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Keine Schmierenkömodie sondern gut gemacht (BVB)

laufendessen, Dortmund, Freitag, 14.06.2024, 10:11 (vor 612 Tagen) @ DomJay

Ich würde tatsächlich gänzlich gegenhalten. Mittlerweile, auch durch das Video, sollte man sehen das war alles entschieden weit vor dem Tag, an dem es verkündet wurde.

Der Eindruck, den hier auch so mancher artikuliert hatte, war auch eine gefühlte Terzic Abschiedsrunde in Wembley. Und diese Möglichkeit sollte man tatsächlich nicht außer acht lassen.

Für uns, die sehr leicht Edin die Eignung für das dominante Spiel oft absprachen - auch ich habe das nichts anderes geschrieben - ist immer öfter der Mensch verloren gegangen.

Was muss die Hinrunde, Winterpause und Rückrund für ein unglaublicher Druck auf Edin Terzic ausgeübt haben? Dazu noch die offenbar ständige Konfrontation im Team, Zweifel vielleicht irgendwann auch Selbstzweifel. Und dann bleibt da jemand, der sich vielleicht tatsächlich selbst schütz. Vor allem aber jemand, der sich immer öffentlich weniger wichtig nahm als den Verein und dem man das auch nicht-öffentlich attestiert.

So ist das Szenario nun keine Komödie, sondern ein Season Finale von Doctor Who. Unser Trainer geht hier durch die Vordertür mit seinem Erzählstück und das ist etwas, dass außer Klopp niemand hatte. Und meiner Meinung nach, es ist verdient.

Und der Königsmörder? Er ist es, der die Hintertüre nutzen muss, der hier wahrscheinlich still und ohne Statement seinen Vertrag beendet, alleine am Torpfosten saß während wir seelig an Morey, Wolf und Marco inmitten der Süd denken wie man auch gehen kann. Auch das, ist ein Bild dieses Finales.

Danke, das entspricht so ziemlich meiner Bewertung. Der Abgang von Edin stand lange fest. Es gibt nochmal ein letztes, emotionales Video von ihm. Es scheint sich die Lesart durchgesetzt zu haben, dass er 2023 die Meisterschaft fast gewonnen hätte (ich sage immer noch, dass er sie verloren hat) und im Grunde eine erfolgreiche Zeit hatte.
Wann wäre ein besserer Zeitpunkt gewesen? Vor dem Hummels-Interview hätte man an die Öffentlichkeit gehen können. Aber was wäre das dann für ein Finale in Wembley geworden?
Als Sahin und Bender gekommen sind, habe ich schon gesagt, dass Sahin nicht kommt, um Co-Trainer zu sein. Ich vermute, da stand fest, dass Edin zum Saisonende geht.

Letztlich bleibt die Frage, ob es heute überhaupt noch möglich ist, sich im Profi-Geschäft solche Sentimentalitäten zu leisten. Ein Trainer von der Tribüne. Eigentlich kann das nur schiefgehen. Leider.


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