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Hertha-Gesellschafter 777 Partners faktisch insolvent? (Fußball und Sport allgemein)

Cthulhu, Essen, Dienstag, 21.05.2024, 14:09 (vor 622 Tagen) @ koom

Wobei man aber auch sagen muss, dass die Heidenheims, Darmstadts, Paulis und Kiels auch nicht so legendär dämlich sind, wie der HSV.
Sechs Jahre zweite Liga, schlechteste Platzierung ist der vierte Platz.


Hmhm... ich würde da Hamburg nicht so runtermachen. Aufsteigen ist fucking schwierig, gerade für einen Klub dieser Größe. Man hat strukturell alles dafür getan, dass die Zweite Liga ein Fleischwolf ist. Vor einer Saison will die halbe Liga aufsteigen, die andere nicht absteigen. Da ist kein Klub dabei, der sich sagt, dass Platz 8 voll töfte wäre.

Der HSV hat viele Zuschauer und die bringen auch Geld, aber das wird kaum die Mehrkosten decken, die der HSV wegen diesen vielen Zuschauern (Sicherheit, Schmutz, Stadionunterhalt) hat. Ein Spieler beim HSV wird zudem mehr Gehalt verlangen als bspw. von Pauli oder Kiel. Ohne notwendigerweise auch mehr Leistung zu bringen.

Und selbst wenn mal alles läuft, dann spielt so ein Klub eben 34 Spieltage offensiv, dominant, weil er Punkte und Tore machen muss. Und kommt mit Pech dann nur in die Relegation. Wo er auf eine individuell häufig überlegenere Elf trifft, die jetzt in 2 Spielen eine ganze Saison noch retten kann. Während der HSV in diesen Spielen eine ganze ruinieren kann. Der HSV spielte dabei 34 Spieltage lang gegen Gegner, die individuell maximal gleichwertig waren. Und öfter auch gegen Teams, die ihrerseits mitgespielt haben. Und trifft nun auf eine individuell stärkere Elf, die 34 Spieltage gegen ihrerseits ihr überlegende Mannschaften gespielt haben, wo sie spätestens in den letzten Wochen öfter einfach hinten drin standen.

Der Bundesligist hatte also Wochen der Übung auf hohem Niveau für diese Relegationsspiele. Wohingegen der Zweitligist eine total andere Aufgabe bekommt.

Deswegen bin ich mit "dämlich" sehr vorsichtig. ;-)

Ich nicht. Wer in sechs Saisons vier mal nach der Hinrunde auf einem direkten Aufstiegsplatz steht und am Ende immer wieder maximal in der Relegation landet, der darf, meiner Meinung nach, auch als zu dämlich bezeichnet werden. :-)

Das die Relegation dann ein anderes Thema ist, ist klar, der Zweitligist setzt sich nicht ohne Grund nur selten durch, aber der HSV zeigt eigentlich schon oft genug, dass es nicht an der individuellen Klasse der Mannschaft liegt.

Mittlerweile hat man vermutlich aber auch das Problem des häufigen Scheiterns, war ja bei uns bei den Pokalfinals irgendwann auch nicht mehr anders und das wird dann extra gefährlich.


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