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Ryersons Polyvalenz (BVB)

bambam191279, Dortmund, Dienstag, 17.01.2023, 17:32 (vor 1313 Tagen) @ donotrobme

Es gibt doch zwei Möglichkeiten:

Entweder der "polyvalente" Spieler hat einen Stammplatz sicher und um ihn herum wird die Mannschaft verändert.
Oder
der polyvalente Spieler und andere Spieler verändern sich von Spiel zu Spiel. Es ist im Prinzip auch egal, ob ein Spieler auf der linken oder rechten Seite spielt, solange er beidfüßig den Ball annehmen und weiterspielen kann. Schließlich befinden sich die offensiven Außenspieler, wie Hazard eh nicht an der Seitenauslinie sondern sind am äußeren Straufraumrand anspielbar. Der einzige wirkliche offensive Außenbahnspieler ist für mich Kostic.

Ebenso ist es auch egal, ob jemand auf der 6 oder in der letzten Abwehrreihe spielt. Er muss genauso die Räume zustellen, Zweikämpfe gewinnen können und sich im Raum positionieren können. Es ist dann eher die Frage, inwieweit soll der Spieler ins eigene Offensivspiel eingebunden werden.
Einen Spieler mit zwei Holzfüßen sollte man nicht so ins Offensivsspiel einbinden, wie den feinen Techniker.
Der Klassiker hier ist der ballführende Libero, die deutsche Paradedisziplin, der früher Narrenfreiheit bei eigenem Ballbesitz hatte. Aber auch Spieler wie früher Lucio waren für ihre offensiven Ausbrüche gefürchtet. Man muss den Spieler dann entsprechend absichern.

So sehr unterscheiden sich die Anforderungen an Spieler rechts und links oder im zentralen Mittelfeld oder in der Innenverteidigung gar nicht. Deswegen gibt es auch eine Reihe von Spielern, die im Laufe ihrer Karriere die Position gewechselt haben.
Früher waren es Demichelis oder Kompany, die als 6er begonnen haben und am Ende eher Innenverteidiger waren, aktuell ist es Kimmich.
Wenn dein Team dann auch noch deutlich mehr Ballbesitz hat als der Gegner, ist deine erste Aufgabe nicht den Gegenspieler zu decken, sondern anspielbar zu sein und Ball zu halten.

Wenn du dann aber, wie Can, des öfteren riskante Einzelaktionen ausführst und dann noch Fehler machst, dann reicht es nur zum Lückenfüller.

Natürlich sind es ähnliche Positionen und es macht auch häufig Sinn dass Spieler ihre Position wechseln.
Sei es wegen der Geschwindigkeit oder den technischen Anforderungen.
Aber aus nem kostic wirst du eben eher keinen dauerhaft guten LV machen,während schmelle nie Nen überragender LV wäre.
Genauso wäre hummels als DM eher nicht überragend geworden und bender wäre als IV nicht so stark gewesen. Gewisse Dinge ergeben sich mit der Zeit, aber es ist halt was anderes wenn ein piszu in Bestform den rv gibt oder Nen ra.
Ähnlich dann zu zb coman als aussenspieler.
Dass man alles ein bisserl können sollte klar, aber ob dad dann reicht steht auf nem anderen Blatt.
Einen Subotic hättest du im Mittelfeld eigentlich nur zum zerstören gebrauchen können währen bender auch ein bisserl mit der Kugel umgehen konnte.
Aber wir werden sehen wie es gehandhabt wird.


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