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Eine vom Tegernsee aus gesteuerte Kampagne gegen den Trainern. (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 15.10.2023, 14:38 (vor 823 Tagen) @ CedricVanDerGun

Wie immer tolle und interessante Einblicke bei dir, lese ich einfach gern.

Denkst du also, TT sitzt absolut locker im Sattel? Und das Uli Sebastian gerne in Minga sehenw ürde klingt logisch, wäre doch aber viel zu früh. Bin absolut gespannt wie es da weitergeht.

Als Don Jupp seinerzeit nicht mehr wollte, obwohl sein Kumpel Uli ihn quasi schon verplant hatte, war Tuchel verfügbar und im Grunde genommen die logische Lösung auf der Trainerposition der Bayern. Kalle wollte ihn unbedingt verpflichten, Uli sperrte sich hingegen vehement. Er brachte sogar angebliche Hinweise ins Spiel, die er von Aki Watzke erhalten habe. Letztlich musste Hoeneß aber klein beigeben, weil er die Expertise Tuchels nicht leugnen konnte und auch kein anderer adäquater Trainer auf dem Markt war. Als man dann Tuchel einen Vertrag anbot, zeigte der dann den Münchnern eine lange Nase. Der PSG war schneller gewesen. Aber Uli hatte ja noch seinen Chauffeur, der da einen Tipp hatte. So wurde es halt Kovać.

Uli Hoeneß kann sehr großzügig sein und auch Streitigkeiten aus der Vergangenheit begraben. Allerdings müssen die Dinge von ihm ausgehen, seine Hybris lässt etwas anderes nicht zu. Denn die andere Seite der Medaille bei ihm ist Nachtragen und Kleinkariertheit. Und das Tuchel damals abgesagt hat, obwohl Uli sich so lange gegen eine Verpflichtung gesträubt hatte und ihm dann doch huldvoll einen Vertrag angeboten hat, hat die Bayern und insbesondere ihn selbst in der Fußballöffentlichkeit schlecht aussehen lassen und in die Bredouille gebracht. So etwas vergisst ein Uli Hoeneß nicht.

Der Patron mag am liebsten Trainer, die keine eigenen Vorstellungen von den Erfordernissen für einen funktionierenden Kader haben, sich mit dem zufrieden geben, was die Clubführung ihnen zur Verfügung stellt und diese vor allem nicht in irgendeiner Form nicht ganz so gut aussehen lässt. Fachlich kompetent sollen sie dabei schon sein. So wie Otmar Hitzfeld einer war. Und Thomas Tuchel eben nicht ist.

Mag sein, dass Uli Hoeneß dem aktuellen Trainer (den er ja nicht eingestellt hat, sondern Kahn/Brazzo) nur einmal zeigen will, wie die Spielregeln (wieder) im Bayernkosmos sind. Kann aber auch gut möglich sein, dass der Grande Tuchel nun en passant und peu à peu beginnt via Medien madig zu machen. Verweise auf Trainer wie seinen Neffen sind da nur Mittel zum Zweck. Uli hat seine Schwächen und mag auch bereits ein wenig alterstarrsinnig sein, dumm ist er allerdings keinesfalls. Er weiß sehr genau, dass ein lange und intensive Saison in drei Wettbewerben nicht mit permanentem ‚Hurra‘-Fußball bestritten werden kann. Ein Manko auch in der Nagelsmannzeit. Im letzten Saisondrittel entscheidet sich wer am Ende die Nase vorn hat. Und das sind die Mannschaften, die noch genügend Körner zuzusetzen haben.


Babbel hingegen sagte im Interview, heute ist Kinderkacke, 90er waren wie eine Irrenanstalt

Schlimmer geht immer. Und beim FC Hollywood war und ist immer was gebacken. Aber ‚The return of Big Uli‘ hat schon einen besonderes Drehbuch.


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