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Glasner vs Krösche (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 09.05.2023, 21:43 (vor 994 Tagen) @ koom

"Es gilt, was Thomas Müller schon einmal gesagt hat: "Mentalität ist eine Blackbox, die jeder als Argument nutzen kann, um nicht über Qualität zu sprechen." Da könnte man bei Eintracht etwa fragen, wo die Verletzungen herkommen und wieso trotzdem immer Dreierkette gespielt wird."

Die Fehleinschätzungen von Tobias Escher bezüglich der SGE sind Legende. Das begann schon mit der Verpflichtung von Kovać. Da lag Escher mit seiner Expertise in jeder Hinsicht voll daneben.

Glasner ist (wie Hütter vor ihm ebenfalls) eigentlich ein Verfechter der Viererkette, die er (wie Hütter) anfangs auch implementieren wollte. Wie sein Vorgänger musste er aber schnell einen diesbezüglichen Rückzieher machen, da die Mannschaft mit der von Kovać seinerzeit eingeführten Dreierkette sich wohler fühlte und auch schlicht besser funktionierte. Was vor allem auch am vorhandenen Personal lag.

Und spätestens beim Thema Personal kommt dann auch Krösche ins Spiel. Glasner hat zwischenzeitlich durchaus immer mal wieder auch mit einer Viererkette spielen lassen. Als er das Personal dazu hatte. Auch aktuell hätte er längst auf eine Viererkette umgestellt, wenn es der Kader hergäbe.

Sicherlich ist der 39jährige Hasebe körperlich seit Wochen deutlich über dem Limit. Aber die Eintracht verfügt weder in der Innenverteidigung, noch im defensiven Mittelfeld über Spieler, die in der Spieleröffnung / im Spielaufbau auch nur annähernd an die Qualität Hasebes herankommen. Die Außenverteidigerpositionen sind qualitativ ebenso unzureichend besetzt. Ähnlich sieht es in der Innenverteidigung aus, zumal N‘Dicka seit Monaten außer Form ist.

Der Konflikt Glasners mit Krösche oder auch der Krösches mit Glasner hängt auch und wahrscheinlich vor allem mit der Unzufriedenheit Glasners mit den Spielerverpflichtungen Krösches zusammen, zumal der Einfluss Glasners auf Transfers sich eher im Minimalbereich bewegt.

Glasner hat seinen Anteil an der Eskalation der Situation, die am Ende nun zur Trennung führt. Aber das gilt für Krösche genauso. Auf Ausfälle oder Formschwächen wichtiger Spieler kann Glasner nicht adäquat reagieren, und da ist Krösche mit in der Bütt. Das Zögern Glasners, das Angebot einer Vertragsverlängerung der SGE anzunehmen, lässt sich (auch) damit erklären, dass er ‚Kadersicherheit‘ haben wollte. Kann man als anmaßend empfinden, ist aber nach den Erfahrungen der beiden letzten Transferperioden in meinen Augen durchaus auch nachvollziehbar.

Als Trainer ist es dann auch nicht immer zu ignorieren, dass Interna über lange Wochen immer in gewissen Presseerzeugnissen zu lesen waren.

Aber warum sollten Sportvorstand und Trainer sich nicht genauso fetzen, wie es Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzende monatelang vorexerziert haben?

Die SGE muss aufpassen, dass sie nicht wieder zur Zwietracht Krankfurt wird. Ziehen die Verantwortlichen im Club nicht an einem Strang wird über kurz oder lang auch der Erfolg auf dem Rasen ausbleiben.


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