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Wie stark ist der BVB wirtschaftlich? (BVB)

Zaungast, Dienstag, 14.01.2025, 17:16 (vor 394 Tagen) @ Trainingskiebitz
bearbeitet von Zaungast, Dienstag, 14.01.2025, 17:34

Meiner Meinung nach spielen vor allem zwei Aspekte rein:

1. Der BVB tätigt als Verkaufsverein auch immer sehr hohe Reinvestitionen. Brandt, Reyna und Can sind mit ihren 4,5 bis 5,5 Jahren Vereinszugehörigkeit bereits die Oldies im Team, d.h. für die meisten extern verpflichteten Spieler werden noch hohe Abschreibungen fällig. Das ist für den EBITA egal, sorgt aber dafür, dass unter dem Strich nach einer ordentlichen Saison 2022/23 beispielsweise „nur“ 9,5 Mio. Gewinn übrig bleiben.
Gleichzeitig halten bei der steten Kaderumwälzung natürlich auch immer noch Berater und Staat die Hände auf.

2. Die enorm hohen Gehälter für Spieler aus der zweiten Reihe. Wir haben uns die letzten Jahre einige Spieler geleistet, die sportlich gemessen am Gehalt kaum Mehrwert geliefert haben. Daher finde ich es auch folgerichtig, dass der Kader diese Saison deutlich reduziert wurde und sich quantitiativ nun auf Augenhöhe mit beispielsweise Bayern, Leverkusen und Leipzig befindet.

Wie die Saison zeigt, hätten uns sicherlich ein bis zwei erfahrene Spieler mehr gut zu Gesicht gestanden, aber der Trend jedes Kadermitglied in die Pflicht zu nehmen ist richtig. Glaube unter normalen Umständen kommt jeder Profi auf eine angemessene Spielzeit.
Außergewöhnlich und frustrierend ist, dass uns diese Saison bereits das zweite Mal ~10 Spieler aus unserer Top18 ausgefallen sind. Mit Ausnahme Chelseas hätte das wohl jedes Team der Welt schwer getroffen. Punktuell wird man nun nachjustieren, aber wenn man am Ende aus dem laufenden Spiel heraus Geld erwirtschaften und nicht nur die Mannschaft bezahlen möchte, muss man vor allem an die Personalkosten ran. Und das am besten nicht indem man an der Top18 spart.
Das bedeutet dann aber auch weniger Öczan und Wolf, mehr Wätjen und Campbell. Nur sollten die Jugend möglichst nicht selbst ständig verletzt ausfallen um auch die nächsten Schritte gehen zu können.


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