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Benzema will Al-Ittihad vorläufig verlassen (Fußball und Sport allgemein)

SebWagn, HH Harvestehude, Dienstag, 23.01.2024, 20:33 (vor 738 Tagen) @ Ulrich

Wie hätte er es den gerne wie man sich um ihn kümmert? Nicht genug Nutten? Manchmal Frage ich mich wirklich was aus solchen Menschen geworden wäre könnten sie nicht Fußball spielen.


Speziell in Saudi-Arabien ist eigentlich immer klar, dass sich dort arbeitende Ausländer hinten einsortieren müssen. Das gilt selbst für hoch qualifizierte Fachkräfte. Im Vergleich zu saudischen (männlichen) Staatsbürgern ist deren Stellung niedriger, und das macht man ihnen auch klar. Ggf. hat ein Ronaldo hier eine Ausnahmestellung. Aber andere bekannte Fußballer halt nicht. Das sind Arbeitskräfte, die sollen einfach ihren Job machen und sonst nichts.

In dem Wüstenstaat gibt es keine Bars und keine Kinos. In den Restaurants essen Männer und Familien in getrennten Bereichen. Im Männerbereich einfach mal jemanden anquatschen? Selbst in der als vergleichsweise liberal geltenden Hafenstadt Dschidda undenkbar. Mal beim Nachbarn klingeln, wenn das Salz alle ist, und hoffen, dass sich ein Gespräch ergibt? Ebenso undenkbar. Für solche Fälle gibt es im Erdgeschoss eines jeden Hochhauses einen Mini-Supermarkt. Saudi-Arabien kennenzulernen ist eine Herausforderung: Wochenendausflüge aufs Land müssen beantragt werden, wenn sie die Grenze eines Bezirks überschreiten, teils werden Reisende von der Autobahnpolizei begleitet und beobachtet.

Rund die Hälfte der Bewohner von Dschidda und Riad sind ausländische Arbeiter. Den Lebensstil der Saudis sollen sie unter keinen Umständen stören oder beeinflussen. Kontakt zwischen Ausländern und Einheimischen ist deshalb nicht erwünscht. Die Häuser der Saudis sind von Mauern umgeben, die Fenster sind verspiegelt, damit niemand die Frauen sehen kann, die sich innerhalb der eigenen vier Wände unverschleiert bewegen. Die meisten Ausländer leben abgeschottet in geschlossenen Wohneinheiten - Fachkräfte in luxuriösen Ressorts im Zentrum, einfache Arbeiter in eingezäunten Baracken am Stadtrand. Dort bleiben die Staatsbürger eines Landes meist unter sich. Deutsche gibt es aber kaum in Dschidda. Deshalb lebte Riethmaier in einem gewöhnlichen Wohnhaus.


https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/das-leben-in-saudi-arabien-15314177.html


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