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Schlotti vs. Waldemar (BVB)

THengen, Dienstag, 31.03.2026, 18:23 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 4 Min.) @ koom

Moin!

Anton ist kein schlechter. Auch als RIV/LIV wird er den Job ordentlich machen. Aber "ordentlich" ist halt auch nicht gut und keine Qualität, die die Mannschaft voranbringt. Als ZIV ist Anton ideal, da kommt sein Training als früherer Sechser zur Geltung, da hilft er am meisten. Er ist auch dort vermutlich keine 10 Mio wert - aber ich kann das nicht beurteilen.

Ich finde Anton sehr gut, nicht ordentlich, sondern sehr gut für die Bundesliga mit gutem internationalen Niveau.

Als LIV oder RIV musst du mehr in den Zweikampf gehen. Da sehe ich Schlotterbeck deutlich besser, oder Can oder Süle als RIV. Anton sichert lieber ab, was die passende ergänzende Qualität ist zu den eher attackierenden Süle, Can, Schlotterbeck.

Gerade im Zweikampf erlebe ich Anton wahnsinnig griffig und agil. Er ist kein aggressive leader, aber er kann durchaus dazwischenhauen, wo es nötig ist. Seine Geschwindigkeit ist relativ gut: aktuell 32,8 (okay), vor zwei Jahren 33,98 (richtig gut, Saison 22/23).

Etwas übertrieben ist der Vergleich Anton-Schlotterbeck wie ein Vergleich von Anton-Nmecha oder Anton-Svensson. Es funktioniert nicht so wirklich.

Ich denke, dass man den Vergleich so nicht wirklich ziehen kann. Anton ist ein IV, kann und hat aber auch schon erfolgreich RAV gespielt, wenn auch eher selten. Schlotterbeck kann Pässe spielen und damit die Aufgabe von Nmecha übernehmen, da gehe ich mit, aber letztlich muss dies nicht per se der Verteidiger tun. Dafür gibt es auch defensive Mittelfeldspieler, und sollte Schlotterbeck gehen, könnte Anton auch in diese Rolle hineinwachsen. Die scharfen Vertikalpässe hat Schlotterbeck in seinem ersten BVB-Jahr seltener gezeigt und hat sich diese Fähigkeit erarbeitet. Ich sehe keinen Grund, warum Waldi dies nicht erlernen kann. Manche seiner Offensivpässe sind schon jetzt gut, und seine statistischen Werte (Zweikampf, Laufen etc.) sind sehr gut.

Mal noch etwas anders dazu: Bei Schlotterbeck stört mich, dass er ähnlich wie Gittens eine Art persönliche Entscheidung getroffen hat, sich zu verbessern. Egoistischer im Spiel, egoistischer im Auftreten, weniger mannschaftlich in der Aussendarstellung. Sehr viel "die und ich". Als ob die das gleiche Ich-AG-Buch oder Beratereinflüsterer hatten, der ihnen diese Schritte empfiehlt, damit der nächste Vertrag monströs besser wird.

Da stimme ich Dir zu 100 % zu, und ich finde diese Entwicklung schade, zumal der neuerliche Egoismus von Schlotterbeck unserer Mannschaft nicht immer gutgetan hat. Da gab es auch Fehler, die man hätte vermeiden können.

Beste Grüße


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