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Neu auf schwatzgelb.de: Rainbow Borussen zur Diskussion um Felix Nmecha: Das Nmecha-BVB-Dilemma - Intoleranz tolerieren? (BVB)

guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 27.06.2023, 10:08 (vor 1144 Tagen) @ Blarry

Das wiederum ist auf der einen Seite uncool, weil so jemand in dem Alter eigentlich einen rechtlichen Betreuer benötigt. Auf der anderen Seite bietet sich so noch die Chance, ihn dennoch zu einem halbwegs integrierten Mitglied der Gesellschaft zu formen. Man muss halt nur die Aufgaben seiner Eltern und Klassenlehrer aus der Sek 1 übernehmen. So jemanden kann man schon noch auf die richtige Spur bringen.

Wo wir wieder bei der Frage wären, ob sowas noch die Aufgabe eines Profifußballklubs im Erwachsenenbereich sein kann.

Und genau das ist der Punkt.

Der Profi-Fußballer steckt sowieso in seiner Bubble aus Training, Reisen, Spielen und Regeneration. Abends auf der Couch und irgendwann zwischendurch wird in Social Media gesurft.

Ich wüsste gar nicht, wo da die Ansatzpunkte für erzieherische Maßnahmen wären.

Von Seiten des Vereins würde am ehesten ein Social Media-Verbot, bzw. eine Vier- oder Sechsaugenkontrolle auferlegt werden. Damit kaschiert man ggfs. das Problem, löst es aber nicht.

Nmecha wurde anscheinend recht religiös erzogen. Das Gedankengut und die Verhaltensmuster dürften tief verankert sein.

Gut möglich, dass er es aus seiner Sicht noch nicht einmal "böse meint" und es einfach gewohnt ist, dass bestimmte Lebensentwürfe kritisiert und kommentiert werden.
Die Frage ist, was sich der BVB von ein paar (von der Gegenseite gut vorbereiteten) Gesprächen verspricht.


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