschaftsweise Grimm hält ein Tempolimit im Verkehr für ein "kluges Signal" und verweist auf andere Länder, die härtere Maßnahmen angesichts der Ölkrise ergreifen. Die bisherigen Maßnahmen der Regierung hält sie für verfehlt."

Von Grimm hätte ich das nicht erwartet. Aber die Forderung halte ich für angemessen. Bereits vor gut einer Woche hatte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für den Fall eines länger andauernden Krieges vor einer möglichen Treibstoffknappheit gewarnt.

Bei längerem Iran-Krieg - Reiche: Ab Ende April könnte Benzin knapp werden (Deutschlandfunk vom 25.03.2026)

"Bundeswirtschaftsministerin Reiche hat im Fall eines längeren Iran-Kriegs vor Treibstoffknappheit gewarnt."

Stärker als Benzin dürften Diesel und ähnliche Produkte betroffen sein. Hier reicht die Raffineriekapazität im EU-Raum nicht aus, man kauft einen Teil aus dem außereuropäischen Ausland zu. Hier konkurriert man jetzt mit den asiatischen Staaten und Australien.

Ähnlich dürfte es auch beim LNG aussehen. Auch hier dürfte die Nachfrage nicht nur die Preise hochtreiben, darüber hinaus dürfte das Angebot auf dem Weltmarkt deutlich hinter der Nachfrage zurückbleiben.

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ich habe mal eine technische Frage. Wenn Öl und Gas nicht durch die Straße von Hormus gelangen können, wo wird denn das ganze geförderte Öl und Gas in den Erzeugerländern gelagert? Öl- und Gasförderung kann man doch nicht einfach an- und abstellen, oder?

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 13:43 (vor 21 Stunden, 0 Minuten) @ jonam

Ich habe mal eine technische Frage. Wenn Öl und Gas nicht durch die Straße von Hormus gelangen können, wo wird denn das ganze geförderte Öl und Gas in den Erzeugerländern gelagert? Öl- und Gasförderung kann man doch nicht einfach an- und abstellen, oder?

Die Lager sind mittlerweile voll, und so wie ich es verstanden habe, kann man die Ölförderung zwar abstellen, aber nicht immer einfach wieder "anstellen". Man muss zumindest teilweise wohl neue Bohrungen setzen. Habe einen Bekannten, der lange in dem Bereich tätig war. Falls ich ihn demnächst mal treffe, werde ich ihnen fragen.

Noch problematischer wird es, wenn Infrastruktur zerstört wird. Nachdem Israel iranische Gasförderanlagen angegriffen hatte, hat der Iran mit Angriffen auf Anlagen zur Gasverflüssigung in Katar reagiert. Laut Medienberichten hat man dabei 17 (?) Prozent der Verflüssigungskapazität zerstört, der Wiederaufbau dauert mehrere Jahre. Daraufhin wurden die Angriffe auf die iranischen Anlagen eingestellt. Sollten aber die USA und Israel ihre Angriffe auf iranische Anlagen zur Öl- und Gasproduktion wieder aufnehmen, hat der Iran seinerseits gedroht, Anlagen in den Golfstaaten systematisch zu zerstören.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

SebWagn, HH Harvestehude, Freitag, 03.04.2026, 14:03 (vor 20 Stunden, 39 Minuten) @ Ulrich

Noch problematischer wird es, wenn Infrastruktur zerstört wird. Nachdem Israel iranische Gasförderanlagen angegriffen hatte, hat der Iran mit Angriffen auf Anlagen zur Gasverflüssigung in Katar reagiert. Laut Medienberichten hat man dabei 17 (?) Prozent der Verflüssigungskapazität zerstört, der Wiederaufbau dauert mehrere Jahre. Daraufhin wurden die Angriffe auf die iranischen Anlagen eingestellt. Sollten aber die USA und Israel ihre Angriffe auf iranische Anlagen zur Öl- und Gasproduktion wieder aufnehmen, hat der Iran seinerseits gedroht, Anlagen in den Golfstaaten systematisch zu zerstören.

[/b]

Diese Drohungen werden Sie aber mit Blick auf China nicht umsetzen, denn China ist insgesamt auf Ölimporte aus Ländern wie Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Emiraten angewiesen. Etwa die Hälfte der chinesischen Ölimporte kommt aus den Golfstaaten...und zuletzt hat China ja auch immer mehr das Wort ergriffen. Die merken langsam auch, trotz stagnierender Wirtschaft und trotz der massiven Gewinne die sie mit LNG Umschiffung machen das Problem und das es für sie auch eng wird

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 15:05 (vor 19 Stunden, 37 Minuten) @ SebWagn

Diese Drohungen werden Sie aber mit Blick auf China nicht umsetzen, denn China ist insgesamt auf Ölimporte aus Ländern wie Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Emiraten angewiesen. Etwa die Hälfte der chinesischen Ölimporte kommt aus den Golfstaaten...und zuletzt hat China ja auch immer mehr das Wort ergriffen. Die merken langsam auch, trotz stagnierender Wirtschaft und trotz der massiven Gewinne die sie mit LNG Umschiffung machen das Problem und das es für sie auch eng wird

Die Chinesen sind ein guter Kunde der Iraner, aber auch nicht mehr. Die Führung in Teheran wird keine Anweisungen aus Peking entgegennehmen. Mittlerweile ist Modschtaba Chamenei oberster Führer des Iran. Die USA haben bei einem Angriff seinen Vater, seine Mutter, seine Frau, seine Kinder und vermutlich noch weitere Verwandte getötet. Auch aus den Reihen der sonstigen Führung sind viele Mitglieder getötet worden. Die USA bombardieren den Iran in Trümmer, und man kann nichts dagegen tun. Aber auf der anderen Seite führt man sehr erfolgreich einen Wirtschaftskrieg gegen den Westen. Das Ziel dürfte sein, eine massive Rezession auszulösen. Zudem schaut man zu, wie sich die USA von allen Verbündeten isolieren. Sowohl innerhalb der NATO als auch in der Golfregion. Wieso sollte man da einlenken, selbst falls die Chinesen es verlangen sollten?

China seinerseit hat seine Ölvervorgung in den letzten Jahrzehnten deutlich dezentralisiert. Insbesondere mit kleineren Ölproduzenten im afrikanischen Raum hat man Verträge abgeschlossen. Zudem hat man große Ölreserven angelegt, vermutlich reichen die für deutlich mehr als ein Jahr. Und man dürfte mit Befriedigung betrachten, wie die USA alte Bündnisse zertrümmern sowie Munition verschießen, für deren Neuproduktion man Jahre benötigen wird. Das stärkt Chinas Position deutlich

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

bigfoot49, Leipzig, Freitag, 03.04.2026, 13:08 (vor 21 Stunden, 34 Minuten) @ Ulrich
bearbeitet von bigfoot49, Freitag, 03.04.2026, 13:11

Verstehe nicht so ganz, wieso Treibstoff knapp werden sollte.
Wir importieren aus dem Nahen Osten nur 1/20 des Ölverbrauchs.

Da wird es eher teuer aufgrund der Weltmarktnachfrage…

Ganz davon ab, dass es bei der „Blockade“ auch zu katastrophalen Auswirkungen für andere Chemieprodukte, u.a. Dünger, kommt, was auch Auswirkungen auf den Nahrungsbedarf der ganzen Welt haben wird. Bei denen am Ende die erste Welt Staaten die geringsten Sorgen haben werden.


Aber das Genie im weißen Haus, löst ja Probleme….

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 13:33 (vor 21 Stunden, 9 Minuten) @ bigfoot49

Verstehe nicht so ganz, wieso Treibstoff knapp werden sollte.
Wir importieren aus dem Nahen Osten nur 1/20 des Ölverbrauchs.

Da wird es eher teuer aufgrund der Weltmarktnachfrage…

Nicht nur teuer. Rohöl, Ölprodukte und LNG werden weltweit gehandelt und können auch in jeden Staat mit entsprechender Hafeninfrastruktur transportiert werden. Die asiatischen Staaten und Australien versuchen verzweifelt, neue Bezugsquellen zu finden. Bereits vor einigen Tagen konnte man lesen, dass Tanker, die eigentlich auf dem Weg aus den USA nach Europa waren, nach Süden abgebogen sind und nach Asien wollen.

Und es könnte noch schlimmer werden. Aktuell lässt der Iran Öllieferungen nach China und wohl auch Indien größtenteils passieren. Aber was ist, falls Donald Trump tatsächlich befiehlt, die iranische Öl-Infrastruktur zu zerstören. Sobald die Iraner keine eigenen Lieferungen haben, könnten sie die Straße von Hormus komplett dicht machen.


Ganz davon ab, dass es bei der „Blockade“ auch zu katastrophalen Auswirkungen für andere Chemieprodukte, u.a. Dünger, kommt, was auch Auswirkungen auf den Nahrungsbedarf der ganzen Welt haben wird. Bei denen am Ende die erste Welt Staaten die geringsten Sorgen haben werden.

Das ist das nächste große Problem.

Auch Helium, das für die Produktion von Integrierten Schaltungen benötigt wird, fehlt. Das könnte die Wirtschaft weltweit massiv treffen.

Aber das Genie im weißen Haus, löst ja Probleme….

"Hey, lasst uns einen malignen Narzissten mit deutlichen Anzeichen von Demenz zum Präsidenten wählen!"

"Was soll schon schief gehen?".

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 14:39 (vor 20 Stunden, 3 Minuten) @ Ulrich

"Hey, lasst uns einen malignen Narzissten mit deutlichen Anzeichen von Demenz zum Präsidenten wählen!"

"Was soll schon schief gehen?".

Genau solche Vorwürfe waren vorher allerdings massiv gegen Biden im Umlauf, während Trump eher geistige Fitness zugeschrieben wurde – nicht nur von Trump-Anhängern, sondern auch medial und in sozialen Netzwerken, teils sogar von Trump-Gegnern.

Das hat die Wahrnehmung stark geprägt und die Demokraten haben sich selbst zerlegt. Und wenn dann jemand wie Kamala Harris mit geringerer Bekanntheit und ohne Amtsbonus ins Spiel kommt, fehlen am Ende schnell die entscheidenden Prozentpunkte.

Für mich war aufgrund dieser Selbstzerlegung in dem Moment klar, dass Donald Trump gewinnen wird.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 15:18 (vor 19 Stunden, 24 Minuten) @ markus

"Hey, lasst uns einen malignen Narzissten mit deutlichen Anzeichen von Demenz zum Präsidenten wählen!"

"Was soll schon schief gehen?".


Genau solche Vorwürfe waren vorher allerdings massiv gegen Biden im Umlauf, während Trump eher geistige Fitness zugeschrieben wurde – nicht nur von Trump-Anhängern, sondern auch medial und in sozialen Netzwerken, teils sogar von Trump-Gegnern.

Das hat die Wahrnehmung stark geprägt und die Demokraten haben sich selbst zerlegt. Und wenn dann jemand wie Kamala Harris mit geringerer Bekanntheit und ohne Amtsbonus ins Spiel kommt, fehlen am Ende schnell die entscheidenden Prozentpunkte.

Für mich war aufgrund dieser Selbstzerlegung in dem Moment klar, dass Donald Trump gewinnen wird.

Joe Biden hatte im Verlauf seiner Präsidentschaft deutlich abgebaut. Aber wer mit offenen Augen durch die Welt gelaufen ist, der wusste bereits damals, mit was für einem Charakter man es bei Donald Trump zu tun hatte. Und man hat zudem wahrgenommen, dass auch Trump geistig deutlich abgebaut hat.

Letztlich dürfte Donald Trump gewonnen haben, weil zu viele seinen Versprechen einer "goldenen Zukunft" geglaubt haben. Mittlerweile zeigt sich, es ist immer wie bei Donald Trump. Eine hauchdünne Schicht Blattgold, darunter Gips, Sperrholz, Pappmachee und jede Menge Unrat.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

burz, Lünen, Freitag, 03.04.2026, 22:23 (vor 12 Stunden, 19 Minuten) @ Ulrich

"Hey, lasst uns einen malignen Narzissten mit deutlichen Anzeichen von Demenz zum Präsidenten wählen!"

"Was soll schon schief gehen?".


Genau solche Vorwürfe waren vorher allerdings massiv gegen Biden im Umlauf, während Trump eher geistige Fitness zugeschrieben wurde – nicht nur von Trump-Anhängern, sondern auch medial und in sozialen Netzwerken, teils sogar von Trump-Gegnern.

Das hat die Wahrnehmung stark geprägt und die Demokraten haben sich selbst zerlegt. Und wenn dann jemand wie Kamala Harris mit geringerer Bekanntheit und ohne Amtsbonus ins Spiel kommt, fehlen am Ende schnell die entscheidenden Prozentpunkte.

Für mich war aufgrund dieser Selbstzerlegung in dem Moment klar, dass Donald Trump gewinnen wird.


Joe Biden hatte im Verlauf seiner Präsidentschaft deutlich abgebaut. Aber wer mit offenen Augen durch die Welt gelaufen ist, der wusste bereits damals, mit was für einem Charakter man es bei Donald Trump zu tun hatte. Und man hat zudem wahrgenommen, dass auch Trump geistig deutlich abgebaut hat.

Letztlich dürfte Donald Trump gewonnen haben, weil zu viele seinen Versprechen einer "goldenen Zukunft" geglaubt haben. Mittlerweile zeigt sich, es ist immer wie bei Donald Trump. Eine hauchdünne Schicht Blattgold, darunter Gips, Sperrholz, Pappmachee und jede Menge Unrat.

Zeigt eben wie degeneriert die amerikanische Gesellschaft ist. Und in Europa sind wir leider auch nicht so weit davon entfernt.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Samstag, 04.04.2026, 07:30 (vor 3 Stunden, 12 Minuten) @ burz

"Hey, lasst uns einen malignen Narzissten mit deutlichen Anzeichen von Demenz zum Präsidenten wählen!"

"Was soll schon schief gehen?".


Genau solche Vorwürfe waren vorher allerdings massiv gegen Biden im Umlauf, während Trump eher geistige Fitness zugeschrieben wurde – nicht nur von Trump-Anhängern, sondern auch medial und in sozialen Netzwerken, teils sogar von Trump-Gegnern.

Das hat die Wahrnehmung stark geprägt und die Demokraten haben sich selbst zerlegt. Und wenn dann jemand wie Kamala Harris mit geringerer Bekanntheit und ohne Amtsbonus ins Spiel kommt, fehlen am Ende schnell die entscheidenden Prozentpunkte.

Für mich war aufgrund dieser Selbstzerlegung in dem Moment klar, dass Donald Trump gewinnen wird.


Joe Biden hatte im Verlauf seiner Präsidentschaft deutlich abgebaut. Aber wer mit offenen Augen durch die Welt gelaufen ist, der wusste bereits damals, mit was für einem Charakter man es bei Donald Trump zu tun hatte. Und man hat zudem wahrgenommen, dass auch Trump geistig deutlich abgebaut hat.

Letztlich dürfte Donald Trump gewonnen haben, weil zu viele seinen Versprechen einer "goldenen Zukunft" geglaubt haben. Mittlerweile zeigt sich, es ist immer wie bei Donald Trump. Eine hauchdünne Schicht Blattgold, darunter Gips, Sperrholz, Pappmachee und jede Menge Unrat.


Zeigt eben wie degeneriert die amerikanische Gesellschaft ist. Und in Europa sind wir leider auch nicht so weit davon entfernt.

Donald Trump ist eine komplett amoralische Gestalt. Ein Raubtier, das sich nimmt, was es bekommen kann und das keinerlei ethische Prinzipien kennt. Ein vorsichtig ausgedrückt nicht sehr intelligenter Mensch. Aber auch ein geborener intuitiver Demagoge. Sollte es nach Trump noch eine Geschichtsschreibung geben, dann wird die sich mit ihm und seiner Epoche mit einer Mischung aus Ekel und Faszination zuwenden.

Wenn man wissen will, wie der Mann tickt, muss man sich das ansehen, was er auf seiner Plattform Truth Social von sich gibt.

Gestern zum Beispiel:

"With a little more time, we can easily OPEN THE HORMUZ STRAIT, TAKE THE OIL, & MAKE A FORTUNE. IT WOULD BE A “GUSHER” FOR THE WORLD??? President DONALD J. TRUMP"

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Kruemelmonster09, Donnerstag, 02.04.2026, 17:17 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 25 Min.) @ Floatdownstream

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

chief wiggum, im schönen Münsterland, Freitag, 03.04.2026, 12:56 (vor 21 Stunden, 46 Minuten) @ Kruemelmonster09

Warum planst du die Tour nicht so, dass du ohne Tanken am Stadion auskommst? Ich lade immer möglichst zu Hause und weiche nur auf öffentliche Ladepunkte aus, wenn es nicht anders geht. Gerade, wenn es am Spieltag voll wird rund ums Stadion, würde ich die Variante bevorzugen. Ich hatte mal eine Bericht von einem Physiiker gelesen, dass es für die Akkus auch ok ist, sie auf 100% zu laden, wenn du relativ schnell die Ladung nutzt. Bei unserem Modell kann ich das Laden beispielsweise so konfigurieren, dass das Auto kurz vor Abfahrt voll geladen wird, damit er nicht längere Zeit mit 100% irgendwo steht. So kann ich die meisten Fahrten so erledigen, dass ich dann wieder zu Hause laden kann.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Kruemelmonster09, Freitag, 03.04.2026, 13:20 (vor 21 Stunden, 22 Minuten) @ chief wiggum

Warum planst du die Tour nicht so, dass du ohne Tanken am Stadion auskommst? Ich lade immer möglichst zu Hause und weiche nur auf öffentliche Ladepunkte aus, wenn es nicht anders geht. Gerade, wenn es am Spieltag voll wird rund ums Stadion, würde ich die Variante bevorzugen. Ich hatte mal eine Bericht von einem Physiiker gelesen, dass es für die Akkus auch ok ist, sie auf 100% zu laden, wenn du relativ schnell die Ladung nutzt. Bei unserem Modell kann ich das Laden beispielsweise so konfigurieren, dass das Auto kurz vor Abfahrt voll geladen wird, damit er nicht längere Zeit mit 100% irgendwo steht. So kann ich die meisten Fahrten so erledigen, dass ich dann wieder zu Hause laden kann.


Das werde ich jetzt auch so machen.
Ich wollte das Ganze halt nur möglichst realitätsnah testen und das bedeutet eben auch Standzeit zu versuchen als Ladezeit zu nutzen.

Bezüglich der 100%:
Ein Freund hat hin und wieder beruflich mit Aviloo zu tun.
Von einem Mitarbeiter dort wurde ihm geraten das Auto jedes halbe Jahr AC auf 100% zu laden und es dann 48 Stunden stehen zu lassen. Das hilft wohl den schwächeren Zellen sich wieder an den stärkeren zu orientieren (sehr laienhaft ausgedrückt).

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 13:52 (vor 20 Stunden, 50 Minuten) @ Kruemelmonster09

Warum planst du die Tour nicht so, dass du ohne Tanken am Stadion auskommst? Ich lade immer möglichst zu Hause und weiche nur auf öffentliche Ladepunkte aus, wenn es nicht anders geht. Gerade, wenn es am Spieltag voll wird rund ums Stadion, würde ich die Variante bevorzugen. Ich hatte mal eine Bericht von einem Physiiker gelesen, dass es für die Akkus auch ok ist, sie auf 100% zu laden, wenn du relativ schnell die Ladung nutzt. Bei unserem Modell kann ich das Laden beispielsweise so konfigurieren, dass das Auto kurz vor Abfahrt voll geladen wird, damit er nicht längere Zeit mit 100% irgendwo steht. So kann ich die meisten Fahrten so erledigen, dass ich dann wieder zu Hause laden kann.

Das werde ich jetzt auch so machen.
Ich wollte das Ganze halt nur möglichst realitätsnah testen und das bedeutet eben auch Standzeit zu versuchen als Ladezeit zu nutzen.

Bezüglich der 100%:
Ein Freund hat hin und wieder beruflich mit Aviloo zu tun.
Von einem Mitarbeiter dort wurde ihm geraten das Auto jedes halbe Jahr AC auf 100% zu laden und es dann 48 Stunden stehen zu lassen. Das hilft wohl den schwächeren Zellen sich wieder an den stärkeren zu orientieren (sehr laienhaft ausgedrückt).

Das habe ich noch nie gehört. Mein Stand ist, dass man den Speicher des Autos durchaus komplett voll aufladen darf, aber das Fahrzeug dann nicht regelmäßig allzu lange voll aufgeladen stehen lassen sollte.

Mittlerweile gibt es aber eine ganze Reihe unterschiedlicher Lithium-Ionen-Akkus, die sich jeweils in ihren konkreten Eigenschaften unterscheiden können.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 12:09 (vor 22 Stunden, 34 Minuten) @ Kruemelmonster09

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.

Darf ich fragen, was für ein Modell Du bekommst?

Ggf. kannst Du ja nachdem Du den Wagen hattest, kurz berichten? Zumindest, falls dieser Thread dann noch offen ist ;-)

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Kruemelmonster09, Freitag, 03.04.2026, 13:17 (vor 21 Stunden, 25 Minuten) @ Ulrich

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.


Darf ich fragen, was für ein Modell Du bekommst?

Ggf. kannst Du ja nachdem Du den Wagen hattest, kurz berichten? Zumindest, falls dieser Thread dann noch offen ist ;-)

Zum Testen habe ich einen Cupra Born.
Anschließend schiele ich darauf einen ID.Polo, oder Cupra Raval zu kaufen.
Alternativ eventuell einen Ford Capri, wobei der mir wahrscheinlich doch zu groß ist.

Bericht gebe ich gerne später ab. ;)

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 13:49 (vor 20 Stunden, 54 Minuten) @ Kruemelmonster09

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.


Darf ich fragen, was für ein Modell Du bekommst?

Ggf. kannst Du ja nachdem Du den Wagen hattest, kurz berichten? Zumindest, falls dieser Thread dann noch offen ist ;-)


Zum Testen habe ich einen Cupra Born.

Basiert auf dem ID.3, sollte also mittlerweile ein ausgereiftes Modell zu sein.

Anschließend schiele ich darauf einen ID.Polo, oder Cupra Raval zu kaufen.

ID.Polo, Cupra Raval, kommen jeweils nächstes Jahr?

Alternativ eventuell einen Ford Capri, wobei der mir wahrscheinlich doch zu groß ist.

Bei dem fremdele ich vor allem mit dem Namen. Ford Capri, das ist für mich ein Coupe ;-)


Bericht gebe ich gerne später ab. ;)

Danke!

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Kruemelmonster09, Freitag, 03.04.2026, 13:53 (vor 20 Stunden, 49 Minuten) @ Ulrich

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.


Darf ich fragen, was für ein Modell Du bekommst?

Ggf. kannst Du ja nachdem Du den Wagen hattest, kurz berichten? Zumindest, falls dieser Thread dann noch offen ist ;-)


Zum Testen habe ich einen Cupra Born.


Basiert auf dem ID.3, sollte also mittlerweile ein ausgereiftes Modell zu sein.

Anschließend schiele ich darauf einen ID.Polo, oder Cupra Raval zu kaufen.


ID.Polo, Cupra Raval, kommen jeweils nächstes Jahr?


Die werden beide in diesem April noch final vorgestellt.
Das sind ja im Grunde die beiden Brüder, wobei der Raval wohl eher mit dem (etwas später kommenden) ID Polo GTI gleischzusetzen ist.
Auslieferungen erfolgen dann hoffentlich ab dem Sommer.

Die ersten Fahrberichte und Videos aus dem Innenraum sind auch schon öffentlich.
Insbesondere innen ist der Polo ein wirklich schönes Auto geworden und VW hat scheinbar endlich bei den Kritiken zugehört.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

chief wiggum, im schönen Münsterland, Freitag, 03.04.2026, 13:03 (vor 21 Stunden, 39 Minuten) @ Ulrich

Falls dich e-Auto Erfahrungen interessieren: Wir haben seit November einen ID5 als Familienauto und sind damit mehr als zufrieden. Er ist geräumig genug und fährt sich sehr angenehm. Unsere meisten Fahrten finden aber in einem Umkreis von 50km statt, so dass wir immer zu Hause laden konnten. Auch im Winter sind wir auf zwei längeren Strecken gut mit der Akkukapazität hingekommen. Der Verbrauch im Winter lag bei 20kw, jetzt wo es wärmer und Sommerreifen drauf sind, sind wir eher bei 16/17 kw pro 100km. Wir haben dabei im Winter auch alle Annehmlichkeiten wie Sitzheizung etc. genutzt. Auf der Autobahn fahre ich in der Regel um die 130 km/h, wenn es eilig gehen muss, aber auch mal 150/160. Dann steigt der Verbrauch natürlich deutlich an, lässt sich aber sowieso selten erreichen.
In Summe sind wir mit dem Auto super zufrieden und würden uns stand jetzt wieder so entscheiden. Wir haben aber auch das Glück einer eigenen Wallbox und PV-Anlage.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 13:14 (vor 21 Stunden, 28 Minuten) @ chief wiggum

Falls dich e-Auto Erfahrungen interessieren: Wir haben seit November einen ID5 als Familienauto und sind damit mehr als zufrieden. Er ist geräumig genug und fährt sich sehr angenehm. Unsere meisten Fahrten finden aber in einem Umkreis von 50km statt, so dass wir immer zu Hause laden konnten. Auch im Winter sind wir auf zwei längeren Strecken gut mit der Akkukapazität hingekommen. Der Verbrauch im Winter lag bei 20kw, jetzt wo es wärmer und Sommerreifen drauf sind, sind wir eher bei 16/17 kw pro 100km. Wir haben dabei im Winter auch alle Annehmlichkeiten wie Sitzheizung etc. genutzt. Auf der Autobahn fahre ich in der Regel um die 130 km/h, wenn es eilig gehen muss, aber auch mal 150/160. Dann steigt der Verbrauch natürlich deutlich an, lässt sich aber sowieso selten erreichen.
In Summe sind wir mit dem Auto super zufrieden und würden uns stand jetzt wieder so entscheiden. Wir haben aber auch das Glück einer eigenen Wallbox und PV-Anlage.

Danke!

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Knolli, Freitag, 03.04.2026, 08:02 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 41 Min.) @ Kruemelmonster09

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

VM ⌂, Lüdinghausen, Donnerstag, 02.04.2026, 18:29 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 13 Min.) @ Kruemelmonster09

Achte auf die Blockiergebühren, die starten bei vielen Anbietern nach vier Stunden.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Kruemelmonster09, Donnerstag, 02.04.2026, 21:06 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 36 Min.) @ VM

Achte auf die Blockiergebühren, die starten bei vielen Anbietern nach vier Stunden.

Ja danke für den Hinweis.
Unteranderem (natürlich nicht nur) deshalb suche ich ja auch nach AC Säulen.
Ich verstehe ja, dass so viele kommerzielle Anbieter vorallem DC anbieten und da in der Leistung auch immer größer werden wollen. Aber insgesamt, insbesondere in Großstädten, brauch es doch einfach einen viel größeren Grundstock an AC Säulen.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Donnerstag, 02.04.2026, 17:57 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 46 Min.) @ Kruemelmonster09

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.

Richtung Kreuzviertel sind eine ganze Menge Ladesäulen, Wittelsbachstr zB.

Ich glaube aber nicht, dass man die reservieren kann.

Wahrscheinlich muss man den Weg anders rum gehen: erst nach Parkplätzen suchen und dort nach welchen mit Ladesäulen. Wenn Du (zB über die EnBW App) nach Ladesäulen suchst, kriegst Du in der Ecke ohne Ende welche (auch Theodor-Fliedner-Heim /B&B Hotel).

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Kruemelmonster09, Donnerstag, 02.04.2026, 21:04 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 39 Min.) @ homer73

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.


Richtung Kreuzviertel sind eine ganze Menge Ladesäulen, Wittelsbachstr zB.

Ich glaube aber nicht, dass man die reservieren kann.

Wahrscheinlich muss man den Weg anders rum gehen: erst nach Parkplätzen suchen und dort nach welchen mit Ladesäulen. Wenn Du (zB über die EnBW App) nach Ladesäulen suchst, kriegst Du in der Ecke ohne Ende welche (auch Theodor-Fliedner-Heim /B&B Hotel).

EnBW sind aber ja fast alles DC Säulen, oder?
Da würde ich 3 bis 4 Stunden stehen und nur 30 Minuten laden. Das wäre ziemlich dreist und ziemlich teuer (Blockiergebühren).

Ich denke es wird darauf hinaus laufen, dass ich einfach am Spieltag selbst etwas suche und im Zweifel am nächsten Tag an einer Säule in der Nähe von zu Hause lade.
Aber einen Versuch war es ja wert zu fragen. ;)

Wenn ich die e Mobilität schon teste, dann möchte ich es auch vernünftig machen (wobei ich mir eh schon ziemlich sicher bin, dass es demnächst auf einen Polo oder Raval hinauslaufen wird).

Wobei ich insgesamt schon sagen muss, dass ich die Lade-Infrastruktur in Dortmund ziemlich ernüchternd finde.

Laut Ad Hoc App gibt es im ganzen Stadtgebiet nur 3 Standpunkte für Ad Hoc Laden. Die habe ich von zu Hause aus im Umkreis von 7 Fahrminuten.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Jens, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 18:24 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 19 Min.) @ homer73

AC-Ladepunkte gibt es in Dortmund und auch in Stadionnähe. Aber leider sind diese permanent von nicht ladenden E-Autos oder Verbrennern belegt und das Ordnungsamt kümmert sich darum praktisch gar nicht. AC laden habe ich hier in den Wohnvierteln einfach komplett aufgegeben. Kannst Du einfach voll vergessen.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

VM ⌂, Lüdinghausen, Donnerstag, 02.04.2026, 18:41 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 2 Min.) @ Jens

AC-Ladepunkte gibt es in Dortmund und auch in Stadionnähe. Aber leider sind diese permanent von nicht ladenden E-Autos oder Verbrennern belegt und das Ordnungsamt kümmert sich darum praktisch gar nicht. AC laden habe ich hier in den Wohnvierteln einfach komplett aufgegeben. Kannst Du einfach voll vergessen.

Das ist neben dem Chaos der verschiedenen Ladeanbieter das mit Abstand nervigste Thema am E-Auto. Und auch hier schauen die Behörden einfach nicht hin bzw. pochen auf die Einhaltung der AFIR.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

simie, Krefeld, Donnerstag, 02.04.2026, 18:58 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 44 Min.) @ VM

Tja. Das Schicksal, welches Radfahrer und auch Fußgänger seit Jahren trifft, und seit ebenso vielen Jahren ignoriert wird, erreicht nun einen Teil der Autofahrer. Ich komme nicht umhin eine gewisse Ironie zu sehen.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

bob, Bad Oeynhausen, Donnerstag, 02.04.2026, 19:50 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 52 Min.) @ simie

Wobei ich als reiner Fußgänger persönlich Fahrradfahrer kein bisschen weniger asozial finde als Autofahrer. Häufig genug sogar noch rücksichtsloser... und dabei immer noch diese arrogante "ich fahre Fahrrad, ich rette das Klima" Ausstrahlung (duckundweg)

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 11:31 (vor 23 Stunden, 11 Minuten) @ bob

Wobei ich als reiner Fußgänger persönlich Fahrradfahrer kein bisschen weniger asozial finde als Autofahrer. Häufig genug sogar noch rücksichtsloser... und dabei immer noch diese arrogante "ich fahre Fahrrad, ich rette das Klima" Ausstrahlung (duckundweg)

Geht mir als Radfahrer genauso, oft ohne Licht (dafür einige dann ausgeschmückt wie ein Weihnachtsaum), aufm Bürgersteig unterwegs, kein Handzeichen beim abbiegen. Es sind übrigens meist Freizeitradler.

Dennoch gehen mir viele Autofahrer noch mehr aufn Sack. Ich kann keine SUV mehr ertragen, sie versperren die Sicht, nehmen überdurchschnittlich viel Platz in Anspruch, belasten die Beschaffenheit der Straßen durch ihr hohes Gewicht. Und optisch sind die doch fast durch die Bank absolut objektiv hässlich. Ich kann auch das Argument mit dem komfortablen Ausstieg nicht mehr hören. Sollen die Rentner sich halt einen Stock ins Auto packen, wenn man besser vom Sitz kommen möchte.


Und das betrifft alle: Die kack LED Beleuchtung vieler Wagen ätzt einem die Netzhaut weg, noch dazu die Knallköppe, die ihr Fernlicht im Dauerbetrieb haben. Da hätte ich schon beinhae jemanden aus der Karre gezerrt, weil das asi und gefährlich ohne Ende ist. Was für dumme Arschlöcher...

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

simie, Krefeld, Freitag, 03.04.2026, 07:26 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 16 Min.) @ bob

Was teilweise aber auch einfach an der Streckenführung liegt. Die blauen Schilder werden halt gerne schnell aufgehängt um die Fahrbahn für die Autos zu reservieren. Was dann zu Konflikten auf dem kleinen verbliebenen Raum führt.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 12:12 (vor 22 Stunden, 31 Minuten) @ simie

Was teilweise aber auch einfach an der Streckenführung liegt. Die blauen Schilder werden halt gerne schnell aufgehängt um die Fahrbahn für die Autos zu reservieren. Was dann zu Konflikten auf dem kleinen verbliebenen Raum führt.

Definitiv.

Manchmal hat man den Eindruck, ein Teil der Leute, die jetzt für die Planung von Radwegen zuständig sind, hat vorher als Fallensteller in Kanada gearbeitet.

Eventuell sollten wir die Aufgabe in die Niederlande outsourcen.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Jens, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 18:54 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 49 Min.) @ VM

AC-Ladepunkte gibt es in Dortmund und auch in Stadionnähe. Aber leider sind diese permanent von nicht ladenden E-Autos oder Verbrennern belegt und das Ordnungsamt kümmert sich darum praktisch gar nicht. AC laden habe ich hier in den Wohnvierteln einfach komplett aufgegeben. Kannst Du einfach voll vergessen.


Das ist neben dem Chaos der verschiedenen Ladeanbieter das mit Abstand nervigste Thema am E-Auto. Und auch hier schauen die Behörden einfach nicht hin bzw. pochen auf die Einhaltung der AFIR.

Und eine Lösung könnte so einfach sein. Kamera an jeder Ladesäule und das parken ohne laden richtig teuer machen. Wird dann schnell ein Ende finden.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 12:13 (vor 22 Stunden, 29 Minuten) @ Jens

AC-Ladepunkte gibt es in Dortmund und auch in Stadionnähe. Aber leider sind diese permanent von nicht ladenden E-Autos oder Verbrennern belegt und das Ordnungsamt kümmert sich darum praktisch gar nicht. AC laden habe ich hier in den Wohnvierteln einfach komplett aufgegeben. Kannst Du einfach voll vergessen.


Das ist neben dem Chaos der verschiedenen Ladeanbieter das mit Abstand nervigste Thema am E-Auto. Und auch hier schauen die Behörden einfach nicht hin bzw. pochen auf die Einhaltung der AFIR.


Und eine Lösung könnte so einfach sein. Kamera an jeder Ladesäule und das parken ohne laden richtig teuer machen. Wird dann schnell ein Ende finden.

Es wäre so einfach.

Man müsste nur wollen :-/

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

Gargamel09, Donnerstag, 02.04.2026, 16:36 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 6 Min.) @ Floatdownstream
bearbeitet von Gargamel09, Donnerstag, 02.04.2026, 16:44

auch jenes, was sie vorher aus Venezuela billig erbeutet haben und dann für teuer Geld als Ihres an uns verkaufen, oder ihr seht zu wo ihr bleibt.
Ich befürchte - weil er allein aus der Nato nicht austreten darf, obwohl er damit droht, aber nie eine 3/4 Mehrheit im Kongress dafür bekommt - die (militärisch) Unterstützung kappen könnte, wenn die Europäer nicht spuren.

Es geht schon in die Richtung, indem er die Länder auffordert, ihr Öl in den USA zu kaufen, oder sich um ihr eigenes Öl im Nahen Osten zu kümmern. Was das bedeutet, kann man sich ausmalen. Von diesem Punkt ist es nicht mehr weit, bis er uns die Pistole auf die Brust setzen könnte und ihm ist alles zu zutrauen und sogar noch darüber hinaus.

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

THengen, Freitag, 03.04.2026, 12:21 (vor 22 Stunden, 22 Minuten) @ Gargamel09

Es geht ihm immer allem voran um das eigene Vermögen, und ich gehe davon aus, dass er und seine Hinterleute in den entsprechenden Unternehmen stark investiert sind.

Bestes Beispiel waren die Strafzölle im letzten Jahr: Wie eklatant offen er dies sogar kommuniziert. "Heute ist ein guter Tag, Aktien zu kaufen..." Auch im aktuellen Iran-USA-Konflikt, so haben N-TV und Welt (!) berichtet, ist es so, dass bestimmte Personen und Unternehmen innerhalb von Minuten zig Millionen USD Gewinn gemacht haben, als Trump mit seiner verheerende Politik die Ölpreise zum Mond geschossen hat.

Ich sage es Euch, und das ist ehrlich gesagt bestens bekannt, dieser Mensch treibt sein ökonomisches Unwesen zu Lasten anderer Länder und zu Gunsten seines Geldbeutels. Und alles scheint erlaubt... unglaublich....

Und das sage ich als jemand, der politisch ziemlich in der Mitte steht. Dieser Mensch geht mir sowas auf die Nerven... mal ganz abgesehen davon, dass seine Politik mittlerweile auch viele Menschenleben kostet (=> Iran / Mädchenschule).

Oh Mann....

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

Pfostentreffer, Freitag, 03.04.2026, 12:52 (vor 21 Stunden, 50 Minuten) @ THengen


Und das sage ich als jemand, der politisch ziemlich in der Mitte steht. Dieser Mensch geht mir sowas auf die Nerven... mal ganz abgesehen davon, dass seine Politik mittlerweile auch viele Menschenleben kostet (=> Iran / Mädchenschule).

Oh Mann....

Allein die Streichung von USAID hat laut Havard University bereits 600.000 Menschenleben gekostet.

Die Prognose von The Lancet, einem der beiden grossen / relevanten medizinischen wissenschaftlichen Magazine, liegt bei 14 Millionen Toten durch die Kürzung nur innerhalb der nächsten 5 Jahre, davon 5 Millionen Kinder.

Das sind bei 1826 Tagen (5 Jahre) also 274 tote Kinder pro Tag im Durchschnitt.

Die 150 toten Kinder in der Schule im Iran sind für Trumps Kids-Bodycount also nur marginal, maximal ein Teil seines durchschnittlichen Tageswerkes an toten Kindern.

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

THengen, Freitag, 03.04.2026, 17:46 (vor 16 Stunden, 56 Minuten) @ Pfostentreffer

Das ist natürlich wahr, leider Gottes. Die Zahl hatte ich nicht gewusst, obgleich ich wusste, dass die Aufkündigung von USAID zwangsweise tu viele Toten führen wird.

Meine Aussage bezog sich auf die aktuelle Krise im Iran. Die stillen aber noch gewaltigeren Krisen, die sich zum Beispiel in Afrika abspielen, da redet man leider selten drüber....

Einfach sehr schlimm.....

Beste Grüße!!

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

Gargamel09, Freitag, 03.04.2026, 12:32 (vor 22 Stunden, 10 Minuten) @ THengen
bearbeitet von Gargamel09, Freitag, 03.04.2026, 12:37

Es geht ihm immer allem voran um das eigene Vermögen, und ich gehe davon aus, dass er und seine Hinterleute in den entsprechenden Unternehmen stark investiert sind.

Bestes Beispiel waren die Strafzölle im letzten Jahr: Wie eklatant offen er dies sogar kommuniziert. "Heute ist ein guter Tag, Aktien zu kaufen..." Auch im aktuellen Iran-USA-Konflikt, so haben N-TV und Welt (!) berichtet, ist es so, dass bestimmte Personen und Unternehmen innerhalb von Minuten zig Millionen USD Gewinn gemacht haben, als Trump mit seiner verheerende Politik die Ölpreise zum Mond geschossen hat.

Ich sage es Euch, und das ist ehrlich gesagt bestens bekannt, dieser Mensch treibt sein ökonomisches Unwesen zu Lasten anderer Länder und zu Gunsten seines Geldbeutels. Und alles scheint erlaubt... unglaublich....

Und das sage ich als jemand, der politisch ziemlich in der Mitte steht. Dieser Mensch geht mir sowas auf die Nerven... mal ganz abgesehen davon, dass seine Politik mittlerweile auch viele Menschenleben kostet (=> Iran / Mädchenschule).

Oh Mann....

Man kann ja sogar soweit gehen, durch seinen Aufruf Anfang Januar, dass Hilfe unterwegs ist und die Demonstranten auf die Straße gehen sollen, was sie zu Hunderttausenden gemacht haben, sind mindestens 30K Menschen an 2 Tagen hingerichtet worden. Das Verbrechen haben die iranischen Sicherheitskräfte begangen, nur einfach mal in den Raum zu werfen, dass Hilfe unterwegs ist, die natürlich nicht kommen würde, Menschen aber den Glauben daran hatten (auch weil der Sohn des Scharr mit einstimmte) - wie man damit Leben kann, dass diese 30K Menschen auch wegen meines Aufrufs abgeschlachtet wurden, als normaler Mensch würde mich diese Last/Schuld erdrücken.

Ihm ging es nie um die Menschen im Iran, mehr ums Öl, als um die vermeintl. kurz vor der Fertigstellung stehenden Atomwaffen, wie es ihm in Venezuela auch nie um die Drogen ging, darüber redet gar keiner mehr.

Jetzt hat er eine ganze Region in einen Krieg gestürzt, der tausende, unschuldige Menschenleben vor allem im Iran kostet, die restliche Welt mit den Folgen leben muss.
Trump ist Kategorie Diktator, wenn er könnte, würde er noch viel mehr (schlimme Dinge) machen, zum Glück funktioniert in der USA noch die Demokratie. Er kriegt ja auch nichts auf die Reihe, weder national, noch international, außer das seine Buddies noch viel reicher werden.

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 12:25 (vor 22 Stunden, 18 Minuten) @ THengen

Es geht ihm immer allem voran um das eigene Vermögen, und ich gehe davon aus, dass er und seine Hinterleute in den entsprechenden Unternehmen stark investiert sind.

Bestes Beispiel waren die Strafzölle im letzten Jahr: Wie eklatant offen er dies sogar kommuniziert. "Heute ist ein guter Tag, Aktien zu kaufen..." Auch im aktuellen Iran-USA-Konflikt, so haben N-TV und Welt (!) berichtet, ist es so, dass bestimmte Personen und Unternehmen innerhalb von Minuten zig Millionen USD Gewinn gemacht haben, als Trump mit seiner verheerende Politik die Ölpreise zum Mond geschossen hat.

Ich sage es Euch, und das ist ehrlich gesagt bestens bekannt, dieser Mensch treibt sein ökonomisches Unwesen zu Lasten anderer Länder und zu Gunsten seines Geldbeutels. Und alles scheint erlaubt... unglaublich....

Und das sage ich als jemand, der politisch ziemlich in der Mitte steht. Dieser Mensch geht mir sowas auf die Nerven... mal ganz abgesehen davon, dass seine Politik mittlerweile auch viele Menschenleben kostet (=> Iran / Mädchenschule).

Oh Mann....

Machen wir uns nichts vor, das ist Marktmanipulation/Insider-Handel im Endstadium. Also ich meine, wer könnte ein noch größeres Rad in diesem Kontext drehen, als ein komplett abgedrehter POTUS? Alleine die erneuten Öl-Trades vor dem neuen Iran-Krieg zeigen das grotesk offensichtlich. Nur eine Minute bevor Donald Trump ein entscheidendes Ultimatum an den Iran verlängerte, platzierten "Unbekannte" Öl-Wetten im Wert von 580 Millionen US-Dollar.
"Unbekannt" ist in diesem Fall natürlich auch nur ein Zeichen dafür, dass die US-Systeme mittlerweile schon gänzlich unterwandert sind, weil solche Volumina nicht einfach "unbekannt" bleiben. Jeder hat eine Bankverbindung und account numbers. Die SEC ist offenbar auch schon komplett trockengelegt.

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

THengen, Freitag, 03.04.2026, 17:48 (vor 16 Stunden, 55 Minuten) @ FourrierTrans

Einfach übel....

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 13:01 (vor 21 Stunden, 41 Minuten) @ FourrierTrans

Machen wir uns nichts vor, das ist Marktmanipulation/Insider-Handel im Endstadium. Also ich meine, wer könnte ein noch größeres Rad in diesem Kontext drehen, als ein komplett abgedrehter POTUS? Alleine die erneuten Öl-Trades vor dem neuen Iran-Krieg zeigen das grotesk offensichtlich. Nur eine Minute bevor Donald Trump ein entscheidendes Ultimatum an den Iran verlängerte, platzierten "Unbekannte" Öl-Wetten im Wert von 580 Millionen US-Dollar.
"Unbekannt" ist in diesem Fall natürlich auch nur ein Zeichen dafür, dass die US-Systeme mittlerweile schon gänzlich unterwandert sind, weil solche Volumina nicht einfach "unbekannt" bleiben. Jeder hat eine Bankverbindung und account numbers. Die SEC ist offenbar auch schon komplett trockengelegt.

Definitiv.

Das von Donald Trump errichtete System kann man durchaus als Kleptokratie bezeichnen. Wer Trumps Ohr will, muss zahlen. Sei es durch den Kauf von irgendwelchem Trump-Krypto-Gedöns, sei es in Form von Geschenken, sei es in Form von Investitionen in Unternehmen aus dem Trump-Umfeld. Alleine aus der Golf-Region dürften Milliarden geflossen sein. Das aufsehenerregendste Geschenk dürfte eine Boeing 747 aus Katar gewesen sein. Ich hoffe, dort beißt man sich dort jetzt in den Hintern.

Und auch Insider-Trades ziehen sich seit dem Amtsantritt von Donald Trump durch. Vor der Bekanntgabe von Zöllen, vor der Aussetzung von Zöllen, vor der Erhöhung von Zöllen, vor der Senkung von Zöllen, etc., immer gab es massive Auffälligkeiten an der Börse. Bereits damals konnte man davon ausgehen, dass hier Personen aus dem direkten Umfeld von Trump und seiner Regierung aktiv waren. Und nun hat man den Ölmarkt ins Visier genommen. Da trifft es sich gut, dass Donald Trump Börsenaufsicht, etc. enteiert hat.

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

Gargamel09, Freitag, 03.04.2026, 12:51 (vor 21 Stunden, 51 Minuten) @ FourrierTrans
bearbeitet von Gargamel09, Freitag, 03.04.2026, 12:54

Machen wir uns nichts vor, das ist Marktmanipulation/Insider-Handel im Endstadium. Also ich meine, wer könnte ein noch größeres Rad in diesem Kontext drehen, als ein komplett abgedrehter POTUS? Alleine die erneuten Öl-Trades vor dem neuen Iran-Krieg zeigen das grotesk offensichtlich. Nur eine Minute bevor Donald Trump ein entscheidendes Ultimatum an den Iran verlängerte, platzierten "Unbekannte" Öl-Wetten im Wert von 580 Millionen US-Dollar.
"Unbekannt" ist in diesem Fall natürlich auch nur ein Zeichen dafür, dass die US-Systeme mittlerweile schon gänzlich unterwandert sind, weil solche Volumina nicht einfach "unbekannt" bleiben. Jeder hat eine Bankverbindung und account numbers. Die SEC ist offenbar auch schon komplett trockengelegt.

Sollte der nächste Präsident ein Demokrat werden, hat sein DOJ ne Menge zu tun, um all die Korruption aufzuklären. Da werden viele, die durch Trump noch viel reicher geworden sind hoffen und Millionen in den Wahlkampf pumpen, dass es dazu nicht kommt.
Trump würde sowieso viele vorsorglich für alles, was die in den 4 Jahren getan haben, begnadigen
Es ist ja eigentlich ein Witz, dass die Republikaner/Fox Bidens Familie als "Biden Crime Family" bezeichnet, wegen seinem Sohn und Bruder, was hier passiert, haben die USA und auch sonst kein westlich Land je gesehen, weil auch vieles öffentlich passiert und nicht mal verschwiegen wird - wird dann so dargestellt, dass Trump gesagt hat, dass er der transparenteste Präsident aller Zeiten ist.

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 18:07 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 35 Min.) @ Gargamel09

auch jenes, was sie vorher aus Venezuela billig erbeutet haben und dann für teuer Geld als Ihres an uns verkaufen, oder ihr seht zu wo ihr bleibt.
Ich befürchte - weil er allein aus der Nato nicht austreten darf, obwohl er damit droht, aber nie eine 3/4 Mehrheit im Kongress dafür bekommt - die (militärisch) Unterstützung kappen könnte, wenn die Europäer nicht spuren.

Es geht schon in die Richtung, indem er die Länder auffordert, ihr Öl in den USA zu kaufen, oder sich um ihr eigenes Öl im Nahen Osten zu kümmern. Was das bedeutet, kann man sich ausmalen. Von diesem Punkt ist es nicht mehr weit, bis er uns die Pistole auf die Brust setzen könnte und ihm ist alles zu zutrauen und sogar noch darüber hinaus.

Von Donald Trump kamen leider in der Tat in den letzten Tagen durchaus Aussagen in diese Richtung. Z.B. auf seiner Plattform Truth Social: "ll of those countries that can’t get jet fuel because of the Strait of Hormuz, like the United Kingdom, which refused to get involved in the decapitation of Iran, I have a suggestion for you: Number 1, buy from the U.S., we have plenty ...".

Donald Trump versteht aber nicht, dass auch die aktuellen Förderkapazitäten der USA begrenzt sind. Und zudem führt die verstärkte Nachfrage auf dem Weltmarkt dazu, dass auch in den USA nicht nur der Ölpreis anzieht, sondern auch der Preis von allem, was aus Öl produziert wird. Am augenscheinlichsten ist das bei Benzin und Diesel. Weil Kraftstoffe nur recht niedrig besteuert werden, ist es noch immer deutlich billiger als in anderen Teilen der Welt. Aber vielfach wird ein Preis von drei Dollar oder mehr pro Barrel als eine Art von Schmerzgrenze betrachtet. Die allerdings ist überall deutlich überschritten. Für Benzin werden überall mindestens vier Dollar pro Gallone fällig, in einigen Bundesstaaten sogar noch spürbar mehr.

Der Spiegel hat heute Nachmittag hinter der Paywall gemeldet, dass in den USA die Angst vor einer möglichen Rezession steigt.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/donald-trump-und-die-wirtschaft-in-den-usa-waechst-die-angst-vor-einer-rezession-a-1281a01f-7782-4cba-8640-55ff0f7629c1

Kurz zusammengefasst: Steigende Öl- und Gaspreise drohen die Inflationsrate in die Höhe zu treiben, dies könnte u.a. die FED dazu zwingen, die Zinsen nicht weiter zu senken oder gar zu erhöhen. Das würde die Konjunktur weiter ausbremsen. Gleichzeitig droht ein schwacher Arbeitsmarkt. Das spräche gegen Zinserhöhungen. Bleiben die allerdings aus, dann könnte das die Inflation weiter nach oben treiben.

Es werden Stimmen zitiert, die das Rezessionsrisiko bei knapp 50 Prozent sehen, eine fürchtet sogar eine Stagflation, wie es sie in den Siebzigern gab.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

herrNick, Donnerstag, 02.04.2026, 14:06 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 36 Min.) @ Floatdownstream

Über das Verhältnis Spritpreis / Durchschnittslohn:

https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/hohe-spritpreise-so-lange-arbeiten-sie-fuer-einen-liter-benzin-50457982


Fazit: es mag sich aktuell teuer anfühlen, es ist aber viel günstiger als "früher", wo bekanntlich alles besser war.

Und ja, ich bin mir der Schwächen des "Durchschnittslohns" bewusst.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 16:48 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 54 Min.) @ herrNick

Und ja, ich bin mir der Schwächen des "Durchschnittslohns" bewusst.

Diese Schwäche könnte man ganz leicht abmildern, wenn man stattdessen den bei starker Spreizung der Werte viel sinnvolleren Median angeben würde.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

brummbaer, Donnerstag, 02.04.2026, 17:41 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 2 Min.) @ nico36de

Und ja, ich bin mir der Schwächen des "Durchschnittslohns" bewusst.


Diese Schwäche könnte man ganz leicht abmildern, wenn man stattdessen den bei starker Spreizung der Werte viel sinnvolleren Median angeben würde.

Das ist ja - eigentlich - das kleine Einmaleins der Vermögens- und Einkommensbetrachtung, allerdings hier wohl nicht gewünscht "[...] zeigt eine Analyse des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft".

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 19:13 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 29 Min.) @ brummbaer

Das ist ja - eigentlich - das kleine Einmaleins der Vermögens- und Einkommensbetrachtung, allerdings hier wohl nicht gewünscht "[...] zeigt eine Analyse des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft".

Klar, jeder mit Minimalkenntnissen in Statistik weiß das. Allerdings zeigt das Forum, dass einige Foristen nicht über das Maß an Bildung verfügen, das erforderlich wäre, um bei der Reallohnentwicklung nicht mit dem Mittelwert zu "argumentieren". Was solche Menschen in der Gesellschaft wie auch hier im Forum leider nicht davon abhält, zu allem ihren Senf dazuzugeben.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 18:40 (vor 16 Stunden, 3 Minuten) @ nico36de

Da sprichst du offensichtlich als Experte.

Nur zur Erinnerung. Hier hat auch niemand Ahnung von Bundesliga Fußball aber weiß trotzdem alles besser.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 19:43 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 0 Min.) @ nico36de

Das ist ja - eigentlich - das kleine Einmaleins der Vermögens- und Einkommensbetrachtung, allerdings hier wohl nicht gewünscht "[...] zeigt eine Analyse des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft".

Klar, jeder mit Minimalkenntnissen in Statistik weiß das. Allerdings zeigt das Forum, dass einige Foristen nicht über das Maß an Bildung verfügen, das erforderlich wäre, um bei der Reallohnentwicklung nicht mit dem Mittelwert zu "argumentieren". Was solche Menschen in der Gesellschaft wie auch hier im Forum leider nicht davon abhält, zu allem ihren Senf dazuzugeben.

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.

Die Durchschnittsentgelte, die für die Berechnung der Entgeltpunkte in der gesetzlichen Rentenversicherung herangezogen werden, kommen den Medianwerten am ehesten nahe. Das ist eine Datenbasis, die bereits seit 1891 existiert:
https://de.wikipedia.org/wiki/Durchschnittsentgelt

Und bei aller Wut: Letztendlich vergessen viele Menschen, dass die Treibstoffkosten nur einen Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen. Mindestens zwei Drittel entfallen auf Wertverlust, Versicherung, Steuer, Instandhaltung und TÜV-Gebühren.
Viele regen sich auf, wenn es an der Tankstelle teurer wird, überprüfen aber z.B. gar nicht, ob es nicht günstigere Versicherungen gibt.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 19:52 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 50 Min.) @ markus

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.

Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 20:16 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 27 Min.) @ nico36de

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.


Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.

Das Problem ist doch, dass es diese Werte nicht zuverlässig gibt. Das Durchschnittseinkommen insgesamt sowie das der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden ebenso erhoben wie der Nominallohn- und der Reallohnindex. Man kann also nur diese Zahlen überhaupt ins Feld führen.

Zusätzlich können weitere Faktoren herangezogen werden, etwa die Entwicklung des Mindestlohns. Dieser hat sich deutlich oberhalb der Inflation entwickelt. Problematisch ist eher der Bereich oberhalb des Mindestlohns, in dem es keine Tarifverträge gibt. Hier hilft es jedoch wenig, mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. Die Politik darf Löhne gar nicht festlegen und könnte dies auch kaum sachgerecht beurteilen. Dafür gibt es die Tarifparteien.

Und letztlich liegt es auch an jedem selbst, ob er eine Beitrittserklärung unterzeichnet oder nicht. Wer das nicht tut, muss halt u.U. ohne Tarifvertrag leben und akzeptieren, dass beispielsweise die Renten um über 4% steigen, weil es viele gute Tarifabschlüsse gibt, die den Wert nach oben treiben, während man selbst vielleicht nur 2% oder gar nichts bekommt. So driften die Einkommen nach und nach immer weiter auseinander.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 23:56 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 47 Min.) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 00:01

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.


Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.


Das Problem ist doch, dass es diese Werte nicht zuverlässig gibt. Das Durchschnittseinkommen insgesamt sowie das der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden ebenso erhoben wie der Nominallohn- und der Reallohnindex. Man kann also nur diese Zahlen überhaupt ins Feld führen.

Zusätzlich können weitere Faktoren herangezogen werden, etwa die Entwicklung des Mindestlohns. Dieser hat sich deutlich oberhalb der Inflation entwickelt. Problematisch ist eher der Bereich oberhalb des Mindestlohns, in dem es keine Tarifverträge gibt. Hier hilft es jedoch wenig, mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. Die Politik darf Löhne gar nicht festlegen und könnte dies auch kaum sachgerecht beurteilen. Dafür gibt es die Tarifparteien.

Und letztlich liegt es auch an jedem selbst, ob er eine Beitrittserklärung unterzeichnet oder nicht. Wer das nicht tut, muss halt u.U. ohne Tarifvertrag leben und akzeptieren, dass beispielsweise die Renten um über 4% steigen, weil es viele gute Tarifabschlüsse gibt, die den Wert nach oben treiben, während man selbst vielleicht nur 2% oder gar nichts bekommt. So driften die Einkommen nach und nach immer weiter auseinander.

Bei einem ökonomischen Aspekt gibt es aber relativ ein-eindeutige, zuverlässige, nackte Daten: die Vermögensverteilung und -konzentration in Deutschland sowie deren Entwicklung in den vergangenen x Jahrzehnten. Und die zeigt das komplette Gegenteil von dem, was du mit der obigen Beschreibung andeutest (ich nenne das mal schaubildlich "Die Flut hebt alle Boote".)

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

markus, Freitag, 03.04.2026, 07:08 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 35 Min.) @ FourrierTrans

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.


Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.


Das Problem ist doch, dass es diese Werte nicht zuverlässig gibt. Das Durchschnittseinkommen insgesamt sowie das der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden ebenso erhoben wie der Nominallohn- und der Reallohnindex. Man kann also nur diese Zahlen überhaupt ins Feld führen.

Zusätzlich können weitere Faktoren herangezogen werden, etwa die Entwicklung des Mindestlohns. Dieser hat sich deutlich oberhalb der Inflation entwickelt. Problematisch ist eher der Bereich oberhalb des Mindestlohns, in dem es keine Tarifverträge gibt. Hier hilft es jedoch wenig, mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. Die Politik darf Löhne gar nicht festlegen und könnte dies auch kaum sachgerecht beurteilen. Dafür gibt es die Tarifparteien.

Und letztlich liegt es auch an jedem selbst, ob er eine Beitrittserklärung unterzeichnet oder nicht. Wer das nicht tut, muss halt u.U. ohne Tarifvertrag leben und akzeptieren, dass beispielsweise die Renten um über 4% steigen, weil es viele gute Tarifabschlüsse gibt, die den Wert nach oben treiben, während man selbst vielleicht nur 2% oder gar nichts bekommt. So driften die Einkommen nach und nach immer weiter auseinander.


Bei einem ökonomischen Aspekt gibt es aber relativ ein-eindeutige, zuverlässige, nackte Daten: die Vermögensverteilung und -konzentration in Deutschland sowie deren Entwicklung in den vergangenen x Jahrzehnten. Und die zeigt das komplette Gegenteil von dem, was du mit der obigen Beschreibung andeutest (ich nenne das mal schaubildlich "Die Flut hebt alle Boote".)

Was hat das jetzt mit der Frage zu tun, ob sich Spritpreise schneller oder langsamer entwickelt haben als die Löhne?

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 10:03 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 40 Min.) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 10:19

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.


Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.


Das Problem ist doch, dass es diese Werte nicht zuverlässig gibt. Das Durchschnittseinkommen insgesamt sowie das der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden ebenso erhoben wie der Nominallohn- und der Reallohnindex. Man kann also nur diese Zahlen überhaupt ins Feld führen.

Zusätzlich können weitere Faktoren herangezogen werden, etwa die Entwicklung des Mindestlohns. Dieser hat sich deutlich oberhalb der Inflation entwickelt. Problematisch ist eher der Bereich oberhalb des Mindestlohns, in dem es keine Tarifverträge gibt. Hier hilft es jedoch wenig, mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. Die Politik darf Löhne gar nicht festlegen und könnte dies auch kaum sachgerecht beurteilen. Dafür gibt es die Tarifparteien.

Und letztlich liegt es auch an jedem selbst, ob er eine Beitrittserklärung unterzeichnet oder nicht. Wer das nicht tut, muss halt u.U. ohne Tarifvertrag leben und akzeptieren, dass beispielsweise die Renten um über 4% steigen, weil es viele gute Tarifabschlüsse gibt, die den Wert nach oben treiben, während man selbst vielleicht nur 2% oder gar nichts bekommt. So driften die Einkommen nach und nach immer weiter auseinander.


Bei einem ökonomischen Aspekt gibt es aber relativ ein-eindeutige, zuverlässige, nackte Daten: die Vermögensverteilung und -konzentration in Deutschland sowie deren Entwicklung in den vergangenen x Jahrzehnten. Und die zeigt das komplette Gegenteil von dem, was du mit der obigen Beschreibung andeutest (ich nenne das mal schaubildlich "Die Flut hebt alle Boote".)


Was hat das jetzt mit der Frage zu tun, ob sich Spritpreise schneller oder langsamer entwickelt haben als die Löhne?

Das bezieht sich auf den ersten Abschnitt, der, wenn ich es richtig einordne, andeutet, dass ja mehr Jobs geschaffen und Reallöhne gestiegen sind und die Mittelschicht sich daher nicht so anstellen soll, obwohl beide Faktoren nahezu nichts über die ökonomische Entwicklung der Mittelschicht aussagen.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

markus, Freitag, 03.04.2026, 11:17 (vor 23 Stunden, 25 Minuten) @ FourrierTrans

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.


Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.


Das Problem ist doch, dass es diese Werte nicht zuverlässig gibt. Das Durchschnittseinkommen insgesamt sowie das der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden ebenso erhoben wie der Nominallohn- und der Reallohnindex. Man kann also nur diese Zahlen überhaupt ins Feld führen.

Zusätzlich können weitere Faktoren herangezogen werden, etwa die Entwicklung des Mindestlohns. Dieser hat sich deutlich oberhalb der Inflation entwickelt. Problematisch ist eher der Bereich oberhalb des Mindestlohns, in dem es keine Tarifverträge gibt. Hier hilft es jedoch wenig, mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. Die Politik darf Löhne gar nicht festlegen und könnte dies auch kaum sachgerecht beurteilen. Dafür gibt es die Tarifparteien.

Und letztlich liegt es auch an jedem selbst, ob er eine Beitrittserklärung unterzeichnet oder nicht. Wer das nicht tut, muss halt u.U. ohne Tarifvertrag leben und akzeptieren, dass beispielsweise die Renten um über 4% steigen, weil es viele gute Tarifabschlüsse gibt, die den Wert nach oben treiben, während man selbst vielleicht nur 2% oder gar nichts bekommt. So driften die Einkommen nach und nach immer weiter auseinander.


Bei einem ökonomischen Aspekt gibt es aber relativ ein-eindeutige, zuverlässige, nackte Daten: die Vermögensverteilung und -konzentration in Deutschland sowie deren Entwicklung in den vergangenen x Jahrzehnten. Und die zeigt das komplette Gegenteil von dem, was du mit der obigen Beschreibung andeutest (ich nenne das mal schaubildlich "Die Flut hebt alle Boote".)


Was hat das jetzt mit der Frage zu tun, ob sich Spritpreise schneller oder langsamer entwickelt haben als die Löhne?


Das bezieht sich auf den ersten Abschnitt, der, wenn ich es richtig einordne, andeutet, dass ja mehr Jobs geschaffen und Reallöhne gestiegen sind und die Mittelschicht sich daher nicht so anstellen soll, obwohl beide Faktoren nahezu nichts über die ökonomische Entwicklung der Mittelschicht aussagen.

Hier in dem Ast ging es um die Entwicklung des Spritpreises im Vergleich zu den Löhnen. Du kaperst das wieder in die Richtung, dass es seit Jahrzehnten bergab geht und Deutschland dem Untergang geweiht ist. Das macht so nicht wirklich Sinn. Vielleicht sollte man das Thema schließen. Es ist ein Paradebeispiel dafür, warum der Politikbereich dicht ist.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 11:24 (vor 23 Stunden, 18 Minuten) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 11:29

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.


Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.


Das Problem ist doch, dass es diese Werte nicht zuverlässig gibt. Das Durchschnittseinkommen insgesamt sowie das der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden ebenso erhoben wie der Nominallohn- und der Reallohnindex. Man kann also nur diese Zahlen überhaupt ins Feld führen.

Zusätzlich können weitere Faktoren herangezogen werden, etwa die Entwicklung des Mindestlohns. Dieser hat sich deutlich oberhalb der Inflation entwickelt. Problematisch ist eher der Bereich oberhalb des Mindestlohns, in dem es keine Tarifverträge gibt. Hier hilft es jedoch wenig, mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. Die Politik darf Löhne gar nicht festlegen und könnte dies auch kaum sachgerecht beurteilen. Dafür gibt es die Tarifparteien.

Und letztlich liegt es auch an jedem selbst, ob er eine Beitrittserklärung unterzeichnet oder nicht. Wer das nicht tut, muss halt u.U. ohne Tarifvertrag leben und akzeptieren, dass beispielsweise die Renten um über 4% steigen, weil es viele gute Tarifabschlüsse gibt, die den Wert nach oben treiben, während man selbst vielleicht nur 2% oder gar nichts bekommt. So driften die Einkommen nach und nach immer weiter auseinander.


Bei einem ökonomischen Aspekt gibt es aber relativ ein-eindeutige, zuverlässige, nackte Daten: die Vermögensverteilung und -konzentration in Deutschland sowie deren Entwicklung in den vergangenen x Jahrzehnten. Und die zeigt das komplette Gegenteil von dem, was du mit der obigen Beschreibung andeutest (ich nenne das mal schaubildlich "Die Flut hebt alle Boote".)


Was hat das jetzt mit der Frage zu tun, ob sich Spritpreise schneller oder langsamer entwickelt haben als die Löhne?


Das bezieht sich auf den ersten Abschnitt, der, wenn ich es richtig einordne, andeutet, dass ja mehr Jobs geschaffen und Reallöhne gestiegen sind und die Mittelschicht sich daher nicht so anstellen soll, obwohl beide Faktoren nahezu nichts über die ökonomische Entwicklung der Mittelschicht aussagen.


Hier in dem Ast ging es um die Entwicklung des Spritpreises im Vergleich zu den Löhnen. Du kaperst das wieder in die Richtung, dass es seit Jahrzehnten bergab geht und Deutschland dem Untergang geweiht ist. Das macht so nicht wirklich Sinn. Vielleicht sollte man das Thema schließen. Es ist ein Paradebeispiel dafür, warum der Politikbereich dicht ist.

Finde ich überhaupt nicht, ich packe fast immer ZDFs mit dazu und niemand ist hier bisher wirklich ausfallend geworden. Wenn man keine Diskussion will, darf man kein Forum betreiben. Oder man sagt eben "Politik wird generell direkt dicht gemacht, weil wir auf diese Themen keine Lust haben", das ist fair und da spräche nichts gegen. Aber den gleichen Modus Operandi findet man auch in jedem BVB/Sport/Fußball Strang, wo Menschen aufeinandertreffen, die anderer Meinung sind. What's the point?
Hier gehe ich auf die verschiedensten Parameter ein, die du anführst in diesem Thread und die meiner Ansicht nach nicht ausreichend schlagkräftigt sind, um zu erklären, ob die Spritpreise nun hoch oder nicht hoch sind im Vergleich zur ökonomischen Power der Mittel- und Unterschicht.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 14:12 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 30 Min.) @ herrNick

Über das Verhältnis Spritpreis / Durchschnittslohn:

https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/hohe-spritpreise-so-lange-arbeiten-sie-fuer-einen-liter-benzin-50457982


Fazit: es mag sich aktuell teuer anfühlen, es ist aber viel günstiger als "früher", wo bekanntlich alles besser war.

Und ja, ich bin mir der Schwächen des "Durchschnittslohns" bewusst.

Durchschnittsgehalt ist tatsächlich relativ ungünstig für so eine Betrachtung, weil sich das Gap auch bei den Gehältern in der oberste Spitze massiv abgesetzt hat, in dem Betrachtungszeitraum, den die NOZ hier aufmacht und somit das Bild für den "Durchschnittsdeutschen" stark verfälscht darstellt, mMn. Es ist nicht falsch, aber ziemlich irreführend. (wobei ich den Artikel nicht lesen kann, da paywall, aber wenn so aufgebaut, wie du beschreibst)

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 16:53 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 50 Min.) @ FourrierTrans

Über das Verhältnis Spritpreis / Durchschnittslohn:

https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/hohe-spritpreise-so-lange-arbeiten-sie-fuer-einen-liter-benzin-50457982


Fazit: es mag sich aktuell teuer anfühlen, es ist aber viel günstiger als "früher", wo bekanntlich alles besser war.

Und ja, ich bin mir der Schwächen des "Durchschnittslohns" bewusst.


Durchschnittsgehalt ist tatsächlich relativ ungünstig für so eine Betrachtung, weil sich das Gap auch bei den Gehältern in der oberste Spitze massiv abgesetzt hat, in dem Betrachtungszeitraum, den die NOZ hier aufmacht und somit das Bild für den "Durchschnittsdeutschen" stark verfälscht darstellt, mMn. Es ist nicht falsch, aber ziemlich irreführend. (wobei ich den Artikel nicht lesen kann, da paywall, aber wenn so aufgebaut, wie du beschreibst)


Absolut und ich kann mit diesem Relativismus, um den Menschen der Mittel und besonders der Unterschicht berechtigte reale finanzielle Sorgen abzusprechen, ehrlich nicht viel anfangen.

Ich habe nicht mal ein Auto, bin mir aber darüber im klaren, welche Tragweite dieser Krieg auf alle Lebensbereiche haben wird. Da wird einem mulmig, deswegen kaufe ich auch jetzt schon Lebensmittel des wöchentlichen Bedarfs auf Vorrat.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 17:09 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 33 Min.) @ Foreveralone

Über das Verhältnis Spritpreis / Durchschnittslohn:

https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/hohe-spritpreise-so-lange-arbeiten-sie-fuer-einen-liter-benzin-50457982


Fazit: es mag sich aktuell teuer anfühlen, es ist aber viel günstiger als "früher", wo bekanntlich alles besser war.

Und ja, ich bin mir der Schwächen des "Durchschnittslohns" bewusst.


Durchschnittsgehalt ist tatsächlich relativ ungünstig für so eine Betrachtung, weil sich das Gap auch bei den Gehältern in der oberste Spitze massiv abgesetzt hat, in dem Betrachtungszeitraum, den die NOZ hier aufmacht und somit das Bild für den "Durchschnittsdeutschen" stark verfälscht darstellt, mMn. Es ist nicht falsch, aber ziemlich irreführend. (wobei ich den Artikel nicht lesen kann, da paywall, aber wenn so aufgebaut, wie du beschreibst)

Absolut und ich kann mit diesem Relativismus, um den Menschen der Mittel und besonders der Unterschicht berechtigte reale finanzielle Sorgen abzusprechen, ehrlich nicht viel anfangen.

Ich habe nicht mal ein Auto, bin mir aber darüber im klaren, welche Tragweite dieser Krieg auf alle Lebensbereiche haben wird. Da wird einem mulmig, deswegen kaufe ich auch jetzt schon Lebensmittel des wöchentlichen Bedarfs auf Vorrat.

Sich Sorgen zu machen ist ja auch völlig in Ordnung. Niemand weiß, wo die Reise hingeht und wo wir oder die Welt in einem Jahr stehen.
Trotzdem stehen die Chancen hier in Deutschland und in den meisten Ländern der EU ziemlich gut, heile aus der Nummer rauszukommen.
Für mich ist es deutlich bedrohlicher, wie schlecht wir auf eine mögliche Aggression Russlands vorbereitet sind, da gibt's zwar auch Bemühungen, dies zu ändern, aber die sind mir zu langsam. Ich meine nicht nur die Bundeswehr, sondern auch Infrastruktur, Zivilschutz etc.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

Gargamel09, Donnerstag, 02.04.2026, 17:52 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 50 Min.) @ istar

Absolut und ich kann mit diesem Relativismus, um den Menschen der Mittel und besonders der Unterschicht berechtigte reale finanzielle Sorgen abzusprechen, ehrlich nicht viel anfangen.

Ich habe nicht mal ein Auto, bin mir aber darüber im klaren, welche Tragweite dieser Krieg auf alle Lebensbereiche haben wird. Da wird einem mulmig, deswegen kaufe ich auch jetzt schon Lebensmittel des wöchentlichen Bedarfs auf Vorrat.


Sich Sorgen zu machen ist ja auch völlig in Ordnung. Niemand weiß, wo die Reise hingeht und wo wir oder die Welt in einem Jahr stehen.
Trotzdem stehen die Chancen hier in Deutschland und in den meisten Ländern der EU ziemlich gut, heile aus der Nummer rauszukommen.
Für mich ist es deutlich bedrohlicher, wie schlecht wir auf eine mögliche Aggression Russlands vorbereitet sind, da gibt's zwar auch Bemühungen, dies zu ändern, aber die sind mir zu langsam. Ich meine nicht nur die Bundeswehr, sondern auch Infrastruktur, Zivilschutz etc.

Sich nicht verderblich Lebensmittel zuzulegen ist keine schlechte Sache, die Preise werden noch um einiges steigen, da geht gar kein Weg dran vorbei. Bei den Spritpreisen können die Firmen gar nicht anders, als die Preise weiterzugeben, vor allem Diesel ist so teuer geworden.
Das Leben wird sehr teuer werden und weil im Nahen Osten nun sehr viel zerstört worden ist, werden die Preise für Öl und Gas, selbst wenn das morgen vorbei sein sollte, was nicht der Fall sein wird, nicht sofort nach unten gehen, sondern nur sehr sehr langsam.

Und das ist die größte Sorge - Russland hat jetzt noch 2,5 Jahre Zeit, "uns" anzugreifen, danach dürfte erst mal wieder ein vernünftiger Politiker Präsident werden und da ist die Tür vorerst wieder zu. Selbst wenn die in der Ukraine beschäftigt sind, für die Balten reicht es noch und dann stünden wir allein da und müssten diesen Angriff ohne die USA abwehren. Ich mache mir da keine Illusionen mehr, dass Trump auch nur einen Finger rührt, sich für die Balten mit Putin anzulegen. Ich hoffe es natürlich nicht, dass der Russe das mal austesten möchte, um zu sehen, wie der Papiertiger reagiert, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt, steigt von Monat zu Monat.

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 12:20 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 22 Min.) @ Floatdownstream

Habe gerade getankt, Diesel für 2,269 pro Liter. Gestern Mittag war der Preis kurz nach 12:00 auf 2,369 gesprungen, am Nachmittag ging es dann herunter auf 1,289. Das war auch der Preis, der in der App angezeigt wurde, als ich zur Tankstelle bin. Kurz nach 12:00 sprang der Preis auf 2,399.

Ich bezweifele, dass die aktuelle Regelung Benzin und Diesel günstiger macht. Was aber zumindest gestern aufhörte, war das ständige Auf und Ab. Wenn man aktuell zur Tankstelle fährt, dann weiß man, was man maximal zahlt.

Heute an der Tanke

Tomi2, Dortmund / Langenfeld / Frankfurt, Donnerstag, 02.04.2026, 18:10 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 32 Min.) @ Ulrich

Die bessere Alternative wäre es gewesen, den Tankstellenbetreibern vorzuschreiben, dass sie nur 1x täglich ihre Preise ändern dürfen - sowohl nach oben als auch nach unten!

Das hätte den Effekt, dass keiner es sich leisten kann, zu hoch einzusteigen, weil dann für 24 Stunden die preissensitiven Kunden per App und Internetrecherche jene Tankstellen finden würden, die von Anfang an "günstige" Preise machen.

Interessant war z.B. gestern eine Tankstelle in der Region, die Diesel noch auf 2,199€ hatte, schon seit dem 27.März.
Vielleicht ist der Preisverantwortliche da in Urlaub.
Die nächste Tankstelle im Dorf hat um 13:00 Uhr nachgezogen und um über 10 cent gesenkt. Auch in den Nachbarstädten wurde es nach und nach günstiger.
Je weiter weg, desto teurer. An meinem Arbeitsort hat sich 2,35€ konstant gehalten, es hat keiner gezuckt.

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 18:25 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 18 Min.) @ Tomi2

Die bessere Alternative wäre es gewesen, den Tankstellenbetreibern vorzuschreiben, dass sie nur 1x täglich ihre Preise ändern dürfen - sowohl nach oben als auch nach unten!

Das hätte den Effekt, dass keiner es sich leisten kann, zu hoch einzusteigen, weil dann für 24 Stunden die preissensitiven Kunden per App und Internetrecherche jene Tankstellen finden würden, die von Anfang an "günstige" Preise machen.

Interessant war z.B. gestern eine Tankstelle in der Region, die Diesel noch auf 2,199€ hatte, schon seit dem 27.März.

Freie Tankstelle?

Die markengebundenen bekommen die Preise aus den jeweiligen Zentralen vorgeschrieben, teilweise werden die Änderungen mittlerweile per Fernzugriff von da gemacht.

Vielleicht ist der Preisverantwortliche da in Urlaub.

Gut möglich, falls es eine Freie war. Aber auch aus dem Urlaub hätte er anrufen können. Und in der Golfregion steckt er vermutlich nicht mehr fest ;-)

Die nächste Tankstelle im Dorf hat um 13:00 Uhr nachgezogen und um über 10 cent gesenkt. Auch in den Nachbarstädten wurde es nach und nach günstiger.
Je weiter weg, desto teurer. An meinem Arbeitsort hat sich 2,35€ konstant gehalten, es hat keiner gezuckt.

Solche "Preiskrater" oder andersherum "Preisberge" kann man auch sonst gelegentlich in der grafischen Darstellung der Apps wahrnehmen.

Heute an der Tanke

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Donnerstag, 02.04.2026, 18:17 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 26 Min.) @ Tomi2

Das ist ein Indiz dafür, dass weniger und dann gezielter getankt wird…

Heute an der Tanke

Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 16:34 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 9 Min.) @ Ulrich

Natürlich macht das nichts besser.

Außer die Lobbyverträge für Frau Reiche und andere in der CDU.

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 17:50 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 52 Min.) @ Talentförderer

Natürlich macht das nichts besser.

Außer die Lobbyverträge für Frau Reiche und andere in der CDU.

Mit solchen Aussagen sollte man vorsichtig sein.

Ich halte Katherina Reiche für durchaus problematisch, sie hat wohl vielfach ihre sehr eigene Sicht der Dinge, die von Fachleuten nicht unbedingt geteilt wird. Das betrifft insbesondere den Klimaschutz. Zudem scheint sie als Chefin nicht gerade einfach zu sein. Sie hat viele erfahrene Leute in ihrem Ministerium in den Ruhestand versetzt, etc. Andere haben ihr Haus freiwillig verlassen, deshalb ist ihr Haus wohl nur eingeschränkt handlungsfähig. Aber für käuflich halte ich sie nicht.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 12:34 (vor 22 Stunden, 9 Minuten) @ Ulrich

Aber für käuflich halte ich sie nicht.

Abgesehen davon, dass das niemand von uns auch nur ansatzweise beurteilen kann, muss man bei der Bewertung von Frau Reiche nicht vorsichtig sein.

Wer sich wie Reiche (mehrfach durch Wissenschaftler nachvollziehbar aufgezeigt) objektiv durch Inkompetenz und wahrheitswidrige Aussagen „auszeichnet“, ist eine klare Fehlbesetzung in ihrem Amt.

Unsinn zu behaupten, wie dass Strom aus Gas günstig sei und aus Gründen der Grundlastfähigkeit einerseits Gaskraftwerke bauen zu wollen, andererseits aber den Bau der gerade erschwinglich werdenden Batteriespeicher für den wirklich günstigen Strom aus Wind und Solar durch gesetzliche Regelung zu erschweren, ist für jemanden bei klarem Verstand objektiv nicht zu erklären.

Heute an der Tanke

Berater, Freitag, 03.04.2026, 12:40 (vor 22 Stunden, 3 Minuten) @ nico36de

Aber für käuflich halte ich sie nicht.


Abgesehen davon, dass das niemand von uns auch nur ansatzweise beurteilen kann, muss man bei der Bewertung von Frau Reiche nicht vorsichtig sein.

Wer sich wie Reiche (mehrfach durch Wissenschaftler nachvollziehbar aufgezeigt) objektiv durch Inkompetenz und wahrheitswidrige Aussagen „auszeichnet“, ist eine klare Fehlbesetzung in ihrem Amt.

Unsinn zu behaupten, wie dass Strom aus Gas günstig sei und aus Gründen der Grundlastfähigkeit einerseits Gaskraftwerke bauen zu wollen, andererseits aber den Bau der gerade erschwinglich werdenden Batteriespeicher für den wirklich günstigen Strom aus Wind und Solar durch gesetzliche Regelung zu erschweren, ist für jemanden bei klarem Verstand objektiv nicht zu erklären.

Hat Reiche nicht nahezu 1:1 die Forderungen der Fossillobby und Tech-Giganten übernommen? Das war doch in den Medien letztens? Sie stammt doch selbst aus der Branche. Allerdings ist man bei Reiche an der falschen Adresse. Sowohl Reiche als auch der rechtskonservative Stümper Weimer machen genau das, was Friedrich Merz will. Andernfalls wäre der schon längst eingeschritten.

In der Zwischenzeit schaffen in Bad Segeberg CDU und AfD gemeinsam die Kostenübernahme von Verhütungsmitteln für Bedürftige ab. Machen also 1:1 MAGA-Politik in Deutschland.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 16:14 (vor 18 Stunden, 29 Minuten) @ Berater

In der Zwischenzeit schaffen in Bad Segeberg CDU und AfD gemeinsam die Kostenübernahme von Verhütungsmitteln für Bedürftige ab. Machen also 1:1 MAGA-Politik in Deutschland

Kein Wunder, Merz ist schließlich auch im Sinne von aus der Zeit gefallen konservativ und ein ebenso hochintelligenter Wirtschaftsfachmann wie Trump.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 12:28 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 15 Min.) @ Ulrich

Ich bezweifele, dass die aktuelle Regelung Benzin und Diesel günstiger macht.

Genau das wussten die Politiker aufgrund der Erfahrungen aus Österreich mit Sicherheit schon vor der Einführung dieser Regelung. Und da ist es einfach unseriös, das als Maßnahme zu verkaufen, die zum Sinken der Spritpreise führen kann.

Was aber zumindest gestern aufhörte, war das ständige Auf und Ab. Wenn man aktuell zur Tankstelle fährt, dann weiß man, was man maximal zahlt.

Was auf jeden Fall positiv zu bewerten ist. So kann man nach dem Check der Spritpreise vor der Abfahrt nach 12:00 Uhr wenigstens nicht mehr negativ, sondern allenfalls positiv überrascht werden.

Heute an der Tanke

Floatdownstream, Lünen, Donnerstag, 02.04.2026, 12:26 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 16 Min.) @ Ulrich

Ja, man hat eine Regelung gemacht um nachzuweisen, dass man noch in irgendeinem Thema überhaupt handlungsfähig ist, aber es bringt dem Verbraucher rein gar nichts, außer des von dir beschriebenen Vorteils.
Dieser "Schein-Aktivismus" kommt beim Wahlvolk bestimmt wieder gut an.

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 12:38 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 4 Min.) @ Floatdownstream

Ja, man hat eine Regelung gemacht um nachzuweisen, dass man noch in irgendeinem Thema überhaupt handlungsfähig ist, aber es bringt dem Verbraucher rein gar nichts, außer des von dir beschriebenen Vorteils.
Dieser "Schein-Aktivismus" kommt beim Wahlvolk bestimmt wieder gut an.

Auf der anderen Seite besteht nicht nur ein massiver Druck auf die Politik, er wird zudem von Medien wie der Bild nochmals deutlich erhöht. Die fordern wohl schon wieder einen "Tankrabatt", etc. Und das, obwohl man seit 2022 weiß, dass der vor allem zu einer Zunahme der Gewinne der Mineralölkonzerne führt.

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent des Rohöls. Sinnvoll wäre es eigentlich, jetzt zu versuchen, den Verbrauch zu reduzieren. Die Internationale Energieagentur macht zum Beispiel seit Wochen Werbung für ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/h auf Autobahnen.

Aktuell laufen viele Staaten in Asien sowie Australien bereits "trocken". Das sind diejenigen, die ihr Öl, ihr LNG und ihre Ölprodukte vom Golf bezogen haben. Die Abnehmerstaaten, die Geld haben, werden jetzt versuchen, anderswo einzukaufen. Und das wird dann auch uns treffen, weil wir mit denen konkurrieren müssen. Problematisch ist die Situation vor allem bei Diesel und ähnlichen Produkten. Hier gibt es in der EU nicht genügend eigene Produktionskapazitäten, auch wir kaufen auf dem Weltmarkt zu. Es gibt teilweise Warnungen, nach denen ab Ende April auch bei uns Diesel und Heizöl knapp werden könnten.

Und Staaten wie Bangladesch, etc. schauen komplett in die Röhre.

Heute an der Tanke

Oleoleole, Freitag, 03.04.2026, 17:37 (vor 17 Stunden, 5 Minuten) @ Ulrich

Naja, Heizöl dürfte nicht so tragisch werden

Heute an der Tanke

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 18:23 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 19 Min.) @ Ulrich

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent des Rohöls. Sinnvoll wäre es eigentlich, jetzt zu versuchen, den Verbrauch zu reduzieren. Die Internationale Energieagentur macht zum Beispiel seit Wochen Werbung für ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/h auf Autobahnen.

Witzig ist, dass man bei Corona relativ schnell dabei war, die Grundrechte der Bürger einzuschränken (bitte keine Diskussion über Sinn oder ggfs. Unsinn der Maßnahmen) und hier kann man nicht man ein einfaches temporäres Tempolimit (die Kombi allein ist schon spitze) durchsetzen, bei dem nicht mal ein Grundrecht minimal tangiert wird.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 19:47 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 55 Min.) @ Professor Bienlein

Und das zudem auch noch von - je nach Umfrage - 55-65 der Bevölkerung befürwortet wird, wogegen nur 30-40% das Tempolimit ablehnen.

Allerdings ist in der Autolobby eine klare Mehrheit dagegen. Und das ist das, was zählt.

Heute an der Tanke

donotrobme, Münsterland, Donnerstag, 02.04.2026, 20:03 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 39 Min.) @ nico36de

Als Berufspendler stelle ich aktuell fest, dass es aktuell viele eigenartige Fahrweisen auf der Autobahn gibt. Es gibt einige, die selbst auf der linken Spur keine 130 km/h fahren.
Die meisten fahren aktuell auch langsamer als vor der Preissteigerung.

Einzige Ausnahmen sind aktuell all diese Außendienstler, die den Sprit für ihre Dienstreise bezahlt bekommen. Dort herrscht immer noch die Devise Zeit = Geld, was nicht von der Hand zu weisen ist.

Heute an der Tanke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 20:02 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 41 Min.) @ nico36de

Und das zudem auch noch von - je nach Umfrage - 55-65 der Bevölkerung befürwortet wird, wogegen nur 30-40% das Tempolimit ablehnen.

Allerdings ist in der Autolobby eine klare Mehrheit dagegen. Und das ist das, was zählt.

Es ist in Umfragen auch deutlich einfacher, gegen etwas zu sein, das einen selbst nicht betrifft oder interessiert. So funktionieren die im Grundgesetz geschützten Freiheitsrechte jedoch nicht. Auch Minderheiteninteressen sind geschützt und können nur im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes eingeschränkt werden. Zu welchem Zweck willst du die Beschränkung? Kommt man argumentativ durch den Prüfungsmaßstab (Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit)?

Ob sich eine Mehrheit jeweils dafür ausspricht, dass Rasen, Zigarettenkonsum, Videospiele, Silvesterfeuerwerk, Grillen oder Haustierhaltung verboten werden sollten, ist daher nicht relevant.

Heute an der Tanke

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 14:51 (vor 19 Stunden, 51 Minuten) @ markus

Und das zudem auch noch von - je nach Umfrage - 55-65 der Bevölkerung befürwortet wird, wogegen nur 30-40% das Tempolimit ablehnen.

Allerdings ist in der Autolobby eine klare Mehrheit dagegen. Und das ist das, was zählt.


Es ist in Umfragen auch deutlich einfacher, gegen etwas zu sein, das einen selbst nicht betrifft oder interessiert. So funktionieren die im Grundgesetz geschützten Freiheitsrechte jedoch nicht. Auch Minderheiteninteressen sind geschützt und können nur im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes eingeschränkt werden. Zu welchem Zweck willst du die Beschränkung? Kommt man argumentativ durch den Prüfungsmaßstab (Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit)?

Ob sich eine Mehrheit jeweils dafür ausspricht, dass Rasen, Zigarettenkonsum, Videospiele, Silvesterfeuerwerk, Grillen oder Haustierhaltung verboten werden sollten, ist daher nicht relevant.

Magst du Kurt erläutern, welches deiner Grundrechte beschnitten wird, wenn du auf der Autobahn für eine bestimmte Zeit nur 100km /h fahren darfst? Und wieviele Verfassungsklagen hast du schon eingereicht, weil du auf einer dreispurigen Autobahn abschnittsweise nur 130km/h fahren darfst?

Heute an der Tanke

markus, Freitag, 03.04.2026, 14:54 (vor 19 Stunden, 49 Minuten) @ Professor Bienlein

Und das zudem auch noch von - je nach Umfrage - 55-65 der Bevölkerung befürwortet wird, wogegen nur 30-40% das Tempolimit ablehnen.

Allerdings ist in der Autolobby eine klare Mehrheit dagegen. Und das ist das, was zählt.


Es ist in Umfragen auch deutlich einfacher, gegen etwas zu sein, das einen selbst nicht betrifft oder interessiert. So funktionieren die im Grundgesetz geschützten Freiheitsrechte jedoch nicht. Auch Minderheiteninteressen sind geschützt und können nur im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes eingeschränkt werden. Zu welchem Zweck willst du die Beschränkung? Kommt man argumentativ durch den Prüfungsmaßstab (Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit)?

Ob sich eine Mehrheit jeweils dafür ausspricht, dass Rasen, Zigarettenkonsum, Videospiele, Silvesterfeuerwerk, Grillen oder Haustierhaltung verboten werden sollten, ist daher nicht relevant.


Magst du Kurt erläutern, welches deiner Grundrechte beschnitten wird, wenn du auf der Autobahn für eine bestimmte Zeit nur 100km /h fahren darfst? Und wieviele Verfassungsklagen hast du schon eingereicht, weil du auf einer dreispurigen Autobahn abschnittsweise nur 130km/h fahren darfst?

Siehe hier https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2907319

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 20:17 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 25 Min.) @ markus
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 02.04.2026, 20:22

Wenn du die in den Medien seit Jahren immer wieder durchgekauten validen Gründe für die Einführung des Tempolimits nicht kennst, solltest du dich einfach raushalten.

Ganz abgesehen davon, dass man schon entweder keine Ahnung haben oder gerne bewusst die Unwahrheit sagen muss, wenn man potenziell sehr gefährliches Rasen als Freiheitsrecht bewertet.

In der Rechtsprechung wird das nämlich anders gesehen. Da hast du bei einem Unfall auch auf einer Strecke ohne Geschwindigkeitsbeschränkung eine Teilschuld, wenn du über 130 gefahren bist und den Unfall bei 130 hättest vermeiden können.

Schlau tun und im Detail keine Ahnung haben, ist nicht so das Wahre.

Heute an der Tanke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 20:25 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 18 Min.) @ nico36de

Der reinen Lehre nach mag das so sein. Politisch sieht das aber sonst anders aus. Ganz abgesehen davon, dass

Und wenn du die in den Medien seit Jahren immer wieder durchgekauten validen Gründe für die Einführung des Tempolimits nicht kennst, solltest du dich einfach raushalten.

Die einer Überprüfung aber nicht standhalten. Der dadurch erzielte Effekt ist verschwindend gering.


Ganz abgesehen davon, dass man schon sehr verdreht sein muss, wenn man potenziell sehr gefährliches Rasen als Freiheistrecht bewertet. Offenbar in Unkenntnis das Sachverhalts, dass es das juristisch nicht ist.

Schlau tun und keine Ahnung haben ist nicht so das Wahre.

Das trifft an der Stelle vor allem auf dich zu.

Ich habe bewusst einige Beispiele genannt, die auch potentiell gefährlich sind (Rasen, Zigarettenkonsum, Videospiele, Silvesterfeuerwerk, Grillen Haustierhaltung). Die bloße Gefahr rechtfertigt noch kein Verbot. Menschen nehmen bewusst Gefahren in Kauf, um Dinge zu tun, die ihnen Freude bereiten.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 11:14 (vor 23 Stunden, 29 Minuten) @ markus

Du bist ein wirklich schlechter Verlierer!

Es ging hier nämlich nicht um deine Beispiele, sondern konkret und ausschließlich um das Tempolimit. Das hast du als Freiheitsrecht definiert und es in die Reihe mit anderen Beispielen mit solchen Freiheitsrechten gestellt.

Allerdings gehört ads Tempolimit da nicht hin, weil man schon nach der aktuellen Rechtsprechung nicht beliebig schnell fahren darf, ohne im Falle eines Unfalls eine (Teil)schuld aufgebrummt zu bekommen.

Du hast gemessen an deinen Beiträgen ja sicher Ahnung von einer ganzen Menge von Sachverhalten. Aber das macht es nicht sinnvoller, auch dann Schweinchen Schlau zu spielen, wenn du keine Ahnung hast.

Heute an der Tanke

markus, Freitag, 03.04.2026, 11:24 (vor 23 Stunden, 18 Minuten) @ nico36de

Du bist ein wirklich schlechter Verlierer!

Und du bemitleidenswert.


Es ging hier nämlich nicht um deine Beispiele, sondern konkret und ausschließlich um das Tempolimit. Das hast du als Freiheitsrecht definiert und es in die Reihe mit anderen Beispielen mit solchen Freiheitsrechten gestellt.

In all diesen Beispielen geht es um die allgemeine Handlungsfreiheit nach Art. 2 Abs. 1 GG.

Allerdings gehört ads Tempolimit da nicht hin, weil man schon nach der aktuellen Rechtsprechung nicht beliebig schnell fahren darf, ohne im Falle eines Unfalls eine (Teil)schuld aufgebrummt zu bekommen.

Du hast gemessen an deinen Beiträgen ja sicher Ahnung von einer ganzen Menge von Sachverhalten. Aber das macht es nicht sinnvoller, auch dann Schweinchen Schlau zu spielen, wenn du keine Ahnung hast.

Ich habe doch geschrieben, dass Grundrechte eingeschränkt werden können. Aber nur in verhältnismäßigem Umfang.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 11:38 (vor 23 Stunden, 5 Minuten) @ markus

Jeder der hier mitliest, wird sicher entscheiden können, wer hier verstandesfern argumentiert.

Ob es sinnvoll ist, wenn du auf einen Thread zum Thema Tempolimit mit "Man kann auch Furzen in geschlossenen Räumen wegen des Freiheitsrechts nicht verbieten" antwortest, kann sicher die Mehrheit hier selbst bewerten. Und zu dem Fakt, dass das Fahren auf einem Autobahnabschnitt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung mit einer Geschwindigkeit von mehr als 130 km/h schon jetzt nach der Rechtsprechung nicht uneingeschränkt zulässig ist, kann jeder nachlesen.

Auch wenn Schweinchen Schlau markus meint, sich dem verschließen zu müssen.

Heute an der Tanke

markus, Freitag, 03.04.2026, 11:43 (vor 22 Stunden, 59 Minuten) @ nico36de

Jeder der hier mitliest, wird sicher entscheiden können, wer hier verstandesfern argumentiert.

Ob es sinnvoll ist, wenn du auf einen Thread zum Thema Tempolimit mit "Man kann auch Furzen in geschlossenen Räumen wegen des Freiheitsrechts nicht verbieten" antwortest, kann sicher die Mehrheit hier selbst bewerten. Und zu dem Fakt, dass das Fahren auf einem Autobahnabschnitt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung mit einer Geschwindigkeit von mehr als 130 km/h schon jetzt nach der Rechtsprechung nicht uneingeschränkt zulässig ist, kann jeder nachlesen.

Auch wenn Schweinchen Schlau markus meint, sich dem verschließen zu müssen.

Du verstehst einfach den Inhalt meines Beitrags nicht. Der widerspricht nämlich in keiner Weise der Rechtsprechung.

Heute an der Tanke

Zebulon, Wattenscheid, Freitag, 03.04.2026, 12:03 (vor 22 Stunden, 40 Minuten) @ markus

Ein Tempolimit ist ja wohl ein sehr sanftes Mittel im Vergleich zu einer Rationierung mittels Bezugsscheinen. Man legt fest, was ist wichtig, was nicht. Dann bekommt nur, wer etwas wichtiges zu erledigen hat. Rasen auf der Autobahn ist volkswirtschaftlich nicht wichtig.

Heute an der Tanke

markus, Freitag, 03.04.2026, 12:08 (vor 22 Stunden, 34 Minuten) @ Zebulon

Ein Tempolimit ist ja wohl ein sehr sanftes Mittel im Vergleich zu einer Rationierung mittels Bezugsscheinen. Man legt fest, was ist wichtig, was nicht. Dann bekommt nur, wer etwas wichtiges zu erledigen hat. Rasen auf der Autobahn ist volkswirtschaftlich nicht wichtig.

Wenn aber der Effekt nur 1-3% Spritersparnis erzeugt, ist das einfach ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Wenn es darum geht, 20% weniger Angebot abzufedern, genügt das nicht.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 16:28 (vor 18 Stunden, 15 Minuten) @ markus
bearbeitet von nico36de, Freitag, 03.04.2026, 16:35

markus mit einer Antwort auf dem Niveau des gemeinen Gewerkschaftlers:

Man wirft halt nonchalant einfach eine Zahl in den Raum, die man sich ausgedacht oder bei einem ähnlich kompetenten Zeitgenossen abgeschrieben hat und lässt die Studie des Bundesumweltamts außer acht, die für Tempo 100 ca. 20% Einsparung auf Autobahnen und damit ca. 6-8% im Gesamtverkehr ergeben hat.

Heute an der Tanke

markus, Freitag, 03.04.2026, 16:35 (vor 18 Stunden, 7 Minuten) @ nico36de

markus mit einer Antwort auf dem Niveau des gemeinen Gewerkschaftlers:

Man wirft halt nonchalant einfach eine Zahl in den Raum, die man sich ausgedacht oder bei einem ähnlich kompetenten Zeitgenossen abgeschrieben hat und lässt die Studie des Bundesumweltamts außer acht, die für Tempo 100 ca. 20% Einsparung auf Autobahnen und damit ca. 6-8% im Gesamtverkehr ergeben hat.

Nico, was ist eigentlich dein Problem? Tut dir irgendwas weh? Kann man dir helfen?

Heute an der Tanke

Gargamel09, Freitag, 03.04.2026, 11:29 (vor 23 Stunden, 13 Minuten) @ markus

Du bist ein wirklich schlechter Verlierer!


Und du bemitleidenswert.

Da lassen die Admins mal wieder eine Thread zu, wo man sich über die aktuelle Lage austauschen kann und was passiert, es artet wieder aus und wird persönlich. Muss das denn sein, wer hier nun recht hat oder nicht, juckt doch keine S**.

Heute an der Tanke

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 15:11 (vor 19 Stunden, 32 Minuten) @ Gargamel09

Du bist ein wirklich schlechter Verlierer!


Und du bemitleidenswert.


Da lassen die Admins mal wieder eine Thread zu, wo man sich über die aktuelle Lage austauschen kann und was passiert, es artet wieder aus und wird persönlich.


Es muss nicht mal direkt persönlich und ad hominem werden, alleine die Art der Kommentare wirkt oftmals sehr passiv aggressiv(möchte mich da nicht ausschließen) und herablassend.

Sätze wie "Dir ist schon klar..." z.B sind mir generell unsympathisch.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 16:51 (vor 17 Stunden, 52 Minuten) @ Foreveralone

Ich kann's verstehen, wenn die Form nervt.

Wenn das aber in stärkerem Maß der Fall ist, als im Hinblick selbst auf absurde und nachweisbar falsche oder unsinnige Behauptungen, ist das für mich nicht nachvollziehbar.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 11:43 (vor 22 Stunden, 59 Minuten) @ Gargamel09

wer hier nun recht hat oder nicht, juckt doch keine S**.

Aha, es ist also uninteressant, wenn nachweislicher Unsinn erzählt und behauptet wird, "freie Fahrt für freie Bürger" sei ein "Freheitsrecht" auch wenn die Rechtsprechung das Gegenteil sagt.

Na dann wundern mich die bis zu 40% AfD-Zustimmung im Osten nicht mehr.

Heute an der Tanke

Gargamel09, Freitag, 03.04.2026, 11:52 (vor 22 Stunden, 51 Minuten) @ nico36de

wer hier nun recht hat oder nicht, juckt doch keine S**.


Aha, es ist also uninteressant, wenn nachweislicher Unsinn erzählt und behauptet wird, "freie Fahrt für freie Bürger" sei ein "Freheitsrecht" auch wenn die Rechtsprechung das Gegenteil sagt.

Na dann wundern mich die bis zu 40% AfD-Zustimmung im Osten nicht mehr.

Es juckt keinen Wähler (im Osten), wer im BVB Forum recht hat, hier geht es um die Übersichtlichkeit und der Politikbereich wurde auch deshalb beschränkt, weil immer alles ins Klein-klein ausgeartet ist und persönlich wurde. Genau wie hier in den Strängen.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 12:04 (vor 22 Stunden, 39 Minuten) @ Gargamel09

Es juckt keinen Wähler (im Osten), wer im BVB Forum recht hat,

Natürlich nicht

hier geht es um die Übersichtlichkeit und der Politikbereich wurde auch deshalb beschränkt, weil immer alles ins Klein-klein ausgeartet ist und persönlich wurde.

Und was hat das damit zu tun, dass du meinst, es würde niemanden interessieren, wie ein bestimmter Sachverhalt konkret zu bewerten ist?

Heute an der Tanke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 11:32 (vor 23 Stunden, 10 Minuten) @ Gargamel09

Du bist ein wirklich schlechter Verlierer!


Und du bemitleidenswert.


Da lassen die Admins mal wieder eine Thread zu, wo man sich über die aktuelle Lage austauschen kann und was passiert, es artet wieder aus und wird persönlich. Muss das denn sein, wer hier nun recht hat oder nicht, juckt doch keine S**.

Ist das nicht bei jedem zweiten BVB/Fußball you-name-it Strang genauso (wobei in Summe auch eher die Ausnahme, ebenso in diesem Strang hier, finde ich)?
Eventuell müsste man tendenziell eher konsequenter gegen persönliche Angriffe bzw. gegen nicht gentleman-likes Verhalten vorgehen (so leicht dahingesagt).

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 18:44 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 58 Min.) @ Professor Bienlein

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent des Rohöls. Sinnvoll wäre es eigentlich, jetzt zu versuchen, den Verbrauch zu reduzieren. Die Internationale Energieagentur macht zum Beispiel seit Wochen Werbung für ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/h auf Autobahnen.

Witzig ist, dass man bei Corona relativ schnell dabei war, die Grundrechte der Bürger einzuschränken (bitte keine Diskussion über Sinn oder ggfs. Unsinn der Maßnahmen) und hier kann man nicht man ein einfaches temporäres Tempolimit (die Kombi allein ist schon spitze) durchsetzen, bei dem nicht mal ein Grundrecht minimal tangiert wird.

Die deutsche Politik ist aktuell noch weitgehend in der Phase, in der man davon ausgeht, dass wir es nur mit einem kurzen "Intermezzo" zu tun haben, und dass man deshalb nicht reagieren muss. Die meisten dort gehen wohl davon aus, dass es ähnlich läuft wie im letzten Jahr, als Israel und dann die USA die Standorte von Urananreicherungsanlagen bombardierten.

Die Internationale Energieagentur hingegen warnt schon seit Wochen massiv und fordert beispielsweise deutlich herabgesetzte Geschwindigkeitsbegrenzungen. Und auf der anderen Seite der Erdkugel ist die Krise bereits voll angekommen:

Australiens Premier ruft Bevölkerung zum Spritsparen auf (Spiegel vom 01.04.2026)

"Der hohe Energiepreis trifft Australien besonders hart. Regierungschef Anthony Albanese reagiert mit einem milliardenschweren Entlastungsprogramm und bittet alle Menschen, sparsam mit Benzin und Diesel umzugehen."

Australien kauft wohl Benzin und Diesel auf dem Weltmarkt ein, ein beträchtlicher Teil stammt vom Golf. Deshalb schlägt dort die Krise schnell voll durch. Problem sind nicht nur hohe Preise, es droht zudem ein Mangel an Treibstoff. Über kurz oder lang wird das auch uns beeinträchtigen. Staaten wie Australien, Japan, Südkorea, Taiwan, etc. werden versuchen, andere Lieferanten zu finden - und kaufen uns ggf. das Öl und die Treibstoffe weg.

Auch Fluggesellschaften stellen sich auf Kerosin-Engpässe ein. Eine ganze Reihe plant, einen Teil der Flüge zu streichen und Maschinen einzumotten:

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/folgen-des-iran-kriegs-airlines-bereiten-sich-auf-kerosin-notstand-vor-15422672.html (Paywall)

Heute an der Tanke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 18:42 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 0 Min.) @ Professor Bienlein

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent des Rohöls. Sinnvoll wäre es eigentlich, jetzt zu versuchen, den Verbrauch zu reduzieren. Die Internationale Energieagentur macht zum Beispiel seit Wochen Werbung für ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/h auf Autobahnen.

Witzig ist, dass man bei Corona relativ schnell dabei war, die Grundrechte der Bürger einzuschränken (bitte keine Diskussion über Sinn oder ggfs. Unsinn der Maßnahmen) und hier kann man nicht man ein einfaches temporäres Tempolimit (die Kombi allein ist schon spitze) durchsetzen, bei dem nicht mal ein Grundrecht minimal tangiert wird.

Wie hoch wäre der Effekt denn gesamtgesellschaftlich? Ich würde behaupten, dass der Großteil der Autofahrer nicht schneller als 130 fährt. Machen die wenigen Raser wirklich einen nennenswerten Unterschied aus?

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 18:49 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 53 Min.) @ markus

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent des Rohöls. Sinnvoll wäre es eigentlich, jetzt zu versuchen, den Verbrauch zu reduzieren. Die Internationale Energieagentur macht zum Beispiel seit Wochen Werbung für ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/h auf Autobahnen.

Witzig ist, dass man bei Corona relativ schnell dabei war, die Grundrechte der Bürger einzuschränken (bitte keine Diskussion über Sinn oder ggfs. Unsinn der Maßnahmen) und hier kann man nicht man ein einfaches temporäres Tempolimit (die Kombi allein ist schon spitze) durchsetzen, bei dem nicht mal ein Grundrecht minimal tangiert wird.


Wie hoch wäre der Effekt denn gesamtgesellschaftlich? Ich würde behaupten, dass der Großteil der Autofahrer nicht schneller als 130 fährt. Machen die wenigen Raser wirklich einen nennenswerten Unterschied aus?

Auf die Schnelle im Netz gefunden: Der ÖAMC hat das mit drei unterschiedlichen Pkw getestet. Das Ganze ist sicherlich nicht exakt, gibt aber ungefähre Hausnummern an. Herausgekommen sind Einsparungen zwischen knapp 20 und knapp 30 Prozent des Kraftstoffs.

https://www.oeamtc.at/autotouring/reportage/tempo-130-und-tempo-100-spritspartest-52960714

Ein weiterer Vorteil eines Tempolimits von 100 km/h auf der Autobahn dürfte sein, dass der Verkehr gleichmäßiger fließt.

Heute an der Tanke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 19:24 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 19 Min.) @ Ulrich

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent des Rohöls. Sinnvoll wäre es eigentlich, jetzt zu versuchen, den Verbrauch zu reduzieren. Die Internationale Energieagentur macht zum Beispiel seit Wochen Werbung für ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/h auf Autobahnen.

Witzig ist, dass man bei Corona relativ schnell dabei war, die Grundrechte der Bürger einzuschränken (bitte keine Diskussion über Sinn oder ggfs. Unsinn der Maßnahmen) und hier kann man nicht man ein einfaches temporäres Tempolimit (die Kombi allein ist schon spitze) durchsetzen, bei dem nicht mal ein Grundrecht minimal tangiert wird.


Wie hoch wäre der Effekt denn gesamtgesellschaftlich? Ich würde behaupten, dass der Großteil der Autofahrer nicht schneller als 130 fährt. Machen die wenigen Raser wirklich einen nennenswerten Unterschied aus?


Auf die Schnelle im Netz gefunden: Der ÖAMC hat das mit drei unterschiedlichen Pkw getestet. Das Ganze ist sicherlich nicht exakt, gibt aber ungefähre Hausnummern an. Herausgekommen sind Einsparungen zwischen knapp 20 und knapp 30 Prozent des Kraftstoffs.

https://www.oeamtc.at/autotouring/reportage/tempo-130-und-tempo-100-spritspartest-52960714

Ein weiterer Vorteil eines Tempolimits von 100 km/h auf der Autobahn dürfte sein, dass der Verkehr gleichmäßiger fließt.

Der Artikel zeigt ja auf, dass der Gesamteffekt zumindest in Österreich eher gering wäre (1-3%). So ähnlich wäre das doch auch in Deutschland:

- Nur ein Teil der Autofahrten findet überhaupt auf Autobahnen statt.
- Auf einigen Abschnitten gibt es bereits Geschwindigkeitsbegrenzungen.
- Auf den Strecken ohne Begrenzung fährt nur ein kleiner Teil 150 oder noch schneller.
- Die tatsächlichen Durchschnittsgeschwindigkeiten sind deutlich niedriger.

Ich fahre inzwischen wieder häufiger Autobahn und mein Eindruck ist, dass nur ein kleiner Teil der Fahrer wirklich durchgehend am Rasen ist. Ich versuche bei 120-130 zu sein, da ich so unter 5l Diesel bleibe. Ein paar wenige Überholungen mit 140 oder 150 km/h kommen auch vor. Die fallen aber kaum ins Gewicht.

Ich achte schon sehr auf den Verbrauch, da mein Auto den Verbrauch der jeweils aktuellen Fahrt anzeigt. Da gibt es ganz andere Spritfresser, wie z.B. sehr viele Kreuzungen und Ampeln innerorts (das ständige Abbremsen und Anfahren frisst richtig). Es lohnt sich, vorausschauend zu fahren (möglichst viel rollen lassen) und das Auto generell möglichst wenig zu bewegen (z.B. auf dem Arbeitsweg zurück einzukaufen statt am nächsten Tag noch einmal loszufahren). Auch das Tempomat zu nutzen und auf den Reifendruck achten, bringt Ersparnis.

Vor allem das Thema vorausschauendes Fahren erscheint mir nicht weit verbreitet zu sein. Mir hängen nachfolgende Autofahrer regelmäßig im Nacken, wenn ich vor Ortseinfahrten einige hundert Meter vorher ausrollen lasse, um den Bremsvorgang möglichst zu verhindern.

Heute an der Tanke

Gargamel09, Donnerstag, 02.04.2026, 12:28 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 15 Min.) @ Floatdownstream

Ja, man hat eine Regelung gemacht um nachzuweisen, dass man noch in irgendeinem Thema überhaupt handlungsfähig ist, aber es bringt dem Verbraucher rein gar nichts, außer des von dir beschriebenen Vorteils.
Dieser "Schein-Aktivismus" kommt beim Wahlvolk bestimmt wieder gut an.

Das Ding ist doch, egal wie gut oder schlecht das nun ist, wie schnell sowas eigentlich gehen kann, in 3 Wochen ein Gesetz verabschiedet... Man muss nur wollen.

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 12:40 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 3 Min.) @ Gargamel09

Ja, man hat eine Regelung gemacht um nachzuweisen, dass man noch in irgendeinem Thema überhaupt handlungsfähig ist, aber es bringt dem Verbraucher rein gar nichts, außer des von dir beschriebenen Vorteils.
Dieser "Schein-Aktivismus" kommt beim Wahlvolk bestimmt wieder gut an.


Das Ding ist doch, egal wie gut oder schlecht das nun ist, wie schnell sowas eigentlich gehen kann, in 3 Wochen ein Gesetz verabschiedet... Man muss nur wollen.

Schlechte Gesetze kann man sehr schnell durchdrücken.

Bei gut durchdachten, gut gemachten Gesetzen dauert es länger.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 15:55 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 47 Min.) @ Ulrich

Ich würde das anders formulieren:

Populistische Gesetze lassen sich schnell beschließen.

Richtige dagegen dauern ewig oder kommen gar nicht durch. Weil die peinlichen Politiker nur auf ihre individuellen Interessen statt auf das Ganze schauen.

Heute an der Tanke

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 16:59 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 43 Min.) @ nico36de

Ich würde das anders formulieren:

Populistische Gesetze lassen sich schnell beschließen.

Richtige dagegen dauern ewig oder kommen gar nicht durch. Weil die peinlichen Politiker nur auf ihre individuellen Interessen statt auf das Ganze schauen.

Verallgemeinerungen sind immer toll und überhaupt nicht populistisch. Das trifft dann schon ein paar von den Richtigen.
Aber wenn du die gleiche Energie in politische Arbeit stecken würdest,die du hier investierst,um schlaue posts abzulassen,dann wäre die Welt längst ein besserer Ort.
Okay, vielleicht nur Wanne-Eickel,aber irgendwo müsstest du halt anfangen.

Solch plumpe Rhetorik, im Internet rausgeblasen,trägt übrigens auch zum Wahlergebnis von Rechtspopulisten bei.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 20:03 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 39 Min.) @ istar

Der Oberschlaue hat gesprochen!

Und das, obwohl selbst ein ausgewiesenes Schweinchen Schlau wie du nicht weiß, wie und in welchem Umfang ich mich engagiere.

Für die AfD-Ergebnisse sind zudem nicht die Berichte über das Politikversagen ursächlich, sondern allenfalls das Politikversagen an sich.

Heute an der Tanke

Floatdownstream, Lünen, Donnerstag, 02.04.2026, 12:37 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 5 Min.) @ Gargamel09

Da bin ich bei dir.

Heute an der Tanke

FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 02.04.2026, 12:25 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 18 Min.) @ Ulrich

Habe gerade getankt, Diesel für 2,269 pro Liter. Gestern Mittag war der Preis kurz nach 12:00 auf 2,369 gesprungen, am Nachmittag ging es dann herunter auf 1,289. Das war auch der Preis, der in der App angezeigt wurde, als ich zur Tankstelle bin. Kurz nach 12:00 sprang der Preis auf 2,399.

Ich bezweifele, dass die aktuelle Regelung Benzin und Diesel günstiger macht. Was aber zumindest gestern aufhörte, war das ständige Auf und Ab. Wenn man aktuell zur Tankstelle fährt, dann weiß man, was man maximal zahlt.

Für 1,289 hätte ich wohl voll gemacht.
Und noch ein IBC zum befüllen besorgt.

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 12:41 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 1 Min.) @ FliZZa

Habe gerade getankt, Diesel für 2,269 pro Liter. Gestern Mittag war der Preis kurz nach 12:00 auf 2,369 gesprungen, am Nachmittag ging es dann herunter auf 1,289. Das war auch der Preis, der in der App angezeigt wurde, als ich zur Tankstelle bin. Kurz nach 12:00 sprang der Preis auf 2,399.

Ich bezweifele, dass die aktuelle Regelung Benzin und Diesel günstiger macht. Was aber zumindest gestern aufhörte, war das ständige Auf und Ab. Wenn man aktuell zur Tankstelle fährt, dann weiß man, was man maximal zahlt.


Für 1,289 hätte ich wohl voll gemacht.
Und noch ein IBC zum befüllen besorgt.

Mist, irgendwie habe ich mich an die Zwei vor dem Komma noch nicht wirklich gewöhnt.

Ist so wie mit dem Datum Anfang des Jahres. Da neige ich dazu, die alte, "abgelaufene" Jahreszahl hinzuschreiben ;-)

Heute an der Tanke

koom, Donnerstag, 02.04.2026, 09:34 (vor 2 Tagen) @ Floatdownstream

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?

Brot und Spiele werden uns lange genug ablenken, bis wir nicht mehr wirklich was ändern können. Allerdings werden Brot und Spiele auch beständig teurer...

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 18:14 (vor 3 Tagen) @ Floatdownstream

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?

Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.

Remember Corona

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 07:58 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Da haben wir exakt dasselbe gemutmaßt. Der Fußball ist im Anschluss noch schlimmer geworden, was die finanziellen Auswüchse betrifft.

Danke

SebWagn, HH Harvestehude, Mittwoch, 01.04.2026, 19:15 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?


Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.

Klar man redet auch im Bekanntenkreis viel, aber hier bekommt man grundsätzlich viel aus allen Bereichen und als vielen Regionen mit, das schätze ich immer sehr.

Zuletzt hab ich mir das mehrfach gewünscht, dass wir hier dieses Thema hier einen Platz findet und wir seine/unsere Auswirkungen auf das Leben schon thematisieren können, aber ich kann auch die Vorbehalten gut verstehen, warum man da kein Politik-Thema draus machen will.

Danke

Dennis-77, Donnerstag, 02.04.2026, 14:06 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 36 Min.) @ SebWagn

Das wäre neu das es hier gute Politikinfos gibt - ist schon richtig das es daher restriktiver gehandhabt wird, auch um dem zahlreichen Halbwissen an hier völlig falscher Stelle Einhalt zu gebieten.

Wenn Dich politische Sachverhalte echt interessieren, dann gibt es da wirklich geeignetere Plattformen.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 14:07 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 36 Min.) @ Dennis-77

Das wäre neu das es hier gute Politikinfos gibt - ist schon richtig das es daher restriktiver gehandhabt wird, auch um dem zahlreichen Halbwissen an hier völlig falscher Stelle Einhalt zu gebieten.

Finde ich nicht, ich habe hier sehr viele gehaltvolle Diskussionen gesehen.

Wenn Dich politische Sachverhalte echt interessieren, dann gibt es da wirklich geeignetere Plattformen.

Welche würdest du empfehlen?

Danke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:18 (vor 2 Tagen) @ SebWagn

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?


Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.


Klar man redet auch im Bekanntenkreis viel, aber hier bekommt man grundsätzlich viel aus allen Bereichen und als vielen Regionen mit, das schätze ich immer sehr.

Zuletzt hab ich mir das mehrfach gewünscht, dass wir hier dieses Thema hier einen Platz findet und wir seine/unsere Auswirkungen auf das Leben schon thematisieren können, aber ich kann auch die Vorbehalten gut verstehen, warum man da kein Politik-Thema draus machen will.

Mein Eindruck war, dass in den wenigen offiziell erlaubten Politik-Threads deutlich sachlicher diskutiert wurde als in Fußball-Threads, etc., in denen es in Richtung Politik abglitt. Das könnte auch dann wieder gelten, wenn es um die Fußball-WM geht.

Dem Thema Wirtschaftskrise jedenfalls werden wir uns in unserem Leben nicht entziehen können, und die gestiegenen Kraftstoff-Preise sind im Grunde nur ein Randaspekt.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 01.04.2026, 22:27 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 01.04.2026, 22:33

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?


Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.


Klar man redet auch im Bekanntenkreis viel, aber hier bekommt man grundsätzlich viel aus allen Bereichen und als vielen Regionen mit, das schätze ich immer sehr.

Zuletzt hab ich mir das mehrfach gewünscht, dass wir hier dieses Thema hier einen Platz findet und wir seine/unsere Auswirkungen auf das Leben schon thematisieren können, aber ich kann auch die Vorbehalten gut verstehen, warum man da kein Politik-Thema draus machen will.


Mein Eindruck war, dass in den wenigen offiziell erlaubten Politik-Threads deutlich sachlicher diskutiert wurde als in Fußball-Threads, etc., in denen es in Richtung Politik abglitt. Das könnte auch dann wieder gelten, wenn es um die Fußball-WM geht.

Dem Thema Wirtschaftskrise jedenfalls werden wir uns in unserem Leben nicht entziehen können, und die gestiegenen Kraftstoff-Preise sind im Grunde nur ein Randaspekt.

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).

Danke

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 06:18 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?


Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.


Klar man redet auch im Bekanntenkreis viel, aber hier bekommt man grundsätzlich viel aus allen Bereichen und als vielen Regionen mit, das schätze ich immer sehr.

Zuletzt hab ich mir das mehrfach gewünscht, dass wir hier dieses Thema hier einen Platz findet und wir seine/unsere Auswirkungen auf das Leben schon thematisieren können, aber ich kann auch die Vorbehalten gut verstehen, warum man da kein Politik-Thema draus machen will.


Mein Eindruck war, dass in den wenigen offiziell erlaubten Politik-Threads deutlich sachlicher diskutiert wurde als in Fußball-Threads, etc., in denen es in Richtung Politik abglitt. Das könnte auch dann wieder gelten, wenn es um die Fußball-WM geht.

Dem Thema Wirtschaftskrise jedenfalls werden wir uns in unserem Leben nicht entziehen können, und die gestiegenen Kraftstoff-Preise sind im Grunde nur ein Randaspekt.


Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)

Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).

Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.

Danke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 09:03 (vor 2 Tagen) @ istar
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 02.04.2026, 09:09

Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.

Jetzt aber mal ernsthaft: Welcher der aktuellen Spitzenpolitiker strahlt denn so etwas wie große Fachkompetenz aus? Diejenigen, die es (wie z.B. Boris Palmer) auf anderen Ebenen tun, bei denen reitet man lieber darauf rum, dass sie sich manchmal im Tonfall vergreifen, anstatt sich mit ihren Ideen zu beschäftigen.

Wenn die Leute, die die aktuelle Politik kritisieren, Michels sind, sind Politiker bestenfalls Kevins oder Marcels. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du Politiker anders beurteilt, wenn du einmal Kontakt mit ihnen gehabt hast. Ich habe vor zwei Wochen mit dem Leiter eines Ressorts in einer großen NRW-Stadt gesprochen, der regelmäßig mit Politikern zu tun hat. Er hat mir erzählt, dass er in mehreren Jahren seiner Tätigkeit dort nicht einmal mit einem Politiker gesprochen habe, der fachlich kompetent und mehr an einer Lösung als an sich selbst interessiert war.

Mein Bundestagsabgeordneter und die drei Landtagspolitiker in Nordrhein-Westfalen, mit denen ich mich auf seine Vermittlung hin in Düsseldorf getroffen habe, sind nichts weiter als desinteressierte Schwätzer, die Zusagen machen, an die sie sich nicht halten. Und die selbst das rechtswidrige Handeln, wegen dessen ich die Termine gemacht hatte, nicht im Ansatz interessiert.

Es stimmt natürlich, dass es Probleme wie vor allem den Klimawandel gibt, bei dem man national keine Chance hat. Darum muss man aber noch lange nicht eine Gaslobbyistin als Wirtschaftsministerin einstellen und Energiepolitik für Ewiggestrige machen.

Außerdem könnten die Politikkasper einmal versuchen, seit Jahrzehnten aufgrund der Demografie bekannte Probleme wie Rente und Krankenversicherung tatsächlich anzugehen, anstatt nur darüber zu reden, dass man sie mal angehen müsste.

Erscheinen dir Politiker kompetent, denen nur Lösungsprobleme einfallen, von denen man schon empirisch weiß, dass sie nicht helfen werden? Außer natürlich den Gesellschaftsgruppen, die über ihre Lobbyisten maßgeblich an den Gesetzen und nicht selten sogar am Gesetzestext mitgewirkt haben.

Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.

Glaubt doch keiner! Zumindest niemand mit Verstand. Das ändert aber nichts daran, dass das hilflose Getue und krankhafte Festhalten an der eigenen Macht bei gleichzeitig maximaler Inkompetenz mit ein Grund dafür ist, dass einfacher gestrickte Leute die AfD wählen.

Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.

Wer einen strunzdummen Maler, der zu blöd ist, zwei fehlefreie Sätze zu sprechen oder eine verkniffene Kampfhenne tatsächlich anhimmelt, ist eh lost. Den oder die wieder einzufangen, wird schwierig.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 08:43 (vor 2 Tagen) @ istar
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 02.04.2026, 08:59

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)


Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).


Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.

Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 11:25 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 18 Min.) @ FourrierTrans

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Mir ist der Spritpreis egal. Ich tanke immer für 20€.

Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.

Die AfD hat gar nicht vor, diese Themen anzugehen. Sie ist nicht nur ausländerfeindlich, sondern auch pro Großkapital. Wer das als Geringverdiener bei überteuerten Mieten nicht begreift, ist schlichtweg doof. So doof, dass viele nicht einmal erkennen, dass sie seit der Einführung des Mindestlohns überproportional profitiert haben – vor allem dank der SPD. Gleichzeitig ist die AfD weder für den Mindestlohn noch setzt sie sich gegen hohe Mieten ein.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 11:32 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 11 Min.) @ markus

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.


Mir ist der Spritpreis egal. Ich tanke immer für 20€.

Du bist ja auch ein Immobilien-Großinvestor, du lässt sicherlich tanken. :-P

Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Die AfD hat gar nicht vor, diese Themen anzugehen. Sie ist nicht nur ausländerfeindlich, sondern auch pro Großkapital. Wer das als Geringverdiener bei überteuerten Mieten nicht begreift, ist schlichtweg doof. So doof, dass viele nicht einmal erkennen, dass sie seit der Einführung des Mindestlohns überproportional profitiert haben – vor allem dank der SPD. Gleichzeitig ist die AfD weder für den Mindestlohn noch setzt sie sich gegen hohe Mieten ein.

Das ist alles richtig, die Argumente sind komplett schlüssig, ändert aber nichts an der Soziodynamik. Das ist der Knackpunkt.

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 11:46 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 56 Min.) @ FourrierTrans

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.


Mir ist der Spritpreis egal. Ich tanke immer für 20€.


Du bist ja auch ein Immobilien-Großinvestor, du lässt sicherlich tanken. :-P

Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Die AfD hat gar nicht vor, diese Themen anzugehen. Sie ist nicht nur ausländerfeindlich, sondern auch pro Großkapital. Wer das als Geringverdiener bei überteuerten Mieten nicht begreift, ist schlichtweg doof. So doof, dass viele nicht einmal erkennen, dass sie seit der Einführung des Mindestlohns überproportional profitiert haben – vor allem dank der SPD. Gleichzeitig ist die AfD weder für den Mindestlohn noch setzt sie sich gegen hohe Mieten ein.


Das ist alles richtig, die Argumente sind komplett schlüssig, ändert aber nichts an der Soziodynamik. Das ist der Knackpunkt.

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.

An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 11:52 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 51 Min.) @ markus

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.


Mir ist der Spritpreis egal. Ich tanke immer für 20€.


Du bist ja auch ein Immobilien-Großinvestor, du lässt sicherlich tanken. :-P

Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Die AfD hat gar nicht vor, diese Themen anzugehen. Sie ist nicht nur ausländerfeindlich, sondern auch pro Großkapital. Wer das als Geringverdiener bei überteuerten Mieten nicht begreift, ist schlichtweg doof. So doof, dass viele nicht einmal erkennen, dass sie seit der Einführung des Mindestlohns überproportional profitiert haben – vor allem dank der SPD. Gleichzeitig ist die AfD weder für den Mindestlohn noch setzt sie sich gegen hohe Mieten ein.


Das ist alles richtig, die Argumente sind komplett schlüssig, ändert aber nichts an der Soziodynamik. Das ist der Knackpunkt.

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.

Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.

So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 12:44 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 58 Min.) @ FourrierTrans

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.


Mir ist der Spritpreis egal. Ich tanke immer für 20€.


Du bist ja auch ein Immobilien-Großinvestor, du lässt sicherlich tanken. :-P

Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Die AfD hat gar nicht vor, diese Themen anzugehen. Sie ist nicht nur ausländerfeindlich, sondern auch pro Großkapital. Wer das als Geringverdiener bei überteuerten Mieten nicht begreift, ist schlichtweg doof. So doof, dass viele nicht einmal erkennen, dass sie seit der Einführung des Mindestlohns überproportional profitiert haben – vor allem dank der SPD. Gleichzeitig ist die AfD weder für den Mindestlohn noch setzt sie sich gegen hohe Mieten ein.


Das ist alles richtig, die Argumente sind komplett schlüssig, ändert aber nichts an der Soziodynamik. Das ist der Knackpunkt.

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.

Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.

Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 12:50 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 52 Min.) @ markus

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.

Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.

Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Da geht's an der Stelle jetzt gar nicht mal um Thesen.

Danke

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 12:57 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 45 Min.) @ FourrierTrans

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.

Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 13:02 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 40 Min.) @ istar

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.


Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.

Ja genau. Egal welche Zugeständnisse Politik (im Zuge von maximaler steuerlicher Erleichterung) oder Gewerkschaft (ja gut, machen wir eine Nullrunde, aber bitte nicht ganz so viele Stellen abbauen) machen, die Jobs werden ohnehin vom Großkapital seit ~10 Jahren aus Deutschland abgezogen. Obwohl die Bilanzen und die Geldbeutel der Großanteilseigner seitdem in keinster Weise schlechter oder kleiner geworden sind.
Von daher wäre mein Wunschdenken, dass Gewerkschaften wieder den Modus ihres Ursprungs annehmen und ein Gewaltmonopol für sich beanspruchen. Ich würde jetzt einem VW AR ganz konkret sagen:

"Ihr könnt das so machen, auf wundersamerweise 6 Mrd. Euro im letzten Monat des FYs finden und damit wundersamerweise die Schwelle 5,5 Mrd. Euro überschreiten, die notwendig ist, um Top-MM und Anteilseignern die maximale Boni/Dividende zu zahlen (ich bin da nah genug dran und weiß sehr genau, welche Verrenkungen da operativ gemacht wurden, um diese 6 Mrd. buchalterisch hinzubekommen), während ihr parallel weitere 35.000 Mitarbeiter/innen bei der Marke VW streichen und im Ausland wieder aufbauen wollt, aber dann werden wir hier anfangen, euer Betriebsvermögen auf deutschem Boden dem Erdboden gleichzumachen, also vice versa, Gewaltmonopol wörtlich zu nehmen".

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 13:09 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 33 Min.) @ FourrierTrans

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.


Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.


Ja genau. Egal welche Zugeständnisse Politik (im Zuge von maximaler steuerlicher Erleichterung) oder Gewerkschaft (ja gut, machen wir eine Nullrunde, aber bitte nicht ganz so viele Stellen abbauen) machen, die Jobs werden ohnehin vom Großkapital seit ~10 Jahren aus Deutschland abgezogen. Obwohl die Bilanzen und die Geldbeutel der Großanteilseigner seitdem in keinster Weise schlechter oder kleiner geworden sind.
Von daher wäre mein Wunschdenken, dass Gewerkschaften wieder den Modus ihres Ursprungs annehmen und ein Gewaltmonopol für sich beanspruchen. Ich würde jetzt einem VW AR ganz konkret sagen:

"Ihr könnt das so machen, auf wundersamerweise 6 Mrd. Euro im letzten Monat des FYs finden und damit wundersamerweise die Schwelle 5,5 Mrd. Euro überschreiten, die notwendig ist, um Top-MM und Anteilseignern die maximale Boni/Dividende zu zahlen (ich bin da nah genug dran und weiß sehr genau, welche Verrenkungen da operativ gemacht wurden, um diese 6 Mrd. buchalterisch hinzubekommen), während ihr parallel weitere 35.000 Mitarbeiter/innen bei der Marke VW streichen und im Ausland wieder aufbauen wollt, aber dann werden wir hier anfangen, euer Betriebsvermögen auf deutschem Boden dem Erdboden gleichzumachen, also vice versa, Gewaltmonopol wörtlich zu nehmen".

Die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/insgesamt.html

Sprich: Es werden mehr Stellen geschaffen als abgebaut.

Man kann nicht einmal behaupten, dass gut bezahlte Jobs wegfallen und nur niedrig bezahlte dazu kommen. Dafür hat sich das Medianeinkommen zu gut entwickelt.

Wie jammern hier einfach auf verdammt hohem Niveau. Warum zum Henker machen wir das?

Danke

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 13:24 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 19 Min.) @ markus


Wie jammern hier einfach auf verdammt hohem Niveau. Warum zum Henker machen wir das?

Weil wir so sind. Machste nix dran.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 13:22 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 21 Min.) @ markus

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.


Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.


Ja genau. Egal welche Zugeständnisse Politik (im Zuge von maximaler steuerlicher Erleichterung) oder Gewerkschaft (ja gut, machen wir eine Nullrunde, aber bitte nicht ganz so viele Stellen abbauen) machen, die Jobs werden ohnehin vom Großkapital seit ~10 Jahren aus Deutschland abgezogen. Obwohl die Bilanzen und die Geldbeutel der Großanteilseigner seitdem in keinster Weise schlechter oder kleiner geworden sind.
Von daher wäre mein Wunschdenken, dass Gewerkschaften wieder den Modus ihres Ursprungs annehmen und ein Gewaltmonopol für sich beanspruchen. Ich würde jetzt einem VW AR ganz konkret sagen:

"Ihr könnt das so machen, auf wundersamerweise 6 Mrd. Euro im letzten Monat des FYs finden und damit wundersamerweise die Schwelle 5,5 Mrd. Euro überschreiten, die notwendig ist, um Top-MM und Anteilseignern die maximale Boni/Dividende zu zahlen (ich bin da nah genug dran und weiß sehr genau, welche Verrenkungen da operativ gemacht wurden, um diese 6 Mrd. buchalterisch hinzubekommen), während ihr parallel weitere 35.000 Mitarbeiter/innen bei der Marke VW streichen und im Ausland wieder aufbauen wollt, aber dann werden wir hier anfangen, euer Betriebsvermögen auf deutschem Boden dem Erdboden gleichzumachen, also vice versa, Gewaltmonopol wörtlich zu nehmen".


Die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/insgesamt.html

Sprich: Es werden mehr Stellen geschaffen als abgebaut.

Man kann nicht einmal behaupten, dass gut bezahlte Jobs wegfallen und nur niedrig bezahlte dazu kommen. Dafür hat sich das Medianeinkommen zu gut entwickelt.

Wie jammern hier einfach auf verdammt hohem Niveau. Warum zum Henker machen wir das?

Die Statistik sagt aber nichts über die Gehaltsqualität der neu geschaffenen Jobs aus, wir haben einen der größten Niedriglohnsektoren Europas.
Seit Corona sind in Deutschland 266.000 Industriejobs "ersatzlos weggefallen". In welcher Industrie wurden Jobs auf diesem Gehaltslevel aufgebaut?

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/266-000-industriejobs-weg-unternehmen-kaempfen-mit-sinkenden-umsaetzen-und-exportrueckgaengen-110838877.html

Das Medianeinkommen ist im Kontext von Kostensituation und Inflation nicht wirklich rosig.
Es ist eher so, dass immer mehr Deutsche im Dispo leben und keinerlei Rücklagen haben.

https://www.ifo.de/publikationen/2025/monographie-autorenschaft/how-consumers-have-managed-multicrisis-evidence-across

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 13:46 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 56 Min.) @ FourrierTrans

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.


Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.


Ja genau. Egal welche Zugeständnisse Politik (im Zuge von maximaler steuerlicher Erleichterung) oder Gewerkschaft (ja gut, machen wir eine Nullrunde, aber bitte nicht ganz so viele Stellen abbauen) machen, die Jobs werden ohnehin vom Großkapital seit ~10 Jahren aus Deutschland abgezogen. Obwohl die Bilanzen und die Geldbeutel der Großanteilseigner seitdem in keinster Weise schlechter oder kleiner geworden sind.
Von daher wäre mein Wunschdenken, dass Gewerkschaften wieder den Modus ihres Ursprungs annehmen und ein Gewaltmonopol für sich beanspruchen. Ich würde jetzt einem VW AR ganz konkret sagen:

"Ihr könnt das so machen, auf wundersamerweise 6 Mrd. Euro im letzten Monat des FYs finden und damit wundersamerweise die Schwelle 5,5 Mrd. Euro überschreiten, die notwendig ist, um Top-MM und Anteilseignern die maximale Boni/Dividende zu zahlen (ich bin da nah genug dran und weiß sehr genau, welche Verrenkungen da operativ gemacht wurden, um diese 6 Mrd. buchalterisch hinzubekommen), während ihr parallel weitere 35.000 Mitarbeiter/innen bei der Marke VW streichen und im Ausland wieder aufbauen wollt, aber dann werden wir hier anfangen, euer Betriebsvermögen auf deutschem Boden dem Erdboden gleichzumachen, also vice versa, Gewaltmonopol wörtlich zu nehmen".


Die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/insgesamt.html

Sprich: Es werden mehr Stellen geschaffen als abgebaut.

Man kann nicht einmal behaupten, dass gut bezahlte Jobs wegfallen und nur niedrig bezahlte dazu kommen. Dafür hat sich das Medianeinkommen zu gut entwickelt.

Wie jammern hier einfach auf verdammt hohem Niveau. Warum zum Henker machen wir das?


Die Statistik sagt aber nichts über die Gehaltsqualität der neu geschaffenen Jobs aus, wir haben einen der größten Niedriglohnsektoren Europas.
Seit Corona sind in Deutschland 266.000 Industriejobs "ersatzlos weggefallen". In welcher Industrie wurden Jobs auf diesem Gehaltslevel aufgebaut?

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/266-000-industriejobs-weg-unternehmen-kaempfen-mit-sinkenden-umsaetzen-und-exportrueckgaengen-110838877.html

Das Medianeinkommen ist im Kontext von Kostensituation und Inflation nicht wirklich rosig.
Es ist eher so, dass immer mehr Deutsche im Dispo leben und keinerlei Rücklagen haben.

https://www.ifo.de/publikationen/2025/monographie-autorenschaft/how-consumers-have-managed-multicrisis-evidence-across

Der Reallohn liegt allerdings heute auch höher als vor zehn Jahren.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/Tabellen/liste-reallohnindex.html#134650

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 13:52 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 51 Min.) @ markus

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.


Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.


Ja genau. Egal welche Zugeständnisse Politik (im Zuge von maximaler steuerlicher Erleichterung) oder Gewerkschaft (ja gut, machen wir eine Nullrunde, aber bitte nicht ganz so viele Stellen abbauen) machen, die Jobs werden ohnehin vom Großkapital seit ~10 Jahren aus Deutschland abgezogen. Obwohl die Bilanzen und die Geldbeutel der Großanteilseigner seitdem in keinster Weise schlechter oder kleiner geworden sind.
Von daher wäre mein Wunschdenken, dass Gewerkschaften wieder den Modus ihres Ursprungs annehmen und ein Gewaltmonopol für sich beanspruchen. Ich würde jetzt einem VW AR ganz konkret sagen:

"Ihr könnt das so machen, auf wundersamerweise 6 Mrd. Euro im letzten Monat des FYs finden und damit wundersamerweise die Schwelle 5,5 Mrd. Euro überschreiten, die notwendig ist, um Top-MM und Anteilseignern die maximale Boni/Dividende zu zahlen (ich bin da nah genug dran und weiß sehr genau, welche Verrenkungen da operativ gemacht wurden, um diese 6 Mrd. buchalterisch hinzubekommen), während ihr parallel weitere 35.000 Mitarbeiter/innen bei der Marke VW streichen und im Ausland wieder aufbauen wollt, aber dann werden wir hier anfangen, euer Betriebsvermögen auf deutschem Boden dem Erdboden gleichzumachen, also vice versa, Gewaltmonopol wörtlich zu nehmen".


Die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/insgesamt.html

Sprich: Es werden mehr Stellen geschaffen als abgebaut.

Man kann nicht einmal behaupten, dass gut bezahlte Jobs wegfallen und nur niedrig bezahlte dazu kommen. Dafür hat sich das Medianeinkommen zu gut entwickelt.

Wie jammern hier einfach auf verdammt hohem Niveau. Warum zum Henker machen wir das?


Die Statistik sagt aber nichts über die Gehaltsqualität der neu geschaffenen Jobs aus, wir haben einen der größten Niedriglohnsektoren Europas.
Seit Corona sind in Deutschland 266.000 Industriejobs "ersatzlos weggefallen". In welcher Industrie wurden Jobs auf diesem Gehaltslevel aufgebaut?

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/266-000-industriejobs-weg-unternehmen-kaempfen-mit-sinkenden-umsaetzen-und-exportrueckgaengen-110838877.html

Das Medianeinkommen ist im Kontext von Kostensituation und Inflation nicht wirklich rosig.
Es ist eher so, dass immer mehr Deutsche im Dispo leben und keinerlei Rücklagen haben.

https://www.ifo.de/publikationen/2025/monographie-autorenschaft/how-consumers-have-managed-multicrisis-evidence-across


Der Reallohn liegt allerdings heute auch höher als vor zehn Jahren.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/Tabellen/liste-reallohnindex.html#134650

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.

Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html

Danke

Garum, Bornum am Harz, Donnerstag, 02.04.2026, 17:56 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 46 Min.) @ FourrierTrans
bearbeitet von Garum, Donnerstag, 02.04.2026, 18:00


https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/Tabellen/liste-reallohnindex.html#134650

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.


Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html

Können die Beiträge nicht kürzer werden, müssen aale vorherigen immer mit geschleppt werden?
Das scrollen und lesen dauert dann ewig. Danke im vorraus.

Danke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 18:11 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 31 Min.) @ Garum

Können die Beiträge nicht kürzer werden, müssen aale vorherigen immer mit geschleppt werden?
Das scrollen und lesen dauert dann ewig. Danke im vorraus.

Da hast Du vollkommen recht.

Vor allem mit dem Smartphone wird das ganze unlesbar.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 23:30 (vor 1 Tag, 11 Stunden, 12 Min.) @ Ulrich

Können die Beiträge nicht kürzer werden, müssen aale vorherigen immer mit geschleppt werden?
Das scrollen und lesen dauert dann ewig. Danke im vorraus.


Da hast Du vollkommen recht.

Vor allem mit dem Smartphone wird das ganze unlesbar.

Ich vergesse das leider immer, ich gelobe Besserung.

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 14:01 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 42 Min.) @ FourrierTrans

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.

An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.


Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.


Ja genau. Egal welche Zugeständnisse Politik (im Zuge von maximaler steuerlicher Erleichterung) oder Gewerkschaft (ja gut, machen wir eine Nullrunde, aber bitte nicht ganz so viele Stellen abbauen) machen, die Jobs werden ohnehin vom Großkapital seit ~10 Jahren aus Deutschland abgezogen. Obwohl die Bilanzen und die Geldbeutel der Großanteilseigner seitdem in keinster Weise schlechter oder kleiner geworden sind.
Von daher wäre mein Wunschdenken, dass Gewerkschaften wieder den Modus ihres Ursprungs annehmen und ein Gewaltmonopol für sich beanspruchen. Ich würde jetzt einem VW AR ganz konkret sagen:

"Ihr könnt das so machen, auf wundersamerweise 6 Mrd. Euro im letzten Monat des FYs finden und damit wundersamerweise die Schwelle 5,5 Mrd. Euro überschreiten, die notwendig ist, um Top-MM und Anteilseignern die maximale Boni/Dividende zu zahlen (ich bin da nah genug dran und weiß sehr genau, welche Verrenkungen da operativ gemacht wurden, um diese 6 Mrd. buchalterisch hinzubekommen), während ihr parallel weitere 35.000 Mitarbeiter/innen bei der Marke VW streichen und im Ausland wieder aufbauen wollt, aber dann werden wir hier anfangen, euer Betriebsvermögen auf deutschem Boden dem Erdboden gleichzumachen, also vice versa, Gewaltmonopol wörtlich zu nehmen".


Die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/insgesamt.html

Sprich: Es werden mehr Stellen geschaffen als abgebaut.

Man kann nicht einmal behaupten, dass gut bezahlte Jobs wegfallen und nur niedrig bezahlte dazu kommen. Dafür hat sich das Medianeinkommen zu gut entwickelt.

Wie jammern hier einfach auf verdammt hohem Niveau. Warum zum Henker machen wir das?


Die Statistik sagt aber nichts über die Gehaltsqualität der neu geschaffenen Jobs aus, wir haben einen der größten Niedriglohnsektoren Europas.
Seit Corona sind in Deutschland 266.000 Industriejobs "ersatzlos weggefallen". In welcher Industrie wurden Jobs auf diesem Gehaltslevel aufgebaut?

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/266-000-industriejobs-weg-unternehmen-kaempfen-mit-sinkenden-umsaetzen-und-exportrueckgaengen-110838877.html

Das Medianeinkommen ist im Kontext von Kostensituation und Inflation nicht wirklich rosig.
Es ist eher so, dass immer mehr Deutsche im Dispo leben und keinerlei Rücklagen haben.

https://www.ifo.de/publikationen/2025/monographie-autorenschaft/how-consumers-have-managed-multicrisis-evidence-across


Der Reallohn liegt allerdings heute auch höher als vor zehn Jahren.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/Tabellen/liste-reallohnindex.html#134650

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.


Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html

Ich schränke mich auch ein, weil einzelne Produkte wie Milka Schokolade es nicht wert sind. Trotzdem geht es mir gut.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 14:03 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 40 Min.) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 02.04.2026, 14:08

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.


Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html


Ich schränke mich auch ein, weil einzelne Produkte wie Milka Schokolade es nicht wert sind. Trotzdem geht es mir gut.

In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 15:21 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 22 Min.) @ FourrierTrans

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.


Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html


Ich schränke mich auch ein, weil einzelne Produkte wie Milka Schokolade es nicht wert sind. Trotzdem geht es mir gut.


In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)

Schon allein, weil ein Vergleichswert fehlt, widerlegt das nicht die oben verlinkte Statistik, nach der der Reallohn in den letzten zehn Jahren gestiegen ist.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 23:43 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 59 Min.) @ markus

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.


Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html


Ich schränke mich auch ein, weil einzelne Produkte wie Milka Schokolade es nicht wert sind. Trotzdem geht es mir gut.


In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)


Schon allein, weil ein Vergleichswert fehlt, widerlegt das nicht die oben verlinkte Statistik, nach der der Reallohn in den letzten zehn Jahren gestiegen ist.

Der Reallohnindex spiegelt die Entwicklung der durchschnittlichen Kaufkraft der Löhne wider, aber nicht, wie sich die „mittleren“ Einkommen oder die Verteilung insgesamt verändern. Man kann mit dem KPI relativ wenig anfangen, wenn man bewerten will, wie sich die Lage für "die Mitte" entwickelt (hat).

Danke

markus, Freitag, 03.04.2026, 07:30 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 12 Min.) @ FourrierTrans

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.


Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html


Ich schränke mich auch ein, weil einzelne Produkte wie Milka Schokolade es nicht wert sind. Trotzdem geht es mir gut.


In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)


Schon allein, weil ein Vergleichswert fehlt, widerlegt das nicht die oben verlinkte Statistik, nach der der Reallohn in den letzten zehn Jahren gestiegen ist.


Der Reallohnindex spiegelt die Entwicklung der durchschnittlichen Kaufkraft der Löhne wider, aber nicht, wie sich die „mittleren“ Einkommen oder die Verteilung insgesamt verändern. Man kann mit dem KPI relativ wenig anfangen, wenn man bewerten will, wie sich die Lage für "die Mitte" entwickelt (hat).

Der von dir verlinkten Artikel beinhaltet aber keine Daten zu den mittleren Einkommen. Du solltest dir schon die Mühe machen, entsprechende Zahlen zu liefern, statt mit gefühlten Wahrheiten ums Eck zu kommen.

2020 lag das mittlere Einkommen bei 41.124 Euro (3.437 Euro brutto/Monat).
2025 lag das mittlere Einkommen bei 54.066 Euro.

https://www.zeit.de/news/2021-07/20/mittleres-einkommen-in-deutschland-steigt-2020-nur-leicht

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-Branche-Berufe/_inhalt.html

Nun rechne doch mal nach, ob das nicht die Inflation geschlagen hat.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 10:09 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 34 Min.) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 10:18

In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)


Schon allein, weil ein Vergleichswert fehlt, widerlegt das nicht die oben verlinkte Statistik, nach der der Reallohn in den letzten zehn Jahren gestiegen ist.


Der Reallohnindex spiegelt die Entwicklung der durchschnittlichen Kaufkraft der Löhne wider, aber nicht, wie sich die „mittleren“ Einkommen oder die Verteilung insgesamt verändern. Man kann mit dem KPI relativ wenig anfangen, wenn man bewerten will, wie sich die Lage für "die Mitte" entwickelt (hat).


Der von dir verlinkten Artikel beinhaltet aber keine Daten zu den mittleren Einkommen. Du solltest dir schon die Mühe machen, entsprechende Zahlen zu liefern, statt mit gefühlten Wahrheiten ums Eck zu kommen.

2020 lag das mittlere Einkommen bei 41.124 Euro (3.437 Euro brutto/Monat).
2025 lag das mittlere Einkommen bei 54.066 Euro.

https://www.zeit.de/news/2021-07/20/mittleres-einkommen-in-deutschland-steigt-2020-nur-leicht

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-Branche-Berufe/_inhalt.html

Nun rechne doch mal nach, ob das nicht die Inflation geschlagen hat.

Auf welcher Betrachungsbasis? Wir lagen 2025 noch immer knapp unter dem Reallohnniveau von 2019, also man ist quasi 6 Jahre zurückgeworfen worden. Auch, weil die Reallohnverluste während/nach Corona die größten seit Beginn der gesamtdeutschen Statistik waren.

Danke

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 10:45 (vor 23 Stunden, 57 Minuten) @ FourrierTrans

In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)


Schon allein, weil ein Vergleichswert fehlt, widerlegt das nicht die oben verlinkte Statistik, nach der der Reallohn in den letzten zehn Jahren gestiegen ist.


Der Reallohnindex spiegelt die Entwicklung der durchschnittlichen Kaufkraft der Löhne wider, aber nicht, wie sich die „mittleren“ Einkommen oder die Verteilung insgesamt verändern. Man kann mit dem KPI relativ wenig anfangen, wenn man bewerten will, wie sich die Lage für "die Mitte" entwickelt (hat).


Der von dir verlinkten Artikel beinhaltet aber keine Daten zu den mittleren Einkommen. Du solltest dir schon die Mühe machen, entsprechende Zahlen zu liefern, statt mit gefühlten Wahrheiten ums Eck zu kommen.

2020 lag das mittlere Einkommen bei 41.124 Euro (3.437 Euro brutto/Monat).
2025 lag das mittlere Einkommen bei 54.066 Euro.

https://www.zeit.de/news/2021-07/20/mittleres-einkommen-in-deutschland-steigt-2020-nur-leicht

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-Branche-Berufe/_inhalt.html

Nun rechne doch mal nach, ob das nicht die Inflation geschlagen hat.


Auf welcher Betrachungsbasis? Wir lagen 2025 noch immer knapp unter dem Reallohnniveau von 2019, also man ist quasi 6 Jahre zurückgeworfen worden. Auch, weil die Reallohnverluste während/nach Corona die größten seit Beginn der gesamtdeutschen Statistik waren.

Zudem liegt die Armustgrenze mittlerweile bei ca. 1300€ Netto. Vor 2020 waren es afaik noch etwas über 1000€. Mindestlohn wird in diversen Betrieben oft auch ausgehebelt und nicht jeder KANN Vollzeit arbeiten.


Mag ja sein, dass die obere Mittelschicht heute besser da steht, ändert aber nix daran das die unteren 20% heute mehr zu knabbern haben.

Danke

markus, Freitag, 03.04.2026, 11:11 (vor 23 Stunden, 31 Minuten) @ Foreveralone

In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)


Schon allein, weil ein Vergleichswert fehlt, widerlegt das nicht die oben verlinkte Statistik, nach der der Reallohn in den letzten zehn Jahren gestiegen ist.


Der Reallohnindex spiegelt die Entwicklung der durchschnittlichen Kaufkraft der Löhne wider, aber nicht, wie sich die „mittleren“ Einkommen oder die Verteilung insgesamt verändern. Man kann mit dem KPI relativ wenig anfangen, wenn man bewerten will, wie sich die Lage für "die Mitte" entwickelt (hat).


Der von dir verlinkten Artikel beinhaltet aber keine Daten zu den mittleren Einkommen. Du solltest dir schon die Mühe machen, entsprechende Zahlen zu liefern, statt mit gefühlten Wahrheiten ums Eck zu kommen.

2020 lag das mittlere Einkommen bei 41.124 Euro (3.437 Euro brutto/Monat).
2025 lag das mittlere Einkommen bei 54.066 Euro.

https://www.zeit.de/news/2021-07/20/mittleres-einkommen-in-deutschland-steigt-2020-nur-leicht

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-Branche-Berufe/_inhalt.html

Nun rechne doch mal nach, ob das nicht die Inflation geschlagen hat.


Auf welcher Betrachungsbasis? Wir lagen 2025 noch immer knapp unter dem Reallohnniveau von 2019, also man ist quasi 6 Jahre zurückgeworfen worden. Auch, weil die Reallohnverluste während/nach Corona die größten seit Beginn der gesamtdeutschen Statistik waren.


Zudem liegt die Armustgrenze mittlerweile bei ca. 1300€ Netto. Vor 2020 waren es afaik noch etwas über 1000€. Mindestlohn wird in diversen Betrieben oft auch ausgehebelt und nicht jeder KANN Vollzeit arbeiten.

Gerade der Mindestlohn hat deutlich größere Sprünge gemacht als die allgemeine Entwicklung.
Auf 40 Stunden Vollzeitbasis hast du damit gut 1.700€ netto und bist damit 400€ über der Armutsgrenze.
Dass nicht jeder Vollzeit arbeiten kann, stimmt.


Mag ja sein, dass die obere Mittelschicht heute besser da steht, ändert aber nix daran das die unteren 20% heute mehr zu knabbern haben.

Es ist inzwischen so, dass in vielen Betrieben ohne Tarifvertrag oder schwachem Organisationsgrad der Mindestlohn die unteren Entgeltgruppen nach und nach auffrisst. Das Problem ist aber hausgemacht, da keinerlei Gegenwehr seitens der Mitarbeiter erfolgt. Der Unternehmer muss dann den Mindestlohn anheben, nicht aber die darüber liegenden Löhne. Wenn nun keinerlei Organisation erfolgt und zusätzlich auch niemand kündigt, um woanders mehr zu verdienen, dann ist doch logisch, dass entweder nichts oder nur wenig passiert. Da hilf nur Kontakt aufzunehmen zur zuständigen Gewerkschaft, um die weiteren Schritte zu besprechen.

Danke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 11:27 (vor 23 Stunden, 15 Minuten) @ markus

Ob der immer geringere Organisationsgrad der Angestellten in Gewerkschaften eventuell auch etwas bzw. sogar mehr mit dem Verhalten/Vorgehen der Gewerkschaften zu tun haben könnte als damit, dass die Angestellten/Arbeiter einfach nur doof sind?

Ich wüsste auch nicht, aus welchem Grund ich Mitglied werden sollte, wenn Gewerkschafter oder drastische Gewerkschaftsfans nicht selten die Fakten außer acht lassen, gefühlt mehr die Interessen der Geschäftsführung als die der Angestellten vertreten oder sich (bei einer guten Freundin, deren Tätigkeit wesentlich durch internationale Zoom-Meetings geprägt war, selbst erlebt) gegen Homeoffice aussprechen und den Eindruck erwecken, als müsse man nur einer Gewerkschaft beitreten und - schwupps - würde alles großartig.

Danke

markus, Freitag, 03.04.2026, 11:41 (vor 23 Stunden, 1 Minuten) @ nico36de

Ob der immer geringere Organisationsgrad der Angestellten in Gewerkschaften eventuell auch etwas bzw. sogar mehr mit dem Verhalten/Vorgehen der Gewerkschaften zu tun haben könnte als damit, dass die Angestellten/Arbeiter einfach nur doof sind?

Ich wüsste auch nicht, aus welchem Grund ich Mitglied werden sollte, wenn Gewerkschafter oder drastische Gewerkschaftsfans nicht selten die Fakten außer acht lassen, gefühlt mehr die Interessen der Geschäftsführung als die der Angestellten vertreten oder sich (bei einer guten Freundin, deren Tätigkeit wesentlich durch internationale Zoom-Meetings geprägt war, selbst erlebt) gegen Homeoffice aussprechen und den Eindruck erwecken, als müsse man nur einer Gewerkschaft beitreten und - schwupps - würde alles großartig.

Du musst dann schon auch aktiv werden und es versuchen, besser zu machen. Aber ein hoher Organisationsgrad allein bewirkt natürlich bereits eine Menge. Allein die Kenntnis, dass im Betrieb eine rein zahlenmäßig streikfähige Truppe existiert, erhöht den Druck auf das Unternehmen, in Tarifverhandlungen einzusteigen.

Mit deinen Argumenten spielst du jedem Unternehmer voll in die Karten, es einfach sein zu lassen.

Danke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 11:59 (vor 22 Stunden, 43 Minuten) @ markus

Man kann auch Kritik üben, obwohl man Gewerkschaften für absolut sinnvoll hält.

Allerdings verlieren sie ihre Bedeutung zurecht, wenn sie von inkompetenten Gewerkschaftern geführt werden. Oder wenn Nachfragen örtlicher Gewerkschafter gar nicht oder ohne Grundkenntnisse der juristischen Situation beantwortet werden.

Wenn der Eindruck entsteht, die Interessen derjenigen, die die Jobs der professionellen Gewerkschafter durch ihre Beiträge erst ermöglichen, die Gewerkschaftsfunktionäre weniger interessieren als die der Arbeitgeber, fällt es schon schwer, Argumente für eine Mitgliedschaft zu finden.

Ich kann nur die Erfahrungen mit einer Gewerkschaft schildern. Die Antworten von dort sind (wenn sie erst auf Nachfrage nach mehreren Wochen dann gegeben werden) in der Regel exakt auf dem Niveau "Geschwindigkeitsbeschränkung nicht einfach möglich, weil Freiheitsrecht". Also unbrauchbar.

Ob das die Bereitschaft zum Eintritt erhöht, wage ich zu bezweifeln.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 11:48 (vor 22 Stunden, 54 Minuten) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 11:59

Ob der immer geringere Organisationsgrad der Angestellten in Gewerkschaften eventuell auch etwas bzw. sogar mehr mit dem Verhalten/Vorgehen der Gewerkschaften zu tun haben könnte als damit, dass die Angestellten/Arbeiter einfach nur doof sind?

Ich wüsste auch nicht, aus welchem Grund ich Mitglied werden sollte, wenn Gewerkschafter oder drastische Gewerkschaftsfans nicht selten die Fakten außer acht lassen, gefühlt mehr die Interessen der Geschäftsführung als die der Angestellten vertreten oder sich (bei einer guten Freundin, deren Tätigkeit wesentlich durch internationale Zoom-Meetings geprägt war, selbst erlebt) gegen Homeoffice aussprechen und den Eindruck erwecken, als müsse man nur einer Gewerkschaft beitreten und - schwupps - würde alles großartig.


Du musst dann schon auch aktiv werden und es versuchen, besser zu machen. Aber ein hoher Organisationsgrad allein bewirkt natürlich bereits eine Menge. Allein die Kenntnis, dass im Betrieb eine rein zahlenmäßig streikfähige Truppe existiert, erhöht den Druck auf das Unternehmen, in Tarifverhandlungen einzusteigen.

Mit deinen Argumenten spielst du jedem Unternehmer voll in die Karten, es einfach sein zu lassen.

Da gebe ich dir grundsätzlich recht, dennoch bleibt auch die Frage berechtigt, wie sich Gewerkschaften seit geraumer Zeit zu welchen Themen positionieren.

Ich gebe dir ein Beispiel.

In unserem IGM-Großkonzern wurde letztes Jahr das T-Zug A für die Tarifler für alle automatisch in die zusätzlichen freien Tage umgewandelt. Es gab dann die Möglichkeit, mittels eines Härtefallantrags diesen Vorgang zu stoppen und die Kohle zu beantragen. Man wurde dann aber freundlichst gebeten bzw. zwischen den Zeilen deutlich darauf hingewiesen, sich das doch ganz genau zu überlegen, ob man das tun wolle. In der BV des neuen Jahres wurde dann von BR und IGM vorgestellt, dass 2025 eine überwältigende Anzahl der Belegschaft diese tolle Gelegenheit zu zusätzlichem Urlaub genutzt hätte (nahezu 90%). Die tausenden Anwesenden, ob online oder vor Ort, haben geguckt wie ein Auto. Der nächste Punkt war dann, dass man doch wohl über "mobiles Arbeiten" neu denken müsste, weil es immer wieder vorkäme, dass man Mitarbeiter nicht erreiche im "mobilen Arbeiten". Als wäre das nicht ein Fall des Vorgesetzten und könne man nicht jeden Mitarbeiter inviduell und einzeln ins Büro zitieren, wenn es Gründe gibt.
Ich könnte dir eine ganze Reihe weiterer Themen nennen, von Arbeitszeiterfassung über Eingruppierungen, die systematisch unterlaufen werden. So versammelt man keine Belegschaft hinter sich als Organisation.

Danke

markus, Freitag, 03.04.2026, 12:03 (vor 22 Stunden, 40 Minuten) @ FourrierTrans

Ob der immer geringere Organisationsgrad der Angestellten in Gewerkschaften eventuell auch etwas bzw. sogar mehr mit dem Verhalten/Vorgehen der Gewerkschaften zu tun haben könnte als damit, dass die Angestellten/Arbeiter einfach nur doof sind?

Ich wüsste auch nicht, aus welchem Grund ich Mitglied werden sollte, wenn Gewerkschafter oder drastische Gewerkschaftsfans nicht selten die Fakten außer acht lassen, gefühlt mehr die Interessen der Geschäftsführung als die der Angestellten vertreten oder sich (bei einer guten Freundin, deren Tätigkeit wesentlich durch internationale Zoom-Meetings geprägt war, selbst erlebt) gegen Homeoffice aussprechen und den Eindruck erwecken, als müsse man nur einer Gewerkschaft beitreten und - schwupps - würde alles großartig.


Du musst dann schon auch aktiv werden und es versuchen, besser zu machen. Aber ein hoher Organisationsgrad allein bewirkt natürlich bereits eine Menge. Allein die Kenntnis, dass im Betrieb eine rein zahlenmäßig streikfähige Truppe existiert, erhöht den Druck auf das Unternehmen, in Tarifverhandlungen einzusteigen.

Mit deinen Argumenten spielst du jedem Unternehmer voll in die Karten, es einfach sein zu lassen.


Da gebe ich dir grundsätzlich recht, dennoch bleibt auch die Frage berechtigt, wie sich Gewerkschaften seit geraumer Zeit zu welchen Themen positionieren.

Ich gebe dir ein Beispiel.

In unserem IGM-Großkonzern wurde letztes Jahr das T-Zug A für die Tarifler für alle automatisch in die zusätzlichen freien Tage umgewandelt. Es gab dann die Möglichkeit, mittels eines Härtefallantrags diesen Vorgang zu stoppen und die Kohle zu beantragen. Man wurde dann aber freundlichst gebeten bzw. zwischen den Zeilen deutlich darauf hingewiesen, sich das doch ganz genau zu überlegen, ob man das tun wolle. In der BV des neuen Jahres wurde dann von BR und IGM vorgestellt, dass 2025 eine überwältigende Anzahl der Belegschaft diese tolle Gelegenheit zu zusätzlichem Urlaub genutzt hätte (nahezu 90%). Die tausenden Anwesenden, ob online oder vor Ort, haben geguckt wie ein Auto. Der nächste Punkt war dann, dass man doch wohl über "mobiles Arbeiten" neu denken müsste, weil es immer wieder vorkäme, dass man Mitarbeiter nicht erreiche im "mobilen Arbeiten". Als wäre das nicht ein Fall des Vorgesetzten und könne man nicht jeden Mitarbeiter inviduell und einzeln ins Büro zitieren, wenn es Gründe gibt.
Ich könnte dir eine ganze Reihe weiterer Themen nennen, von Arbeitszeiterfassung über Eingruppierungen, die systematisch unterlaufen werden. So versammelt man keine Belegschaft hinter sich als Organisation.

Gerade dann sollte man erst recht beitreten und versuchen es besser zu machen. Alles andere spielt nur in die Karten der Arbeitgeber.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 12:11 (vor 22 Stunden, 31 Minuten) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 12:16

Ich wüsste auch nicht, aus welchem Grund ich Mitglied werden sollte, wenn Gewerkschafter oder drastische Gewerkschaftsfans nicht selten die Fakten außer acht lassen, gefühlt mehr die Interessen der Geschäftsführung als die der Angestellten vertreten oder sich (bei einer guten Freundin, deren Tätigkeit wesentlich durch internationale Zoom-Meetings geprägt war, selbst erlebt) gegen Homeoffice aussprechen und den Eindruck erwecken, als müsse man nur einer Gewerkschaft beitreten und - schwupps - würde alles großartig.


Du musst dann schon auch aktiv werden und es versuchen, besser zu machen. Aber ein hoher Organisationsgrad allein bewirkt natürlich bereits eine Menge. Allein die Kenntnis, dass im Betrieb eine rein zahlenmäßig streikfähige Truppe existiert, erhöht den Druck auf das Unternehmen, in Tarifverhandlungen einzusteigen.

Mit deinen Argumenten spielst du jedem Unternehmer voll in die Karten, es einfach sein zu lassen.


Da gebe ich dir grundsätzlich recht, dennoch bleibt auch die Frage berechtigt, wie sich Gewerkschaften seit geraumer Zeit zu welchen Themen positionieren.

Ich gebe dir ein Beispiel.

In unserem IGM-Großkonzern wurde letztes Jahr das T-Zug A für die Tarifler für alle automatisch in die zusätzlichen freien Tage umgewandelt. Es gab dann die Möglichkeit, mittels eines Härtefallantrags diesen Vorgang zu stoppen und die Kohle zu beantragen. Man wurde dann aber freundlichst gebeten bzw. zwischen den Zeilen deutlich darauf hingewiesen, sich das doch ganz genau zu überlegen, ob man das tun wolle. In der BV des neuen Jahres wurde dann von BR und IGM vorgestellt, dass 2025 eine überwältigende Anzahl der Belegschaft diese tolle Gelegenheit zu zusätzlichem Urlaub genutzt hätte (nahezu 90%). Die tausenden Anwesenden, ob online oder vor Ort, haben geguckt wie ein Auto. Der nächste Punkt war dann, dass man doch wohl über "mobiles Arbeiten" neu denken müsste, weil es immer wieder vorkäme, dass man Mitarbeiter nicht erreiche im "mobilen Arbeiten". Als wäre das nicht ein Fall des Vorgesetzten und könne man nicht jeden Mitarbeiter inviduell und einzeln ins Büro zitieren, wenn es Gründe gibt.
Ich könnte dir eine ganze Reihe weiterer Themen nennen, von Arbeitszeiterfassung über Eingruppierungen, die systematisch unterlaufen werden. So versammelt man keine Belegschaft hinter sich als Organisation.


Gerade dann sollte man erst recht beitreten und versuchen es besser zu machen. Alles andere spielt nur in die Karten der Arbeitgeber.

Das ist im Grunde nie falsch und lässt sich als Argument nicht entkräften.
Aber glaubst du, dass jemand, der wirklich im Herzen brennt und kämpfen will für Arbeiter und Arbeiterklasse, in der Organisation IGM oder IGBCE überhaupt noch eine Chance hat, in maßgebliche Entscheidungspositionen zu kommen? Wirklich mal ganz im Ernst gefragt. Oder wird hier von der Organisation, so wie sie heute strukturell aufgebaut ist, bereits im Vorfeld früh genug "aussortiert", wer die Wohlfühloase der Führungsorgane nah an den Arbeitgebern gefährdet?
Ähnlich wie bei der SPD. Ich bin mir sicher, dass es viele junge oder alte Menschen gibt, die dafür brennen würden, einen sozialdemokratischen Kurs mit Leib und Seele in der Partei voranzutreiben, solche aber schon ganz früh ganz hart auf's "Abstellgleis" verfrachtet werden, damit die Opportunisten und Kleptokraten auf den wirklichen einflussnehmenden Positionen weiter unbehelligt ihr Unwesen treiben können.

Ich glaube eher, man müsste neue Wege gehen, neue Organisationen vorantreiben. Sowohl die meisten Gewerkschaften als auch die heutige SPD, so als Beispiel in diesem Kontext, sind dazu völlig unbrauchbar geworden.

Danke

markus, Freitag, 03.04.2026, 12:53 (vor 21 Stunden, 49 Minuten) @ FourrierTrans

Ich wüsste auch nicht, aus welchem Grund ich Mitglied werden sollte, wenn Gewerkschafter oder drastische Gewerkschaftsfans nicht selten die Fakten außer acht lassen, gefühlt mehr die Interessen der Geschäftsführung als die der Angestellten vertreten oder sich (bei einer guten Freundin, deren Tätigkeit wesentlich durch internationale Zoom-Meetings geprägt war, selbst erlebt) gegen Homeoffice aussprechen und den Eindruck erwecken, als müsse man nur einer Gewerkschaft beitreten und - schwupps - würde alles großartig.


Du musst dann schon auch aktiv werden und es versuchen, besser zu machen. Aber ein hoher Organisationsgrad allein bewirkt natürlich bereits eine Menge. Allein die Kenntnis, dass im Betrieb eine rein zahlenmäßig streikfähige Truppe existiert, erhöht den Druck auf das Unternehmen, in Tarifverhandlungen einzusteigen.

Mit deinen Argumenten spielst du jedem Unternehmer voll in die Karten, es einfach sein zu lassen.


Da gebe ich dir grundsätzlich recht, dennoch bleibt auch die Frage berechtigt, wie sich Gewerkschaften seit geraumer Zeit zu welchen Themen positionieren.

Ich gebe dir ein Beispiel.

In unserem IGM-Großkonzern wurde letztes Jahr das T-Zug A für die Tarifler für alle automatisch in die zusätzlichen freien Tage umgewandelt. Es gab dann die Möglichkeit, mittels eines Härtefallantrags diesen Vorgang zu stoppen und die Kohle zu beantragen. Man wurde dann aber freundlichst gebeten bzw. zwischen den Zeilen deutlich darauf hingewiesen, sich das doch ganz genau zu überlegen, ob man das tun wolle. In der BV des neuen Jahres wurde dann von BR und IGM vorgestellt, dass 2025 eine überwältigende Anzahl der Belegschaft diese tolle Gelegenheit zu zusätzlichem Urlaub genutzt hätte (nahezu 90%). Die tausenden Anwesenden, ob online oder vor Ort, haben geguckt wie ein Auto. Der nächste Punkt war dann, dass man doch wohl über "mobiles Arbeiten" neu denken müsste, weil es immer wieder vorkäme, dass man Mitarbeiter nicht erreiche im "mobilen Arbeiten". Als wäre das nicht ein Fall des Vorgesetzten und könne man nicht jeden Mitarbeiter inviduell und einzeln ins Büro zitieren, wenn es Gründe gibt.
Ich könnte dir eine ganze Reihe weiterer Themen nennen, von Arbeitszeiterfassung über Eingruppierungen, die systematisch unterlaufen werden. So versammelt man keine Belegschaft hinter sich als Organisation.


Gerade dann sollte man erst recht beitreten und versuchen es besser zu machen. Alles andere spielt nur in die Karten der Arbeitgeber.


Das ist im Grunde nie falsch und lässt sich als Argument nicht entkräften.
Aber glaubst du, dass jemand, der wirklich im Herzen brennt und kämpfen will für Arbeiter und Arbeiterklasse, in der Organisation IGM oder IGBCE überhaupt noch eine Chance hat, in maßgebliche Entscheidungspositionen zu kommen? Wirklich mal ganz im Ernst gefragt. Oder wird hier von der Organisation, so wie sie heute strukturell aufgebaut ist, bereits im Vorfeld früh genug "aussortiert", wer die Wohlfühloase der Führungsorgane nah an den Arbeitgebern gefährdet?
Ähnlich wie bei der SPD. Ich bin mir sicher, dass es viele junge oder alte Menschen gibt, die dafür brennen würden, einen sozialdemokratischen Kurs mit Leib und Seele in der Partei voranzutreiben, solche aber schon ganz früh ganz hart auf's "Abstellgleis" verfrachtet werden, damit die Opportunisten und Kleptokraten auf den wirklichen einflussnehmenden Positionen weiter unbehelligt ihr Unwesen treiben können.

Ich glaube eher, man müsste neue Wege gehen, neue Organisationen vorantreiben. Sowohl die meisten Gewerkschaften als auch die heutige SPD, so als Beispiel in diesem Kontext, sind dazu völlig unbrauchbar geworden.

Es ist schwieriger, eine ganz neue Gewerkschaft zu gründen als in einer bestehenden etwas zu bewirken.

Danke

Thomas, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 14:07 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 35 Min.) @ FourrierTrans

Bitte Fullquote beachten. Danke.

Danke

Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 18:14 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 28 Min.) @ Thomas

Das gilt aber für die Vorposter um Markus und Co. ebenso.

Ist jetzt schon das zweite Mal nur Fourrier Traines darauf angesprochen worden.

Danke

Thomas, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 20:08 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 34 Min.) @ Foreveralone

Das gilt aber für die Vorposter um Markus und Co. ebenso.

Ist jetzt schon das zweite Mal nur Fourrier Traines darauf angesprochen worden.

Herrje. Er war zu der Zeit der letzte in der Reihe.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 14:08 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 34 Min.) @ Thomas

Bitte Fullquote beachten. Danke.

Habe ich aktualisiert.

Danke

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 10:16 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)


Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.


Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).


Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.


Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.

Nur ein paar Bemerkungen dazu: wenn es den Wählern oder potentiellen Wählern der AfD darum gehen würde, mehr Steuern von Superreichen einzutreiben, dann müsste eigentlich die Linkspartei bei 25% stehen und nicht die AfD. Zumal die außenpolitisch auch nicht meilenweit auseinander liegen.
Da das nicht der Fall ist, müssen die Gründe woanders liegen.

Wir hatten ein Finanzkrise, Griechenlandkrise, kurze Pause, dann Corona, Ukraine, jetzt der Nahe Osten.
Krisen ohne Ende, aber Deutschland lebt immer noch. Vielleicht werden wir kein Fußballweltmeister, aber immerhin sind wir qualifiziert.
Etwas mehr Optimismus würde uns vielleicht gut tun. So auf die kölsche Art: „er kütt wie et kütt und et hätt noch immer jutt jegange“.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 10:20 (vor 2 Tagen) @ istar
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 02.04.2026, 10:37

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)


Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.


Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).


Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.


Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Nur ein paar Bemerkungen dazu: wenn es den Wählern oder potentiellen Wählern der AfD darum gehen würde, mehr Steuern von Superreichen einzutreiben, dann müsste eigentlich die Linkspartei bei 25% stehen und nicht die AfD. Zumal die außenpolitisch auch nicht meilenweit auseinander liegen.
Da das nicht der Fall ist, müssen die Gründe woanders liegen.

Wir hatten ein Finanzkrise, Griechenlandkrise, kurze Pause, dann Corona, Ukraine, jetzt der Nahe Osten.
Krisen ohne Ende, aber Deutschland lebt immer noch. Vielleicht werden wir kein Fußballweltmeister, aber immerhin sind wir qualifiziert.
Etwas mehr Optimismus würde uns vielleicht gut tun. So auf die kölsche Art: „er kütt wie et kütt und et hätt noch immer jutt jegange“.

Diese Argumente kommen in dem Kontext immer und scheinen im ersten Moment auch absolut schlüssig. Sie sind aber viel zu akademisch. Die Geschichte und die Psychologie des Menschen lehren uns, dass, wenn der Mensch an die Wand gedrückt wird, nach unten getreten wird. Immer und immer wieder in der Geschichte der Menschheit. Rechte Demagogen füllen mit ihren "Lösungen" dann genau diese Lücke aus, man findet dazu in den vergangenen Jahrhunderten eine Reihe Vorgänge, die immer wieder so abgelaufen sind. Die "Schuldigen", meistens eine Minderheit, sind den Menschen im Alltag näher, als irgendein Milliardär. Also wählt man die, die mit dem Finger auf "die Schuldigen" zeigen. Bei Adolf waren es beispielweise die Juden. Und auch Adolf konnte nur groß werden, weil die Kleptokratie der Endzeit-Weimarer-Republik die Gesellschaft in einen ähnliche Zustand versetzt hat, wie wir ihn heute sehen (wenngleich auch in einiger Hinsicht noch dramatischer seinerzeit). Das ist der Grund, warum die Linke genau jetzt auch überhaupt keine Chance mehr hat. Der Nährboden dafür ist aber stets die oben beschriebene Entwicklung, bis dann ein "sweet point of no return" überschritten wurde.

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.

Danke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 11:42 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 0 Min.) @ FourrierTrans

In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.

Und das ist politisch ganz klar so gewollt. Und so lange sich das nicht ändert, werden auch die wirklich gesellschaftlich relevanten Probleme nicht angegangen. Und auch nicht sinnvoll angegangen werden können, weil das Geld fehlt.

Und da sind wird dann beim Thema, dass das Geld sehr wohl da ist. Aber eben nur dort, wo die Politiker aller Parteien bis auf die Linke es nicht holen wollen. Auch wenn es da am falschestmöglichen Platz ist.

Aber es wäre ja am Anfang schon genug, wenn nicht geistiges Präkariat verkörpernde Vollflaschen wie Reiche nicht selbst in der aktuellen Lage Lobbyarbeit für fossile Energie betreiben oder Beton-Uschi im Europaparlament davon faseln würde, Atomenergie sei günstig. Wie soll man solche Witzfiguren beim Vorhandensein von Restverstand ernstnehmen können?

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 11:36 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 6 Min.) @ FourrierTrans

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)


Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.


Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).


Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.


Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Nur ein paar Bemerkungen dazu: wenn es den Wählern oder potentiellen Wählern der AfD darum gehen würde, mehr Steuern von Superreichen einzutreiben, dann müsste eigentlich die Linkspartei bei 25% stehen und nicht die AfD. Zumal die außenpolitisch auch nicht meilenweit auseinander liegen.
Da das nicht der Fall ist, müssen die Gründe woanders liegen.

Wir hatten ein Finanzkrise, Griechenlandkrise, kurze Pause, dann Corona, Ukraine, jetzt der Nahe Osten.
Krisen ohne Ende, aber Deutschland lebt immer noch. Vielleicht werden wir kein Fußballweltmeister, aber immerhin sind wir qualifiziert.
Etwas mehr Optimismus würde uns vielleicht gut tun. So auf die kölsche Art: „er kütt wie et kütt und et hätt noch immer jutt jegange“.


Diese Argumente kommen in dem Kontext immer und scheinen im ersten Moment auch absolut schlüssig. Sie sind aber viel zu akademisch. Die Geschichte und die Psychologie des Menschen lehren uns, dass, wenn der Mensch an die Wand gedrückt wird, nach unten getreten wird. Immer und immer wieder in der Geschichte der Menschheit. Rechte Demagogen füllen mit ihren "Lösungen" dann genau diese Lücke aus, man findet dazu in den vergangenen Jahrhunderten eine Reihe Vorgänge, die immer wieder so abgelaufen sind. Die "Schuldigen", meistens eine Minderheit, sind den Menschen im Alltag näher, als irgendein Milliardär. Also wählt man die, die mit dem Finger auf "die Schuldigen" zeigen. Bei Adolf waren es beispielweise die Juden. Und auch Adolf konnte nur groß werden, weil die Kleptokratie der Endzeit-Weimarer-Republik die Gesellschaft in einen ähnliche Zustand versetzt hat, wie wir ihn heute sehen (wenngleich auch in einiger Hinsicht noch dramatischer seinerzeit). Das ist der Grund, warum die Linke genau jetzt auch überhaupt keine Chance mehr hat. Der Nährboden dafür ist aber stets die oben beschriebene Entwicklung, bis dann ein "sweet point of no return" überschritten wurde.

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.

Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.

Danke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 12:28 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 14 Min.) @ markus

Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.

Vielfach geht das sogar noch weiter. Im letzten Herbst habe ich im Vorfeld der US-Wahlen auf WDR5 ein Interview mit einem Soziologen oder Politologen gehört. Da ging es darum, wieso Warnungen vor den negativen Folgen von Wahlentscheidungen für Trump, für die AfD oder für sonstige rechtspopulistische Parteien bei einem Teil vor allem der männlichen Wählerschaft ins Gegenteil umkippen. Diese Leute haben keine Angst vor einer Krise. Sie wollen ganz im Gegenteil das aktuelle politische und wirtschaftliche System kollabieren sehen. Jede Warnung vor Trump, vor Weidel, vor Chrupalla, etc. bestärkt sie eher noch in ihrer Wahlentscheidung für diese Personen.

In den USA erleben sie jetzt voraussichtlich, wie sich so eine schwere Systemkrise tatsächlich anfühlt.

Danke

Elmar, Donnerstag, 02.04.2026, 12:39 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 3 Min.) @ Ulrich

Es gibt immer beide Seiten - auch bei Trump.
Vorab - Trump geht gar nicht und ich bin gerne bei der No Kings Demo in Chicago am Wochenende mitspaziert.
Es ist aber auch so, dass unsere Tochterfirma vor Ort gerade richtig gut läuft und einen Großkunden gewonnen hat wegen der Zölle auf chinesische Produkte.

Danke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 18:18 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 25 Min.) @ Elmar

Es gibt immer beide Seiten - auch bei Trump.
Vorab - Trump geht gar nicht und ich bin gerne bei der No Kings Demo in Chicago am Wochenende mitspaziert.
Es ist aber auch so, dass unsere Tochterfirma vor Ort gerade richtig gut läuft und einen Großkunden gewonnen hat wegen der Zölle auf chinesische Produkte.

Es kann auch in die andere Richtung gehen. Ein Cousin von mir saß Anfang letzten Jahres noch im Vorstand eines Automobilzulieferers in den USA. Die hatten Produktionsmaschinen in China bestellt, und konnten dann zuschauen, wie die Zölle auf diese Maschinen Tag für Tag stiegen.

Donald Trumps Politik hat dafür gesorgt, dass viele Unternehmen in den USA kaum noch Planungssicherheit haben. Von einem Tag auf den anderen ändert sich teilweise alles. Letztens habe ich gelesen, EBITDA stünde in den USA mittlerweile für "Earnings before Iran, Tariffs, and Donald Announcements".

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 11:41 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 1 Min.) @ markus

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)


Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.


Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).


Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.


Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Nur ein paar Bemerkungen dazu: wenn es den Wählern oder potentiellen Wählern der AfD darum gehen würde, mehr Steuern von Superreichen einzutreiben, dann müsste eigentlich die Linkspartei bei 25% stehen und nicht die AfD. Zumal die außenpolitisch auch nicht meilenweit auseinander liegen.
Da das nicht der Fall ist, müssen die Gründe woanders liegen.

Wir hatten ein Finanzkrise, Griechenlandkrise, kurze Pause, dann Corona, Ukraine, jetzt der Nahe Osten.
Krisen ohne Ende, aber Deutschland lebt immer noch. Vielleicht werden wir kein Fußballweltmeister, aber immerhin sind wir qualifiziert.
Etwas mehr Optimismus würde uns vielleicht gut tun. So auf die kölsche Art: „er kütt wie et kütt und et hätt noch immer jutt jegange“.


Diese Argumente kommen in dem Kontext immer und scheinen im ersten Moment auch absolut schlüssig. Sie sind aber viel zu akademisch. Die Geschichte und die Psychologie des Menschen lehren uns, dass, wenn der Mensch an die Wand gedrückt wird, nach unten getreten wird. Immer und immer wieder in der Geschichte der Menschheit. Rechte Demagogen füllen mit ihren "Lösungen" dann genau diese Lücke aus, man findet dazu in den vergangenen Jahrhunderten eine Reihe Vorgänge, die immer wieder so abgelaufen sind. Die "Schuldigen", meistens eine Minderheit, sind den Menschen im Alltag näher, als irgendein Milliardär. Also wählt man die, die mit dem Finger auf "die Schuldigen" zeigen. Bei Adolf waren es beispielweise die Juden. Und auch Adolf konnte nur groß werden, weil die Kleptokratie der Endzeit-Weimarer-Republik die Gesellschaft in einen ähnliche Zustand versetzt hat, wie wir ihn heute sehen (wenngleich auch in einiger Hinsicht noch dramatischer seinerzeit). Das ist der Grund, warum die Linke genau jetzt auch überhaupt keine Chance mehr hat. Der Nährboden dafür ist aber stets die oben beschriebene Entwicklung, bis dann ein "sweet point of no return" überschritten wurde.

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.


Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.

Ja, weil die Menschen an der Stelle dumm sind und im Affekt handeln. Ein verantwortungsvoller Staat sollte mit genau diesem Wissen eine verhältnismäßige und verantwortungsvolle Vermögens- und Chancenungleichheit orchestrieren (eine gänzliche Gleichheit kann es nicht geben und wäre auch nicht sinnvoll). Ansonsten landet man halt, mal wieder, da, wo man 1933 gelandet ist. Was auch nur ein "mal wieder" war, welches es in vorherigen Jahrhunderten auch schon gab, nur in anderen Gewändern.

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 11:48 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 54 Min.) @ FourrierTrans

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)


Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.


Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).


Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.


Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Nur ein paar Bemerkungen dazu: wenn es den Wählern oder potentiellen Wählern der AfD darum gehen würde, mehr Steuern von Superreichen einzutreiben, dann müsste eigentlich die Linkspartei bei 25% stehen und nicht die AfD. Zumal die außenpolitisch auch nicht meilenweit auseinander liegen.
Da das nicht der Fall ist, müssen die Gründe woanders liegen.

Wir hatten ein Finanzkrise, Griechenlandkrise, kurze Pause, dann Corona, Ukraine, jetzt der Nahe Osten.
Krisen ohne Ende, aber Deutschland lebt immer noch. Vielleicht werden wir kein Fußballweltmeister, aber immerhin sind wir qualifiziert.
Etwas mehr Optimismus würde uns vielleicht gut tun. So auf die kölsche Art: „er kütt wie et kütt und et hätt noch immer jutt jegange“.


Diese Argumente kommen in dem Kontext immer und scheinen im ersten Moment auch absolut schlüssig. Sie sind aber viel zu akademisch. Die Geschichte und die Psychologie des Menschen lehren uns, dass, wenn der Mensch an die Wand gedrückt wird, nach unten getreten wird. Immer und immer wieder in der Geschichte der Menschheit. Rechte Demagogen füllen mit ihren "Lösungen" dann genau diese Lücke aus, man findet dazu in den vergangenen Jahrhunderten eine Reihe Vorgänge, die immer wieder so abgelaufen sind. Die "Schuldigen", meistens eine Minderheit, sind den Menschen im Alltag näher, als irgendein Milliardär. Also wählt man die, die mit dem Finger auf "die Schuldigen" zeigen. Bei Adolf waren es beispielweise die Juden. Und auch Adolf konnte nur groß werden, weil die Kleptokratie der Endzeit-Weimarer-Republik die Gesellschaft in einen ähnliche Zustand versetzt hat, wie wir ihn heute sehen (wenngleich auch in einiger Hinsicht noch dramatischer seinerzeit). Das ist der Grund, warum die Linke genau jetzt auch überhaupt keine Chance mehr hat. Der Nährboden dafür ist aber stets die oben beschriebene Entwicklung, bis dann ein "sweet point of no return" überschritten wurde.

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.


Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.


Ja, weil die Menschen an der Stelle dumm sind und im Affekt handeln. Ein verantwortungsvoller Staat sollte mit genau diesem Wissen eine verhältnismäßige und verantwortungsvolle Vermögens- und Chancenungleichheit orchestrieren (eine gänzliche Gleichheit kann es nicht geben und wäre auch nicht sinnvoll). Ansonsten landet man halt, mal wieder, da, wo man 1933 gelandet ist. Was auch nur ein "mal wieder" war, welches es in vorherigen Jahrhunderten auch schon gab, nur in anderen Gewändern.

Das schreibst du aber schon seit Ausbruch der Corona Pandemie. Also seit sechs Jahren. Passiert ist trotz weiterer Krisen in der Hinsicht nichts.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 11:53 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 49 Min.) @ markus

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.


Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.


Ja, weil die Menschen an der Stelle dumm sind und im Affekt handeln. Ein verantwortungsvoller Staat sollte mit genau diesem Wissen eine verhältnismäßige und verantwortungsvolle Vermögens- und Chancenungleichheit orchestrieren (eine gänzliche Gleichheit kann es nicht geben und wäre auch nicht sinnvoll). Ansonsten landet man halt, mal wieder, da, wo man 1933 gelandet ist. Was auch nur ein "mal wieder" war, welches es in vorherigen Jahrhunderten auch schon gab, nur in anderen Gewändern.


Das schreibst du aber schon seit Ausbruch der Corona Pandemie. Also seit sechs Jahren. Passiert ist trotz weiterer Krisen in der Hinsicht nichts.

Aber sicher doch, siehst du die dramatische politische Entwicklung in Deutschland nicht, die in exakt der gleichen Kerbe verläuft, wie bei dem zuvor beschriebenen "mal wieder"? Die verheerenden Wahlergebnisse in RLP sind doch als letztes Ereignis unübersehbar und sahen vor Corona noch gänzlich anders aus.

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 12:31 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 11 Min.) @ FourrierTrans

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.


Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.


Ja, weil die Menschen an der Stelle dumm sind und im Affekt handeln. Ein verantwortungsvoller Staat sollte mit genau diesem Wissen eine verhältnismäßige und verantwortungsvolle Vermögens- und Chancenungleichheit orchestrieren (eine gänzliche Gleichheit kann es nicht geben und wäre auch nicht sinnvoll). Ansonsten landet man halt, mal wieder, da, wo man 1933 gelandet ist. Was auch nur ein "mal wieder" war, welches es in vorherigen Jahrhunderten auch schon gab, nur in anderen Gewändern.


Das schreibst du aber schon seit Ausbruch der Corona Pandemie. Also seit sechs Jahren. Passiert ist trotz weiterer Krisen in der Hinsicht nichts.


Aber sicher doch, siehst du die dramatische politische Entwicklung in Deutschland nicht, die in exakt der gleichen Kerbe verläuft, wie bei dem zuvor beschriebenen "mal wieder"? Die verheerenden Wahlergebnisse in RLP sind doch als letztes Ereignis unübersehbar und sahen vor Corona noch gänzlich anders aus.

Die dramatische Entwicklung geht aber zugunsten des Großkapitals und nicht umgekehrt. Ein Mehrheit in Deutschland wählt Mitte Rechts und will damit dem Pöbel weiter unten etwas wegnehmen und nicht weiter oben.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 12:35 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 8 Min.) @ markus

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.


Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.


Ja, weil die Menschen an der Stelle dumm sind und im Affekt handeln. Ein verantwortungsvoller Staat sollte mit genau diesem Wissen eine verhältnismäßige und verantwortungsvolle Vermögens- und Chancenungleichheit orchestrieren (eine gänzliche Gleichheit kann es nicht geben und wäre auch nicht sinnvoll). Ansonsten landet man halt, mal wieder, da, wo man 1933 gelandet ist. Was auch nur ein "mal wieder" war, welches es in vorherigen Jahrhunderten auch schon gab, nur in anderen Gewändern.


Das schreibst du aber schon seit Ausbruch der Corona Pandemie. Also seit sechs Jahren. Passiert ist trotz weiterer Krisen in der Hinsicht nichts.


Aber sicher doch, siehst du die dramatische politische Entwicklung in Deutschland nicht, die in exakt der gleichen Kerbe verläuft, wie bei dem zuvor beschriebenen "mal wieder"? Die verheerenden Wahlergebnisse in RLP sind doch als letztes Ereignis unübersehbar und sahen vor Corona noch gänzlich anders aus.


Die dramatische Entwicklung geht aber zugunsten des Großkapitals und nicht umgekehrt. Ein Mehrheit in Deutschland wählt Mitte Rechts und will damit dem Pöbel weiter unten etwas wegnehmen und nicht weiter oben.

Kein Gegenrede dazu von mir, genauso wird es kommen, aber der Grund für diese Entwicklung ist mMn auf die obige Lagebeschreibung zurückzuführen und war daher so vorhersehbar wie "das Amen in der Kirche". Die Frage bleibt: musste es wirklich erst wieder soweit kommen oder hätte man nicht vorher ein wenig mehr an der Vermögens-/Chancengleichheit drehen sollen/können/müssen?

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 13:00 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 43 Min.) @ FourrierTrans

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.


Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.


Ja, weil die Menschen an der Stelle dumm sind und im Affekt handeln. Ein verantwortungsvoller Staat sollte mit genau diesem Wissen eine verhältnismäßige und verantwortungsvolle Vermögens- und Chancenungleichheit orchestrieren (eine gänzliche Gleichheit kann es nicht geben und wäre auch nicht sinnvoll). Ansonsten landet man halt, mal wieder, da, wo man 1933 gelandet ist. Was auch nur ein "mal wieder" war, welches es in vorherigen Jahrhunderten auch schon gab, nur in anderen Gewändern.


Das schreibst du aber schon seit Ausbruch der Corona Pandemie. Also seit sechs Jahren. Passiert ist trotz weiterer Krisen in der Hinsicht nichts.


Aber sicher doch, siehst du die dramatische politische Entwicklung in Deutschland nicht, die in exakt der gleichen Kerbe verläuft, wie bei dem zuvor beschriebenen "mal wieder"? Die verheerenden Wahlergebnisse in RLP sind doch als letztes Ereignis unübersehbar und sahen vor Corona noch gänzlich anders aus.


Die dramatische Entwicklung geht aber zugunsten des Großkapitals und nicht umgekehrt. Ein Mehrheit in Deutschland wählt Mitte Rechts und will damit dem Pöbel weiter unten etwas wegnehmen und nicht weiter oben.


Kein Gegenrede dazu von mir, genauso wird es kommen, aber der Grund für diese Entwicklung ist mMn auf die obige Lagebeschreibung zurückzuführen und war daher so vorhersehbar wie "das Amen in der Kirche". Die Frage bleibt: musste es wirklich erst wieder soweit kommen oder hätte man nicht vorher ein wenig mehr an der Vermögens-/Chancengleichheit drehen sollen/können/müssen?

Ich halte da für ein absoluten Nicht-Thema. Der größte Teil der Menschen weiß doch nicht einmal, wieviel Geld „oben“ ist und kann mit Milliardenbeträgen gar nichts anfangen. Hier im Forum wird schon Tausend (Mille) mit Millionen verwechselt. Und bei deinen Dimensionen geht um Milliarden. Solange die Menschen für vier Abonnements Geld bezahlen, überteuerte Sondertrikots kaufen und noch Angst haben, dass irgendwann ein Plateu erreicht wird, in dem nicht mehr alles noch teurer wird, solange geht uns noch viel zu gut.

Danke

Trainingskiebitz, Block 36, Donnerstag, 02.04.2026, 13:47 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 55 Min.) @ markus

So ist es. Alles andere sind akademische Diskussionen ohne Bezug zur Realität der großen Mehrheit in deutschland. Es geht uns sensationell gut.

Danke

Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 16:58 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 44 Min.) @ Trainingskiebitz

So ist es. Alles andere sind akademische Diskussionen ohne Bezug zur Realität der großen Mehrheit in deutschland. Es geht uns sensationell gut.

Wer ist "uns"

Danke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 20:10 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 33 Min.) @ Foreveralone

So ist es. Alles andere sind akademische Diskussionen ohne Bezug zur Realität der großen Mehrheit in deutschland. Es geht uns sensationell gut.

Wer ist "uns"

Genau das ist ein Problem. Viele neigen dazu, allgemeine Sachverhalte nur aus der eigenen Blase heraus zu bewerten, anstatt sich zu informieren.

Es grenzt wirklich an Realitätsverweigerung, wenn man sich im Brustton der Überzeugung hinstellt und etwas von "Es geht uns sensationell gut" faselt, wenn über 20% der Bevölkerung von Armut oder zumindest sozialer Ausgrenzung bedroht sind.

Solch uninformiertes Daherlabern ist nicht nur zum Fremdschämen, sondern auch gefährlich.

Danke

Thomas, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 10:01 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von Thomas, Donnerstag, 02.04.2026, 10:07

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Ich finde es nach den Bobachtungen der letzten fast 24 Stunden eigentlich ganz angenehm. Wenn man morgens an die Tanke kommt, erlebt man keine böse Überraschung. Es ist maximal der Preis des Vorabends. Bis 12 Uhr gehts vielleicht sogar noch runter.
Um 12 geht halt niemand mehr tanken und der Preis bröckelt dann (vielleicht) bis zum Abend vor sich hin.
Doof wäre es nur, wenn die Konzerne einfach den 12 Uhr-Preis irgendwann festtackern. Damit hatte ich eigentlich gerechnet. Aber irgendwer zuckt und dann kommt das mit diesem Wettbewerb ins Spiel und alle zucken hinterher. Es wird für uns zumindest berechenbarer.

Ergänzung: Jetzt öfter tanken und nicht leer laufen lassen, damit man zumindest wenn irgendwas blödes in der Welt passiert eine komplette Tankfüllung für was auch immer hat.
Und: Sprit sparen! Sprit sparen! Und auch Sprit sparen! Wenns schon der Herr Merz nicht sagt, dann sag ich euch das jetzt.

Danke

Berater, Donnerstag, 02.04.2026, 08:31 (vor 2 Tagen) @ istar

Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.


In welcher Partei ist Katharina Reiche noch einmal?

Danke

Scherben, Kiel, Donnerstag, 02.04.2026, 08:22 (vor 2 Tagen) @ istar

Noch dicker geht es nicht?

Wie Ulrich schon schrieb:

Mein Eindruck war, dass in den wenigen offiziell erlaubten Politik-Threads deutlich sachlicher diskutiert wurde als in Fußball-Threads, etc., in denen es in Richtung Politik abglitt. Das könnte auch dann wieder gelten, wenn es um die Fußball-WM geht.

Da wollte wohl jemand einen Beleg abliefern...

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 01.04.2026, 21:54 (vor 2 Tagen) @ SebWagn

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?


Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.


Klar man redet auch im Bekanntenkreis viel, aber hier bekommt man grundsätzlich viel aus allen Bereichen und als vielen Regionen mit, das schätze ich immer sehr.

Zuletzt hab ich mir das mehrfach gewünscht, dass wir hier dieses Thema hier einen Platz findet und wir seine/unsere Auswirkungen auf das Leben schon thematisieren können, aber ich kann auch die Vorbehalten gut verstehen, warum man da kein Politik-Thema draus machen will.

Die Polit-Ecke ist tot, aus Gründen. Warum es allerdings nicht einfach final kommuniziert wird und die Sektion dann folgerichtig auch verschwindet, ist mir aber nicht klar.

Heute an der Tanke

donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 01.04.2026, 19:01 (vor 3 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von donotrobme, Mittwoch, 01.04.2026, 19:10

Muss es nicht werden und das ist wohl auch nicht Flowtdownstreams Ansinnen.

Ich gebe ihm in sofern Recht als das Fußball ein Luxusgut ist oder zunehmend wird, dass sich viele Leute nicht mehr leisten könnn oder wollen. Mir sind 110 Euro für ein Trikot deutlich zu teuer. Drei Abos sind mir mindestens 2 zu viel, vor allem, dafür, dass vor Saisonbeginn eh klar ist, wer Meister wird und wo die meisten Teams landen werden.

Ich glaube jedenfalls, dass das große Wachstum der Vereine bald vorbei sein dürfte. Der teuerste Transfer seit Covid-19 war jedenfalls Enzo Fernandez für 120 Millionen. Die 150 Mio für Dembele werden lange unerreicht bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann die Stadien nicht mehr ausverkauft sein werden und wann die DFL ihre LIzenzen nicht mehr für Rekordsummen versteigern kann. Ich befürchte, dass dürfte nicht mehr lang dauern. Angesichts der Tatsache, dass unsere Gesellschaft mehr Austausch in der richtigen Offlinewelt braucht, ist die Entwicklung leider schade.

Heute an der Tanke

Phil, Donnerstag, 02.04.2026, 09:18 (vor 2 Tagen) @ donotrobme

Nicht zu vergessen, dass natürlich diverse derer, die wirklich einfach nur ohne "Renditegedanken" Geld in Klubs stopften, ebenfalls unter Druck geraten. Ob die Emirate etc. pp. weiterhin noch so viel Geld locker machen können oder wollen, wird sich dann auch zeigen müssen.

Auch, ob Saudi Arabien z.B. weiterhin diesen Kurs fährt und so viel Geld in den Fußball stopft. Ja auch z.B. bei DAZN, welches ja wohl ohne diese externen Mittel von Ölstaaten oder Oligarchen, überhaupt nicht existenzfähig wäre.

Ansonsten ist der Fußball ja im Grunde überhaupt nicht mehr am "wachsen". Also wenn man mal weg geht von der Premiere League und dann noch so gerade der Champions League, ist das maximal noch und wohlwollend eine Stagnation. Sicherlich mit viel Potential auch zum schrumpfen.

Für die Zuschauer ist das aber ja alles im Grunde egal. Denn die Klubs, jedenfalls in der Breite, werden da nun nicht über die Schraube der Eintrittspreise große Spielräume entwickeln können. Auch hier, natürlich kann Real Madrid oder Manchester City da weiter die Preise anziehen. Deren Stadien füllen sich ja Woche für Woche mit nicht wenigen Menschen aus aller Welt. Da findet man immer genug Leute.

Wir als Top 8-20 Klub in Europa haben da vielleicht auch noch einige kleine Spielräume, aber schon direkt hinter uns ist das doch alles nur noch auf Kante genäht und wird idR nur durch starke Investoren gestützt, die da nicht wirklich auf Rendite schielen.


MFG
Phil

Heute an der Tanke

Floatdownstream, Lünen, Donnerstag, 02.04.2026, 09:57 (vor 2 Tagen) @ Phil

Ich möchte da mal einen Aspekt hierzu einbringen:
Ab dem Level, wo das ganz große Geld fehlt, sagen wir BL Platz 7, haben wir einen spannenden Wettbewerb. Siehe Abstiegskampf BL, Aufstiegsrennen Liga 2, Abstiegskampf Liga 2, Aufstiegsrennen Liga 3. Da ist überall volle Spannung drin, wie ich sie in dieser Dichte fast noch nie erlebt habe. Aber auch in der Vergangenheit war da immer was los.
Da ich - also rein neutral, wegen der Spannung - auch außerhalb des BVB stark interessiert bin, ist es eigentlich das, was mich das Abo noch bezahlen lässt.
CL (die ewiggleichen letzten 8) und Meisterrennen (der ewiggleiche Todesstern) knicke ich mir, bis auf die BVB-Spiele.
Mein Fazit: das große Geld killt den Wettbewerb und man kann nur hoffen, dass es mal einen Break geben wird.

Heute an der Tanke

markus, Mittwoch, 01.04.2026, 21:02 (vor 3 Tagen) @ donotrobme

Muss es nicht werden und das ist wohl auch nicht Flowtdownstreams Ansinnen.

Ich gebe ihm in sofern Recht als das Fußball ein Luxusgut ist oder zunehmend wird, dass sich viele Leute nicht mehr leisten könnn oder wollen. Mir sind 110 Euro für ein Trikot deutlich zu teuer. Drei Abos sind mir mindestens 2 zu viel, vor allem, dafür, dass vor Saisonbeginn eh klar ist, wer Meister wird und wo die meisten Teams landen werden.

Ich glaube jedenfalls, dass das große Wachstum der Vereine bald vorbei sein dürfte. Der teuerste Transfer seit Covid-19 war jedenfalls Enzo Fernandez für 120 Millionen. Die 150 Mio für Dembele werden lange unerreicht bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann die Stadien nicht mehr ausverkauft sein werden und wann die DFL ihre LIzenzen nicht mehr für Rekordsummen versteigern kann. Ich befürchte, dass dürfte nicht mehr lang dauern. Angesichts der Tatsache, dass unsere Gesellschaft mehr Austausch in der richtigen Offlinewelt braucht, ist die Entwicklung leider schade.

Warum ist das deine Befürchtung? Für den Konsumenten ist es letztendlich vorteilhaft, wenn Übertragungsrechte und nachgelagert auch die Abosituation günstiger werden. Verstehe die Angst davor, dass dieses Rattenrennen ins Stocken geraten könnte, wirklich absurd.

Heute an der Tanke

CF, Mittwoch, 01.04.2026, 21:09 (vor 3 Tagen) @ markus

Muss es nicht werden und das ist wohl auch nicht Flowtdownstreams Ansinnen.

Ich gebe ihm in sofern Recht als das Fußball ein Luxusgut ist oder zunehmend wird, dass sich viele Leute nicht mehr leisten könnn oder wollen. Mir sind 110 Euro für ein Trikot deutlich zu teuer. Drei Abos sind mir mindestens 2 zu viel, vor allem, dafür, dass vor Saisonbeginn eh klar ist, wer Meister wird und wo die meisten Teams landen werden.

Ich glaube jedenfalls, dass das große Wachstum der Vereine bald vorbei sein dürfte. Der teuerste Transfer seit Covid-19 war jedenfalls Enzo Fernandez für 120 Millionen. Die 150 Mio für Dembele werden lange unerreicht bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann die Stadien nicht mehr ausverkauft sein werden und wann die DFL ihre LIzenzen nicht mehr für Rekordsummen versteigern kann. Ich befürchte, dass dürfte nicht mehr lang dauern. Angesichts der Tatsache, dass unsere Gesellschaft mehr Austausch in der richtigen Offlinewelt braucht, ist die Entwicklung leider schade.


Warum ist das deine Befürchtung? Für den Konsumenten ist es letztendlich vorteilhaft, wenn Übertragungsrechte und nachgelagert auch die Abosituation günstiger werden. Verstehe die Angst davor, dass dieses Rattenrennen ins Stocken geraten könnte, wirklich absurd.

In der Tat! Es kann nur von Vorteil sein, wenn die Umsätze im gesamten Profifussball-Business sinken. Die Auslöser können nur wegfallende Sponsoren/Eigentümer oder Zuschauereinnahmen (Stadion wie Abozahlen) sein. Wäre schön.

Heute an der Tanke

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 05:55 (vor 2 Tagen) @ CF

Muss es nicht werden und das ist wohl auch nicht Flowtdownstreams Ansinnen.

Ich gebe ihm in sofern Recht als das Fußball ein Luxusgut ist oder zunehmend wird, dass sich viele Leute nicht mehr leisten könnn oder wollen. Mir sind 110 Euro für ein Trikot deutlich zu teuer. Drei Abos sind mir mindestens 2 zu viel, vor allem, dafür, dass vor Saisonbeginn eh klar ist, wer Meister wird und wo die meisten Teams landen werden.

Ich glaube jedenfalls, dass das große Wachstum der Vereine bald vorbei sein dürfte. Der teuerste Transfer seit Covid-19 war jedenfalls Enzo Fernandez für 120 Millionen. Die 150 Mio für Dembele werden lange unerreicht bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann die Stadien nicht mehr ausverkauft sein werden und wann die DFL ihre LIzenzen nicht mehr für Rekordsummen versteigern kann. Ich befürchte, dass dürfte nicht mehr lang dauern. Angesichts der Tatsache, dass unsere Gesellschaft mehr Austausch in der richtigen Offlinewelt braucht, ist die Entwicklung leider schade.


Warum ist das deine Befürchtung? Für den Konsumenten ist es letztendlich vorteilhaft, wenn Übertragungsrechte und nachgelagert auch die Abosituation günstiger werden. Verstehe die Angst davor, dass dieses Rattenrennen ins Stocken geraten könnte, wirklich absurd.


In der Tat! Es kann nur von Vorteil sein, wenn die Umsätze im gesamten Profifussball-Business sinken. Die Auslöser können nur wegfallende Sponsoren/Eigentümer oder Zuschauereinnahmen (Stadion wie Abozahlen) sein. Wäre schön.

Wenn es gleichmäßig für alle sinken würde, aber daran glaube ich nicht. Letztendlich würde die Geldschere nicht kleiner werden, eher noch größer,weil die Möglichkeiten kleiner Clubs deutlich mehr eingeschränkt werden würden als andersrum.

Heute an der Tanke

markus, Mittwoch, 01.04.2026, 21:17 (vor 3 Tagen) @ CF

Muss es nicht werden und das ist wohl auch nicht Flowtdownstreams Ansinnen.

Ich gebe ihm in sofern Recht als das Fußball ein Luxusgut ist oder zunehmend wird, dass sich viele Leute nicht mehr leisten könnn oder wollen. Mir sind 110 Euro für ein Trikot deutlich zu teuer. Drei Abos sind mir mindestens 2 zu viel, vor allem, dafür, dass vor Saisonbeginn eh klar ist, wer Meister wird und wo die meisten Teams landen werden.

Ich glaube jedenfalls, dass das große Wachstum der Vereine bald vorbei sein dürfte. Der teuerste Transfer seit Covid-19 war jedenfalls Enzo Fernandez für 120 Millionen. Die 150 Mio für Dembele werden lange unerreicht bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann die Stadien nicht mehr ausverkauft sein werden und wann die DFL ihre LIzenzen nicht mehr für Rekordsummen versteigern kann. Ich befürchte, dass dürfte nicht mehr lang dauern. Angesichts der Tatsache, dass unsere Gesellschaft mehr Austausch in der richtigen Offlinewelt braucht, ist die Entwicklung leider schade.


Warum ist das deine Befürchtung? Für den Konsumenten ist es letztendlich vorteilhaft, wenn Übertragungsrechte und nachgelagert auch die Abosituation günstiger werden. Verstehe die Angst davor, dass dieses Rattenrennen ins Stocken geraten könnte, wirklich absurd.


In der Tat! Es kann nur von Vorteil sein, wenn die Umsätze im gesamten Profifussball-Business sinken. Die Auslöser können nur wegfallende Sponsoren/Eigentümer oder Zuschauereinnahmen (Stadion wie Abozahlen) sein. Wäre schön.

Zumal dann ja trotzdem noch Fußball gespielt wird und das von den gleichen Spielern. Selbst wenn alles (Umsätze und Gehälter) auf 1/3 des jetzigen Niveaus sinken würden, gäbe für die Spieler keine besseren alternativen Verdienstmöglichkeiten. Niemand wird dann lieber Altenpfleger, Elektroinstallateur oder Industriekaufmann, weil sie immer noch absurd viel Geld verdienen würden.

Mir ist wirklich schleierhaft, wie man als Fan hoffen kann, dass ihm dauerhaft mindestens das gleiche, besser aber immer Geld aus der eigenen Tasche gezogen wird.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 09:30 (vor 2 Tagen) @ markus

Mir ist wirklich schleierhaft, wie man als Fan hoffen kann, dass ihm dauerhaft mindestens das gleiche, besser aber immer Geld aus der eigenen Tasche gezogen wird.

Entweder Fußball ist einem so wichtig, dass man die Mondbeträge gerne zahlt oder man blickt es nicht, dass man es als Fan in der Hand hätte, dem ganzen finanziellen Wahnsinn ein Ende zu bereiten.

Hätte sich letztere Sichtweise bei einer nennenswerten Anzahl von Fans durchgesetzt und hätten diejenigen die Konsequenz gezogen, dem Fußball die Kohle zu verweigern, wären die perversen Auswüchse nicht mehr bezahlbar.

Heute an der Tanke

Gargamel09, Mittwoch, 01.04.2026, 21:15 (vor 3 Tagen) @ CF

Muss es nicht werden und das ist wohl auch nicht Flowtdownstreams Ansinnen.

Ich gebe ihm in sofern Recht als das Fußball ein Luxusgut ist oder zunehmend wird, dass sich viele Leute nicht mehr leisten könnn oder wollen. Mir sind 110 Euro für ein Trikot deutlich zu teuer. Drei Abos sind mir mindestens 2 zu viel, vor allem, dafür, dass vor Saisonbeginn eh klar ist, wer Meister wird und wo die meisten Teams landen werden.

Ich glaube jedenfalls, dass das große Wachstum der Vereine bald vorbei sein dürfte. Der teuerste Transfer seit Covid-19 war jedenfalls Enzo Fernandez für 120 Millionen. Die 150 Mio für Dembele werden lange unerreicht bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann die Stadien nicht mehr ausverkauft sein werden und wann die DFL ihre LIzenzen nicht mehr für Rekordsummen versteigern kann. Ich befürchte, dass dürfte nicht mehr lang dauern. Angesichts der Tatsache, dass unsere Gesellschaft mehr Austausch in der richtigen Offlinewelt braucht, ist die Entwicklung leider schade.


Warum ist das deine Befürchtung? Für den Konsumenten ist es letztendlich vorteilhaft, wenn Übertragungsrechte und nachgelagert auch die Abosituation günstiger werden. Verstehe die Angst davor, dass dieses Rattenrennen ins Stocken geraten könnte, wirklich absurd.


In der Tat! Es kann nur von Vorteil sein, wenn die Umsätze im gesamten Profifussball-Business sinken. Die Auslöser können nur wegfallende Sponsoren/Eigentümer oder Zuschauereinnahmen (Stadion wie Abozahlen) sein. Wäre schön.

Es wär wünschenswert, wenn die Scheichs ihre Spielzeuge vernachlässigen müssten, dann bringt das etwas "Fairness" zurück und könnte u.U. eine Kettenreaktion auslösen. Investorenkonstrukte aus den USA, die sich PL Klubs halten vllt. ein weiterer Baustein, auch die Konsumenten in den USA müssen ihr Geld zusammenhalten.
Aus Sicht der Sports täte ein Tritt auf die Bremse allen gut, außer vielleicht denen, die immer mehr wollen.

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:24 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09

Es wär wünschenswert, wenn die Scheichs ihre Spielzeuge vernachlässigen müssten, dann bringt das etwas "Fairness" zurück und könnte u.U. eine Kettenreaktion auslösen. Investorenkonstrukte aus den USA, die sich PL Klubs halten vllt. ein weiterer Baustein, auch die Konsumenten in den USA müssen ihr Geld zusammenhalten.
Aus Sicht der Sports täte ein Tritt auf die Bremse allen gut, außer vielleicht denen, die immer mehr wollen.

Die "Scheichs" haben aktuell in der Tat ganz andere Probleme. Denen sind die Einnahmen weitgehend weggebrochen. Das dürfte alle Clubs treffen, bei denen Geld aus der Golfregion im Spiel ist. Aber ich vermute, das ist nur die erste Stufe der Kaskade.

Ich wäre nicht überrascht, wenn der Spielermarkt im Sommer "blockiert" wäre, weil sich eine Reihe von Clubs zwar von teuren Spielern trennen wollen, aber hohe Ablöseforderungen stellen, und natürlich auch die Spieler sich gehaltsmäßig nicht verschlechtern wollen.

Heute an der Tanke

Fisheye, Mittwoch, 01.04.2026, 23:22 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Es wär wünschenswert, wenn die Scheichs ihre Spielzeuge vernachlässigen müssten, dann bringt das etwas "Fairness" zurück und könnte u.U. eine Kettenreaktion auslösen. Investorenkonstrukte aus den USA, die sich PL Klubs halten vllt. ein weiterer Baustein, auch die Konsumenten in den USA müssen ihr Geld zusammenhalten.
Aus Sicht der Sports täte ein Tritt auf die Bremse allen gut, außer vielleicht denen, die immer mehr wollen.


Die "Scheichs" haben aktuell in der Tat ganz andere Probleme. Denen sind die Einnahmen weitgehend weggebrochen. Das dürfte alle Clubs treffen, bei denen Geld aus der Golfregion im Spiel ist. Aber ich vermute, das ist nur die erste Stufe der Kaskade.

Ich wäre nicht überrascht, wenn der Spielermarkt im Sommer "blockiert" wäre, weil sich eine Reihe von Clubs zwar von teuren Spielern trennen wollen, aber hohe Ablöseforderungen stellen, und natürlich auch die Spieler sich gehaltsmäßig nicht verschlechtern wollen.

Die Scheichs werden keinen Cent sparen müssen wegen ein paar Wochen Krieg.

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 23:45 (vor 2 Tagen) @ Fisheye

Es wär wünschenswert, wenn die Scheichs ihre Spielzeuge vernachlässigen müssten, dann bringt das etwas "Fairness" zurück und könnte u.U. eine Kettenreaktion auslösen. Investorenkonstrukte aus den USA, die sich PL Klubs halten vllt. ein weiterer Baustein, auch die Konsumenten in den USA müssen ihr Geld zusammenhalten.
Aus Sicht der Sports täte ein Tritt auf die Bremse allen gut, außer vielleicht denen, die immer mehr wollen.


Die "Scheichs" haben aktuell in der Tat ganz andere Probleme. Denen sind die Einnahmen weitgehend weggebrochen. Das dürfte alle Clubs treffen, bei denen Geld aus der Golfregion im Spiel ist. Aber ich vermute, das ist nur die erste Stufe der Kaskade.

Ich wäre nicht überrascht, wenn der Spielermarkt im Sommer "blockiert" wäre, weil sich eine Reihe von Clubs zwar von teuren Spielern trennen wollen, aber hohe Ablöseforderungen stellen, und natürlich auch die Spieler sich gehaltsmäßig nicht verschlechtern wollen.


Die Scheichs werden keinen Cent sparen müssen wegen ein paar Wochen Krieg.

Diese "paar Wochen" können schnell ein paar Jahre werden. Die Machthaber im Iran haben nicht nur Donald Trump an den Eiern, sondern auch die Weltwirtschaft. Die Mullahs wissen ganz genau, dass ein schnelles Aufbrechen der Blockade der Straße von Hormus so gut wie unmöglich ist. Und zudem hat man deutlich mehr Billig-Drohnen als die Golfstaaten Millionen Dollar teure Flugabwehrraketen.

Wer glaubt, diese Krise wäre bald vorbei, der irrt dramatisch.

Heute an der Tanke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 09:23 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Es wär wünschenswert, wenn die Scheichs ihre Spielzeuge vernachlässigen müssten, dann bringt das etwas "Fairness" zurück und könnte u.U. eine Kettenreaktion auslösen. Investorenkonstrukte aus den USA, die sich PL Klubs halten vllt. ein weiterer Baustein, auch die Konsumenten in den USA müssen ihr Geld zusammenhalten.
Aus Sicht der Sports täte ein Tritt auf die Bremse allen gut, außer vielleicht denen, die immer mehr wollen.


Die "Scheichs" haben aktuell in der Tat ganz andere Probleme. Denen sind die Einnahmen weitgehend weggebrochen. Das dürfte alle Clubs treffen, bei denen Geld aus der Golfregion im Spiel ist. Aber ich vermute, das ist nur die erste Stufe der Kaskade.

Ich wäre nicht überrascht, wenn der Spielermarkt im Sommer "blockiert" wäre, weil sich eine Reihe von Clubs zwar von teuren Spielern trennen wollen, aber hohe Ablöseforderungen stellen, und natürlich auch die Spieler sich gehaltsmäßig nicht verschlechtern wollen.


Die Scheichs werden keinen Cent sparen müssen wegen ein paar Wochen Krieg.


Diese "paar Wochen" können schnell ein paar Jahre werden. Die Machthaber im Iran haben nicht nur Donald Trump an den Eiern, sondern auch die Weltwirtschaft. Die Mullahs wissen ganz genau, dass ein schnelles Aufbrechen der Blockade der Straße von Hormus so gut wie unmöglich ist. Und zudem hat man deutlich mehr Billig-Drohnen als die Golfstaaten Millionen Dollar teure Flugabwehrraketen.

Wer glaubt, diese Krise wäre bald vorbei, der irrt dramatisch.

Ich halte das Problem der jetzt schon verursachten Folgen für schlimmer, als die Sorge um einen langjährigen Krieg. Keiner der Beteiligten kann das auf Dauer durchhalten, ohne selbst in größte Bedrängnis zu kommen und irgendwann werden sich auch weitere Player wie China einschalten.

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 11:25 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 17 Min.) @ FourrierTrans

Ich halte das Problem der jetzt schon verursachten Folgen für schlimmer, als die Sorge um einen langjährigen Krieg. Keiner der Beteiligten kann das auf Dauer durchhalten, ohne selbst in größte Bedrängnis zu kommen und irgendwann werden sich auch weitere Player wie China einschalten.

Ich befürchte, da liegst Du falsch. Die Mullahs, etc. haben nach eigener Auffassung nichts mehr zu verlieren. Das Land ist in Trümmer gebombt, viele Mitglieder der Führung tot. Und man geht davon aus, dass die USA die Angriffe fortsetzen wird, ggf. nach einer Pause von einigen Monaten. Gleichzeitig hat man aber ein Druckmittel. Man führt erfolgreich einen Wirtschaftskrieg gegen den Westen, insbesondere gegen die USA. Man versucht zudem einen Keil zwischen die USA und ihre Verbündeten sowohl im Golf als auch in der EU, etc. zu treiben. Das hat auch deshalb Erfolg, weil Trump sie darin unterstützt. In Saudi-Arabien beispielsweise dürfte es nicht gut angekommen sein, dass Donald Trump erklärt hat, der saudische Kronprinz müsse ihm den Hintern küssen.

China hat sicherlich nicht genügend Einfluss auf den Iran, um das Land zum Einlenken zu bewegen. Zudem profitiert China aktuell politisch eher, und auch wirtschaftlich leidet man kaum. Der Iran lässt das für China bestimmte Öl und LNG passieren, das Öl stammt eh aus dem Iran.

Im besten Fall wird der Iran die Straße von Hormus noch lange teilweise blockieren, aber teilweise auch Schiffe passieren lassen. Im schlimmsten Fall werden die USA ihre Drohung wahrmachen und iranische Ölanlagen sowie Kraftwerke zerstören. Der Iran dürfte dann mit einer Totalsperrung der Straße und zudem mit deutlich verstärkten Angriffen auf die Infrastruktur der Golfstaaten antworten. Bereits jetzt sind beispielsweise in Katar Anlagen zur LNG-Produktion zerstört worden, die 17 Prozent der Gasmenge produziert haben. Die Wiederherstellung soll drei bis fünf Jahre dauern.

Vergessen darf man zudem nicht, dass es hier nicht nur um Öl und LNG geht. Vom Golf stammt beispielsweise ein Großteil der Grundstoffe für die Produktion von Kunstdünger oder auch Helium, das für die Produktion von Halbleiterbausteinen benötigt wird. Ergebnis des Krieges können Hungersnöte in der Dritten Welt und Produktionseinbrüche bei Integrierten Schaltungen, etc. sein.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 11:58 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 44 Min.) @ Ulrich

Vergessen darf man zudem nicht, dass es hier nicht nur um Öl und LNG geht. Vom Golf stammt beispielsweise ein Großteil der Grundstoffe für die Produktion von Kunstdünger oder auch Helium, das für die Produktion von Halbleiterbausteinen benötigt wird. Ergebnis des Krieges können Hungersnöte in der Dritten Welt und Produktionseinbrüche bei Integrierten Schaltungen, etc. sein.

Es leben die Volks- und Betriebswirte, die meinen, das ihrer Meinung nach mögliche immerwährende Wachstum ginge nur mit Extremglobalisierung.

Tipp: mal Blackout und das aktuelle Eden von Marc Elsberg lesen. Dann kann man nachvollziehen, wie es auf der Welt tatsächlich aussieht und was wir erwarten können, wenn es so weitergeht. Btw: das ist zwar Fiktion, die aber im Fall von Blackout von der Zeitschrift Bild der Wissenschaft mit dem Preis Wissensbuch des Jahres ausgezeichnet.

Wir haben weltweit ganz andere Probleme als die idiotischen Vorgänge rund um den Fußball.

Schlotterbeck kann seinen Vertrag auch aussetzen

Heulsuse, Hamburg, Donnerstag, 02.04.2026, 09:31 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans

Ich habe das Gefühl bei der ganzen Diskussion wie der BVB sich verhalten soll wird vergessen dass Schlotterbeck auch einfach noch ein Jahr bei uns spielen kann um dann ablösefrei zu wechseln. Ich glaube das wäre das schlechteste Szenario für den BVB und das gilt es zu vermeiden. Einfach ein Vertragsangebot Zurückziehen kann auch heißen Schlotterbeck wartet ganz entspannt ab was passiert mit der Option einfach noch eine Saison zu bleiben und dann einen dicken Vertrag zu unterschreiben. Wir müssen uns schon irgendwie gutstellen...


Dieses "oh ein neuer Sportmanager wir müssen jetzt noch Monate verhandeln" ist natürlich Schwachsinn. Es geht doch nur um Zahlen und die verhandelt man doch jetzt nicht neu. Als wäre da kein nahtloser Übergang möglich.

Schlotterbeck kann seinen Vertrag auch aussetzen

Gargamel09, Donnerstag, 02.04.2026, 10:26 (vor 2 Tagen) @ Heulsuse

Ich habe das Gefühl bei der ganzen Diskussion wie der BVB sich verhalten soll wird vergessen dass Schlotterbeck auch einfach noch ein Jahr bei uns spielen kann um dann ablösefrei zu wechseln. Ich glaube das wäre das schlechteste Szenario für den BVB und das gilt es zu vermeiden. Einfach ein Vertragsangebot Zurückziehen kann auch heißen Schlotterbeck wartet ganz entspannt ab was passiert mit der Option einfach noch eine Saison zu bleiben und dann einen dicken Vertrag zu unterschreiben. Wir müssen uns schon irgendwie gutstellen...


Dieses "oh ein neuer Sportmanager wir müssen jetzt noch Monate verhandeln" ist natürlich Schwachsinn. Es geht doch nur um Zahlen und die verhandelt man doch jetzt nicht neu. Als wäre da kein nahtloser Übergang möglich.

Wenn der sich verzockt, kann der BVB, weil er in einem Jahr immer noch keinen großen Klub gefunden hat, ihm mglw. nur noch die Hälfte oder weniger bezahlen.
Zu hoffen, dass ein Abnehmer kommt und dem BVB ein Jahr vor Vertragsende 40,50 Mio auf den Tisch legt, dann müsste er eine super WM spielen, ansonsten steigen die Chancen dass er bleiben muss, aus seiner Sicht, sinken sie, dass er hier wegkommt.

Heute an der Tanke

Blarry, Essen, Mittwoch, 01.04.2026, 23:13 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Glaub ich gar nicht dran. Freiwillige Transferbeschränkungen oder wie man es nennen mag sind doch eher ein Thema privater und privatwirtschaftlicher Eigentümer, die ihre Klubs primär als Renditeobjekt behandeln. Der PIF, Katar, die Emirate sind hingegen staatliche Akteure. Die vertreiben im Fußball kein klassisches physisches Produkt, sondern ein Weltbild, die Utopie der Golfstaaten als globales Zentrum für Handel, Wirtschaft, Sport und Kultur. Für die ist die aktuelle Krise vielleicht sogar ein Probelauf für die Zeit nach dem Öl. Jetzt den Fußball aufzugeben hieße, keine Zukunft mehr verkaufen zu können.

Heute an der Tanke

Gargamel09, Mittwoch, 01.04.2026, 18:22 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?


Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.

Das kann auch auf den Fußball Auswirkungen haben. Fans die nicht ortsnah wohnen, müssen sich bei steigenden Spritpreisen überlegen, ob es sich noch lohnt, ins Stadion zu fahren. Und vor Ort kostet dann ja auch nicht alles noch so "wenig", wie bevor der Klappspaten mit seinem Krieg alles durcheinander gebracht hat.

Dann die ganzen Abos, Merchandising, das sind so alles Dinge, die man sich leistet, wenn man es sich leisten kann, nur wenn alles teurer wird, fällt das dann hinten runter.
Und irgendwann geht es dann an die Gehälter der Profis, wenn der Profifußball weniger einnimmt und da springen dann auch nicht mehr die Araber ein, weil deren Geschäftsmodell aktuell in die Luft fliegt

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:32 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09

Das kann auch auf den Fußball Auswirkungen haben. Fans die nicht ortsnah wohnen, müssen sich bei steigenden Spritpreisen überlegen, ob es sich noch lohnt, ins Stadion zu fahren. Und vor Ort kostet dann ja auch nicht alles noch so "wenig", wie bevor der Klappspaten mit seinem Krieg alles durcheinander gebracht hat.

Die Preise an den Tankstellen "triggern" zwar und sind auch Thema bei Bild und Co. Aber die direkten Auswirkungen dürften von den meisten überschätzt werden. Die sonstigen Kosten wie Wertverlust des Fahrzeugs bzw. Leasing-Raten, Kfz-Steuer, Versicherungsbeiträge, Kosten für die Wartung, etc. überwiegen das, was die meisten für Kraftstoff ausgeben deutlich.

Viel problematischer ist, dass wie in eine Wirtschaftskrise hinein rutschen werden. Mit Jobverlusten, Kurzarbeit, etc. Der Hauptimpuls kommt von außen, aber viele Menschen reagieren auf so eine Situation mit Konsumreduktion. Eine menschlich verständliche Reaktion, aber eine, der die Krise verschärfen wird.


Dann die ganzen Abos, Merchandising, das sind so alles Dinge, die man sich leistet, wenn man es sich leisten kann, nur wenn alles teurer wird, fällt das dann hinten runter.

Wobei vermutlich die "freiwillige" Konsumzurückhaltung stärkere Auswirkungen haben könnte.

Und irgendwann geht es dann an die Gehälter der Profis, wenn der Profifußball weniger einnimmt und da springen dann auch nicht mehr die Araber ein, weil deren Geschäftsmodell aktuell in die Luft fliegt

Die Profis haben ihre Verträge, da können die Clubs nicht kurzfristig reduzieren. Allerdings gehe ich davon aus, dass der BVB weitere ein, zwei schwierigere Jahre besser wegstecken kann als viele andere. Ähnliches gilt vermutlich auch für die gesamte Bundesliga.

Heute an der Tanke

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.04.2026, 18:31 (vor 3 Tagen) @ Gargamel09

Fans die nicht ortsnah wohnen, müssen sich bei steigenden Spritpreisen überlegen, ob es sich noch lohnt, ins Stadion zu fahren.

Wir wollen am Samstag zu fünft 100km fahren. Ich hab dann erst gedacht, uh teuer bei den Spritpreisen. Aber selbst wenn ich 10 Liter auf 100 km verbrauchen würde, wären das sehr großzügig 25 Euro (realistisch 18 Euro). So kriegt man dann auch niemand auf die Schiene.

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:34 (vor 2 Tagen) @ Thomas

Fans die nicht ortsnah wohnen, müssen sich bei steigenden Spritpreisen überlegen, ob es sich noch lohnt, ins Stadion zu fahren.


Wir wollen am Samstag zu fünft 100km fahren. Ich hab dann erst gedacht, uh teuer bei den Spritpreisen. Aber selbst wenn ich 10 Liter auf 100 km verbrauchen würde, wären das sehr großzügig 25 Euro (realistisch 18 Euro). So kriegt man dann auch niemand auf die Schiene.

Den meisten Privatpersonen tun die Kraftstoffpreise nicht direkt weh. Es sei denn, man pendelt z.B. jeden Tag größere Strecken zum und vom Arbeitsplatz.

Anders sieht es z.B. bei Speditionen, etc. aus, vor allem im Fernverkehr. Da schlagen die Zusatzkosten spürbar durch, und kurzfristig kann man häufig die Verträge nicht anpassen.

Heute an der Tanke

Blarry, Essen, Mittwoch, 01.04.2026, 21:04 (vor 3 Tagen) @ Thomas

Umso wichtiger ist es, sich von fossilen Energieträgern zu befreien. Privat wie als Volkswirtschaft. Für meine 370 Kilometer zum Stadion Gesamtfahrstrecke habe ich Energiekosten von 20 Euro, ohne Solardach aufm Eigenheim, im Winter mit Zwischenladen bei enBW. Würde gerne wieder etwas kollektiver reisen, kenne aber keinen Fanclub im westlichen Niedersachsen, der mit vollelektrischem Reisebus unterwegs ist.

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:37 (vor 2 Tagen) @ Blarry

Umso wichtiger ist es, sich von fossilen Energieträgern zu befreien. Privat wie als Volkswirtschaft. Für meine 370 Kilometer zum Stadion Gesamtfahrstrecke habe ich Energiekosten von 20 Euro, ohne Solardach aufm Eigenheim, im Winter mit Zwischenladen bei enBW. Würde gerne wieder etwas kollektiver reisen, kenne aber keinen Fanclub im westlichen Niedersachsen, der mit vollelektrischem Reisebus unterwegs ist.

Essen in Oldenburg?

Grundsätzlich teile ich deine Position zu den fossilen Energieträgern. Aber mit 30, 40 oder mehr Personen in einem Reisebus fährt man auch mit Diesel deutlich günstiger und klimaschonender als im Kfz mit Verbrennungsmotor.

Heute an der Tanke

Blarry, Essen, Mittwoch, 01.04.2026, 22:48 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:52 (vor 2 Tagen) @ Blarry

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.

Mein Caddy ist erst gut zehn Jahre alt, also fast neu ;-)

Aber der nächste Wagen wird einer mit Elektro-Antrieb, den Plan hatte ich bereits vor einigen Jahren gefasst. Aktuell gefällt mir der Mercedes CLA Shooting Brake von den technischen Daten her, und der neue BMW i3 sieht nicht nur technisch, sondern auch optisch richtig gut aus.

P.S.: Komme aus dem nördlichen/nordwestlichen NRW, bin in einer dreiviertel Stunde zu Fuß in Niedersachsen. Aber zum Westfalenstadion sind es nur gut 120 Kilometer pro Weg ;-)

Heute an der Tanke

Blarry, Essen, Mittwoch, 01.04.2026, 23:07 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Landkreis Diepholz. War nach Jahren im Herzen vom Ruhrpott schon ein Kulturschock, aber auf lange Sicht ein positiver. Die Entschleunigung des Lebens tut schon gut, schenkt einem vielleicht ein paar Jahre am Ende. Natürlich ist man hier vom Auto abhängig, und natürlich ist der alte Rumpeldiesel immer noch der typische Anblick aufm Edeka-Parkplatz. Aber es wird immer mehr mitn Stromern. Gerüchtehalber auch, weil der Nachbar nicht mehr so ganz willig ist, seinen guten Agrardiesel abzugeben. ;)

Heute an der Tanke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 01.04.2026, 22:54 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.


Mein Caddy ist erst gut zehn Jahre alt, also fast neu ;-)

Aber der nächste Wagen wird einer mit Elektro-Antrieb, den Plan hatte ich bereits vor einigen Jahren gefasst. Aktuell gefällt mir der Mercedes CLA Shooting Brake von den technischen Daten her, und der neue BMW i3 sieht nicht nur technisch, sondern auch optisch richtig gut aus.

[/b]

Babyboomer! Lieber sparen und der nächsten Generation vererben, so wie das die Alten / die Kriegsgeneration auch gemacht hat. Ein Drahtesel tut's auch! :-)

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:56 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.


Mein Caddy ist erst gut zehn Jahre alt, also fast neu ;-)

Aber der nächste Wagen wird einer mit Elektro-Antrieb, den Plan hatte ich bereits vor einigen Jahren gefasst. Aktuell gefällt mir der Mercedes CLA Shooting Brake von den technischen Daten her, und der neue BMW i3 sieht nicht nur technisch, sondern auch optisch richtig gut aus.

[/b]

Babyboomer! Lieber sparen und der nächsten Generation vererben, so wie das die Alten / die Kriegsgeneration auch gemacht hat. Ein Drahtesel tut's auch! :-)

Drahtesel habe ich sogar zwei, weil ich früher zwei Wohnsitze hatte. Beide ohne Elektroantrieb, dafür eines mit Rohloff-Nabe. Da darf ich mir durchaus auch einen Zweitwagen leisten ;-)

Heute an der Tanke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 01.04.2026, 22:58 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.


Mein Caddy ist erst gut zehn Jahre alt, also fast neu ;-)

Aber der nächste Wagen wird einer mit Elektro-Antrieb, den Plan hatte ich bereits vor einigen Jahren gefasst. Aktuell gefällt mir der Mercedes CLA Shooting Brake von den technischen Daten her, und der neue BMW i3 sieht nicht nur technisch, sondern auch optisch richtig gut aus.

[/b]

Babyboomer! Lieber sparen und der nächsten Generation vererben, so wie das die Alten / die Kriegsgeneration auch gemacht hat. Ein Drahtesel tut's auch! :-)


Drahtesel habe ich sogar zwei, weil ich früher zwei Wohnsitze hatte. Beide ohne Elektroantrieb, dafür eines mit Rohloff-Nabe. Da darf ich mir durchaus auch einen Zweitwagen leisten ;-)

Bestimmt einen in OWL und einen am Tegernsee wa? :-)

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 23:01 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.


Mein Caddy ist erst gut zehn Jahre alt, also fast neu ;-)

Aber der nächste Wagen wird einer mit Elektro-Antrieb, den Plan hatte ich bereits vor einigen Jahren gefasst. Aktuell gefällt mir der Mercedes CLA Shooting Brake von den technischen Daten her, und der neue BMW i3 sieht nicht nur technisch, sondern auch optisch richtig gut aus.

[/b]

Babyboomer! Lieber sparen und der nächsten Generation vererben, so wie das die Alten / die Kriegsgeneration auch gemacht hat. Ein Drahtesel tut's auch! :-)


Drahtesel habe ich sogar zwei, weil ich früher zwei Wohnsitze hatte. Beide ohne Elektroantrieb, dafür eines mit Rohloff-Nabe. Da darf ich mir durchaus auch einen Zweitwagen leisten ;-)


Bestimmt einen in OWL und einen am Tegernsee wa? :-)

Hatte einen Zweitwohnsitz in Witten. Gut zehn Kilometer bis zum Westfalenstadion. Ideale Fahrrad-Entfernung. Und die Ruhr-Stauseen sind ja im Grunde so etwas wie der Tegernsee des Ruhrpotts.

Heute an der Tanke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 01.04.2026, 22:51 (vor 2 Tagen) @ Blarry

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.

An die Hamburger Alster verzogen?

Heute an der Tanke

Gargamel09, Mittwoch, 01.04.2026, 18:42 (vor 3 Tagen) @ Thomas

Fans die nicht ortsnah wohnen, müssen sich bei steigenden Spritpreisen überlegen, ob es sich noch lohnt, ins Stadion zu fahren.


Wir wollen am Samstag zu fünft 100km fahren. Ich hab dann erst gedacht, uh teuer bei den Spritpreisen. Aber selbst wenn ich 10 Liter auf 100 km verbrauchen würde, wären das sehr großzügig 25 Euro (realistisch 18 Euro). So kriegt man dann auch niemand auf die Schiene.

Die Fahrt zum Spiel ist ja nur ein Posten im Alltag, es gibt Fans, die kommen aus Meck-Pomm, Sachsen, Ba-Wü... ins Stadion, da summiert sich das schon. Einige/viele blieben auch immer noch in der Stadt.
Das mag momentan noch nicht so ganz große Auswirkungen haben, aber keiner weiß, wann der dort unten aufhört, und wenn er aufhört, ob der Iran dann aufhört und weil vieles kaputt ist, wird es noch ne ganze Weile dauern, bis die Spritpreise auf das Niveau von Februar fallen - könnte Jahre dauern und dann geht es irgendwann an die Substanz und werden bestimmt viele an den Punkt kommen, ob man für den Fußball noch so viel ausgeben KANN.

Heute an der Tanke

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.04.2026, 18:54 (vor 3 Tagen) @ Gargamel09

und werden bestimmt viele an den Punkt kommen, ob man für den Fußball noch so viel ausgeben KANN.

Natürlich. Da sollten einige, wenn sie schlau sind, frühzeitig die Handbremse ziehen. Aber es war ja zu Anfang von Corona nicht anders.
Krass war das am Fußball zu sehen. Demut war da eher nicht so an der Tagesordnung, während sich das Volk Gedanken gemacht hat über Jobs, Kinderbetreuung und störungsfreie Bildung. Da kommt man dann ins Grübeln, ob das alles gesund ist und ob man sich nicht vielleicht ein anderes Hobby suchen sollte, als Millionären zuzusehen, wie sie Bälle und Geldbeträge hin- und herschieben.

Was mich nur wundert ist, dass hier noch niemand vor Kameras getreten ist und die Bevölkerung dazu einlädt Sprit zu sparen. Wird auch noch kommen.

Heute an der Tanke

Gargamel09, Mittwoch, 01.04.2026, 19:07 (vor 3 Tagen) @ Thomas

und werden bestimmt viele an den Punkt kommen, ob man für den Fußball noch so viel ausgeben KANN.


Natürlich. Da sollten einige, wenn sie schlau sind, frühzeitig die Handbremse ziehen. Aber es war ja zu Anfang von Corona nicht anders.
Krass war das am Fußball zu sehen. Demut war da eher nicht so an der Tagesordnung, während sich das Volk Gedanken gemacht hat über Jobs, Kinderbetreuung und störungsfreie Bildung. Da kommt man dann ins Grübeln, ob das alles gesund ist und ob man sich nicht vielleicht ein anderes Hobby suchen sollte, als Millionären zuzusehen, wie sie Bälle und Geldbeträge hin- und herschieben.

Was mich nur wundert ist, dass hier noch niemand vor Kameras getreten ist und die Bevölkerung dazu einlädt Sprit zu sparen. Wird auch noch kommen.

So wie sich das bei den Experten anhört, ist das die schlimmste Ölkrise, schlimmer als noch in den Siebzigern und heute gab es schon die Ersten die von Autofreien Sonntagen anfingen. Corona war letztendlich kein Nackenschlag für den Profifußball, obwohl einige Vereine, wie Gladbach, doch schon arg drunter litten, aber die Ablösen gingen halt nicht signifikant runter - da gab es aber auch noch die Staaten im nahen Osten, die im Geld schwammen.
Letztes Jahr sprangen die Saudis noch der Fifa zur Seite und pumpten Kohle in die Klub WM - würden die das heute oder in Zukunft nochmal so einfach machen? I doubt it.
Nur wir lange schwimmen die noch im Geld und können und wollen sich den Luxus Fußball/Sport leisten - PSG, City..., denn die Welt ist nun auch für die eine andere.
Es mag am Ende vielleicht wieder nicht so große Auswirkungen für den Fußball haben, wie befürchtet, nur lässt sich das halt erst im nachhinein beurteilen und es ist ja noch längst nicht vorbei.

Heute an der Tanke

SauerländischerBonner, Mittwoch, 01.04.2026, 22:55 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von SauerländischerBonner, Mittwoch, 01.04.2026, 23:03

So wie sich das bei den Experten anhört, ist das die schlimmste Ölkrise, schlimmer als noch in den Siebzigern und heute gab es schon die Ersten die von Autofreien Sonntagen anfingen.

Und wenn Experten irgendetwas sagen, sollte man seine Ohren zuklappen, wenn es geht. Der Club of Rome hat sehr ambitionierte Weltuntergangsfantasien feilgeboten, die bis heute nicht annäherungsweise geschehen sind.

Ich war bei den autofreien Sonntagen dabei, und kaum 40 Jahre später stürzen die Brücken ein, über die ich gegangen (und auch gefahren) bin.

Was ich anregen möchte: erstmal entspannt gut schlafen. Zweitens: nach der dritt-, viert- oder fünftschlimmsten Ölkrise, gut schlafen. Und drittens morgen früh alle Lieblinge mit Kaffee, Kakao, Saft und warmen Brötchen verwöhnen.

Heute an der Tanke

Gargamel09, Mittwoch, 01.04.2026, 17:57 (vor 3 Tagen) @ Floatdownstream

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?

Ein Fußballprofi muss auch sehen, wo er bleibt, bei bald 3€/Liter, falls man überhaupt noch was bekommt, da wird es selbst für Multimillionäre enger. Die müssen jetzt schon nachdenken, ob sie demnächst weiter mit dem eigenen/gechaterten Jet zum Kurztrip nach Paris fliegen, oder nur in der 1. Klasse mit der Bahn. Also so einfach ist das Leben am oberen Ende der Nahrungskette auch nicht.

Heute an der Tanke

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.04.2026, 18:26 (vor 3 Tagen) @ Gargamel09

Oligarchenarmut

Heute an der Tanke

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 01.04.2026, 18:53 (vor 3 Tagen) @ Thomas

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 10:07 (vor 2 Tagen) @ Frankonius

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)

Ja Herr Merz. Da Sie, wie alle anderen zuvor Regierungen auch, den Milliardärserben eher entlasten als die Krankenschwester, finde ich vor allem die politische Definition von Leistungsträgern ungemein beeindruckend.

Vermögen gleich Leistung... Da sieht man, wie nachteilig es sein kann, wenn man in der Schule bei den MINT-Fächern versagt hat.

Heute an der Tanke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 10:11 (vor 2 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 02.04.2026, 10:15

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)


Ja Herr Merz. Da Sie, wie alle anderen zuvor Regierungen auch, den Milliardärserben eher entlasten als die Krankenschwester, finde ich vor allem die politische Definition von Leistungsträgern ungemein beeindruckend.

Vermögen gleich Leistung... Da sieht man, wie nachteilig es sein kann, wenn man in der Schule bei den MINT-Fächern versagt hat.

Ich glaube, das ist faktisch gar nicht mehr möglich. Da lebt man im Grunde "for free" in Deutschland, gemessen am eigenen Vermögen und den etwaigen Abgaben. Der Deal war da halt immer "du lebst for free, sorgst aber dafür, dass wir hier gutbezahlte Jobs haben". Nur das mit den gutbezahlten Jobs haben diese Guys irgendwann einfach aufgegeben, um die eigene Marge noch zu erhöhen. Protegiert werden sie weiterhin, obwohl sie seit Jahren in Kolonnen ins Ausland abwandern, unter fadenscheinigen Gründen.

Heute an der Tanke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 15:24 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 19 Min.) @ FourrierTrans

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)


Ja Herr Merz. Da Sie, wie alle anderen zuvor Regierungen auch, den Milliardärserben eher entlasten als die Krankenschwester, finde ich vor allem die politische Definition von Leistungsträgern ungemein beeindruckend.

Vermögen gleich Leistung... Da sieht man, wie nachteilig es sein kann, wenn man in der Schule bei den MINT-Fächern versagt hat.


Ich glaube, das ist faktisch gar nicht mehr möglich. Da lebt man im Grunde "for free" in Deutschland, gemessen am eigenen Vermögen und den etwaigen Abgaben. Der Deal war da halt immer "du lebst for free, sorgst aber dafür, dass wir hier gutbezahlte Jobs haben". Nur das mit den gutbezahlten Jobs haben diese Guys irgendwann einfach aufgegeben, um die eigene Marge noch zu erhöhen. Protegiert werden sie weiterhin, obwohl sie seit Jahren in Kolonnen ins Ausland abwandern, unter fadenscheinigen Gründen.

Wie oben dargelegt: Die Zahl der sozialversichungspflichtigen Jobs ist gestiegen. Ebenso der Reallohnindex.

Heute an der Tanke

Berater, Donnerstag, 02.04.2026, 16:01 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 41 Min.) @ markus

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)


Ja Herr Merz. Da Sie, wie alle anderen zuvor Regierungen auch, den Milliardärserben eher entlasten als die Krankenschwester, finde ich vor allem die politische Definition von Leistungsträgern ungemein beeindruckend.

Vermögen gleich Leistung... Da sieht man, wie nachteilig es sein kann, wenn man in der Schule bei den MINT-Fächern versagt hat.


Ich glaube, das ist faktisch gar nicht mehr möglich. Da lebt man im Grunde "for free" in Deutschland, gemessen am eigenen Vermögen und den etwaigen Abgaben. Der Deal war da halt immer "du lebst for free, sorgst aber dafür, dass wir hier gutbezahlte Jobs haben". Nur das mit den gutbezahlten Jobs haben diese Guys irgendwann einfach aufgegeben, um die eigene Marge noch zu erhöhen. Protegiert werden sie weiterhin, obwohl sie seit Jahren in Kolonnen ins Ausland abwandern, unter fadenscheinigen Gründen.


Wie oben dargelegt: Die Zahl der sozialversichungspflichtigen Jobs ist gestiegen. Ebenso der Reallohnindex.

Es ist immer schön, wenn Leute mit viel Geld den Leuten mit wenig Geld erzählen wollen, dass es ihnen eigentlich doch ganz gut geht.

Heute an der Tanke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 16:11 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 31 Min.) @ Berater

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)


Ja Herr Merz. Da Sie, wie alle anderen zuvor Regierungen auch, den Milliardärserben eher entlasten als die Krankenschwester, finde ich vor allem die politische Definition von Leistungsträgern ungemein beeindruckend.

Vermögen gleich Leistung... Da sieht man, wie nachteilig es sein kann, wenn man in der Schule bei den MINT-Fächern versagt hat.


Ich glaube, das ist faktisch gar nicht mehr möglich. Da lebt man im Grunde "for free" in Deutschland, gemessen am eigenen Vermögen und den etwaigen Abgaben. Der Deal war da halt immer "du lebst for free, sorgst aber dafür, dass wir hier gutbezahlte Jobs haben". Nur das mit den gutbezahlten Jobs haben diese Guys irgendwann einfach aufgegeben, um die eigene Marge noch zu erhöhen. Protegiert werden sie weiterhin, obwohl sie seit Jahren in Kolonnen ins Ausland abwandern, unter fadenscheinigen Gründen.


Wie oben dargelegt: Die Zahl der sozialversichungspflichtigen Jobs ist gestiegen. Ebenso der Reallohnindex.


Es ist immer schön, wenn Leute mit viel Geld den Leuten mit wenig Geld erzählen wollen, dass es ihnen eigentlich doch ganz gut geht.

Ich bezog mich nicht auf Einzelfälle, sondern richtigerweise darauf, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs und der Reallohnindex gestiegen sind. Denn die Behauptung hier war, dass gut bezahlte Jobs abgebaut werden und durch schlechter bezahlte oder gar keine Jobs ersetzt werden.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 15:48 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 55 Min.) @ markus

Wie oben dargelegt: Die Zahl der sozialversichungspflichtigen Jobs ist gestiegen. Ebenso der Reallohnindex.

Wenn du die Intention nicht verstehen kannst/willst, hier ein kleiner Tipp: Vergleich mal die Entwicklung des Reallohnindex mit der Entwicklung der hohen Vermögen in den letzten 10 Jahren.

Vielleicht fällt sogar dir dann etwas auf....

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 23:37 (vor 1 Tag, 11 Stunden, 6 Min.) @ nico36de
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 02.04.2026, 23:45

Wie oben dargelegt: Die Zahl der sozialversichungspflichtigen Jobs ist gestiegen. Ebenso der Reallohnindex.


Wenn du die Intention nicht verstehen kannst/willst, hier ein kleiner Tipp: Vergleich mal die Entwicklung des Reallohnindex mit der Entwicklung der hohen Vermögen in den letzten 10 Jahren.

Vielleicht fällt sogar dir dann etwas auf....

was dann auch bedeuten kann, dass die Spitze der Reallöhnlinge, mit exorbitanten Zuwächsen (Manager-Gehälter steigen 30-Mal so stark wie Reallöhne), den gesamten Faktor nach oben ziehen, während die "breite Masse" ganz andere Erfahrungen macht. Was hier sehr wahrscheinlich auch der Fall sein wird.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

markus, Freitag, 03.04.2026, 07:43 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 0 Min.) @ FourrierTrans

Wie oben dargelegt: Die Zahl der sozialversichungspflichtigen Jobs ist gestiegen. Ebenso der Reallohnindex.


Wenn du die Intention nicht verstehen kannst/willst, hier ein kleiner Tipp: Vergleich mal die Entwicklung des Reallohnindex mit der Entwicklung der hohen Vermögen in den letzten 10 Jahren.

Vielleicht fällt sogar dir dann etwas auf....


was dann auch bedeuten kann, dass die Spitze der Reallöhnlinge, mit exorbitanten Zuwächsen (Manager-Gehälter steigen 30-Mal so stark wie Reallöhne), den gesamten Faktor nach oben ziehen, während die "breite Masse" ganz andere Erfahrungen macht. Was hier sehr wahrscheinlich auch der Fall sein wird.

Bei euren Neiddebatten werft ihr vor lauter Wut verschiedene Parameter durcheinander. Ihm ging es um Vermögen, dir wiederum um Einkommen. In deiner Überschrift zielst du auf eine Medianbetrachtung ab, im Artikel geht es jedoch wieder um Reallöhne.

Wischt euch bitte beide den Schaum vor dem Mund ab, wartet, bis euer Puls wieder im Normalbereich ist, akzeptiert, dass Deutschland nicht vor dem krassen Umsturz steht, und versucht dann, zumindest halbwegs vernünftige Quellen zu finden.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

markus93, Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 07:57 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 46 Min.) @ markus

Wer ernsthaft das Wort Neid in solchen Diskussionen verwendet lebt aber auch in einer anderen Realität. Sei dir wirklich gegönnt, aber ist ein Schlag in die Fresse für Menschen die jeden Cent umdrehen müssen.
Ich finde das ziemlich Respektlos. Und ja ich weiß wer hier teilweise der Ton von deinen Diskussionspartnern ist, einige von denen muss man auch nicht zwingend für voll nehmen.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

markus, Freitag, 03.04.2026, 08:06 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 37 Min.) @ markus93

Wer ernsthaft das Wort Neid in solchen Diskussionen verwendet lebt aber auch in einer anderen Realität. Sei dir wirklich gegönnt, aber ist ein Schlag in die Fresse für Menschen die jeden Cent umdrehen müssen.
Ich finde das ziemlich Respektlos. Und ja ich weiß wer hier teilweise der Ton von deinen Diskussionspartnern ist, einige von denen muss man auch nicht zwingend für voll nehmen.

Der Vorredner ist als Ingenieur großer Profiteur ungleicher Bezahlung und muss keineswegs jeden Cent zweimal umdrehen.
Wie willst du „solche Diskussionen“ denn sonst bezeichnen, in denen es Top 10% Verdiener darum geht, ein möglichst düsteres Szenario für Deutschland zu malen, weil sie gerne noch mehr hätten?

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 10:12 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 30 Min.) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 10:27

Wer ernsthaft das Wort Neid in solchen Diskussionen verwendet lebt aber auch in einer anderen Realität. Sei dir wirklich gegönnt, aber ist ein Schlag in die Fresse für Menschen die jeden Cent umdrehen müssen.
Ich finde das ziemlich Respektlos. Und ja ich weiß wer hier teilweise der Ton von deinen Diskussionspartnern ist, einige von denen muss man auch nicht zwingend für voll nehmen.


Der Vorredner ist als Ingenieur großer Profiteur ungleicher Bezahlung und muss keineswegs jeden Cent zweimal umdrehen.
Wie willst du „solche Diskussionen“ denn sonst bezeichnen, in denen es Top 10% Verdiener darum geht, ein möglichst düsteres Szenario für Deutschland zu malen, weil sie gerne noch mehr hätten?

Ich will nicht noch mehr. Ich könnte mittlerweile auch ohne Job oder mit Teilzeit.
Ich weiß aber, dass es 90% der Menschen schlechter und 60% der Menschen drastisch schlechter geht und ich wünsche mir, dass auch Kinder und Enkelkinder in einem gemäßigten Land leben können. So wird das aber schwer und das zeigt ohne jede Frage die politische Entwicklung seit 2000. Es wird kein Zufall sein, dass steigende Chancen- und Vermögensungleichheit mit genau diesen Verwerfungen in der politischen Landschaft einhergehen. Wer das nicht erkennen will, der muss es halt noch mal durchleiden.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

markus, Freitag, 03.04.2026, 10:55 (vor 23 Stunden, 47 Minuten) @ FourrierTrans

Wer ernsthaft das Wort Neid in solchen Diskussionen verwendet lebt aber auch in einer anderen Realität. Sei dir wirklich gegönnt, aber ist ein Schlag in die Fresse für Menschen die jeden Cent umdrehen müssen.
Ich finde das ziemlich Respektlos. Und ja ich weiß wer hier teilweise der Ton von deinen Diskussionspartnern ist, einige von denen muss man auch nicht zwingend für voll nehmen.


Der Vorredner ist als Ingenieur großer Profiteur ungleicher Bezahlung und muss keineswegs jeden Cent zweimal umdrehen.
Wie willst du „solche Diskussionen“ denn sonst bezeichnen, in denen es Top 10% Verdiener darum geht, ein möglichst düsteres Szenario für Deutschland zu malen, weil sie gerne noch mehr hätten?


Ich will nicht noch mehr. Ich könnte mittlerweile auch ohne Job oder mit Teilzeit.
Ich weiß aber, dass es 90% der Menschen schlechter und 60% der Menschen drastisch schlechter geht und ich wünsche mir, dass auch Kinder und Enkelkinder in einem gemäßigten Land leben können. So wird das aber schwer und das zeigt ohne jede Frage die politische Entwicklung seit 2000. Es wird kein Zufall sein, dass steigende Chancen- und Vermögensungleichheit mit genau diesen Verwerfungen in der politischen Landschaft einhergehen. Wer das nicht erkennen will, der muss es halt noch mal durchleiden.

Ich halte es für sehr gefährlich und der AfD voll in die Karten spielend, immer wieder den Untergang des Landes heraufzubeschwören. Du lieferst keine Quellen. Das Maximum sind gefühlte Wahrheiten auf Basis von Umfragen.

Im Jahr 2000 ging es der Unter- und Mittelschicht keineswegs besser. Die Löhne waren niedriger, die Arbeitslosigkeit deutlich höher, es gab keinen Mindestlohn, kurz darauf eine unregulierte Arbeitnehmerüberlassung, viele junge Menschen ohne Ausbildungsmöglichkeit, da es weniger Plätze als Schulabgänger gab. Wer ernsthaft zurück ins Jahr 2000 will, hat den Schuss nicht gehört. Es gab natürlich einzelne Bereiche, die besser dastanden als heute. Aber wir reden hier vom großen Ganzen, nicht von Einzelfällen.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 11:15 (vor 23 Stunden, 27 Minuten) @ markus

Wer ernsthaft das Wort Neid in solchen Diskussionen verwendet lebt aber auch in einer anderen Realität. Sei dir wirklich gegönnt, aber ist ein Schlag in die Fresse für Menschen die jeden Cent umdrehen müssen.
Ich finde das ziemlich Respektlos. Und ja ich weiß wer hier teilweise der Ton von deinen Diskussionspartnern ist, einige von denen muss man auch nicht zwingend für voll nehmen.


Der Vorredner ist als Ingenieur großer Profiteur ungleicher Bezahlung und muss keineswegs jeden Cent zweimal umdrehen.
Wie willst du „solche Diskussionen“ denn sonst bezeichnen, in denen es Top 10% Verdiener darum geht, ein möglichst düsteres Szenario für Deutschland zu malen, weil sie gerne noch mehr hätten?


Ich will nicht noch mehr. Ich könnte mittlerweile auch ohne Job oder mit Teilzeit.
Ich weiß aber, dass es 90% der Menschen schlechter und 60% der Menschen drastisch schlechter geht und ich wünsche mir, dass auch Kinder und Enkelkinder in einem gemäßigten Land leben können. So wird das aber schwer und das zeigt ohne jede Frage die politische Entwicklung seit 2000. Es wird kein Zufall sein, dass steigende Chancen- und Vermögensungleichheit mit genau diesen Verwerfungen in der politischen Landschaft einhergehen. Wer das nicht erkennen will, der muss es halt noch mal durchleiden.


Ich halte es für sehr gefährlich und der AfD voll in die Karten spielend, immer wieder den Untergang des Landes heraufzubeschwören. Du lieferst keine Quellen. Das Maximum sind gefühlte Wahrheiten auf Basis von Umfragen.

Im Jahr 2000 ging es der Unter- und Mittelschicht keineswegs besser. Die Löhne waren niedriger, die Arbeitslosigkeit deutlich höher, es gab keinen Mindestlohn, kurz darauf eine unregulierte Arbeitnehmerüberlassung, viele junge Menschen ohne Ausbildungsmöglichkeit, da es weniger Plätze als Schulabgänger gab. Wer ernsthaft zurück ins Jahr 2000 will, hat den Schuss nicht gehört. Es gab natürlich einzelne Bereiche, die besser dastanden als heute. Aber wir reden hier vom großen Ganzen, nicht von Einzelfällen.

Mitnichten. Machen wir es einfach, bevor wir hier ständig irgendwelche Parameter umherwerfen, die rein gar nichts über die Mitte der Gesellschaft aussagen.

Einkommens-Gini BRD:

- 0,26/0,27 Ende der 90er Jahre, dann in Deutschland laut OECD mit stärkstem Anstieg im gesamten Euro-Raum in den Jahren 2000-2010, jetzt aktuell bei knapp 0,3.

--> Einkommens-Gleichheit ist massiv verschlechtert seitdem, insbesondere für kleine und mittlere Gehälter, zu Gunsten von Top-Gehältern

--> "Im Jahr 1999 setzte dann ein rasanter Anstieg ein: Bis zum Jahr 2007 erhöhte sich der Koeffizient von 0,248 Punkten auf über 0,29...Mitte der 2000er kam der enorme Anstieg der Einkommensungleichheit zu einem Ende. Zunächst ging der Gini-Koeffizient bis zum Jahr 2009 leicht auf 0,281 zurück, verharrte jedoch deutlich oberhalb des Niveaus der 1990er Jahre. Seitdem ist wieder ein Anstieg zu beobachten, der wellenförmig verläuft. Im Jahr 2019 erreichte der Gini-Koeffizient mit einem Wert von fast 0,3 einen neuen Höchstwert."

https://www.wsi.de/de/verteilungsbericht-2022-30037-gini-koeffizient-30069.htm

https://sozialstrukturanalysen.de/entwicklung-der-gini-indices/

Vermögens-Gini BRD:

- 0,777 um die 2000er Jahre, bis 0,8 in den 2010er Jahren, jetzt ungefähr bei 0,79

--> ist eine der höchsten Vermögens-Ginis im gesamten Euro-Raum

https://www.bpb.de/themen/wirtschaft/wirtschaftspolitik/556709/wieso-ist-das-vermoegen-in-deutschland-so-ungleich-verteilt/

https://econtribute.de/wp-content/uploads/ECONtribute_Die_Verteilung_der_Vermoegen_german_summary.pdf

Fazit: das mag sich für Top-Verdiener wie dich und mich anders anfühlen, die verächtlich auf mittlere Einkommen blicken und Ratschläge wie "dann kauf halt ein Netflix-Abo weniger" zum Besten geben, aber die Realität ist das für einen zunehmenden großen Teil der Gesellschaft nicht.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

markus, Freitag, 03.04.2026, 11:37 (vor 23 Stunden, 6 Minuten) @ FourrierTrans

Wir reden hier von unterschiedlich Messgrößen. Ich: absolute Einkommenssituation der Unter- und Mittelschicht
Du: relative Einkommensverteilung. Mir ist es egal, wieviel Geld das obere 1% hat, solange es mir selbst besser geht. Und absolut betrachtet ist die Situation für Unter- und Mittelschicht heute wesentlich besser als im Jahr 2000. Aus den Gründen, die ich genannt habe.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 11:41 (vor 23 Stunden, 2 Minuten) @ markus

Wir reden hier von unterschiedlich Messgrößen. Ich: absolute Einkommenssituation der Unter- und Mittelschicht
Du: relative Einkommensverteilung. Mir ist es egal, wieviel Geld das obere 1% hat, solange es mir selbst besser geht. Und absolut betrachtet ist die Situation für Unter- und Mittelschicht heute wesentlich besser als im Jahr 2000. Aus den Gründen, die ich genannt habe.

Ist das bei dir nicht das Gleiche? ;-P

Heute an der Tanke

SauerländischerBonner, Mittwoch, 01.04.2026, 20:24 (vor 3 Tagen) @ Frankonius

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)

Ich wäre gerne Deiner Meinung, doch wo sind Leistungsträger? ;)

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