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Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte (Fußball und Sport allgemein)

Jurist, Dienstag, 13.02.2024, 21:17 (vor 720 Tagen) @ markus

Ich frage mich, ob das verhandlungspsycholigisch ein realistisches Ergebnis ist.

Schauen wir uns doch mal die Hintergründe an: man startet Ausschreibungen und hat mir Blackstone, CVC, EQT und noch jemanden (KKR?) richtige Powerhouses im Rennen.

Dann hat man sein eigenes Gremium nicht im Griff und stoppt den Prozess, um kurz danach nur noch mit zweien zu verhandeln. Die Proteste waren zu dem Zeitpunkt bereits deutlich vernehmbar. Trotzdem bekommt man eine 2/3-Mehrheit. Warum? Weil das so ein toller Deal ist und die Gegenargumente irrelevant sind? Wohl kaum. Deutlich wahrscheinlicher ist, dass eine Reihe von Vereinen der Exitus droht.

Dann gibt es die erwarteten Proteste und ein Bieter springt ab. Wozu führt das? Dass CVC wackelt? Oder ist die Position von CVC gestärkt? Was hat die DFL jetzt noch für einen Hebel? Daher erachte ich es als überwiegend wahrscheinlich, dass dieses Outcome die Position der DFL massiv geschädigt hat. Mit einem Bieter zu verhandeln ist die Hölle, wenn der Bieter vermutet, dass man der einzige Bieter ist. Wenn der Bieter das weiß und man Kontraktionszwang hat, kann man noch mit Abbruch der Gespräche drohen und auf gute Beziehungen verweisen, aber wird man einmal hart gechallenget, ist man nur noch Sekretär des Bieters beim Ausgestalten des Vertrages.


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