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Gegen den Schleier der Mittelmäßigkeit: Faktor Änderung oder Faktor Vertrauen? Oder beides? (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 21.02.2025, 14:03 (vor 355 Tagen) @ koom

Ich frage mich dabei, warum Kovač nicht sowohl den Faktor Vertrauen, als auch den Faktor Änderung nutzt. Dies gilt Insbesondere hinsichtlich der Formation. Große Änderungen in der Startaufstelung würden sich nicht ergeben.


Sehe ich sehr ähnlich, würde auch etwas mehr "probieren" erhoffen.

Ich glaube, dass Kovac so eine konfuse Mannschaft noch nie erlebt hat. Eine Spitzenmannschaft, die einerseits in guten Teilen schon länger zusammen ist, aber in Sachen Zusammenspiel kaum Grundlagen hat, ist schon wirklich seltsam.

Ich hatte bei Tullberg ja schon moniert, dass er im Grunde nur Motivation/Ansprache verwendet hat, ansonsten inhaltlich wenig anders war auf dem Platz. Von anderen Trainern - gerade solchen, die auch schon aus dem Verein kommen und mehrere Jahrgänge und die Zweite kennt, hätte ich durchaus erwartet, dass er da 1-2 Spieler plötzlich in den Kader - und auf den Platz spült - von denen er weiss, dass sie ganz spezielle Sachen machen können und abrufen können und dieser Eliteauswahl damit geholfen wird.


Das muss ja nichts aussergewöhnliches sein. Aber was vielleicht ein präsenter Sechser mit guter Anspielbarkeit ausmachen kann. Oder meinetwegen auch der offensive Aussen, der quasi in Staubsaugervertretermentalität da vorne arbeitet und beständig so anläuft, dass es dem Gegner weh tut. Die dann mit solchen Spielweisen vielleicht auch 2-3 Spieler wieder mehr mitnehmen und sei es, dass sie sehen, dass da ein Low-Budget-Youngster ihnen den Platz streitig machen kann.

Man konnte entsprechende Effekte letzten Samstag in der Mannschaft des VfL Bochum sehr gut beobachten. Die beiden Winter-Neuzugänge Masouras im Strurm und Krauß im zentralen Mittelfeld befanden sich in der Startelf und sie waren (neben Sissiko) die agilsten Spieler des VfL und obendrein die Matchwinner. Ich hatte den Eindruck, dass sie nicht nur die BVB-Spieler permanent unter Druck gesetzt haben, sondern auch ihre Mitspieler allein durch ihr Verhalten auf dem Platz mitgezogen haben.


Oder andere Experimente, wie bspw. - Sicherheit geht vor - bspw. Anton oder Süle mal auf den Sechser zu ziehen.

Anton ist bei den 96ern und in der U-Nationalmannschaft zwischen der IV- und der 6er-Position quasi hin- und her gependelt. Es wäre demnach kein Neuland für ihn.

Warum also nicht.


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