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Man stelle sich Borussia Dortmund… (BVB)

koom, Donnerstag, 29.02.2024, 09:48 (vor 721 Tagen) @ venus

Gute Besserung weiterhin. :-)


Wie die meisten Analogien hinkt es natürlich, aber ich mag Analogien und Relationen und schaue eher auf die Kernidee dahinter, anstatt an Details rumzukritteln.

In der Wirtschaft hast du auch gerne mal das Problem, dass die Anführer, die bspw. ein Startup groß gemacht haben, die falschen Anführer dafür sind, wenn die Firma ihre "Startup"-Phase verlässt. Auf den BVB gemünzt: Watzke hat die Krise gemanaged durch wirtschaftliche vernünftige Entscheidungen und einem Voll-Glückstreffer mit Klopp, der über seine Schaffenszeit hinweg den BVB auf ein höheres Niveau geschoben hat.

Ein bisserl erscheint es mir so, dass Watzke langsam daran arbeitet, "sein" Baby in neue, gute Hände zu legen. Keine "Leute von aussen", sondern die, die er kennt, die hier groß wurden. Oder die groß werden. Deswegen sind Terzic, Kehl, Sahin, Bender primär hier, auch die ganzen anderen Gefolgsleute auf ihren diversen Botschafter- und Beraterposten.

Das ähnelt ein wenig dem, was Hoeneß und Rummenigge versucht haben, als sie die Geschicke des FC Bayern in die Hände von Kahn und Salihamidzic legen wollten, mit Nagelsmann zudem einen Münchner als Trainer. Sehr reizvoll.

neu eingestellte Mitarbeiter finden mittlerweile ein ganz anderes Betriebsklima vor, und orientieren sich natürlich irgendwie auch daran.
Die Produktivität und Kreativität leidet darunter sehr, das Produkt lebt rational gesehen eigentlich nur noch von seinem früheren guten Image.

Richtig. Der BVB lebte lange von Klopp, aber auch Tuchels Fähigkeiten, Talente zu entwickeln und stark zu machen. Und natürlich das diesen kaum Steine in den Weg gelegt werden, wenn sie weg wollen. Aber einerseits scheint man gerade BVB seitig nicht mehr ganz so sehr auf Talentsuche zu gehen oder bekommt diese nicht mehr, weil es spielerisch die letzten Jahre sehr dürftig wurde.

Die Situation ist nicht ungefährlich. Der Kader ist nicht schlecht, müsste aber viel besser zusammenspielen und erfolgreicher sein für die Kosten, die er verschlingt. Man kann sich auch nur wenig auf "Talente" berufen, wenn der Großteil der Spieler gestandene Fußballprofis sind, teilweise mit Meistertiteln ausgestattet. Die Stimmung ist demzufolge auch schlecht.


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