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Eine vom Tegernsee aus gesteuerte Kampagne gegen den Trainern. (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 15.10.2023, 18:30 (vor 824 Tagen) @ koom

Der Uli ist Fluch und Segen der Bayern. Den Segen muss man nicht viel erklären, den Fluch allerdings schon: Der kann es nicht verkraften, dass der FC Bayern mal irgendwann nicht mehr seine Handschrift trägt. Vielleicht nach seinem Tod, aber selbst dann wird er vermutlich als Geist an der Säbenerstrasse herumspuken.

Tuchels Aussagen und Wünsche sind absolut nachvollziehbar und sachlich wie fachlich korrekt. Und er leistet trotzdem gute Arbeit. Es ist nicht glanzvoll und sexy, aber pragmatisch. Eigentlich passt das wie Arsch auf Eimer zu den Bayern, aber es soll wohl nicht sein.

Die Bayern sind auf dem Weg zurück zu einem dominanten Ballbesitzspiel unter Tuchel ein gehöriges Stück vorangekommen. Dieses für Bayern eigentlich charakteristische Spiel haben sie in den letzten drei Jahren immer mehr verloren (und das bewusst), wobei auch unter Ancelotti und Kovać manches bereits bröckelte.

Obwohl es Kahn war, der die teure Verpflichtung von Nagelsmann inklusive des langdauernden Vertrages und der hohen Bezüge hauptsächlich zu verantworten hatte, so war er es auch, der zwar zu spät, aber immerhin noch gerade rechtzeitig um mit zwei blauen Augen davonzukommen die Reißleine zog. Zu offensichtlich war es, dass nicht nur die kurzfristige Entwicklung, sondern auch die langfristige die Dominanz der Bayern in der Liga gefährdete. Sicherlich hatte es auch damit zu tun, dass Tuchel gerade noch so eben verfügbar war.

Kahn hat vielleicht nicht so viele Fehler gemacht. Dafür aber sehr gravierende, die ihn seine Position am Ende gekostet haben. Einen dieser Fehler konnte er immerhin mit der Demission Nagelsmanns und der Verpflichtung Tuchels korrigieren.

Tuchel muss das Spiel der Bayern wieder fast um 180 Grad drehen. Die Lieblinge seines Vorgängers, nicht unschuldig an den Defiziten der vorangegangenen Spielzeiten, sind dabei nicht unbedingt seine Freunde. Mit Kane hat er zwar einen Klassestürmer bekommen, den benötigten positionshaltenden Sechser jedoch nicht. Die Defensivreihe ist quantitativ zu knapp besetzt. Dennoch haben die Bayern in der neuen Saison außer dem Supercupspiel gegen die Blechbüchsen noch kein Spiel verloren.

Gegen Leverkusen und im Ligaspiel gegen Leipzig reichte es jeweils nur zu einem Remis. Leverkusen war gleichwertig, allerdings gaben die Bayern den Sieg infolge eines dummen Strafstoßes gegen Ende des Spieles her. Gegen die Dosen war man eine Halbzeit unterlegen, in der zweiten Halbzeit das klar bessere Team. Am Ende war es eher eine ‚gefühlte Niederlage‘ der Bayern, weil die Leipziger nichts mehr entgegenzusetzen hatten.

Bezeichnend die Aussage Ulreichs nach dem CL-Spiel in Kopenhagen, das man noch in der letzten Saison nach einem Rückstand mit allen Spielern nach vorne gerannt wäre und das Spiel nicht mehr gedreht, sondern verloren hätte. Wobei noch eine Menge für Tuchel zu tun ist und sehr viel an verletzungsbedingten Ausfällen vor allem in der Defensive nicht mehr passieren darf. Die Nagelprobe wird wohl das Spiel gegen den BVB werden.


Vermutlich ist tuchel der erste Trainer, der mit den Bayern bspw. ein triple ungeschlagen erringt, der danach im ersten Saisonspiel dann entlassen wird, weil er gegen Hamburg 0:1 verloren hat, weil man 3 unberichtigte rote KArten und 4 Elfmeter gegen sich bekommen hatte...

Kommt darauf an, welchen Trainer die Bayern für die nächste Saison im Visier haben. Sollte es Alonso sein und man ihn nicht bekommen, hätte Tuchel vielleicht eine Chance.

Vielleicht.


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