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Lotta nicht zu Heidenheim (BVB)

chief wiggum, im schönen Münsterland, Donnerstag, 02.01.2025, 20:48 (vor 406 Tagen) @ CHS

Oh stimmt, wenn Leipzig den teuersten Transfer aller Drittligisten getätigt hat, ist ja alles gut und meine These klar widerlegt, die hatten bestimmt den Transferetat eines durchschnittlichen Drittligisten. Ansonsten bestätigst du doch meine These, dass neben der Audi-Werksmannschaft nur Zweitvertretungen in den Top 10 der Transfers sind, sie also klare wirtschaftliche Vorteile vor den anderen Drittligisten haben.


Aha, du hast die Behauptung aufgestellt, dass die Zweitvertretungen durch ihre Transfers bevorteilt sind. Nun habe ich Beispiele genannt, wo es halt keine Zweitvertretungen sind und schon hast du die nächste Ausrede (Werkteams). Kannst du auch eine Ausrede bei Kaiserslautern, Jahn Regensburg und KFC Uerdingen finden? Das sind nämlich die Plätze 11 bis 20. Übrigens, bis auf die ersten drei Plätze sind alle Transfers der dritten Liga unter einer Million Euro.

[...]

Gruß

CHS

Die hast mich absolut überzeugt. Wenn Leipzig und Uerdingen als Beispiele für seriöses Wirtschaften herhalten, erübrigt sich wirklich jede Diskussion. In der Regel sind Transfers in der Dritten Liga ablösefrei, weil man von der Hand in den Mund (und dem des Spielerberaters) lebt. Ingolstadt ist keine Ausrede, sondern eine 20% Tochter einer Tochter von Audi, der Quattro GmbH. Eigentümer des Stadions in Ingolstadt ist die Audi Immobilien Solutions und Betreiber Audi Event Solutions. Die Namensrechte an einem absolut häßlichen Stadion, das so gut wie keine Zuschauer anzieht, hat Audi für 5. Mio € gekauft. Der Chefsyndikus von Audi saß als Mitglied im Vorstand von Ingolstadt. Ich sehe da zumindest eher Tendenzen eines Werksclubs als eine Ausrede. Für dich scheint es ein normaler Verein wie Wolfsburg und Leverkusen zu sein.
Die Mehrheit der Clubs sind bei den aktuellen Gegebenheiten gar nicht in der Lage, Ablösen zu zahlen (außer sie wirtschaften wie RWE, 1860 et al.), weswegen die von dir genannten Mio-Ablösen eine absolute Ausnahme, sechsstellige Ablösen für die meisten Vereine auch unbezahlbar sind.
Blank kam aus der Leverkusener Jugend zum BVB, Kamara aus der Jugend von PSG, Braaf von Man City und Collins von Düsseldorf. Die kommen doch alle nicht zum BVB, weil sie die 3. Liga so geil finden, sondern weil sie glauben, eines Tages für die Profis aufzulaufen. Solche Spieler sind es doch, die unterstreichen, welchen Vorteil Profivertretungen haben. Die würden doch nicht in Verl, Cottbus oder Mannheim aufschlagen, die wüssten doch nicht einmal wo das liegt.
Aber ich glaube, wir kommen hier nicht zusammen. Ich bin der Meinung, dass Zweitvertretungen in Liga 3 einen unglaublichen Wettbewerbsvorteil gegenüber normalen Vereinen haben, der damit zusammenhängt, dass sie nicht wie der Rest der Liga wirtschaften müssen -dafür bekommen sie auch kein Fernsehgeld-, du siehst das anders.
Gruß zurück


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