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Sahin zu seiner Zeit beim BVB (BVB)

Timo_89, Samstag, 21.02.2026, 10:58 (vor 19 Stunden, 12 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Zu den Gründen für das Scheitern:

"Wir hatten einige gute Spiele. Aber vielleicht war der Wandel, den ich mir vorgestellt hatte, zu schnell", sagte Sahin im Gespräch mit Sky Sports: "Wir wollten Dinge umsetzen, aber hatten wir die richtigen Spieler dafür? Ich hätte Schritt für Schritt vorgehen sollen, aber ich dachte, ich könnte schneller vorankommen. Natürlich habe ich einen Fehler gemacht." (...) Ein Grund für sein Scheitern sei gewesen, dass er zu viele Kompromisse eingegangen sei. "Es war zum Beispiel nicht wirklich möglich, mit dem Torwart aus der Abwehr heraus zu spielen", erklärte er seine Ansicht: "Aber ich möchte mutiger sein, als ich es in Dortmund war. Das ist eine Lektion, die ich gelernt habe. Ich möchte mich mehr für diese Idee engagieren."

Zu seiner Entlassung:

"Da ich eine besondere Verbindung zu Borussia hatte, war dieser erste Moment herzzerreißend." Dennoch versuchte der 37-Jährige, die positiven Aspekte daraus zu ziehen: "Es gibt dieses Sprichwort, dass man erst dann ein guter Trainer wird, wenn man einmal gefeuert wurde." Er sei danach in sich gegangen und habe Selbstkritik geübt. "Ich hätte mir gewünscht, dass es in Dortmund anders gelaufen wäre, aber ich hatte sehr schnell das Gefühl, dass ich wieder auf die Beine kommen würde", blickte Sahin zurück und nach vorn: "Wichtig war, nicht nur einem großen Namen hinterherzulaufen."

Zu seiner Entwicklung als Trainer:

"Mich mit den besten Trainern der Welt zu messen, war eine großartige Erfahrung", sagte er: "Als ich Dortmund verließ, wusste ich, dass ich in meinem nächsten Job besser sein würde." Eine hohe Abwehrlinie sei jetzt ebenfalls unverhandelbar für ihn. Eine Inspiration sei dementsprechend Barcelonas Coach Hansi Flick. Aber auch Luis Enrique (PSG), Mikel Arteta (FC Arsenal) und Cesc Fabregas (Como 1907) seien Trainer, deren Arbeit er intensiv verfolge. Sahin ist seit September für Besaksehir tätig und kommt in der türkischen Liga derzeit auf neun Siege, vier Remis und sechs Niederlagen in 19 Spielen.

Spricht für mich einfach nochmal alles dafür, dass dieser Job für ihn beim BVB wirklich zu früh kam und man Nuri und uns damit keinen Gefallen getan hat. Ihm fehlt einfach noch der Erfahrungsschatz. Er spricht ja oft von anderen Trainern und was er sich von ihnen abgucken und in seinen Ansatz einfügen will. Damals sprach er von seinen Notizen aus der Zeit bei TTT, jetzt erwähnt er Flick, Enrique, Arteta. Vielleicht kann er eine tolle Mischung daraus bauen, vielleicht hat er eine coole Idee, die Zeit wird es zeigen. Aber im Hier und Jetzt hat er sie noch nicht. Und er sagt, er hatte nicht die richtigen Spieler? Dann muss er seine Idee auch seinem Kader anpassen oder mit der sportlichen Führung die richtigen Spieler holen. Aber der Realismus fehlte hier offenbar.

Dies alles am Topclub BVB zu "erproben" kam aber zu früh und hat sich ja nachweislich in den Ergebnissen gezeigt und auch in anderen Bereichen wie Fitness, Disziplin, etc. Kovac hat eine ganz klare Idee vom Fußball, die anders ist, aber er hat eine Idee und kann der Mannschaft Leitplanken geben und sie folgt. Dadurch hat sich der Erfolg wieder eingestellt.

Quelle: Spox (Sky Sports)


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