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Mitchell Weiser wird Teamkollege von Ramy Bensebaini (Fußball und Sport allgemein)

Timo_89, Montag, 21.10.2024, 17:14 (vor 471 Tagen) @ Burgsmüller84

Vielleicht könnte man sich eine Sportart denken, in denen willkürliche Nationszugehörigkeitserklärungen überflüssig sind und die historisch großen Wettbewerbe zwischen Ländern ersetzt werden.

Warum lässt man es nicht einfach die "Märkte" oder in dem Fall die Zuschauer entscheiden, die das alles ja aktiv und passive finanzieren? Wenn niemand die EM oder WM gucken würde, würden sie vielleicht verschwinden. Wie in den obigen Zahlen dargelegt ist, steigt das Interesse aber sogar noch. Warum sollte man diese Wettbewerbe ersetzen?

Und schau dir auch mal die Meinung der Spieler selbst an. Es ist für viele das Größte für die Nation zu spielen. Ein WM Titel ist einfach der Olymp für jeden Fußballer. Man wächst damit auf, es ist Fußballhistorie, es gibt so viele große Geschichten, Spiele und Momente. Was ist daran eigentlich falsch, wenn es doch einfach nur ein sportlicher Wettbewerb ist, den viele Menschen sich gern anschauen? Und über den ganz nebenbei noch sich viele Menschen rund um die Spiele begegnen?

Im Kapitalismus wäre die logische Entwicklung, dass Verbands-Länder-Wettbewerbe denen der Clubs Platz machen müssen. Jedes Jahr Club-WM wird vermutlich irgendwann so viel profitabler wirken, dass Länderspiele nicht mehr als ernsthafte Konkurrenz erscheinen.

Ne, das sehe ich auch überhaupt nicht. Im Kapitalismus werden die jeweiligen Verbände parallel versuchen das Beste für sich und ihre Mitglieder rauszuholen und genau das ist ja auch, wie es aktuell läuft.

Und scheint ja nicht schlecht zu laufen. Aus der FAZ:

So umstritten die Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar auch war: Für die FIFA war sie finanziell ein voller Erfolg. Der Fußball-Weltverband mit Sitz in Zürich erzielte im WM-Jahr 2022 Einnahmen von 5,8 Milliarden Dollar. Das ist fast ein Viertel mehr als im Jahr 2018, als das Fußballturnier in Russland stattfand. Der größte Teil des Umsatzes kam aus dem Verkauf der Fernsehübertragungsrechte gefolgt von Marketing- und Lizenzeinnahmen sowie Ticketverkäufen. Als Nettogewinn blieben 2,4 Milliarden Dollar hängen.

Vermutlich wird die FIFA dann eher drauf drängen auch die WM alle zwei Jahre spielen zu lassen. Ob das gut ist, lasse ich mal dahin gestellt. Aber das grundsätzliche Interesse an Nationalmannschaftswettbewerben ist doch ganz klar gegeben.


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