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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 25.12.2023 (Fußball und Sport allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Montag, 25.12.2023, 06:00 (vor 767 Tagen)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Marcello, Ruhrpott-Metropole, Dienstag, 26.12.2023, 00:30 (vor 767 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Darauf erstmal einen Balljungen schubsen..

tobi002, Dortmund, Mittwoch, 27.12.2023, 17:54 (vor 765 Tagen) @ Marcello

https://www.spiegel.de/sport/fussball/premier-league-bernd-leno-geraet-mit-balljungen-aneinander-und-entschuldigt-sich-niederlage-fuer-fulham-a-8cb1518c-5255...

;)

Torwart Bernd Leno hat am Boxing Day in England für eine Aufregerszene mit einem Balljungen gesorgt – und sich sofort entschuldigt. Der neunmalige deutsche Fußball-Nationalspieler des FC Fulham hatte dem Helfer während des 0:3 seines Clubs am Dienstag beim AFC Bournemouth den Ball harsch aus der Hand genommen und ihn auch berührt. Während der nächsten Spielunterbrechung war zu sehen, wie Leno den Balljungen umarmte.

Schon wieder Ärger zwischen einem Spieler und einen Balljungen?

Franke, Mittwoch, 27.12.2023, 19:38 (vor 765 Tagen) @ tobi002

https://www.spiegel.de/sport/fussball/premier-league-bernd-leno-geraet-mit-balljungen-aneinander-und-entschuldigt-sich-niederlage-fuer-fulham-a-8cb1518c-5255...

;)

Torwart Bernd Leno hat am Boxing Day in England für eine Aufregerszene mit einem Balljungen gesorgt – und sich sofort entschuldigt. Der neunmalige deutsche Fußball-Nationalspieler des FC Fulham hatte dem Helfer während des 0:3 seines Clubs am Dienstag beim AFC Bournemouth den Ball harsch aus der Hand genommen und ihn auch berührt. Während der nächsten Spielunterbrechung war zu sehen, wie Leno den Balljungen umarmte.


Wann machen die mal einen Streik?

Darauf erstmal einen Balljungen schubsen..

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 27.12.2023, 17:59 (vor 765 Tagen) @ tobi002

wie Leno den Balljungen umarmte.

Uh das macht es ja auch nicht unbedingt besser

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Bounty, Dienstag, 26.12.2023, 19:24 (vor 766 Tagen) @ Marcello

Ist die Aussage nicht schon älter? Meine mich zu Erinnern dass schonmal vor ein paar Monaten gehört zu haben.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

koom, Dienstag, 26.12.2023, 16:37 (vor 766 Tagen) @ Marcello

Der Fc fulham spielt dabei weniger eine Rolle bei seiner Aussage. Was er meint ist, dass der langjährige Tabellenzweite Dortmund (und letztes Jahr Fast-Meister) kaum eine Rolle spielt in der Wahrnehmung. Man kennt den Verein, vielleicht 1-2 Spieler, das wars.

Jetzt mal rübergeschwenkt zu den Topklubs der PL, bspw. Liverpool (momentan ja quasi sowas wie der Serien-Zweite), Chelsea, ManU, Arsenal... da kennt man in der Regel schon ein paar mehr Spieler.

Das hat verschiedene Gründe. Geht auch nicht gegen Dortmund im Speziellen, sondern einfach die Bundesliga: Die ist ausgesprochen beliebig geworden. Meister wird nur Bayern, dahinter sind 1-2 Vereine festgezimmert, ansonsten ist alles komplett offen und die Hälfte der Klubs haben eine internationale Historie von Null.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Hatebreed, Dienstag, 26.12.2023, 15:45 (vor 766 Tagen) @ Marcello
bearbeitet von Hatebreed, Dienstag, 26.12.2023, 15:49

Ich muss ehrlich sagen:

Ich habe mich mal mehr für die PL interessiert - das hat aber sehr stark nachgelassen.
Neben den BVB und CL Spielen, gucke ich mir mittlerweile lieber den heimischen Amateurfußball an - und am TV dann doch lieber andere Sportarten (NFL/MMA). Schon lange keine PL mehr geschaut.

Der Boxing Day hat bei mir überhaupt keine Tradition: Weihnachten waren und sind wir immer komplett mit der Familie eingepannt.

Und um zurück zu Leno zu kommen: Obwohl sehr fußballinteressiert, wäre ich jetzt im Leben nicht drauf gekommen, dass er bei Fulham spielt. Einen anderen Fulham Spieler kann ich nicht benennen.

Mir ist es eigentlich egal, ob die Engländer Spieler von uns kennen. Viele werden mit Sicherheit zuerst die "yellow wall" benennen, wenn man auf uns zu sprechen kommt und die Stehplätze. Das war ja auch ein riesiges Thema in England, dass wir CL-Tickets für Auswärtsfans für 18,50€ verkaufen.

--
Block 24

Stimmt auch nicht

SebWagn, HH Harvestehude, Dienstag, 26.12.2023, 15:25 (vor 766 Tagen) @ Marcello

https://www.fotmob.com/embed/news/01hjdzd0vkep-Leno-erkl%C3%A4rt-am-Beispiel-BVB%3A-So-gering-ist-der-Stellenwert-der-Bundesliga-in-England

ein echter Schenkelklopfer von Leno.

Englische Arbeitskollegen aus London (2x West Ham und einer Watford Fan) würden auf Anhieb ein paar Spieler von uns nennen können, ebenso natürlich Bayern aber auch von Leverkusen.

Das Ding ist letztlich auch, dass die richtige Fußball-Fans sind, die jahrelang ihre Vereine unterstützen.

Die Aussage von Leno wird aber in Bezug auf die normalen Zuschauer und Event-Gänger dort 100% zustimmen, die sich nicht mit dem Fußball allgemein beschäftigen. Ist auch nicht schlimm.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Smeller, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 14:42 (vor 766 Tagen) @ Marcello

Fulham ist aber eher auf einer Stufe mit Mainz. Und ich bin ehrlich, ich kann nicht deren ganze Startelf nennen und wir haben erst vor einer knappen Woche gegen die gespielt. Dortmund ist eher auf einer Stufe mit Newcastle oder Tottenham und von den beiden kann ich eine ganze Reihe von Spielern nennen und ihr wahrscheinlich auch.

Er hat einen Punkt

DomJay, Köln, Dienstag, 26.12.2023, 12:25 (vor 766 Tagen) @ Marcello

https://www.fotmob.com/embed/news/01hjdzd0vkep-Leno-erkl%C3%A4rt-am-Beispiel-BVB%3A-So-gering-ist-der-Stellenwert-der-Bundesliga-in-England

ein echter Schenkelklopfer von Leno.

Ich denke er hat da einen Punkt und ich würde mich da nicht zu sehr an der Nennung des BVB aufhängen. Denn wir sind das Beispiel für ein BL Top Team außer den Bayern.

Die Bundesliga ist massiv entwertet und einfach kaum interessant. Kennt ihr Spieler aus Portugal? Oder den Niederlanden?

Leno hätte auch Leverkusen oder Leipzig nehmen können, der BVB könnte ja aufgrund der Briten im Kader (aktuell und ehemals) mehr Bekanntheit haben.

Er hat einen Punkt

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 14:00 (vor 766 Tagen) @ DomJay

Ich kenne auch kaum Spieler aus Spanien oder England außer ehemaligen BVB oder Bundesliga Spielern.

Er hat einen Punkt

Flankengott ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 13:38 (vor 766 Tagen) @ DomJay

Also mich stört es nicht, dass er da den BVB nimmt um zu bekräftigen, dass die BL quasi bedeutungslos is.
Mich stört halt, dass er vergisst du sagen, dass die PL halt abartig ist.
Hier sieht man auf einem Haufen direkt all das versammelt das diesen Sport so ekelerregend macht und dazu beitrug, dass dieser schöne Sport vor die Hunde geht. Das meine ich sportlich. Denn sonst kommt wieder jemand und erzählt mir, dass der Umsatz, die Einschaltquoten oder sonst was, gestiegen sind und weiter steigen.
Die Spielzeugvereine in England kaufen ein wen sie wollen und so n Leno steht dann da und sagt, dass die Bundesliga z.B. bedeutungslos ist im Vergleich zur PL. Genau mein Humor!

Ich entschuldige mich mal stellvertreten für die wirtschaftlich "ordentlich" arbeitenden Vereine in Deutschland: "Sorry, dass "wir" unsere Vereinseele nicht auch schon vor einigen Jahren verscherbelt haben und uns noch nicht zum Spielzeug von irgendwelchen Scheichs machten.

Sorry Bernd Leno!

Er hat einen Punkt

TeePee, NRW, Dienstag, 26.12.2023, 18:54 (vor 766 Tagen) @ Flankengott

Naja, aber er sagt das ja offensichtlich komplett ohne Wertung. Bundesliga interessiert in England halt keinen. Nicht mehr, nicht weniger. Und er sagt auch nicht, dass es andersrum anders wäre. Oder dass Spanien oder Italien interessanter wären. Er sagt einfach, dass es in England kein Schwein interessiert, was hier passiert. Und so wie koom weiter oben schreibt, spielt Fulham und der Umstand, dass die in Deutschland auch so ziemlich keiner kennt, dabei überhaupt keine Rolle.

Er hat einen Punkt

DomJay, Köln, Dienstag, 26.12.2023, 13:42 (vor 766 Tagen) @ Flankengott

Zur bitteren Wahrheit gehört aber, dass die BL ihren Teil dazu beiträgt.

Es ist ja nicht so, dass die BL eine wohltätige Vereinigung zur Rettung des Fussballs ist. Die PL ist extremer als die BL, aber nicht gänzlich anders.

Er hat einen Punkt

Flankengott ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 13:54 (vor 766 Tagen) @ DomJay

Zur bitteren Wahrheit gehört aber, dass die BL ihren Teil dazu beiträgt.

Es ist ja nicht so, dass die BL eine wohltätige Vereinigung zur Rettung des Fussballs ist. Die PL ist extremer als die BL, aber nicht gänzlich anders.

Die BL hat aber noch halbwegs lang ausgehalten ;-)
Die Entwicklung der letzten Jahre zeigte schon wo es am Ende hingehen wird. Erleben wir hier ja sogar bei unserem BVB. Aber der große Schritt in die Abartigkeit war lang nicht da. Es waren relativ kleine Schritte :-D

Denke mal für mich persönlich wird der Fußballsport bald eh uninteressant werden. Viele werden die Fanseele an den Nagel hängen, ggf. unterklassig noch den einen oder anderen Verein supporten/vefolgen. Aber das "andere" Publikum wird dann komplett übernehmen.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Dienstag, 26.12.2023, 12:19 (vor 766 Tagen) @ Marcello

Ich kann niemanden ernst nehmen, der NISCHALKE nicht kennt.

--
Ruhe in Frieden, Rupo.

Aber er hat doch recht!

Ballschieber007, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 06:25 (vor 766 Tagen) @ Marcello

https://www.fotmob.com/embed/news/01hjdzd0vkep-Leno-erkl%C3%A4rt-am-Beispiel-BVB%3A-So-gering-ist-der-Stellenwert-der-Bundesliga-in-England

ein echter Schenkelklopfer von Leno.

Verwandten und Bekannten von mir geht es ähnlich. In persönlichen Gesprächen werde ich vor Duellen zwischen Insel und Deutschland regelmäßig nach möglichen Spielern gefragt, ganz einfach weil sich in England kaum jemand mit der Bundesliga befasst. Es ist ähnlich wie mit den Amerikanern, bei denen für 80% die Welt am Pazifik und Atlantik endet. Bayern München bildet in England die große Ausnahme, aber nahezu alle anderen Vereine gehen daneben unter. Das ist aber auch absolut in Ordnung, da die persönlichen Präferenzen sicher immer heimisch gelagert sein dürften.

Aber er hat doch recht! - Und wie er Recht hat.

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 26.12.2023, 10:12 (vor 766 Tagen) @ Ballschieber007

Hat er auch. Ich kann das nur bestätigen. Die Bundesliga war für Fans auf der Insel lange Zeit interessant. Noch vor 15 Jahren konnte man mit Engländern prima über die Bundesliga fachsimpeln. Seit einigen Jahren ist die Bundesliga jedoch "boring". Man kennt zwar die Vereine Bayern und BVB, auch die Namen anderer CL-Teilnehmer sind geläufig, aber für die Mannschaften an sich und die Bundesliga als solche interessiert man sich dort nicht mehr. Bedanken können wir uns dafür beim Rekordmeister. Immer derselbe Meister senkt das Interesse.

Auf die Bundesliga schaut man da nur noch, wenn mal ein Spieler wie Haaland, Sancho oder Bellingham von Premier League-Clubs gehypet und gejagt werden. Aber dann schaut man da auch nur auf den Spieler und nicht auf die Liga, die dort so interessant ist wie für uns die österreichische Bundesliga. Kann man es den Fans dort verübeln?

Abgesehen davon interessieren sich hier in Deutschland aber auch viele Fußballfans nicht für ausländische Ligen. Klar, Enthusiasten wie wir es hier im Forum sind und unsere entsprechende peer group durchaus, aber frag mal einen "normalen" Fan, der zwar regelmäßig ins Stadion geht, allerdings im Alltag andere Sorgen als Fußball hat, nach den aktuellen Ergebnissen, Tabellenständen und Entwicklungen in der Serie A, der La Liga und eben der Premier League.

Aber er hat doch recht! - Und wie er Recht hat.

Sascha, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 10:36 (vor 766 Tagen) @ pactum Trotmundense

Mittlerweile bekomme ich sogar bei gut einem Viertel der Bundesligaspieler nicht mehr wirklich hin, bei welchem Verein die Spielen. Selbst bei Gladbach, oder Frankfurt gibt es einige Spieler, bei denen ich beim Durchlesen des Spieltagskader denke: "den Namen hast du noch nie gehört."

Aber er hat doch recht! - Und wie er Recht hat.

Guido, Dienstag, 26.12.2023, 11:04 (vor 766 Tagen) @ Sascha

Mittlerweile bekomme ich sogar bei gut einem Viertel der Bundesligaspieler nicht mehr wirklich hin, bei welchem Verein die Spielen.

So gehts mir sogar bei der Nationalmannschaft… sicherlich nicht 1/4, aber woher ein Debütant kommt: dafür bräuchte ich schon bei einigen den 50:50-Joker…

Aber er hat doch recht! - Und wie er Recht hat.

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 26.12.2023, 10:41 (vor 766 Tagen) @ Sascha

Mittlerweile bekomme ich sogar bei gut einem Viertel der Bundesligaspieler nicht mehr wirklich hin, bei welchem Verein die Spielen. Selbst bei Gladbach, oder Frankfurt gibt es einige Spieler, bei denen ich beim Durchlesen des Spieltagskader denke: "den Namen hast du noch nie gehört."

Geht mir ehrlich gesagt genauso.

Aber er hat doch recht! - Und wie er Recht hat.

CedricVanDerGun, Hamburg, Dienstag, 26.12.2023, 11:10 (vor 766 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ich bin da bei euch und meine FM Zeiten sind lange vorbei. Würde aber zumindest behaupten, dass es in meiner Bubble anders ist, da sind viele Kollegen zumindest so bewandert, dass sie die Spieler von Bayern, Dortmund und Leipzig kennen. Und da nicht nur 3/4

Aber er hat doch recht! - Und wie er Recht hat.

micha87, bei Berlin, Dienstag, 26.12.2023, 11:39 (vor 766 Tagen) @ CedricVanDerGun

Ich bin da bei euch und meine FM Zeiten sind lange vorbei. Würde aber zumindest behaupten, dass es in meiner Bubble anders ist, da sind viele Kollegen zumindest so bewandert, dass sie die Spieler von Bayern, Dortmund und Leipzig kennen. Und da nicht nur 3/4

Ein gewichtiger Grund, damals kannte ich Talente wie Igor Akinfejew. XD Den hast du dann günstig verpflichtet von ZSKA Moskau, wo er übrigens immer noch spielt. Klar kennt man auch noch random Orte aus England wie Exeter, Crewe, Rotherham. League One & League Two waren ein toller Einstieg, inzwischen fehlt die Zeit dafür, aber so hat man früher sehr viele Talente im Kopf gehabt samt des Ursprungsvereins. Jüngst Stefan Wessels getroffen, da wusste ich sogar noch spontan Stationen wie Everton & Osna. :D

Aber er hat doch recht! - Und wie er Recht hat.

CedricVanDerGun, Hamburg, Dienstag, 26.12.2023, 13:07 (vor 766 Tagen) @ micha87

Wir sind eine Generation, geht mir ähnlich. Man hat immer ähnliche Talente gpnstig holen können. Und dadurch kannte man sich aus. In den späteren Spielen war Gaya von Valencia der LV Geheimtipp. Ich warte heute noch auf dessen Durchbruch zu Real oder City

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

CedricVanDerGun, Hamburg, Dienstag, 26.12.2023, 01:03 (vor 767 Tagen) @ Marcello

Bei deiner Überschrift hab ich angefangen zu lesen. Sofort kam mir Leno in den Sinn. Dann fiel mir Mitrovic ein, glaube der ist da aber nicht mehr. Und der Brasilianer der zu Bayern sollte, den ich ohne zu googlen vermutlich falsch schreiben würde.

Dann hab ich drauf geklickt, den kurzen Absatz gelesen und mit gedacht, ob Bernd eig eher Blauer ist

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Marcello, Ruhrpott-Metropole, Dienstag, 26.12.2023, 08:51 (vor 766 Tagen) @ CedricVanDerGun

Havertz vom FC Chelsea
Rice von West Ham

Bei Arsenal , kenn. Auba. Ist jetzt bei Marseille.

Everton kann man sich nicht anschauen.

Es geht mir eher darum, warum Fussballer so dämlich sein müssen? :)
Im Grunde ist es überall gleich. Die letzten Meisterschaften gingen alle an City….so ziemlich.
Klar, die Bundesliga ist fast wie Ligue 1. liegts am gemeinsamen Zentralismus?
Das ist problematisch.

Aber wenn ich etwas Distanz gewinne - und das fällt nichtmal schwer -. Dann ist die aktuelle Saison eigentlich töfte und spannend. Es wird an einigen Stellen guter Fussball gespielt.
Es war schon viel schlimmer.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

CedricVanDerGun, Hamburg, Dienstag, 26.12.2023, 08:57 (vor 766 Tagen) @ Marcello

Ich hab das jetzt bewusst auf Fulham bezogen, von Chelsea, Arsenal, City und co krieg ich schon den Kader zusammen. Verstehe nur die große Klappe von Leno nicht. Hätte er jetzt Augsburg genannt, okay

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Liberogrande, Dienstag, 26.12.2023, 10:20 (vor 766 Tagen) @ CedricVanDerGun

Ich hab das jetzt bewusst auf Fulham bezogen, von Chelsea, Arsenal, City und co krieg ich schon den Kader zusammen. Verstehe nur die große Klappe von Leno nicht. Hätte er jetzt Augsburg genannt, okay

Ich weiß gar nicht, ob das so eine große Klappe ist. Dass sich der durchschnittliche Fußballfan in England nicht für die Bundesliga interessiert, dürfte einfach ein Fakt sein. Wenn Leno zur Untermauerung seiner Aussage den FC Augsburg genannt hätte, hätten hier allerdings alle nur mit den Schultern gezuckt. Dass es allerdings selbst beim großen BVB schnell dünn wird, ist ein Beispiel, dass seine Aussage viel stärker stützt. Da braucht man aich jetzt wirklich nicht schon wieder empören.

In Deutschland ist es ja umgekehrt sogar relativ ähnlich, dass die meisten (vor allem älteren) Fußballfans sich überhaupt nicht für die Premier League interessieren. Das ist zum Beispiel in Skandinavien ganz anders, wo viele ein Lieblingsteam in der PL haben. Das liegt daran, dass die Bundesliga dann vergleichsweise doch relativ groß und wenigstens bei einheimischen Fans die klare Nr. 1 ist, nur die internationale Strahlkraft abfällt.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

donotrobme, Münsterland, Dienstag, 26.12.2023, 10:33 (vor 766 Tagen) @ Liberogrande

ich seh das auch nicht als große Klappe, vielmehr berichtet Leno von seiner Wahrnehmung. Demnach kennt der durchschnittliche Fußballfan in England kaum Spieler beim BVB. Und da könnte er recht haben.

Ich könnte auf Anhieb auch keine 5 Spieler bei Inter Mailand aufzählen.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 14:05 (vor 766 Tagen) @ donotrobme

Natürlich hat er da recht, ich bekomme noch ein paar Spieler von City zusammen. Aber United? chelsea, Arsenal, Leicester? Keinen einzigen, außer Havertz. Vielleicht 3-4 bei Liverpool.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Oleoleole, Dienstag, 26.12.2023, 10:51 (vor 766 Tagen) @ donotrobme

Nach den neuen Sommer, Pavard und Thuram sowie Martinez, den wir mal wollten wüsste ich auch nicht.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

spielbeobachtung, Ort, Dienstag, 26.12.2023, 11:06 (vor 766 Tagen) @ Oleoleole

Nach den neuen Sommer, Pavard und Thuram sowie Martinez, den wir mal wollten wüsste ich auch nicht.

mkhitaryan, arnautovic

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Sascha, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 15:28 (vor 766 Tagen) @ spielbeobachtung

Der Arnautovic ist ja auch Champions-League-Sieger!

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 26.12.2023, 17:02 (vor 766 Tagen) @ Sascha

Der Arnautovic ist ja auch Champions-League-Sieger!

Ich könnte dein Leben kaufen

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Oleoleole, Dienstag, 26.12.2023, 11:28 (vor 766 Tagen) @ spielbeobachtung

Ah, Miki ist bei Inter gelandet. Krass. Der müsste doch auch Ende dreißig sein

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Tilkowski, Ort, Mittwoch, 27.12.2023, 00:02 (vor 766 Tagen) @ Oleoleole

34 ist er. Kommt einem älter vor, weil das alles sooo lange her ist.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Oleoleole, Mittwoch, 27.12.2023, 10:34 (vor 765 Tagen) @ Tilkowski

Ist mir bei JBL aufgefallen. Der ist ja erst 24

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

CedricVanDerGun, Hamburg, Dienstag, 26.12.2023, 11:11 (vor 766 Tagen) @ spielbeobachtung

Barella, HSV Hakan (iwie auch irre), de Vrij und Dumphries als auch Alexis fallen mir noch spontan ein

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Liberogrande, Dienstag, 26.12.2023, 13:09 (vor 766 Tagen) @ CedricVanDerGun

HSV Hakan (iwie auch irre)

Vor allem, dass er inzwischen ziemlich zurückgezogen im zentralen Mittelfeld spielt und mit Lob überschüttet wird. Hat auf jeden Fall eine interessante Karriere gemacht.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Marcello, Ruhrpott-Metropole, Dienstag, 26.12.2023, 09:49 (vor 766 Tagen) @ CedricVanDerGun

Ja, aber wenn das so ist, würde ich das schon als „nerdig“ bezeichnen.
Ich würde die Kader auf keinen Fall zusammen bekommen.

Ich sehe die Spiele , guck ob mir der Fussball gefällt.
Dann bleibt vllt ein auffälliger Spieler hängen.
Oder weil Wechseltheater war.
Langjährige Spiele vllt.

Einzelne Spieler vergesse ich in der Regel, wenn ich da nicht irgendeinen weiteren Bezug habe.

Reus ist insofern ja auch ein tolles Beispiel, weil der schon so lange hier ist.
Das ist ja selten. Ausgerechnet das würde ich als Besonderheit in der deutschen Liga bezeichnen.
Hier gibt es das noch. Wobei manche Spieler auch irgendwie vom Hof gejagt werden.

Sepp Meier hat Lewandowski gerade erst wieder unheimlich Dreck hinterhergeschmissen.
Der Fussball ist total versaut.

Ich meine nicht , dass Leno prinzipiell Unrecht hat, nur , dass er total bräsig daherkommt.
Aber ich denke, dass verstehen die Meisten.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

ElHorsto, DO, Dienstag, 26.12.2023, 00:50 (vor 767 Tagen) @ Marcello

Wes Brot ich ess des Lied ich sing.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Schwarzgold, Dienstag, 26.12.2023, 00:45 (vor 767 Tagen) @ Marcello
bearbeitet von Schwarzgold, Dienstag, 26.12.2023, 00:49

Ich könnte selbst von Arsenal und Chelsea maximal 2 Spieler nennen.

Diese Ölscheichliga interessiert mich nicht mehr seit jeder Club dort seine Seele Verkauf hat. Ob jetzt Saudi-Arabien, die VAE oder ein amerikanische Milliardäre ihrem Spielgeld da genug reinpumpen um den Titel mit den übriggebliebenen leeren Hüllen der einstigen englischen Fußballvereine zu gewinnen, interessiert mich so gut wie gar nicht. Nur bei Liverpool könnte ich wegen Klopp ein paar Spieler nennen. Und bei City, weil ein paar ehemalige von uns dort spielen.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Burgsmüller84, Dienstag, 26.12.2023, 06:33 (vor 766 Tagen) @ Schwarzgold

Amerikaner pumpen kein Geld hinein, sondern langfristig immer nur ab. Sonst wären sie ja auch keine Milliardäre.

Kann einer Spieler vom FC Fulham nennen?

Schwarzgold, Dienstag, 26.12.2023, 13:32 (vor 766 Tagen) @ Burgsmüller84

Ted Boehly had massiv Geld reingepump. Mag sein dass er es auf lange Sicht wieder razsziehen möchte, aber die Summen die Chelsea rausgehauen hat für neue Spieler sind absurd.

„You’re a really spe­cial boy, my friend“

Abseits, Montag, 25.12.2023, 16:12 (vor 767 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Irgendwie eine Weihnachtsgeschichte

Jürgen Klopp emp­fängt Dáire, den größten Fan des FC Liver­pool

https://11freunde.de/artikel/juergen-klopp-youre-a-really-special-boy-my-friend/9981859

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Ulrich, Montag, 25.12.2023, 12:36 (vor 767 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

https://twitter.com/philippkoester/status/1739224074079834401

Der Mann ist Vizepräsident des SC Paderborn. Und glaubt, Personen mit Stadionverbot könnten ohne Überwachung der Zuschauer per KI einfach so in die Arenen hinein spazieren.

Autsch.

Wünsche für das nächste Jahr

chief wiggum, im schönen Münsterland, Mittwoch, 27.12.2023, 10:46 (vor 765 Tagen) @ Ulrich

Das war mal ein Forum, in dem in erster Linie über den BVB, Fußball allgemein und auch über Politik diskutiert wurde. Das war allerdings eine Randerscheinung, die für mich aber durchaus befruchtend war. Ich denke hier an diverse Corona-Threads oder die US-Wahl Trump-Biden.
Wenn in der Kategorie Fußball allgemein aber auch schon ellenlang über die Verdorbenheit von CDU Politikern, die Unfähigkeit von rot/grün und die Misanthrophie der FDP diskutiert wird, wird dieses Forum für mich leider unlesbar. Auch in den letzten Wochen war mein Eindruck, dass nach einem Spieltag spätestens ab Dienstag politische Themen überragten. Häufig fand ich in den Strängen keine neuen Argumente sondern es dominierte ein Verharren an eigenen Positionen. Für die Einen war die Ampel Opfer der letzten Regierung und muss das nun ausbaden, für die Anderen ist rot-grün die Ursache allen Übels. Die Fähigkeit und Bereitschaft andere Positionen zu überdenken fehlte mir dabei häufig.
Sicher ist es richtig und wichtig, bestimmte politische Themen aufzugreifen und zu thematisieren. Mein Wunsch ist allerdings, dass in Kategorien, die das sportliche betreffen, sportliche Themen diskutiert werden. Beim Thema Politik mit Argumenten uns Belegen für Thesen gearbeitet wird und man auch mal kontroverse Meinungen aushält, ohne direkt in einen Beißereflex zu verfallen.

Wünsche für das nächste Jahr

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Mittwoch, 27.12.2023, 15:59 (vor 765 Tagen) @ chief wiggum

Du hast aber schon nachvollzogen, worauf dieser Thread fußt?

Wünsche für das nächste Jahr

Gargamel09, Mittwoch, 27.12.2023, 16:12 (vor 765 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts

Du hast aber schon nachvollzogen, worauf dieser Thread fußt?

KI in Stadien war doch eigentlich das Thema, nicht Migration und Alterswohnsitz ;)

Wünsche für das nächste Jahr

Blarry, Essen, Mittwoch, 27.12.2023, 16:30 (vor 765 Tagen) @ Gargamel09

Ist halt das Problem, wenn man auf ewiggleichen Tiraden der unangebrachten Onkels am Weihnachtstisch jedes Jahr aufs Neue eingeht, anstatt sie zu ignorieren.

+1

DomJay, Köln, Mittwoch, 27.12.2023, 10:49 (vor 765 Tagen) @ chief wiggum

Kt

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Pfostentreffer, Mittwoch, 27.12.2023, 01:05 (vor 766 Tagen) @ Ulrich

Ergänzend zu der Diskussion über Linnemann vielleicht noch seine Ansicht zum Nazi Hans Georg Maaßen aus dem Jahr 2019:

„Ich schätze ihn als Fachmann, der nicht etwa einen Rechtsruck vorantreibt, wie manche meinen, sondern den Rechtsstaat durchsetzen will.“

Dann wird auch mal eine schwangere ins Gefängnis gebracht..

tobi002, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 21:40 (vor 766 Tagen) @ Ulrich

Ja, Gesichts Erkennung macht natürlich auch Fehler!

Dazu sind ihre Trainings Daten oft nicht ganz representativ.

https://www.stern.de/digital/online/hochschwangere-wegen-falscher-gesichtserkennung-fuer-raubueberfall-eingebuchtet-33719436.html

Dann wird auch mal eine schwangere ins Gefängnis gebracht..

Ulrich, Dienstag, 26.12.2023, 21:44 (vor 766 Tagen) @ tobi002

Ja, Gesichts Erkennung macht natürlich auch Fehler!

Dazu sind ihre Trainings Daten oft nicht ganz representativ.

https://www.stern.de/digital/online/hochschwangere-wegen-falscher-gesichtserkennung-fuer-raubueberfall-eingebuchtet-33719436.html

Bei weitem nicht das erste Mal, und fast immer trifft es Schwarze. Es hat durchaus schon Verurteilungen wegen falscher Identifizierungen gegeben.

Dann wird auch mal eine schwangere ins Gefängnis gebracht..

tobi002, Dortmund, Mittwoch, 27.12.2023, 17:52 (vor 765 Tagen) @ Ulrich

Ja, korrekt.. und Datenschutz ist auch so ein Thema.

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Jurist, Montag, 25.12.2023, 18:54 (vor 767 Tagen) @ Ulrich

Das ist das Problem mit Sozialdemokraten:

Wenn sie kurz vor der Abstieg in die absolute Bedeutungslosigkeit stehen, arbeiten sie sich lieber an denen ab, die sie für die Konkurrenz halten.

Das ist ein wenig so, als ob die Blauen die Transfers der Bayern kritisieren, mein lieber Ulrich.

Trotzdem frohes Fest!

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

majae, Muc, Mittwoch, 27.12.2023, 06:48 (vor 765 Tagen) @ Jurist

Wenn’s nach dir ginge dürfte sich Ulrich hier nur noch über Aussagen von SPD Politikern unterhalten, richtig?

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Jurist, Mittwoch, 27.12.2023, 08:42 (vor 765 Tagen) @ majae

Hat er das je getan? Siehst Du das Muster nicht? Statt über eigene Inhalte und eigene Errungenschaften wird gegen Konservative, Liberale und - je nachdem wie der Wind gerade weht- gegen Grüne geschrieben, häufig mit unverhohlenem manipulatorischem Ansatz.

Kann man machen, ist aber erstens nicht nachhaltig, wie ich darlegte, wird zur Spaltung der politischen Gesellschaftlichen beitragen und ist Ausfluss einer negativen, toxischen Gesinnung. Wenn Du Dich dahinter versammeln kannst: nur zu, spring dem Negative Campaining des Genossen auf.

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 27.12.2023, 13:37 (vor 765 Tagen) @ Jurist

Du meinst, er verhält sich genau wie du, indem er jeden thread zum Herausposaunen seiner extrem einseitigen, teilweise blinden Parteideologie nutzt, ohne sich um das eigentliche Thema zu scheren?

Bist du eifersüchtig, wenn jemand versucht, das ähnlich gut hinzubekommen wie du?

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 26.12.2023, 10:32 (vor 766 Tagen) @ Jurist

Ich glaube nicht, dass dies nur auf die Sozen bezogen werden kann. Schauen wir uns doch einfach mal die Gemengelage der im Bundestag vertretenen Parteien an.

Merz ist aus purer Angst der Konservativen vor der zunehmenden Machtlosigkeit zum Vorsitzenden gemacht worden und arbeitet sich jetzt komplett an den Grünen ab, weil das so ziemlich das Einzige ist, was ihm bleibt, da er sonst sagen müsste wofür er und die von ihm geführte Partei eigentlich stehen soll. Söder... komm, du weißt es selbst. Ich denke nicht, dass ich dem Södermarkus sein Verhalten näher ausführen muss.

Die Liberalen haben nach Wahlniederlagen angefangen Opposition in der Regierung zu spielen, was ihnen ironischerweise noch schlechtere Werte bringt, und arbeiten sich ebenfalls komplett an den Grünen ab und es scheint mittlerweile aus purem Prinzip zu sein, weil man in der FDP scheinbar eine Wähleranalyse gemacht hat und feststellte, dass man sich um dasselbe Klientel streitet.

Die Nazipartei hat sowieso nur die Grünen als Feindbild, weil die Grünen Ausländer, Frauen, Behinderte und Queere frecherweise als gleichwertige Menschen betrachten. Einzig von der Linkspartei hört man gerade nichts, was aber daran liegt, dass sie sich gerade selbst innerlich zerlegt. Ansonsten würden sie wohl, wie immer, auf die Sozen eindreschen.

Die Grünen führen gerade einen Zwei-Fronten-Krieg gegen die Nazis und die Konservativen, die gerade einen auf von Papen machen und die Nazis hoffähig machen, auf der einen Seite und den sogenannten Liberalen auf der anderen Seite, die am liebsten gar nicht regieren wollen, aber doch irgendwie Macht und die daraus resultierenden Vorteile ganz geil finden.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Jurist, Dienstag, 26.12.2023, 13:15 (vor 766 Tagen) @ pactum Trotmundense

Meine Aussage bezieht sich ja auf zwei Elemente:

1. Den Abstieg,
2. das Abarbeiten


Das erstere ist, so denke ich, in der Wahrnehmung absolut mehrheitsfähig, so dass es hierzu keiner weiteren Ausführungen bedarf. Ein Blick auf die Wahlergebnisse und die Umfragen untermauert den Abstieg der den Kanzler stellenden ehemals stolzen Volkspartei.

Das Zweite ist aber offenbar von Dir anders aufgenommen, als ich es ausdrücken wollte. Im politischen Diskurs ist es vorgesehen, dass man über unterschiedliche Idee und Ansätze verfügt und im Idealfall die Argumente des Konkurrierenden aufgreift und anhand dieser Argumente seine eigene Idee fortentwickelt. Ob und wie das derzeit in der Bundespolitik geschieht, sei dahingestellt.

Es ist also zunächst der Natur der Sache und unterschiedlichen Herangehensweisen und Perspektiven geschuldet, dass man unterschiedlicher Auffassungen ist. Und hieraus folgt auch häufig das Gefühl, dass der andere Unrecht hat, schließlich hat man selber ja Recht.

Aber gerade hier passiert meines Erachtens der Kardinalfehler, den Ulrich sehr häufig unterliegt: dieses Gefühl ist nicht die Tatsache. Tatsächlich liegen wir in ebenso oft falsch, wie wir Recht haben. Allein diese Erkenntnis sollte zu einer gewissen Demut führen.

Aber gerade die bleibt aus. Und das ist etwas, was ich an den Sozialdemokraten - und pars pro toto - an unserem stolzen Parteisoldaten hier im Forum oft beobachten kann:

Es wird nicht argumentiert, weshalb die eigene Position die richtige ist. Es wird schon gar nicht versucht, die eigene Position nach oben beschriebenen Prozess zu optimieren.

Nein, der Fokus liegt darauf, den vermeintlichen Gegner zu diskreditieren und zu dämonisieren. Dieses Negative Campaining hat die SPD insbesondere im letzten Bundestagswahlkampf sehr stark betrieben. Und in diesem hat es ihr zum Erfolg verholfen. Das Problem bei dieser Art der Manipulation ist nur, dass sie nicht nachhaltig ist. Es ist wie die Rabattaktion zur Steigerung des Umsatzes. Kurzfristig ist es erfolgreich, langfristig macht es aber abhängig und führt nicht zu einem Aufschwung.

Und gerade das erlebt die SPD derzeit. Das so manipulierte Wahlvolk erkennt, dass die SPD gerade keine Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit hat. Und anstatt diese zu entwickeln, arbeitet man sich lieber an den politischen Mitbewerbern ab. Wozu führt das? Das Ergebnis sehen wir an den Wahlergebnissen und Umfragen. Und sollte hier keine Veränderung eintreten, wird die SPD sich auf lange Zeit in der Rolle wieder finden, in der sich das Abarbeiten an der Konkurrenz anbietet: in der Opposition.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 27.12.2023, 13:51 (vor 765 Tagen) @ Jurist

Dem Eindruck, dass der SPD nichts einfällt, kann man sicherlich schwer entziehen.

Wenn man aber so tut, als sei das bei einer CDU anders, die nach außen von einem ewiggestrigen, extrem unbeliebten Besserwisser mit einem ebensolchen, nur jüngeren Laufburschen sowie einem bayerischen Exremwendehals vertreten wird, muss man schon in einem Paralleluniversum leben.

Es sei denn, es reicht einem als Argument aus, wenn die geliebte CDU dagegen ist, ohne eigene Ideen zu haben. Außer denen, die sie bei der AfD abgeschrieben hat.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Jurist, Mittwoch, 27.12.2023, 14:02 (vor 765 Tagen) @ nico36de

Liebe Grüße aus dem Paralleluniversum.

Zum Einen ist es die Aufgabe der Opposition, die Regierung anzugreifen, da liegt die unterschiedliche Herangehensweise in der Natur der Sache.

Zum anderen hat die Union gerade erst ein viel beachtetes und positiv wahrgenommenenes Grundsatzprogramm vorgestellt: https://www.grundsatzprogramm-cdu.de/

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 27.12.2023, 14:31 (vor 765 Tagen) @ Jurist

Mit dem man nach der nächsten Wahl an genau den gleichen Problemen wie die Ampel grandios scheitern wird.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Jurist, Mittwoch, 27.12.2023, 14:45 (vor 765 Tagen) @ Sascha

Ich weiß es nicht. Ich hoffe natürlich das Gegenteil.

Und ich habe nei einen Hehl daraus gemacht: Aus strategischer Sicht ist die Beteiligung an der Regierung in der post-Covid-Phase sehr undankbar. Und gerade der Ukrainekrieg hat die Komplexität verantwortlichen Regierungshandeln dann noch einmal stark erhöht. Da gibt es einiges aufzuräumen.

Zugleich sehe ich aber gerade bei der SPD keinen Ansatz, sich dem zu stellen. Da wird auf alles und jeden mit dem Finger gezeigt. Klar, das ist eine naheliegende Reaktion, aber hilft sie?

Bei den Grünen, die ich ja auch sehr gerne kritisiere, sehe ich da bei einzelnen Politikern (insbesondere natürlch Habeck) einfach mehr Gestaltungswillen. Das Einräumen, man hätte einen Realitätscrash erfahren, zeugt davon, dass dort ein Denkprozess eingesetzt hat, dass man nicht alles wie im Ideal gestalten kann, dass man mal unangenehme Kompromisse schließen muss.

Dieser Pragmatismus ist zur Bewältigung der Probleme dringend nötig und da habe ich das Gefühl, dass die Union in der Vergangenheit leichter mal über ideologische Klippen gesprungen ist (Ehe für alle, Atomausstieg, Abschaffung Bundeswehr).

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 27.12.2023, 18:35 (vor 765 Tagen) @ Jurist

Am Ende wird es ganz schnöde darum gehen, ob man bereit ist, die Schuldenbremse in ihrer jetzigen Form zu opfern. Es ist einfach zuviel Problem für zu wenig Geld.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Jurist, Mittwoch, 27.12.2023, 18:56 (vor 765 Tagen) @ Sascha

Etwas ungerechteres als unsern Kindern Schulden aufzugeben, weil wir unser Geld verkonsumiert haben, kann ich mir kaum vorstellen.

Ich fürchte, wir brauchen eine wilde Mischung aus Anreizen, Kürzungen und - das ist das mit Abstand wichtigste- Radikalabbau von Behörden und Verwaltungsvorschriften. Leider sitzen die größten Bürokraten in den Ministerien und schreiben da die Gesetze.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 27.12.2023, 19:37 (vor 765 Tagen) @ Jurist

Vieles, was Firmen heute als "unnötige Bürokratie" titulieren, ist schlicht und ergreifend die Umsetzung von europäischen in nationales Recht. Da hat man gar keine Möglichkeit.

Zudem kann man viele Sachen auch nicht einfach streichen, ohne nicht neue, einfache Abläufe zu entwickeln und zu geben.

Das dauert Zeit, die man nicht haben wird. Es ist doch ein Irrglaube, dass eine Politik durchführbar ist, bei der man dem Wähler sagt: wir kürzen jetzt viele Dinge und fünf Jahre geht's euch übel, aber dann trägt sich das System wieder. Diese fünf Jahre wird einfach keine Regierung bekommen.

Viele Dinge sind notwendig und auch möglich - aber man wird einfach nicht drum herum kommen, einen Weg einzuschlagen, der auch steigende Schulden beinhaltet.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Nike79, Mittwoch, 27.12.2023, 20:37 (vor 765 Tagen) @ Sascha

Vieles, was Firmen heute als "unnötige Bürokratie" titulieren, ist schlicht und ergreifend die Umsetzung von europäischen in nationales Recht. Da hat man gar keine Möglichkeit.

Zudem kann man viele Sachen auch nicht einfach streichen, ohne nicht neue, einfache Abläufe zu entwickeln und zu geben.

Das dauert Zeit, die man nicht haben wird. Es ist doch ein Irrglaube, dass eine Politik durchführbar ist, bei der man dem Wähler sagt: wir kürzen jetzt viele Dinge und fünf Jahre geht's euch übel, aber dann trägt sich das System wieder. Diese fünf Jahre wird einfach keine Regierung bekommen.

Viele Dinge sind notwendig und auch möglich - aber man wird einfach nicht drum herum kommen, einen Weg einzuschlagen, der auch steigende Schulden beinhaltet.

Auch viele Firmen hätten die Möglichkeit, durch Automation und optimierte IT-Prozesse einfacher durch den Bürokratiejungel zu kommen. Das sind dann aber häufig die Punkte, an denen gespart wird (besonders im Deutschen Mittelstand).

Beide Seiten müssten sich bewegen um Abläufe zu vereinfachen und die Unternehmen produktiver zu machen.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Franke, Mittwoch, 27.12.2023, 19:33 (vor 765 Tagen) @ Jurist

Etwas ungerechteres als unsern Kindern Schulden aufzugeben, weil wir unser Geld verkonsumiert haben, kann ich mir kaum vorstellen.


Müll hinterlassen, auf den man theoretisch unvorstellbar lange Zeit aufpassen muss?

Wenn die Staatschulden nicht mehr zu bewältigen sind, dann wird die Geldmenge drastisch ausgeweitet, es gibt eine Hyperinflation und letztlich eine Währungsreform. Das ist sehr schlimm für Menschen, die einen großen Teil ihres Vermögens auf Bankkonten oder unter dem Kopfkissen liegen oder es dem Staat geliehen hatten. Aber das Leben kann ziemlich schnell wieder recht normal sein.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

markus, Mittwoch, 27.12.2023, 19:59 (vor 765 Tagen) @ Franke

Etwas ungerechteres als unsern Kindern Schulden aufzugeben, weil wir unser Geld verkonsumiert haben, kann ich mir kaum vorstellen.

Müll hinterlassen, auf den man theoretisch unvorstellbar lange Zeit aufpassen muss?

Wenn die Staatschulden nicht mehr zu bewältigen sind, dann wird die Geldmenge drastisch ausgeweitet, es gibt eine Hyperinflation und letztlich eine Währungsreform. Das ist sehr schlimm für Menschen, die einen großen Teil ihres Vermögens auf Bankkonten oder unter dem Kopfkissen liegen oder es dem Staat geliehen hatten. Aber das Leben kann ziemlich schnell wieder recht normal sein.

Aber auch nur für die, die ihr Geld richtig angelegt haben. Die allermeisten Menschen haben dummerweise Riesterverträge, Lebensversicherungen usw. die dann komplett wertlos sind. Das ist in einem Land mit sehr niedrigem Rentenniveau ein großes Problem.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

simie, Krefeld, Mittwoch, 27.12.2023, 19:12 (vor 765 Tagen) @ Jurist

Etwas ungerechteres als unsern Kindern Schulden aufzugeben, weil wir unser Geld verkonsumiert haben, kann ich mir kaum vorstellen.


Doch. Das was wir gerade machen ist deutlich schlimmer.

Ich fürchte, wir brauchen eine wilde Mischung aus Anreizen, Kürzungen und - das ist das mit Abstand wichtigste- Radikalabbau von Behörden und Verwaltungsvorschriften. Leider sitzen die größten Bürokraten in den Ministerien und schreiben da die Gesetze.

Das sind die typischen tausendfach wiederholten und dennoch nicht richtigen Parolen. Und der Weg ins Chaos und Niedergang. Wir können ja derzeit übrigens live beobachten, was passiert, wenn solche Parolen umgesetzt werden. Ob in ein paar Jahren in Argentinien mehr von dem Populisten bleibt, als der aktuell auf Staatskosten umgebaute Hundekäfig?

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

markus, Mittwoch, 27.12.2023, 19:27 (vor 765 Tagen) @ simie

Etwas ungerechteres als unsern Kindern Schulden aufzugeben, weil wir unser Geld verkonsumiert haben, kann ich mir kaum vorstellen.

Doch. Das was wir gerade machen ist deutlich schlimmer.

Ich finde die Argumente von Lindner in seinem Spiegel Kommentar schon sehr überzeugend.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/christian-lindner-die-schuldenbremse-hat-eine-hoehere-weisheit-gastbeitrag-a-cc56978a-8702-4094-9b27-df0da7fd8550

Ich fürchte, wir brauchen eine wilde Mischung aus Anreizen, Kürzungen und - das ist das mit Abstand wichtigste- Radikalabbau von Behörden und Verwaltungsvorschriften. Leider sitzen die größten Bürokraten in den Ministerien und schreiben da die Gesetze.


Das sind die typischen tausendfach wiederholten und dennoch nicht richtigen Parolen. Und der Weg ins Chaos und Niedergang. Wir können ja derzeit übrigens live beobachten, was passiert, wenn solche Parolen umgesetzt werden. Ob in ein paar Jahren in Argentinien mehr von dem Populisten bleibt, als der aktuell auf Staatskosten umgebaute Hundekäfig?

Ich finde es wirklich seltsam, dass die Mehrheit gerade nach CDU und AfD schreit. Die einen haben einen konservativen Stock im Hintern und die anderen sind rechtsradikal. Angesichts der klimatischen, sozialen und finanziellen Herausforderungen finde ich die Ampelparteien schon genau richtig, da wir damit drei Parteien mit exakt diesen Kernkompetenzen haben.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

simie, Krefeld, Mittwoch, 27.12.2023, 22:28 (vor 765 Tagen) @ markus


Ich finde die Argumente von Lindner in seinem Spiegel Kommentar schon sehr überzeugend.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/christian-lindner-die-schuldenbremse-hat-eine-hoehere-weisheit-gastbeitrag-a-cc56978a-8702-4094-9b27-df0da7fd8550


Das Problem ist einfach, dass uns ein kurzfristiger Umbau der gesamten Wirtschaft und Gesellschaft bevorsteht, der im übrigen alternativlos ist, der jedoch auch massive Investitionen benötigt. Und diese, während einer Energiekostenkrise, nur durch Kürzungen zu erreichen dürfte entweder direkt scheitern oder viel zu hohe gesellschaftliche Kosten verursachen.
Es geht ja auch nicht um unendliche Schuldenaufnahme. Aber eine begrenzte Erhöhung der Schuldenquote in den nächsten Jahren ist die Voraussetzung dafür, dass man ein Deutschland hinterlässt, was die Herausforderungen des Klimawandels zumindest einigermaßen bewältigen kann. Wenn man jetzt zu viele Fehler macht und zu knauserig ist, wird man ein Deutschland hinterlassen, was die Kosten des Klimawandels nicht ansatzweise wird tragen kann.
Ich fürchte, dass einigen nicht klar ist, was der Klimawandel bedeutet. Der Umbau der Gesellschaft in eine Klimaneutralität ist ja nur die erste Herausforderung.
Danach (und natürlich auch parallel) folgt erst die eigentliche Herausforderung mit der Anpassung an die Folgen der Klimaerwärmung.


Ich finde es wirklich seltsam, dass die Mehrheit gerade nach CDU und AfD schreit. Die einen haben einen konservativen Stock im Hintern und die anderen sind rechtsradikal. Angesichts der klimatischen, sozialen und finanziellen Herausforderungen finde ich die Ampelparteien schon genau richtig, da wir damit drei Parteien mit exakt diesen Kernkompetenzen haben.

Bei aller Kritik an der Ampel kann ich diesen Trend auch nicht verstehen.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

markus, Donnerstag, 28.12.2023, 08:13 (vor 764 Tagen) @ simie


Ich finde die Argumente von Lindner in seinem Spiegel Kommentar schon sehr überzeugend.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/christian-lindner-die-schuldenbremse-hat-eine-hoehere-weisheit-gastbeitrag-a-cc56978a-8702-4094-9b27-df0da7fd8550

Das Problem ist einfach, dass uns ein kurzfristiger Umbau der gesamten Wirtschaft und Gesellschaft bevorsteht, der im übrigen alternativlos ist, der jedoch auch massive Investitionen benötigt. Und diese, während einer Energiekostenkrise, nur durch Kürzungen zu erreichen dürfte entweder direkt scheitern oder viel zu hohe gesellschaftliche Kosten verursachen.
Es geht ja auch nicht um unendliche Schuldenaufnahme. Aber eine begrenzte Erhöhung der Schuldenquote in den nächsten Jahren ist die Voraussetzung dafür, dass man ein Deutschland hinterlässt, was die Herausforderungen des Klimawandels zumindest einigermaßen bewältigen kann. Wenn man jetzt zu viele Fehler macht und zu knauserig ist, wird man ein Deutschland hinterlassen, was die Kosten des Klimawandels nicht ansatzweise wird tragen kann.
Ich fürchte, dass einigen nicht klar ist, was der Klimawandel bedeutet. Der Umbau der Gesellschaft in eine Klimaneutralität ist ja nur die erste Herausforderung.
Danach (und natürlich auch parallel) folgt erst die eigentliche Herausforderung mit der Anpassung an die Folgen der Klimaerwärmung.

Gibt es dazu eine Auswertung? Wieviel Geld muss konkret in welchem Zeitraum für was genau investiert werden? Warum reichen dafür die normalen Steuereinnahmen nicht aus? Ich lese immer nur, dass neue Schulden aufgenommen werden müssen. Vermutlich von Leuten, die das aufgrund der Fragen, die ich gerade habe, selbst auch nicht beantwortet kriegen würden. Aber wie kommt man dann zu dieser These? Es kann ja nicht nur reines Bauchgefühl sein.

Der erste Schritt wäre ja der Blick in den Bundeshaushalt. Der ist online frei einsehbar. Aber selbst wenn man sich dort durch alle Kategorien klickt, wird nicht klar, was genau für den Klimawandel vorgesehen ist und warum diese Summen nicht ausreichen sollen.

Dazu kommt, dass sich die großen Konzerne gerade selbst umbauen. In den Compliance Richtlinien gehört es längst zum guten Ton, innerhalb eines bestimmten Zeitplans Klimaneutral werden zu wollen. Die meisten Investitionen und das eigentliche Wachstum finden in der Privatwirtschaft statt. Der Staat kann dabei helfen. Da wäre aber Bürokratieabbau wesentlich hilfreicher als neue Subventionen ins Leben zu rufen.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 27.12.2023, 19:25 (vor 765 Tagen) @ simie

Etwas ungerechteres als unsern Kindern Schulden aufzugeben, weil wir unser Geld verkonsumiert haben, kann ich mir kaum vorstellen.

Doch. Das was wir gerade machen ist deutlich schlimmer.

Ich fürchte, wir brauchen eine wilde Mischung aus Anreizen, Kürzungen und - das ist das mit Abstand wichtigste- Radikalabbau von Behörden und Verwaltungsvorschriften. Leider sitzen die größten Bürokraten in den Ministerien und schreiben da die Gesetze.


Das sind die typischen tausendfach wiederholten und dennoch nicht richtigen Parolen. Und der Weg ins Chaos und Niedergang. Wir können ja derzeit übrigens live beobachten, was passiert, wenn solche Parolen umgesetzt werden. Ob in ein paar Jahren in Argentinien mehr von dem Populisten bleibt, als der aktuell auf Staatskosten umgebaute Hundekäfig?

Ich weiß es nicht, aber ins Elend geführt hat Argentinien eine kleptokratische Elite von Peronisten, die sich mehr um die eigene Schminke, als um das Volk gekümmert haben.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

simie, Krefeld, Mittwoch, 27.12.2023, 22:09 (vor 765 Tagen) @ MarcBVB

Ich weiß es nicht, aber ins Elend geführt hat Argentinien eine kleptokratische Elite von Peronisten, die sich mehr um die eigene Schminke, als um das Volk gekümmert haben.

Ob es jedoch besser mit dem Kettensägenpopulisten wird kann man bezweifeln. Dass eine seine ersten Amtshandlungen der Bauauftrag der Hundehütte war, zeigt doch ziemlich deutlich, dass eher das Gegenteil der Fall ist.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

markus, Mittwoch, 27.12.2023, 16:02 (vor 765 Tagen) @ Jurist

Ich weiß es nicht. Ich hoffe natürlich das Gegenteil.

Und ich habe nei einen Hehl daraus gemacht: Aus strategischer Sicht ist die Beteiligung an der Regierung in der post-Covid-Phase sehr undankbar. Und gerade der Ukrainekrieg hat die Komplexität verantwortlichen Regierungshandeln dann noch einmal stark erhöht. Da gibt es einiges aufzuräumen.

Zugleich sehe ich aber gerade bei der SPD keinen Ansatz, sich dem zu stellen. Da wird auf alles und jeden mit dem Finger gezeigt. Klar, das ist eine naheliegende Reaktion, aber hilft sie?

Bei den Grünen, die ich ja auch sehr gerne kritisiere, sehe ich da bei einzelnen Politikern (insbesondere natürlch Habeck) einfach mehr Gestaltungswillen. Das Einräumen, man hätte einen Realitätscrash erfahren, zeugt davon, dass dort ein Denkprozess eingesetzt hat, dass man nicht alles wie im Ideal gestalten kann, dass man mal unangenehme Kompromisse schließen muss.

Dieser Pragmatismus ist zur Bewältigung der Probleme dringend nötig und da habe ich das Gefühl, dass die Union in der Vergangenheit leichter mal über ideologische Klippen gesprungen ist (Ehe für alle, Atomausstieg, Abschaffung Bundeswehr).

Mir fehlt die Fantasie dafür, dass mit der Union die wichtigen Probleme besser gelöst werden können. Wir reden hier immer noch über eine konservative Partei. Da gilt schon naturgemäß die Prämisse, möglichst gar nichts zu ändern und an bisherigen Strukturen festzuhalten. Das ist auch ein guter Ansatz, wenn etwas bereits gut funktioniert. Unter Merkel sind einige Dinge geändert worden, nur um dann hinterher dafür kritisiert zu werden. Parteiintern war das zu viel des Guten. Andere behaupten dagegen, es habe 16 Jahre Stillstand gegeben. Wie steht denn ein F.Merz zu den drei Themen? Glaube nicht, dass er die Ehe für alle, den Atomausstieg und die Abschaffung der Wehrpflicht inhaltlich für richtig findet. Ebensowenig den Mindestlohn und das Bürgergeld. Dauert bestimmt nicht mehr lange und es landet auch wieder sein altes Lieblingsthema von Anfang der 2000er, die Lockerung des Kündigungsschutzes und die Ausweitung von Befristungen, auf dem Tisch.

Unter Merkel war die CDU für mich wählbar. Das waren größtenteils ausgewogene Kompromisse und wir hatten nach der Wirtschaftskrise über mehr als zehn Jahre (bis Corona kam) einen Wirtschaftsaufschwung. Unter Merz ist die CDU für mich nicht wählbar. Zudem ist er mit 68 auch keine Zukunftslösung.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 02.01.2024, 22:58 (vor 759 Tagen) @ markus

Das Alter ist da nicht das Problem. Vielmehr das Festhalten an (mutmaßlichen) Lösungen, die teulweise schon vor 40 Jahren nicht mehr aktuell waren. Merz ist ein Koservativer mit Bierdeckelhorizont. Das ist keine Funktion des Alters, wie es aktuell z.B. Fritzes Schoßhündchen Linnemann beweist.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Ulrich, Mittwoch, 03.01.2024, 07:42 (vor 758 Tagen) @ nico36de

Das Alter ist da nicht das Problem. Vielmehr das Festhalten an (mutmaßlichen) Lösungen, die teulweise schon vor 40 Jahren nicht mehr aktuell waren. Merz ist ein Koservativer mit Bierdeckelhorizont. Das ist keine Funktion des Alters, wie es aktuell z.B. Fritzes Schoßhündchen Linnemann beweist.

Wobei beide der selbsternannten Werte-Union, dem Trojanischen Pferd der AfD in CDU und CSU, nicht weit genug rechts stehen. Egal wie weit Merz und Linnemann die CDU nach rechts steuern, diesen Leuten reicht es nicht aus.

"Merz verweigert die Rückbesinnung auf konservative Werte und setzt den merkelschen Linkskurs der CDU fort. Nun fordert Generalsekretär Linnemann Unterstützung von Angela Merkel. Wer diese CDU wählt, wählt den Untergang Deutschlands."

https://twitter.com/WerteUnion/status/1742237000587981006

CDU und CSU könnten den Spuk im eigenen Haus schnell beenden. Sie müssten lediglich Unvereinbarkeitsbeschlüsse fassen. Aber das ist in der Vergangenheit nicht geschehen, und das wird vermutlich auch in absehbarer Zukunft nicht geschehen.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Grigori, Ort, Dienstag, 26.12.2023, 15:48 (vor 766 Tagen) @ Jurist

Tatsächlich liegen wir in ebenso oft falsch, wie wir Recht haben. Allein diese Erkenntnis sollte zu einer gewissen Demut führen.

Du bist doch derjenige, der als Reaktion auf die Solidarisierung einiger arabischer Fußballer mit Palästina, dem gesamten arabischen Kulturkreis mangelnde Aufklärung attestiert hat. So etwas zeugt im Land des Holocausts natürlich von einer besonders ausgeprägten Demut und Reflexionsfähigkeit!

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Jurist, Dienstag, 26.12.2023, 15:56 (vor 766 Tagen) @ Grigori

Auch wenn der Geschichtsunterricht bei Dir schon lange her ist, kann man dank Google Aufklärung und 30jährigen Krieg recherchieren und dann mit nur wenig Transferleistung feststellen, dass die dort begründete Säkularisation im arabischen Raum nicht stattgefunden hat. Gut, dass klingt dann nicht so hysterisch wie die Verkürzung, die Du hier rausgehauen hast, könnte Dir aber eine neue Perspektive bieten.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 14:11 (vor 766 Tagen) @ Jurist

Wenn es um Gegner diskreditieren geht, sind wir ja schon bei der Kernkompetenz der Konservativen. Neben Lobbyismus natürlich.

So unterscheidet sich die Wahrnehmung

Jurist, Dienstag, 26.12.2023, 14:17 (vor 766 Tagen) @ Talentförderer

So ein profunder Beitrag. Du hast mich wirklich überzeugt!

Hast Du ernsthaft diese Reaktion erwartet? Klar, Kritik tut weh. Da ist es leichter in seinen Graben zurückzukehren und den bösen Gegner anzugreifen. Aber wie oben geschrieben: macht uns das stärker und größer? Oder sorgt das nur dafür, dass wir in unserer Bastion verkümmern, von Gegner umzingelt langsam aufgeben, weil es immer mehr Gegner werden, denen man sich ausgesetzt fühlt?

Probier es mal, nur zum Spaß! Versuch mal meine Perspektive einzunehmen und guck, was Du davon übernehmen kannst. Vielleicht bin ich ja ein unverschämter Glückpilz, der trotz seiner strunzdummen Ansätzen, Ansichten und Ideen in vollkommener Ignoranz ein glückliches und zufriedenes Leben führt. Oder ich habe Recht, Dir gelingt es etwas davon zu übernehmen und am Ende geht es Dir besser. Was außer der Gefahr, Dir einzugestehen, dass Du auch noch dazu lernen und wachsen kannst, hast Du schon zu verlieren?

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Davja89, Dienstag, 26.12.2023, 12:53 (vor 766 Tagen) @ pactum Trotmundense

Es bleibt also dabei:

Die Grünen sind unsere letzte Hoffnung und die anderen wollen sowieso nur die Macht.

Die Grünen wiederum bestehen nur dafür die Welt zuverbessern...

Achja und natürlich die eigenen Trauzeugen und Verwandten ins warme Nest der Ministerien zubefördern ;)

Und ja ich weiß das auch die Union gerne klüngelt.

Aber der Duktus der völligen Überheblichkeit aus dem Grün/Roten Lager ist kaum zu ertragen. Selbst für jemanden der beide Farben schon gewählt hat.

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

majae, Muc, Mittwoch, 27.12.2023, 07:06 (vor 765 Tagen) @ Davja89

Es bleibt also dabei:

Die Grünen sind unsere letzte Hoffnung und die anderen wollen sowieso nur die Macht.

Die Grünen wiederum bestehen nur dafür die Welt zuverbessern...

Achja und natürlich die eigenen Trauzeugen und Verwandten ins warme Nest der Ministerien zubefördern ;)

Und ja ich weiß das auch die Union gerne klüngelt.

Aber der Duktus der völligen Überheblichkeit aus dem Grün/Roten Lager ist kaum zu ertragen. Selbst für jemanden der beide Farben schon gewählt hat.

Ich kann dem thread hier nur so bedingt folgen. Es fängt an mit einer Aussage von einem Politiker zur deutschen stadionsicherheit. Da das posting von Ulrich kam, nimmt unser Jurist das persönlich und sieht das als typisches Muster eines Sozen, schließlich würde niemals jemand anderes, ganz besonders kein konservativer etwas vergleichbares machen. Daraufhin wird er darauf hingewiesen, dass das so nicht stimmt und die Hälfte der politischen Arbeit der Union aktuell daraus besteht, die Grünen zum personifiziertem bösen zu erklären. Und das verleitet dich wiederum dazu, dich über die grüne Überheblichkeit zu beschweren.
Politischer Kurs dieser Tage ist echt so ermüdend geworden. Fakten spielen mittlerweile sowieso nur noch eine untergeordnete Rolle (siehe bei dem Migrationsstrang), aber es wird auch grundsätzlich möglichst kaum noch inhaltlich aufeinander eingegangen. Jeder sucht sich sein Lager aus und dann wird munter aufeinander eingedroschen.

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Davja89, Mittwoch, 27.12.2023, 11:24 (vor 765 Tagen) @ majae
bearbeitet von Davja89, Mittwoch, 27.12.2023, 11:32

Bin ich sogar bei dir...

Und gebe auch zu das man inzwischen sich selber dabei erwischt wie man unsachlich und auf die von dir beschriebene Art und Weise auf manche Postings reagiert.
Allerdings sind wir da ganz schnell bei der Henne/Ei Frage...

Ich hab diesen Thread anders empfunden. Es kam eine relativ populitische Aussage eines Politikers.
Zufällig hab ich den Originalton dazu gehört.
War ein Podcast des entsprechenden Politikers den ich mir angehört habe weil Mickey Beisenherz zu Besuch war und das meistens gute Unterhaltung garantiert.

Die Aussage zur Überwachung ist im Gesamtzusammenhang zum Thema "lähmender Datenschutz" gefallen.
Muss man nicht gut finden aber auch absolut nix skandalöses.
"Einfach mal machen..." Podcast mit Mickey Beisenherz/Robin Alexander.
Kann man sich überall anhören.

Linnemann ist sicherlich kein Hardliner.

Trotzdem wird von einem sehr klaren SPD Sympathisanten sowas wiederholt aufgegriffen. Das hat ja durchaus System. Daraufhin weißt der User "Jurist" auf dieses durchschaubar Mannöver hin. Zugegeben natürlich einseitig aber eben in diesem Fall ziemlich passend.

Daraufhin kommt ein Posting in dem ein User relativ einseitig die Grünen als Opfer hochsterilisiert und sozusagen als einzig wahre Demokraten hinstellt.
So zumindest lese ich den Unterton des Postings.

Daraufhin finde ich es nicht vollkommen verwerflich sarkastisch auf diese angebliche "Opferrolle" einer Regierungspartei zu antworten. Insbesondere wenn dieses Geheule ala "Die Leute erkennen nicht das wir Grünen die geilsten Hechte sind und wir haben sowieso die absolute Wahrheit für uns gepachtet" nicht das erste mal hier rausgekramt wird.

Wir reden hier über eine Partei, deren Klientel breite Teil der Öffentlichkeit bestimmt. Derren Anhängern vom Bildungsstand, Berufsausbildung und Einkommen eher zum oberen Drittel der Gesellschaft gehören. Also keine unterdrückte Gruppe von armen Schweinen auf die man eindrischt weil es sich nach Unten so gut treten lässt.

Diese Partei aber vorallem auch derren Anhänger und politischen Unterstützer haben sich in den letzten 10 bis 15 Jahren damit hervorgetan jedem genau erklären zukönnen warum er was verkehrt macht und eigentlich sowieso ein unmoralischer Mensch ist. Natürlich nicht jeder aber durchaus eine signifikante Anzahl.

Jetzt ist man selber an der Macht und stümpert sich eher einen ab. Das da natürlich eine gewisse Belustigung und Schadenfreude in vielen Teilen der Gesellschaft zu spüren ist kommt ja nicht von ungefähr.

Ich hab in jüngeren Jahren immer SPD gewählt. Sehr oft auch Grün.
Höchstwahrscheinlich würden diese Parteien auch aktuell noch meine politische Meinung am ehesten abdecken. Allerdings hab ich ein ganz tiefes Unbehagen inzwischen diese politische Kultur der "Übermoralisierung" und "der absoluten Wahrheiten" noch weiter zu unterstützen. Das bezieht sich zum überwiegende Teil auf die Grünen.

Aber ja vermutlich müsste man einen Art "Reset Button" drücken und die politische Diskussion wieder auf eine Sachebene herunter bringen. Das gilt selbstverständlich für beide Seiten.

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Finchen, Mittwoch, 27.12.2023, 15:49 (vor 765 Tagen) @ Davja89

Linnemann ist sicherlich kein Hardliner.

Nein, der ist ein wahrer Menschenfreund, der Zwangsarbeit fordert und für das C in CDU steht.

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Ulrich, Mittwoch, 27.12.2023, 08:16 (vor 765 Tagen) @ majae

Ich kann dem thread hier nur so bedingt folgen. Es fängt an mit einer Aussage von einem Politiker zur deutschen stadionsicherheit. Da das posting von Ulrich kam, nimmt unser Jurist das persönlich und sieht das als typisches Muster eines Sozen, schließlich würde niemals jemand anderes, ganz besonders kein konservativer etwas vergleichbares machen. Daraufhin wird er darauf hingewiesen, dass das so nicht stimmt und die Hälfte der politischen Arbeit der Union aktuell daraus besteht, die Grünen zum personifiziertem bösen zu erklären. Und das verleitet dich wiederum dazu, dich über die grüne Überheblichkeit zu beschweren.

Carsten Linnemann ist nicht nur Politiker, er ist zudem auch Vizepräsident des Kurzzeit-Bundesligisten und jetzigen Zweitligisten SC Paderborn. In Zusammenhang mit den getätigten Aussagen ist das mindestens genau so relevant.

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tobi002, Dortmund, Mittwoch, 27.12.2023, 01:16 (vor 766 Tagen) @ Davja89

Faktisch sind die Grünen in eine Art Fair Play Tabelle, ziemlich weit oben.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Korruptionsaff%C3%A4ren_um_Politiker_in_der_Bundesrepublik_Deutschland

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Finchen, Mittwoch, 27.12.2023, 02:24 (vor 765 Tagen) @ tobi002

Faktisch sind die Grünen in eine Art Fair Play Tabelle, ziemlich weit oben.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Korruptionsaff%C3%A4ren_um_Politiker_in_der_Bundesrepublik_Deutschland

Gleich wird dir Davja wieder erklären, dass er doch eigentlich auf der Linie mit den Grünen ist, aber...

:D

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 14:12 (vor 766 Tagen) @ Davja89

„Auch“ die Union ist schön beschrieben von dir. Befasse dich doch erstmal damit dann kommen auf 20 CDUler mit Dreck am Stecken vielleicht einer der Grünen.

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Timo_89, Dienstag, 26.12.2023, 13:45 (vor 766 Tagen) @ Davja89

Die Grünen und ihre (noch?) 15% Stammwählerschaft sind die einzigen, die die Wahrheit kennen, die einzigen, die über gut und böse richten dürfen. Gut sind dabei ausschließlich sie selbst und böse sind alle anderen. Jeder der z.B. etwas gegen unkontrollierte, häufig illegale Migration hat, ist böse. Das ist die spaltende Politik der Grünen, von ihrem moralischen Elfenbeinturm in Berlin herunter auf den Pöbel im Land, der das einfach alles noch nicht so richtig verstanden hat und noch belehrt werden muss.

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 14:14 (vor 766 Tagen) @ Timo_89

Die Leute haben zu 99% aber nichts gegen unkontrollierte illegale Migration, sondern generell gegen Ausländer. Das ist so.

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jamal_s, Mittwoch, 27.12.2023, 08:24 (vor 765 Tagen) @ Talentförderer

Ich bin der Ansicht, dass dies in Deutschland bzw. Europa nicht der Fall ist. Die Unterstützung für die Ukrainer war vorbildlich, und wir haben Millionen von Menschen aufgenommen.

Wir leben in dem mit Abstand tolerantesten Land der Welt – Deutschland.

Auch Migranten aus dem asiatischen und westlichen Raum werden hier offen empfangen und erzielen erstaunliche Ergebnisse in der PISA-Studie, wobei ihnen genau die gleichen Ressourcen zur Verfügung stehen.

Religiöse Extremisten und Menschen aus kulturell islamisch geprägten Ländern stellen hingegen ein Problem dar. Ist das jetzt Rassismus? Oder ist das einfach nur Selbstschutz?

In Europa haben wir den Luxus, auf relativ kleinem Raum verschiedene Nationen, Kulturen, Migrationen, Bildungs- und Integrationskonzepte zu vergleichen.

Eines wird offensichtlich: Muslime gehören mehrheitlich, unabhängig vom Konzept, immer zur Problemgruppe. Warum sollte Europa also weiteres Wachstum dieser Personengruppe fördern?

Wie die Anti-Israel-Demonstrationen in Deutschland und Europa zeigen, werden diese Überzeugungen nicht abgelegt, sondern flächendeckend in den Moscheen verbreitet. Dies ist keine Pauschalisierung, sondern die Realität. Ein säkularer Islam existiert nicht, da ein falsches Verständnis von Toleranz vorherrscht.

Der verschwindend kleine Teil an säkularen Muslimen in Europa würde eine Neuinterpretation der Toleranzgrenzen hingegen begrüßen. Dadurch könnte der Bedarf an Polizeischutz vor Synagogen, Moscheen & Co und ähnlichen Maßnahmen möglicherweise entfallen – vorausgesetzt, es ist dafür nicht schon zu spät.

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Max Power, Dienstag, 26.12.2023, 18:36 (vor 766 Tagen) @ Talentförderer

Die Leute haben zu 99% aber nichts gegen unkontrollierte illegale Migration, sondern generell gegen Ausländer. Das ist so.

Quelle: Das ist so.
Talentförderer weiß einfach, wie die Leute ticken.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 18:43 (vor 766 Tagen) @ Max Power

Die Leute haben zu 99% aber nichts gegen unkontrollierte illegale Migration, sondern generell gegen Ausländer. Das ist so.


Quelle: Das ist so.
Talentförderer weiß einfach, wie die Leute ticken.


Man weiß zumindest, wie Fztnfrtz tickt.

[image]

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Jurist, Dienstag, 26.12.2023, 14:42 (vor 766 Tagen) @ Talentförderer

Dein Faktenwissen und Deine profunde Einschätzung der menschlichen Natur beeindrucken mich zutiefst. Hätte ich ein so gutes Judiz wie Du, wäre ich längst auf dem Weg zum Milliardär. Das Talent muss man dich ausnutzen und der Gesellschaft das geben, was sie verlangt.

Bist Du also nicht auf dem Weg ein super erfolgreiches Business aufzubauen und den Menschen das zu geben, was sie verlangen, kann das zwei Ursachen haben: entweder lehnst Du den Kapitalismus so entschieden ab, dass Du Dich auch zum Wohl Deiner Mitmenschen nicht in diesem betätigen möchtest, oder Du bist voller Vorurteile und Idiotien, die ein jeder sogleich als das erkennt, was sie sind: die Äußerungen eines zutiefst verbitterten Menschens, der von der Komplexität der Welt überfordert, sein eigenes Narativ schreibt.

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Finchen, Mittwoch, 27.12.2023, 02:13 (vor 765 Tagen) @ Jurist
bearbeitet von Finchen, Mittwoch, 27.12.2023, 02:24

Dein Faktenwissen und Deine profunde Einschätzung der menschlichen Natur beeindrucken mich zutiefst. Hätte ich ein so gutes Judiz wie Du, wäre ich längst auf dem Weg zum Milliardär. Das Talent muss man dich ausnutzen und der Gesellschaft das geben, was sie verlangt.

Bist Du also nicht auf dem Weg ein super erfolgreiches Business aufzubauen und den Menschen das zu geben, was sie verlangen, kann das zwei Ursachen haben: entweder lehnst Du den Kapitalismus so entschieden ab, dass Du Dich auch zum Wohl Deiner Mitmenschen nicht in diesem betätigen möchtest, oder Du bist voller Vorurteile und Idiotien, die ein jeder sogleich als das erkennt, was sie sind: die Äußerungen eines zutiefst verbitterten Menschens, der von der Komplexität der Welt überfordert, sein eigenes Narativ schreibt.

Ich habe selten einen so verblendeten Apologeten der Ideologie, die unseren Planeten zerstört und Menschen in Knechtschaft hält, gesehen, wie du es bist. Danke für die Comedy zum Ende der Feiertage. Immerhin kann ich mit der Genugtuung einschlafen, dass die Menschheit irgendwann einmal aussterben und unser Planet verdampfen wird. Sie hat es auch nicht anders verdient, diese Menschheit. :-)

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Timo_89, Dienstag, 26.12.2023, 14:28 (vor 766 Tagen) @ Talentförderer

Die Leute haben zu 99% aber nichts gegen unkontrollierte illegale Migration, sondern generell gegen Ausländer. Das ist so.

Ich habe in den vergangenen 8 Jahren in Deutschland eine erhebliche Offenheit, Hilfsbereitschaft, Verständnis und Akzeptanz erlebt, die seinesgleichen sucht. Ich persönlich glaube, dass es nicht viele Länder auf der Erde gibt, die in diesem Maße dazu bereit gewesen wäre, Menschen aufzunehmen und zu helfen. Nenne mir doch mal 10-20 Länder, die weltweit quantitativ und qualitativ, so viele Menschen aufgenommen haben? Da wurde ganz viel geschafft und geleistet, viele haben sich angestrengt, inklusive mir, der ebenfalls in der Flüchtlingshilfe und Betreuung aktiv war.

Diesen Menschen wird es immer häufiger auch einfach zu viel. Es ist auf kommunaler Ebene nicht mehr zu leisten, es ist auch einfach kein Wohnraum da, keine Kitaplätze, und so weiter. Es gibt Grenzen dessen, was ein Land leisten kann. Und weißt du, es gibt auch das Recht einer Bevölkerung, dass man nicht bis zum *maximalen* potentiellen Punkt Hilfe leistet. Sondern bis zu einem Punkt, was die Mehrheit der Gesellschaft für richtig hält.

Und jetzt pauschal sehr vielen Menschen in deiner Aussage Ausländerfeindlichkeit zu unterstellen ist einfach nur sowas von ignorant, verkürzend und falsch. Weißt du, vielleicht solltest du mal hinterfragen, ob deine Ansichten nicht sehr intolerant sind?

Warum gestehst du Menschen nicht das Recht zu auch eine eigene Meinung darüber haben zu dürfen, wie sie hier in diesem Land Gesellschaft und Zusammenleben organisieren wollen? Welche "Aufgaben", denn nichts anderes ist z.B. Integration auch, man sich zutraut, in welchem Maße, in welchem Zeitraum? Mit welchem Gerechtigkeitsgefühl der Lastenverteilung, auch in Europa z.B.?

Denk doch mal offen drüber nach? Kannst du das nicht auch nachempfinden? Mal als Versuch der Annäherung?

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 15:05 (vor 766 Tagen) @ Timo_89

Wenn es keine grundsätzliche Ausländerfeindlichkeit ist, dann ist es mindestens komplett realitätsfremd, wenn man tatsächlich glaubt, man könne einfach niemanden mehr reinlassen und dann wird schon alles gut. Es wird für 2024 mit steigenden Zahlen gerechnet. https://unric.org/de/un-fluechtlingshilfswerk-prognose2024/

Was bedeutet das? Dass zusätzlich zu den bisher geflüchteten Menschen weitere dazu kommen und zwar in noch größerer Zahl als in diesem Jahr. Jetzt mögen die Wutbürger mit ihrem Stammtischpopulismus vielleicht noch sagen, dass man dann einfach niemanden mehr reinlässt. Und was passiert dann? Sobald es an den Grenzen wirklich unschöne Bilder gibt (möglicherweise auch Anschläge) wird sich die Stimmungslage drehen. Dann ist ganz schnell das kleinere Übel, dann vielleicht doch zu verstehen, was in der Welt los ist, warum Menschen flüchten und dass man niemanden einfach an der Grenze verrecken lassen kann.

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Jurist, Dienstag, 26.12.2023, 19:45 (vor 766 Tagen) @ markus

Wie schaffen das die anderen nur? Wieso haben Kanada, die USA, Singapur einen Zuzug von High Potentials während der Zuzug nach Deutschland in den letzten acht Jahren zur Hälfte Transferleistungen bezieht und ein Jahr weiteres Viertel geringfügigen Beschäftigungen nachgeht?

Wieso ist der Zuzug nach Dänemark nicht so hoch?

Man kann sich natürlich weiter dumm stellen und die enormem Pullfaktoren in Form eines ausgeuferten Sozialstaats bestreiten. Man kann ignorieren, dass in Deutschland im vergangenen Jahr 700.000 Ukrainer und 500.000 Syrer Bürgergeld bezogen haben. Die Wähler werden diese Ignoranz aber nicht goutieren.

USA und Kanada und Dänemark..

tobi002, Dortmund, Mittwoch, 27.12.2023, 01:14 (vor 766 Tagen) @ Jurist

Ganz einfach, Dänemark ist quasi eine Insel, wie viele Grenzen hast Deutschland und wie wenige Dänemark.

USA und Kanada, haben einfach viel mehr Erfahrung. Das fand sogar das bamf schon 2015 heraus.

https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/WorkingPapers/wp62-fachkraefte-zuwanderung.pdf

Daran kann die aktuelle Regierung nichts. Im Gegenteil, sie sind ja für ein kanadisches Model.

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kriwi09, Dienstag, 26.12.2023, 21:39 (vor 766 Tagen) @ Jurist

Mit dem Bürgergeld wurde Immobilienbesitzern die Miete bezahlt.
Im Supermarkt eingekauft.
Sachen im Internet bestellt.

Mit dem Rest wurden Leopard 2 gekauft...

Das ganze ist ein unfreiwilliges Konjunkturprogramm.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 20:05 (vor 766 Tagen) @ Jurist

Die Wähler werden daran aber nichts ändern. Es war vor 2021 unter der Union nicht anders und es wird auch nach 2025 nicht anders sein. Warum? Weil sich die Stimmung ganz schnell drehen würde, wenn faktisch der Sozialstaat abgebaut wird. Die Schlagzeilen sind dann ganz schnell gegen die neue Regierung. Und weil es auch noch ein BVerfG gibt, das auch gerne mal einen Riegel vor komischen Ideen vorschiebt.

Ein so BIP-starkes Land wie Deutschland hat naturgemäß einen höheren Lebensstandard und damit auch einen höheren Mindeststandard als andere Länder. Das wird letztendlich auch so bleiben. Und im Bundeshaushalt halten sich die Kosten der Sozialleistungen in Grenzen. Das was eher ausufert und schnell anwächst sind die Zuschüsse an die Rentenkasse.

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Braumeister, BaWü, Dienstag, 26.12.2023, 23:49 (vor 766 Tagen) @ markus

Ein so BIP-starkes Land wie Deutschland hat naturgemäß einen höheren Lebensstandard und damit auch einen höheren Mindeststandard als andere Länder. Das wird letztendlich auch so bleiben. Und im Bundeshaushalt halten sich die Kosten der Sozialleistungen in Grenzen.


Das ist nicht gottgegeben und wird auch nichts so bleiben, wenn man nichts dafür tut! Wir sind auf dem besten Weg uns und den nachfolgenden Generationen da gerade ziemlich viel Vorsprung zu versauen, weil wir tatsächlich Probleme aufgrund von PC nicht angehen. Das schadet insbesondere der Mittelschicht und den Sozialleistungsempfängern für die diese eigentlich geschaffen wurden.

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 08:29 (vor 765 Tagen) @ Braumeister

Ein so BIP-starkes Land wie Deutschland hat naturgemäß einen höheren Lebensstandard und damit auch einen höheren Mindeststandard als andere Länder. Das wird letztendlich auch so bleiben. Und im Bundeshaushalt halten sich die Kosten der Sozialleistungen in Grenzen.

Das ist nicht gottgegeben und wird auch nichts so bleiben, wenn man nichts dafür tut! Wir sind auf dem besten Weg uns und den nachfolgenden Generationen da gerade ziemlich viel Vorsprung zu versauen, weil wir tatsächlich Probleme aufgrund von PC nicht angehen. Das schadet insbesondere der Mittelschicht und den Sozialleistungsempfängern für die diese eigentlich geschaffen wurden.

Der Posten im Bundeshaushalt ist wirklich moderat. Es gibt da ein deutlich größeres Problem und das sind die Renten. Vielleicht da mal anpacken, statt sich an Flüchtlingen abzuarbeiten.

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jamal_s, Mittwoch, 27.12.2023, 09:48 (vor 765 Tagen) @ markus
bearbeitet von jamal_s, Mittwoch, 27.12.2023, 09:53

Ein so BIP-starkes Land wie Deutschland hat naturgemäß einen höheren Lebensstandard und damit auch einen höheren Mindeststandard als andere Länder. Das wird letztendlich auch so bleiben. Und im Bundeshaushalt halten sich die Kosten der Sozialleistungen in Grenzen.

Das ist nicht gottgegeben und wird auch nichts so bleiben, wenn man nichts dafür tut! Wir sind auf dem besten Weg uns und den nachfolgenden Generationen da gerade ziemlich viel Vorsprung zu versauen, weil wir tatsächlich Probleme aufgrund von PC nicht angehen. Das schadet insbesondere der Mittelschicht und den Sozialleistungsempfängern für die diese eigentlich geschaffen wurden.


Der Posten im Bundeshaushalt ist wirklich moderat. Es gibt da ein deutlich größeres Problem und das sind die Renten. Vielleicht da mal anpacken, statt sich an Flüchtlingen abzuarbeiten.

Um sich für die Rente zu qualifizieren, muss man in der Regel jedoch vorab in Form von steuerlichen Beiträgen, etwas zum Gemeinwohl beitragen.

Ein großer Unterschied zu einem Sozialauffangbecken ohne jegliche Grenzen, Regeln bzw. Konsequenzen.

Natürlich kenne ich deine Lösung: Die bösen REICHEN!!!! NEHMEN ES IHNEN!! VERTEILT ES, und die Welt hat keine Probleme mehr. Ein Verschieben der Nulllinie ändert in einer globalen Welt jedoch nichts.

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 10:22 (vor 765 Tagen) @ jamal_s

Ein so BIP-starkes Land wie Deutschland hat naturgemäß einen höheren Lebensstandard und damit auch einen höheren Mindeststandard als andere Länder. Das wird letztendlich auch so bleiben. Und im Bundeshaushalt halten sich die Kosten der Sozialleistungen in Grenzen.

Das ist nicht gottgegeben und wird auch nichts so bleiben, wenn man nichts dafür tut! Wir sind auf dem besten Weg uns und den nachfolgenden Generationen da gerade ziemlich viel Vorsprung zu versauen, weil wir tatsächlich Probleme aufgrund von PC nicht angehen. Das schadet insbesondere der Mittelschicht und den Sozialleistungsempfängern für die diese eigentlich geschaffen wurden.


Der Posten im Bundeshaushalt ist wirklich moderat. Es gibt da ein deutlich größeres Problem und das sind die Renten. Vielleicht da mal anpacken, statt sich an Flüchtlingen abzuarbeiten.


Um sich für die Rente zu qualifizieren, muss man in der Regel jedoch vorab in Form von steuerlichen Beiträgen, etwas zum Gemeinwohl beitragen.

Falsch. Das sind Sozialversicherungsbeiträge und Beitragsjahre.


Ein großer Unterschied zu einem Sozialauffangbecken ohne jegliche Grenzen, Regeln bzw. Konsequenzen.

Auch falsch. Es gibt Grenzen, Regeln und auch Konsequenzen. Das ist alles gesetzlich geregelt.


Natürlich kenne ich deine Lösung: Die bösen REICHEN!!!! NEHMEN ES IHNEN!! VERTEILT ES, und die Welt hat keine Probleme mehr. Ein Verschieben der Nulllinie ändert in einer globalen Welt jedoch nichts.

Es geht darum, dass der Wutbürger beim Zigeunerschnitzel gar nicht mehr die echten Probleme sieht. Einfach mal in den Haushaltsplan reinschauen und den demographischen Wandel berücksichtigen. Aber damit ist man ja überfordert. Nicht die Leistungen aus dem SGB II und III sind das Problem. Das ist alles moderat. Das Rentensystem ist das Problem.

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jamal_s, Mittwoch, 27.12.2023, 12:29 (vor 765 Tagen) @ markus

Ein so BIP-starkes Land wie Deutschland hat naturgemäß einen höheren Lebensstandard und damit auch einen höheren Mindeststandard als andere Länder. Das wird letztendlich auch so bleiben. Und im Bundeshaushalt halten sich die Kosten der Sozialleistungen in Grenzen.

Das ist nicht gottgegeben und wird auch nichts so bleiben, wenn man nichts dafür tut! Wir sind auf dem besten Weg uns und den nachfolgenden Generationen da gerade ziemlich viel Vorsprung zu versauen, weil wir tatsächlich Probleme aufgrund von PC nicht angehen. Das schadet insbesondere der Mittelschicht und den Sozialleistungsempfängern für die diese eigentlich geschaffen wurden.


Der Posten im Bundeshaushalt ist wirklich moderat. Es gibt da ein deutlich größeres Problem und das sind die Renten. Vielleicht da mal anpacken, statt sich an Flüchtlingen abzuarbeiten.


Um sich für die Rente zu qualifizieren, muss man in der Regel jedoch vorab in Form von steuerlichen Beiträgen, etwas zum Gemeinwohl beitragen.


Falsch. Das sind Sozialversicherungsbeiträge und Beitragsjahre.

Und genau diese Menschen tragen für die z.B. 45 Jahren die Steuerlast.

Ein großer Unterschied zu einem Sozialauffangbecken ohne jegliche Grenzen, Regeln bzw. Konsequenzen.


Auch falsch. Es gibt Grenzen, Regeln und auch Konsequenzen. Das ist alles gesetzlich geregelt.

Gesetzlich sind so einige Regelungen in Deutschland festgelegt, aber wir halten uns nur nicht daran. Mit dem Bürgergeld haben wir uns von Grenzen, Regeln und auch Konsequenzen verabschiedet.

Natürlich kenne ich deine Lösung: Die bösen REICHEN!!!! NEHMEN ES IHNEN!! VERTEILT ES, und die Welt hat keine Probleme mehr. Ein Verschieben der Nulllinie ändert in einer globalen Welt jedoch nichts.


Es geht darum, dass der Wutbürger beim Zigeunerschnitzel gar nicht mehr die echten Probleme sieht. Einfach mal in den Haushaltsplan reinschauen und den demographischen Wandel berücksichtigen. Aber damit ist man ja überfordert. Nicht die Leistungen aus dem SGB II und III sind das Problem. Das ist alles moderat. Das Rentensystem ist das Problem.


Wir haben ein umlagefinanziertes Rentensystem - da unsere Bevölkerung zum Glück nicht wächst, funktioniert dieses Prinzip nicht.

Also sollten wir die jetzigen Generationen für die nächsten 50 Jahre gegenfinanzieren und dann z.B. ab Geburtsjahr 2000 private Vorsorge fördern.

Die gesetzliche Rentenversicherung gibt es dann ganz einfach nicht mehr.


Prinzip USA z.B.


Oder wie sieht dein Vorschlag aus?

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 12:37 (vor 765 Tagen) @ jamal_s

Ein so BIP-starkes Land wie Deutschland hat naturgemäß einen höheren Lebensstandard und damit auch einen höheren Mindeststandard als andere Länder. Das wird letztendlich auch so bleiben. Und im Bundeshaushalt halten sich die Kosten der Sozialleistungen in Grenzen.

Das ist nicht gottgegeben und wird auch nichts so bleiben, wenn man nichts dafür tut! Wir sind auf dem besten Weg uns und den nachfolgenden Generationen da gerade ziemlich viel Vorsprung zu versauen, weil wir tatsächlich Probleme aufgrund von PC nicht angehen. Das schadet insbesondere der Mittelschicht und den Sozialleistungsempfängern für die diese eigentlich geschaffen wurden.


Der Posten im Bundeshaushalt ist wirklich moderat. Es gibt da ein deutlich größeres Problem und das sind die Renten. Vielleicht da mal anpacken, statt sich an Flüchtlingen abzuarbeiten.


Um sich für die Rente zu qualifizieren, muss man in der Regel jedoch vorab in Form von steuerlichen Beiträgen, etwas zum Gemeinwohl beitragen.


Falsch. Das sind Sozialversicherungsbeiträge und Beitragsjahre.

Und genau diese Menschen tragen für die z.B. 45 Jahren die Steuerlast.

Ein großer Unterschied zu einem Sozialauffangbecken ohne jegliche Grenzen, Regeln bzw. Konsequenzen.


Auch falsch. Es gibt Grenzen, Regeln und auch Konsequenzen. Das ist alles gesetzlich geregelt.

Gesetzlich sind so einige Regelungen in Deutschland festgelegt, aber wir halten uns nur nicht daran. Mit dem Bürgergeld haben wir uns von Grenzen, Regeln und auch Konsequenzen verabschiedet.

Auch das Bürgergeld ist gesetzlich geregelt. Es gibt Grenzen, es gibt Regeln und auch Konsequenzen.

Natürlich kenne ich deine Lösung: Die bösen REICHEN!!!! NEHMEN ES IHNEN!! VERTEILT ES, und die Welt hat keine Probleme mehr. Ein Verschieben der Nulllinie ändert in einer globalen Welt jedoch nichts.


Es geht darum, dass der Wutbürger beim Zigeunerschnitzel gar nicht mehr die echten Probleme sieht. Einfach mal in den Haushaltsplan reinschauen und den demographischen Wandel berücksichtigen. Aber damit ist man ja überfordert. Nicht die Leistungen aus dem SGB II und III sind das Problem. Das ist alles moderat. Das Rentensystem ist das Problem.

Wir haben ein umlagefinanziertes Rentensystem - da unsere Bevölkerung zum Glück nicht wächst, funktioniert dieses Prinzip nicht.

Also sollten wir die jetzigen Generationen für die nächsten 50 Jahre gegenfinanzieren und dann z.B. ab Geburtsjahr 2000 private Vorsorge fördern.

Die gesetzliche Rentenversicherung gibt es dann ganz einfach nicht mehr.


Prinzip USA z.B.


Oder wie sieht dein Vorschlag aus?

In den USA zahlt z.B. wirklich jeder in die Rentenkasse ein. Auch Freiberufler und Selbstständige. Dazu gibt es die Möglichkeit, mit gescheiten Produkten privat vorzusorgen. Wir halten dagegen immer noch an die Riesterrenten fest, wo die steuerliche Förderung direkt in die Taschen der Anbieter gehen und wo jeder mit Verlust herausgeht.

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jamal_s, Mittwoch, 27.12.2023, 13:00 (vor 765 Tagen) @ markus

In den USA zahlen die Menschen für ihre eigene Person ein.

Würden wir das Rentensystem heute reformieren, zu einer 1:1 Kopie aus den USA, hätten die folgenden Generationen kein Problem. Die aktuellen Rentner und Menschen, die bereits ein Alter erreicht haben, bei dem ganz einfach die Zeit fehlt, um vorzusorgen, müssten gegenfinanziert werden.

In den USA ist jeder Mensch über 65 gesetzlich versichert; es gibt steuerfreie Aktiensparpläne(Entnahme ab 65), 401k etc.

Aber ist das wirklich das, was du willst? Das System wäre ja nur für die arbeitende Bevölkerung lukrativ.

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 13:07 (vor 765 Tagen) @ jamal_s

In den USA zahlen die Menschen für ihre eigene Person ein.

Würden wir das Rentensystem heute reformieren, zu einer 1:1 Kopie aus den USA, hätten die folgenden Generationen kein Problem. Die aktuellen Rentner und Menschen, die bereits ein Alter erreicht haben, bei dem ganz einfach die Zeit fehlt, um vorzusorgen, müssten gegenfinanziert werden.

In den USA ist jeder Mensch über 65 gesetzlich versichert; es gibt steuerfreie Aktiensparpläne(Entnahme ab 65), 401k etc.

Aber ist das wirklich das, was du willst? Das System wäre ja nur für die arbeitende Bevölkerung lukrativ.

Das sind exakt die richtigen Ansätze. Gerade die arbeitende Bevölkerung wird nur mit der Umlagerente später kaum über die Runden kommen.

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Davja89, Mittwoch, 27.12.2023, 12:18 (vor 765 Tagen) @ markus

Eventuell ist ja beides richtig?

Natürlich ist das von dir angesprochene Rentenproblematik ein gigantisches Thema. Müsste ganz dringend angegangen werden.
Und natürlich ist das Hauptprobleme dort der demografische Wandel und nicht die Zuwanderung.

Trotzdem ist es natürlich vollkommen in Ordnung zeitgleich auch andere Kostenpunkte im Sozialsystem zu diskutieren.
Und im Endeffekt hängt ja Einwanderung in die Sozialsysteme auch indirekt mit der Rente zusammen.

Auch die Rentenkassen würden doppelt proftieren wenn wir 1 Mio. AN mehr und 1 Mio. Leistungsempfänger weniger hätten.
Es würden deutlich mehr Menschen einbezahlen und gleichzeitig würden große Beträge frei werden in den Sozialkassen um die wirklichen "Problemfälle" zu unterstützen oder präventiv arbeiten zu können (Bildung, Weiterbildung etc.).

Es wäre also wichtig an beiden Schrauben zudrehen.

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Jurist, Dienstag, 26.12.2023, 20:49 (vor 766 Tagen) @ markus

Und genau beim zweiten Absatz gehen wir auseinander. Die Staatsquote ist in Höhen geschossen, die sich kein größerer Staat der Welt, schon gar keiner ohne Rohstoffe leisten kann. Die Stimmung in der Bevölkerung ist erstmalig seit ich Politik bewusst verfolge dahingehend gekippt, dass die hohen Sozialleistungen kritisch beäugt werden und das zurecht. Dass die Renten da sehr viel größere Problem sind, will ich gar nicht bestreiten. Aber wir schaffen Fehlanreize, die wir uns nicht leisten können und schon gar nicht sollten. Das Geld, was wir verkonsumieren, fehlt im Bereich der Bildung, fehlt für Infrastrukturmaßnahmen und fehlt für Fördermittel, um uns in der Forschung konkurrenzfähig zu machen.

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Finchen, Mittwoch, 27.12.2023, 04:35 (vor 765 Tagen) @ Jurist

Und genau beim zweiten Absatz gehen wir auseinander. Die Staatsquote ist in Höhen geschossen, die sich kein größerer Staat der Welt, schon gar keiner ohne Rohstoffe leisten kann. Die Stimmung in der Bevölkerung ist erstmalig seit ich Politik bewusst verfolge dahingehend gekippt, dass die hohen Sozialleistungen kritisch beäugt werden und das zurecht. Dass die Renten da sehr viel größere Problem sind, will ich gar nicht bestreiten. Aber wir schaffen Fehlanreize, die wir uns nicht leisten können und schon gar nicht sollten. Das Geld, was wir verkonsumieren, fehlt im Bereich der Bildung, fehlt für Infrastrukturmaßnahmen und fehlt für Fördermittel, um uns in der Forschung konkurrenzfähig zu machen.

Das ist doch die große Leistung des Geldadels: Dem Pöbel suggerieren, dass die Sozialleistungen zu hoch und die Gehälter nicht zu niedrig sind. So kann dieser sich dann an den armen Schweinen abarbeiten, während die Elite mal schnell die nächste Briefkastenfirma eröffnet, um das hart verdiente Geld in Sicherheit zu bringen.

Der Kapitalismus hat seit seiner Existenz wahrlich das Beste aus dem Menschen herausgeholt. :D

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Jurist, Mittwoch, 27.12.2023, 08:36 (vor 765 Tagen) @ Finchen

In jedem anderen System als der sozialen Marktwirtschaft wärest Du schon längst verhungert, ohne ärztliche Betreuung gestorben oder in einem Internierungslager, ichem.

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Finchen, Mittwoch, 27.12.2023, 15:29 (vor 765 Tagen) @ Jurist

In jedem anderen System als der sozialen Marktwirtschaft wärest Du schon längst verhungert, ohne ärztliche Betreuung gestorben oder in einem Internierungslager, ichem.

Wenn wir schon thematisch nicht zusammenkommen: Können wir uns wenigstens darauf einigen, dass ich nicht dieser ominöse ichem bin?

Übrigens wurden ja nocj gar nicht alle anderen Systeme ausprobiert. Von neuen Systemen, die man sich ausdenken könnte, will ich gar nicht erst anfangen.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 27.12.2023, 15:56 (vor 765 Tagen) @ Finchen

In jedem anderen System als der sozialen Marktwirtschaft wärest Du schon längst verhungert, ohne ärztliche Betreuung gestorben oder in einem Internierungslager, ichem.


Wenn wir schon thematisch nicht zusammenkommen: Können wir uns wenigstens darauf einigen, dass ich nicht dieser ominöse ichem bin?

Übrigens wurden ja nocj gar nicht alle anderen Systeme ausprobiert. Von neuen Systemen, die man sich ausdenken könnte, will ich gar nicht erst anfangen.

Capitalism is the worst form of Economy, except for all the others that have been tried.

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 15:44 (vor 765 Tagen) @ Finchen

In jedem anderen System als der sozialen Marktwirtschaft wärest Du schon längst verhungert, ohne ärztliche Betreuung gestorben oder in einem Internierungslager, ichem.


Wenn wir schon thematisch nicht zusammenkommen: Können wir uns wenigstens darauf einigen, dass ich nicht dieser ominöse ichem bin?

Übrigens wurden ja nocj gar nicht alle anderen Systeme ausprobiert. Von neuen Systemen, die man sich ausdenken könnte, will ich gar nicht erst anfangen.

Warum sollte man ein gut funktionierendes System, welches der Menschheit in den letzten 100 Jahren erheblich mehr Wohlstand gebracht hat, einfach wechseln? Das Risiko wird niemand eingehen.

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Pfostentreffer, Mittwoch, 27.12.2023, 09:29 (vor 765 Tagen) @ Jurist

In jedem anderen System als der sozialen Marktwirtschaft wärest Du schon längst verhungert, ohne ärztliche Betreuung gestorben oder in einem Internierungslager, ichem.

"Es ist einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen, als das Ende des Kapitalismus" ist ein berühmtes Zitat vom Kulturwissenschaftler Frederic Jameson, welches hier ganz gut passt:-) Zum Thema empfehle ich die Schriften von Mark Fisher, sehr erkenntnisreich. Dafür wäre allerdings ein echtes Interesse am Erkenntnisgewinn Voraussetzung.

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Jurist, Mittwoch, 27.12.2023, 10:44 (vor 765 Tagen) @ Pfostentreffer

Danke für die Empfehlung. Ob diese Schriften mir für mein Leben Nutzen bringen, bezweifle ich jedoch stark.

So rein kapitalistisch gefragt: Welchen Wert bringt es mir, die Ideen eines drogensüchtigen, psychischkranken Suizidenten zu lesen? Steht dieser Wert für mich im Gleichgewicht zu meiner begrenzten Zeit auf Erden, die ich aufwenden muss, mich hiermit zu beschäftigen?

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Pfostentreffer, Mittwoch, 27.12.2023, 11:57 (vor 765 Tagen) @ Jurist

> Danke für die Empfehlung. Ob diese Schriften mir für mein Leben Nutzen bringen, bezweifle ich jedoch stark.

Das glaube ich Dir. Wir man "Nutzen" definiert ist nun mal sehr individuell. Wie gesagt, ein ehrliches Interesse am Erkenntnisgewinn wäre dafür notwendig. Dementsprechend stimme ich Dir zu, dass es Dir keinen Nutzen bringt, wenn Du als Nutzen ausschliesslich das Bestätigen Deiner Meinung oder etwas mit kapitalistischem Erfolg ansiehst. War eben nur eine Empfehlung, niemand hat die Pflicht, dieser zu folgen.

> So rein kapitalistisch gefragt:

Das zeigt ja bereits die Beschränktheit deines Ansatzes. Alles unter rein kapitalistischen Gesichtspunkten zu bewerten wird der Gesamtbetrachtung nicht mal im Ansatz gerecht. Besonders dann nicht, wenn man - wie du oben schreibst, tatsächlich glaubt in einer sozialen Marktwirtschaft zu leben, obwohl 50% der Einwohner diese Landes weniger als 1 % Vermögen auf sich vereinigen. Hat bestimmt keine strukturellen Gründe, haben sich alle nicht richtig angestrengt in der Schule, oder?

Welchen Wert bringt es mir, die Ideen eines drogensüchtigen, psychischkranken Suizidenten zu lesen?

Das kannst ja nur Du für Dich bewerten. Ich für meinen Teil habe viel gelernt und sehr interessante Denkanstösse bekommen. Aber hier greift wieder was ich oben bereits schrieb: Dazu müsste man tatsächlich Interesse am Erkenntnisgewinn haben.

Auf deinen typischen - und vermutlich
trotz ordentlicher Sauferei unterm Christbaum im üblichen Gefühl der Überlegenheit geschriebenem - drogenbezogenen Diskreditierungsversuch des Autors gehe ich (ausser mit diesem Satz ) nicht ein, sondern lasse dein Ablenkungsmannöver mal so stehen und versuche, es auf der Sachebene zu halten.

Steht dieser Wert für mich im Gleichgewicht zu meiner begrenzten Zeit auf Erden, die ich aufwenden muss, mich hiermit zu beschäftigen?

Auch das kann ich nicht beurteilen, da ich ja weder weiss, wo für Dich persönlich "das Gleichgewicht" liegt, noch wie es in Deinem Fall als mathematisch / kapitalistische Grösse zu berechnen wäre. Ausserdem kann ich auch Deine verbleibende Zeit auf Erden maximal annähernd abschätzen und somit unter keinen Umständen einen genauen Wert errechnen.

Mathematisch kann ich dir nur sagen, dass der Grenznutzen für Dich vermutlich sehr hoch wäre, da es viele "erste Erkenntnisse" geben würde. Unter der Voraussetzung wieder mal, das man Erkenntnis als Nutzen einstuft, was aus deinen Beiträgen bisher tatsächlich noch nicht ersichtlich war.

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 12:22 (vor 765 Tagen) @ Pfostentreffer

Das zeigt ja bereits die Beschränktheit deines Ansatzes. Alles unter rein kapitalistischen Gesichtspunkten zu bewerten wird der Gesamtbetrachtung nicht mal im Ansatz gerecht. Besonders dann nicht, wenn man - wie du oben schreibst, tatsächlich glaubt in einer sozialen Marktwirtschaft zu leben, obwohl 50% der Einwohner diese Landes weniger als 1 % Vermögen auf sich vereinigen. Hat bestimmt keine strukturellen Gründe, haben sich alle nicht richtig angestrengt in der Schule, oder?

Es sind 1,4%. Das macht es natürlich nicht besser. Aber deshalb muss man nicht den Kapitalismus in Gänze in Frage stellen. Auch im Kapitalismus lassen sich bestimmte Strukturen verändern. Wird man zu schlecht bezahlt, hat man die Möglichkeit sich dagegen zu wehren (Vereinigungsfreiheit). Und gerade jetzt haben wir einen Arbeitnehmermarkt, der auch bleiben wird. Da stehen jedem alle Türen offen. Es hat heute auch jeder die Möglichkeit, ziemlich einfach und kostengünstig Vermögen aufzubauen. Das geht schon mit kleineren Beträgen. Man muss nur das gleiche tun, was alle Vermögenden tun. Das Geld gescheit anlegen und Marktrenditen mitnehmen. Also ein bißchen Eigeninitiative ist schon gefragt. Das fällt nicht einfach vom Himmel.

Wir leben auch gar nicht in einem ausschließlichen Kapitalismus. Der Begriff soziale Marktwirtschaft ist da schon genau richtig. 20% vom Bruttolohn gehen direkt in die Sozialkassen. Vom Arbeitgeber kommt der gleiche Anteil nochmal oben drauf. Dazu kommen die Lohnsteuer, die der Staat für die Allgemeinheit verwendet. Ich finde das, was von meinem Bruttoeinkommen runtergeht, schon enorm viel.

Ich bin dennoch dagegen, das zu ändern. Nicht jeder hat das Glück, ausgerechnet in Deutschland geboren zu sein. Wenn dann ein Teil für die Flüchtlingskrise draufgeht, ist das für mich okay. Schließlich haben wir lange genug andere Länder unterdrückt und ausgebeutet. Wer sich da wundert, dass diese Menschen dann irgendwann bei uns auf der Matte stehen, hat nicht wirklich viel mitbekommen.

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Pfostentreffer, Mittwoch, 27.12.2023, 14:05 (vor 765 Tagen) @ markus

>
[quote]Es sind 1,4%.
[/quote]
Danke für die Korrektur. Wie Du sagst macht es das nicht besser und das Gerede von "sozialer Marktwirtschaft" absurd. Auf den internationalen Aspekt bezogen sowieso. Aber davon redet ja auch niemand.

Das macht es natürlich nicht besser. Aber deshalb muss man nicht den Kapitalismus in Gänze in Frage stellen.

Habe ich ja auch nicht getan glaube ich. Ich sehe die Vorteile und glaube wie der Jurist, das wir uns in den letzten Jahrhunderten nicht im Ansatz so schnell entwickelt hätten ohne Kapitalismus und Industrialisierung, die mMn bisher sehr gleichmässig verlaufen. Trotzdem hat er - wie so ziemlich alles - auch seine negativen Effekte neben vielen anderen vor allem die Zerstörung unsere Lebensgrundlagen. Aber da viele nicht im Ansatz ein Bewusstsein dafür haben, wie dramatisch sich hier in den letzten 3 Jahren die Situation verschlechtert hat, werden auch keine Sparpläne mehr helfen. Auch das ist Folge des Kapitalismus, ohne das ich eine bessere Alternative wüsste.

Auch im Kapitalismus lassen sich bestimmte Strukturen verändern.

Das stimmt absolut. Gleichzeitig stimmt auch, dass "der Kapitalismus" "bestimmte" schädliche Strukturen schützt.

Wird man zu schlecht bezahlt, hat man die Möglichkeit sich dagegen zu wehren (Vereinigungsfreiheit).
Auch hier: In der Theorie. Das blendet a)Abhängigkeitsverhältnisse aus und b) die beschränkten freien, geistigen finanziellen und sozialen Ressourcen der unteren 50 % aus. Ganz spezifisch in Deutschland, wo letztes Jahr bspw. ca. 50 % der Menschen, die ins Gefängnis gekommen sind, aus dem gleichen Grund ins Gefängnis kamen: Weil sie eine Rechnung nicht bezahlen konnten. Diese Menschen können den Tipp "spar doch mal ein bisschen" praktisch nicht so gut umsetzen. Auch hier eine Literaturempfehlung: "Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich" von Ronen Steinke. Teilweise schockierend, aber sehr erkenntnisreich. Der Autor hat zusätzlich noch ein sehr starkes Werk über den internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verfasst und aktuell ein Buch über den Verfassungsschutz, welches ich allerdings noch nicht gelesen habe.

Und gerade jetzt haben wir einen Arbeitnehmermarkt, der auch bleiben wird.
Da werden wir sehen. In der Theorie gebe ich Dir recht. Praktisch müssen wir abwarten, welche Effekte Klima-und Biodivesitätskatastrophe noch auslösen. Aktuell sehen wir nicht nur die Zunahme am Umweltkatastrophen (inklusive Pandemien), sondern auch, wie leicht sich Gesellschaften von Flüchtlingsströmen destabilisieren lassen. Die Flüchtlinge aus Syrien sind bspw. direkt Folge der Klimaktastrophe und wir alle haben gesehen, wie die Rechten es in den letzten Jahren genutzt haben, un die Gesellschaften zu destabilisieren. Und die fehlende Integration sowie die weitere Abwehr von Zuwanderung kostet bereits jetzt ganz konkret Arbeitsplätze. Mit dem Asylkompromiss wird dies noch weiter verschärft und doch befürchte ich, stehen wir hier erst am Anfang der Abwehrentwicklung und somit auch erst am Anfang der wirtschaftlichen Verluste durch Mangel an Arbeitsplätzen.

Da stehen jedem alle Türen offen. Es hat heute auch jeder die Möglichkeit, ziemlich einfach und kostengünstig Vermögen aufzubauen.

Auch hier, in der Theorie hast Du recht. Praktisch gibt es die Lebenswirklichkeit vieler Menschen wie oben beschrieben jedoch nicht her, aus sehr unterschiedlichen Gründen.


Das geht schon mit kleineren Beträgen. Man muss nur das gleiche tun, was alle Vermögenden tun. Das Geld gescheit anlegen und Marktrenditen mitnehmen. Also ein bißchen Eigeninitiative ist schon gefragt. Das fällt nicht einfach vom Himmel.


[quote]Wir leben auch gar nicht in einem ausschließlichen Kapitalismus. Der Begriff soziale Marktwirtschaft ist da schon genau richtig. 20% vom Bruttolohn gehen direkt in die Sozialkassen. Vom Arbeitgeber kommt der gleiche Anteil nochmal oben drauf. Dazu kommen die Lohnsteuer, die der Staat für die Allgemeinheit verwendet. Ich finde das, was von meinem Bruttoeinkommen runtergeht, schon enorm viel.
[/quote]

Bei den Einkommen aus Arbeit gebe ich Dir recht, als sozial empfinde ich es trotzdem nicht, was aber natürlich meine ganz persönliche Sache ist. Als "nicht vollständig unsozial / darwinistisch" würde ich noch mitgehen, dass wiederum würden andere als Wortklauberei bezeichnen.

Danke für die interessanten Punkte und Deine Expertise in privaten Finanzsachen, die meine übersteigt. Muss aber leider jetzt los.

> Ich bin dennoch dagegen, das zu ändern. Nicht jeder hat das Glück, ausgerechnet in Deutschland geboren zu sein. Wenn dann ein Teil für die Flüchtlingskrise draufgeht, ist das für mich okay. Schließlich haben wir lange genug andere Länder unterdrückt und ausgebeutet. Wer sich da wundert, dass diese Menschen dann irgendwann bei uns auf der Matte stehen, hat nicht wirklich viel mitbekommen.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 21:06 (vor 766 Tagen) @ Jurist

Und genau beim zweiten Absatz gehen wir auseinander. Die Staatsquote ist in Höhen geschossen, die sich kein größerer Staat der Welt, schon gar keiner ohne Rohstoffe leisten kann. Die Stimmung in der Bevölkerung ist erstmalig seit ich Politik bewusst verfolge dahingehend gekippt, dass die hohen Sozialleistungen kritisch beäugt werden und das zurecht. Dass die Renten da sehr viel größere Problem sind, will ich gar nicht bestreiten. Aber wir schaffen Fehlanreize, die wir uns nicht leisten können und schon gar nicht sollten. Das Geld, was wir verkonsumieren, fehlt im Bereich der Bildung, fehlt für Infrastrukturmaßnahmen und fehlt für Fördermittel, um uns in der Forschung konkurrenzfähig zu machen.

Die Stimmung wird allerdings auch durch die Medien befeuert. Fast niemand versteht, warum das Bürgergeld stärker ansteigt als der Mindestlohn. Das wäre aber so einfach und simpel zu erklären, dass es dann auch wirklich für jeden nachvollziehbar sein müsste. Das Bürgergeld soll das Existenzminimum sichern. Dafür ist zum weit überwiegenden Teil die Inflationsrate ausschlaggebend (und meines Wissens handelt es sich um einen angepassten Warenkorb in dem vor allem Lebensmittel ein hohes Gewicht haben). Das ist doch auch absolut logisch, schließlich soll dem Zweck nach das berechnete Existenzminimum stabil bleiben.

Der Mindestlohn ist dagegen an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt. Auch das ist logisch. Ein an die Inflationsrate gekoppelter Mindestlohn hätte zur Folge, dass in Zeiten von niedrigen Inflationsraten und Reallohnzuwächsen die Wertigkeit des Mindestlohns schrumpfen würde. In Zeiten hoher Inflation könnte das dagegen Arbeitsplätze vernichten, da derartige Steigerungen nicht unbedingt immer an die Kunden weitergeben werden können.

Das ganze ist ein Einmaleffekt. Sobald die Inflation wieder bei unter 2% liegt, wird es wieder stärkere Lohnerhöhungen als die Inflationsrate geben. So war es auch in den Jahren vor 2022. Für mich überhaupt kein Aufregerthema.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 21:11 (vor 766 Tagen) @ markus

Für mich überhaupt kein Aufregerthema.

Du gehörst auch ganz sicher zu den Personen, welche weit über Mindestlohn verdienen. Warum sollte dich oder mich das persönlich aufregen? Ich habe hier sogar die Information geteilt, dass zusätzlich die Berechnung geändert wurde und dieser Einmaleffekt alleine 50 Euro sind.
Aber du darfst mal drüber nachdenken, was Menschen denken, welche hart arbeiten und trotz kaum einen Euro mehr haben als die Nachbarn, welche gemütlich ausschlafen.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 21:21 (vor 766 Tagen) @ Taifun

Für mich überhaupt kein Aufregerthema.


Du gehörst auch ganz sicher zu den Personen, welche weit über Mindestlohn verdienen. Warum sollte dich oder mich das persönlich aufregen? Ich habe hier sogar die Information geteilt, dass zusätzlich die Berechnung geändert wurde und dieser Einmaleffekt alleine 50 Euro sind.
Aber du darfst mal drüber nachdenken, was Menschen denken, welche hart arbeiten und trotz kaum einen Euro mehr haben als die Nachbarn, welche gemütlich ausschlafen.

Die scheinen dann aber vergessen (oder verdrängt) zu haben, dass der Mindestlohn trotz allem stärker angestiegen ist als der Bürgergeldsatz. Es sind ziemlich genau 25% mehr als vor zwei Jahren als der Mindestlohn noch bei 9,60 Euro lag. Das Bürgergeld ist im gleichen Zeitraum nur um 7,7% gestiegen.

Es wird einmalig aufgrund der hohen Inflation umgekehrt sein.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 21:33 (vor 766 Tagen) @ markus

Und wenn du dir die nächste Steigerung des Mindestlohn anschaust, dann möchte ich dir versprechen, dass das Bürgergeld erneut stärker steigen wird.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 21:37 (vor 766 Tagen) @ Taifun

Und wenn du dir die nächste Steigerung des Mindestlohn anschaust, dann möchte ich dir versprechen, dass das Bürgergeld erneut stärker steigen wird.

Nein, die Inflation ist gerade deutlich auf dem Rückzug. Heil hat schon gesagt, dass die darauffolgende Bürgergelderhöhung sehr wahrscheinlich sehr mickrig ausfallen wird. Dafür wird der Mindestlohn ab 2026 wahrscheinlich deutlich zulegen, da in den kommenden zwei Jahren die Tarifabschlüsse höher sein werden als in den letzten zwei Jahren.

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 08:07 (vor 765 Tagen) @ markus

Du willst jetzt 2026 als Begründung heranziehen, dass alles super wird und toll geplant und sich arbeiten doch ganz toll lohnt? Es wird gerade lächerlich.

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 08:25 (vor 765 Tagen) @ Taifun

Du willst jetzt 2026 als Begründung heranziehen, dass alles super wird und toll geplant und sich arbeiten doch ganz toll lohnt? Es wird gerade lächerlich.

Es lohnt sich mehr als vor zwei Jahren. Und wem das nicht passt, der soll es halt sein lassen. Oder dorthin gehen, wo mehr als nur Mindestlohn gezahlt wird.

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Timo_89, Dienstag, 26.12.2023, 15:30 (vor 766 Tagen) @ markus

Wenn es keine grundsätzliche Ausländerfeindlichkeit ist, dann ist es mindestens komplett realitätsfremd, wenn man tatsächlich glaubt, man könne einfach niemanden mehr reinlassen und dann wird schon alles gut. Es wird für 2024 mit steigenden Zahlen gerechnet. https://unric.org/de/un-fluechtlingshilfswerk-prognose2024/

Was bedeutet das? Dass zusätzlich zu den bisher geflüchteten Menschen weitere dazu kommen und zwar in noch größerer Zahl als in diesem Jahr. Jetzt mögen die Wutbürger mit ihrem Stammtischpopulismus vielleicht noch sagen, dass man dann einfach niemanden mehr reinlässt. Und was passiert dann? Sobald es an den Grenzen wirklich unschöne Bilder gibt (möglicherweise auch Anschläge) wird sich die Stimmungslage drehen. Dann ist ganz schnell das kleinere Übel, dann vielleicht doch zu verstehen, was in der Welt los ist, warum Menschen flüchten und dass man niemanden einfach an der Grenze verrecken lassen kann.


Wer sagt denn, dass man "niemanden" mehr reinlassen will? Niemand, den man ernst nehmen kann, spricht von Zahlen unterhalb von 200.000 Menschen pro Jahr? DASS es generell Zuwanderung gibt, ist doch Konsens, auch und gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel, die Schieflage der Rente in Zukunft, etc pp. Warum wirst du mit solchen Extrempositionen um dich? Hilft nicht.

Wenn wir davon ausgehen, DASS es Migration gibt, kann man sie trotzdem und sollte man sie auch unbedingt steuern. Der deutsche Staat hat seine Grenzen zu schützen und selbst zu entscheiden, wer in seinem Staatsgebiet lebt. Das kann dir gefallen oder nicht, ist aber Staatsaufgabe. Insbesondere in einem so besonders schützenswerten, weil ausgiebigen Sozialstaat, denn sonst funktioniert das auf lange Sicht nicht. Ich wiederhole übrigens auch hier den Satz von Gerald Knaus: Es gibt ein Recht auf Asyl, nicht aber auf Migration. Wo zieht man sonst die Grenze? Es gibt nahezu zu 95% der Welt ein Wohlstandsgefälle aus Deutschland heraus.

Die Bilder an den Grenzen entstehen im Idealfall nicht, wenn Menschen verstehen, dass sie auf legalem und ungefährlichem Wege über Kontingente, basierend auf Bedürftigkeit / Verfolgung aber auch Qualifikation und Fähigkeiten, legal nach Deutschland zuwandern könnten. Dann sind auch die Schlepper aus dem Spiel. So ist es einfach nur Survival of the fittest. Die richtig armen und schwachen bleiben zurück. Dazu müsste man konsequent temporär und glaubwürdig zeigen, dass es sich nicht mehr lohnt, sich auf diesem Weg nach Europa aufzumachen.

Das was du beschreibst, ist einfach ein totales Ohnmachtsgefühl, ein totales Hingeben den äußeren Umständen und die Aufgabe jedes staatlichen Ordnungsrahmens. Kann man ja politisch toll finden und propagieren, wird aber am Unwillen der Bevölkerung dies mitzutragen scheitern. Denn wie sollten Bürger dann verstehen, dass für sie Ordnungspolitik und Strafrecht weiter gelten, aber Asylgesetze und Einwanderungsrichtlinien nicht mehr gelten?

Am Ende kann Deutschland nicht immer weiter Menschen aus ärmeren Ländern in kurzer Zeit aufnehmen und selbst, wenn es das täte, wären immer noch viele Millionen Menschen in den Ländern zurückgelassen, die auch Hilfe bedürften. Deutschland hat schon viel getan und wird auch weiterhin viel tun, aber es gibt andere Länder, an dene es wesentlich mehr wäre, ihre Anstrengungen zu verstärken.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 15:57 (vor 766 Tagen) @ Timo_89

Auf andere Länder verweisen ist keine Lösung. Wir können nur selbst das bestmögliche tun und das ist mit Sicherheit keine Flüchtlingsobergrenze. Denn die Leute kommen dann trotzdem aufgrund von Unsicherheiten wie Kriege und bald auch Klimawandel. Es hört niemand deshalb mit dem Krieg auf, nur weil eine bestimmte Anzahl an Flüchtlingen bereits aufgenommen wurde.

Und wie du auf 200.000 kommst, ist mir auch ein Rätsel, wo wir 400.000 neue Arbeitskräfte jedes Jahr benötigen.

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Timo_89, Dienstag, 26.12.2023, 18:01 (vor 766 Tagen) @ markus

Auf andere Länder verweisen ist keine Lösung.

Nicht? Ich persönlich finde ja, dass die USA sehr wohl ihrer Verantwortung nachkommen sollten. Erst zerbombt man den halben mittleren Osten, teils aus fadenscheinigen und erfundenen Gründen, hinterlässt failed states und lässt Europa dann die politischen und wirtschaftlichen "Kosten" für die Aufnahme von Millionen von Menschen tragen? Entspricht nicht meinem Verständnis von Gerechtigkeit.

Genau so wenig, wie dass ein großes, reiches und politisch einflussreiches Land wie Frankreich weniger Ukrainer aufgenommen hat, als Baden-Württemberg allein. Und dass sich einige europäische Staaten komplett weigern ihren Teil beizutragen. Einfach nur ungerecht, im Sinne des Wortes.

Ich verstehe bei einigen Leuten diese "Großmanssucht" nicht, dass Deutschland jetzt irgendwie alle Probleme im Alleingang lösen muss? Völlig unnötig, Deutschland sollte politisch Druck machen und andere mehr in die Pflicht nehmen, gerade als größter Nettozahler in die EU Töpfe.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 18:15 (vor 766 Tagen) @ Timo_89

Auf andere Länder verweisen ist keine Lösung.


Nicht? Ich persönlich finde ja, dass die USA sehr wohl ihrer Verantwortung nachkommen sollten. Erst zerbombt man den halben mittleren Osten, teils aus fadenscheinigen und erfundenen Gründen, hinterlässt failed states und lässt Europa dann die politischen und wirtschaftlichen "Kosten" für die Aufnahme von Millionen von Menschen tragen? Entspricht nicht meinem Verständnis von Gerechtigkeit.

Genau so wenig, wie dass ein großes, reiches und politisch einflussreiches Land wie Frankreich weniger Ukrainer aufgenommen hat, als Baden-Württemberg allein. Und dass sich einige europäische Staaten komplett weigern ihren Teil beizutragen. Einfach nur ungerecht, im Sinne des Wortes.

Ich verstehe bei einigen Leuten diese "Großmanssucht" nicht, dass Deutschland jetzt irgendwie alle Probleme im Alleingang lösen muss? Völlig unnötig, Deutschland sollte politisch Druck machen und andere mehr in die Pflicht nehmen, gerade als größter Nettozahler in die EU Töpfe.

Hast du mal auf die Landkarte geschaut? Warum sollte ein Ukrainer bis nach Frankreich oder sogar USA reisen? Die gehen von sich aus eher nach Polen und Deutschland.

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Ulrich, Dienstag, 26.12.2023, 18:39 (vor 766 Tagen) @ markus

Ich verstehe bei einigen Leuten diese "Großmanssucht" nicht, dass Deutschland jetzt irgendwie alle Probleme im Alleingang lösen muss? Völlig unnötig, Deutschland sollte politisch Druck machen und andere mehr in die Pflicht nehmen, gerade als größter Nettozahler in die EU Töpfe.


Hast du mal auf die Landkarte geschaut? Warum sollte ein Ukrainer bis nach Frankreich oder sogar USA reisen? Die gehen von sich aus eher nach Polen und Deutschland.

Es gibt einige Gründe, wieso Ukrainer nach Deutschland gehen. Die relative geografische Nähe ist sicherlich einer davon. Ein wichtiger anderer ist, dass es bei uns bereits eine recht große ukrainische Gemeinschaft gibt. Das ist wohl in Frankreich nicht (mehr) der Fall. In die USA zu gelangen versuchen wohl in erster Linie die Ukrainer, die dauerhaft auswandern wollen. Der ganz große Teil der Flüchtlinge allerdings will in die Heimat zurück oder zumindest engen Kontakt dorthin halten.

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Timo_89, Dienstag, 26.12.2023, 18:48 (vor 766 Tagen) @ Ulrich

Ich verstehe bei einigen Leuten diese "Großmanssucht" nicht, dass Deutschland jetzt irgendwie alle Probleme im Alleingang lösen muss? Völlig unnötig, Deutschland sollte politisch Druck machen und andere mehr in die Pflicht nehmen, gerade als größter Nettozahler in die EU Töpfe.


Hast du mal auf die Landkarte geschaut? Warum sollte ein Ukrainer bis nach Frankreich oder sogar USA reisen? Die gehen von sich aus eher nach Polen und Deutschland.


Es gibt einige Gründe, wieso Ukrainer nach Deutschland gehen. Die relative geografische Nähe ist sicherlich einer davon. Ein wichtiger anderer ist, dass es bei uns bereits eine recht große ukrainische Gemeinschaft gibt. Das ist wohl in Frankreich nicht (mehr) der Fall. In die USA zu gelangen versuchen wohl in erster Linie die Ukrainer, die dauerhaft auswandern wollen. Der ganz große Teil der Flüchtlinge allerdings will in die Heimat zurück oder zumindest engen Kontakt dorthin halten.

Interessant, dass du bei der Aufzählung an Gründen für Aufenthalt in Deutschland ernsthaft ohne den Punkt höhere Sozialleistungen auskommst. Zufall?

Dann stellst du weiterhin eine These auf, die du mit großer Sicherheit vertrittst, ohne eine Quelle zu nennen. Dazu ist es offenbar auch noch falsch. Die "ganz große Mehrheit" der Ukrainer will zurück?

Seit Beginn des Ukraine-Krieges sind rund eine Million Menschen nach Deutschland geflohen. Fast die Hälfte von ihnen will laut einer Studie langfristig bleiben. Auch in NRW.

Dies Zahlen aus Juli 2023. Tendenz übrigens steigend, 5% mehr zur vorherigen Umfrage aus 2022. Je länger die Menschen hier sind, umso mehr werden auch bleiben (wollen) und das ist ja dann auch total okay, aber bleib doch bitte bei den Fakten.

Tagesschau.de

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herrNick, Dienstag, 26.12.2023, 19:58 (vor 766 Tagen) @ Timo_89

Ich verstehe bei einigen Leuten diese "Großmanssucht" nicht, dass Deutschland jetzt irgendwie alle Probleme im Alleingang lösen muss? Völlig unnötig, Deutschland sollte politisch Druck machen und andere mehr in die Pflicht nehmen, gerade als größter Nettozahler in die EU Töpfe.


Hast du mal auf die Landkarte geschaut? Warum sollte ein Ukrainer bis nach Frankreich oder sogar USA reisen? Die gehen von sich aus eher nach Polen und Deutschland.


Es gibt einige Gründe, wieso Ukrainer nach Deutschland gehen. Die relative geografische Nähe ist sicherlich einer davon. Ein wichtiger anderer ist, dass es bei uns bereits eine recht große ukrainische Gemeinschaft gibt. Das ist wohl in Frankreich nicht (mehr) der Fall. In die USA zu gelangen versuchen wohl in erster Linie die Ukrainer, die dauerhaft auswandern wollen. Der ganz große Teil der Flüchtlinge allerdings will in die Heimat zurück oder zumindest engen Kontakt dorthin halten.


Interessant, dass du bei der Aufzählung an Gründen für Aufenthalt in Deutschland ernsthaft ohne den Punkt höhere Sozialleistungen auskommst. Zufall?

Das ist m.W. das worauf die Studienlage hindeutet. Da stützt wenig die Vermutung, dass die Sozialleistungen den wesentlichen Ausschlag geben.

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Timo_89, Dienstag, 26.12.2023, 20:02 (vor 766 Tagen) @ herrNick

Ich verstehe bei einigen Leuten diese "Großmanssucht" nicht, dass Deutschland jetzt irgendwie alle Probleme im Alleingang lösen muss? Völlig unnötig, Deutschland sollte politisch Druck machen und andere mehr in die Pflicht nehmen, gerade als größter Nettozahler in die EU Töpfe.


Hast du mal auf die Landkarte geschaut? Warum sollte ein Ukrainer bis nach Frankreich oder sogar USA reisen? Die gehen von sich aus eher nach Polen und Deutschland.


Es gibt einige Gründe, wieso Ukrainer nach Deutschland gehen. Die relative geografische Nähe ist sicherlich einer davon. Ein wichtiger anderer ist, dass es bei uns bereits eine recht große ukrainische Gemeinschaft gibt. Das ist wohl in Frankreich nicht (mehr) der Fall. In die USA zu gelangen versuchen wohl in erster Linie die Ukrainer, die dauerhaft auswandern wollen. Der ganz große Teil der Flüchtlinge allerdings will in die Heimat zurück oder zumindest engen Kontakt dorthin halten.


Interessant, dass du bei der Aufzählung an Gründen für Aufenthalt in Deutschland ernsthaft ohne den Punkt höhere Sozialleistungen auskommst. Zufall?


Das ist m.W. das worauf die Studienlage hindeutet. Da stützt wenig die Vermutung, dass die Sozialleistungen den wesentlichen Ausschlag geben.

50% der Ukrainer wollen in Deutschland bleiben, Tendenz steigend. DIW Studie habe ich einen Beitrag weiter oben via Tagesschau verlinkt, Stand Juli 2023. In Deutschland arbeiten anteilig viel weniger Ukrainer als in anderen EU Staaten, und das hat nichts mit den Sozialleistungen zu tun?

Auf welche Studie beziehst du dich?

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herrNick, Dienstag, 26.12.2023, 20:06 (vor 766 Tagen) @ Timo_89
bearbeitet von herrNick, Dienstag, 26.12.2023, 20:09

Ich verstehe bei einigen Leuten diese "Großmanssucht" nicht, dass Deutschland jetzt irgendwie alle Probleme im Alleingang lösen muss? Völlig unnötig, Deutschland sollte politisch Druck machen und andere mehr in die Pflicht nehmen, gerade als größter Nettozahler in die EU Töpfe.


Hast du mal auf die Landkarte geschaut? Warum sollte ein Ukrainer bis nach Frankreich oder sogar USA reisen? Die gehen von sich aus eher nach Polen und Deutschland.


Es gibt einige Gründe, wieso Ukrainer nach Deutschland gehen. Die relative geografische Nähe ist sicherlich einer davon. Ein wichtiger anderer ist, dass es bei uns bereits eine recht große ukrainische Gemeinschaft gibt. Das ist wohl in Frankreich nicht (mehr) der Fall. In die USA zu gelangen versuchen wohl in erster Linie die Ukrainer, die dauerhaft auswandern wollen. Der ganz große Teil der Flüchtlinge allerdings will in die Heimat zurück oder zumindest engen Kontakt dorthin halten.


Interessant, dass du bei der Aufzählung an Gründen für Aufenthalt in Deutschland ernsthaft ohne den Punkt höhere Sozialleistungen auskommst. Zufall?


Das ist m.W. das worauf die Studienlage hindeutet. Da stützt wenig die Vermutung, dass die Sozialleistungen den wesentlichen Ausschlag geben.


50% der Ukrainer wollen in Deutschland bleiben, Tendenz steigend. DIW Studie habe ich einen Beitrag weiter oben via Tagesschau verlinkt, Stand Juli 2023. In Deutschland arbeiten anteilig viel weniger Ukrainer als in anderen EU Staaten, und das hat nichts mit den Sozialleistungen zu tun?

Auf welche Studie beziehst du dich?

Was stützt Deine These?

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kontext/migration-push-pull-faktoren-101.html

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Timo_89, Dienstag, 26.12.2023, 20:16 (vor 766 Tagen) @ herrNick

Ich sage nicht, dass Sozialleistungen alleine entscheiden, wer wohin migriert und wie lange bleibt. Sprache, Soziale Kontakte usw spielen natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle.

Aber zu glauben, dass unsere hohen Sozialleistungen, die wie von Jurist oben aufgeführt in hohen Zahlen bezogen werden, nur eine marginale Rolle spielen, finde ich einfach absurd und realitätsfremd, sorry.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 20:42 (vor 766 Tagen) @ Timo_89

Ich sage nicht, dass Sozialleistungen alleine entscheiden, wer wohin migriert und wie lange bleibt. Sprache, Soziale Kontakte usw spielen natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle.

Aber zu glauben, dass unsere hohen Sozialleistungen, die wie von Jurist oben aufgeführt in hohen Zahlen bezogen werden, nur eine marginale Rolle spielen, finde ich einfach absurd und realitätsfremd, sorry.

Mal angenommen das wäre tatsächlich so (dein Vorredner hat einen Beitrag verlinkt, laut dem diese Faktoren überschätzt werden): Willst du dann tatsächlich den Sozialstaat abbauen? Wir können uns glücklich schätzen, in einem Land mit relativ hohem BIP zu leben. Da ist es dann naturgemäß so, dass der Lebensstandard höher ist als in ärmeren Ländern, was wiederum in der Regel auch einen höheren Mindeststandard zur Folge hat. Auch im Sinne des sozialen Friedens muss es diesen gewissen Standard geben. Ich erinnere nur an die Diskussionen über die Umverteilung. Die untere Hälfte der Bevölkerung besitzt nur 1,4% des Vermögens. Und ausgerechnet da willst du dann ansetzen? Oder willst du nur den Ausländern was wegnehmen? Das müsste erstmal vor dem BVerfG halten.

Das Geschwafel der CDU kann man doch nicht ernst nehmen. Auch die CDU wird den Sozialstaat nicht abbauen, weil die Stimmung dann ganz schnell kippen würde. Viele der Wutbürger, die sich jetzt vom Stammtisch Populismus begeistern lassen, wären dann selbst Betroffene.

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herrNick, Dienstag, 26.12.2023, 20:22 (vor 766 Tagen) @ Timo_89

Ich sage nicht, dass Sozialleistungen alleine entscheiden, wer wohin migriert und wie lange bleibt. Sprache, Soziale Kontakte usw spielen natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle.

Aber zu glauben, dass unsere hohen Sozialleistungen, die wie von Jurist oben aufgeführt in hohen Zahlen bezogen werden, nur eine marginale Rolle spielen, finde ich einfach absurd und realitätsfremd, sorry.

Was stützt Deine These?

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Jurist, Dienstag, 26.12.2023, 20:33 (vor 766 Tagen) @ herrNick

Die Realität vielleicht. Willst Du es empirisch belegt sehen?

Kein Problem und viel Spaß beim Lesen:

https://www.flossbachvonstorch-researchinstitute.com/de/studien/asylpolitik-und-migration-politischer-moralismus-gegen-oekonomisches-gesetz/

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herrNick, Dienstag, 26.12.2023, 21:13 (vor 766 Tagen) @ Jurist

Die Realität vielleicht. Willst Du es empirisch belegt sehen?

Kein Problem und viel Spaß beim Lesen:

https://www.flossbachvonstorch-researchinstitute.com/de/studien/asylpolitik-und-migration-politischer-moralismus-gegen-oekonomisches-gesetz/

Der Artikel bietet in vielen Worten aber dann eben auch nicht mehr als ein „ein wesentlicher Grund dürfte sein“ ohne einen einzigen Beleg zu liefern. Die Migrationsforschung sieht es anders, ich hatte es ja verlinkt.

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Jurist, Dienstag, 26.12.2023, 21:25 (vor 766 Tagen) @ herrNick

Ganz einfacher Realitätscheck: warum fliehen die Menschen nach Deutschland und nicht nach Dänemark? Klima ist ähnlich. Sprachen werden beide nicht gesprochen. Grad der menschlichen Entwicklung ist ähnlich. Was bleibt als Unterscheidungsmerkmal? Achja, der Umstand, dass Deutschland unter dem Deckmantel der sozialen Sicherung eine Alimentierung von Arbeitslosigkeit vornimmt -ungeachtet der Staatsbürgerschaft und man in Dänemark sehr viel rigider die Sozialleistung für Nichtstaatsbürger einschränkt.

Die Ratio dahinter mit viel Transferleistung Menschen ohne Bildung und mit geringer Beschäftigungsperspektjve zu importieren, erschließt sich mir nicht. Und nur weil irgendein Journalist schwadroniert, dass es keine Pullfaktorn gibt, sehe ich mich hier nicht widerlegt. Im Gegenteil, hohe Sozialleistungen wurden ja gerade für Dänemark als Pullfaktoren wissenschaftlich nachgewiesen in drei unabhängigen Studien. Was war die Konsequenz: Dänemark hat das System geändert. Aber das waren auch Rechtsaußen- die dänischen Sozialdemokraten.

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

herrNick, Dienstag, 26.12.2023, 21:49 (vor 766 Tagen) @ Jurist

Ganz einfacher Realitätscheck: warum fliehen die Menschen nach Deutschland und nicht nach Dänemark? Klima ist ähnlich. Sprachen werden beide nicht gesprochen. Grad der menschlichen Entwicklung ist ähnlich. Was bleibt als Unterscheidungsmerkmal? Achja, der Umstand, dass Deutschland unter dem Deckmantel der sozialen Sicherung eine Alimentierung von Arbeitslosigkeit vornimmt -ungeachtet der Staatsbürgerschaft und man in Dänemark sehr viel rigider die Sozialleistung für Nichtstaatsbürger einschränkt.

Die Ratio dahinter mit viel Transferleistung Menschen ohne Bildung und mit geringer Beschäftigungsperspektjve zu importieren, erschließt sich mir nicht. Und nur weil irgendein Journalist schwadroniert, dass es keine Pullfaktorn gibt, sehe ich mich hier nicht widerlegt. Im Gegenteil, hohe Sozialleistungen wurden ja gerade für Dänemark als Pullfaktoren wissenschaftlich nachgewiesen in drei unabhängigen Studien. Was war die Konsequenz: Dänemark hat das System geändert. Aber das waren auch Rechtsaußen- die dänischen Sozialdemokraten.

Der von mir verlinkte Bericht stützt sich auf Aussagen von Migrationsforschern, nicht von Journalisten.

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Ulrich, Dienstag, 26.12.2023, 21:21 (vor 766 Tagen) @ herrNick

Die Realität vielleicht. Willst Du es empirisch belegt sehen?

Kein Problem und viel Spaß beim Lesen:

https://www.flossbachvonstorch-researchinstitute.com/de/studien/asylpolitik-und-migration-politischer-moralismus-gegen-oekonomisches-gesetz/


Der Artikel bietet in vielen Worten aber dann eben auch nicht mehr als ein „ein wesentlicher Grund dürfte sein“ ohne einen einzigen Beleg zu liefern. Die Migrationsforschung sieht es anders, ich hatte es ja verlinkt.

"Die Flossbach von Storch AG ist ein auf Vermögensverwaltung spezialisiertes deutsches Finanzdienstleistungsinstitut mit Sitz in Köln."

......

"Die Flossbach von Storch AG gründete als Denkfabrik das Flossbach von Storch Research Institute. Nach eigenen Angaben beschäftigt es sich vor allem mit makroökonomischen Untersuchungen, mit Analysen zum Unternehmens- und Aktienmarkt sowie zum Anlegerverhalten. Das Institut steht unter der Leitung des Volkswirts Thomas Mayer, welcher u. a. auch Bücher schreibt und in verschiedenen Medien Artikel veröffentlicht."

https://de.wikipedia.org/wiki/Flossbach_von_Storch

Besondere Expertise in Sachen Migration würde ich dort nicht unbedingt vermuten.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 26.12.2023, 23:21 (vor 766 Tagen) @ Ulrich

Die Realität vielleicht. Willst Du es empirisch belegt sehen?

Kein Problem und viel Spaß beim Lesen:

https://www.flossbachvonstorch-researchinstitute.com/de/studien/asylpolitik-und-migration-politischer-moralismus-gegen-oekonomisches-gesetz/


Der Artikel bietet in vielen Worten aber dann eben auch nicht mehr als ein „ein wesentlicher Grund dürfte sein“ ohne einen einzigen Beleg zu liefern. Die Migrationsforschung sieht es anders, ich hatte es ja verlinkt.


"Die Flossbach von Storch AG ist ein auf Vermögensverwaltung spezialisiertes deutsches Finanzdienstleistungsinstitut mit Sitz in Köln."

......

"Die Flossbach von Storch AG gründete als Denkfabrik das Flossbach von Storch Research Institute. Nach eigenen Angaben beschäftigt es sich vor allem mit makroökonomischen Untersuchungen, mit Analysen zum Unternehmens- und Aktienmarkt sowie zum Anlegerverhalten. Das Institut steht unter der Leitung des Volkswirts Thomas Mayer, welcher u. a. auch Bücher schreibt und in verschiedenen Medien Artikel veröffentlicht."

https://de.wikipedia.org/wiki/Flossbach_von_Storch

Besondere Expertise in Sachen Migration würde ich dort nicht unbedingt vermuten.

Naja, wahrscheinlich mehr als bei einem Dipl-Ing mit Schwerpunkt Elektrotechnik. Oder bei einem Fachanwalt für Familienrecht;)

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Jurist, Dienstag, 26.12.2023, 21:33 (vor 766 Tagen) @ Ulrich

Würdest Du das je, wenn es nicht auf Deiner Parteilinie ist?

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Timo_89, Dienstag, 26.12.2023, 18:25 (vor 766 Tagen) @ markus

Hast du mal auf die Landkarte geschaut? Warum sollte ein Ukrainer bis nach Frankreich oder sogar USA reisen? Die gehen von sich aus eher nach Polen und Deutschland.

Hast du mal auf die Landkarte geschaut? Wie weit ist BW von FRA weg? Von Stuttgart nach Straßburg sind es 150km, 1.5 Stunden mit dem Zug. Das schafft man dann auch gerade noch, wenn man als Geflüchteter in einem europäischen, funktionierenden Verteilmechanismus eben in Straßburg statt in Stuttgart Schutz erhält, oder?

Es ist doch nicht die Distanz, die die Ukrainer mehrheitlich nach Deutschland gebracht hat. Sonst wären, doch alle Ukrainer in Polen oder in Tschechien, richtig? Deiner Logik folgend? Und weiter: Sonst wären auch alle Ukrainer in Ostdeutschland und nicht viele auch in Westdeutschland? Nochmal, rein deiner Logik folgend? Wenn es nur darum ginge, nahe an der Heimat Schutz zu bekommen?

Es geht auch um die guten Lebensbedingungen und die Sozialleistungen in Deutschland, alles andere ist Verblendung.

In einer funktionierenden und fairen EU hätte man sich solidarisch zusammengetan und nach einem fairen System die "Lasten" auf alle Partner (Partner arbeiten zusammen) verteilt.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 18:38 (vor 766 Tagen) @ Timo_89

Hast du mal auf die Landkarte geschaut? Warum sollte ein Ukrainer bis nach Frankreich oder sogar USA reisen? Die gehen von sich aus eher nach Polen und Deutschland.


Hast du mal auf die Landkarte geschaut? Wie weit ist BW von FRA weg? Von Stuttgart nach Straßburg sind es 150km, 1.5 Stunden mit dem Zug. Das schafft man dann auch gerade noch, wenn man als Geflüchteter in einem europäischen, funktionierenden Verteilmechanismus eben in Straßburg statt in Stuttgart Schutz erhält, oder?

Es ist doch nicht die Distanz, die die Ukrainer mehrheitlich nach Deutschland gebracht hat. Sonst wären, doch alle Ukrainer in Polen oder in Tschechien, richtig? Deiner Logik folgend? Und weiter: Sonst wären auch alle Ukrainer in Ostdeutschland und nicht viele auch in Westdeutschland? Nochmal, rein deiner Logik folgend? Wenn es nur darum ginge, nahe an der Heimat Schutz zu bekommen?

Es geht auch um die guten Lebensbedingungen und die Sozialleistungen in Deutschland, alles andere ist Verblendung.

Polen hat sehr viele Ukrainer aufgenommen. Außerdem ist es ja wohl logisch, dass die Leute dorthin gehen, wo ihnen auch ein Existenzminimum geboten wird. Oder würdest du das anders machen und nach Moldawien flüchten?


In einer funktionierenden und fairen EU hätte man sich solidarisch zusammengetan und nach einem fairen System die "Lasten" auf alle Partner (Partner arbeiten zusammen) verteilt.

Davon kannst du lange träumen. Das wird nicht passieren.

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Timo_89, Dienstag, 26.12.2023, 18:53 (vor 766 Tagen) @ markus

Polen hat sehr viele Ukrainer aufgenommen. Außerdem ist es ja wohl logisch, dass die Leute dorthin gehen, wo ihnen auch ein Existenzminimum geboten wird. Oder würdest du das anders machen und nach Moldawien flüchten?

Jetzt springst du in der Argumentation. Wir waren gerade bei Frankreich, ein reiches Land. Das weit weniger Menschen aus der Ukraine Schutz bietet als BaWÜ ALLEIN. Ich denke, dass Frankreich das Existenzminimum von Menschen aus der Ukrainer sichern könnte. Spanien auch. Über Moldawien redet doch hier niemand, hab ich nie erwähnt. Bleib bei Frankreich. Das ist und bleibt unsolidarisch, gerade vom neben Deutschland wichtigsten Land der EU.

Davon kannst du lange träumen. Das wird nicht passieren.

Tja, was schade ist, weil es die Akzeptanz erhöhen würde, Belastungen verteilen würde und Europa insgesamt humanistischer wäre, wenn man sich zusammen aufmacht. Aber so, wenn nur noch Deutschland bereit ist zu helfen, was denkst du wie lange geht das gut?

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 18:56 (vor 766 Tagen) @ Timo_89

Polen hat sehr viele Ukrainer aufgenommen. Außerdem ist es ja wohl logisch, dass die Leute dorthin gehen, wo ihnen auch ein Existenzminimum geboten wird. Oder würdest du das anders machen und nach Moldawien flüchten?


Jetzt springst du in der Argumentation. Wir waren gerade bei Frankreich, ein reiches Land. Das weit weniger Menschen aus der Ukraine Schutz bietet als BaWÜ ALLEIN. Ich denke, dass Frankreich das Existenzminimum von Menschen aus der Ukrainer sichern könnte. Spanien auch. Über Moldawien redet doch hier niemand, hab ich nie erwähnt. Bleib bei Frankreich. Das ist und bleibt unsolidarisch, gerade vom neben Deutschland wichtigsten Land der EU.

Davon kannst du lange träumen. Das wird nicht passieren.


Tja, was schade ist, weil es die Akzeptanz erhöhen würde, Belastungen verteilen würde und Europa insgesamt humanistischer wäre, wenn man sich zusammen aufmacht. Aber so, wenn nur noch Deutschland bereit ist zu helfen, was denkst du wie lange geht das gut?

Seit 2015 heißt es, das geht nicht mehr lange gut. Es ist gut gegangen. Und es wird trotz Herausforderungen weiter gut gehen.

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Ulrich, Dienstag, 26.12.2023, 19:04 (vor 766 Tagen) @ markus

Seit 2015 heißt es, das geht nicht mehr lange gut. Es ist gut gegangen. Und es wird trotz Herausforderungen weiter gut gehen.

Und aktuell haben wir vor allem ein Wohnraum-Problem. Dazu leider eine Bundesbauministerin die meint, alles würde sich von selbst einrenken.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 19:15 (vor 766 Tagen) @ Ulrich

Seit 2015 heißt es, das geht nicht mehr lange gut. Es ist gut gegangen. Und es wird trotz Herausforderungen weiter gut gehen.


Und aktuell haben wir vor allem ein Wohnraum-Problem. Dazu leider eine Bundesbauministerin die meint, alles würde sich von selbst einrenken.

Das liegt zum Teil aber auch daran, dass in den letzten 30 Jahren die m2-Zahl je Person kontinuierlich angestiegen ist. 1991 betrug die Wohnfläche je Einwohner 34,9 m2. 2022 sind es 47,4 m2 gewesen. Da ist der Platzbedarf mal eben um rund 36% angestiegen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36495/umfrage/wohnflaeche-je-einwohner-in-deutschland-von-1989-bis-2004/

Man wird sich zukünftig wohl wieder verkleinern müssen.

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Ulrich, Dienstag, 26.12.2023, 19:31 (vor 766 Tagen) @ markus

Seit 2015 heißt es, das geht nicht mehr lange gut. Es ist gut gegangen. Und es wird trotz Herausforderungen weiter gut gehen.


Und aktuell haben wir vor allem ein Wohnraum-Problem. Dazu leider eine Bundesbauministerin die meint, alles würde sich von selbst einrenken.


Das liegt zum Teil aber auch daran, dass in den letzten 30 Jahren die m2-Zahl je Person kontinuierlich angestiegen ist. 1991 betrug die Wohnfläche je Einwohner 34,9 m2. 2022 sind es 47,4 m2 gewesen. Da ist der Platzbedarf mal eben um rund 36% angestiegen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36495/umfrage/wohnflaeche-je-einwohner-in-deutschland-von-1989-bis-2004/

Man wird sich zukünftig wohl wieder verkleinern müssen.

In vielen Städten hast Du im Fall eines Umzugs nach dem Auszug der Kinder, nach einer Trennung, etc. das Problem, dass Du dann für die deutlich kleinere Wohnung mehr Miete als für die alte größere zahlst. Es gibt zwar Baugenossenschaften und kommunale Wohnungsbauunternehmen, die bei so einem Wechsel die Miete nicht erhöhen und teilweise sogar Tauschbörsen anbieten. Aber viele private Vermieter erhöhen zwar die laufende Miete eher zurückhaltend, nehmen dafür aber bei Neuvermietungen "einen großen Schluck aus der Pulle".

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Eastwood, Dienstag, 26.12.2023, 21:26 (vor 766 Tagen) @ Ulrich

Aber viele private Vermieter erhöhen zwar die laufende Miete eher zurückhaltend, nehmen dafür aber bei Neuvermietungen "einen großen Schluck aus der Pulle".

Ohne Dir widersprechen zu wollen, möchte ich darauf hinweisen, dass man als privater Vermieter teilweise dazu gezwungen ist "einen großen Schluck aus der Pulle" zu nehmen, weil man sonst Ärger mit dem Finanzamt bekommt. Man darf nicht "zu bilig" vermieten. Klingt lustig ist aber (leider) so.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 19:51 (vor 766 Tagen) @ Ulrich

Seit 2015 heißt es, das geht nicht mehr lange gut. Es ist gut gegangen. Und es wird trotz Herausforderungen weiter gut gehen.


Und aktuell haben wir vor allem ein Wohnraum-Problem. Dazu leider eine Bundesbauministerin die meint, alles würde sich von selbst einrenken.


Das liegt zum Teil aber auch daran, dass in den letzten 30 Jahren die m2-Zahl je Person kontinuierlich angestiegen ist. 1991 betrug die Wohnfläche je Einwohner 34,9 m2. 2022 sind es 47,4 m2 gewesen. Da ist der Platzbedarf mal eben um rund 36% angestiegen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36495/umfrage/wohnflaeche-je-einwohner-in-deutschland-von-1989-bis-2004/

Man wird sich zukünftig wohl wieder verkleinern müssen.


In vielen Städten hast Du im Fall eines Umzugs nach dem Auszug der Kinder, nach einer Trennung, etc. das Problem, dass Du dann für die deutlich kleinere Wohnung mehr Miete als für die alte größere zahlst. Es gibt zwar Baugenossenschaften und kommunale Wohnungsbauunternehmen, die bei so einem Wechsel die Miete nicht erhöhen und teilweise sogar Tauschbörsen anbieten. Aber viele private Vermieter erhöhen zwar die laufende Miete eher zurückhaltend, nehmen dafür aber bei Neuvermietungen "einen großen Schluck aus der Pulle".

Zum Teil wird es allerdings auch daran liegen, dass Menschen gerne in größere Wohnungen leben, sobald sie sich das erlauben können. Mit steigendem Einkommen wächst auch der individuelle Platzbedarf. Es ist auch nicht jeder Mieter. Gerade Eigentum war zwischen 2010 und 2015 gemessen am Einkommen und den Zinsen so günstig, dass man sich deutlich mehr Wohnfläche für das Geld erlauben konnte. Und das werden viele auch genutzt haben. Es leben auch immer mehr Ü80 Jährige alleine in großen Einfamilienhäusern.

Wie auch immer. Damit gehen wir ja nur den Ursachen auf den Grund. Fakt ist doch, dass es auf drei Paramater ankommt. Die Zahl der Menschen in Deutschland, die Zahl der vorhanden qm2 Wohnfläche und der Platzbedarf je Person. Wie lösen wir also dieses Problem, wenn wir schon heute wissen, dass die Flüchtlingsströme nicht ab- sondern zunehmen werden (und wir ohnehin 400.000 Nettozuwanderer benötigen) und der Wohnungsbau gleichzeitig stockt? Dann wird man ernsthaft darüber nachdenken müssen, den Platzbedarf je Person zu reduzieren. Das ist natürlich unbequem. Aber das wäre auch im Sinne der Klimapolitik, wenn der individuelle Platzbedarf wieder sinken würde.

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Nike79, Dienstag, 26.12.2023, 20:14 (vor 766 Tagen) @ markus

Seit 2015 heißt es, das geht nicht mehr lange gut. Es ist gut gegangen. Und es wird trotz Herausforderungen weiter gut gehen.


Und aktuell haben wir vor allem ein Wohnraum-Problem. Dazu leider eine Bundesbauministerin die meint, alles würde sich von selbst einrenken.


Das liegt zum Teil aber auch daran, dass in den letzten 30 Jahren die m2-Zahl je Person kontinuierlich angestiegen ist. 1991 betrug die Wohnfläche je Einwohner 34,9 m2. 2022 sind es 47,4 m2 gewesen. Da ist der Platzbedarf mal eben um rund 36% angestiegen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36495/umfrage/wohnflaeche-je-einwohner-in-deutschland-von-1989-bis-2004/

Man wird sich zukünftig wohl wieder verkleinern müssen.


In vielen Städten hast Du im Fall eines Umzugs nach dem Auszug der Kinder, nach einer Trennung, etc. das Problem, dass Du dann für die deutlich kleinere Wohnung mehr Miete als für die alte größere zahlst. Es gibt zwar Baugenossenschaften und kommunale Wohnungsbauunternehmen, die bei so einem Wechsel die Miete nicht erhöhen und teilweise sogar Tauschbörsen anbieten. Aber viele private Vermieter erhöhen zwar die laufende Miete eher zurückhaltend, nehmen dafür aber bei Neuvermietungen "einen großen Schluck aus der Pulle".


Zum Teil wird es allerdings auch daran liegen, dass Menschen gerne in größere Wohnungen leben, sobald sie sich das erlauben können. Mit steigendem Einkommen wächst auch der individuelle Platzbedarf. Es ist auch nicht jeder Mieter. Gerade Eigentum war zwischen 2010 und 2015 gemessen am Einkommen und den Zinsen so günstig, dass man sich deutlich mehr Wohnfläche für das Geld erlauben konnte. Und das werden viele auch genutzt haben. Es leben auch immer mehr Ü80 Jährige alleine in großen Einfamilienhäusern.

Wie auch immer. Damit gehen wir ja nur den Ursachen auf den Grund. Fakt ist doch, dass es auf drei Paramater ankommt. Die Zahl der Menschen in Deutschland, die Zahl der vorhanden qm2 Wohnfläche und der Platzbedarf je Person. Wie lösen wir also dieses Problem, wenn wir schon heute wissen, dass die Flüchtlingsströme nicht ab- sondern zunehmen werden (und wir ohnehin 400.000 Nettozuwanderer benötigen) und der Wohnungsbau gleichzeitig stockt? Dann wird man ernsthaft darüber nachdenken müssen, den Platzbedarf je Person zu reduzieren. Das ist natürlich unbequem. Aber das wäre auch im Sinne der Klimapolitik, wenn der individuelle Platzbedarf wieder sinken würde.

Das kann man ja wenn dann nur über Vorgaben in den Sozialsystemen machen. Sprich x qm pro Person werden vom Amt an Wohmraum bezahlt. Und dann konsequent kontrolliert, dass sich Paare nicht zwei Wohnungen bezahlen lassen, weil die Sätze dann nicht addiert werden. Dafür fehlt es dann aber wieder am Personal.

Oder willst du privaten Bauträgern bzw -herren vorschreiben, wie groß sie bauen dürfen?

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 20:29 (vor 766 Tagen) @ Nike79

Seit 2015 heißt es, das geht nicht mehr lange gut. Es ist gut gegangen. Und es wird trotz Herausforderungen weiter gut gehen.


Und aktuell haben wir vor allem ein Wohnraum-Problem. Dazu leider eine Bundesbauministerin die meint, alles würde sich von selbst einrenken.


Das liegt zum Teil aber auch daran, dass in den letzten 30 Jahren die m2-Zahl je Person kontinuierlich angestiegen ist. 1991 betrug die Wohnfläche je Einwohner 34,9 m2. 2022 sind es 47,4 m2 gewesen. Da ist der Platzbedarf mal eben um rund 36% angestiegen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36495/umfrage/wohnflaeche-je-einwohner-in-deutschland-von-1989-bis-2004/

Man wird sich zukünftig wohl wieder verkleinern müssen.


In vielen Städten hast Du im Fall eines Umzugs nach dem Auszug der Kinder, nach einer Trennung, etc. das Problem, dass Du dann für die deutlich kleinere Wohnung mehr Miete als für die alte größere zahlst. Es gibt zwar Baugenossenschaften und kommunale Wohnungsbauunternehmen, die bei so einem Wechsel die Miete nicht erhöhen und teilweise sogar Tauschbörsen anbieten. Aber viele private Vermieter erhöhen zwar die laufende Miete eher zurückhaltend, nehmen dafür aber bei Neuvermietungen "einen großen Schluck aus der Pulle".


Zum Teil wird es allerdings auch daran liegen, dass Menschen gerne in größere Wohnungen leben, sobald sie sich das erlauben können. Mit steigendem Einkommen wächst auch der individuelle Platzbedarf. Es ist auch nicht jeder Mieter. Gerade Eigentum war zwischen 2010 und 2015 gemessen am Einkommen und den Zinsen so günstig, dass man sich deutlich mehr Wohnfläche für das Geld erlauben konnte. Und das werden viele auch genutzt haben. Es leben auch immer mehr Ü80 Jährige alleine in großen Einfamilienhäusern.

Wie auch immer. Damit gehen wir ja nur den Ursachen auf den Grund. Fakt ist doch, dass es auf drei Paramater ankommt. Die Zahl der Menschen in Deutschland, die Zahl der vorhanden qm2 Wohnfläche und der Platzbedarf je Person. Wie lösen wir also dieses Problem, wenn wir schon heute wissen, dass die Flüchtlingsströme nicht ab- sondern zunehmen werden (und wir ohnehin 400.000 Nettozuwanderer benötigen) und der Wohnungsbau gleichzeitig stockt? Dann wird man ernsthaft darüber nachdenken müssen, den Platzbedarf je Person zu reduzieren. Das ist natürlich unbequem. Aber das wäre auch im Sinne der Klimapolitik, wenn der individuelle Platzbedarf wieder sinken würde.


Das kann man ja wenn dann nur über Vorgaben in den Sozialsystemen machen. Sprich x qm pro Person werden vom Amt an Wohmraum bezahlt. Und dann konsequent kontrolliert, dass sich Paare nicht zwei Wohnungen bezahlen lassen, weil die Sätze dann nicht addiert werden. Dafür fehlt es dann aber wieder am Personal.

Oder willst du privaten Bauträgern bzw -herren vorschreiben, wie groß sie bauen dürfen?

Dass auch das nicht einfach umzusetzen ist, ist klar. Knallharte Verbote sind ja eh immer nur zulässig, wenn es keine milderen Mittel gibt. Wie auch beim Umstieg von Verbrennern auf Elektro könnte man mit Geld eine Lenkungswirkung entfalten: kleineren Wohnraum steuerlich begünstigen und (zu) großen Wohnraum mit höheren Abgaben unattraktiver machen. Bei Neuvermietungen ggf. die Vermieter begünstigen, die direkt darauf achten, dass nicht ein Single 150m2 mietet.

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klsch, Ort, Mittwoch, 27.12.2023, 19:26 (vor 765 Tagen) @ markus

Dass auch das nicht einfach umzusetzen ist, ist klar. Knallharte Verbote sind ja eh immer nur zulässig, wenn es keine milderen Mittel gibt. Wie auch beim Umstieg von Verbrennern auf Elektro könnte man mit Geld eine Lenkungswirkung entfalten: kleineren Wohnraum steuerlich begünstigen und (zu) großen Wohnraum mit höheren Abgaben unattraktiver machen. Bei Neuvermietungen ggf. die Vermieter begünstigen, die direkt darauf achten, dass nicht ein Single 150m2 mietet.

Meine Antwort hast du hier bereits gelesen. Deckt sich weitestgehend auch mit dem Post.
https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2513402

Ich ergänze nur, dass die SED in der DDR es ähnlich gemacht hat. Die "Gemeinnützige sozialistische Wohnungsbaugenossenschaften" waren verpflichtet zu selektieren nach Single, Familie, Familie mit Kindern. Entsprechend so wurden die wenigen Neubauwohnungen verteilt.

Also alles in allem ist deine Forderung purer Sozialismus mit allen seinen negativen Folgen.

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 20:06 (vor 765 Tagen) @ klsch

Dass auch das nicht einfach umzusetzen ist, ist klar. Knallharte Verbote sind ja eh immer nur zulässig, wenn es keine milderen Mittel gibt. Wie auch beim Umstieg von Verbrennern auf Elektro könnte man mit Geld eine Lenkungswirkung entfalten: kleineren Wohnraum steuerlich begünstigen und (zu) großen Wohnraum mit höheren Abgaben unattraktiver machen. Bei Neuvermietungen ggf. die Vermieter begünstigen, die direkt darauf achten, dass nicht ein Single 150m2 mietet.


Meine Antwort hast du hier bereits gelesen. Deckt sich weitestgehend auch mit dem Post.
https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2513402

Ich ergänze nur, dass die SED in der DDR es ähnlich gemacht hat. Die "Gemeinnützige sozialistische Wohnungsbaugenossenschaften" waren verpflichtet zu selektieren nach Single, Familie, Familie mit Kindern. Entsprechend so wurden die wenigen Neubauwohnungen verteilt.

Also alles in allem ist deine Forderung purer Sozialismus mit allen seinen negativen Folgen.

Lies noch mal was ich geschrieben habe. Da steht was von steuerlichen Vergünstigungen und Abgaben. Nicht davon, dass da irgendein Stasi angehoppelt kommt und Wohnraum fix zuteilt.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 27.12.2023, 15:52 (vor 765 Tagen) @ markus

Und welche Behörde steuert diesen Unsinn? Wie hoch sind die bürokratischen Kosten?

Wer entscheidet, ob Markus jetzt noch auf 60qm wohnen darf, oder ob ihm eine Wohnung mit 20qm zugewiesen wird?

Wie passt das mit dem Grundrecht auf Eigentum zusammen? Wie mit der Frage einer erdrosselnden Steuerlast, mit Artikel 3 GG? Wird der Mensch dann nicht zum bloßen Objekt staatlichen Handelns?

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Nike79, Dienstag, 26.12.2023, 19:37 (vor 766 Tagen) @ Ulrich

Seit 2015 heißt es, das geht nicht mehr lange gut. Es ist gut gegangen. Und es wird trotz Herausforderungen weiter gut gehen.


Und aktuell haben wir vor allem ein Wohnraum-Problem. Dazu leider eine Bundesbauministerin die meint, alles würde sich von selbst einrenken.


Das liegt zum Teil aber auch daran, dass in den letzten 30 Jahren die m2-Zahl je Person kontinuierlich angestiegen ist. 1991 betrug die Wohnfläche je Einwohner 34,9 m2. 2022 sind es 47,4 m2 gewesen. Da ist der Platzbedarf mal eben um rund 36% angestiegen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36495/umfrage/wohnflaeche-je-einwohner-in-deutschland-von-1989-bis-2004/

Man wird sich zukünftig wohl wieder verkleinern müssen.


In vielen Städten hast Du im Fall eines Umzugs nach dem Auszug der Kinder, nach einer Trennung, etc. das Problem, dass Du dann für die deutlich kleinere Wohnung mehr Miete als für die alte größere zahlst. Es gibt zwar Baugenossenschaften und kommunale Wohnungsbauunternehmen, die bei so einem Wechsel die Miete nicht erhöhen und teilweise sogar Tauschbörsen anbieten. Aber viele private Vermieter erhöhen zwar die laufende Miete eher zurückhaltend, nehmen dafür aber bei Neuvermietungen "einen großen Schluck aus der Pulle".

Die Statistik wundert mich tatsächlich, speziell wenn man den ländlichen Raum mit einbezieht. Im Münsterland haben immer Menschen auf sehr vielen Qm gelebt. Die Folgegenerationen sind dann eher Richtung Stadt gezogen (in Wohnungen) oder haben bspw. auf dem Grundstück der Eltern / Großeltern ein kleines Häuschen errichtet.

Dass es heute mehr qm je Einwohner gibt könnte vielleicht auch mit der Zunahme an Single-Haushalten zu tun haben?

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Ulrich, Dienstag, 26.12.2023, 19:47 (vor 766 Tagen) @ Nike79

In vielen Städten hast Du im Fall eines Umzugs nach dem Auszug der Kinder, nach einer Trennung, etc. das Problem, dass Du dann für die deutlich kleinere Wohnung mehr Miete als für die alte größere zahlst. Es gibt zwar Baugenossenschaften und kommunale Wohnungsbauunternehmen, die bei so einem Wechsel die Miete nicht erhöhen und teilweise sogar Tauschbörsen anbieten. Aber viele private Vermieter erhöhen zwar die laufende Miete eher zurückhaltend, nehmen dafür aber bei Neuvermietungen "einen großen Schluck aus der Pulle".


Die Statistik wundert mich tatsächlich, speziell wenn man den ländlichen Raum mit einbezieht. Im Münsterland haben immer Menschen auf sehr vielen Qm gelebt. Die Folgegenerationen sind dann eher Richtung Stadt gezogen (in Wohnungen) oder haben bspw. auf dem Grundstück der Eltern / Großeltern ein kleines Häuschen errichtet.

Dass es heute mehr qm je Einwohner gibt könnte vielleicht auch mit der Zunahme an Single-Haushalten zu tun haben?

Klingt plausibel.

Mir fallen einige Ehepaare ein, die nach dem Auszug der Kinder und deren Abwanderung in eine Stadt weiterhin im eigenen Haus leben, aber nur noch zu zweit. Und dazu Fälle, in denen der eine Ehepartner bereits gestorben ist und nur noch eine Person in einem Haus wohnt, in dem vor einigen Jahrzehnten drei Generationen lebten. Das dürfte ein verbreitetes Phänomen sein.

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sepos, Saarlandstraße, Mittwoch, 27.12.2023, 11:07 (vor 765 Tagen) @ Ulrich

Einige nur? In ländlicheren Gegenden mit hohem Eigenheimanteil aus den 80er/90er Jahren ist das die Regel. Da zieht nahezu keiner aus seinem Eigenheim in eine Wohnung.

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klsch, Ort, Mittwoch, 27.12.2023, 11:44 (vor 765 Tagen) @ sepos

Einige nur? In ländlicheren Gegenden mit hohem Eigenheimanteil aus den 80er/90er Jahren ist das die Regel. Da zieht nahezu keiner aus seinem Eigenheim in eine Wohnung.

Warum soll jemand ausziehen nur weil er alt?
Es ist sein Eigentum und gleichzeitig seine Altersvorsorge. Nicht jeder kommt mit dem Stadtleben zurecht, insbesondere ist es schwierig nach dem man auf dem Land aufgewachsen ist und dort 65 Jahre oder mehr verbracht hat.

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 12:02 (vor 765 Tagen) @ klsch

Einige nur? In ländlicheren Gegenden mit hohem Eigenheimanteil aus den 80er/90er Jahren ist das die Regel. Da zieht nahezu keiner aus seinem Eigenheim in eine Wohnung.


Warum soll jemand ausziehen nur weil er alt?
Es ist sein Eigentum und gleichzeitig seine Altersvorsorge. Nicht jeder kommt mit dem Stadtleben zurecht, insbesondere ist es schwierig nach dem man auf dem Land aufgewachsen ist und dort 65 Jahre oder mehr verbracht hat.

Als ob es in Städten nur Wohnungen und in ländlichen Gebieten nur Einfamilienhäuser gäbe. Es ist schon so, dass es auch in kleineren Orten Wohnungen gibt. Und es gibt durchaus auch ältere Menschen, die einsehen, dass es für sie bessere wäre, in eine kleinere Wohnung zu ziehen, als weiterhin alleine auf 150m2 zu leben. So ein Haus will auch in Schuss gehalten werden, der Garten muss gepflegt werden, der Unterhalt wird immer teurer. Das ist für einen alleine in hohem Alter oft nicht mehr leistbar. In einem Mehrfamilienhaus ist auch schneller Hilfe da, wenn was ist. Es ist oft ein rein emotionales Ding, warum die Leute nicht ausziehen.

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Timo_89, Mittwoch, 27.12.2023, 12:15 (vor 765 Tagen) @ markus

Als ob es in Städten nur Wohnungen und in ländlichen Gebieten nur Einfamilienhäuser gäbe. Es ist schon so, dass es auch in kleineren Orten Wohnungen gibt. Und es gibt durchaus auch ältere Menschen, die einsehen, dass es für sie bessere wäre, in eine kleinere Wohnung zu ziehen, als weiterhin alleine auf 150m2 zu leben. So ein Haus will auch in Schuss gehalten werden, der Garten muss gepflegt werden, der Unterhalt wird immer teurer. Das ist für einen alleine in hohem Alter oft nicht mehr leistbar. In einem Mehrfamilienhaus ist auch schneller Hilfe da, wenn was ist. Es ist oft ein rein emotionales Ding, warum die Leute nicht ausziehen.

Ob es für diese Menschen besser ist, aus ihrem Haus, in ihrer Heimat, in ihrem sozialen Gefüge in eine Wohnung zu ziehen, das entscheiden zu 100% ganz alleine diese Menschen selbst. Vielleicht noch zusammen mit der eigenen Familie. Aber ganz bestimmt nicht die immer übergriffiger werdende Politik - und das ist auch gut so.

Warum sollen Menschen aus ihrem selbst gebauten und hart abgezahlten Eigenheim ausziehen, weil die Politik diverse Fehler gemacht hat, u.a. den (sozialen) Wohnungsbau verkommen lassen hat?

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herrNick, Mittwoch, 27.12.2023, 13:31 (vor 765 Tagen) @ Timo_89

Als ob es in Städten nur Wohnungen und in ländlichen Gebieten nur Einfamilienhäuser gäbe. Es ist schon so, dass es auch in kleineren Orten Wohnungen gibt. Und es gibt durchaus auch ältere Menschen, die einsehen, dass es für sie bessere wäre, in eine kleinere Wohnung zu ziehen, als weiterhin alleine auf 150m2 zu leben. So ein Haus will auch in Schuss gehalten werden, der Garten muss gepflegt werden, der Unterhalt wird immer teurer. Das ist für einen alleine in hohem Alter oft nicht mehr leistbar. In einem Mehrfamilienhaus ist auch schneller Hilfe da, wenn was ist. Es ist oft ein rein emotionales Ding, warum die Leute nicht ausziehen.


Ob es für diese Menschen besser ist, aus ihrem Haus, in ihrer Heimat, in ihrem sozialen Gefüge in eine Wohnung zu ziehen, das entscheiden zu 100% ganz alleine diese Menschen selbst. Vielleicht noch zusammen mit der eigenen Familie. Aber ganz bestimmt nicht die immer übergriffiger werdende Politik - und das ist auch gut so.

Die Politik hat in vielen Fällen vermutlich dafür gesorgt, dass die Leute überhaupt in diesem Haus wohnen können, nämlich durch zahlreiche Instrumente der Wohneigentumsförderung. Ich nehme an, das wurde nicht als übergriffig empfunden. Von daher sollte das auch für eventuelle Anreize gelten, die Menschen dazu ermuntern, aus für zwei Leute großzügigen Häusern in kleinere Wohnungen zu ziehen. Aber ob sich da mal eine Regierung rantraut? Ich bezweifele es.

Warum sollen Menschen aus ihrem selbst gebauten und hart abgezahlten Eigenheim ausziehen, weil die Politik diverse Fehler gemacht hat, u.a. den (sozialen) Wohnungsbau verkommen lassen hat?

Das sind aus meiner Sicht unterschiedliche Themen.

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 12:40 (vor 765 Tagen) @ Timo_89

Als ob es in Städten nur Wohnungen und in ländlichen Gebieten nur Einfamilienhäuser gäbe. Es ist schon so, dass es auch in kleineren Orten Wohnungen gibt. Und es gibt durchaus auch ältere Menschen, die einsehen, dass es für sie bessere wäre, in eine kleinere Wohnung zu ziehen, als weiterhin alleine auf 150m2 zu leben. So ein Haus will auch in Schuss gehalten werden, der Garten muss gepflegt werden, der Unterhalt wird immer teurer. Das ist für einen alleine in hohem Alter oft nicht mehr leistbar. In einem Mehrfamilienhaus ist auch schneller Hilfe da, wenn was ist. Es ist oft ein rein emotionales Ding, warum die Leute nicht ausziehen.


Ob es für diese Menschen besser ist, aus ihrem Haus, in ihrer Heimat, in ihrem sozialen Gefüge in eine Wohnung zu ziehen, das entscheiden zu 100% ganz alleine diese Menschen selbst. Vielleicht noch zusammen mit der eigenen Familie. Aber ganz bestimmt nicht die immer übergriffiger werdende Politik - und das ist auch gut so.

Wenn man deine Sätze nur leicht abändert, dann steht da:

Ob es für diese Menschen besser ist, aus ihrem Haus, in ihrer Heimat, nach Deutschland zu flüchten, das entscheiden zu 100% ganz alleine diese Menschen selbst. Vielleicht noch zusammen mit der eigenen Familie. Aber ganz bestimmt nicht die immer übergriffiger werdende Politik - und das ist auch gut so.


Warum sollen Menschen aus ihrem selbst gebauten und hart abgezahlten Eigenheim ausziehen, weil die Politik diverse Fehler gemacht hat, u.a. den (sozialen) Wohnungsbau verkommen lassen hat?

Hier geht es die ganze Zeit um fehlenden Wohnraum. Darum.

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klsch, Ort, Mittwoch, 27.12.2023, 14:29 (vor 765 Tagen) @ markus

Als ob es in Städten nur Wohnungen und in ländlichen Gebieten nur Einfamilienhäuser gäbe. Es ist schon so, dass es auch in kleineren Orten Wohnungen gibt. Und es gibt durchaus auch ältere Menschen, die einsehen, dass es für sie bessere wäre, in eine kleinere Wohnung zu ziehen, als weiterhin alleine auf 150m2 zu leben. So ein Haus will auch in Schuss gehalten werden, der Garten muss gepflegt werden, der Unterhalt wird immer teurer. Das ist für einen alleine in hohem Alter oft nicht mehr leistbar. In einem Mehrfamilienhaus ist auch schneller Hilfe da, wenn was ist. Es ist oft ein rein emotionales Ding, warum die Leute nicht ausziehen.


Ob es für diese Menschen besser ist, aus ihrem Haus, in ihrer Heimat, in ihrem sozialen Gefüge in eine Wohnung zu ziehen, das entscheiden zu 100% ganz alleine diese Menschen selbst. Vielleicht noch zusammen mit der eigenen Familie. Aber ganz bestimmt nicht die immer übergriffiger werdende Politik - und das ist auch gut so.


Wenn man deine Sätze nur leicht abändert, dann steht da:

Ob es für diese Menschen besser ist, aus ihrem Haus, in ihrer Heimat, nach Deutschland zu flüchten, das entscheiden zu 100% ganz alleine diese Menschen selbst. Vielleicht noch zusammen mit der eigenen Familie. Aber ganz bestimmt nicht die immer übergriffiger werdende Politik - und das ist auch gut so.


Warum sollen Menschen aus ihrem selbst gebauten und hart abgezahlten Eigenheim ausziehen, weil die Politik diverse Fehler gemacht hat, u.a. den (sozialen) Wohnungsbau verkommen lassen hat?


Hier geht es die ganze Zeit um fehlenden Wohnraum. Darum.

Was wird das hier, warum verdrehst ihm die Worte im Mund.
Kein Eigentümer darf für die Fehler der Politik haften.

Wenn jemand alt ist und es für sich selbst beschlossen hat in einem 500m2 Haus alleine zu wohnen dann ist das so, weil es sein Eigentum ist.
Und wenn er 3 mal täglich im eignem Haus fangen und verstecken alleine und gleichzeitig spielt bleibt es am Ende seine Entscheidung.

Alles andere, auch in deinen anderen Posts ist Sozialismus pur und bekanntlich ist der vor mehr als 30 Jahren in Europa gescheitert.
Jeder der ihn leben musste kann dir ein Lied davon singen wie schlimm politische Zwänge in der Wohnpolitik sind.

Gottseidank ist der Wohneigentum in Deutschland durch das GG geschützt, wo man nicht so einfach dran kann.

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 14:34 (vor 765 Tagen) @ klsch

Als ob es in Städten nur Wohnungen und in ländlichen Gebieten nur Einfamilienhäuser gäbe. Es ist schon so, dass es auch in kleineren Orten Wohnungen gibt. Und es gibt durchaus auch ältere Menschen, die einsehen, dass es für sie bessere wäre, in eine kleinere Wohnung zu ziehen, als weiterhin alleine auf 150m2 zu leben. So ein Haus will auch in Schuss gehalten werden, der Garten muss gepflegt werden, der Unterhalt wird immer teurer. Das ist für einen alleine in hohem Alter oft nicht mehr leistbar. In einem Mehrfamilienhaus ist auch schneller Hilfe da, wenn was ist. Es ist oft ein rein emotionales Ding, warum die Leute nicht ausziehen.


Ob es für diese Menschen besser ist, aus ihrem Haus, in ihrer Heimat, in ihrem sozialen Gefüge in eine Wohnung zu ziehen, das entscheiden zu 100% ganz alleine diese Menschen selbst. Vielleicht noch zusammen mit der eigenen Familie. Aber ganz bestimmt nicht die immer übergriffiger werdende Politik - und das ist auch gut so.


Wenn man deine Sätze nur leicht abändert, dann steht da:

Ob es für diese Menschen besser ist, aus ihrem Haus, in ihrer Heimat, nach Deutschland zu flüchten, das entscheiden zu 100% ganz alleine diese Menschen selbst. Vielleicht noch zusammen mit der eigenen Familie. Aber ganz bestimmt nicht die immer übergriffiger werdende Politik - und das ist auch gut so.


Warum sollen Menschen aus ihrem selbst gebauten und hart abgezahlten Eigenheim ausziehen, weil die Politik diverse Fehler gemacht hat, u.a. den (sozialen) Wohnungsbau verkommen lassen hat?


Hier geht es die ganze Zeit um fehlenden Wohnraum. Darum.


Was wird das hier, warum verdrehst ihm die Worte im Mund.
Kein Eigentümer darf für die Fehler der Politik haften.

Wenn jemand alt ist und es für sich selbst beschlossen hat in einem 500m2 Haus alleine zu wohnen dann ist das so, weil es sein Eigentum ist.
Und wenn er 3 mal täglich im eignem Haus fangen und verstecken alleine und gleichzeitig spielt bleibt es am Ende seine Entscheidung.

Alles andere, auch in deinen anderen Posts ist Sozialismus pur und bekanntlich ist der vor mehr als 30 Jahren in Europa gescheitert.
Jeder der ihn leben musste kann dir ein Lied davon singen wie schlimm politische Zwänge in der Wohnpolitik sind.

Gottseidank ist der Wohneigentum in Deutschland durch das GG geschützt, wo man nicht so einfach dran kann.

Ich habe dazu hier was geschrieben https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2513257

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Timo_89, Mittwoch, 27.12.2023, 13:06 (vor 765 Tagen) @ markus

Wenn man deine Sätze nur leicht abändert, dann steht da:

Ich schrieb hier über Wohnraum und über alte Menschen, die das *Eigentumsrecht* haben, in ihren eigenen vier Wänden zu leben.

Ob es für diese Menschen besser ist, aus ihrem Haus, in ihrer Heimat, nach Deutschland zu flüchten, das entscheiden zu 100% ganz alleine diese Menschen selbst. Vielleicht noch zusammen mit der eigenen Familie. Aber ganz bestimmt nicht die immer übergriffiger werdende Politik - und das ist auch gut so.

Auch wenn ich es merkwürdig finde, eine getätigte Aussage zum Wohnraum, in einen anderen Kontext zu stellen, will ich drauf eingehen. Weil deine Aussage einfach so falsch ist.

Natürlich kann sich jeder Mensch mit dem Ziel Deutschland auf den Weg machen, steht ihm frei. Aber viele dieser Menschen haben trotzdem keinen *Rechtsanspruch* darauf und damit hinkt dein Vergleich sehr gewaltig und das weißt du auch.

Im Grunde haben sehr weniger Geflüchtete nach Dublin-Rechtslage einen Anspruch auf Bleiberecht in Deutschland, denn sie waren vorher schon in Italien oder in Polen "sicher" und darum geht es doch bei der Schutzsuche oder?

Oder willst du mir jetzt wirklich erzählen, dass alle Menschen einen grundsätzlichen Rechtsanspruch haben nach Deutschland zu kommen?

Dann beende ich freundlichst die Diskussion, dann wird es einfach nur ideologisch und absurd.

Warum sollen Menschen aus ihrem selbst gebauten und hart abgezahlten Eigenheim ausziehen, weil die Politik diverse Fehler gemacht hat, u.a. den (sozialen) Wohnungsbau verkommen lassen hat?


Hier geht es die ganze Zeit um fehlenden Wohnraum. Darum.

Ja, ich habe über Wohnraum gesprochen und du hast dann die Brücke zur Migration geschlagen, mit einem hinkenden Vergleich.

Es gibt halt Gesetze, auch wenn dir das nicht gefällt.

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 13:20 (vor 765 Tagen) @ Timo_89

Wenn man deine Sätze nur leicht abändert, dann steht da:


Ich schrieb hier über Wohnraum und über alte Menschen, die das *Eigentumsrecht* haben, in ihren eigenen vier Wänden zu leben.

Ob es für diese Menschen besser ist, aus ihrem Haus, in ihrer Heimat, nach Deutschland zu flüchten, das entscheiden zu 100% ganz alleine diese Menschen selbst. Vielleicht noch zusammen mit der eigenen Familie. Aber ganz bestimmt nicht die immer übergriffiger werdende Politik - und das ist auch gut so.


Auch wenn ich es merkwürdig finde, eine getätigte Aussage zum Wohnraum, in einen anderen Kontext zu stellen, will ich drauf eingehen. Weil deine Aussage einfach so falsch ist.

Natürlich kann sich jeder Mensch mit dem Ziel Deutschland auf den Weg machen, steht ihm frei. Aber viele dieser Menschen haben trotzdem keinen *Rechtsanspruch* darauf und damit hinkt dein Vergleich sehr gewaltig und das weißt du auch.

Im Grunde haben sehr weniger Geflüchtete nach Dublin-Rechtslage einen Anspruch auf Bleiberecht in Deutschland, denn sie waren vorher schon in Italien oder in Polen "sicher" und darum geht es doch bei der Schutzsuche oder?

Nein, EU-Länder gelten nicht als sichere Drittstaaten im Sinne des Asylrechts. Es können ohne Probleme mehrere EU-Staaten durchquert werden und in Deutschland wird dann der Asylantrag gestellt. Norwegen und Schweiz wären problematisch. Da sich allerdings häufig nicht nachweisen lässt, aus welchem Land eingereist wird, sieht die Verordnung vor, dass im Zweifel das Land zuständig ist, in welchem erstmalig der Asylantrag gestellt wird.


Oder willst du mir jetzt wirklich erzählen, dass alle Menschen einen grundsätzlichen Rechtsanspruch haben nach Deutschland zu kommen?

Dann beende ich freundlichst die Diskussion, dann wird es einfach nur ideologisch und absurd.

Warum sollen Menschen aus ihrem selbst gebauten und hart abgezahlten Eigenheim ausziehen, weil die Politik diverse Fehler gemacht hat, u.a. den (sozialen) Wohnungsbau verkommen lassen hat?


Hier geht es die ganze Zeit um fehlenden Wohnraum. Darum.


Ja, ich habe über Wohnraum gesprochen und du hast dann die Brücke zur Migration geschlagen, mit einem hinkenden Vergleich.

Es gibt halt Gesetze, auch wenn dir das nicht gefällt.

Es gibt auch Asylgesetze, auch wenn wir das in deiner Abneigung gegen Flüchtlinge nicht gefällt.

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Timo_89, Mittwoch, 27.12.2023, 13:36 (vor 765 Tagen) @ markus

Es gibt auch Asylgesetze, auch wenn wir das in deiner Abneigung gegen Flüchtlinge nicht gefällt.

Es ist selten förderlich für eine sachliche Diskussion, Personen mit anderen Meinungen, solche pauschalen Dinge zu unterstellen, die im Übrigen auch wirklich einfach falsch sind. Sowas spaltet nur, anstatt inhaltlich vernünftig miteinander zu reden. Aber gut, wie du meinst, wenn das dein Stilmittel ist..

Aber an der Stelle bin ich hier daher jetzt auch erstmal raus.

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markus, Mittwoch, 27.12.2023, 13:40 (vor 765 Tagen) @ Timo_89

Es gibt auch Asylgesetze, auch wenn wir das in deiner Abneigung gegen Flüchtlinge nicht gefällt.


Es ist selten förderlich für eine sachliche Diskussion, Personen mit anderen Meinungen, solche pauschalen Dinge zu unterstellen, die im Übrigen auch wirklich einfach falsch sind. Sowas spaltet nur, anstatt inhaltlich vernünftig miteinander zu reden. Aber gut, wie du meinst, wenn das dein Stilmittel ist..

Dann guck dir doch mal dein Stilmittel an.


Aber an der Stelle bin ich hier daher jetzt auch erstmal raus.

Wenn du ehrlich bist, bist du jetzt allein deshalb raus, weil du mit deiner Drittstaat-These komplett falsch liegst.

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klsch, Ort, Mittwoch, 27.12.2023, 12:13 (vor 765 Tagen) @ markus

Einige nur? In ländlicheren Gegenden mit hohem Eigenheimanteil aus den 80er/90er Jahren ist das die Regel. Da zieht nahezu keiner aus seinem Eigenheim in eine Wohnung.


Warum soll jemand ausziehen nur weil er alt?
Es ist sein Eigentum und gleichzeitig seine Altersvorsorge. Nicht jeder kommt mit dem Stadtleben zurecht, insbesondere ist es schwierig nach dem man auf dem Land aufgewachsen ist und dort 65 Jahre oder mehr verbracht hat.


Als ob es in Städten nur Wohnungen und in ländlichen Gebieten nur Einfamilienhäuser gäbe. Es ist schon so, dass es auch in kleineren Orten Wohnungen gibt. Und es gibt durchaus auch ältere Menschen, die einsehen, dass es für sie bessere wäre, in eine kleinere Wohnung zu ziehen, als weiterhin alleine auf 150m2 zu leben. So ein Haus will auch in Schuss gehalten werden, der Garten muss gepflegt werden, der Unterhalt wird immer teurer. Das ist für einen alleine in hohem Alter oft nicht mehr leistbar. In einem Mehrfamilienhaus ist auch schneller Hilfe da, wenn was ist. Es ist oft ein rein emotionales Ding, warum die Leute nicht ausziehen.

Natürlich gibt es Menschen die sich verkleinern aber es gibt auch genau so welche die es nicht wollen und das Recht dazu haben sie.
Häufig sind es fitte Senioren die Ihren Garten und das Haus selber gut in Schuss halten können.
Am Ende ist es jedem seine eigene Entscheidung wie man im Alter wohnen möchte.

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sepos, Saarlandstraße, Mittwoch, 27.12.2023, 12:11 (vor 765 Tagen) @ markus

Auch Bequemlichkeit. Und dann auch eine Kostenfrage. Weil bei vielen der Renovierungsstau auch nicht abgearbeitet wird, bzw weiter in die Zukunft geschoben wird, in welcher man selber nicht mehr existent ist.
Auch im ländlichen Raum gibt es Wohnungen. Da ergibt sich dann auch die abstruse Situation, dass gegenüber vom 150qm Eigenheim eine 4-köpfige Familie auf 3 Zimmern lebt, obwohl das Eigenheim finanzierbar wäre. Einzelfälle mit Sicherheit, aber auch existent.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 26.12.2023, 16:57 (vor 766 Tagen) @ markus

Markus, wenn man nicht bei dem komischen Hotel ist, in der Mathematik, bei dem immer noch ein Bett frei ist, dann ist jede Menge endlich. Und es gefährdet den sozialen Frieden, wenn halt Sporthallen nicht genutzt werden können, weil die zweckentfremdet werden. Es gibt kein Menschenrecht, nach Deutschland einreisen zu dürfen. Und natürlich geht Zuwanderung nur in begrenztem Maß. Damit man Parallelgesellschaften verhindert und Integration fördern kann (was man von seitens der Grünen Jahrzehnte lang verhindert hat. "Wir dürfen diesen Menschen unsere Kultur nicht aufzwingen.").

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 17:44 (vor 766 Tagen) @ MarcBVB

Ich habe hier beschrieben, was das Problem ist. Und ja, das kleinere Übel wären dann belegte Sporthallen.

https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2513186

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Timo_89, Dienstag, 26.12.2023, 18:03 (vor 766 Tagen) @ markus

Lass das doch die Menschen in Deutschland selbst entscheiden, wie sie diese Problemabwägung treffen würden. Aktuell, so zeigen die Umfragen, sehen sie belegte Turnhallen als das größere Problem an.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 18:09 (vor 766 Tagen) @ Timo_89

Lass das doch die Menschen in Deutschland selbst entscheiden, wie sie diese Problemabwägung treffen würden. Aktuell, so zeigen die Umfragen, sehen sie belegte Turnhallen als das größere Problem an.

Dazu habe hier was geschrieben. Die Stimmung würde ziemlich schnell kippen.

https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2513186

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Timo_89, Dienstag, 26.12.2023, 18:19 (vor 766 Tagen) @ markus

Du stellst erneut eine Behauptung auf, die sich so überhaupt nicht belegen lässt. Ich hatte dir auch auf den Beitrag schon geantwortet. Europa kann selbstverständlich, bei entsprechendem politischen Willen, dafür sorgen, dass sich überhaupt weniger Menschen auf den gefährlichen Weg machen - und mehr über geordnete Wege. Dann entstünden diese Bilder in solch einer Qualität gar nicht erst. Das wäre dann nämlich eine geordnete Einwanderungspolitik, für die wirklich bedürftigen und die wirklich qualifizierten. Und nicht einfach ein Wettrennen der verhältnismäßig kräftigen und starken auf die Außengrenzen Europas. Dafür müsste man sich das aber alles mal strategisch und operativ gut durchdenken und umsetzen und nicht alles dem Prinzip Hoffnung und Zufall überlassen. Heute denken einfach viele nur in dem jetzigen Korridor, mein Gott, so läuft es doch nicht gut, denkt doch mal in neuen Modellen?

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 18:45 (vor 766 Tagen) @ Timo_89

Du stellst erneut eine Behauptung auf, die sich so überhaupt nicht belegen lässt.

Das tust du hier auch.

https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2513183

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Timo_89, Dienstag, 26.12.2023, 18:56 (vor 766 Tagen) @ markus

Welche Behauptung meinst du? Dass die Kommunen überlastet sind? Das ist doch mittlerweile Fakt. Da kannst du dir selbst mal die ganzen Grünen Landräte bei Lanz anhören.

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markus, Dienstag, 26.12.2023, 19:06 (vor 766 Tagen) @ Timo_89

Welche Behauptung meinst du? Dass die Kommunen überlastet sind? Das ist doch mittlerweile Fakt. Da kannst du dir selbst mal die ganzen Grünen Landräte bei Lanz anhören.

Du behauptest in dem Beitrag, dass es auf kommunaler Ebene absolut nicht mehr zu leisten wäre, kein Wohnraum da wäre und keine Kitaplätze. Garniert hast du das mit einem „usw“. Das stimmt in der Absolutheit einfach nicht. Das ist billiger Stammtisch Populismus. Wenn das so wäre, könnte man ab jetzt keinen einzigen Asylantrag mehr bearbeiten. Es ist herausfordernd. Aber keinesfalls unmöglich und schon gar nicht unser Untergang.

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Ulrich, Dienstag, 26.12.2023, 19:10 (vor 766 Tagen) @ markus

Welche Behauptung meinst du? Dass die Kommunen überlastet sind? Das ist doch mittlerweile Fakt. Da kannst du dir selbst mal die ganzen Grünen Landräte bei Lanz anhören.


Du behauptest in dem Beitrag, dass es auf kommunaler Ebene absolut nicht mehr zu leisten wäre, kein Wohnraum da wäre und keine Kitaplätze. Garniert hast du das mit einem „usw“. Das stimmt in der Absolutheit einfach nicht. Das ist billiger Stammtisch Populismus. Wenn das so wäre, könnte man ab jetzt keinen einzigen Asylantrag mehr bearbeiten. Es ist herausfordernd. Aber keinesfalls unmöglich und schon gar nicht unser Untergang.

Die Kommunen in NRW sind definitiv überlastet. Das kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen. Überlastet aber deshalb, weil sie vom Bund und vom Land NRW alleine gelassen werden. Bei uns in der Gemeinde wird die Kreisumlage um einen hohen sechsstelligen Betrag erhöht, die Landeszuweisungen um einen ebenfalls hohen sechsstelligen Betrag gekürzt und der Gemeinde zudem hohe Kosten auferlegt. Nicht nur für die Unterbringung von Flüchtlingen, sondern auch für den notwendigen Gebäudeausbau für die OGS, etc.

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pactum Trotmundense, Dienstag, 26.12.2023, 11:18 (vor 766 Tagen) @ pactum Trotmundense

Die CDU macht die Afd nicht hoffähig. Das machen diejenigen, welche die Afd mit der CDU auf das gleiche Gleis stellen.

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 14:16 (vor 766 Tagen) @ Taifun

Nö das macht die CDU mit ihren rechten Parolen schon selbst.
Das gäbe ein lustiges Spiel wenn man Aussagen von AFDlern mit denen von Blume, Linnemann, Merz, Kuban und anderen tollen CDU Mitgliedern vergleichen würde.

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Ulrich, Dienstag, 26.12.2023, 15:51 (vor 766 Tagen) @ Talentförderer

Nö das macht die CDU mit ihren rechten Parolen schon selbst.
Das gäbe ein lustiges Spiel wenn man Aussagen von AFDlern mit denen von Blume, Linnemann, Merz, Kuban und anderen tollen CDU Mitgliedern vergleichen würde.

Friedrich Merz hat der DPA zu Weihnachten ein Interview gegeben, man findet die wesentlichen Inhalten in einigen Medien. Hier ein Beispiel:

„Ampel so schnell wie möglich ablösen“: CDU-Chef Merz sieht neue große Koalition aber skeptisch (Tagesspiegel)

Friedrich Merz möchte so schnell wie möglich Neuwahlen. Mit der FDP möchte Friedrich Merz nicht koalieren, mit den Grünen schon gar nicht. Der FDP traut er nicht zu, sicher in den nächsten Bundestag einzuziehen. Wer bleibt da als Mehrheitsbeschaffer noch übrig?

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 26.12.2023, 16:59 (vor 766 Tagen) @ Ulrich

Nö das macht die CDU mit ihren rechten Parolen schon selbst.
Das gäbe ein lustiges Spiel wenn man Aussagen von AFDlern mit denen von Blume, Linnemann, Merz, Kuban und anderen tollen CDU Mitgliedern vergleichen würde.


Friedrich Merz hat der DPA zu Weihnachten ein Interview gegeben, man findet die wesentlichen Inhalten in einigen Medien. Hier ein Beispiel:

„Ampel so schnell wie möglich ablösen“: CDU-Chef Merz sieht neue große Koalition aber skeptisch (Tagesspiegel)

Friedrich Merz möchte so schnell wie möglich Neuwahlen. Mit der FDP möchte Friedrich Merz nicht koalieren , mit den Grünen schon gar nicht. Der FDP traut er nicht zu, sicher in den nächsten Bundestag einzuziehen. Wer bleibt da als Mehrheitsbeschaffer noch übrig?


Das steht da in dem Interview nicht drin. Das ist schon maximal schäbig, selbst für Sozialdemokraten, die es ja mit der Wahrheit nicht so genau nehmen (Jäger, Vauth, Schröder).

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Pfostentreffer, Mittwoch, 27.12.2023, 08:46 (vor 765 Tagen) @ MarcBVB

Nö das macht die CDU mit ihren rechten Parolen schon selbst.
Das gäbe ein lustiges Spiel wenn man Aussagen von AFDlern mit denen von Blume, Linnemann, Merz, Kuban und anderen tollen CDU Mitgliedern vergleichen würde.


Friedrich Merz hat der DPA zu Weihnachten ein Interview gegeben, man findet die wesentlichen Inhalten in einigen Medien. Hier ein Beispiel:

„Ampel so schnell wie möglich ablösen“: CDU-Chef Merz sieht neue große Koalition aber skeptisch (Tagesspiegel)

Friedrich Merz möchte so schnell wie möglich Neuwahlen. Mit der FDP möchte Friedrich Merz nicht koalieren , mit den Grünen schon gar nicht. Der FDP traut er nicht zu, sicher in den nächsten Bundestag einzuziehen. Wer bleibt da als Mehrheitsbeschaffer noch übrig?

Das steht da in dem Interview nicht drin. Das ist schon maximal schäbig, selbst für Sozialdemokraten, die es ja mit der Wahrheit nicht so genau nehmen (Jäger, Vauth, Schröder).

Allein das ist schon wieder Verdrehung der Realität und des Gesagtem. Es steht nicht im Interview, sondern ist die logische Schlussfolgerung aus den öffentlichen Äusserungen, nicht nur denen des Interviews. Das Interview wurde von unserem Mitdiskutanten explizit als "Beispiel" angeführt.

Union und FDP hauen mittlerweile täglich neue Fake News Kampagnen raus, das scheint Dir egal zu sein, darüber kommt kein schlechtes Wort von Dir. Freiheit und so.

Aber der Schröder hat vor 20 Jahren mal gelogen, bestätigt natürlich das alle Sozen Lügner sind. Dir fällt die Diskrepanz Deiner Wahrnehmung zur Realität wirklich nicht mehr auf, sondern durch Verdrehung der Worte wird den anderen etwas unterstellt. Auch wenn du immer sagst, Du wählst die Union nicht, spiegeln Deine Aussagen ihren Stil aus Verdrängung der Realität, Unterstellen falscher Tatsachen, Setzung falscher Narrative und pauschaler Herabwürdigung gut wieder

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 27.12.2023, 19:21 (vor 765 Tagen) @ Pfostentreffer

Das ist halt so ein kompletter Blödsinn, dass es eigentlich nicht erwiderungsfähig und erwiderungswürdig ist.

Merz hat niemals gesagt, dass er nicht mit der FDP koalieren möchte, sondern vielmehr, dass er dafür keine Mehrheit sieht (was die derzeitigen Umfragen auch so hergeben).

Daraus macht unser Sozi-Propagandist "Merz findet die Grünen doof und mit der FDP will er nicht koalieren. Welche Option bleibt ihm denn noch?"

Die rhetorische Frage soll im Kopf natürlich nur eine Antwort möglich machen. Es geht natürlich um eine Koalition mit den Nazis.

Daa ist auch nicht zugespitzt oder übertrieben, es ist eine blanke Lüge. Und das finde ich unanständig. Es ist bei unserem Muster-Sozialdemokraten ja auch nicht das erste Mal, dass hier einfach Lügenpropaganda hingerotzt wird.

Und nein, es gibt nicht tägliche Fake-News-Kampagnen. Niemand hat Habeck gezwungen, seinen Trauzeugen und dessen Verwandtschaft ins Ministerium zu holen und aus dem BMWK einen familiären Selbstbedienungsladen zu machen. Und es hat ihn auch niemand gezwungen, ein handwerklich schlechtes Gesetz schreiben zu lassen.

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MarcBVB, Mittwoch, 27.12.2023, 08:10 (vor 765 Tagen) @ MarcBVB

Ulrich unterschlägt auch grundsätzlich, dass die CDU jegliche Koalition mit der Afd ablehnt. Selbst Kretschmer in Sachsen hat gesagt, dass eine Koalition mit den Grünen eher denkbar ist.

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Pfostentreffer, Mittwoch, 27.12.2023, 09:42 (vor 765 Tagen) @ Taifun

Mario Voigt gefällt das.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 27.12.2023, 08:17 (vor 765 Tagen) @ Taifun

Aber da gibt es geheime Absprachen... [/bullshitoff]

Wenn es doch so im Vorwärts steht.

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 17:32 (vor 766 Tagen) @ MarcBVB

Mit der Wahrheit nicht so genau nehmen ist widerrum Kernkompetenz der CSU rund um Wendehals Markus Söder.

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Pfostentreffer, Dienstag, 26.12.2023, 11:52 (vor 766 Tagen) @ Taifun

Die CDU macht die Afd nicht hoffähig. Das machen diejenigen, welche die Afd mit der CDU auf das gleiche Gleis stellen.

Erstens passiert das kaum. Sie Union wird häufig als rassistisch, queerfeindlich oder Steigbügelhalter bezeichnet. MMn völlig zurecht, da sie genau das ist. Das ist aber natürlich keine Gleichsetzung mit der AFD.

Zweitens: Durch ständige Wiederholung wird Deine Aussage leider nicht richtiger. Die seriöse Wissenschaft kommt zu Ergebnissen, die zu 100 % Deinen Äusserungen widersprechen. Der Hauptgrund ist die Legitimierung und das übernehmen und damit normalisieren der Positionen und Aussagen der Rechtsextremisten.

Kannst ja mal nachschauen, wer das so inner- und ausserhalb der Politik so tut. Dann hast Du die Schuldigen gefunden. Und der harte, weltweite Rechtsrutsch ist wohl kaum zu übersehen. Die Gründe dafür darin zu suchen, was Leute über die CDU sagen, wirkt recht absurd und ist auch komplett unlogisch. In 2 Parteien Systemen wie in UK oder den USA funktioniert Deine Theorie dann auch nicht mehr. Trotzdem gewinnen die Rechtsradikalen immer mehr.

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Fire Kid, Ort, Dienstag, 26.12.2023, 11:42 (vor 766 Tagen) @ Taifun

Jahrelang wurde jeder, der gegen die unkontrollierte Massenzuwanderung war in die braune Ecke gedrückt. Aber klar, die böse CDU ist Schuld.

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.12.2023, 14:18 (vor 766 Tagen) @ Fire Kid

Wer Ausländerfeindliche Sprüche raushaut ist Braun. So einfach ist es tatsächlich. Völlig egal, wen sie wählen. Das machen nämlich nahezu sämtliche Konservative.
Und ich frage mich nach wie vor wo genau die Problematik mit zuviel Flüchtlingen ist, außer dass wir die nicht arbeiten lassen?!

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Argyle, Köln, Montag, 25.12.2023, 21:11 (vor 767 Tagen) @ Jurist

Das ist das Problem mit Sozialdemokraten:

Wenn sie kurz vor der Abstieg in die absolute Bedeutungslosigkeit stehen, arbeiten sie sich lieber an denen ab, die sie für die Konkurrenz halten.

Das ist ein wenig so, als ob die Blauen die Transfers der Bayern kritisieren, mein lieber Ulrich.

Trotzdem frohes Fest!

Klar, sich an anderen abarbeiten ist typisch Sozialdemokrat. Hat man echt noch nirgendwo anders gesehen.

Linnemann ist CXU

Marcello, Ruhrpott-Metropole, Montag, 25.12.2023, 21:03 (vor 767 Tagen) @ Jurist
bearbeitet von Marcello, Montag, 25.12.2023, 21:06

Nicht, dass die sich groß unterscheiden würden…

Putin hat Überwachung an allen Bahnhöfen. Israel übrigens auch.
Mit anderen Worten ich kotze im Strahl bei den ganzen faschistoiden Pennern.

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Talentförderer, Dortmund, Montag, 25.12.2023, 17:50 (vor 767 Tagen) @ Ulrich

Der passt gut zur AFD.

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Nike79, Montag, 25.12.2023, 15:40 (vor 767 Tagen) @ Ulrich

https://twitter.com/philippkoester/status/1739224074079834401

Der Mann ist Vizepräsident des SC Paderborn. Und glaubt, Personen mit Stadionverbot könnten ohne Überwachung der Zuschauer per KI einfach so in die Arenen hinein spazieren.

Autsch.

Und ich dachte, Linnemann sei eine KI…

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Nike79, Montag, 25.12.2023, 23:38 (vor 767 Tagen) @ Nike79

Ne, weder künstlich noch intelligent. Einfach ein Hohlbrot.

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Ulrich, Montag, 25.12.2023, 17:51 (vor 767 Tagen) @ Nike79

https://twitter.com/philippkoester/status/1739224074079834401

Der Mann ist Vizepräsident des SC Paderborn. Und glaubt, Personen mit Stadionverbot könnten ohne Überwachung der Zuschauer per KI einfach so in die Arenen hinein spazieren.

Autsch.


Und ich dachte, Linnemann sei eine KI…

Jetzt, wo Du es sagst, klingt das durchaus plausibel ;-)

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Pfostentreffer, Montag, 25.12.2023, 15:49 (vor 767 Tagen) @ Nike79
bearbeitet von Pfostentreffer, Montag, 25.12.2023, 15:54

Eine K-nicht-I vielleicht...

Ich persönlich halte ihn für gefährlich. Zwangsarbeit, Abschaffung der Menschenrechte, Totalüberwachung. Er füllt da schon einige Tickboxen für sehr starken Autoritarismus.

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Nike79, Montag, 25.12.2023, 16:54 (vor 767 Tagen) @ Pfostentreffer

Eine K-nicht-I vielleicht...

Ich persönlich halte ihn für gefährlich. Zwangsarbeit, Abschaffung der Menschenrechte, Totalüberwachung. Er füllt da schon einige Tickboxen für sehr starken Autoritarismus.

Mich erinnert er schon manchmal an Robert T-Online. Die Älteren erinnern sich.

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Montag, 25.12.2023, 14:07 (vor 767 Tagen) @ Ulrich

Autsch.

Wie der Herr, so's Gescherr.

Linnemann ist so ziemlich der umauthentischste Politiker in Deutschland.

Alles an ihm wirkt künstlich und antrainiert.

Das geht schon schwer Richtung Loriot-Sketche.

Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen

Garum, Bornum am Harz, Montag, 25.12.2023, 14:56 (vor 767 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts

Autsch.


Wie der Herr, so's Gescherr.

Linnemann ist so ziemlich der umauthentischste Politiker in Deutschland.

Alles an ihm wirkt künstlich und antrainiert.

Das geht schon schwer Richtung Loriot-Sketche.

Ist das nicht der der mit dem Pabst eine Herrenboutique in Wuppertal eröffnen will?

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