Neu auf schwatzgelb.de: Parteipolitische Neutralität nur ein Vorwand?: CDU-Wahlkampf im BVB-Gewand (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 10:03 (vor 351 Tagen)
Aki Watzke hat in den letzten Wochen eifrig Wahlkampf für Friedrich Merz gemacht. Währendessen wurde ein Antrag aus der Fanszene, den Verein gegen die AfD zu wappnen, von der KGaA abgelehnt. Grund: Der BVB müsse parteipolitisch neutral bleiben. Wie geht das zusammen?
Einerseits,..
tobi002, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 20:38 (vor 351 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Einerseits, total Quark nicht gegen die blauen sein zu wollen. Das stellt für mich ein kuschen vor Politikern, von Unternehmen, dar, um keine Verluste zu machen.
Zitat Philip Amthor: "jeden Wähler respektieren, aber diese Partei nicht, da sie in großen Teilen rechtsextrem ist."
Zur CDU, ich glaube nicht daß sie weniger Prozente hätten, hätte Watzke nicht Werbung gemacht.
Ansonsten, alles Gut.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 20:28 (vor 351 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Aus den Watzke-Hatern spricht für mich die Enttäuschung, dass da jemand am Ruder sitzt, der nicht die gleiche politsche Ideologie vertritt, wie man selbst.
Watzke ist Mitglied einer demokratischen Partei und er hat wie jeder andere das Recht sich zu dieser öffentlich zu bekennen - egal wo oder wie. Es gibt in einer demokratischen Gesellschaft, so auch beim BVB keinen politikfreien Raum. Wo kämen wir denn da hin, wenn wir als Fans eines Vereins darüber befinden wollten, ob der Geschäftsführer seine demokratisch Grundrechte wahrnehmen darf oder nicht.
SGG
Klopfer
P.S. Ich bin weder CDU- noch Watzke-Fan, aber so geht das nicht!
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
MauriciusQ, Hamburg, Donnerstag, 27.02.2025, 20:00 (vor 349 Tagen) @ Klopfer
Aus den Watzke-Hatern spricht für mich die Enttäuschung, dass da jemand am Ruder sitzt, der nicht die gleiche politsche Ideologie vertritt, wie man selbst.
Watzke ist Mitglied einer demokratischen Partei und er hat wie jeder andere das Recht sich zu dieser öffentlich zu bekennen - egal wo oder wie. Es gibt in einer demokratischen Gesellschaft, so auch beim BVB keinen politikfreien Raum. Wo kämen wir denn da hin, wenn wir als Fans eines Vereins darüber befinden wollten, ob der Geschäftsführer seine demokratisch Grundrechte wahrnehmen darf oder nicht.
SGG
KlopferP.S. Ich bin weder CDU- noch Watzke-Fan, aber so geht das nicht!
So nämlich!
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
fabian 1909, Dortmund, Mittwoch, 26.02.2025, 07:31 (vor 350 Tagen) @ Klopfer
Watzke ist Mitglied einer demokratischen Partei und er hat wie jeder andere das Recht sich zu dieser öffentlich zu bekennen - egal wo oder wie. Es gibt in einer demokratischen Gesellschaft, so auch beim BVB keinen politikfreien Raum. Wo kämen wir denn da hin, wenn wir als Fans eines Vereins darüber befinden wollten, ob der Geschäftsführer seine demokratisch Grundrechte wahrnehmen darf oder nicht.
Genau das sagt der Text von Ferdinand doch.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
stfn84, Köln, Mittwoch, 26.02.2025, 08:21 (vor 350 Tagen) @ fabian 1909
Nach meinem Textverständnis wäre alles was Watzke gemacht hat solange ok gewesen wäre, wenn er den Antrag von ballspiel.vereint unterstützt bzw. zumindest auf das Statement in der Doku neben dem BVB Wappen verzichtet hätte. Ansonsten wäre mir das dann doch zu hoch was man als BVB GF, Markenbotschafter oder Stadionsprecher nun darf und was nicht.
Hinsichtlich der Do´s and Don´ts gibt es offensichtlich unterschiedliche Definitionen, da man gleichsetzt was u.a./v.a. Watzke "privat" macht und was der BVB macht bzw. machen sollte. In meinen Augen ist es ein Grabenkampf, obwohl der Antrag auf der MV doch längst angenommen wurde und den Status "in Bearbeitung" hat.
Es steht insbesondere den Protagonisten - die sich womöglich seitens der Ablehnung des BVB eingeschüchtert fühlten - frei das Ende der Amtszeit von Aki Watzke deshalb herbeizusehnen und ihm eine empfundene Scheinheiligkeit vorzuwerfen, auch wenn es in der Sache doch nunmehr ausgefochten ist.
Ich finde es schade, dass man insbesondere hier zuletzt beobachten kann wie nahezu jede Entscheidung/Situation negativ bewertet wird und das Negative ausschließlich mit Aki Watzke zu verknüpfen, während manch Positives natürlich nur abseits von Aki Watzke entstanden ist. So entsteht ein aus meiner Sicht recht einseitiges und womöglich - wie es hier gestern schön hieß - Agenda-getriebenes Bild.
In meinen Augen nutzt sich Kritik ab wenn man das Gefühl bekommt es würde grundsätzlich und einseitig angewandt. Das nehme ich ggü. Watzke so wahr, weshalb ich es weder sonderlich klug noch fair finde.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
fabian 1909, Dortmund, Mittwoch, 26.02.2025, 13:13 (vor 350 Tagen) @ stfn84
Nach meinem Textverständnis wäre alles was Watzke gemacht hat solange ok gewesen wäre, wenn er den Antrag von ballspiel.vereint unterstützt bzw. zumindest auf das Statement in der Doku neben dem BVB Wappen verzichtet hätte.
Es ist ok. Er sollte nur bei anderen nicht andere Maßstäbe ansetzen.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
stfn84, Köln, Mittwoch, 26.02.2025, 18:07 (vor 350 Tagen) @ fabian 1909
Äpfel - Birnen.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
Sascha, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 20:35 (vor 351 Tagen) @ Klopfer
Spricht doch niemand Watzke ab, dass er sich politisch äußern darf, oder?
Es geht darum, dass er das einerseits klar erkennbar als Geschäftsführer des BVB tut, in anderen Fällen aber auf eine strikte, politische Neutralität des BVB verweist.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 20:48 (vor 351 Tagen) @ Sascha
Man kritisiert ja lediglich dass man den Antrag von ballspiel.vereint abgelehnt hat.
Der BVB setzt sich unentwegt gegen rechts, Antisemitismus und Diskriminierung ein. Und da Alles beim BVB Aki Watzke ist, ist es eben auch das.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
Balin, Dienstag, 25.02.2025, 20:57 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Nö, es wird auch kritisiert, dass der BVB sich als Verein nicht im Rahmen der Wahl deutlicher für die demokratischen Parteien positioniert hat. Auch da hört man häufig, dass es seitens des Vereins mit dem Verweis auf die parteipolitische Neutralität abgelehnt wird. Beim Antrag ist es halt plakativ, weil es da auch mal offiziell ausgesprochen wurde.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 21:07 (vor 351 Tagen) @ Balin
Weil man sich nicht für die demokratischen Parteien oder weil man sich nicht gegen die AfD gestellt hat?
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
Sascha, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 20:56 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Ich verstehe die Kritik anders und rein darauf bezogen, wie unterschiedlich man es mit der politischen Neutralität handhabt, wenn es um die Außendarstellung des BVB geht.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 20:45 (vor 351 Tagen) @ Sascha
Spricht doch niemand Watzke ab, dass er sich politisch äußern darf, oder?
Hier aber so einige Beiträge dabei, die das stark vermuten lassen.
Es geht darum, dass er das einerseits klar erkennbar als Geschäftsführer des BVB tut, in anderen Fällen aber auf eine strikte, politische Neutralität des BVB verweist.
Sorry, aber das sind zwei verschiedene Dinge, die man nicht in einen Topf werfen sollte.
Auch die Tatsache, dass er sich gegen einen Anti-AFD-Beschluss eingesetzt hat nimmt ihm ja nicht seine Grundrechte.
SGG
Klopfer
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
Giog, Mittelhessen, Mittwoch, 26.02.2025, 10:15 (vor 350 Tagen) @ Klopfer
Es geht darum, dass er das einerseits klar erkennbar als Geschäftsführer des BVB tut, in anderen Fällen aber auf eine strikte, politische Neutralität des BVB verweist.
Sorry, aber das sind zwei verschiedene Dinge, die man nicht in einen Topf werfen sollte.
Auch die Tatsache, dass er sich gegen einen Anti-AFD-Beschluss eingesetzt hat nimmt ihm ja nicht seine Grundrechte.
Wieso sollte man das nicht in einen Topf werfen? Da ist doch ein klarer logischer Zusammenhang, dass e.V.(!)-bezogene gesellschaftspolitische Positionierungen anhand persönlicher politischer Präferenzen eines KGaA(!)-Vertreters abmoderiert werden, während selbiger diese Bühne mit BVB-Bezug für sich nutzt.
Ich halte es für einigermaßen absurd, hier einen Grundrechtsentzug reininterpretieren zu wollen, so, als wäre das die einzige Möglichkeit, diese Schieflage aufzulösen. Hundert andere Optionen wurden hier im Thread bereits aufgezeigt.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
Sascha, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 20:53 (vor 351 Tagen) @ Klopfer
Spricht doch niemand Watzke ab, dass er sich politisch äußern darf, oder?
Hier aber so einige Beiträge dabei, die das stark vermuten lassen.
Es geht darum, dass er das einerseits klar erkennbar als Geschäftsführer des BVB tut, in anderen Fällen aber auf eine strikte, politische Neutralität des BVB verweist.
Sorry, aber das sind zwei verschiedene Dinge, die man nicht in einen Topf werfen sollte.
Auch die Tatsache, dass er sich gegen einen Anti-AFD-Beschluss eingesetzt hat nimmt ihm ja nicht seine Grundrechte.SGG
Klopfer
Ich glaube nicht, dass irgendjemand etwas dagegen hat, wenn Aki Watzke als Aki Watzke sich für die CDU ausspricht.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
istar, Dienstag, 25.02.2025, 21:30 (vor 351 Tagen) @ Sascha
Spricht doch niemand Watzke ab, dass er sich politisch äußern darf, oder?
Hier aber so einige Beiträge dabei, die das stark vermuten lassen.
Es geht darum, dass er das einerseits klar erkennbar als Geschäftsführer des BVB tut, in anderen Fällen aber auf eine strikte, politische Neutralität des BVB verweist.
Sorry, aber das sind zwei verschiedene Dinge, die man nicht in einen Topf werfen sollte.
Auch die Tatsache, dass er sich gegen einen Anti-AFD-Beschluss eingesetzt hat nimmt ihm ja nicht seine Grundrechte.SGG
Klopfer
Ich glaube nicht, dass irgendjemand etwas dagegen hat, wenn Aki Watzke als Aki Watzke sich für die CDU ausspricht.
Aki Watzke hat als Aki Watzke am Parteitag der CDU teilgenommen. Als wer oder was denn sonst? Sein Job als Geschäftsführer eines bekannteren Fußballclubs ist aber in der Öffentlichkeit nunmal untrennbar mit ihm verbunden. Selbst in Gelsenkirchen dürfte man ihn deswegen kennen.
Ein Schaden für den BVB ist mir nicht bekannt, der "Skandal" ist ziemlich herbeikonstruiert.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 21:11 (vor 351 Tagen) @ Sascha
Aber das hat er doch getan. Er würde ja auch in fünf Jahren als ehemaliger BVB Mann wahrgenommen.
Und da ist es mit politischer Neutralität eben anders wenn es einerseits um die „Privatperson“ Watzke und andererseits um Verhalten des Clubs geht.
Natürlich ist es aber auch diskutabel was nun das Konstrukt der Privatperson angeht.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
Sascha, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 21:20 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Finde es schon zumindest zweifelhaft, das als Äußerungen einer Privatperson zu werten, wenn er sich in einem ZDF Beitrag zur Wahl vor dem BVB Logo posiert, während er sich für Merz ausspricht. Zumindest kann man nicht behaupten, dass er sein möglichistes dafür getan hat, nicht als Vertreter des BVB zu wirken.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 21:24 (vor 351 Tagen) @ Sascha
Dieses Statement in der mir bis vorhin unbekannten Merz Doku ist ja etwas anderes als der Auftritt von Watzke beim CDU Parteitag, der sowohl hier als auch im Artikel zu vorderst genannt wurde.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
Sascha, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 21:27 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Im Artikel ist das Foto aus dem ZDF-Beitrag inklusive Verlinkung eingefügt.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 21:32 (vor 351 Tagen) @ Sascha
Verzeih. Ich habe die Bilder bzw das Betroffene am Handy „überlesen“/überscrollt.
Das ändert aber ja wenig an der Kritik am Parteitagsauftritt etc.
Aber es ist im Grunde irrelevant, da die Kritik doch klar auf das gesamte Verhalten von Watzke gemünzt war und man ihm diese Auftritte aufgrund seiner Funktion iCm dem Verhalten ggü ballspiel.vereint übel nimmt.
Es gibt keine Neutralität - muss es auch nicht
Sascha, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 21:38 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Ich kann es zumindest durchaus verstehen, dass man es irritierend empfindet, wenn man als Antragssteller gesagt bekommt, dass man das keinesfalls unterstützen kann, weil der BVB neutral sein muss und andererseits in solchen Zusammenhängen dann schon auch die "Borussiakarte" zumindest mit ins Spiel gebracht wird.
Bei allen Verdiensten...
Hatebreed, Dienstag, 25.02.2025, 17:18 (vor 351 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
... bin ich dann auch froh, wenn wir Ende des Jahres einen neuen Geschäftsführer haben.
Diese Episoden des Kopfschüttelns häufen sich dann doch in letzter Zeit bei natürlich allen Verdiensten, die er sich in der Vergangenheit hart erarbeitet hat. Jetzt kommt die Zeit für was Neues, auf so vielen Ebenen.
Versteht mich nicht falsch: Man kann privat Wahlwerbung für jede demokratische Partei machen, aber nicht vor dem BVB Logo und nicht, wenn man sich gleichzeitig so schwer tut, sich gegen Demokratiefeinde abzugrenzen.
--
Block 24
Bei allen Verdiensten...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 17:42 (vor 351 Tagen) @ Hatebreed
Wir haben bereits einen neuen Geschäftsführer.
Artikel-Link zur ZDF-Reportage
Freiburger, Dienstag, 25.02.2025, 13:45 (vor 351 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
"... während der Geschäftsführer vor dem BVB-Wappen Werbung für den Kanzlerkandidaten seiner Wahl machen kann (wie in einer Reportage des ZDF geschehen) ..."
Der Link im Artikel geht auf eine 45-minütige ZDF-Reportage (Kanzler und Herausforderer - Scholz und Merz im Wahlkampf). Ab welcher Minute kann man Aki denn sehen? Ich hatte jetzt keine Lust, mir die ganzen 45 Minuten anzuschauen. Und beim schnellen Scrollen habe ich es auch nicht gefunden.
Artikel-Link zur ZDF-Reportage
VM
, Lüdinghausen, Dienstag, 25.02.2025, 14:01 (vor 351 Tagen) @ Freiburger
Hat mich 30 Sekunden gekostet, um die Stelle zu finden :D
Ab Minute 09:00
Artikel-Link zur ZDF-Reportage
Freiburger, Dienstag, 25.02.2025, 14:31 (vor 351 Tagen) @ VM
Hat mich 30 Sekunden gekostet, um die Stelle zu finden :D
Ab Minute 09:00
Danke ☺️.
Der Watzke-Auftritt vor dem fetten BVB-Logo ärgert mich. Da bin ich voll beim Artikel. Ohne das BVB-Logo im Bild wäre für mich alles ok gewesen.
Neu auf schwatzgelb.de: Parteipolitische Neutralität nur ein Vorwand?: CDU-Wahlkampf im BVB-Gewand
DomJay, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 12:13 (vor 351 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Es ist wirklich schwierig, einerseits bin ich sehr wohl beim
Verein, dass er politisch neutral sein muss.
Wir können schlecht den US Vizepräsidenten an den Pranger stellen, was ihm einfällt eine Partei im Wahlkampf zu fordern und dann als BVB das gleiche am Anderen Ende machen. Ich halte beides für unangemessen für den BVB.
Gleichwohl sollte sich der BVB immer für seine Werte einsetzen und der 3 Satz ergibt dann natürlich den Rest.
Andererseits ist es bei Watzke ist es maximal schwierig, weil er quasi das Gesicht des BVB ist. Aber hier würde ich tatsächlich eine Lanze für ihn brechen.
Nahezu niemand hat seinen persönlichen Auftritt als Statement des BVB interpretiert. Ich habe es jedenfalls zu keinem Zeitpunkt so gelesen. Hier waren sich auch mehr oder weniger alle einig, dass da Aki Watzke und eben nicht der BVB eine Aussage gemacht hat.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 26.02.2025, 22:29 (vor 350 Tagen) @ DomJay
bearbeitet von nico36de, Mittwoch, 26.02.2025, 22:35
Nahezu niemand hat seinen persönlichen Auftritt als Statement des BVB interpretiert. Ich habe es jedenfalls zu keinem Zeitpunkt so gelesen. Hier waren sich auch mehr oder weniger alle einig, dass da Aki Watzke und eben nicht der BVB eine Aussage gemacht hat.
Wie man hier lesen kann, sind offenbar keineswegs "mehr oder weniger alle einig". Aber darum geht es gar nicht. Watzke kann als Privatmann sicher Wahlwerbung für jede Partei, für die er möchte. Und da ist es auch egal, welche Position er beim BVB bekleidet.
Es ist aber doch wohl maximal weltfremd anzunehmen, dass Watzke das BVB-Logo nicht bewusst eingesetzt hätte, um seiner Wahlwerbung eine größere Bedeutung zu geben.
Sicher, da der BVB nicht sprechen kann, hat das Watzke als Person getan. Dass er das aber unter bewusster Hinzunahme des BVB-Logos getan hat und im Hinblick auf die Positionierung gegen faschistische Schweinepriester auf die Neutralität des Vereins pocht, ist inakzeptabel.
Mir ist rätselhaft, wie man ein solches Verhalten schönreden kann.
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WBSTRR
, Tempelnah 1.5 km, Dienstag, 25.02.2025, 13:12 (vor 351 Tagen) @ DomJay
Nahezu niemand hat seinen persönlichen Auftritt als Statement des BVB interpretiert. Ich habe es jedenfalls zu keinem Zeitpunkt so gelesen. Hier waren sich auch mehr oder weniger alle einig, dass da Aki Watzke und eben nicht der BVB eine Aussage gemacht hat.
Naja der wurde auf dem CDU-Parteitag als Geschäftsführer des BVB vorgestellt (und ohne seine prominente Rolle beim BVB hätte er da auch kaum auf der Bühne gesessen) und hat in einer Doku über Merz Statements unter dem BVB-Wappen abgegeben. Er ist also deutlich als BVB-Vertreter aufgetreten und nicht als Aki der Privatmann. Das hat dann schon einen gewissen Beigeschmack, wenn man andererseits ständig die parteipolitische Neutralität des Vereins als Totschlagargument gegen jegliche Positionierung anführt und dabei ging es ja nicht einmal um eine konkrete Positionierung gegen Partei X oder Y.
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DomJay, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 13:41 (vor 351 Tagen) @ WBSTRR
Nahezu niemand hat seinen persönlichen Auftritt als Statement des BVB interpretiert. Ich habe es jedenfalls zu keinem Zeitpunkt so gelesen. Hier waren sich auch mehr oder weniger alle einig, dass da Aki Watzke und eben nicht der BVB eine Aussage gemacht hat.
Naja der wurde auf dem CDU-Parteitag als Geschäftsführer des BVB vorgestellt (und ohne seine prominente Rolle beim BVB hätte er da auch kaum auf der Bühne gesessen) und hat in einer Doku über Merz Statements unter dem BVB-Wappen abgegeben. Er ist also deutlich als BVB-Vertreter aufgetreten und nicht als Aki der Privatmann. Das hat dann schon einen gewissen Beigeschmack, wenn man andererseits ständig die parteipolitische Neutralität des Vereins als Totschlagargument gegen jegliche Positionierung anführt und dabei ging es ja nicht einmal um eine konkrete Positionierung gegen Partei X oder Y.
Sehe ich nicht, denn wie geschrieben hat niemand geschlussfolgert: Der BVB unterstützt die CDU.
Dem war nicht so, es war immer Watzke unterstützt seinen Freund und Parteikollegen.
Die Statements unter dem BVB Wappen, volle Zustimmung das geht in meinen Augen nicht und gehört auch getadelt.
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WBSTRR
, Tempelnah 1.5 km, Dienstag, 25.02.2025, 13:47 (vor 351 Tagen) @ DomJay
Nahezu niemand hat seinen persönlichen Auftritt als Statement des BVB interpretiert. Ich habe es jedenfalls zu keinem Zeitpunkt so gelesen. Hier waren sich auch mehr oder weniger alle einig, dass da Aki Watzke und eben nicht der BVB eine Aussage gemacht hat.
Naja der wurde auf dem CDU-Parteitag als Geschäftsführer des BVB vorgestellt (und ohne seine prominente Rolle beim BVB hätte er da auch kaum auf der Bühne gesessen) und hat in einer Doku über Merz Statements unter dem BVB-Wappen abgegeben. Er ist also deutlich als BVB-Vertreter aufgetreten und nicht als Aki der Privatmann. Das hat dann schon einen gewissen Beigeschmack, wenn man andererseits ständig die parteipolitische Neutralität des Vereins als Totschlagargument gegen jegliche Positionierung anführt und dabei ging es ja nicht einmal um eine konkrete Positionierung gegen Partei X oder Y.
Sehe ich nicht, denn wie geschrieben hat niemand geschlussfolgert: Der BVB unterstützt die CDU.
Dem war nicht so, es war immer Watzke unterstützt seinen Freund und Parteikollegen.Die Statements unter dem BVB Wappen, volle Zustimmung das geht in meinen Augen nicht und gehört auch getadelt.
Nur um das nochmal klarzustellen: Ich will das auch in keiner Weise skandalisieren, was Watzke im CDU-Wahlkampf gemacht hat. Man hätte da vielleicht deutlicher machen können, dass er da seine Privatmeinung kundtut, aber ansonsten nicht weiter dramatisch.
Wenn man dann aber andererseits jegliche Positionierung mit dem Argument der parteipolitischen Neutralität zu unterbinden versucht, dann stört es mich in dem Zusammenhang, wenn man ein paar Wochen später so klar und deutlich als BVB-Vertreter in den Wahlkampf zieht.
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DomJay, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 14:45 (vor 351 Tagen) @ WBSTRR
Nahezu niemand hat seinen persönlichen Auftritt als Statement des BVB interpretiert. Ich habe es jedenfalls zu keinem Zeitpunkt so gelesen. Hier waren sich auch mehr oder weniger alle einig, dass da Aki Watzke und eben nicht der BVB eine Aussage gemacht hat.
Naja der wurde auf dem CDU-Parteitag als Geschäftsführer des BVB vorgestellt (und ohne seine prominente Rolle beim BVB hätte er da auch kaum auf der Bühne gesessen) und hat in einer Doku über Merz Statements unter dem BVB-Wappen abgegeben. Er ist also deutlich als BVB-Vertreter aufgetreten und nicht als Aki der Privatmann. Das hat dann schon einen gewissen Beigeschmack, wenn man andererseits ständig die parteipolitische Neutralität des Vereins als Totschlagargument gegen jegliche Positionierung anführt und dabei ging es ja nicht einmal um eine konkrete Positionierung gegen Partei X oder Y.
Sehe ich nicht, denn wie geschrieben hat niemand geschlussfolgert: Der BVB unterstützt die CDU.
Dem war nicht so, es war immer Watzke unterstützt seinen Freund und Parteikollegen.Die Statements unter dem BVB Wappen, volle Zustimmung das geht in meinen Augen nicht und gehört auch getadelt.
Nur um das nochmal klarzustellen: Ich will das auch in keiner Weise skandalisieren, was Watzke im CDU-Wahlkampf gemacht hat. Man hätte da vielleicht deutlicher machen können, dass er da seine Privatmeinung kundtut, aber ansonsten nicht weiter dramatisch.
Wenn man dann aber andererseits jegliche Positionierung mit dem Argument der parteipolitischen Neutralität zu unterbinden versucht, dann stört es mich in dem Zusammenhang, wenn man ein paar Wochen später so klar und deutlich als BVB-Vertreter in den Wahlkampf zieht.
Das ist dann aber Akis persönliches Fehl und ändert in meiner Meinung nichts an der korrekten Position des BVB.
Ich hätte mir gewünscht, er hätte ganz klar als private Meinung deklariert. Aber ob er im Kopf überhaupt da eine Trennung sieht?
Neu auf schwatzgelb.de: Parteipolitische Neutralität nur ein Vorwand?: CDU-Wahlkampf im BVB-Gewand
WBSTRR
, Tempelnah 1.5 km, Dienstag, 25.02.2025, 15:31 (vor 351 Tagen) @ DomJay
Das ist dann aber Akis persönliches Fehl und ändert in meiner Meinung nichts an der korrekten Position des BVB.
Ich sehe es eher so, dass im Rahmen der parteipolitischen Neutralität durchaus eine stärkere Positionierung des BVB gegen Rechtsextremisten möglich wäre, als dies insbesondere von Watzke und seinem Umfeld vertreten wird. Und das Gegenargument wird halt durch Watzkes Agieren im Wahlkampf und die fehlende Abgrenzung zum BVB weiter entkräftet.
Ich hätte mir gewünscht, er hätte ganz klar als private Meinung deklariert. Aber ob er im Kopf überhaupt da eine Trennung sieht?
La Prusse, c'est moi...
Neu auf schwatzgelb.de: Parteipolitische Neutralität nur ein Vorwand?: CDU-Wahlkampf im BVB-Gewand
istar, Dienstag, 25.02.2025, 13:34 (vor 351 Tagen) @ WBSTRR
Nahezu niemand hat seinen persönlichen Auftritt als Statement des BVB interpretiert. Ich habe es jedenfalls zu keinem Zeitpunkt so gelesen. Hier waren sich auch mehr oder weniger alle einig, dass da Aki Watzke und eben nicht der BVB eine Aussage gemacht hat.
Naja der wurde auf dem CDU-Parteitag als Geschäftsführer des BVB vorgestellt (und ohne seine prominente Rolle beim BVB hätte er da auch kaum auf der Bühne gesessen) und hat in einer Doku über Merz Statements unter dem BVB-Wappen abgegeben. Er ist also deutlich als BVB-Vertreter aufgetreten und nicht als Aki der Privatmann. Das hat dann schon einen gewissen Beigeschmack, wenn man andererseits ständig die parteipolitische Neutralität des Vereins als Totschlagargument gegen jegliche Positionierung anführt und dabei ging es ja nicht einmal um eine konkrete Positionierung gegen Partei X oder Y.
Wäre er Geschäftsführer bei einem DAX-Konzern, wäre er als dessen Geschäftsführer vorgestellt worden.
Bei Aki gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man kennt ihn nicht oder man verbindet ihn mit dem BVB.
Es wäre ziemlich albern, ihn als Freund von Merz vorzustellen, nur damit man „BVB“ umschifft.
Darüber hinaus hat Borussia Dortmund sich als Institution parteipolitisch neutral zu verhalten.
Einzelne Akteure wie Lunow, Fanclubvertreter etc. können sich natürlich äußern.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
stfn84, Köln, Tuesday, 25.02.2025, 09:41 (vor 351 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
...in jeglicher Hinsicht, da ich mich dann nun auch mal wieder zu einem von Euch kritisierten Thema zu Wort melde und die Kritik übertrieben bzw. den Artikel inhaltlich nicht gerade gelungen finde.
Zunächst einmal finde ich persönlich es nicht sonderlich dramatisch, dass sich ein Repräsentant des BVB parteipolitisch engagiert. Das hat mich bei Rauball nicht interessiert, das juckt mich nicht bei Watzke und was Leute wie Dickel und Weidenfeller machen, hat für mich keine wirkliche Relevanz.
Ich fand Watzkes Auftritt auf dem Parteitag der CDU nicht sonderlich gelungen und erst recht nicht glücklich vom Timing. Aber ich kann akzeptieren, dass es abseits der Vertretung des BVB auch noch eine Privatperson gibt. Das kann man unglücklich finden und ja - man kann auch gerne fordern, dass sich Niemand beim BVB im politischen Bereich engagiert, da die Trennlinie des Erlaubten subjektiv und schwer einzuhalten ist. Das wäre aus meiner Sicht dann wenigstens fair, statt selektive Aufregung zu proklamieren.
Während man BVB Spieler für Likes im Internet an den Pranger stellt, lässt man das Teilen des Aufrufs unseres Präsidenten dann aber unter den Tisch fallen. Warum?
Was mich aber dann doch baff zurück lässt:
"Währenddessen"...
Es ist nur die Überschrift oder der Teaser, im Artikel steht es "richtiger"... aber der Artikel suggeriert (un)bewusst, dass während Aki gezielt BVB Wahlkampf für Merz betreibt würden Bestrebungen gegen die AfD unterbunden.
Zudem hätte ich dann noch ein, zwei Fragen.
1) Entspricht der hier genannte, initiale Antrag von ballspiel.vereint im Frühjahr 2024 dem im Herbst auf der MV gestellten Antrag oder welche Anpassungen gab es?
2) Weiterhin ist für mich unklar welche konkrete Vereinnahmung seitens der AfD befürchtet wird?
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Giog, Mittelhessen, Tuesday, 25.02.2025, 09:58 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Dein Betreff ist witzig, hatte ich doch mit mir selbst eine Wette abgeschlossen, wann dein Beitrag kommt (over/under 30 Minuten). Sei es drum:
Zunächst einmal finde ich persönlich es nicht sonderlich dramatisch, dass sich ein Repräsentant des BVB parteipolitisch engagiert. Das hat mich bei Rauball nicht interessiert, das juckt mich nicht bei Watzke und was Leute wie Dickel und Weidenfeller machen, hat für mich keine wirkliche Relevanz.
Ich fand Watzkes Auftritt auf dem Parteitag der CDU nicht sonderlich gelungen und erst recht nicht glücklich vom Timing. Aber ich kann akzeptieren, dass es abseits der Vertretung des BVB auch noch eine Privatperson gibt. Das kann man unglücklich finden und ja - man kann auch gerne fordern, dass sich Niemand beim BVB im politischen Bereich engagiert, da die Trennlinie des Erlaubten subjektiv und schwer einzuhalten ist. Das wäre aus meiner Sicht dann wenigstens fair, statt selektive Aufregung zu proklamieren.
Dann seid ihr euch doch zu 100% einig:
Ich finde es gut, wenn Fußballer und Funktionäre für Parteien werben, solange es sich nicht um extrem rechte handelt. Parteien sind die Grundpfeiler unseres politischen Systems, und ein Blick in die Welt – insbesondere in die USA – zeigt leider die Notwendigkeit, Demokratien zu stärken. Fußballer können Vorbilder sein, warum also nicht ihre Reichweite für dieses Ziel nutzen? Aus diesem Grund habe ich grundsätzlich auch kein Problem damit, wenn Watzke, Weidenfeller oder Dickel sich für eine Partei einsetzen, deren Werte ich persönlich nicht teile.
Während man BVB Spieler für Likes im Internet an den Pranger stellt, lässt man das Teilen des Aufrufs unseres Präsidenten dann aber unter den Tisch fallen. Warum?
Wer wurde für welche Likes an den Pranger gestellt?
Was mich aber dann doch baff zurück lässt:
"Währenddessen"...
Es ist nur die Überschrift oder der Teaser, im Artikel steht es "richtiger"... aber der Artikel suggeriert (un)bewusst, dass während Aki gezielt BVB Wahlkampf für Merz betreibt würden Bestrebungen gegen die AfD unterbunden.
Nein, dort steht, dass ein Antrag gegen die AfD von der KGaA abgelehnt bis bekämpft wurde. Ich kann nichts dafür, dass die so agieren, da solltest du dich bei denen beschweren.
Zudem hätte ich dann noch ein, zwei Fragen.
1) Entspricht der hier genannte, initiale Antrag von ballspiel.vereint im Frühjahr 2024 dem im Herbst auf der MV gestellten Antrag oder welche Anpassungen gab es?
Dazu müssen die Antragsteller sich äußern, wenn sie das möchten. Aber ich glaube du weißt die Antwort auch selbst, deshalb wundert mich die Frage, weil die Antwort darauf die KGaA eher noch schlechter aussehen ließe und das wäre ja nicht in deinem Interesse.
2) Weiterhin ist für mich unklar welche konkrete Vereinnahmung seitens der AfD befürchtet wird?
Das ist dein Problem, weil hier schon ca. 800 mal durchgekaut - kannst du alles also im Archiv nachlesen.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 25.02.2025, 12:50 (vor 351 Tagen) @ Giog
Hi. Ich hatte ja letztens Lunows tweet hier verlinkt, was nur zu eine Handvoll Reaktionen geführt hat. Dürfte daran gelegen haben, dass Spieltag war (glaube ich). Ich habe hier häufig das Gefühl, dass bei solchen und weiteren kritischen Themen, in der die Person Watzke im Mittelpunkt steht, parallel zu einem teilweise wirklich gut geführten Austausch von Argumenten, ungewollt eine Art BvB- Bewerbungsportal aufgeht, in der der eine oder die andere noch mal auf sich aufmerksam machen möchte.
Nochmal zu Lunows Link: this is my President.
Danke Reinhold Lunow!
Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Dienstag, 25.02.2025, 13:18 (vor 351 Tagen) @ uwelito
Du solltest die spärlichen Reaktionen auf die verlinkten Worte des BVB-Präsidenten nicht allzu negativ werten. Positiv interpretiert war sein Statement hier (hoffentlich) wenig kontrovers.
Aber ich mach’s an dieser Stelle für mich persönlich gerne ganz deutlich, auch wenn’s vielleicht pathetisch klingt: Ich glaube, ich hab mich noch nie so ohnmächtig gefüllt, wie in der Endphase des Wahlkampfs in Deutschland. Es lief mMn so viel auf so vielen Ebenen grundsätzlich falsch, das hat mir richtig zu schaffen gemacht. Da war sein Statement buchstäblich wie Balsam für die Seele.
Danke Reinhold Lunow!
Danke Reinhold Lunow!
istar, Dienstag, 25.02.2025, 13:37 (vor 351 Tagen) @ Wallone
Du solltest die spärlichen Reaktionen auf die verlinkten Worte des BVB-Präsidenten nicht allzu negativ werten. Positiv interpretiert war sein Statement hier (hoffentlich) wenig kontrovers.
Aber ich mach’s an dieser Stelle für mich persönlich gerne ganz deutlich, auch wenn’s vielleicht pathetisch klingt: Ich glaube, ich hab mich noch nie so ohnmächtig gefüllt, wie in der Endphase des Wahlkampfs in Deutschland. Es lief mMn so viel auf so vielen Ebenen grundsätzlich falsch, das hat mir richtig zu schaffen gemacht. Da war sein Statement buchstäblich wie Balsam für die Seele.
Danke Reinhold Lunow!
Das ist doch im Namen von Borussia Dortmund.
Was braucht es denn sonst noch?
Gutes Statement tatsächlich.
Danke Reinhold Lunow!
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 15:29 (vor 351 Tagen) @ istar
Es ist halt im Namen des e.V. und nicht im Namen der KGaA, die den Antrag von ballspiel.vereint im letzten Jahr nicht unterstützt hat.
Danke Reinhold Lunow!
istar, Dienstag, 25.02.2025, 16:14 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Es ist halt im Namen des e.V. und nicht im Namen der KGaA, die den Antrag von ballspiel.vereint im letzten Jahr nicht unterstützt hat.
Es ist im Namen von Borussia Dortmund. Da zu differenzieren wirkt auf mich arg gekünstelt.
Ich frage mich auch, was es wie weiter unten steht heißen soll, die KgaA habe „keinen Antrag gewünscht“.
Seit wann muss bei einem Antrag auf der MV da eine Erlaubnis eingeholt werden ?
Danke Reinhold Lunow!
Giog, Mittelhessen, Dienstag, 25.02.2025, 16:28 (vor 351 Tagen) @ istar
Ich frage mich auch, was es wie weiter unten steht heißen soll, die KgaA habe „keinen Antrag gewünscht“.
Seit wann muss bei einem Antrag auf der MV da eine Erlaubnis eingeholt werden ?
Formal gar nicht. Deshalb wurde der Antrag ja auch letztlich auf der MV eingebracht und darüber abgestimmt. Faktisch läuft das aber durchaus anders, wie mrg z.B. hier am Ende gut beschrieben hat: https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2745776
Das ist eben diese Grauzone, die es problematisch macht. Natürlich ist es mir unbenommen, hartnäckig zu bleiben und meinen Antrag zu stellen. Wenn ich aber (v.a. als Einzelperson) dann plötzlich mit hochrangigen KGaA-Vertretern an einem Tisch sitze und mir erklärt wird, wieso mein Antrag im Falle eines positiven Votums schlimme Folgen für den Verein hätte, die ich als dummer Außenstehender gar nicht absehen kann, dann ist das eine Kulisse, die durchaus Eindruck schindet. Ich habe Respekt vor allen Antragstellern (Rheinmetall-Anträge wie b.v.!), die das im vergangenen Herbst trotzdem durchgezogen haben.
Danke Reinhold Lunow!
istar, Dienstag, 25.02.2025, 17:34 (vor 351 Tagen) @ Giog
Ich frage mich auch, was es wie weiter unten steht heißen soll, die KgaA habe „keinen Antrag gewünscht“.
Seit wann muss bei einem Antrag auf der MV da eine Erlaubnis eingeholt werden ?
Formal gar nicht. Deshalb wurde der Antrag ja auch letztlich auf der MV eingebracht und darüber abgestimmt. Faktisch läuft das aber durchaus anders, wie mrg z.B. hier am Ende gut beschrieben hat: https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2745776Das ist eben diese Grauzone, die es problematisch macht. Natürlich ist es mir unbenommen, hartnäckig zu bleiben und meinen Antrag zu stellen. Wenn ich aber (v.a. als Einzelperson) dann plötzlich mit hochrangigen KGaA-Vertretern an einem Tisch sitze und mir erklärt wird, wieso mein Antrag im Falle eines positiven Votums schlimme Folgen für den Verein hätte, die ich als dummer Außenstehender gar nicht absehen kann, dann ist das eine Kulisse, die durchaus Eindruck schindet. Ich habe Respekt vor allen Antragstellern (Rheinmetall-Anträge wie b.v.!), die das im vergangenen Herbst trotzdem durchgezogen haben.
Danke für die Infos.
Dem muss man sich dann eben stellen. Und sonst kann man ja sagen "schön,euch mal kennengelernt zu haben".
Ist ja auch nicht jedem vergönnt.
Danke Reinhold Lunow!
fabian 1909, Dortmund, Mittwoch, 26.02.2025, 07:50 (vor 350 Tagen) @ istar
Ist ja auch nicht jedem vergönnt.
Da kann ich nur empfehlen, gut vorbereitete Anträge für die MV stellen :-)
Danke Reinhold Lunow!
nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 26.02.2025, 22:48 (vor 350 Tagen) @ fabian 1909
Da kann ich nur empfehlen, gut vorbereitete Anträge für die MV stellen :-)
Dass Anträge grundsätzlich gut vorbereitet werden sollten, ist eine nicht auf den BVB beschränkte Binsenweisheit.
Wenn man das aber getan hat, wo sollte das Problem liegen, den Antrag klar und deutlich auch gegenüber KGaA-Leuten zu vertreten? Besteht irgendein Grund, die KGaAler als Halbgötter anzusehen, die über einem selbst schweben? Wenn ich mir die Argumentation von Watzke ansehe, braucht es wirklich nicht allzu viel, um dagegenzuhalten.
Danke Reinhold Lunow!
Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 27.02.2025, 12:55 (vor 349 Tagen) @ nico36de
Da kann ich nur empfehlen, gut vorbereitete Anträge für die MV stellen :-)
Dass Anträge grundsätzlich gut vorbereitet werden sollten, ist eine nicht auf den BVB beschränkte Binsenweisheit.Wenn man das aber getan hat, wo sollte das Problem liegen, den Antrag klar und deutlich auch gegenüber KGaA-Leuten zu vertreten? Besteht irgendein Grund, die KGaAler als Halbgötter anzusehen, die über einem selbst schweben? Wenn ich mir die Argumentation von Watzke ansehe, braucht es wirklich nicht allzu viel, um dagegenzuhalten.
Sehe ich zwar im Grunde genau so, man darf das aber auch nicht unterschätzen. Ich habe selbst in solchen Runden gesessen und kenne auch viele andere Personen, die sehr gut in der Lage sind, ihren Standpunkt zu vertreten, und trotzdem nicht immer mit einem guten Gefühl aus solchen Gesprächen herausgegangen sind. Man bekommt halt immer sehr deutlich vorgehalten, dass man gegenüber den Entscheidern im Verein ein Informationsdefizit hat und wenn dann auch mit juristischen Argumenten um sich geworfen wird, ist das durchaus nicht unwahrscheinlich, dass man sein eigenes Anliegen nochmal in Frage stellt und sich überlegt, ob man nicht doch zu wenig Einblicke hat und Anträge stellt, die das Tagesgeschäft in irgendeiner Weise torpedieren (oder gar rechtswidrige Beschlüsse zur Folge haben).
Danke Reinhold Lunow!
nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 27.02.2025, 13:16 (vor 349 Tagen) @ Giog
Ich habe selbst in solchen Runden gesessen...
Ich auch. Sonst hätte ich mich nicht so geäußert.
Man bekommt halt immer sehr deutlich vorgehalten, dass man gegenüber den Entscheidern im Verein ein Informationsdefizit hat und wenn dann auch mit juristischen Argumenten um sich geworfen wird, ist das durchaus nicht unwahrscheinlich, dass man sein eigenes Anliegen nochmal in Frage stellt und sich überlegt, ob man nicht doch zu wenig Einblicke hat und Anträge stellt, die das Tagesgeschäft in irgendeiner Weise torpedieren (oder gar rechtswidrige Beschlüsse zur Folge haben).
In den Fällen bitte ich darum, dass die Einwände bzw. juristischen Bedenken schriftlich dargelegt werden, schau mir das anschließend in Ruhe an und bewerte die Sachverhalte dann. Dass ein wichtiger Antrag vorab schon - soweit wie zu dem Zeitpunkt möglich - juristisch geprüft ist, finde ich selbstverständlich. Und wenn ich weiß, dass ich Leuten gegenübersitze, die versuchen wollen, mich (oder uns) mit Spitzfindigkeiten zu verunsichern oder juristisch Angst zu machen, werden verschriftlichte Einwände von einem kompetenten Anwalt geprüft und der sitzt dann auch bei weiteren Gesprächen dabei.
Wenn du einmal erlebt hast, wie Wichtigtuer-Anwälte eines Riesenunternehmens gegenüber dem Anwalt eines kleinen Angestellten den Schwanz eingezogen haben, hast du keine Angst mehr vor einer fundierten Auseinandersetzung.
Wenn ich im Rahmen der Diskussion merke, dass ich auf dem Holzweg war und mit einem Antrag (oder was sonst auch immer) mehr Probleme erzeuge als löse, ziehe ich halt zurück. Ich bin ja nicht Fritze oder Maggus, die alles wissen und können.
Danke Reinhold Lunow!
Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 27.02.2025, 17:01 (vor 349 Tagen) @ nico36de
Wie gesagt, das würde ich alles genauso handhaben und ich verfüge auch über juristische Kenntnisse oder ein entsprechendes Netzwerk, solche Argumente einer genauen Prüfung zu unterziehen. Es kann aber nicht sein, dass das Stellen von Anträgen für 200.000 Mitglieder, die die komplette Gesellschaft abbilden, eines Hochschulabschlusses bedarf. Das muss auch niedrigschwelliger möglich sein.
Danke Reinhold Lunow!
nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 27.02.2025, 18:47 (vor 349 Tagen) @ Giog
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 27.02.2025, 18:58
Es kann aber nicht sein, dass das Stellen von Anträgen für 200.000 Mitglieder, die die komplette Gesellschaft abbilden, eines Hochschulabschlusses bedarf. Das muss auch niedrigschwelliger möglich sein.
Kann man so sehen. Wenn absehbar ist, dass ein Antrag der KGaA gegen den Strich gehen wird, muss eben einrechnen, dass sie sich wehren wird. Es sollte - da gebe ich dir recht - einfach für jeden möglich sein, einen Antrag zu stellen. Aber bei "schnell mal eben" besteht halt die Gefahr, dass das in die Hose geht. Insbesondere wenn man weiß, dass man der KGaA ans Bein pinkeln wird bzw. sie darauf hinweist, dass sie sich selbst kräftig in die Hose gemacht habt.
Praktisch wird das aber eher unkritisch sein. Bei den relevanten Anträgen handelt es sich doch i.d.R. um solche mit einem breiten Konsens. Da ist man ja dann nicht der Einzige, der hinter dem Antrag steht. Es wird sicher eine ganze Reihe Leute geben, die bei solch einer Frage gerne Zeit aufwenden, um sich zu beteiligen. Und die Besten unter den 200.000 müssen sich hinter den KGaA-Leute sicher nicht verstecken. Da reichen wahrscheinlich schon die Guten.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Giog, Mittelhessen, Dienstag, 25.02.2025, 13:13 (vor 351 Tagen) @ uwelito
Hi. Ich hatte ja letztens Lunows tweet hier verlinkt, was nur zu eine Handvoll Reaktionen geführt hat. Dürfte daran gelegen haben, dass Spieltag war (glaube ich). Ich habe hier häufig das Gefühl, dass bei solchen und weiteren kritischen Themen, in der die Person Watzke im Mittelpunkt steht, parallel zu einem teilweise wirklich gut geführten Austausch von Argumenten, ungewollt eine Art BvB- Bewerbungsportal aufgeht, in der der eine oder die andere noch mal auf sich aufmerksam machen möchte.
Nochmal zu Lunows Link: this is my President.
Das würde ich so unterschreiben. Und das ist in diesem konkreten Fall ja eigentlich auch so schade, weil auch für mich z.B. bei Lunows Posting mehr der Faktor im Vordergrund stand „Sieh an, das macht der Verein nicht selbst über seine Kanäle, sondern Lunow muss es über seine privaten Kanäle spielen.“ anstatt das Statement selbst (welches ich natürlich gerade deshalb richtig gut fand). Aber eigentlich habe ich gar keinen Bock darauf, dass man offenbar nicht mal bei solchen Themen Hand in Hand gehen kann.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 25.02.2025, 11:24 (vor 351 Tagen) @ Giog
Ich finde es gut, wenn Fußballer und Funktionäre für Parteien werben, solange es sich nicht um extrem rechte handelt. Parteien sind die Grundpfeiler unseres politischen Systems, und ein Blick in die Welt – insbesondere in die USA – zeigt leider die Notwendigkeit, Demokratien zu stärken. Fußballer können Vorbilder sein, warum also nicht ihre Reichweite für dieses Ziel nutzen? Aus diesem Grund habe ich grundsätzlich auch kein Problem damit, wenn Watzke, Weidenfeller oder Dickel sich für eine Partei einsetzen, deren Werte ich persönlich nicht teile.
Ich übernehme mal das Zitat aus dem Artikel, welches du ja auch genutzt hast. Dieser Aussage stimme ich zu, aber es ist doch an den Haaren herbeigezogen, zu unterstellen, der BVB wolle absichtlich nix gegen die AFD tun und das genutzte Argument, der BVB müsse Parteipolitisch neutral bleiben wäre nur ein Vorwand gewesen nix gegen die AFD zu tun.
Das Problem des Artikels ist einfach, dass man nicht differenziert zwischen dem BVB als Verein, der in seiner Gesamtheit natürlich parteipolitisch neutral bleiben muss und einzelnen Personen, die für den Verein arbeiten und als Einzelpersonen natürlich ihre Partei bewerben dürfen. Der Unterschied ist einfach, dass als Einzelpersonen höchstwahrscheinlich nicht nur die CDU Anhänger hat unter den BVB Mitarbeitern sondern auch die anderen Parteien.
Nachdem der Vorwurf, das Argument sei vorgeschoben nun entkräftet ist, stellt sich mir nur noch die Frage ob man vielleicht darüber diskutieren kann, ob verschiedene höhere Ämter beim BVB als Verein, es diesen Personen dann verbieten als einzelne Person aktiv Wahlkampf für ihre Partei zu machen, da man diese Personen doch stark mit dem BVB verbindet.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Phil, Dienstag, 25.02.2025, 11:50 (vor 351 Tagen) @ Kayldall
bearbeitet von Phil, Dienstag, 25.02.2025, 12:05
Nachdem der Vorwurf, das Argument sei vorgeschoben nun entkräftet ist, stellt sich mir nur noch die Frage ob man vielleicht darüber diskutieren kann, ob verschiedene höhere Ämter beim BVB als Verein, es diesen Personen dann verbieten als einzelne Person aktiv Wahlkampf für ihre Partei zu machen, da man diese Personen doch stark mit dem BVB verbindet.
Das ist sicherlich etwas, worüber man reden und diskutieren sollte. Man müsste festlegen, was "höhere Ämter" sind und man müsste festlegen, ob es sich dabei wirklich nur um "akviten Wahlkampf für eine Partei" handeln darf oder ob ganz grundsätzlich parteipolitisch bestzte Themen dann für BVB Vertreter nicht zulässig sind, weil eine Trennung zwischen BVB-Amt und Privatperson im Grunde ja nie möglich ist (also selbst, wenn man eben darauf achten würde jedes BVB Symbol etc auszusparen). Im Grunde müsste man schon auch überlegen, ob ein Parteiamt oder die aktive Anwesenheit bei von Parteien initiierten Dingen (und sei es nur ein Parteitag) noch möglich sein sollte oder ob nicht gefordert ist, da einfach eine Entscheidung treffen zu müssen.
Der Nachteil wäre natürlich, dass man bei ohnehin nur schwieriger Findung von geeigneten Personen für "höhere BVB Ämter" (und ich finde das müsste dann schon auch Aufsichts- oder Wirtschaftsrat, Abteilungsleitungen (KGaA und eV), Direktoren umfassen und nicht nur Geschäftsführer und Vereinsvorstand), einen wohl noch engeren Personenkreis bekäme, der diese überwiegenden ja Ehrenämter ausfüllt.
Eine strenge Neutralität der Personen im Rahmen des Grundwertekodex des eV (also natürlich kann man noch Statements abgeben wie zuletzt "Wählt um Demokratie und Freiheit zu schützen") hätte selbstredend den Reiz, dass wir die heuzutage starken gesellschaftlichen und politischen Spannungen, die zunehmend unvereinbarer für viele zu werden scheinen, aus dem Verein (und damit ist eV und KGaA gemeint, die einfach eine Person sind für mich) weghalten könnte. Oder dies zumindest versuchen würde. So dass der BVB, wie in der Vergangenheit durchaus ja immer geben, eben doch fast alle unter seinem Dach vereinen könnte, trotz mancherlei unterschiedlicher Meinungen (also Herr Rauball und Herr Watzke z.B. standen sich politisch nun nicht zwingend sehr nah. Herr Heinemann hatte politisch mit Gerd Niebaum wenig gemein usw. usf.).
Andererseits könnte man sagen, dass es nur eine künstliche Erschaffung von etwas wäre, was es in der Realität gar nicht gibt.
MFG
Phil
Und täglich grüßt das Murmeltier...
nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 27.02.2025, 12:47 (vor 349 Tagen) @ Phil
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 27.02.2025, 12:50
zwischen BVB-Amt und Privatperson im Grunde ja nie möglich ist (also selbst, wenn man eben darauf achten würde jedes BVB Symbol etc auszusparen).
Warum sollte das nicht möglich sein? Wenn ein BVB-Angestellter egal welcher Ebene außerhalb des BVB-Umfeldes, ohne die Nutzung von BVB-Symbolen seine Meinung sagt und dabei keinerlei Bezug zum BVB herstellt, ist er eine Privatperson. Auch wenn er - wie Watzke - eine Person des öffentlichen Lebens ist und mit dem BVB assoziiert wird.
Dann darf es allerdings unter keinen Umständen vorkommen, dass man aufgrund seiner Meinung im BVB-Umfeld nicht mehr objektiv handelt oder Meinungen unterbindet, die der eigenen politischen zuwiderlaufen. Und sich auch nicht so inkonsequent verhalten, dass man eine (eigentlich selbstverständliche) Positionierung der KGaA gegen Faschismus wegen angeblich gebotener Neutralität ablehnt, aber der Auffassung ist, für einen selbst als Mitglied dieser KKaA gelte die Neutralitätsverpflichtung nicht.
Auch dass solches Verhalten für die Fritzes und Söders dieser Welt Standardhandwerk ist, macht es aus meiner Sicht nicht besser.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
istar, Dienstag, 25.02.2025, 12:42 (vor 351 Tagen) @ Phil
Nachdem der Vorwurf, das Argument sei vorgeschoben nun entkräftet ist, stellt sich mir nur noch die Frage ob man vielleicht darüber diskutieren kann, ob verschiedene höhere Ämter beim BVB als Verein, es diesen Personen dann verbieten als einzelne Person aktiv Wahlkampf für ihre Partei zu machen, da man diese Personen doch stark mit dem BVB verbindet.
Das ist sicherlich etwas, worüber man reden und diskutieren sollte. Man müsste festlegen, was "höhere Ämter" sind und man müsste festlegen, ob es sich dabei wirklich nur um "akviten Wahlkampf für eine Partei" handeln darf oder ob ganz grundsätzlich parteipolitisch bestzte Themen dann für BVB Vertreter nicht zulässig sind, weil eine Trennung zwischen BVB-Amt und Privatperson im Grunde ja nie möglich ist (also selbst, wenn man eben darauf achten würde jedes BVB Symbol etc auszusparen). Im Grunde müsste man schon auch überlegen, ob ein Parteiamt oder die aktive Anwesenheit bei von Parteien initiierten Dingen (und sei es nur ein Parteitag) noch möglich sein sollte oder ob nicht gefordert ist, da einfach eine Entscheidung treffen zu müssen.Der Nachteil wäre natürlich, dass man bei ohnehin nur schwieriger Findung von geeigneten Personen für "höhere BVB Ämter" (und ich finde das müsste dann schon auch Aufsichts- oder Wirtschaftsrat, Abteilungsleitungen (KGaA und eV), Direktoren umfassen und nicht nur Geschäftsführer und Vereinsvorstand), einen wohl noch engeren Personenkreis bekäme, der diese überwiegenden ja Ehrenämter ausfüllt.
Eine strenge Neutralität der Personen im Rahmen des Grundwertekodex des eV (also natürlich kann man noch Statements abgeben wie zuletzt "Wählt um Demokratie und Freiheit zu schützen") hätte selbstredend den Reiz, dass wir die heuzutage starken gesellschaftlichen und politischen Spannungen, die zunehmend unvereinbarer für viele zu werden scheinen, aus dem Verein (und damit ist eV und KGaA gemeint, die einfach eine Person sind für mich) weghalten könnte. Oder dies zumindest versuchen würde. So dass der BVB, wie in der Vergangenheit durchaus ja immer geben, eben doch fast alle unter seinem Dach vereinen könnte, trotz mancherlei unterschiedlicher Meinungen (also Herr Rauball und Herr Watzke z.B. standen sich politisch nun nicht zwingend sehr nah. Herr Heinemann hatte politisch mit Gerd Niebaum wenig gemein usw. usf.).
Andererseits könnte man sagen, dass es nur eine künstliche Erschaffung von etwas wäre, was es in der Realität gar nicht gibt.
MFG
Phil
Sich politisch zu engagieren ist das Recht von jedem Bürger. Woher kommt eigentlich diese Hybris, nur weil jemand für Borussia Dortmund arbeitet, sollte das untersagt werden?
Und täglich grüßt das Murmeltier...
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 25.02.2025, 20:25 (vor 351 Tagen) @ istar
Nachdem der Vorwurf, das Argument sei vorgeschoben nun entkräftet ist, stellt sich mir nur noch die Frage ob man vielleicht darüber diskutieren kann, ob verschiedene höhere Ämter beim BVB als Verein, es diesen Personen dann verbieten als einzelne Person aktiv Wahlkampf für ihre Partei zu machen, da man diese Personen doch stark mit dem BVB verbindet.
Das ist sicherlich etwas, worüber man reden und diskutieren sollte. Man müsste festlegen, was "höhere Ämter" sind und man müsste festlegen, ob es sich dabei wirklich nur um "akviten Wahlkampf für eine Partei" handeln darf oder ob ganz grundsätzlich parteipolitisch bestzte Themen dann für BVB Vertreter nicht zulässig sind, weil eine Trennung zwischen BVB-Amt und Privatperson im Grunde ja nie möglich ist (also selbst, wenn man eben darauf achten würde jedes BVB Symbol etc auszusparen). Im Grunde müsste man schon auch überlegen, ob ein Parteiamt oder die aktive Anwesenheit bei von Parteien initiierten Dingen (und sei es nur ein Parteitag) noch möglich sein sollte oder ob nicht gefordert ist, da einfach eine Entscheidung treffen zu müssen.Der Nachteil wäre natürlich, dass man bei ohnehin nur schwieriger Findung von geeigneten Personen für "höhere BVB Ämter" (und ich finde das müsste dann schon auch Aufsichts- oder Wirtschaftsrat, Abteilungsleitungen (KGaA und eV), Direktoren umfassen und nicht nur Geschäftsführer und Vereinsvorstand), einen wohl noch engeren Personenkreis bekäme, der diese überwiegenden ja Ehrenämter ausfüllt.
Eine strenge Neutralität der Personen im Rahmen des Grundwertekodex des eV (also natürlich kann man noch Statements abgeben wie zuletzt "Wählt um Demokratie und Freiheit zu schützen") hätte selbstredend den Reiz, dass wir die heuzutage starken gesellschaftlichen und politischen Spannungen, die zunehmend unvereinbarer für viele zu werden scheinen, aus dem Verein (und damit ist eV und KGaA gemeint, die einfach eine Person sind für mich) weghalten könnte. Oder dies zumindest versuchen würde. So dass der BVB, wie in der Vergangenheit durchaus ja immer geben, eben doch fast alle unter seinem Dach vereinen könnte, trotz mancherlei unterschiedlicher Meinungen (also Herr Rauball und Herr Watzke z.B. standen sich politisch nun nicht zwingend sehr nah. Herr Heinemann hatte politisch mit Gerd Niebaum wenig gemein usw. usf.).
Andererseits könnte man sagen, dass es nur eine künstliche Erschaffung von etwas wäre, was es in der Realität gar nicht gibt.
MFG
Phil
Sich politisch zu engagieren ist das Recht von jedem Bürger. Woher kommt eigentlich diese Hybris, nur weil jemand für Borussia Dortmund arbeitet, sollte das untersagt werden
Es ist echt nervig wie immer wieder bewusst oder unbewusst der zentrale Kritikpunkt verwässert wird. Es geht nicht um politisches Engagement, sondern um parteipolitischen Wahlkampf. Dabei setzen Personen ihren hohen Bekanntheitsgrad ein, den sie zum großen Teil dem BVB zu verdanken haben. Wäre z.B. Weidenfeller nicht beim BVB, glaubst Du die CDU würde auch nur eine Wahlwerbung mit ihm produzieren?
Und täglich grüßt das Murmeltier...
istar, Dienstag, 25.02.2025, 20:52 (vor 351 Tagen) @ uwelito
Nachdem der Vorwurf, das Argument sei vorgeschoben nun entkräftet ist, stellt sich mir nur noch die Frage ob man vielleicht darüber diskutieren kann, ob verschiedene höhere Ämter beim BVB als Verein, es diesen Personen dann verbieten als einzelne Person aktiv Wahlkampf für ihre Partei zu machen, da man diese Personen doch stark mit dem BVB verbindet.
Das ist sicherlich etwas, worüber man reden und diskutieren sollte. Man müsste festlegen, was "höhere Ämter" sind und man müsste festlegen, ob es sich dabei wirklich nur um "akviten Wahlkampf für eine Partei" handeln darf oder ob ganz grundsätzlich parteipolitisch bestzte Themen dann für BVB Vertreter nicht zulässig sind, weil eine Trennung zwischen BVB-Amt und Privatperson im Grunde ja nie möglich ist (also selbst, wenn man eben darauf achten würde jedes BVB Symbol etc auszusparen). Im Grunde müsste man schon auch überlegen, ob ein Parteiamt oder die aktive Anwesenheit bei von Parteien initiierten Dingen (und sei es nur ein Parteitag) noch möglich sein sollte oder ob nicht gefordert ist, da einfach eine Entscheidung treffen zu müssen.Der Nachteil wäre natürlich, dass man bei ohnehin nur schwieriger Findung von geeigneten Personen für "höhere BVB Ämter" (und ich finde das müsste dann schon auch Aufsichts- oder Wirtschaftsrat, Abteilungsleitungen (KGaA und eV), Direktoren umfassen und nicht nur Geschäftsführer und Vereinsvorstand), einen wohl noch engeren Personenkreis bekäme, der diese überwiegenden ja Ehrenämter ausfüllt.
Eine strenge Neutralität der Personen im Rahmen des Grundwertekodex des eV (also natürlich kann man noch Statements abgeben wie zuletzt "Wählt um Demokratie und Freiheit zu schützen") hätte selbstredend den Reiz, dass wir die heuzutage starken gesellschaftlichen und politischen Spannungen, die zunehmend unvereinbarer für viele zu werden scheinen, aus dem Verein (und damit ist eV und KGaA gemeint, die einfach eine Person sind für mich) weghalten könnte. Oder dies zumindest versuchen würde. So dass der BVB, wie in der Vergangenheit durchaus ja immer geben, eben doch fast alle unter seinem Dach vereinen könnte, trotz mancherlei unterschiedlicher Meinungen (also Herr Rauball und Herr Watzke z.B. standen sich politisch nun nicht zwingend sehr nah. Herr Heinemann hatte politisch mit Gerd Niebaum wenig gemein usw. usf.).
Andererseits könnte man sagen, dass es nur eine künstliche Erschaffung von etwas wäre, was es in der Realität gar nicht gibt.
MFG
Phil
Sich politisch zu engagieren ist das Recht von jedem Bürger. Woher kommt eigentlich diese Hybris, nur weil jemand für Borussia Dortmund arbeitet, sollte das untersagt werden
Es ist echt nervig wie immer wieder bewusst oder unbewusst der zentrale Kritikpunkt verwässert wird. Es geht nicht um politisches Engagement, sondern um parteipolitischen Wahlkampf. Dabei setzen Personen ihren hohen Bekanntheitsgrad ein, den sie zum großen Teil dem BVB zu verdanken haben. Wäre z.B. Weidenfeller nicht beim BVB, glaubst Du die CDU würde auch nur eine Wahlwerbung mit ihm produzieren?
Parteipolitik, auch zu gegebener Zeit Wahlkampf, ist politisches Engagement.
Und Weidenfeller war ein guter Torwart, deshalb ist er zum BVB gekommen. Soll er sich jetzt entschuldigen, weil er dadurch einen gewissen Bekanntheitsgrad hat?
Als ob da ehrenhalber eine Medaille verliehen worden wäre, aus der sich das Recht ableitet an Jedermann, ihm in sein Leben reinzuquatschen.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 25.02.2025, 21:26 (vor 351 Tagen) @ istar
Nachdem der Vorwurf, das Argument sei vorgeschoben nun entkräftet ist, stellt sich mir nur noch die Frage ob man vielleicht darüber diskutieren kann, ob verschiedene höhere Ämter beim BVB als Verein, es diesen Personen dann verbieten als einzelne Person aktiv Wahlkampf für ihre Partei zu machen, da man diese Personen doch stark mit dem BVB verbindet.
Das ist sicherlich etwas, worüber man reden und diskutieren sollte. Man müsste festlegen, was "höhere Ämter" sind und man müsste festlegen, ob es sich dabei wirklich nur um "akviten Wahlkampf für eine Partei" handeln darf oder ob ganz grundsätzlich parteipolitisch bestzte Themen dann für BVB Vertreter nicht zulässig sind, weil eine Trennung zwischen BVB-Amt und Privatperson im Grunde ja nie möglich ist (also selbst, wenn man eben darauf achten würde jedes BVB Symbol etc auszusparen). Im Grunde müsste man schon auch überlegen, ob ein Parteiamt oder die aktive Anwesenheit bei von Parteien initiierten Dingen (und sei es nur ein Parteitag) noch möglich sein sollte oder ob nicht gefordert ist, da einfach eine Entscheidung treffen zu müssen.Der Nachteil wäre natürlich, dass man bei ohnehin nur schwieriger Findung von geeigneten Personen für "höhere BVB Ämter" (und ich finde das müsste dann schon auch Aufsichts- oder Wirtschaftsrat, Abteilungsleitungen (KGaA und eV), Direktoren umfassen und nicht nur Geschäftsführer und Vereinsvorstand), einen wohl noch engeren Personenkreis bekäme, der diese überwiegenden ja Ehrenämter ausfüllt.
Eine strenge Neutralität der Personen im Rahmen des Grundwertekodex des eV (also natürlich kann man noch Statements abgeben wie zuletzt "Wählt um Demokratie und Freiheit zu schützen") hätte selbstredend den Reiz, dass wir die heuzutage starken gesellschaftlichen und politischen Spannungen, die zunehmend unvereinbarer für viele zu werden scheinen, aus dem Verein (und damit ist eV und KGaA gemeint, die einfach eine Person sind für mich) weghalten könnte. Oder dies zumindest versuchen würde. So dass der BVB, wie in der Vergangenheit durchaus ja immer geben, eben doch fast alle unter seinem Dach vereinen könnte, trotz mancherlei unterschiedlicher Meinungen (also Herr Rauball und Herr Watzke z.B. standen sich politisch nun nicht zwingend sehr nah. Herr Heinemann hatte politisch mit Gerd Niebaum wenig gemein usw. usf.).
Andererseits könnte man sagen, dass es nur eine künstliche Erschaffung von etwas wäre, was es in der Realität gar nicht gibt.
MFG
Phil
Sich politisch zu engagieren ist das Recht von jedem Bürger. Woher kommt eigentlich diese Hybris, nur weil jemand für Borussia Dortmund arbeitet, sollte das untersagt werden
Es ist echt nervig wie immer wieder bewusst oder unbewusst der zentrale Kritikpunkt verwässert wird. Es geht nicht um politisches Engagement, sondern um parteipolitischen Wahlkampf. Dabei setzen Personen ihren hohen Bekanntheitsgrad ein, den sie zum großen Teil dem BVB zu verdanken haben. Wäre z.B. Weidenfeller nicht beim BVB, glaubst Du die CDU würde auch nur eine Wahlwerbung mit ihm produzieren?
Parteipolitik, auch zu gegebener Zeit Wahlkampf, ist politisches Engagement.
Und Weidenfeller war ein guter Torwart, deshalb ist er zum BVB gekommen. Soll er sich jetzt entschuldigen, weil er dadurch einen gewissen Bekanntheitsgrad hat?
Als ob da ehrenhalber eine Medaille verliehen worden wäre, aus der sich das Recht ableitet an Jedermann, ihm in sein Leben reinzuquatschen.
Wo liegen eigentlich die Gründe für deine Gereiztheit und Aggressivität?
Und täglich grüßt das Murmeltier...
nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 27.02.2025, 12:54 (vor 349 Tagen) @ uwelito
Wo liegen eigentlich die Gründe für deine Gereiztheit und Aggressivität?
kann man doch nachvollziehen: rumkrakeelen ist halt einfacher, als auf gerechtfertigte Fragen zu antworten, wenn man keine Antwort hat.
Wenn er bisher trotz der zig Beiträge immer noch nicht verstanden hat, worum es bei der Kritik an Watzke geht, ist er entweder zu doof, das zu verstehen oder will es nicht. In beiden Fällen ist da aber wohl wenig zu machen.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Giog, Mittelhessen, Dienstag, 25.02.2025, 12:09 (vor 351 Tagen) @ Phil
Eine strenge Neutralität der Personen im Rahmen des Grundwertekodex des eV (also natürlich kann man noch Statements abgeben wie zuletzt "Wählt um Demokratie und Freiheit zu schützen") hätte selbstredend den Reiz, dass wir die heuzutage starken gesellschaftlichen und politischen Spannungen, die zunehmend unvereinbarer für viele zu werden scheinen, aus dem Verein (und damit ist eV und KGaA gemeint, die einfach eine Person sind für mich) weghalten könnte. Oder dies zumindest versuchen würde. So dass der BVB, wie in der Vergangenheit durchaus ja immer geben, eben doch fast alle unter seinem Dach vereinen könnte, trotz mancherlei unterschiedlicher Meinungen (also Herr Rauball und Herr Watzke z.B. standen sich politisch nun nicht zwingend sehr nah. Herr Heinemann hatte politisch mit Gerd Niebaum wenig gemein usw. usf.).
Andererseits könnte man sagen, dass es nur eine künstliche Erschaffung von etwas wäre, was es in der Realität gar nicht gibt.
Fände ich als Lösungsansatz auch nicht grundlegend verkehrt, gleichzeitig muss man auch so ehrlich sein und zugeben, dass es auch ohne den individuellen Wahlkampf sicher auch Kritik gegeben hätte, dass sich der BVB nur sehr neutral zur Wahl äußert und keine inhaltliche Abgrenzung zu rechtsextremen Positionen vornimmt. Das Gerüst hätte man mit dem Kodex ja, wie du richtig sagst. Aber es hätte zumindest nicht das Geschmäckle der Beliebigkeit je nach persönlicher politischer Präferenz.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Phil, Dienstag, 25.02.2025, 13:11 (vor 351 Tagen) @ Giog
Ich finde die Dinge liegen dann schon etwas differenzierter vor uns.
Der BVB Geschäftsführer ist ein alter CDU Mann, der in der NRW CDU auch immer aktiv war und dort sicherlich eher dem konsvervativem Lager zuzuordnen ist. Insofern steht er auch Merz schon immer sehr nah.
Und egal was er getan hätte, er würde immer als der BVB-Watzke erkannt werden und als solcher wahrgenommen werden, sobald er irgendwo auf einem Parteitag oder sonstwo auftritt und Dinge vertritt.
Im übrigen trat er aber auch auf einem Parteitag auf, wo dann explizit und permanent, von Merz angefangen, gesagt wurde, dass man NICHT die AfD wählen solle und das man NICHT mit ihr zusammenarbeiten wird, geschweige eine Koalition mit ihr anstreben würde.
Dass dann auf der anderen Seite von seiner Seite aus, aber ja auch nicht nur von seiner, aber der BVB nun keine Wahlaufrufe für oder GEGEN Parteien abgeben sollte, ist dann schon doch nochmal etas anderes. Das kann man anders sehen / einschätzen, aber ich sehe da erst einmal keine Verlinkung zwischen "strenger Neutralität" und "aktiv für eine Partei" sein. Das sind doch dann qualitativ schon unterschiedliche Dinge in meinen Augen. Der Verein (wie gesagt, ich sehe eV und KGaA da immer als ein und dieselbe Person) mit seinen über 200.000 Mitgliedern und seinen über 1.000 Beschäftigten, hat da schon eine andere Rolle, als nun der Kopf des Ganzen, wenn dieser als Gast auf dem Parteitag an einer Podiumsrunde teilnimmt, wo einige prominente CDU-Mitglieder (oder Anhänger) zu allgemeineren Dingen reden.
Aber das darf man natürlich auch gerne anders sehen.
Für mich wurde durch das bisherige Handeln des Vereins (sei es im Hinblickk auf Antirassismus, Antisemitismus oder auch einfach indem man sich glasklar auf Seiten der Ukraine stellte) immer deutlich (und die Grundwerte waren dann ja der Deckel auf diesen Topf der Aktivitäten), dass für eine AfD im BVB Kosmos kein Platz ist. Wenn dasnn dieser Verein, vom Präsidenten bis hin zum Marketing der KGaA, in den Tagen vor der Wahl zum "wählen gehen" aufruft, um eben Demokratie und Freiheit zu schützen, dann ist das zumindest für mich glasklar und eigentlich das, wie weit man als so große (erst mal unpolitische) Organisation gehen sollte und vielleicht auch kann. Selbstredend hätte man auch weiter gehen können. Taten andere Konzerne auch, wenngleich auch nicht sonderlich viele (soweit ich das überblicke; also das sie explizit sagten "Wählt nicht die AfD!")
Was die internen Abläufe betrifft, wie dieser BV Antrag behandelt wurde und mit welchen Argumenten dann da hantiert wurde, steht ja auch einem anderen Blatt und ist dann ja tatsächlich erst einmal intern. Es sei denn, alle sind bereit das transparent darzulegen (also wie sah der Antrag zunächst aus, was beihnahltet er usw. usf.).
Unterm Strich verstehe ich, dass es da ein Unwohlsein gibt, weil es sich komisch anfühlt "Neutral Wahlkampf" zu machen, und weil es ja ohnehin diverse interne Spannungen gibt, aber das Kernprobklem liegt dann doch eher in dieser schwierigen Trennung "Privatperson" und "Verein" und jenem, wie die dort handelnden auf einen Nenner kommen könnten.
MFG
Phil
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Giog, Mittelhessen, Dienstag, 25.02.2025, 13:58 (vor 351 Tagen) @ Phil
bearbeitet von Giog, Dienstag, 25.02.2025, 14:03
Ich finde die Dinge liegen dann schon etwas differenzierter vor uns.
Der BVB Geschäftsführer ist ein alter CDU Mann, der in der NRW CDU auch immer aktiv war und dort sicherlich eher dem konsvervativem Lager zuzuordnen ist. Insofern steht er auch Merz schon immer sehr nah.
Und egal was er getan hätte, er würde immer als der BVB-Watzke erkannt werden und als solcher wahrgenommen werden, sobald er irgendwo auf einem Parteitag oder sonstwo auftritt und Dinge vertritt.
Im übrigen trat er aber auch auf einem Parteitag auf, wo dann explizit und permanent, von Merz angefangen, gesagt wurde, dass man NICHT die AfD wählen solle und das man NICHT mit ihr zusammenarbeiten wird, geschweige eine Koalition mit ihr anstreben würde.
Diese Zurechnung von CDU-Positionen und -Äußerungen gilt dann aber auch in beide Richtungen: es war nämlich nicht nur der Parteitag, an dem die CDU eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen hat, sondern auch der Parteitag wenige Tage nachdem die CDU gezielt eine Mehrheit mit der AfD gesucht hat.
Dass dann auf der anderen Seite von seiner Seite aus, aber ja auch nicht nur von seiner, aber der BVB nun keine Wahlaufrufe für oder GEGEN Parteien abgeben sollte, ist dann schon doch nochmal etas anderes. Das kann man anders sehen / einschätzen, aber ich sehe da erst einmal keine Verlinkung zwischen "strenger Neutralität" und "aktiv für eine Partei" sein.
Für mich wurde durch das bisherige Handeln des Vereins (sei es im Hinblickk auf Antirassismus, Antisemitismus oder auch einfach indem man sich glasklar auf Seiten der Ukraine stellte) immer deutlich (und die Grundwerte waren dann ja der Deckel auf diesen Topf der Aktivitäten), dass für eine AfD im BVB Kosmos kein Platz ist. Wenn dasnn dieser Verein, vom Präsidenten bis hin zum Marketing der KGaA, in den Tagen vor der Wahl zum "wählen gehen" aufruft, um eben Demokratie und Freiheit zu schützen, dann ist das zumindest für mich glasklar und eigentlich das, wie weit man als so große (erst mal unpolitische) Organisation gehen sollte und vielleicht auch kann. Selbstredend hätte man auch weiter gehen können. Taten andere Konzerne auch, wenngleich auch nicht sonderlich viele (soweit ich das überblicke; also das sie explizit sagten "Wählt nicht die AfD!")
Damit wird die Bandbreite an möglichen Statements aber schon auch sehr verdichtet. Viele andere Vereine haben es ja vorgemacht: man muss die AfD nichtmals namentlich nennen, man hätte aber sehr wohl wertebezogene Positionen zur Wahl einnehmen und diese klar kommunizieren können und sich dabei bequem auf den Grundwertekodex berufen können. Das wäre definitiv mehr gewesen, als der völlig neutraler Wahlaufruf - und manch einer hätte damit noch nicht einmal seine "wir können nicht XX % der Mitglieder von Borussia Dortmund als Nazis abstempeln"-Haltung aufgeben müssen.
Was die internen Abläufe betrifft, wie dieser BV Antrag behandelt wurde und mit welchen Argumenten dann da hantiert wurde, steht ja auch einem anderen Blatt und ist dann ja tatsächlich erst einmal intern. Es sei denn, alle sind bereit das transparent darzulegen (also wie sah der Antrag zunächst aus, was beihnahltet er usw. usf.).
Naja: Mit "das ist intern" unterbricht man ja die gesamte Argumentationskette des Artikels, denn der entscheidende Punkt für den Autor war nunmal der Umstand, dass die so hoch gehaltene Neutralität nicht mit anderen Aktivitäten von KGaA-Mitarbeitern zusammenpassen. Dazu muss man ja auch nicht den gesamten Prozess veröffentlichen, es reicht ja die vorgetragene Stellungnahme, dass "parteipolitische Neutralität" das zentrale Argument der Ablehnung durch die KGaA war.
Edit: Kleiner Nachtrag, weil das vermutlich auch eine wesentliche Meinungsverschiedenheit in unserer Prämisse ist. Ich teile nicht deine Annahme, dass ein gravierender qualitativer Unterschied besteht zwischen dem, was der Kopf der KGaA sagt, und was der Verein vertritt. Ich finde schon, dass es vermutlich keine größere Prägung der Außendarstellung von Borussia Dortmund gibt, als durch Aki Watzke. Ich würde das sogar gleichsetzen.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
mrg, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 11:33 (vor 351 Tagen) @ Kayldall
Das Problem des Artikels ist einfach, dass man nicht differenziert zwischen dem BVB als Verein, der in seiner Gesamtheit natürlich parteipolitisch neutral bleiben muss und einzelnen Personen, die für den Verein arbeiten und als Einzelpersonen natürlich ihre Partei bewerben dürfen. Der Unterschied ist einfach, dass als Einzelpersonen höchstwahrscheinlich nicht nur die CDU Anhänger hat unter den BVB Mitarbeitern sondern auch die anderen Parteien.
Ich stimme dir da nicht zu. Ganz davon ab, dass jeder Hans-Joachim Watzke nur als BVB GF kennt und nicht als Sauerländer Unternehmer, fanden viele Dinge mit BVB Bezug satt. Das hat der Artikel schon rausgestellt und da ist min. kein Bemühen zu erkennen, dass zu trennen. Das stößt dann eben auf, wenn nur wenige Monate vorher, von parteipolitischer Neutralität geredet wird.
Weidenfeller ist da eher eine Randepisode, passt aber ins Bild.
Nachdem der Vorwurf, das Argument sei vorgeschoben nun entkräftet ist, stellt sich mir nur noch die Frage ob man vielleicht darüber diskutieren kann, ob verschiedene höhere Ämter beim BVB als Verein, es diesen Personen dann verbieten als einzelne Person aktiv Wahlkampf für ihre Partei zu machen, da man diese Personen doch stark mit dem BVB verbindet.
Schön das du das so postulierst.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 11:45 (vor 351 Tagen) @ mrg
Ich stimme dir da nicht zu. Ganz davon ab, dass jeder Hans-Joachim Watzke nur als BVB GF kennt und nicht als Sauerländer Unternehmer, fanden viele Dinge mit BVB Bezug satt.
Das (gibt es eine Privatperson im BVB Kosmos und wer darf sich engagieren?) kann man ja zur Diskussion stellen, oder? Ich hielte es für vollkommen akzeptabel, wenn man allen Mitarbeitenden des BVB (inkl. der Sekt-Ämter wie Markenbotschafter) keine politische Partei öffentlich unterstützen darf. Das muss man aber dann doch womöglich durchdeklinieren, statt situativ zu kritisieren.
Was für Dich dann BVB Bezug ist (Social Media Aktivitäten von Dickel und Weidenfeller), ist für Jemand anderen Privatsache.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
mrg, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 12:19 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Das (gibt es eine Privatperson im BVB Kosmos und wer darf sich engagieren?) kann man ja zur Diskussion stellen, oder? Ich hielte es für vollkommen akzeptabel, wenn man allen Mitarbeitenden des BVB (inkl. der Sekt-Ämter wie Markenbotschafter) keine politische Partei öffentlich unterstützen darf. Das muss man aber dann doch womöglich durchdeklinieren, statt situativ zu kritisieren.
Also mal Butter bei die Fische: Als BVB Geschäftsführer vor einem BVB Logo das so zu machen oder in Interviews immer wieder den Bezug zum BVB herzustellen, ist schlichtweg nicht "Privat". Das ist eigentlich sehr einfach, gerade wenn ansonsten sehr sehr viel beim BVB auf die Goldwaage gelegt wird.
Und machen wir uns nichts vor, wäre er nicht BVB GF, wäre er nicht interviewt worden, hätte er nicht auf dem Podium gesessen usw. - ob das man dann generell verbietet für Funktionäre, bin ich mir garnicht sicher, ob ich die Lösung gut finde. Im Hinblick auf die geführten Diskussionen, die ansonsten panische Vermeidung von Positionierungen des BVB wirkt das bigott.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 12:29 (vor 351 Tagen) @ mrg
Ok. Aber der BVB positioniert sich doch allenthalben, gegen Antisemitismus, rechts und für eine tolerante und offene Gesellschaft.
Nur offenbar nicht in diesem Aspekt zum Antrag von Ballspiel.vereint.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
mrg, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 13:37 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Naja im Vorfeld zur Wahl hat man sich (bis auf Lunow) eigentlich nur positioniert mit: "Geht wählen!"
Das es auch bei dieser Wahl um Antisemitismus, Demokratiefeindlichkeit, Rassismuss etc. geht, wurde kaum transportiert. Da waren andere Vereine deutlicher. Im Zusammenspiel mit dem BV Antrag und auch der Story um Rheinmetall (Demokratie verteidigen) ist das ein sehr schiefes Gesamtbild.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 15:21 (vor 351 Tagen) @ mrg
Ich habe da einfach ein grundsätzlich anderes Empfinden und bewerte Sachverhalte offensichtlich anders. Ganz ohne Agenda.
Gerade in diesem Kontext und unter meiner subjektiven Interpretation der Ereignisse in Deutschland und den USA halte ich wenig davon, dass man Tag ein Tag aus die AfD und deren Wählerschaft öffentlich anzählt. Das mag dann von mir zu schwach sein, auch wenn ich die AfD im Gesamten abscheulich finde und mir ein Parteiverbot dieser Schwachmaten sehr lieb wäre.
Durch die grundsätzlichen Aktivitäten des BVB und auch von Aki Watzke persönlich halte ich es für logisch ausgeschlossen, dass sich die AfD mit uns schmücken könnte. Wir sind ein Club der sich ganz klar und deutlich für Offenheit, gegen Rassismus und für die Unterstützung der Ukraine gestellt hat.
Ich kann aber gut damit leben, dass man anderer Ansicht ist und an jeder Stelle darauf hinweisen sollte, dass die AfD eine Partei von und für Faschisten ist und jede Person die dafür ihre Stimme abgibt wissentlich rechtsradikale Personen unterstützt und alimentiert, wenngleich ich nicht davon ausgehe, dass uns das als Gesellschaft weiter bringt und das Phänomen AfD eindämmen könnte.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
DomJay, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 12:08 (vor 351 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von DomJay, Dienstag, 25.02.2025, 12:19
Ich stimme dir da nicht zu. Ganz davon ab, dass jeder Hans-Joachim Watzke nur als BVB GF kennt und nicht als Sauerländer Unternehmer, fanden viele Dinge mit BVB Bezug satt.
Das (gibt es eine Privatperson im BVB Kosmos und wer darf sich engagieren?) kann man ja zur Diskussion stellen, oder? Ich hielte es für vollkommen akzeptabel, wenn man allen Mitarbeitenden des BVB (inkl. der Sekt-Ämter wie Markenbotschafter) keine politische Partei öffentlich unterstützen darf. Das muss man aber dann doch womöglich durchdeklinieren, statt situativ zu kritisieren.Was für Dich dann BVB Bezug ist (Social Media Aktivitäten von Dickel und Weidenfeller), ist für Jemand anderen Privatsache.
Das ist wie ich finde einfach nicht richtig. Ich kann es verstehen, wenn xy in seiner Tätigkeit als BVB Vertreter keinerlei politische Position einnehmen darf.
Das der BVB aber eine, wirklich antidemokratische, Vorgabe aufstellen soll eben das Grundrecht einer politischen Betätigung nachzugehen zu entziehen, würde den BVB selbst in eine sehr üble Ecke schieben.
Ich denke aber, das ist nicht Deine Intention, aber das wäre ja die Konsequenz. :)
Aber überleg mal was das hieße, wir würden als Verein einen Menschen diskriminieren, der einem sehr geschützten Gut nachgeht sich politisch zu beteiligen. Ich verstehe die Sorge, aber für mich ist das kein wirklicher Grund die Grundwerte zu opfern.
Mehr noch, hätte Aki sich aufstellen lassen, hätte man ihn freistellen müssen. Und würde, Gott bewahre, jemand plötzlich in die AFD eintreten könnte der BVB auch keinen direkt entlassen.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 25.02.2025, 11:40 (vor 351 Tagen) @ mrg
bearbeitet von Kayldall, Dienstag, 25.02.2025, 11:44
Schön das du das so postulierst.
Man kann auch alles falsch verstehen. Ich schreib halt meine Gedanken und will sagen, nun wo das für mich entkräftet ist, bleibt mir in meiner Logik nur noch eine Frage.
Zudem sind wir uns ja nicht so uneinig. Meine Frage war ja eben die, ob Watzke in seiner Funktion dann überhaupt Wahlkampf machen darf als Einzelperson und wenn die Antwort darauf ist, JA, als Einzelperson, dann muss er das natürlich klar trennen und der Verein definieren was dann mit seinem Amt vereinbar ist und was nicht.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Balin, Dienstag, 25.02.2025, 11:50 (vor 351 Tagen) @ Kayldall
Schön das du das so postulierst.
Man kann auch alles falsch verstehen. Ich schreib halt meine Gedanken und will sagen, nun wo das für mich entkräftet ist, bleibt mir in meiner Logik nur noch eine Frage.
Dann solltest du allerdings auch schreiben, dass es für dich entkräftet ist, so wie es oben steht, wirkt es so, als ob du es allgemein als entkräftet siehst.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Giog, Mittelhessen, Dienstag, 25.02.2025, 11:33 (vor 351 Tagen) @ Kayldall
Ich finde es gut, wenn Fußballer und Funktionäre für Parteien werben, solange es sich nicht um extrem rechte handelt. Parteien sind die Grundpfeiler unseres politischen Systems, und ein Blick in die Welt – insbesondere in die USA – zeigt leider die Notwendigkeit, Demokratien zu stärken. Fußballer können Vorbilder sein, warum also nicht ihre Reichweite für dieses Ziel nutzen? Aus diesem Grund habe ich grundsätzlich auch kein Problem damit, wenn Watzke, Weidenfeller oder Dickel sich für eine Partei einsetzen, deren Werte ich persönlich nicht teile.
Ich übernehme mal das Zitat aus dem Artikel, welches du ja auch genutzt hast. Dieser Aussage stimme ich zu, aber es ist doch an den Haaren herbeigezogen, zu unterstellen, der BVB wolle absichtlich nix gegen die AFD tun und das genutzte Argument, der BVB müsse Parteipolitisch neutral bleiben wäre nur ein Vorwand gewesen nix gegen die AFD zu tun.
Ich halte das nicht für an den Haaren herbeigezogen. Ich glaube, dass es eine politische Entscheidung anhand rein persönlicher Präferenzen und Ansichten führender Personen bei Borussia Dortmund war, sich nicht eindeutig in dieser Frage zu positionieren. Das ist ja auch der Kritikpunkt: die Frage, wie der BVB sich gesellschaftspolitisch nach außen verhält und welche Positionen man vertritt oder eben nicht vertritt, ist keine, die sich an einem breiter abgestimmten Wertekonzept orientiert, sondern eine persönliche Entscheidung von einigen wenigen. Das ist nur meine persönliche Meinung.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 25.02.2025, 11:53 (vor 351 Tagen) @ Giog
Klar, dass nur Einige Wenige die Entscheidungen treffen, aber willst du das denn ändern? Ich versteh auch nicht, welche persönliche Präferenz denn nun ein Grund wäre sich nicht eindeutig gegen Nazis zu positionieren. Willst du damit andeuten wir hätten AFD Anhänger in unseren Entscheidungsträgern? Oder vielleicht, dass diese Neutralität zur AFD, der von Aki geliebten CDU nutzt? Kann ich mir nur schwer vorstellen.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Giog, Mittelhessen, Dienstag, 25.02.2025, 12:00 (vor 351 Tagen) @ Kayldall
Klar, dass nur Einige Wenige die Entscheidungen treffen, aber willst du das denn ändern? Ich versteh auch nicht, welche persönliche Präferenz denn nun ein Grund wäre sich nicht eindeutig gegen Nazis zu positionieren. Willst du damit andeuten wir hätten AFD Anhänger in unseren Entscheidungsträgern? Oder vielleicht, dass diese Neutralität zur AFD, der von Aki geliebten CDU nutzt? Kann ich mir nur schwer vorstellen.
Wenn man z.B. politisch im Lager der "wir dürfen die AFD'ler nicht ausgrenzen, wir müssen sie mit warmen Worten zurückholen in die Mitte" steht, hätte man eine persönliche politische Präferenz, eben nicht (wie unzählige andere Vereine) sich klar gegen Nazis zu positionieren. Dafür muss man kein AFD-Wähler sein. Und das halte ich für ein großes Problem, weil diese Entscheidung der Außendarstellung nicht anhand eines breiteren Abbildes erfolgt (welches z.B. mit dem Grundwertekodex oder der Entscheidung der Mitglieder im November gegeben wäre), sondern völlig aufgrund einzelner politischer Vorlieben. Das ist ja auch genau diese Willkür, die im Artikel angeprangert wird.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 10:42 (vor 351 Tagen) @ Giog
Dein Betreff ist witzig, hatte ich doch mit mir selbst eine Wette abgeschlossen, wann dein Beitrag kommt (over/under 30 Minuten). Sei es drum:
Ist doch gut, wenn ich als Antipode zu dem „wir finden alles was Borussia macht scheisse“ Fanzine schon erwartet werde.
Während man BVB Spieler für Likes im Internet an den Pranger stellt, lässt man das Teilen des Aufrufs unseres Präsidenten dann aber unter den Tisch fallen. Warum?
Wer wurde für welche Likes an den Pranger gestellt?
Das haben wir doch schon 800 Mal diskutiert ;-)
Felix Nmecha. SG und Vertreter*innen haben zudem aus dessen Follow-Verhalten ein Psychogramm erstellt und seine Beweggründe, Motivation und Gesinnung verdeutlichen können.
Was mich aber dann doch baff zurück lässt:
"Währenddessen"...
Es ist nur die Überschrift oder der Teaser, im Artikel steht es "richtiger"... aber der Artikel suggeriert (un)bewusst, dass während Aki gezielt BVB Wahlkampf für Merz betreibt würden Bestrebungen gegen die AfD unterbunden.
Nein, dort steht, dass ein Antrag gegen die AfD von der KGaA abgelehnt bis bekämpft wurde. Ich kann nichts dafür, dass die so agieren, da solltest du dich bei denen beschweren.
Das steht dort nicht.
Ich würde ja in erster Linie wissen wollen was in dem Antrag stand. Wenn Du es nicht wissen solltest, kannst Du ja Deine Redaktionskolleg*innen befragen. Ihr fungiert hier doch als Sprachrohr von ballspiel.vereint und der Redakteur dürfte die Ansicht teilen. Da würde ich schon erwarten, dass zumindest der Autor was dazu beitragen kann. Wenn Du das nicht kannst, geh doch einfach darüber weg, wie Du es über Teilaspekte meiner Beiträge doch gerne mal machst. Ist doch nicht problematisch.
Zudem geht es mir ja um die Zeitlinie und die deutsche Sprache. Das können wir aber gerne mal in einem Germanistik Proseminar diskutieren.
Zudem hätte ich dann noch ein, zwei Fragen.
1) Entspricht der hier genannte, initiale Antrag von ballspiel.vereint im Frühjahr 2024 dem im Herbst auf der MV gestellten Antrag oder welche Anpassungen gab es?
Dazu müssen die Antragsteller sich äußern, wenn sie das möchten. Aber ich glaube du weißt die Antwort auch selbst, deshalb wundert mich die Frage, weil die Antwort darauf die KGaA eher noch schlechter aussehen ließe und das wäre ja nicht in deinem Interesse.
Ich finde das schon interessant. Ihr pustet einen Artikel in eurem Namen raus, aber wenn man Fragen zu einer im Artikel genannten Thesen und Aspekten hat, soll das nicht relevant sein?
Im Übrigen kenne ich die Antwort nicht, denn sonst würde ich die Frage nicht stellen.
2) Weiterhin ist für mich unklar welche konkrete Vereinnahmung seitens der AfD befürchtet wird?
Das ist dein Problem, weil hier schon ca. 800 mal durchgekaut - kannst du alles also im Archiv nachlesen.
Dann bin ich offensichtlich zu dumm, da mir keine konkrete Antwort hängen geblieben wäre. Insbesondere wo denn nun die Grenze ist und was man dagegen tun könnte. Verlink aber gerne mal etwas aus dem Archiv, damit ich meine Wissenslücke als Bookmark hinterlegen kann und nie mehr fragen muss.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Giog, Mittelhessen, Dienstag, 25.02.2025, 11:11 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Dein Betreff ist witzig, hatte ich doch mit mir selbst eine Wette abgeschlossen, wann dein Beitrag kommt (over/under 30 Minuten). Sei es drum:
Ist doch gut, wenn ich als Antipode zu dem „wir finden alles was Borussia macht scheisse“ Fanzine schon erwartet werde.
Während man BVB Spieler für Likes im Internet an den Pranger stellt, lässt man das Teilen des Aufrufs unseres Präsidenten dann aber unter den Tisch fallen. Warum?
Wer wurde für welche Likes an den Pranger gestellt?
Das haben wir doch schon 800 Mal diskutiert ;-)
Felix Nmecha. SG und Vertreter*innen haben zudem aus dessen Follow-Verhalten ein Psychogramm erstellt und seine Beweggründe, Motivation und Gesinnung verdeutlichen können.
Okay? Wilde Brücke von "Spieler liked / postet schwulenfeindliche Inhalte" zu "Wieso erwähnt ihr nicht im Artikel, dass der Verein den Aufruf geteilt hat?", aber muss ich auch nicht verstehen. Zur Frage: keine Ahnung, ich hätte es rein der Information halber im Nebensatz erwähnt, es hätte aber am Argument nichts geändert. Ich glaube das Gesamtbild zeigt deutlich, dass über die offiziellen Kanäle nichts Eigenes mit diesem Inhalt laufen sollte und es durch das Vorpreschen des Präsidenten doof ausgesehen hätte, hätte man es ignoriert. Habe ich jedenfalls so interpretiert, du wirst sicher eine andere Deutung haben.
Was mich aber dann doch baff zurück lässt:
"Währenddessen"...
Es ist nur die Überschrift oder der Teaser, im Artikel steht es "richtiger"... aber der Artikel suggeriert (un)bewusst, dass während Aki gezielt BVB Wahlkampf für Merz betreibt würden Bestrebungen gegen die AfD unterbunden.
Nein, dort steht, dass ein Antrag gegen die AfD von der KGaA abgelehnt bis bekämpft wurde. Ich kann nichts dafür, dass die so agieren, da solltest du dich bei denen beschweren.
Das steht dort nicht.
Ich würde ja in erster Linie wissen wollen was in dem Antrag stand. Wenn Du es nicht wissen solltest, kannst Du ja Deine Redaktionskolleg*innen befragen. Ihr fungiert hier doch als Sprachrohr von ballspiel.vereint und der Redakteur dürfte die Ansicht teilen. Da würde ich schon erwarten, dass zumindest der Autor was dazu beitragen kann. Wenn Du das nicht kannst, geh doch einfach darüber weg, wie Du es über Teilaspekte meiner Beiträge doch gerne mal machst. Ist doch nicht problematisch.Zudem geht es mir ja um die Zeitlinie und die deutsche Sprache. Das können wir aber gerne mal in einem Germanistik Proseminar diskutieren.
Doch, das steht da so, und ich lasse mich auch nicht auf dieses manipulative Framing ein. Da steht wörtlich "Aki Watzke hat in den letzten Wochen eifrig Wahlkampf für Friedrich Merz gemacht. Währenddessen wurde ein Antrag aus der Fanszene, den Verein gegen die AfD zu wappnen, von der KGaA abgelehnt."
Beide Aussagen stimmen. Aki Watzke hat Wahlkampf für Friedrich Merz gemacht und die KGaA hat sich gegen den Antrag von b.v.!, den Verein gegen die AfD zu wappnen, gewehrt. Im Übrigen ist auch der zeitliche Zusammenhang gegeben, weil das Ganze nur ein paar Monate auseinander lag. Es würde aber auch nichts dran ändern, wenn das 3 Jahre her wäre, weil sich an der Haltung der KGaA in dieser Sache offenkundig nichts geändert hat.
Zudem hätte ich dann noch ein, zwei Fragen.
1) Entspricht der hier genannte, initiale Antrag von ballspiel.vereint im Frühjahr 2024 dem im Herbst auf der MV gestellten Antrag oder welche Anpassungen gab es?
Dazu müssen die Antragsteller sich äußern, wenn sie das möchten. Aber ich glaube du weißt die Antwort auch selbst, deshalb wundert mich die Frage, weil die Antwort darauf die KGaA eher noch schlechter aussehen ließe und das wäre ja nicht in deinem Interesse.
Ich finde das schon interessant. Ihr pustet einen Artikel in eurem Namen raus, aber wenn man Fragen zu einer im Artikel genannten Thesen und Aspekten hat, soll das nicht relevant sein?
Es ist nicht entscheidend, was du relevant findest oder nicht, oder auf welche Informationen du immer meinst, einen Anspruch zu haben. Wenn man Inhalte aus vertraulichen Gesprächen öffentlich teilen möchte, dann haben das die Personen zu entscheiden, die an diesen Gesprächen teilgenommen haben. Der vorliegende Artikel (wie auch andere in der Vergangenheit) gewährt Einblicke in diese Prozesse, die für die allermeisten Leser nachvollziehbar und verständlich sind. Auffälligerweise scheint das lediglich bei dir nie der Fall zu sein. Dass hier eine bestimmte Agenda verfolgt wird, ist mir bewusst, aber vielleicht ist es doch eher eine Frage des Leseverständnisses.
Im Übrigen kenne ich die Antwort nicht, denn sonst würde ich die Frage nicht stellen.
2) Weiterhin ist für mich unklar welche konkrete Vereinnahmung seitens der AfD befürchtet wird?
Das ist dein Problem, weil hier schon ca. 800 mal durchgekaut - kannst du alles also im Archiv nachlesen.
Dann bin ich offensichtlich zu dumm, da mir keine konkrete Antwort hängen geblieben wäre. Insbesondere wo denn nun die Grenze ist und was man dagegen tun könnte. Verlink aber gerne mal etwas aus dem Archiv, damit ich meine Wissenslücke als Bookmark hinterlegen kann und nie mehr fragen muss.
Ich bin leider nicht deine studentische Hilfskraft.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 11:38 (vor 351 Tagen) @ Giog
Das haben wir doch schon 800 Mal diskutiert ;-)
Felix Nmecha. SG und Vertreter*innen haben zudem aus dessen Follow-Verhalten ein Psychogramm erstellt und seine Beweggründe, Motivation und Gesinnung verdeutlichen können.
Okay? Wilde Brücke von "Spieler liked / postet schwulenfeindliche Inhalte" zu "Wieso erwähnt ihr nicht im Artikel, dass der Verein den Aufruf geteilt hat?", aber muss ich auch nicht verstehen.
Warum verdrehst Du meinen Beitrag?
Du hast mich gefragt: "Welcher Spieler"
Darauf habe ich geantwortet.
Die Brücke ist, dass man einerseits gerne enge Maßstäbe ansetzt während man an anderer Stelle eben darüber hinweg geht.
In einem Diskussionsforum muss es ja möglich sein, dass man auch eine andere Perspektive einnimmt und diese darstellt.
Zur Frage: keine Ahnung, ich hätte es rein der Information halber im Nebensatz erwähnt, es hätte aber am Argument nichts geändert. Ich glaube das Gesamtbild zeigt deutlich, dass über die offiziellen Kanäle nichts Eigenes mit diesem Inhalt laufen sollte und es durch das Vorpreschen des Präsidenten doof ausgesehen hätte, hätte man es ignoriert. Habe ich jedenfalls so interpretiert, du wirst sicher eine andere Deutung haben.
Du kannst das natürlich genau so interpretieren. Dabei schwingt dann die von Dir und sg grundsätzlich verbreitete Kritik an Watzke und der KGaA mit. Vollkommen ok.
Ich habe das erwähnt, weil der Artikel an dieser Stelle aus meiner Sicht eben unsauber ist. Was für Dich ein unnützes Detail sein mag, ist für die Darstellung des Sachverhalts aus meiner subjektiven Sicht eben schon auch relevant.
Beide Aussagen stimmen. Aki Watzke hat Wahlkampf für Friedrich Merz gemacht und die KGaA hat sich gegen den Antrag von b.v.!, den Verein gegen die AfD zu wappnen, gewehrt. Im Übrigen ist auch der zeitliche Zusammenhang gegeben, weil das Ganze nur ein paar Monate auseinander lag. Es würde aber auch nichts dran ändern, wenn das 3 Jahre her wäre, weil sich an der Haltung der KGaA in dieser Sache offenkundig nichts geändert hat.
Aki Watzke ist nicht die KGaA und die KGaA ist nicht Aki Watzke.
Zudem hätte ich dann noch ein, zwei Fragen.
1) Entspricht der hier genannte, initiale Antrag von ballspiel.vereint im Frühjahr 2024 dem im Herbst auf der MV gestellten Antrag oder welche Anpassungen gab es?
Dazu müssen die Antragsteller sich äußern, wenn sie das möchten. Aber ich glaube du weißt die Antwort auch selbst, deshalb wundert mich die Frage, weil die Antwort darauf die KGaA eher noch schlechter aussehen ließe und das wäre ja nicht in deinem Interesse.
Ich finde das schon interessant. Ihr pustet einen Artikel in eurem Namen raus, aber wenn man Fragen zu einer im Artikel genannten Thesen und Aspekten hat, soll das nicht relevant sein?
Es ist nicht entscheidend, was du relevant findest oder nicht, oder auf welche Informationen du immer meinst, einen Anspruch zu haben. Wenn man Inhalte aus vertraulichen Gesprächen öffentlich teilen möchte, dann haben das die Personen zu entscheiden, die an diesen Gesprächen teilgenommen haben. Der vorliegende Artikel (wie auch andere in der Vergangenheit) gewährt Einblicke in diese Prozesse, die für die allermeisten Leser nachvollziehbar und verständlich sind.
Ich habe eine Frage gestellt.
Während Du eben noch der Auffassung warst, dass das die Antragsstellenden beantworten müssten, sind es nun vertrauliche Informationen?
Dann schreib es doch direkt dazu, dass ich als BVB Mitglied und Nutzer dieses Forums keinen Anspruch darauf habe zu erfahren was ballspiel.vereint ganz konkret beantragt hat. Ist dann ja in Ordnung.
Würde ich einen Artikel veröffentlichen, würde ich als Medium darauf hinweisen, dass eben nur Aspekte der als Fakten geteilten Informationen geteilt werden dürften, da es ansonsten eher Hinterzimmergespräche waren über deren Inhalt man nicht sprechen will.
Auffälligerweise scheint das lediglich bei dir nie der Fall zu sein. Dass hier eine bestimmte Agenda verfolgt wird, ist mir bewusst, aber vielleicht ist es doch eher eine Frage des Leseverständnisses.
Ich verfolge eine Agenda, alles klar. Schieb es gerne auf mein Leseverständnis, gegenüber dem Gral der Objektivität.
Im Übrigen kenne ich die Antwort nicht, denn sonst würde ich die Frage nicht stellen.
2) Weiterhin ist für mich unklar welche konkrete Vereinnahmung seitens der AfD befürchtet wird?
Das ist dein Problem, weil hier schon ca. 800 mal durchgekaut - kannst du alles also im Archiv nachlesen.
Dann bin ich offensichtlich zu dumm, da mir keine konkrete Antwort hängen geblieben wäre. Insbesondere wo denn nun die Grenze ist und was man dagegen tun könnte. Verlink aber gerne mal etwas aus dem Archiv, damit ich meine Wissenslücke als Bookmark hinterlegen kann und nie mehr fragen muss.
Ich bin leider nicht deine studentische Hilfskraft.
Dann würde ich Dich zumindest bitten Deine aus meiner Sicht faktenfreien Unterstellungen zu beenden. Das dürfte schon in der Grundschule zum guten Ton gehören.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
matth3s92, Remscheid/Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 12:12 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Das haben wir doch schon 800 Mal diskutiert ;-)
Felix Nmecha. SG und Vertreter*innen haben zudem aus dessen Follow-Verhalten ein Psychogramm erstellt und seine Beweggründe, Motivation und Gesinnung verdeutlichen können.
Okay? Wilde Brücke von "Spieler liked / postet schwulenfeindliche Inhalte" zu "Wieso erwähnt ihr nicht im Artikel, dass der Verein den Aufruf geteilt hat?", aber muss ich auch nicht verstehen.
Warum verdrehst Du meinen Beitrag?
Du hast mich gefragt: "Welcher Spieler"
Darauf habe ich geantwortet.Die Brücke ist, dass man einerseits gerne enge Maßstäbe ansetzt während man an anderer Stelle eben darüber hinweg geht.
In einem Diskussionsforum muss es ja möglich sein, dass man auch eine andere Perspektive einnimmt und diese darstellt.
Zur Frage: keine Ahnung, ich hätte es rein der Information halber im Nebensatz erwähnt, es hätte aber am Argument nichts geändert. Ich glaube das Gesamtbild zeigt deutlich, dass über die offiziellen Kanäle nichts Eigenes mit diesem Inhalt laufen sollte und es durch das Vorpreschen des Präsidenten doof ausgesehen hätte, hätte man es ignoriert. Habe ich jedenfalls so interpretiert, du wirst sicher eine andere Deutung haben.
Du kannst das natürlich genau so interpretieren. Dabei schwingt dann die von Dir und sg grundsätzlich verbreitete Kritik an Watzke und der KGaA mit. Vollkommen ok.
Ich habe das erwähnt, weil der Artikel an dieser Stelle aus meiner Sicht eben unsauber ist. Was für Dich ein unnützes Detail sein mag, ist für die Darstellung des Sachverhalts aus meiner subjektiven Sicht eben schon auch relevant.
Beide Aussagen stimmen. Aki Watzke hat Wahlkampf für Friedrich Merz gemacht und die KGaA hat sich gegen den Antrag von b.v.!, den Verein gegen die AfD zu wappnen, gewehrt. Im Übrigen ist auch der zeitliche Zusammenhang gegeben, weil das Ganze nur ein paar Monate auseinander lag. Es würde aber auch nichts dran ändern, wenn das 3 Jahre her wäre, weil sich an der Haltung der KGaA in dieser Sache offenkundig nichts geändert hat.
Aki Watzke ist nicht die KGaA und die KGaA ist nicht Aki Watzke.
Zudem hätte ich dann noch ein, zwei Fragen.
1) Entspricht der hier genannte, initiale Antrag von ballspiel.vereint im Frühjahr 2024 dem im Herbst auf der MV gestellten Antrag oder welche Anpassungen gab es?
Dazu müssen die Antragsteller sich äußern, wenn sie das möchten. Aber ich glaube du weißt die Antwort auch selbst, deshalb wundert mich die Frage, weil die Antwort darauf die KGaA eher noch schlechter aussehen ließe und das wäre ja nicht in deinem Interesse.
Ich finde das schon interessant. Ihr pustet einen Artikel in eurem Namen raus, aber wenn man Fragen zu einer im Artikel genannten Thesen und Aspekten hat, soll das nicht relevant sein?
Es ist nicht entscheidend, was du relevant findest oder nicht, oder auf welche Informationen du immer meinst, einen Anspruch zu haben. Wenn man Inhalte aus vertraulichen Gesprächen öffentlich teilen möchte, dann haben das die Personen zu entscheiden, die an diesen Gesprächen teilgenommen haben. Der vorliegende Artikel (wie auch andere in der Vergangenheit) gewährt Einblicke in diese Prozesse, die für die allermeisten Leser nachvollziehbar und verständlich sind.
Ich habe eine Frage gestellt.
Während Du eben noch der Auffassung warst, dass das die Antragsstellenden beantworten müssten, sind es nun vertrauliche Informationen?
Dann schreib es doch direkt dazu, dass ich als BVB Mitglied und Nutzer dieses Forums keinen Anspruch darauf habe zu erfahren was ballspiel.vereint ganz konkret beantragt hat. Ist dann ja in Ordnung.
Würde ich einen Artikel veröffentlichen, würde ich als Medium darauf hinweisen, dass eben nur Aspekte der als Fakten geteilten Informationen geteilt werden dürften, da es ansonsten eher Hinterzimmergespräche waren über deren Inhalt man nicht sprechen will.
Auffälligerweise scheint das lediglich bei dir nie der Fall zu sein. Dass hier eine bestimmte Agenda verfolgt wird, ist mir bewusst, aber vielleicht ist es doch eher eine Frage des Leseverständnisses.
Ich verfolge eine Agenda, alles klar. Schieb es gerne auf mein Leseverständnis, gegenüber dem Gral der Objektivität.
Im Übrigen kenne ich die Antwort nicht, denn sonst würde ich die Frage nicht stellen.
2) Weiterhin ist für mich unklar welche konkrete Vereinnahmung seitens der AfD befürchtet wird?
Das ist dein Problem, weil hier schon ca. 800 mal durchgekaut - kannst du alles also im Archiv nachlesen.
Dann bin ich offensichtlich zu dumm, da mir keine konkrete Antwort hängen geblieben wäre. Insbesondere wo denn nun die Grenze ist und was man dagegen tun könnte. Verlink aber gerne mal etwas aus dem Archiv, damit ich meine Wissenslücke als Bookmark hinterlegen kann und nie mehr fragen muss.
Ich bin leider nicht deine studentische Hilfskraft.
Dann würde ich Dich zumindest bitten Deine aus meiner Sicht faktenfreien Unterstellungen zu beenden. Das dürfte schon in der Grundschule zum guten Ton gehören.
Was ballspiel.vereint! beantragt hat steht in dem Antrag der auf der letztjährigen JHV eingebracht wurde.
So ein Antrag fällt aber nicht über Nacht vom Himmel sondern ist das Ergebnis eines Prozesses.
In diesem Zuge gibt es auch Gespräche zwischen den Antragsstellern und dem BVB.
In der Regel werden die Inhalte dieser Gespräche vertraulich behandelt. Inwieweit man die Inhalte dann trotzdem an die Öffenlichkeit tragen will sollen die Beteiligten selbst entscheiden.
Aber ja: als Unbeteiligter hast du keinen Anspruch darauf Inhalte von vertraulichen Gesprächen zu erfahren.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 12:27 (vor 351 Tagen) @ matth3s92
Das habe ich auch nicht verlangt. Ich wollte nur wissen, ob der initiale Antrag dem zur Wahl gestellten Antrag entspricht, da dies einen Unterschied macht.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
matth3s92, Remscheid/Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 12:31 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Das habe ich auch nicht verlangt. Ich wollte nur wissen, ob der initiale Antrag dem zur Wahl gestellten Antrag entspricht, da dies einen Unterschied macht.
Das dürfte in den allerwenigsten Fällen der Fall sein und war es hier auch nicht.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 12:55 (vor 351 Tagen) @ matth3s92
Es gibt ja einen Unterschied ob man dann redaktionelle Änderungen oder inhaltliche Kehrtwenden vollzieht. Wenn man da nicht im Detail drüber sprechen kann und will, ist das so. Kann ich dann aber trotzdem schade finden, wenn ein für mich wichtiges Detail in der Analyse fehlt?!
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Timk00, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 13:05 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Es gibt ja einen Unterschied ob man dann redaktionelle Änderungen oder inhaltliche Kehrtwenden vollzieht. Wenn man da nicht im Detail drüber sprechen kann und will, ist das so. Kann ich dann aber trotzdem schade finden, wenn ein für mich wichtiges Detail in der Analyse fehlt?!
Die Fragestellung ist so nicht zu beantworten, weil zu Beginn der Gespräche gar kein Antrag im Raum stand. Das war natürlich ein Weg dahin. Und im weiteren Verlauf gab es dann eben mehrere Aufschläge bei denen die KgaA stets klar machte, dass sie - egal mit welchem spezifischen Inhalt - keinen Antrag zu dieser Thematik auf der MV haben möchte. Das steht aber auch so im Artikel.
"Ziel des Antrags war, bereits jetzt vorzubeugen, sollte die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestufte Partei in Zukunft versuchen, den BVB für ihre Zwecke zu vereinnahmen. Während die Vertreter*innen des e. V. dem Vorhaben grundsätzlich wohlwollend gegenüberstanden, sendete die KGaA von Anfang an deutliche Signale, dass sie sich am liebsten gar nicht auf dieses Terrain begeben möchte."
Auch dem finalen Antrag, welcher dann durch die MV beschlossen wurde, wollte die KgaA nicht folgen.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 15:05 (vor 351 Tagen) @ Timk00
Es gibt ja einen Unterschied ob man dann redaktionelle Änderungen oder inhaltliche Kehrtwenden vollzieht. Wenn man da nicht im Detail drüber sprechen kann und will, ist das so. Kann ich dann aber trotzdem schade finden, wenn ein für mich wichtiges Detail in der Analyse fehlt?!
Die Fragestellung ist so nicht zu beantworten, weil zu Beginn der Gespräche gar kein Antrag im Raum stand. Das war natürlich ein Weg dahin.
Dann habe ich das schlichtweg falsch verstanden, weil ich eben genau davon ausging.
Und im weiteren Verlauf gab es dann eben mehrere Aufschläge bei denen die KgaA stets klar machte, dass sie - egal mit welchem spezifischen Inhalt - keinen Antrag zu dieser Thematik auf der MV haben möchte. Das steht aber auch so im Artikel.
Da kann ich auch eher nachvollziehen, dass man nicht jeden Wasserstand chronologisch aufzeigen will und kann.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
matth3s92, Remscheid/Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 13:03 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Es gibt ja einen Unterschied ob man dann redaktionelle Änderungen oder inhaltliche Kehrtwenden vollzieht. Wenn man da nicht im Detail drüber sprechen kann und will, ist das so. Kann ich dann aber trotzdem schade finden, wenn ein für mich wichtiges Detail in der Analyse fehlt?!
Natürlich kannst du das schade finden.
Ich werde hier aber nicht weiter ins Detail gehen, weil ich nicht direkt in die Entstehung des Antrags involviert war.
Das würde ich dann wie bereits geschrieben den beteiligten Personen überlassen.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
mrg, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 12:07 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Warum verdrehst Du meinen Beitrag?
Du hast mich gefragt: "Welcher Spieler"
Darauf habe ich geantwortet.
Naja es fing an mit der Aussage an: Spieler am Pranger. Kann man Pranger nennen, ist dann aber Quatsch. Eine öffentliche Person hat allerlei Statements geliked und Personen gefolgt, die offensichtlich homophob sind. Im Zusammenspiel mit Algorithmus etc. bekommen dadurch diese Ansichten einen noch größeren Echo-Raum. Kritik dafür muss man sich stellen - ein Pranger war das nicht. Meine Güte.
Beide Aussagen stimmen. Aki Watzke hat Wahlkampf für Friedrich Merz gemacht und die KGaA hat sich gegen den Antrag von b.v.!, den Verein gegen die AfD zu wappnen, gewehrt. Im Übrigen ist auch der zeitliche Zusammenhang gegeben, weil das Ganze nur ein paar Monate auseinander lag. Es würde aber auch nichts dran ändern, wenn das 3 Jahre her wäre, weil sich an der Haltung der KGaA in dieser Sache offenkundig nichts geändert hat.
Aki Watzke ist nicht die KGaA und die KGaA ist nicht Aki Watzke.
Mag formal alles so sein, in der Praxis sieht das eben anders aus. Die KGaA wäre nicht das erste Unternehmen, dass solche Strukturen entwickelte. Andersherum gedreht, was mischen überhaupt KGaA Vertreter intensiv bei e.V. Angelegenheiten mit/ein?
Ich habe eine Frage gestellt.
Während Du eben noch der Auffassung warst, dass das die Antragsstellenden beantworten müssten, sind es nun vertrauliche Informationen?
Dann schreib es doch direkt dazu, dass ich als BVB Mitglied und Nutzer dieses Forums keinen Anspruch darauf habe zu erfahren was ballspiel.vereint ganz konkret beantragt hat. Ist dann ja in Ordnung.
Naja du spielst nun immer gerne das Spiel: "Sei schlau, stell dich dumm". Ist auch in Ordnung, zerrt nur an den Nerven. Ich nehme das einfach mal auf meine Kappe, weil ich Intransparenz hasse: Natürlich sah der eingereichte Antrag anders aus, als der vorgestellte bei der MV. Bei Borussia Dortmund ist es immer üblich, dass Antragssteller im Vorfeld zu einer Diskussion über die Anträge eingeladen werden.
Je nach Inhalten gibt es dann mehr oder weniger intensive Diskussionen - der Ruhrnachrichten Artikel vor einiger Zeit hat jedem Interessierten Einblicke gegeben, wie weit das gehen kann.
Darin ist begründet, dass ein Ursprungsantrag meist einer Überarbeitung erfährt. Das kann eine gemeinsame Lösung sein, dass kann aber auch sein, dass der/die Antragssteller einen Teil der Kritik aufnehmen aber man sich in Gänze nicht einig wird. Woran in diesem Antrag die Diskussionslinien verlaufen waren, gibt der Artikel wieder ohne ins Detail zu gehen. Die Details zu veröffentlichen ist dann eben die Sache der direkt Beteiligten, da es - aus meiner persönlichen Sicht leider - kein öffentlicher Prozess ist. Nichtsdestotrotz ist das ein recht üblicher Vorgang, der überall zu sehen und erleben ist.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 12:51 (vor 351 Tagen) @ mrg
Warum verdrehst Du meinen Beitrag?
Du hast mich gefragt: "Welcher Spieler"
Darauf habe ich geantwortet.
Naja es fing an mit der Aussage an: Spieler am Pranger. Kann man Pranger nennen, ist dann aber Quatsch. Eine öffentliche Person hat allerlei Statements geliked und Personen gefolgt, die offensichtlich homophob sind. Im Zusammenspiel mit Algorithmus etc. bekommen dadurch diese Ansichten einen noch größeren Echo-Raum. Kritik dafür muss man sich stellen - ein Pranger war das nicht. Meine Güte.
Fair enough, war dann unsauber formuliert.
Ich habe es darauf bezogen, dass wenngleich homophobe Äußerungen vollkommen richtigerweise abzulehnen und die Verbreitenden dafür kritisiert werden sollen/können, diese Ergänzungen á la "Nmecha folgt XYZ und ist deshalb ZYX" in meinen Augen als albern und übertrieben aufgefasst habe. Kann man offensichtlich anderer Auffassung sein.
Beide Aussagen stimmen. Aki Watzke hat Wahlkampf für Friedrich Merz gemacht und die KGaA hat sich gegen den Antrag von b.v.!, den Verein gegen die AfD zu wappnen, gewehrt. Im Übrigen ist auch der zeitliche Zusammenhang gegeben, weil das Ganze nur ein paar Monate auseinander lag. Es würde aber auch nichts dran ändern, wenn das 3 Jahre her wäre, weil sich an der Haltung der KGaA in dieser Sache offenkundig nichts geändert hat.
Aki Watzke ist nicht die KGaA und die KGaA ist nicht Aki Watzke.
Mag formal alles so sein, in der Praxis sieht das eben anders aus. Die KGaA wäre nicht das erste Unternehmen, dass solche Strukturen entwickelte. Andersherum gedreht, was mischen überhaupt KGaA Vertreter intensiv bei e.V. Angelegenheiten mit/ein?
Wie gesagt: Kann man doch alles definieren und festlegen, um da keine Grauzone zu lassen was nun wer in welcher Funktion veröffentlicht und tut. Es ist in meinen Augen vollkommen legitim zu fordern, dass man sich Äußerungen bezogen auf eine Partei verbittet. Auf die AfD bezogen wäre es dann ja trotzdem vollkommen legitim und ausreichend, (rechts-)extremistische Parteien und Institutionen sowie spaltende Akteure als BVB und/oder Privatperson öffentlich zu kritisieren.
Ich habe nun nicht das Gefühl, dass Borussia Dortmund und oder deren Gesichter den Club nach parteipolitischem Gusto missbrauchen. Da es ein subjektives Empfinden ist, gibt es da ja nun einmal keine allgemeingültige Wahrheit. Die Kritik als solche daran empfinde ich als akzeptabel, mir missfallen nur manche Argumentationsketten im Artikel weshalb ich mich dazu explizit geäußert habe.
Ich habe eine Frage gestellt.
Während Du eben noch der Auffassung warst, dass das die Antragsstellenden beantworten müssten, sind es nun vertrauliche Informationen?
Dann schreib es doch direkt dazu, dass ich als BVB Mitglied und Nutzer dieses Forums keinen Anspruch darauf habe zu erfahren was ballspiel.vereint ganz konkret beantragt hat. Ist dann ja in Ordnung.
Naja du spielst nun immer gerne das Spiel: "Sei schlau, stell dich dumm". Ist auch in Ordnung, zerrt nur an den Nerven.
Wenn ich in einem Diskussionsforum eine Frage stelle, mache ich das stets aus einem Muster heraus oder weil ich natürlich eine Agenda verfolge. Ich wüsste zwar nicht, dass ich mit Dir oder Giog mal ein Wort oder zwei gewechselt hätte, aber wenn ihr mich derart gut zu kennen meint, finde ich das schon verwunderlich. So be it.
Wenn es Deine Nerven strapaziert, geh doch einfach drüber weg. Ich gehe davon aus, dass Eure Klickzahlen für den Artikel deutlich über den Klickzahlen von irgendwelchen Beiträgen von mir gehen und es deshalb keine Notwendigkeit zur Klarstellung meiner Äußerungen geben dürfte.
Ich nehme das einfach mal auf meine Kappe, weil ich Intransparenz hasse: Natürlich sah der eingereichte Antrag anders aus, als der vorgestellte bei der MV. Bei Borussia Dortmund ist es immer üblich, dass Antragssteller im Vorfeld zu einer Diskussion über die Anträge eingeladen werden.
Je nach Inhalten gibt es dann mehr oder weniger intensive Diskussionen - der Ruhrnachrichten Artikel vor einiger Zeit hat jedem Interessierten Einblicke gegeben, wie weit das gehen kann.
Darin ist begründet, dass ein Ursprungsantrag meist einer Überarbeitung erfährt. Das kann eine gemeinsame Lösung sein, dass kann aber auch sein, dass der/die Antragssteller einen Teil der Kritik aufnehmen aber man sich in Gänze nicht einig wird. Woran in diesem Antrag die Diskussionslinien verlaufen waren, gibt der Artikel wieder ohne ins Detail zu gehen. Die Details zu veröffentlichen ist dann eben die Sache der direkt Beteiligten, da es - aus meiner persönlichen Sicht leider - kein öffentlicher Prozess ist. Nichtsdestotrotz ist das ein recht üblicher Vorgang, der überall zu sehen und erleben ist.
Erstmal Danke für die Mühe und Erläuterung. Das ist mir ja im Grundsatz auch klar und für mich ein logischer und grundsätzlich begrüßenswerter Vorgang. Warum ich die Frage gestellt habe ist, weil ich wissen will, inwieweit es inhaltliche Abweichungen in offensichtlich schärferer Weise gegeben hätte als man nunmehr erfolgreich zur Abstimmung bringen konnte.
Für mich macht es nämlich einen Unterschied ob die KGaA (Vertreter*innen) den Antrag im Februar so "torpediert" haben, wenn da im Grunde das gleiche drin stand wie im November. Wenn aber beispielsweise enthalten wäre, dass AfD Wähler bitte nicht mehr ins Stadion dürfen oder Mitglieder ausgeschlossen werden müssen wenn sie AfD wählen und ein Foto von sich mit BVB Schal/im Westfalenstadion posten, sähe die Sache für mich anders aus.
Nur weil ich mich in einem Diskussionsforum äußere muss hier doch Niemand parat stehen. Ich würde es begrüßen, weil das meinem Naturell entspricht. Wenn ich hier - wie vor Urzeiten - Artikel via SG veröffentlichen durfte, war es für mich der Startpunkt einer Diskussion und nicht ein für sich alleinstehendes Werk was für mich keiner weiteren Diskussion mehr bedarf. Das sieht offensichtlich nicht jeder so, also verzeiht wenn Euch Nachfragen dazu unliebsam sind.
Auch wenn Du nicht meine studentische Hilfskraft bist: Das mit dem RN Artikel habe ich nicht mehr parat. Kannst Du mir ein Schlagwort nennen mit dem ich diesen besser finde, nachdem meine initiale Recherche ins Leere ging? Danke!
Und täglich grüßt das Murmeltier...
mrg, Dortmund, Dienstag, 25.02.2025, 13:32 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Fair enough, war dann unsauber formuliert.
Ich habe es darauf bezogen, dass wenngleich homophobe Äußerungen vollkommen richtigerweise abzulehnen und die Verbreitenden dafür kritisiert werden sollen/können, diese Ergänzungen á la "Nmecha folgt XYZ und ist deshalb ZYX" in meinen Augen als albern und übertrieben aufgefasst habe. Kann man offensichtlich anderer Auffassung sein.
Naja es gab in Wolfsburg eine Vorgeschichte auch mit Presseartikeln, da war dann die Herleitung - aus meiner Sicht - kein Framing. Aber das ist ein anderes Thema.
Aki Watzke ist nicht die KGaA und die KGaA ist nicht Aki Watzke.
Mag formal alles so sein, in der Praxis sieht das eben anders aus. Die KGaA wäre nicht das erste Unternehmen, dass solche Strukturen entwickelte. Andersherum gedreht, was mischen überhaupt KGaA Vertreter intensiv bei e.V. Angelegenheiten mit/ein?
Wie gesagt: Kann man doch alles definieren und festlegen, um da keine Grauzone zu lassen was nun wer in welcher Funktion veröffentlicht und tut. Es ist in meinen Augen vollkommen legitim zu fordern, dass man sich Äußerungen bezogen auf eine Partei verbittet. Auf die AfD bezogen wäre es dann ja trotzdem vollkommen legitim und ausreichend, (rechts-)extremistische Parteien und Institutionen sowie spaltende Akteure als BVB und/oder Privatperson öffentlich zu kritisieren.
Ich habe nun nicht das Gefühl, dass Borussia Dortmund und oder deren Gesichter den Club nach parteipolitischem Gusto missbrauchen. Da es ein subjektives Empfinden ist, gibt es da ja nun einmal keine allgemeingültige Wahrheit. Die Kritik als solche daran empfinde ich als akzeptabel, mir missfallen nur manche Argumentationsketten im Artikel weshalb ich mich dazu explizit geäußert habe.
Um den Dreh geht es mir hier garnicht. Mir ging es nur darum, auszudrücken, dass an Hans-Joachim Watzke innerhalb der KGaA nichts vorbei entschieden wird, dass er nicht will. Darüberhinaus ist er das Gesicht des KGaA - nicht Cramer, nicht Treß schon gar kein anderer. Außerhalb unserer Bubble vermutlich auch das Gesicht des gesamten Konstruktes Borussia Dortmund.
Zusätzlich ist es so, dass er (und andere KGaA Vertreter) massiven Einfluss auf eigentlich e.V. eigene Dinge ausüben. Das in der Praxis nicht alles schwarz/weiß getrennt ist, finde ich gar nicht schlimm - es muss nur immer austariert werden. Aus meiner Sicht gibt es hier im Selbstverständnis einiger Akteure aktuell eine schieflage. Diese Einschätzung speist sich aus allerlei Gesprächen und auch viele persönlichen Erfahrungen.
Wenn ich in einem Diskussionsforum eine Frage stelle, mache ich das stets aus einem Muster heraus oder weil ich natürlich eine Agenda verfolge. Ich wüsste zwar nicht, dass ich mit Dir oder Giog mal ein Wort oder zwei gewechselt hätte, aber wenn ihr mich derart gut zu kennen meint, finde ich das schon verwunderlich. So be it.
Wenn es Deine Nerven strapaziert, geh doch einfach drüber weg. Ich gehe davon aus, dass Eure Klickzahlen für den Artikel deutlich über den Klickzahlen von irgendwelchen Beiträgen von mir gehen und es deshalb keine Notwendigkeit zur Klarstellung meiner Äußerungen geben dürfte.
Ohne dich persönlich zu kennen, erlebt man einen Diskussionsstil und auch eine argumentative Basis. Die ist häufig nicht zwingend meine Meinung aber ich nehme sie ernst, weil es nicht "plump" ist, nicht einsilbig ist. Dann kommen aber eben diese "plumpen" Fragen, die eindeutig einer Agenda folgen aber die Diskussion meinem Empfinden nach auf ein Niveau runterziehen, dass es nicht braucht. Zumal man dann gefühlt wieder über den Urschleim diskutieren muss und quasi versucht wird zunegieren, dass es neben dem offiziellen und geschrieben immer auch eine Hintertür-Welt gibt (die ich btw. in der Fanpolitik ablehne). Das nervt mich - und manchmal verabschiede ich mich aus der Diskussion - manchmal nicht. Ist am Ende meine Entscheidung.
Erstmal Danke für die Mühe und Erläuterung. Das ist mir ja im Grundsatz auch klar und für mich ein logischer und grundsätzlich begrüßenswerter Vorgang. Warum ich die Frage gestellt habe ist, weil ich wissen will, inwieweit es inhaltliche Abweichungen in offensichtlich schärferer Weise gegeben hätte als man nunmehr erfolgreich zur Abstimmung bringen konnte.
Für mich macht es nämlich einen Unterschied ob die KGaA (Vertreter*innen) den Antrag im Februar so "torpediert" haben, wenn da im Grunde das gleiche drin stand wie im November. Wenn aber beispielsweise enthalten wäre, dass AfD Wähler bitte nicht mehr ins Stadion dürfen oder Mitglieder ausgeschlossen werden müssen wenn sie AfD wählen und ein Foto von sich mit BVB Schal/im Westfalenstadion posten, sähe die Sache für mich anders aus.
Ich kann das verstehen, sehe das aber als eine Diskussionsverschiebung. Die Vertreter der KGaA haben bei der MV deutlich gemacht, dass sie auch den eingereichten Antrag ablehnen. Unter anderem mit den geschilderten Argumenten. Das macht halt die Bigotterie in meinen Augen umso größer.
Auch wenn Du nicht meine studentische Hilfskraft bist: Das mit dem RN Artikel habe ich nicht mehr parat. Kannst Du mir ein Schlagwort nennen mit dem ich diesen besser finde, nachdem meine initiale Recherche ins Leere ging? Danke!
Da wir um Fakten bemüht wären, qua Ausbildung wäre ich eine wissenschaftliche Hilfskraft. ;o)
https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/keine-bvb-mitgliederbefragung-zu-rheinmetall-dissens-zwischen-verein-und-geschaeftsfuehrung-w973568-2001482770/
Aber leider die Bezahlschrank davor.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
stfn84, Köln, Dienstag, 25.02.2025, 15:17 (vor 351 Tagen) @ mrg
Wie gesagt: Kann man doch alles definieren und festlegen, um da keine Grauzone zu lassen was nun wer in welcher Funktion veröffentlicht und tut. Es ist in meinen Augen vollkommen legitim zu fordern, dass man sich Äußerungen bezogen auf eine Partei verbittet. Auf die AfD bezogen wäre es dann ja trotzdem vollkommen legitim und ausreichend, (rechts-)extremistische Parteien und Institutionen sowie spaltende Akteure als BVB und/oder Privatperson öffentlich zu kritisieren.
Ich habe nun nicht das Gefühl, dass Borussia Dortmund und oder deren Gesichter den Club nach parteipolitischem Gusto missbrauchen. Da es ein subjektives Empfinden ist, gibt es da ja nun einmal keine allgemeingültige Wahrheit. Die Kritik als solche daran empfinde ich als akzeptabel, mir missfallen nur manche Argumentationsketten im Artikel weshalb ich mich dazu explizit geäußert habe.
Um den Dreh geht es mir hier garnicht. Mir ging es nur darum, auszudrücken, dass an Hans-Joachim Watzke innerhalb der KGaA nichts vorbei entschieden wird, dass er nicht will. Darüberhinaus ist er das Gesicht des KGaA - nicht Cramer, nicht Treß schon gar kein anderer. Außerhalb unserer Bubble vermutlich auch das Gesicht des gesamten Konstruktes Borussia Dortmund.
Das mag so sein und das ist ja nun einmal ein zeitnah endendes Szenario, was in jedem Unternehmen in denen der Chef schon lange in Amt und Würden ist so normal ist. Ich finde es nur einigermaßen fragwürdig, dass man einerseits Kritik an Watzke übt und Positives dann gerne nur anderen zuschreibt. Das ist aber ja diskutabel und ich kann Jeden verstehen, der sagt, dass Watzke endlich weg muss. Ich halte es auch für überfällig, da er trotz seiner Verdienste eben nicht mehr der Innovator ist den Borussia Dortmund aktuell brauchen könnte.
Zusätzlich ist es so, dass er (und andere KGaA Vertreter) massiven Einfluss auf eigentlich e.V. eigene Dinge ausüben. Das in der Praxis nicht alles schwarz/weiß getrennt ist, finde ich gar nicht schlimm - es muss nur immer austariert werden. Aus meiner Sicht gibt es hier im Selbstverständnis einiger Akteure aktuell eine schieflage. Diese Einschätzung speist sich aus allerlei Gesprächen und auch viele persönlichen Erfahrungen.
Diese Einflussnahme sehe ich auch als kritikwürdig, wobei die Grenze da ja schwer zu ziehen ist. Man lässt ja auch gerne die Mannschaft zur Mitgliederversammlung antanzen und will vom Geschäftsführer und den Abteilungen allerhand wissen - die Trennlinie ist auch aus meiner Laiensicht schwer zu ziehen. Ich bin aber bei Dir, dass check and balances gewährleistet sein muss. Da müsste aber dann aber auch Lunow agieren.
Wenn ich in einem Diskussionsforum eine Frage stelle, mache ich das stets aus einem Muster heraus oder weil ich natürlich eine Agenda verfolge. Ich wüsste zwar nicht, dass ich mit Dir oder Giog mal ein Wort oder zwei gewechselt hätte, aber wenn ihr mich derart gut zu kennen meint, finde ich das schon verwunderlich. So be it.
Wenn es Deine Nerven strapaziert, geh doch einfach drüber weg. Ich gehe davon aus, dass Eure Klickzahlen für den Artikel deutlich über den Klickzahlen von irgendwelchen Beiträgen von mir gehen und es deshalb keine Notwendigkeit zur Klarstellung meiner Äußerungen geben dürfte.
Ohne dich persönlich zu kennen, erlebt man einen Diskussionsstil und auch eine argumentative Basis. Die ist häufig nicht zwingend meine Meinung aber ich nehme sie ernst, weil es nicht "plump" ist, nicht einsilbig ist. Dann kommen aber eben diese "plumpen" Fragen, die eindeutig einer Agenda folgen aber die Diskussion meinem Empfinden nach auf ein Niveau runterziehen, dass es nicht braucht.
Da passen unsere (schriftlichen) Argumentationslinien dann einfach nicht zusammen. Ich habe meine Frage nicht als rhetorische Frage zur Diskreditierung des Sachverhalts gestellt, sondern weil ich wissen wollte wie es war. Das wurde mir an anderer Stelle ja nunmehr beantwortet.
Zumal man dann gefühlt wieder über den Urschleim diskutieren muss und quasi versucht wird zunegieren, dass es neben dem offiziellen und geschrieben immer auch eine Hintertür-Welt gibt (die ich btw. in der Fanpolitik ablehne).
Das habe ich nicht zur Diskussion stellen wollen. Ich fand es nur in der Argumentationskette von Giog (1. Das weiß ich nicht, das müssen die Antragsstellenden beantworten, 2. das ist intern) schwer nachzuvollziehen.
Erstmal Danke für die Mühe und Erläuterung. Das ist mir ja im Grundsatz auch klar und für mich ein logischer und grundsätzlich begrüßenswerter Vorgang. Warum ich die Frage gestellt habe ist, weil ich wissen will, inwieweit es inhaltliche Abweichungen in offensichtlich schärferer Weise gegeben hätte als man nunmehr erfolgreich zur Abstimmung bringen konnte.
Für mich macht es nämlich einen Unterschied ob die KGaA (Vertreter*innen) den Antrag im Februar so "torpediert" haben, wenn da im Grunde das gleiche drin stand wie im November. Wenn aber beispielsweise enthalten wäre, dass AfD Wähler bitte nicht mehr ins Stadion dürfen oder Mitglieder ausgeschlossen werden müssen wenn sie AfD wählen und ein Foto von sich mit BVB Schal/im Westfalenstadion posten, sähe die Sache für mich anders aus.
Ich kann das verstehen, sehe das aber als eine Diskussionsverschiebung. Die Vertreter der KGaA haben bei der MV deutlich gemacht, dass sie auch den eingereichten Antrag ablehnen. Unter anderem mit den geschilderten Argumenten. Das macht halt die Bigotterie in meinen Augen umso größer.
Das kann ich verstehen. Wobei ich den Antrag persönlich auch weiterhin fragwürdig finde - aber er hat ja nun einmal eine Mehrheit erhalten und wurde angenommen. Ich bin auf die Ergebnisse und noch zu erledigenden Definitionen gespannt.
Auch wenn Du nicht meine studentische Hilfskraft bist: Das mit dem RN Artikel habe ich nicht mehr parat. Kannst Du mir ein Schlagwort nennen mit dem ich diesen besser finde, nachdem meine initiale Recherche ins Leere ging? Danke!
Da wir um Fakten bemüht wären, qua Ausbildung wäre ich eine wissenschaftliche Hilfskraft. ;o)
https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/keine-bvb-mitgliederbefragung-zu-rheinmetall-dissens-zwischen-verein-und-geschaeftsfuehrung-w973568-2001482770/Aber leider die Bezahlschrank davor.
Danke!
Und täglich grüßt das Murmeltier...
WBSTRR
, Tempelnah 1.5 km, Dienstag, 25.02.2025, 13:03 (vor 351 Tagen) @ stfn84
Für mich macht es nämlich einen Unterschied ob die KGaA (Vertreter*innen) den Antrag im Februar so "torpediert" haben, wenn da im Grunde das gleiche drin stand wie im November. Wenn aber beispielsweise enthalten wäre, dass AfD Wähler bitte nicht mehr ins Stadion dürfen oder Mitglieder ausgeschlossen werden müssen wenn sie AfD wählen und ein Foto von sich mit BVB Schal/im Westfalenstadion posten, sähe die Sache für mich anders aus.
Ohne den ursprünglichen Antragsentwurf hier wörtlich wiedergeben zu wollen, auch weil ich den spontan nicht zur Hand habe:
Eine Forderung nach Stadionverbot oder Vereinsausschluss für AfD-WählerInnen war nie Bestandteil oder auch nur Ziel unseres Antrags, auch nicht in der ursprünglichen Form.
Neu auf schwatzgelb.de: Parteipolitische Neutralität nur ein Vorwand?: CDU-Wahlkampf im BVB-Gewand
Kutte92-, Münster, Tuesday, 25.02.2025, 09:29 (vor 351 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Sehr guter Artikel, der das Problem voll auf den Punkt bringt.
Was Watzke betrifft, so zähle ich wirklich die Tage, bis er dann wirklich (hoffentlich) komplett die erste Reihe beim BVB verlässt.
Oder um es mal etwas drastischer und sinngemäß mit den Worten eines ehemaligen CDU-Kanzleramtsministers zu sagen: Ich kann seine Fresse nicht mehr sehen.
So weit isses schon, echt.