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Schlümpfe liegen schon 0:1 zurück (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 11.11.2023, 14:14 (vor 796 Tagen) @ Rupo

Moin,
wir haben die SV Elversberg hier spätestens seit der letzten Saison auf dem Schirm wo die SVE aus den Jahren in der Regionalliga (Mannheim und Saarbrücken waren eher in die 3. Liga aufgestiegen) in die dritte Liga spielten und dann sofort in die zweite Liga aufgestiegen waren, halt weil einige auch dort regional verwurzelt sind bzw. persönliche Kontakte dort hin haben, also nach Spiesen-Elversberg, Neunkirche, Saarbrücken, Saarland...

Man kann ganz klar festhalten, dass die SVE kein normaler Aufsteiger ist, sondern fast so eine Art Projekt wie damals Hoffenheim - wobei ein, zwei Nummern kleiner. Sollte den Verantwortlichen bei den Blauen auch klar gewesen sein ;-)

Für mich war das relativ klar das die Schlümpfe Probleme bekommen werden:
a. SVE ist die spielerisch bessere Mannschaft
b. SVE hat den besseren, homogeneren Kader - nach den gespielten Spielen sichtbar
c. SVE ist genau für dieses schnelle Konter Spiel ausgelegt, was bei dem Heimspiel 'auf Schlümpfe' zu erwarten war

der einzige Pluspunkt für die Blauen war vielleicht die 'Nervosität' der SVE vor dieser zugegebenen großen Kulisse. Von daher hat mich das Ergebnis jetzt nicht so überrascht, eher der Spielverlauf das die SVE die Blauen nach dem 0:2 überhaupt noch ins Spiel haben kommen lassen, ich dachte das würde bei 0:2 ne richtige Klatsche geben ;-)

Beste Grüße,
Thomas

Dass es gegen Spielende für die Elv noch einmal eng wird ist in der bisherigen Zweitligasaison eher der Normalfall. In den ersten Spielen de Saison verspielte der Aufsteiger dann eine Fünrung und der jeweilige Gegner kam in den Schlussminuten / der Nachspielzeit noch zum Ausgleich bzw. zum Sieg.

Dies war lag in erster Linie darin begründet, dass Elversberg sich wie in der Regionalliga und in Liga 3 das ganze Spiel über munter nach vorne kombinierte und eigentlich höher als mit einem oder zwei Toren Unterschied hätte führen müssen. In den Schlussminuten, wenn der Gegner dann den Druck auf das Elversberger Tor verstärkte reichten dann oft die Konzentration, vielleicht auch die Kondition, mit Sicherheit aber die Cleverness nicht aus, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Trainer Horst Steffen musste reagieren (vor allem nachdem man gegen die Fortuna zuhause untergegangen war und keine Chance hatte) und passte das Spiel seines Teams an. Seitdem steht man etwas tiefer, hat im zentralen/defensiven Mittelfeld die Kompaktheit erhöht, sucht nicht permanent den Weg nach vorne und setzt auch verstärkt auf Konterspiel, ohne den prinzipiellen kombinativen Offensivansatz aufzugeben.

Wesentliche Faktoren für das Gelingen dieser Anpassung waren das öftere Aufbieten von Robin Fellhauer im defensiven Mittelfeld als zusätzlicher Sechser (statt auf der RAV-Position) und die Gesundung von Frederik Jäkel, der als Leipziger Leihgabe in der Innenverteidigung einen Topjob macht. Mittlerweile hält man bei eigener Führung dem Gegnerdruck besser stand (auch wenn die gegnerische Mannschaft noch ein Tor erzielt) und verteidigt den Vorsprung bis zum Schlusspfiff.

Übrigens hat Sportvorstand Ole Book ein glückliches Händchen nicht nur bei fixen Spielertransfers, sondern auch bei Leihen. Letzte Saison war Nick Woltemade (Werder) einer der Aufstiegsgaranten, nun sind Paul Wanner (Bayern) und vor allem Frederick Jäkel (Dosen) absolute Stützen.

Die machen an der Kaiserlinde schon einen guten Job.

PS Den Stadionumbau im laufenden Spielbetrieb bekommt man übrigens organisatorisch und zeitlich bestens hin :-)
If you know what I mean,,,


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