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Knie-OP: Boey fehlt dem FC Bayern erneut lange (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 17.09.2024, 01:42 (vor 507 Tagen) @ Kayldall

Ist ja auch schwierig für Eberl. Bayern sagt, die Vorgänger(Kahn/Hasan) haben Mist gebaut mit zu hohen Gehältern und gleichzeitig verpflichtet man aber selbst einen Harry Kane, der nicht gerade für Erdnüsse spielt. Jetzt gibt man Topleute ab mit De Ligt um Gehalt zu sparen, womit die Fans aus sportlicher Sicht nicht so einverstanden waren.

Bei Bayern muss seit jeher jede finanzielle Handlung des Vorstandes, die ‚im Gesamtpaket’ über eine bestimmte Summe hinausgeht, vom Aufsichtsrat genehmigt werden. Bis Anfang 2023 lautete diese Summe € 25 Mio, seitdem liegt sie bei € 50 Mio.

Brazzo und Kahn haben sicherlich schwerwiegende Fehler begangen. Dazu gehören auch die Vertragsverlängerungen mit Kimmich, Goretzka, Gnabry und Coman zu sehr üppigen Konditionen. Zum Zeitpunkt dieser Vertragsverlängerungen und auch von Spielerverpflichtungen wie z.B. der von de Ligt mussten diese den Regeln entsprechend allerdings sämtlich vom Aufsichtsrat abgesegnet werden.

Durchgängiges Mitglied des Aufsichtsrates war Uli Hoeneß; einziges Mitglied aus dem Bereich Profifußball (Rummenigge gehörte zu dieser Zeit dem Gremium nicht mehr an und stieß erst nach Kahns und Brazzos Demission wieder dazu), dessen Stimme sportliche Belange betreffend seit jeher höchstes Gewicht hat.

Es ist also nicht so, dass man damals nichts von Brazzos und Olis Entscheidungen gewusst hätte bzw. diese nicht hätte verhindern können.

Das Kernproblem der Bayern hinsichtlich der Gehaltsstruktur ist nicht, dass einzelne absolute Topleistungsträger extrem hohe Gehälter erhalten. Manuel Neuer oder Thomas Müller sind über 12 oder 15 Jahre in diese Dimensionen hineingewachsen, was hinsichtlich ihrer Leistungen in dieser Zeit auch absolut nachzuvollziehen ist. Das galt auch entsprechend für z.B. Robert Lewandowski. Ebenso nachzuvollziehen ist es, einen Harry Kane für ein entsprechendes Salär zu holen. Zum einen wäre er wohl anders wohl kaum zum FC Bayern gewechselt, zum anderen liefert er auch entsprechend ab.

Das Problem ist vielmehr, dass man durch die o.g. Vertragsverlängerungen zu deutlich verbesserten Konditionen sportlich eher falsch eingeschätzte oder infolge ihrer Verletzungsanfälligkeit häufig ausfallende Spieler auf ein in Relation viel zu hohes Gehaltsniveau gehievt hat. Hier ist Gehalt gebunden, was man z.B. besser für die Gehaltsanpassung Musialas gebrauchen könnte.


Musiala soll verlängert werden, aber natürlich will man keine zu hohen Gehälter vereinbaren wie die Vorgänger. So talentiert wie der ist, wird der aber nicht für ein so niedriges Gehalt verlängern wollen. Warum auch? Musiala könnte genau so gut zu Real Madrid gehen und wie Kroos erfolgreicher sein als bei Bayern und trotzdem deutlich mehr verdienen.

Bei Musiala wird man ‚all in‘ gehen.

Die Schwierigkeit wird nur sein, dass Musiala in einer Mannschaft spielen wollen dürfte, die auch jede Saison um den CL-Titel mitspielt und die CL auch gewinnen kann. Wozu Bayern noch den einen oder andern Topspieler benötigen dürfte, z.B. Wirtz.

Wird alles nicht so einfach für Eberl.


Genau das ist Eberls Problem! Die Bayern wollen Musiala verlängern, aber sie wollen nicht entsprechend zahlen, wie immer halt. Eberl ist derjenige, der beide Wünsche nun erfolgreich unter einen Hut bekommen soll.

Eberls Problem sitzt am Tegernsee.

Was er allerdings vorher hätte wissen müssen.


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