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Mitchell Weiser wird Teamkollege von Ramy Bensebaini (Fußball und Sport allgemein)

Matze_82, Rheinhessen, Montag, 21.10.2024, 17:41 (vor 471 Tagen) @ CF

Nationalmannschaften sind zum Glück mittlerweile obsolet,


Ist zum Glück Quatsch


Zum Glück hat er Recht.


Eben nicht. Wenn du mal außerhalb deiner eigenen kleinen Meinungs-Blase schaust, ist die Bedeutung der sowie die Begeisterung für die Nationalmannschaften weltweit ungebrochen und mitnichten werden sie irgendwo als obsolet angesehen.

zumindest in Ländern wie unserem,


s.o.

in dem Nationalismus unbedeutend ist.


Nationalmannschaften haben nichts mit Nationalismus zu tun. Also noch größerer Quatsch als oben


Natürlich haben sie das. Sonst würde man sie als das bezeichnen was sie sind: "Verbandsauswahlmannschaften". Die sogenannte "Nationalmannschaft" vertritt den DFB und nicht die Bundesrepublik Deutschland. Die Überhöhung einer Sportverbandsauswahl zu quasi Botschaftern eines Landes wie sie im Sport leider im Sprachgebrauch permanent stattfindet entspringt dem alten nationalistischen Geist als man Länderspiele auch noch als Nationenkämpfe bezeichnete.


Hihi. Mit dem letzten Satz versuchst du da eine antiquierte Begrifflichkeit reinzubringen, die bewusst assoziieren soll.
Nationalmannschaften vereinen Sportler einer Nation - nicht mehr und nicht weniger. Da kann man jetzt krampfhaft eine Überhöhung des Begriffs reintragen, aber im Grunde geht es heute einfach darum, sich in Länderspielen und -turnieren zu feiern. Wie sagte Johannes Rau einmal: "Ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet." Man kann die Dinge interpretieren wie man will, doch Nationalmannschaften haben für mich nichts mit Nationalismus zu tun, auch wenn es Nationen gibt, die den Sport (und nicht nur den Fussball, sondern im allgemeinen) als ihr "Ersatz-Schlachtfeld" betrachten, aber das ist deren Problem, das erstmal nichts mit dem Sport an sich zu tun hat.

Sehe ich auch so. Die EM hat doch mal wieder gezeigt, daß Fußball auch viele Menschen verschiedener Herkunft friedlich zusammenbringen kann. Wir waren ein guter Gastgeber, der sich weltoffen und positiv präsentiert hat. Da krampfhaft einen Zusammenhang mit dem Nationalismus in seiner negativen Ausprägung herzustellen halte ich persönlich für falsch.

Ich kann mich für meine Nationalmannschaft freuen und mich mit ihr und meinem Land identifizieren, ohne andere Nationen gleichzeitig abzuwerten. Ich finde wir waren nach 2006 auf einem guten Weg ein unverkrampfteres Verhältnis zu unserem Land zu entwickeln was ein positives "Wir-Gefühl" angeht. Durch die politischen Verwerfungen der letzten Jahre ist das leider wieder etwas kaputt gegangen...sieht man hier im Forum ja auch immer wieder deutlich.


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