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Nicht ganz richtig (BVB)

bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 11.01.2024, 15:56 (vor 770 Tagen) @ Tutti


Es jetzt aber Du hinzubiegen, dass die Verpflichtung Meuniers alternativlos war, ist lächerlich.


Andersherum, jetzt aber im NAchhinein zu behaupten es wäre für jeden ersichtlich gewesen welch Wertsteigerungspotenzial Hakimi hatte ist doch genauso Hanebüchen.

Man hätte Ihn ja auch gerne behalten, aber (Achtung Milchmädchenrechnungsalarm) :
1. Musste man sich zeitig um nen Hakimi Ersatz bemühen, weil Real Ihn im Winter eben noch nicht verkaufen wollte.
2. Wären 45 Mios Ablöse, plus 10 Mios Gehalt plus Handgeld fällig gewesen
3. Spinnt man die Zahlen weiter wäre Hakimi ein Jahr später eingefallen wie geil er PSG findet und wir hätten dann 68 Mios bekommen, von denen wir ca. 40 in einen "Ersatz" hätten investieren können....
4. So wie hier über den BVB gedacht wird, hätte man davon eh nur Rotz verpflichtet.....
5. Ist alles spekulativ, aber ein Hakimi tickt da ähnlich wie ein Haaland,Sancho oder Bellingham, der BVB ist da ne Station...
6. Die Beraterkosten..... regelmäßig wird über diese gekotzt, aber nen Hakimi, der nen Arsch voll Unkosten bedeutet hätte und auch kaum länger als eine,maximal 2 weitere Saisons bei uns geblieben wäre, da ist das ganz natürlich egal.....
7. Hätten Zorc all dies schon vor 4 Jahren gewusst, hätten wir derzeit wohl eher keinen Meunier hier.... aber nen Hakimi auch nicht......

Hinterher ist man immer schlauer....


Sehe ich nicht so.

Hakimi hat sich bei uns zum Unterschiedspieler entwickelt, dazu am Beginn seiner Karriere stehend, wäre eine Investition auf Jahre gewesen.

Eben nicht.
Welcher Unterschiedsspieler ist den auf Jahre bei uns geblieben?
Reus....
Und der wird hier regelmäßig zur Minna gemacht.

Meunier war von Anfang an ein lahmer Gaul, weil von vornherein klar war, dass er das Geld, das wir in ihn investieren, nicht wieder einspielt.

Wieso? Schlägt er ein, warum sollten wir ihn direkt wieder abgeben? Behalten wir ihn dann aber, reduziert sich sein Marktwert mit jedem Jahr, das er bleibt, aufgrund seines bereits fortgeschrittenen Alters.

Naja, Spieler wie Meunier werden eben nicht verpflichtet um weiterverkauft zu werden.
Dass muss langsam mal aus den Köpfen raus.
Der sollte für 3-4 Jahr Ruhe und Stabilität auf der RV Seite bringen.
So wie eigentlich jeder Transfer jenseits der 35 eher dazu gedacht sein dürfte länger bei uns zu bleiben.
Und Meunier ist dann meiner Meinung nach auch deutlich schlechter gemacht worden als er ist.
siehe eins weiter...

Schlägt er nicht ein, der Fall ist eingetreten, bedarf keiner weiteren Ausführung. Die hieraus resultierenden Folgen konnten wir alle mitverfolgen.

Was war denn?
Er war nicht der erhoffte "Heilsbringer" auf Rechts?
Welch Überraschung wenn man dauernd mit Piszu (Legende) oder dem Turbo Hakimi verglichen wird.
Denn das war nämlich auch mit ein Grund warum man Meunier wollte.
Die AV waren bei uns ziemlich offensiv unterwegs, man wollte aber defensive Stabilität.
Dass dies in einer sehr turbulenten Zeit mit Trainerwechseln, Verletzungen usw. für Meunier nicht passte, ja, das sieht man dann im nachhinein.
Das Problem welches ich grundsätzlich sehe ist eben dass gehobener Bundesligaschnitt hier direkt zerlegt wird.
Siehe Ryerson,Toprak,Castro,Özcan,Wolf....
Die werden direkt mit den Besten Ihrer Zunft die je beim BVB gespielt haben verglichen und kacken dann natürlich ab.
Und nein, damit will ich nicht rechtfertigen dass es (zu) viele Fehltransfers gab, aber im Zeit/Preis Kontext haben die meisten Verpflichtungen schon Sinn ergeben, auch wenn das die Forenmanager später anders sehen und von Flop mit Ansage reden...

Spekulativ ist jeder Gedanke, der nicht zum Vollzug kommt.

Sicher

Meine Kritik zielt abseits vom konkreten Versäumnis auch in die Richtung, dass wir einerseits bei höheren Investitionen für einen offensichtlich starken Spieler aus dem obersten Regal, sofort kalte Füße bekommen, aber beinahe kopflos über Jahre kaum geringere Summen für biedere Bundesliga Kost raushauen.

Das Problem ist einfach (zb jetzt bei den 60 Bellingham Mios), Du kannst davon einen Spieler kaufen, der Dich evtl. weiterbringt, aber der will dann auch 15 Mio an Gehalt.

Rechne nur einmal durch, was uns allein die RV Position gekostet hat, weil wir uns nicht an die bei Handwerkern beliebte Regel gehalten haben, wer billig kauft, kauft zweimal. Und Meunier war nicht einmal billig!

Grundsätzlich seit Hakimis Abgang so ca. 40-50 Mios inkl. Gehälter.
Nur, Hakimi wäre jetzt höchstwahrscheinlich eh nicht mehr hier und da sind wir dann wieder bei den Milchmädchenrechnungen.
45 Mio Ablöse, 20 Mio Gehalt für 2 Jahre, 10 Mio Handgeld, dann 70 Mio Ablöse bekommen, davon können wir ca. 40 Mio Ablöse raushauen usw....

Es versteht sich von selbst, dass nicht jeder Transfer sitzen kann, aber die Häufigkeit in der wir quasi mit Ansage den berühmten Griff ins Klo tätigen / getätigt haben, geht auf keine Kuhhaut mehr.

Diese Ansage kacke kann ich ehrlich gesagt nicht mehr hören...
Jeder Manager hier im Forum weiss es besser, ist beruflich aber nicht mal in dem Business tätig

Dies ist nicht nur nicht nachhaltig, es schränkt auch unseren Handlungsspielraum massiv ein. Das haben wir die letzten Jahre doch erlebt an den Beispielen Schürrle, Götze, Schulz, Meunier und Konsorten.

Aber dann herzugehen und festzustellen, für Spieler wie Hakimi fehlte das Geld. Warum fehlte denn das Geld, das ist doch die viel entscheidendere Frage?!

Vielleicht sollten wir künftig einfach einen Schürrle, Schulz oder Wolf weniger einkaufen, dann reicht unser Geld auch noch für einen Hakimi.

Wenn dann muss man 2 der Spieler für einen Hakimi einsparen und dass dann noch zur selben Zeit.
Wolf mit in die Aufzählung zu setzen ist übrigens richtiger Schmarrn, der ist nen Kaderspieler, also Ersatz. Oder bräuchte man den für nen Hakimi nicht.
Und Schulz spielte LV als Guerreiro wechseln wollte und Schmelle verletzt war.

Und bevor Du mir mit Festgeldkonto kommst.....
Wir sind nicht der FCB.....
Wobei, das Finanzamt hätte sicherlich seine pure Freude gehabt.


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