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Leverkusen ist das stärkste ohne die 50+1-Regel (Fußball und Sport allgemein)

Cthulhu, Essen, Freitag, 05.04.2024, 08:11 (vor 667 Tagen) @ markus

Abgesehen davon ist das Mimimi bzgl. der Unterstützung durch Bayer aus meiner Sicht eh irrelevant, wenn der BVB - wie hier berichtet - allein vom Trikotsponsor mehr Geld erhaält als Leverkusen von Bayer Bayer.


Ich finde es allerdings eine schräge Logik, die Missachtung von 50+1 solange für okay zu befinden, wie man selbst finanziell noch nicht überholt wird. Man sollte schon das Gesamte sehen. Anstelle von Leverkusen, Hoffenheim und Leipzig könnten Traditionsvereine stehen. Davon gibt es in Liga 2 genügend, nur sind halt drei Plätze in Liga 1 durch die o.g. Plastikclubs belegt. Insofern wird zwar nicht der BVB bedroht. Aber halt andere Vereine.

Das ist grundsätzlich richtig, es wäre schön, wenn die Plätze von Hoffenheim, Wolfsburg und Leipzig frei würden. Grade Leipzig "blockiert" ja nicht nur einen Platz in der Bundesliga sondern haben auch schon Köln, Freiburg und Mönchengladbach quasi ein Jahr Champions League gekostet.

Seitdem RB mit in der Liga ist, sind etwa 40% der Plätze für die Champions League an Clubs gegangen, die sich nicht an 50+1 halten müssen. 50% der Plätze gingen, wenig überraschend, an Bayern und Dortmund.

Das finde ich ein mindestens genau so großes Problem, zumal die Plätze "von" Hamburg, Gelsenkirchen, Hannover oder Karlsruhe aktuell auch u.a. von Bochum, Heidenheim, Darmstadt oder Mainz belegt werden, letzte Saison sind Darmstadt und Heidenheim aufgestiegen, diese Saison werden es St. Pauli und sehr wahrscheinlich Kiel.
Es ist kaum mehr möglich, ohne externe Zuwendungen in der Champions League zu landen. Hier ist eine vollständige Liste der 50+1 konformen Vereine außer Borussia und Bayern, die sich seit 2016/17 über die Liga für die Champions League qualifizieren konnten:

Mönchengladbach
Union Berlin
S04

Natürlich keiner davon mehr als doppelt, einer der Clubs arbeitet ja sogar daran, endlich wieder Regionalliga West spielen zu können. Es ist halt auch Teil der großen Ungleichheit in der Liga, dass die lukrativen Wettbewerbe durch zwei Großclubs, RB-Leipzig und einen Verein, der zumindest keinerlei finanzielle Risiken hat, belegt werden.
Stuttgart wird jetzt wohl einmal in diese Riege einbrechen, aber ich denke, das wird auch nicht nachhaltig sein, 1-2 Leistungsträger werden gehen und dann müssen die erstmal die Leistung von dieser Saison wiederholen...


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