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Nuri Şahin Tactics & Formations: Why Top Clubs Should Be Monitoring The Young Borussia Dortmund Coach [Englisch] (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 29.10.2024, 11:48 (vor 473 Tagen) @ homer73

An Sahins Konzept ist ja erstmal nichts Falsches.
Ich denke aber, wir haben die falschen Spieler dafür.
Da fehlt es an allen Ecken an technischer Fähigkeit und Spielverständnis, angefangen bei Kobel.
Ich habe neulich durch Zufall ein Reel von ManCity gesehen. Genau mit dem Spielaufbau vom eigenen Tor aus, wie Sahin sich das wohl vorstellt. Schnelles Kurzpassspiel vom eigenen Fünfer bis zum gegnerischen Strafraum und Haaland verwandelt. Sah schon schick aus. Mein erster Gedanke war, dass die Unseren sich dabei die Füße brechen würden.
Also kurz gesagt, Sahin muss doch erstmal gucken, was die Spieler können und danach seine Taktik ausrichten. Sukzessive müssen über mehrere Transferperioden dann passende Spieler für seine Idee vom Fußball verpflichtet werden.
Diesen Fußball mit dem vorhandenen Personal spielen zu lassen, halte ich für die falsche Herangehensweise.


In der Türkei wird er ja auch kaum die Spieler dazu gehabt haben.

Wobei man nicht außer acht lassen sollte, dass die jeweiligen Gegner (außer einer Handvoll Teams) sämtlich fußballerisch ebenfalls kein hohes Niveau besitzen. Man kann in dieser Liga durch gezielte Änderungen durchaus recht schnell etwas erreichen.

Nuri Sahin wollte dort eine entsprechende Spielausrichtung implementieren. Wenn sein Team dann nicht klar kam, hat er ‚den langen Ball‘ anwenden lassen.


Und er hatte hier immerhin fast 6 Monate Zeit, sich anzugucken, was er für Spieler hat/haben wird. Sich dann für eine unpassende Spielweise zu entscheiden... geradezu absurd.

Ob diese Spielwiese unpassend ist für den Kader, ziehe ich doch ein wenig in Zweifel. Sicherlich gibt es den einen oder anderen Spieler im Kader, der spielerisch-technisch und auch individualtaktisch eher limitiert ist. Für die große Mehrheit der Spieler gilt dies nach meiner Einschätzung nicht.

Die Mannschaft weist allerdings aus meiner Sicht eine latente Unsicherheit auf, was die Umsetzung der neuen Spielweise anbelangt. Was zu einem gewissen Teil auch normal ist zum jetzigen Zeitpunkt. Aus der Unsicherheit kann dann bei Rückschlägen im Spiel schnell Verunsicherung werden und damit sind individuelle Fehler vorprogrammiert, aus denen dann Gegentore resultieren.

Der Faktor Zeit spielt hier eine Rolle; ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass Sahin den Faktor des unbewussten (vielleicht auch bewussten) inneren Widerstandes bei dem einen oder anderen Spieler unterschätzt hat. Aus dem Arbeitsleben dürfte es vielen bekannt sein, dass neue Abläufe und Anforderungen nicht immer mit Begeisterung aufgenommen werden.

Hier ist mMn noch sehr viel an Übungs-, aber auch an Überzeugungsarbeit zu leisten. Ebenso werden aber konsequentere Personalentscheidungen notwendig sein. Wer sich als Sand im Getriebe erweist, der muss außen vor bleiben.


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