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Da bin ich bei Ricken/Kehl: Pro Interimstrainerlösung bis Saisonende (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 26.01.2025, 12:18 (vor 376 Tagen) @ CHS

Gilt genauso für Ricken und Mislintat.

Das ganze wirkt wie ein Hühnerhaufen, als wäre man völlig unvorbereitet in diese Situation geraten.


Kann man so oder so sehen. Wären schon vor Sahins Rauswurf Gespräche mit Alternativkandidaten geführt worden und wäre das an die Öffentlichkeit gekommen (wovon leider auszugehen ist), hätte es doch sofort geheißen „Sahin wird demontiert - BVB spricht schon mit seinem Nachfolger. Kein Vertrauen mehr in Sahin“ usw. usw. Und dieses Forum wäre ganz vorne mit dabeigewesen.


Ey, du kannst doch nicht hier die Vorgehensweise des BVB verteidigen? Das wäre unpatriotisch.

;-)

Sicherlich könnte man schon solche Gespräche führen. Gerade der BVB ist das häufig ein Paradebeispiel (Verpflichtung Stöger z.B.). Aber da es aktuell jemand gibt, der Gespräche nach Außen bringt (Mislintat?), wäre das gefährlich.

Es kommt auch darauf an, was man will. Ein Feuerwehrmann wie eben der Stöger (oder um es gefährlicher aussehen zu lassen wie Lattek) oder eine langfristige Lösung? Aktuell gehe ich davon aus, man sucht ein Feuerwehrmann und arbeitet für den Sommer an einer langfristige Lösung. Wir werden sehen.

Gruß

CHS

Was ich persönlich auch nach wie vor für die beste Vorgehensweise in dieser Situation halte.

Wenn die Trainer, die man im Visier hat, momentan nicht zur Verfügung stehen bzw. nicht in der laufenden Saison übernehmen wollen, müsste man nun jemanden verpflichten, von dem man im Grunde als nachhaltig arbeitendem Trainer nicht überzeugt ist. Die Gefahr ist dann groß, in einem Jahr in einer ähnlichen Situation zu sein wie jetzt.

Dann ist es in meinen Augen sinnvoller, jetzt alles auf Stabilisierung des Teams und Erreichen von Ergebnissen mithilfe eines Interimstrainers zu setzen und im Sommer mit einer Vorbereitungsphase und dem einen oder anderen hinzugekommenen Spieler Grundlagen für eine (wie auch immer geartete) Neuausrichtung zu schaffen.

Man kann sicherlich zurecht einwenden, dass man von Rose, Terzić oder Sahin auch überzeugt war und es hat dann nicht so zur Zufriedenheit der Clubführung funktioniert. Nur ist die aktuelle Situation nach meiner Einschätzung deutlich mehr mit der unter Bosz zu vergleichen und damit gefährlicher als unter Rose oder Terzić, als die Trainerwechsel zur jeweils neuen Saison (und Erreichung der Ziele der vorangegangenen Saison) erfolgten.

Im schlechtesten Fall würde man jetzt einen Trainer für 1,5 oder 2,5 Jahre verpflichten, die internationalen Plätze verpassen und so quasi vorbelastet in die Vorbereitung auf die neue Saison gehen. Die Enttäuschung wäre im Prinzip weiter präsent und daraus eine neue positive Grundstimmung mit entsprechenden Impulsen zu entwickeln dürfte relativ schwer werden. Unmöglich wäre es nicht, aber da gäbe es schon hohe Hürden.

Mit einem Interimstrainer bis zum Saisonende kann man es natürlich auch verpassen, die Saison noch einigermaßen zu retten. Aber diese Belastung wäre beim Start in die neue Spielzeit eben nicht vorhanden. Was sicherlich auch diejenigen Trainer wissen, die erst zur neuen Saison die Aufgabe übernehmen würden.

Man kann bestimmt dutzende Argumente gegen das seinerzeitige Vorgehen mit Stöger hervorbringen und auch zurecht auf den Faktor Glück verweisen. Aber es hat funktioniert; mit Favre konnte man dann mit freiem Kopf in Vorbereitung auf die neue Saison starten.


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