Neu auf schwatzgelb.de: Zorc Schatten über Dortmunds Zukunft (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Dienstag, 18.10.2022, 21:50 (vor 1408 Tagen)
Sommer 2022. Der nächste Neustart beim BVB. Der wievielte? Lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Aber: Alles sollte wieder anders werden. Der Ur-Borusse Edin Terzic kehrte aus dem Wartestand zurück. Machte also weiter. Nachdem seine erste Amtszeit eher ungewollt abgebrochen werden musste. Der ?ewige Zorc? ging in den Ruhestand. Eine neuer, frischer Sportdirektor kam. Einer, der dem BVB seit Jahrzehnten verbunden ist. Dazu: Üppige Transfers trotz begrenzter finanzieller Spielräume.
Neu auf schwatzgelb.de: Zorc Schatten über Dortmunds Zukunft
docity, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 13:49 (vor 1408 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Also ein einfaches Prinzip: Man gibt die Schuld an allem jemandem, der gar nicht mehr da ist. Provokant gefragt: Wer von den gerade amtierenden Personen hat diesen Artikel in Auftrag gegeben?
Neu auf schwatzgelb.de: Zorc Schatten über Dortmunds Zukunft
istar, Mittwoch, 19.10.2022, 15:24 (vor 1408 Tagen) @ docity
Also ein einfaches Prinzip: Man gibt die Schuld an allem jemandem, der gar nicht mehr da ist. Provokant gefragt: Wer von den gerade amtierenden Personen hat diesen Artikel in Auftrag gegeben?
Schuld wodran?
Daran, dass wir seit X-Jahren jedes Jahr CL spielen?
An ebenso vielen Vizemeisterschaften?
An zwei Pokalsiegen in den letzten fünf Jahren?
An der Niederlage gegen Union?
An den feuchten Träumen mancher Anhänger von der Bayern-Ablösung?
An den immer gleichen Diskussionen, wenn es mal nicht läuft,die in schöner Regelmäßigkeit bei Schürrle und Tuchel enden?
Ich komm da nicht so ganz mit.
Mein größtes Problem ist grade, ob ich gleich in die Kneipe gehen soll oder ob ich entweder Netradio oder Sportschau höre.
Und dem Michael gönne ich seinen Ruhestand.
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 16:32 (vor 1408 Tagen) @ istar
Ja 12 Jahre nationale Spitze reicht dem Umfeld nicht mehr. Da muss mehr sein. Hier arbeiten ja schließlich nur Versager.
Seit Gladbach in den 70ern war wohl keine Mannschaft nach Bayern so konstant an der Spitze und im internationalen Geschäft. Grund für Rumgejammer gibts trotzdem reichlich. Traurig genug.
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istar, Mittwoch, 19.10.2022, 15:38 (vor 1408 Tagen) @ istar
Also ein einfaches Prinzip: Man gibt die Schuld an allem jemandem, der gar nicht mehr da ist. Provokant gefragt: Wer von den gerade amtierenden Personen hat diesen Artikel in Auftrag gegeben?
Schuld wodran?
Lass mich raten: an den im Artikel aufgeführten Missständen? ;)
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fallrückzieher, Mittwoch, 19.10.2022, 14:33 (vor 1408 Tagen) @ docity
Also ein einfaches Prinzip: Man gibt die Schuld an allem jemandem, der gar nicht mehr da ist. Provokant gefragt: Wer von den gerade amtierenden Personen hat diesen Artikel in Auftrag gegeben?
Ich habe bei Phil nicht den Eindruck, dass er Zorc hier die alleinige Verantwortung zuschreiben möchte. Dass er als langjähriger Sportdirektor und federführende Kraft bei der Zusammenstellung des Kaders die Hauptaktien darin hat, dass der Kader heute so unausgewogen und teuer ist wie er es nunmal ist, ist dann aber keine gewagte These.
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Rupo, Ruhrpott, Mittwoch, 19.10.2022, 14:04 (vor 1408 Tagen) @ docity
Moin,
Phil ist schon sehr reflektiert und hat früher hier öfter als fast jeder andere Dinge benannt und ans gelbe Licht gebracht, also ihm eine Auftragsarbeit zu unterstellen ist schon vermessen ;-)
Ich finde im Artikel ist aber auch, wie in unseren Diskussionen hier im Forum, eine gewisse Ratlosigkeit zu erkennen, außer das man an den handelnden Personen festhalten sollte – was ich auch als richtig empfinde.
Wir wissen aber auch, dass es eine Veränderung im Kader nicht so einfach möglich ist, halt eben auch aus wirtschaftlichen Zwängen und aus dem Zwang die CL zu erreichen.
Beste Grüße,
Thomas
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docity, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 14:12 (vor 1408 Tagen) @ Rupo
Ich habe natürlich etwas überspitzt formuliert, aber der Name Zorc kommt schon im Titel vor und es liest sich ein wenig so, dass ihm die Alleinverantwortung zugeschoben werden soll. Es kommt zu kurz, dass Kehl schon seit Jahren in die Planung eingebunden ist und auch Terzic schon lange in seinen verschiedenen Funktionen mit am Tisch sitzt. Und ich gehöre zu der Fraktion, die glaubt, dass nicht doch von der obersten Etage bei sportlichen Entscheidungen heftig mitgemischt wird.
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Rupo, Ruhrpott, Mittwoch, 19.10.2022, 14:22 (vor 1408 Tagen) @ docity
Klopp-Zorc-Watzke
als Klopp dann nicht mehr da war gab es kein sportliches Korrektiv mit Gewicht mehr
Zorc-Watzke-Sammer (der gar nicht groß thematisiert wird, aber ich denke Er ist ein Problem, auch wenn ich ihn als Spieler sehr bewundert habe und als Trainer auch ok fand, vor allem im Verbund mit Lattek).
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 16:35 (vor 1408 Tagen) @ Rupo
Noch vor 2 Jahren haben übrigens nicht wenige Stammtisch Fans gefordert Sammer müsse aufjedenfall Sportdirektor werden, oder sogar Watzke als Vorsitzenden beerben. Gleiche Leute meckern jetzt wie man einen Sammer beschäftigen kann. Es ist immer wieder derselbe Kreislauf, da kann man sich doch nur wundern.
Glückwunsch zu diesem treffenden Artikel
bastlke, Kempten, Mittwoch, 19.10.2022, 08:32 (vor 1408 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Alles kompakt auf den Punkt gebracht, und die Lage übersichtlich und klar dargestellt.
Gerne mehr davon.
Besetzung des Trainerpostens
Fonzie, Münster, Mittwoch, 19.10.2022, 08:14 (vor 1408 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich kann die große Zustimmung auf den Artikel hier im Thread ehrlich gesagt nur in manchen Bereichen teilen. Der Kader ist sicherlich nach wie vor nicht ideal zusammengestellt, auch wenn ich bei fast allen Transfers der letzten Jahre nachvollziehen kann, was jeweils dazu geführt hat.
Dass prophylaktisch noch mal gegen eine mögliche Rückkehr von Tuchel argumentiert werden muss, hinterlässt bei mir eher Kopfschütteln. Er ist weg, dazu gab es unterschiedliche Meinungen. Ich denke aber, dass jedem klar ist, dass er auf Wunsch aller Seiten nicht wieder beim BVB arbeiten wird.
Ich bin auch grundsätzlich der Meinung, dass eine gute Entwicklung des Vereins Zeit und Kontinuität braucht. Was ich inhaltlich nicht verstehen kann, ist der Appell, dass man dem Weg, der mit Rose und nun Terzic eingeschlagen wurde, unbedingt Zeit geben sollte. Meiner Meinung nach, ist diese Sehnsucht, nach pressingbetontem Powerfußball mit einem sympathischen Kumpeltyp an der Linie wie 2019-2012 ein ebenso großes Problem wie die teilweise zu teuren Fußballer im Kader. Diese ganze „Kloppstalgie“ versperrt in meinen Augen einigen die sachliche Sicht darauf, dass diese Art Fußball für unseren Alltag in der Bundesliga nicht mehr funktionieren wird und kann.
Hier im Forum ist das letztlich sicher zu verschmerzen, aber was dem Verein meiner Meinung nach extrem schadet, ist das Hin- und Her in dieser Sache bei der Besetzung der Trainerposition. Mit Tuchel und Favre wurde meiner Einschätzung nach jeweils der richtige sportliche Ansatz gewählt, den man konsequent hätte weiterverfolgen müssen. Tuchel war natürlich am Ende aus den oft diskutierten Gründen nicht mehr tragbar, aber man hätte einen Nachfolger suchen müssen, der den Ansatz weiterentwickelt. Favre war dann wieder jemand in dieser Richtung, aber eben auch nur ein Strohfeuer.
Dieser Zick-Zack-Kurs bei der Besetzung des Trainerpostens ist für mich der Punkt, der mehr Schaden anrichtet, als Spieler wie Schulz, Dahoud oder Modeste im Kader. Und solange diesbezüglich bei Watzke, Kehl und CC kein Umdenken einsetzt, werden wir den aktuellen Zustand auch noch eine Weile behalten. Wir brauchen einen ballbesitzorientierten Ansatz in unserem Spiel um den Alltag in der Bundesliga souverän zu bestreiten. Rose war nicht in der Lage, das zu verstehen und bei Terzic fehlt mir bei Betrachtung seiner beiden bisherigen Amtszeiten leider auch der Glaube daran, dass es funktionieren wird.
Trainerwechsel nach Rose
DomJay, Köln, Mittwoch, 19.10.2022, 10:41 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
Für mich ist das Vorgehen nach Roses Aus immer noch ein Thema
(wir haben jetzt Emojis??)
Watzke hat ja klar erklärt, dass es keinen (wirklichen) Prozess hinter der Entscheidung gab.
Für ihn stand Terzic fest als Trainer, bei nachvollziehbarem Argument der letzten Amtszeit.
Aber es stellt sich mehr und mehr die Frage, ob es so schlau war. Dem Verein hätte eine Analyse des Kaders, der Neuzugänge und die Ableitung an den geforderten Trainer sicher gut getan.
Trainerwechsel nach Rose
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 19.10.2022, 12:13 (vor 1408 Tagen) @ DomJay
Für mich ist das Vorgehen nach Roses Aus immer noch ein Thema
(wir haben jetzt Emojis??)
Watzke hat ja klar erklärt, dass es keinen (wirklichen) Prozess hinter der Entscheidung gab.
Für ihn stand Terzic fest als Trainer, bei nachvollziehbarem Argument der letzten Amtszeit.
Aber es stellt sich mehr und mehr die Frage, ob es so schlau war. Dem Verein hätte eine Analyse des Kaders, der Neuzugänge und die Ableitung an den geforderten Trainer sicher gut getan.
Nicht, dass die gesamte Thematik nicht schon des Öfteren hier diskutiert wurde, von Dir oder mir oder vielen anderen. Wie ich vor kurzem geschrieben habe, wir sind da alle redundant. Was halt auch daran liegt, dass es immer wieder die gleichen Themen sind, sie als Ursachen und Gründe für bestimmte nicht zufriedenstellende Entwicklungen ausgemacht werden. So auch die Frage der Auswahlkriterien für die Besetzung der Trainerposition.
Auch wenn es eine Wiederholung ist, diese Frage sollte man immer aus zwei Perspektiven versuchen zu betrachten. Einmal aus der, die immer wieder diskutiert wird, nämlich aus der des Clubs. Und zum anderen, und das kommt mir persönlich etwas zu kurz, aus der des Trainers.
Marco Rose hatte die Situation, dass zum einen Edin Terzić in seiner ‚Funktion’ als ‚Technischer Direktor‘ quasi im stand by - Modus als Nachfolger ständig präsent war, und zum anderen mit Matthias Sammer neben seinem Vorgesetzten eine zusätzliche ‚Instanz’ vorhanden war, die über ihn richtet. Alexander Zickler hatte vor einigen Wochen in Bezug auf die Demission Marco Roses erwähnt, dass es in dem Saisonanalysegespräch, das mit dem Beschluss zukünftig getrennte Wege gehen zu wollen endete, vor allem Sammer war, der Rose immer wieder heftig angegangen sei.
Welcher einigermaßen namhafte, kompetente Trainer oder auch welcher junge talentierte Trainer würde sich auf eine solche Konstellation einlassen? Die Anzahl dürfte sehr überschaubar sein. Da muss es schon sehr pressieren, dass man sich als Trainer darauf einlässt. Sicherlich befindet man sich als Trainer weitgehend in einem hire-and-fire-Geschäft. Aber auch für eine eher kurz- bis maximal mittelfristig angelegte Zusammenarbeit benötigt jeder Trainer ein gewisses Maß an Vertrauen, dass man ihm und seiner Arbeit von seinen Vorgesetzten her entgegenbringt. Die Konstellation bei uns war allerdings das offen gezeigte Misstrauen.
Die Clubführung hatte keine andere Wahl, als Terzić zum neuen Chefcoach zu machen und es war ja auch offensichtlich so geplant. Sollte Terzić scheitern, dann wird man auch die Führungskonstellation ändern müssen.
Man kann sich viele Gedanken darüber machen, welcher Trainer mit welchem fußballerischen Ansatz zum BVB passen würde. Wer auch immer das sein mag, er müsste auch kommen wollen.
Trainerwechsel nach Rose
Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 16:28 (vor 1408 Tagen) @ Will Kane
Man kann sich viele Gedanken darüber machen, welcher Trainer mit welchem fußballerischen Ansatz zum BVB passen würde. Wer auch immer das sein mag, er müsste auch kommen wollen.
Hier wurde ja gestern schon wieder ein Mourinho vorgeschlagen. Soviel zur Seriosität der Diskussion.
Genauso geht jeder davon aus dass wenn Watzke geht irgendein Top-Mann hier anheuert und uns an di Weltspitze katapultiert. Warum auch immer.
Trainerwechsel nach Rose
DomJay, Köln, Mittwoch, 19.10.2022, 12:25 (vor 1408 Tagen) @ Will Kane
Für mich ist das Vorgehen nach Roses Aus immer noch ein Thema
(wir haben jetzt Emojis??)
Watzke hat ja klar erklärt, dass es keinen (wirklichen) Prozess hinter der Entscheidung gab.
Für ihn stand Terzic fest als Trainer, bei nachvollziehbarem Argument der letzten Amtszeit.
Aber es stellt sich mehr und mehr die Frage, ob es so schlau war. Dem Verein hätte eine Analyse des Kaders, der Neuzugänge und die Ableitung an den geforderten Trainer sicher gut getan.
Nicht, dass die gesamte Thematik nicht schon des Öfteren hier diskutiert wurde, von Dir oder mir oder vielen anderen. Wie ich vor kurzem geschrieben habe, wir sind da alle redundant. Was halt auch daran liegt, dass es immer wieder die gleichen Themen sind, sie als Ursachen und Gründe für bestimmte nicht zufriedenstellende Entwicklungen ausgemacht werden. So auch die Frage der Auswahlkriterien für die Besetzung der Trainerposition.
Mir ging es hier alleine um den Prozess. Der ist mir sauer aufgestoßen und wurde ja durch Watzke dann später bestätigt. Der Trainer ist eine Richtungsentscheidung und da erwartet man von seiner sportlichen Führung Fußball die notwendige Sorgfalt. Zum Rest hast du natürlich Recht, da würde man sich im Kreis drehen.
Das Thema ist aber, das: Wenn der Prozess hier schon disfunktional war, funktioniert der Prozess einer Bewertung hin zum Wechsel dann korrekt, sofern notwendig.
Auch wenn es eine Wiederholung ist, diese Frage sollte man immer aus zwei Perspektiven versuchen zu betrachten. Einmal aus der, die immer wieder diskutiert wird, nämlich aus der des Clubs. Und zum anderen, und das kommt mir persönlich etwas zu kurz, aus der des Trainers.
Marco Rose hatte die Situation, dass zum einen Edin Terzić in seiner ‚Funktion’ als ‚Technischer Direktor‘ quasi im stand by - Modus als Nachfolger ständig präsent war, und zum anderen mit Matthias Sammer neben seinem Vorgesetzten eine zusätzliche ‚Instanz’ vorhanden war, die über ihn richtet. Alexander Zickler hatte vor einigen Wochen in Bezug auf die Demission Marco Roses erwähnt, dass es in dem Saisonanalysegespräch, das mit dem Beschluss zukünftig getrennte Wege gehen zu wollen endete, vor allem Sammer war, der Rose immer wieder heftig angegangen sei.
Ein wichtiger Punkt und ein besorgniserregender in meinen Augen. Es wirkt halt geplant und bereits vorher skizziert, was mit Rose passiert ist. Das ein „externer“ so den Mitarbeiter angeht ist sehr seltsam und wäre im normalen Büroalltag ein No-Go
Welcher einigermaßen namhafte, kompetente Trainer oder auch welcher junge talentierte Trainer würde sich auf eine solche Konstellation einlassen? Die Anzahl dürfte sehr überschaubar sein. Da muss es schon sehr pressieren, dass man sich als Trainer darauf einlässt. Sicherlich befindet man sich als Trainer weitgehend in einem hire-and-fire-Geschäft. Aber auch für eine eher kurz- bis maximal mittelfristig angelegte Zusammenarbeit benötigt jeder Trainer ein gewisses Maß an Vertrauen, dass man ihm und seiner Arbeit von seinen Vorgesetzten her entgegenbringt. Die Konstellation bei uns war allerdings das offen gezeigte Misstrauen.
Die Clubführung hatte keine andere Wahl, als Terzić zum neuen Chefcoach zu machen und es war ja auch offensichtlich so geplant. Sollte Terzić scheitern, dann wird man auch die Führungskonstellation ändern müssen.
Ja, sehe ich auch so, dass es verbunden ist.
Man kann sich viele Gedanken darüber machen, welcher Trainer mit welchem fußballerischen Ansatz zum BVB passen würde. Wer auch immer das sein mag, er müsste auch kommen wollen.
Ich denke wir sind attraktiv genug um ein Trainerteam zu bekommen, dass neben Qualifikation auch Motivation mitbringt. Ich würde zB das weitere Vorankommen von Nuri im Auge behalten.
Die bessere Lösung wäre aber, dass Terzic die Kurve bekommt.
Besetzung des Trainerpostens
Didi, Schweiz, Mittwoch, 19.10.2022, 08:50 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
Ich war ja hier lange der letzte grosse Verteidiger des zaudernden Luciens und habe darauf hingewiesen, dass wir uns den Luxus einer Diskussion über den Spielstil eigentlich nicht leisten können. Dies vor allem in Anbetracht von 3.5 Toren pro Spiel. Aber natürlich war das dann mitunter auch grauenhaft (0:4 Hoffenheim) und man hatte das Gefühl, dass es Favre nicht gelingt, irgendein Feuer in der Truppe zu übertragen. Aber immerhin, Spieler wie Guerreiro, Hazard oder Hakimi waren bei ihm schon in einer sehr guten Verfassung.
Dieses "Hin und Her" beim Spielstil ist aber auch etwas, was mich sehr irritiert. Da hatte man mit Tuchel eigentlich einen schönen Ballbesitz-Fussball, der auch technisch anspruchsvoll war und viele Systemspieler von Klopp (Grosskreutz, Bender, tlw. Schmelle) mussten deshalb weichen.
Dann holt man aber, weil es bei Favre in Nizza klemmt, das super Pressingmonster Bosz und wundert sich dann, dass man mit Jule Weigl und Aubameyang leider kein Pressing spielen kann.
Dann holt man Favre und stellt dem dann Nico Schulz an die Seite, der einfach nur rennen kann. Und wundert sich, dass Favre mit dem nichts anzufangen weiss.
Da fehlt einfach schon sehr der rote Faden und deshalb kaufen wir auch "irgendwas" zusammen mit einer entsprechenden Fehlerquote.
Aber wäre es denn nicht insbesondere Zorcs langfristige Aufgabe gewesen, hier eine Spielkultur zu etablieren und entsprechende Trainer zu rekrutieren? Und er hätte halt mit gezielten Transfers das Korsett geliefert? Da hat er (mit Sammer) als Architekt doch einfach nicht geliefert, oder nicht?
PS. Dass wir mit Terzic "am Ball" agieren, als könnten wir uns keine Bälle fürs Training leisten, bereitet mir also schon auch Sorgen.
Besetzung des Trainerpostens
Rupo, Ruhrpott, Mittwoch, 19.10.2022, 14:11 (vor 1408 Tagen) @ Didi
Top, danke!
Da ist dann halt Zorc eben in der Verantwortung, der um das Erbe Klopps wusste und auch mit dem Schwächen in Klopps System vertraut war (Plan B und so).
Tuchel muss wohl wirklich ein schwerer Charakter sein und hat so einiges geschrottet beim BVB, rein vom Trainer her war Er aber ok und wie Du schreibst, hatte Er eine Linie - auch wenn Tuchel manchmal nicht den ominösen Plan B hatte.
Ich würde noch die Verkaufsseite benennen, dass wir schlicht einige Spieler nicht halten konnten. Aber auch da ist Zorc zu nennen, Er hat ja wirklich gutes Geld rein geholt - da musst du dann natürlich einen gewissen Teil reinvestieren und zwar zuallererst in eine Idee von Fußball und nicht in Namen/Ablöse/Gehalt.
Der Umbau / Umbruch jetzt kommt mir ein wenig vor wie die OP am offenen Herzen, noch nicht Notaufnahme oder gar Pathologie, aber es kann auch ganz schnell böse enden.
Besetzung des Trainerpostens
fallrückzieher, Mittwoch, 19.10.2022, 10:09 (vor 1408 Tagen) @ Didi
Ich war ja hier lange der letzte grosse Verteidiger des zaudernden Luciens und habe darauf hingewiesen, dass wir uns den Luxus einer Diskussion über den Spielstil eigentlich nicht leisten können. Dies vor allem in Anbetracht von 3.5 Toren pro Spiel. Aber natürlich war das dann mitunter auch grauenhaft (0:4 Hoffenheim) und man hatte das Gefühl, dass es Favre nicht gelingt, irgendein Feuer in der Truppe zu übertragen. Aber immerhin, Spieler wie Guerreiro, Hazard oder Hakimi waren bei ihm schon in einer sehr guten Verfassung.
Dieses "Hin und Her" beim Spielstil ist aber auch etwas, was mich sehr irritiert. Da hatte man mit Tuchel eigentlich einen schönen Ballbesitz-Fussball, der auch technisch anspruchsvoll war und viele Systemspieler von Klopp (Grosskreutz, Bender, tlw. Schmelle) mussten deshalb weichen.
Dann holt man aber, weil es bei Favre in Nizza klemmt, das super Pressingmonster Bosz und wundert sich dann, dass man mit Jule Weigl und Aubameyang leider kein Pressing spielen kann.
Dann holt man Favre und stellt dem dann Nico Schulz an die Seite, der einfach nur rennen kann. Und wundert sich, dass Favre mit dem nichts anzufangen weiss.
Da fehlt einfach schon sehr der rote Faden und deshalb kaufen wir auch "irgendwas" zusammen mit einer entsprechenden Fehlerquote.
Aber wäre es denn nicht insbesondere Zorcs langfristige Aufgabe gewesen, hier eine Spielkultur zu etablieren und entsprechende Trainer zu rekrutieren? Und er hätte halt mit gezielten Transfers das Korsett geliefert? Da hat er (mit Sammer) als Architekt doch einfach nicht geliefert, oder nicht?
PS. Dass wir mit Terzic "am Ball" agieren, als könnten wir uns keine Bälle fürs Training leisten, bereitet mir also schon auch Sorgen.
Du hast den entscheidenden Punkt getroffen. Uns fehlt seit Jahren eine längerfristige trainerunabhängige Spielphilosophie, aus der sich dann Rollenprofile und Profilanforderungen für die einzelnen Mannschaftsteils und letztlich auch für die Trainerposition ergeben.
Wir wollen Pressing spielen? Was müssen unsere Offensivleute an Fähigkeit hierfür mitbringen oder reicht es einfach viele Tore in Holland geschossen zu haben.
Hier geht uns ein Plan völlig ab und da frag ich mich schon, was man in der Führungsriege da über Jahre veranstaltet hat und was Matthias Sammer hier für einen tollen Beitrag geleistet hat.
Und deswegen ist der Kader eben im Herbst 2022 ein zusammengestümperter Haufen, der sündhaft teuer ist und dafür erstaunlich wenig Qualität enthält. Und Terzic muss jetzt zusehen, damit eine Strategie zu entwickeln, die über ein "Leute, bekommen wir es irgendwie hin, als Mannschaft geschlossen zu verteidigen?" hinausgeht und vor allem mit dem Ball mal eine Idee sichtbar wird, wie wir durchdacht aus der Innenverteidigung ins letzte Drittel kommen.
Besetzung des Trainerpostens
Didi, Schweiz, Mittwoch, 19.10.2022, 10:18 (vor 1408 Tagen) @ fallrückzieher
Ich habe vor ja ziemlich genau 3 Jahren mal noch was längeres geschrieben. Da ist leider vieles noch sehr aktuell.
https://www.schwatzgelb.de/artikel/2019/eua-senf/der-klopp-krater-oder-die-wege-des-lernens
Der BVB wird sich darauf verständigen müssen, eine klare und trainerunabhängige strategische Ausrichtung und Spielidee zu entwickeln. Dies schränkt zwar den Markt für potentielle Übungsleiter ein, ist aber allemal intelligenter, als pro Jahr 12 Spieler auszutauschen, die man vor kaum zwei Jahren noch mit großer Überzeugung an Land gezogen hat.
Eine der Prämissen dieser Strategie muss es dabei sein, dass der BVB vor 80'000 Zuschauern einen energiegeladenen, aggressiven und spektakulären Fußball spielen muss, der sich – als angenehme Begleiterscheinung – gemeinsam mit einer begeisterten Südtribüne noch optimal international vermarkten lässt.
[...]
Dieses Trio (Zorc, Kehl, Watzke) muss im Zweifel in der Lage sein, eine in sich stimmige Mannschaft zu entwickeln und nicht nur, wie in den Vor-Klopp-Jahren, ein paar Torschützenkönige aneinanderzureihen. Muss der Trainer in Eigenregie den roten Faden in der Kaderplanung entwickeln, stellt sich die Frage nach dem Sportdirektor-Posten.
[...]
Dass das Erstellen einer konsistenten Strategie und Spielidee, die laufende Anpassung einer homogenen und in sich stimmigen Mannschaft an dieses Zielbild, das Einfordern einer Leistungskultur, die Moderation der Entwicklung nach innen und außen sowie die Interaktion mit dem Umfeld nicht per se das Kerngeschäft des Trainers, sondern eigentlich (primär) ins Aufgabenfeld der Geschäftsführung und des Sportmanagers fallen würden, scheint Watzke offensichtlich bis heute nicht zu registrieren.
Besetzung des Trainerpostens
Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 10:28 (vor 1408 Tagen) @ Didi
„Das schränk den Markt für Trainer zwar ein“ ist enorm verniedlicht.
Alles in allem ist das der irrationale Wunsch nach der eierlegendem Wollmilchsau.
Und selbst das Lieblingsbeispiel des Forums, Ajax, aber auch die Bayern, haben permanent andere Trainertypen.
Alles andere geht nämlich völlig an der Theorie.
Besetzung des Trainerpostens
Fonzie, Münster, Mittwoch, 19.10.2022, 09:07 (vor 1408 Tagen) @ Didi
Aber wäre es denn nicht insbesondere Zorcs langfristige Aufgabe gewesen, hier eine Spielkultur zu etablieren und entsprechende Trainer zu rekrutieren? Und er hätte halt mit gezielten Transfers das Korsett geliefert? Da hat er (mit Sammer) als Architekt doch einfach nicht geliefert, oder nicht?
Ich denke, dass das die Aufgabe ist, die die ganze Führungsriege hätte stemmen müssen. Aber auch da merkt man eben dieses Phänomen, was ich oben mit Kloppstalgie umschrieben habe. Man sehnt sich nach den guten alten Zeiten, als alle Fans des BVB mit dem schlagfertigen Trainer mit Vollgasfußball waren und wir die Liga aufgemischt haben. Das nicht zu verklären und anzuerkennen, dass der BVB heute ein anders aufgestellter Verein in einer anders aufgestellten Liga mit anderen Ansprüchen ist, ist sicherlich noch mal schwerer, wenn man Teil dieses Phänomens war. Aber es ist eben auch noch mal wichtiger. Und von daher finde ich sachliche Kritik an der Stelle auch absolut angebracht.
Besetzung des Trainerpostens
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 08:26 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass ein "back to the routes", zum "Heavy Metall"-Fußball ein Irrweg ist. Mit Klopp konnten wir damals überraschen, weil wir dieses System in einer fast unbekannten Intensität gespielt haben. Mittlerweile hat es aber jeder drauf und Antworten darauf gefunden.
Um diesen Fußball erfolgreich zu spielen, bedarf es einer weit überdurchschnittlichen individuellen Qualität, um den Gegner ziemlich gesichert früh zu knacken und zu einer offensiveren Spielweise zu zwingen.
Favres Fußball dagegen ist mir zu passiv und abwartend gewesen. Den Gegner tief empfangen, im Torabschlüsse aus relativ ungefährlichen Situationen zu gestattet und ansonsten auf die Lücke im gegnerischen Verbund warten. Das passt auch einfach nicht, wenn man unser Stadion und die Wucht, die es entwickeln kann, nutzen will und eigentlich Nummer 2 der Liga sein muss.
Es muss ein Fußball sein, der einerseits offensivorientiert ist, bei dem man andererseits aber auch den Ball haben will. Keine 70 % Ballbesitz, weil der Gegner einem den Ball überlässt und man dann nicht weiß, was man damit genau anfangen soll, sondern weil man ihn haben und damit Fußball spielen will.
Besetzung des Trainerpostens
Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 10:34 (vor 1408 Tagen) @ Sascha
Also klassischer Guradiola Fußball?
Dürfte am besten funktionieren. Bei uns natürlich zwei Probleme. Passende qualitativ ausreichende Spieler und eben einen Trainertyp der ähnlich ist. Ganz schwierig.
Die Bundesliga ist auch zu einer umschaltliga verkommen weil es kaum noch neue Trainer gibt, die was anderes machen. Vielleicht auch ein Klopp Einfluss.
Besetzung des Trainerpostens
Fonzie, Mittwoch, 19.10.2022, 08:56 (vor 1408 Tagen) @ Sascha
Favres Fußball dagegen ist mir zu passiv und abwartend gewesen. Den Gegner tief empfangen, im Torabschlüsse aus relativ ungefährlichen Situationen zu gestattet und ansonsten auf die Lücke im gegnerischen Verbund warten. Das passt auch einfach nicht, wenn man unser Stadion und die Wucht, die es entwickeln kann, nutzen will und eigentlich Nummer 2 der Liga sein muss.
Man muss die Ausrichtung des Fußballs von Favre nicht mögen. Unter Favre war aber ein Konzept zu erkennen, das funktioniert hat und welches er auch auf die Stärken der jeweiligen Spieler angepasst hat. Hakimis Schwächen in der Rückwärtsbewegung und im defensiven Zweikampfverhalten hat er zum Anlass genommen auf eine Fünferkette oder ein 3-4-3 umzustellen. Dadurch konnte er Hakimi seine offensive Wucht entfalten.
Dabei blieb er grundsätzlich bei seinem "geduldigen" Fußball, auch als er einen Haaland bekam, den er trotzdem in seine Idee des Fußballs einband.
Unter Favre waren wir zwei Jahre lang die Nummer zwei in der Liga und konnten einmal an der Sensation Meister kratzen. Man kann Favre zum Vorwurf machen, dass er diese (einmalige) Chance nicht genutzt hat, möglicherweise auch, weil er eher wie ein Bremser wirkte, als jemand, der auf der "Erfolgswelle" reiten will. Wenn Favre nur ansatzweise die Eloquenz eines Terzic gehabt hätte, hätte das ganze hier durchaus passen können.
Favre hatte ein klares Konzept. Das gilt leider nicht für jeden Trainer, der hier in den letzten Jahren auf der Bank saß.
Besetzung des Trainerpostens
Knolli, Mittwoch, 19.10.2022, 10:53 (vor 1408 Tagen) @ Litze
Genau das. Unter Favre konnte man, auch wenns nicht immer schön und auch nicht immer erfolgreich war, zumindest in fast jedem Spiel sehen, wer hier eigentlich die Truppe mit dem (deutlich) höheren Geldeinsatz ist. Inzwischen kann man uns doch kaum noch vom FC Augsburg oder Mainz 05 unterscheiden.
Besetzung des Trainerpostens
Didi, Schweiz, Mittwoch, 19.10.2022, 09:07 (vor 1408 Tagen) @ Litze
Man muss bei Favre ja dann auch sagen, dass er personell in der Rückrunde einfach auch "auf Kante" genäht war. Alcacer sehr oft verletzt, darum Götze oft als Stürmer. Bruun Larsen als absoluter Mittelmass-Spieler hatte beträchtliche Einsatz-Zeiten, Sancho war extrem jung. In der IV spielten Akanji/Zagadou (damals beide sehr jung) und LV oft Diallo.
Wobei Favre halt nicht mit Maxi Philipp, Pulisic und Schmelzer konnte, was die Personalsituation halt auch erschwert hat und das hat uns damals auch den Titel gekostet. Hätten da Pulisic oder Philipp 2-3 Spiele aus dem Dreck gerissen...
Aber ja, der Plan war da und entsprechend setze Favre auch Spieler ein. Weniger clever war, ihm dann einen Fussball-Legastheniker wie Schulz an die Seite zu stellen. Aber offenbar war es auch unmöglich, mit ihm eine vernünftige Kaderplanung zu betreiben.
Besetzung des Trainerpostens
Fonzie, Münster, Mittwoch, 19.10.2022, 09:16 (vor 1408 Tagen) @ Didi
Wobei Favre halt nicht mit Maxi Philipp, Pulisic und Schmelzer konnte, was die Personalsituation halt auch erschwert hat und das hat uns damals auch den Titel gekostet. Hätten da Pulisic oder Philipp 2-3 Spiele aus dem Dreck gerissen...
Letztlich bleibt aber trotzdem eine Saison, die von den Punkten her zu unseren besten aller Zeiten gehört. Das Narrativ „Meisterschaft verspielt“ verdeckt auch hier, dass von den Nachfolgern eigentlich niemand so ein Niveau erreicht hat.
Aber ja, der Plan war da und entsprechend setze Favre auch Spieler ein. Weniger clever war, ihm dann einen Fussball-Legastheniker wie Schulz an die Seite zu stellen. Aber offenbar war es auch unmöglich, mit ihm eine vernünftige Kaderplanung zu betreiben.
Wenn das so war, wäre es auch ein Grund gewesen, sich irgendwann einen anderen Trainer zu suchen. Aber eben einen, der die Idee weiterverfolgt und vielleicht gleichzeitig etwas offener und moderner bei der Einbindung in die Kaderplanung ist.
Besetzung des Trainerpostens
Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 11:46 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
Hier haben genug Fans lange nach einem Marco Rose gerufen, wegen vermuteter BVB DNA und so einen Quatsch. Scheint also insgesamt nicht so einfach zu sein mit einem passenden Trainertyp, wenn nichtmal Fans sich einig sind. Unabhängig davon dass es derzeit schwierig ist überhaupt so einen zu finden.
Besetzung des Trainerpostens
Didi, Schweiz, Mittwoch, 19.10.2022, 09:23 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
Man muss dann auch noch sehen, dass wir für Bosz und Rose sogar noch Ablösen bezahlt haben. Aber nach wenigen Monaten waren die auch beide nicht mehr gut genug.
Wie auch immer, ich bin da mit unserer Führungsarbeit rund um Watzke, Zorc und Sammer schon sehr unzufrieden und fast schon entsetzt, dass die da jedes Jahr Millionen einstreichen, es aber nicht schaffen, da einen sportlich roten Faden zu implementieren.
Stattdessen nur Pflaster-Politik mit neuen Trainern und es ist doch eine Frage der Zeit, bis sicher Aki wieder einen neuen Heilsbringer ersehnt. Wie wäre es mit Ole Werner?
Besetzung des Trainerpostens
Guido, Mittwoch, 19.10.2022, 09:31 (vor 1408 Tagen) @ Didi
Wie auch immer, ich bin da mit unserer Führungsarbeit rund um Watzke, Zorc und Sammer schon sehr unzufrieden und fast schon entsetzt, dass die da jedes Jahr Millionen einstreichen, es aber nicht schaffen, da einen sportlich roten Faden zu implementieren.
A propos Sammer: Weiter unten wird ja gefragt, welchen Posten Sammer offiziell hat. Ich finde die Personalie genau aus diesem Punkt schwierig. Ich nehme ihm ab, dass er nur das Beste für den BVB will und sich mit dem Club voll identifiziert - selbst wenn er sich in Interviews so aufstellt, als wäre er ein beratender Beobachter. Andersrum bedeutet das aber auch, dass er am Ende nicht verantwortlich ist. Er ist halt "nur" Berater...
Besetzung des Trainerpostens
Guido, Mittwoch, 19.10.2022, 09:35 (vor 1408 Tagen) @ Guido
Also das sich Watzke jemanden mit Fußballsachverstand dazu holt, finde ich vom Grundsatz her eine gute Idee. Nur entweder ist der Input von Sammer schlecht oder aber Watzke ist beratungsresistent. Zumindest muss man festhalten, dass ein klares Konzept trotz der Verpflichtung von Sammer nicht zu erkennen ist.
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Gargamel09, Mittwoch, 19.10.2022, 09:43 (vor 1408 Tagen) @ Litze
Also das sich Watzke jemanden mit Fußballsachverstand dazu holt, finde ich vom Grundsatz her eine gute Idee. Nur entweder ist der Input von Sammer schlecht oder aber Watzke ist beratungsresistent. Zumindest muss man festhalten, dass ein klares Konzept trotz der Verpflichtung von Sammer nicht zu erkennen ist.
Sammer soll wohl ein großer Kritiker von Rose, und ein großer Befürworter von Edin gewesen sein. Er war auch bei der Elefantenrunde nach der Saison dabei, wo vorher ohne und später auch mit Rose eine Saisonanalyse vorgenommen wurde.
Der hat schon Einfluss und sicherlich keinen geringen, alles andere wäre auch Käse, wenn einer wie Sammer nur als Flüsterer von Aki agieren würde
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Guido, Mittwoch, 19.10.2022, 09:50 (vor 1408 Tagen) @ Gargamel09
Der hat schon Einfluss und sicherlich keinen geringen, alles andere wäre auch Käse, wenn einer wie Sammer nur als Flüsterer von Aki agieren würde
Glaube ich auch. Aber dann sollte er auch eine Funktion haben, die nicht nur seinen Einfluss beschreibt, sondern auch die Verantwortung für sein Handeln. Dass Berater im negativen Fall nie verantwortlich waren, ist nicht so mein Ding. Ich fordere nicht seinen Kopf. Nicht falsch verstehen. Aber ich würde es begrüßen, wenn es hieße, dass dieses oder jenes zusammen mit ihm entschieden wurde.
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Fonzie, Münster, Mittwoch, 19.10.2022, 09:30 (vor 1408 Tagen) @ Didi
Man muss dann auch noch sehen, dass wir für Bosz und Rose sogar noch Ablösen bezahlt haben. Aber nach wenigen Monaten waren die auch beide nicht mehr gut genug.
Bei Rose hatte ich persönlich bei der Verpflichtung auch recht große Hoffnungen, aber letztendlich bin ich auch nur ein BVB-Fan, der seine Arbeit woanders eher am Rande verfolgt hat.
Von einem Verein mit Scoutingabteilung hätte ich da schon entsprechend mehr Akribie bei der Beobachtung und in Vorgesprächen erwartet.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 09:33 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
Man muss dann auch noch sehen, dass wir für Bosz und Rose sogar noch Ablösen bezahlt haben. Aber nach wenigen Monaten waren die auch beide nicht mehr gut genug.
Bei Rose hatte ich persönlich bei der Verpflichtung auch recht große Hoffnungen, aber letztendlich bin ich auch nur ein BVB-Fan, der seine Arbeit woanders eher am Rande verfolgt hat.Von einem Verein mit Scoutingabteilung hätte ich da schon entsprechend mehr Akribie bei der Beobachtung und in Vorgesprächen erwartet.
Bei Rose war ich dann allerdings in der Rückrunde doch ziemlich konsterniert, wie regungs- und handlungslos er von draußen das Spiel gegen Leipzig verfolgt hat, in der die Mannschaft sichtbar verzweifelt den einzigen Matchplan, den sie mitbekommen hat, umsetzen wollte, obwohl der nach dem 0:1 überhaupt nicht mehr griff. Da hatte niemand auf dem Platz eine Idee, was sie anders machen konnten und Rose hat erst umgestellt, als das Spiel mit dem 0:3 endgültig verloren war.
Es ist sicherlich richtig, dass der Kader nicht zu dem Fußball passte, den Rose spielen wollte und den man von ihm auch haben wollte - aber das hätte er auch sehen müssen und frühzeitig an Modifikationen arbeiten müssen.
Besetzung des Trainerpostens
Fonzie, Münster, Mittwoch, 19.10.2022, 09:37 (vor 1408 Tagen) @ Sascha
Bei Rose war ich dann allerdings in der Rückrunde doch ziemlich konsterniert, wie regungs- und handlungslos er von draußen das Spiel gegen Leipzig verfolgt hat, in der die Mannschaft sichtbar verzweifelt den einzigen Matchplan, den sie mitbekommen hat, umsetzen wollte, obwohl der nach dem 0:1 überhaupt nicht mehr griff. Da hatte niemand auf dem Platz eine Idee, was sie anders machen konnten und Rose hat erst umgestellt, als das Spiel mit dem 0:3 endgültig verloren war.
Es ist sicherlich richtig, dass der Kader nicht zu dem Fußball passte, den Rose spielen wollte und den man von ihm auch haben wollte - aber das hätte er auch sehen müssen und frühzeitig an Modifikationen arbeiten müssen.
Absolut.
Rose war bei mir der Trainer, wo der Niedergang von Optimismus bei seiner Verpflichtung zur absoluten Ernüchterung am steilsten war. Man konnte da sehr früh sehen, dass es keinen Sinn mit ihm macht.
Besetzung des Trainerpostens
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 09:24 (vor 1408 Tagen) @ Didi
Man muss dann auch noch sehen, dass wir für Bosz und Rose sogar noch Ablösen bezahlt haben. Aber nach wenigen Monaten waren die auch beide nicht mehr gut genug.
Wie auch immer, ich bin da mit unserer Führungsarbeit rund um Watzke, Zorc und Sammer schon sehr unzufrieden und fast schon entsetzt, dass die da jedes Jahr Millionen einstreichen, es aber nicht schaffen, da einen sportlich roten Faden zu implementieren.
Stattdessen nur Pflaster-Politik mit neuen Trainern und es ist doch eine Frage der Zeit, bis sicher Aki wieder einen neuen Heilsbringer ersehnt. Wie wäre es mit Ole Werner?
Mein Tipp ist weiterhin: Nuri Sahin....
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Guido, Mittwoch, 19.10.2022, 09:31 (vor 1408 Tagen) @ Sascha
Stattdessen nur Pflaster-Politik mit neuen Trainern und es ist doch eine Frage der Zeit, bis sicher Aki wieder einen neuen Heilsbringer ersehnt. Wie wäre es mit Ole Werner?
Mein Tipp ist weiterhin: Nuri Sahin....
Dass Watzke menschlich viel von Nuri Sahin hält, ist bekannt. Aber Trainer beim BVB? Ob er ihm damit einen Gefallen täte?
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 09:40 (vor 1408 Tagen) @ Guido
Stattdessen nur Pflaster-Politik mit neuen Trainern und es ist doch eine Frage der Zeit, bis sicher Aki wieder einen neuen Heilsbringer ersehnt. Wie wäre es mit Ole Werner?
Mein Tipp ist weiterhin: Nuri Sahin....
Dass Watzke menschlich viel von Nuri Sahin hält, ist bekannt. Aber Trainer beim BVB? Ob er ihm damit einen Gefallen täte?
Ich glaube, dass er eigentlich schon jetzt Terzic keinen Gefallen mit dem Trainerposten getan hat. Auch wenn er immer als ein Versuch, eine Art Klopp 2.0 zu installieren, dargestellt wird, sehe ich da einen großen Unterschied. Mittlerweile denke ich, dass Klopp sich nicht in einen Verein "verliebt", sondern in die Emotionalität und das Begeisterungspotenzial, das er hat. So konnte er sich auf Liverpool genau so einlassen, wie er es bei uns konnte. Überspitzt gesagt: er hätte die gleiche Geschichte, die er mit uns geschrieben hat, wohl auch haargenau so mit den Blauen schreiben können.
Für Terzic ist "der Verein" eben der BVB. Das ist auch nicht gekünstelt, der stand früher auf der Süd. Ist Dortmunder. Ist Fan vom BVB. Ist irgendwie schade, so einen Menschen auf einen Posten zu setzen, wo bereits absolut klar ist, dass sein Verein ihn irgendwann enttäuschen muss und diese Story so endet wie jede Trainerstory.
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bobschulz, MS, Mittwoch, 19.10.2022, 09:49 (vor 1408 Tagen) @ Sascha
Stattdessen nur Pflaster-Politik mit neuen Trainern und es ist doch eine Frage der Zeit, bis sicher Aki wieder einen neuen Heilsbringer ersehnt. Wie wäre es mit Ole Werner?
Mein Tipp ist weiterhin: Nuri Sahin....
Dass Watzke menschlich viel von Nuri Sahin hält, ist bekannt. Aber Trainer beim BVB? Ob er ihm damit einen Gefallen täte?
Ich glaube, dass er eigentlich schon jetzt Terzic keinen Gefallen mit dem Trainerposten getan hat. Auch wenn er immer als ein Versuch, eine Art Klopp 2.0 zu installieren, dargestellt wird, sehe ich da einen großen Unterschied. Mittlerweile denke ich, dass Klopp sich nicht in einen Verein "verliebt", sondern in die Emotionalität und das Begeisterungspotenzial, das er hat. So konnte er sich auf Liverpool genau so einlassen, wie er es bei uns konnte. Überspitzt gesagt: er hätte die gleiche Geschichte, die er mit uns geschrieben hat, wohl auch haargenau so mit den Blauen schreiben können.Für Terzic ist "der Verein" eben der BVB. Das ist auch nicht gekünstelt, der stand früher auf der Süd. Ist Dortmunder. Ist Fan vom BVB. Ist irgendwie schade, so einen Menschen auf einen Posten zu setzen, wo bereits absolut klar ist, dass sein Verein ihn irgendwann enttäuschen muss und diese Story so endet wie jede Trainerstory.
Ja, die Klopp-Story sehe ich ähnlich: Vereine sind für ihn so auswechselbar wie Autos oder Bier!
Er steht sicherlich zu dem was er gerade macht, aber jemand der sich an Seat, Mitsubishi und Opel nacheinander verkauft und nacheinander "Testimonial" für verschiedene Biersorten (Warsteiner und irgendeine Bayern-Plörre) ist und sein aufgefrischtes Gesicht auch für die DVB in die Kamera hält ist mir zu sehr Verkäufer genau einer Marke: Jürgen Klopp!
Wobei der Markenkern guter Trainer sicherlich Bestand hat, seine Glaubwürdigkeit MIR persönlich hingegen abnehmend erscheint.
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Alones, Mittwoch, 19.10.2022, 09:27 (vor 1408 Tagen) @ Sascha
Dann kannste auch gleich Hummels zum Spielertrainer machen.
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Guido, Mittwoch, 19.10.2022, 09:32 (vor 1408 Tagen) @ Alones
Dann kannste auch gleich Hummels zum Spielertrainer machen.
Zusammen mit seiner Funktion als Mentalcoach wäre das als Dreifachbelastung zu viel.
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Fonzie, Münster, Mittwoch, 19.10.2022, 09:34 (vor 1408 Tagen) @ Guido
Dann kannste auch gleich Hummels zum Spielertrainer machen.
Zusammen mit seiner Funktion als Mentalcoach wäre das als Dreifachbelastung zu viel.
Gibt er seinen aktuellen Job als Pressesprecher dann wohl auf?
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Didi, Schweiz, Mittwoch, 19.10.2022, 09:38 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie

Immerhin, etwas Spass ist hier trotz trüber Perspektive ja doch noch angesagt.
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Alones, Mittwoch, 19.10.2022, 09:47 (vor 1408 Tagen) @ Didi
Immerhin, etwas Spass ist hier trotz trüber Perspektive ja doch noch angesagt.
Noch lachst du, aber mich graut es vor dem Tag, an dem Hummels tatsächlich seine Karriere beendet. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass der gute Mats in München das "Karteln" gelernt hat und eine gute Ergänzung bei Akis Skatrunde abgeben würde. Meine Hoffnung ist eigentlich nur, dass Sky & Co. schneller bei einer Verpflichtung sind. Einen eloquenten Christian Wörns können die nämlich auch immer gut gebrauchen.
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Alones, Mittwoch, 19.10.2022, 09:49 (vor 1408 Tagen) @ Alones
Also ob Mats ein guter oder ein schlechter Trainer wird (sollte er es denn wollen), kann man doch jetzt gar nicht beurteilen. Ein guter Experte würde er sicherlich, da er polarisieren kann (was die einzige Aufgabe eines Experten ist).
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 09:30 (vor 1408 Tagen) @ Alones
Dann kannste auch gleich Hummels zum Spielertrainer machen.
Ich habe nicht gesagt, dass ich das für eine gute, oder sinnvolle Lösung halte....
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Fonzie, Mittwoch, 19.10.2022, 09:22 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
Letztlich bleibt aber trotzdem eine Saison, die von den Punkten her zu unseren besten aller Zeiten gehört. Das Narrativ „Meisterschaft verspielt“ verdeckt auch hier, dass von den Nachfolgern eigentlich niemand so ein Niveau erreicht hat.
Sehe ich genauso. Ich war immer pro Favre. Trotzdem kann ich das Argument verstehen, wenn man sagt, man hätte den "Sack zumachen" damals müssen, gerade weil die Chance einmalig ist. Überspitzt kann man sagen, wenn man es als Außenseiter ins WM-Finale geschafft hat und dann den letzten Elfer verschießt, dann bleibt nun mal dieser Elfer in Erinnerung.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 09:22 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
Wobei Favre halt nicht mit Maxi Philipp, Pulisic und Schmelzer konnte, was die Personalsituation halt auch erschwert hat und das hat uns damals auch den Titel gekostet. Hätten da Pulisic oder Philipp 2-3 Spiele aus dem Dreck gerissen...
Letztlich bleibt aber trotzdem eine Saison, die von den Punkten her zu unseren besten aller Zeiten gehört. Das Narrativ „Meisterschaft verspielt“ verdeckt auch hier, dass von den Nachfolgern eigentlich niemand so ein Niveau erreicht hat.
Das Problem dabei ist aber in meinen Augen, dass Favres Fußball nur durch Erfolg sexy wird.
Für Gladbach und Berlin ist dann der Einzug in die CL der Erfolg - für uns als "natürlichen Zweiten" ist es die Meisterschaft. Verpasst man das, also bleibt der "Erfolg" aus, dann bleibt das übliche Ergebnis mit einem Fußball, der als solcher zu nüchtern und abwartend ist, um wirklich zu unterhalten.
Besetzung des Trainerpostens
Fonzie, Münster, Mittwoch, 19.10.2022, 09:27 (vor 1408 Tagen) @ Sascha
Das Problem dabei ist aber in meinen Augen, dass Favres Fußball nur durch Erfolg sexy wird.
Für Gladbach und Berlin ist dann der Einzug in die CL der Erfolg - für uns als "natürlichen Zweiten" ist es die Meisterschaft. Verpasst man das, also bleibt der "Erfolg" aus, dann bleibt das übliche Ergebnis mit einem Fußball, der als solcher zu nüchtern und abwartend ist, um wirklich zu unterhalten.
Da bin ich komplett bei dir, auch wenn ich es extrem schade finde. Die Ungeduld im Umfeld wurde weder von Favre noch von den anderen Verantwortlichen vernünftig reguliert. Mich erinnert die Ära Favre da auch sehr an die Zeit unter BvM, wo Trainer, die über die gesamte Zeit und inklusive der jeweiligen Umstände betrachtet nah am Optimum performt haben, wegen der (aus meiner Sicht in beiden Fällen überzogenen) Erwartungshaltung bei der ersten sportlichen Krise schnell gehen mussten.
Leider haben uns beide Entscheidungen jeweils über Jahre zurückgeworfen bzw. Ist die eine aktuell noch dabei.
Besetzung des Trainerpostens
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 09:45 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
Das Problem dabei ist aber in meinen Augen, dass Favres Fußball nur durch Erfolg sexy wird.
Für Gladbach und Berlin ist dann der Einzug in die CL der Erfolg - für uns als "natürlichen Zweiten" ist es die Meisterschaft. Verpasst man das, also bleibt der "Erfolg" aus, dann bleibt das übliche Ergebnis mit einem Fußball, der als solcher zu nüchtern und abwartend ist, um wirklich zu unterhalten.
Da bin ich komplett bei dir, auch wenn ich es extrem schade finde. Die Ungeduld im Umfeld wurde weder von Favre noch von den anderen Verantwortlichen vernünftig reguliert. Mich erinnert die Ära Favre da auch sehr an die Zeit unter BvM, wo Trainer, die über die gesamte Zeit und inklusive der jeweiligen Umstände betrachtet nah am Optimum performt haben, wegen der (aus meiner Sicht in beiden Fällen überzogenen) Erwartungshaltung bei der ersten sportlichen Krise schnell gehen mussten.
Ja und nein. Auf der anderen Seite hast du dann aber auch ein Stadion mit 80.000 Leuten, dass immer weiter wegdämmert, weil über 10 Minuten hinweg so gut wie gar nichts passiert. Dann eine kurze Explosion, weil ein Tor fällt - und dann wieder nichts.
Diese Schüssel ist schon sehr bedrückend, wenn es relativ still ist und man maximal Block 12/13 alleine Ultralieder singen hört. So ganz unverständlich finde ich es dann nicht, wenn man auch mit einem 3:0-Sieg unzufrieden nach Hause geht, weil es halt geplant nicht dieses "Ausrasten" und diese Energie liefert, das man sich im Stadion wünscht und erhofft. Im TV ist das dann vermutlich leichter zu akzeptieren, weil diese Stimmungskomponente wegfällt.
Besetzung des Trainerpostens
Didi, Schweiz, Mittwoch, 19.10.2022, 09:31 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
Man liess Favre doch einfach permanent wie ein angeschossenes Reh durch den Wald hinken und das schon im September 2019. Weil man intern einfach nicht so recht überzeugt war. Weil er sicher phasenweise etwas verwirrt war und schlecht kommunizierte. Und er zweifelte schon sehr oft am Kader und eben, es war wohl unmöglich, mit ihm was zusammenzustellen. Was dann darin gipfelte, dass man an ihm vorbei operierte und ihm Nico Schulz lieferte.
Favre war sicher ein top Mann. Er holte die meisten Punkte in Gladbach seit den Siebzigern, die meisten Punkte in Zürich, die meisten Punkte bei Nizza und auch in Berlin. Er hat da alle Rekorde gebrochen. Das meint eigentlich alles.
Aber vielleicht ist er mit den Jahren schon auch etwas alt und kauzig geworden und da muss man schon auch sagen, dass da die "reine Aussensicht" halt auch nicht alles sauber bewerten kann.
Besetzung des Trainerpostens
Didi, Mittwoch, 19.10.2022, 09:42 (vor 1408 Tagen) @ Didi
Man hat schon versucht, Favre bei der Außenkommunikation zu unterstützen, indem man ihm in den Pressekonferenzen Zorc daneben setze. Trotzdem hat man es wohl nicht geschafft, Favre davon zu überzeugen, dass eine gute Medienarbeit mittlerweile auch zum Jobprofil eines Trainers gehört und er dort eindeutig "Schulungsbedarf" hat. Es ist ja nicht so, dass es für sowas keine "Coachings" gibt. Es wäre aus meiner Sicht am besten gewesen, wenn Favre (der auf Interviews und PKs ohnehin wenig Lust hatte) seinen damaligen Co-Trainer Terzic die Medienarbeit hätte machen lassen. Aber ich vermute, dass es irgendwelche Reglungen gibt, dass da nicht der Co sondern der Hauptverantwortliche sitzen muss.
Besetzung des Trainerpostens
Fonzie, Münster, Mittwoch, 19.10.2022, 08:32 (vor 1408 Tagen) @ Sascha
Favres Fußball dagegen ist mir zu passiv und abwartend gewesen. Den Gegner tief empfangen, im Torabschlüsse aus relativ ungefährlichen Situationen zu gestattet und ansonsten auf die Lücke im gegnerischen Verbund warten. Das passt auch einfach nicht, wenn man unser Stadion und die Wucht, die es entwickeln kann, nutzen will und eigentlich Nummer 2 der Liga sein muss.
Ich fand den Fußball unter Favre nie so langweilig, wie viele andere hier. Aber ich verkläre ihn sicherlich auch nicht, wir hatten damals auch einige Probleme.
Mir ging es eher darum, dass man den Ansatz eher langfristig in eine für uns tragfähige Richtung entwickeln kann, als das, was Bosz, Stöger oder Rose gezeigt haben und Terzic aktuell verfolgt. Einfach aus dem Grund, dass Favres Konzept grundsätzlich auch auf einen Plan für eigenen Ballbesitz basierte, der nicht zwingend viel Platz und schnelles Umschalten benötigt.
Besetzung des Trainerpostens
bobschulz, MS, Mittwoch, 19.10.2022, 08:50 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
bearbeitet von bobschulz, Mittwoch, 19.10.2022, 08:55
Favres Fußball dagegen ist mir zu passiv und abwartend gewesen. Den Gegner tief empfangen, im Torabschlüsse aus relativ ungefährlichen Situationen zu gestattet und ansonsten auf die Lücke im gegnerischen Verbund warten. Das passt auch einfach nicht, wenn man unser Stadion und die Wucht, die es entwickeln kann, nutzen will und eigentlich Nummer 2 der Liga sein muss.
Ich fand den Fußball unter Favre nie so langweilig, wie viele andere hier. Aber ich verkläre ihn sicherlich auch nicht, wir hatten damals auch einige Probleme.Mir ging es eher darum, dass man den Ansatz eher langfristig in eine für uns tragfähige Richtung entwickeln kann, als das, was Bosz, Stöger oder Rose gezeigt haben und Terzic aktuell verfolgt. Einfach aus dem Grund, dass Favres Konzept grundsätzlich auch auf einen Plan für eigenen Ballbesitz basierte, der nicht zwingend viel Platz und schnelles Umschalten benötigt.
Terzic hat das Problem, dass er mMn richtigerweise erst mal defensive Stabilität erreichen wollte. Dies hat auch die ersten 4-5 Spiele geklappt, aber spätestens dann ist mit fehlendem Offensivplan auch die defensive Stabilität verloren gegangen. Man kann nicht nur einen Teil gesondert einüben. Außerdem fehlt das leider bisher einzig belebende Offensivmoment mit Jamie Bynoe-Gittens, und so wenig überragend wie er war, so wichtig war es doch jmd zu haben, der mal ein 1vs 1 gewinnt, was weder Adeyemi noch Malen hinbekommen und Reyna? Nun ja, wer mit dem plant, plant auch mit Lottogewinnen. Ein nice to have, aber leider so oft verletzt, dass man auf ihn nicht bauen kann. Und Mo Dahouds etwas ordnende Hand hatte zumindest etwas J Bellinghams Wildheit abgefedert.
Insgesamt fehlen mir Momente wie Doppelpass, Dribblings (in vorderer Reihe, nicht am eigenen 16er) und die Bereitschaft für Läufe die wahrscheinlich umsonst sind, aber dem Ballführenden Möglichkeiten eröffnen, die ich derzeit nicht sehe. (Auch so erklären sich mMN die vielen KM, die Union mehr lief) Und die, wie manche zurecht schrieben, dazu führen, dass etwa ein Adeyemi wenige Anspiel-Möglichkeiten hatte in der Situation vorm 0-2. Dass er davon die falscheste wählte kam dann hinzu.
Besetzung des Trainerpostens
bobschulz, Mittwoch, 19.10.2022, 09:05 (vor 1408 Tagen) @ bobschulz
Terzic hat das Problem, dass er mMn richtigerweise erst mal defensive Stabilität erreichen wollte.
Insoweit hat er durchaus eine Entwicklung. Sagte er vor Beginn seiner ersten Amtszeit noch sinngemäß, dass er einen offensiven Fußball mag, bei dem man ein Tor mehr schießt als der Gegner, hat er sich zum Beginn seiner zweiten Amtszeit offensichtlich darauf konzentriert, hinten sicher zu stehen.
Dies hat auch die ersten 4-5 Spiele geklappt, aber spätestens dann ist mit fehlendem Offensivplan auch die defensive Stabilität verloren gegangen. Man kann nicht nur einen Teil gesondert einüben. Außerdem fehlt das leider bisher einzig belebende Offensivmoment mit Jamie Bynoe-Gittens, und so wenig überragend wie er war, so wichtig war es doch jmd zu haben, der mal ein 1vs 1 gewinnt, was weder Adeyemi noch Malen hinbekommen und Reyna? Nun ja, wer mit dem plant, plant auch mit Lottogewinnen. Ein nice to have, aber leider so oft verletzt, dass man auf ihn nicht bauen kann. Und Mo Dahouds etwas ordnende Hand hatte zumindest etwas J Bellinghams Wildheit abgefedert.
Terzic hat vorne Spieler, die nicht zusammenpassen. Verkürzt und überspitzt soll ein Adeyemi Flanken auf den Kopf von Modeste spielen. Die beste Flanke die Modeste auf seinen Kopf bekommen hat, war die von Schlotze.
Gegen Union hatten wir Spieler auf dem Platz, die man tief anspielen muss, stattdessen haben wir die Breite gesucht und es damit Union im Verteidigen auch sehr einfach gemacht. Die Beste Chance hatten wir dann, als Reus einmal tief angespielt wurde.
Insgesamt fehlen mir Momente wie Doppelpass, Dribblings (in vorderer Reihe, nicht am eigenen 16er) und die Bereitschaft für Läufe die wahrscheinlich umsonst sind, aber dem Ballführenden Möglichkeiten eröffnen, die ich derzeit nicht sehe. (Auch so erklären sich mMN die vielen KM, die Union mehr lief) Und die, wie manche zurecht schrieben, dazu führen, dass etwa ein Adeyemi wenige Anspiel-Möglichkeiten hatte in der Situation vorm 0-2. Dass er davon die falscheste wählte kam dann hinzu.
Besetzung des Trainerpostens
Fonzie, Münster, Mittwoch, 19.10.2022, 09:01 (vor 1408 Tagen) @ bobschulz
Die Frage, ob Terzic keinen geeigneten Offensivplan hat oder nur keine Zeit hatte, diesen einzustudieren, können wir nicht klären, glaube ich.
Wenn man aber mal von Letzterem ausgeht, finde ich es ehrlich gesagt eine absolute Bankrotterklärung eines Trainers, wenn er sich so sehr auf die Defensive fokussiert, dass bei einer Spitzenmannschaft keine Zeit für die Etablierung eines gut funktionierenden Offensivspiels bleibt und diese Defensive dann nach den ersten kleineren Rückschlägen trotzdem komplett kollabiert. Die größeren Probleme mit Ausfällen hatten wir ja eher in der Offensive.
Besetzung des Trainerpostens
bobschulz, MS, Mittwoch, 19.10.2022, 09:15 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
Die Frage, ob Terzic keinen geeigneten Offensivplan hat oder nur keine Zeit hatte, diesen einzustudieren, können wir nicht klären, glaube ich.
Wenn man aber mal von Letzterem ausgeht, finde ich es ehrlich gesagt eine absolute Bankrotterklärung eines Trainers, wenn er sich so sehr auf die Defensive fokussiert, dass bei einer Spitzenmannschaft keine Zeit für die Etablierung eines gut funktionierenden Offensivspiels bleibt und diese Defensive dann nach den ersten kleineren Rückschlägen trotzdem komplett kollabiert. Die größeren Probleme mit Ausfällen hatten wir ja eher in der Offensive.
Insgesamt sollte es besser klappen, keine Frage.
Natürlich war der Ausfall eines Hallers schwerwiegend für die wahrscheinlich geplante Offensivstruktur. Und ja, ein Schlotterbeck ist weniger stabil als ein Akanji- hat allerdings auch mehr Fantasie in seinen Entwicklungsmöglichkeiten HIER! (keine Ahnung warum Akanji hier nicht so performte wie er es wohl laut Berichten in Manchester tut- ich glaube er braucht gut(e) führende Mitspieler, die er als solche auch anerkennt!).
Ich glaube, Dahoud war als Stabilisator unterschätzt, denn so ich mich recht entsinne fällt der Verlust unserer defensiven Stabilität mit seinem Ausfall zusammen. Aber es kann nicht nur an einem hängen!
Besetzung des Trainerpostens
donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 19.10.2022, 08:37 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
Aber was schlägst du denn vor?
Sollen wir solange den Trainer und die Mannschaft durchwechseln, bis wir zufällig die richtige Kombination gefunden haben?
Die Parallele zum VfB, HSV oder Schalke ist doch unverkennbar.
Von daher plädiere ich dafür, weiterhin auf Terzic zu setzen und den Kader von Zeit zu Zeit umzubauen, denn der ist halt immer noch nicht stimmig besetzt.
Besetzung des Trainerpostens
Burgsmüller84, Mittwoch, 19.10.2022, 09:00 (vor 1408 Tagen) @ donotrobme
Die "Mannschaft" wurde noch nie durchgewechselt. Spieler erhalten von uns langjährige Verträge, die von der großen Mehrzahl der Spieler auch unbedingt eingehalten werden möchte. Unsere Vertragstreue und Großzügigkeit ist so großartig, dass diese Spieler uns gar nicht mehr verlassen möchten. Und das Binnenklima unseres "Leistungsbetriebs" sozialisiert Neuzugänge im Eilverfahren dazu, nicht anzuecken und nicht aufzufallen. Zu viel Ehrgeiz stört nur. Manche Azubis sind ab und zu etwas wild, aber sie bleiben ja nicht lang.
Besetzung des Trainerpostens
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 09:10 (vor 1408 Tagen) @ Burgsmüller84
Die "Mannschaft" wurde noch nie durchgewechselt. Spieler erhalten von uns langjährige Verträge, die von der großen Mehrzahl der Spieler auch unbedingt eingehalten werden möchte.
Das stimmt einfach nicht. Am letzten Spieltag der Saison 18/19, also vor gerade einmal vier Jahren, haben wir gegen Gladbach wie folgt gespielt:
Bürki - Guerreiro, Weigl, Akanji, Piszcek - Witsel, Delaney - Pulisic, Reus, Sancho - Götze.
Eingewechselt: Alcacér, Dahoud, Schmelzer
Auf der Bank: Toprak, Zagadou, Bruun Larsen
Von diesen 17 Spielern sind jetzt nur noch Guerreiro, Reus und Dahoud im Kader.
Besetzung des Trainerpostens
Fonzie, Münster, Mittwoch, 19.10.2022, 09:22 (vor 1408 Tagen) @ Sascha
Die "Mannschaft" wurde noch nie durchgewechselt. Spieler erhalten von uns langjährige Verträge, die von der großen Mehrzahl der Spieler auch unbedingt eingehalten werden möchte.
Das stimmt einfach nicht. Am letzten Spieltag der Saison 18/19, also vor gerade einmal vier Jahren, haben wir gegen Gladbach wie folgt gespielt:Bürki - Guerreiro, Weigl, Akanji, Piszcek - Witsel, Delaney - Pulisic, Reus, Sancho - Götze.
Eingewechselt: Alcacér, Dahoud, Schmelzer
Auf der Bank: Toprak, Zagadou, Bruun Larsen
Von diesen 17 Spielern sind jetzt nur noch Guerreiro, Reus und Dahoud im Kader.
Am Kader wurde viel gemacht, teils weil man musste, teils weil man ihn verbessern wollte. Auf dem Papier ist der Kader (Ausnahme Sancho, selbst in der damaligen Entwicklungsphase) auch nicht besser, als der heutige, in der Breite vielleicht sogar schwächer.
Der Kader ist nur einfach unausgewogen verändert worden, was für mich ebenfalls mit dem Hin und Her zwischen Ballbesitzfußball und Grundprinzip Gegenpressing zusammenhängt.
Besetzung des Trainerpostens
Fonzie, Mittwoch, 19.10.2022, 09:29 (vor 1408 Tagen) @ Fonzie
Die Frage ist aber, ob wir uns einen besseren Kader leisten können. Das Problem ist meiner Meinung nach nicht die Qualität der Spieler, die ist bei jedem Spieler vorhanden. Die Qualitäten und Schwächen unserer Spieler sind aber nicht aufeinander abgestimmt.
Wenn Du einen Guerreiro hast, der durchaus seine Qualitäten aber nunmal auch seine Schwächen im Zweikampfverhalten hat, dann kannst Du nicht vor ihn einen Spieler stellen, der von der Defensivarbeit mal so gar nichts hält.
Besetzung des Trainerpostens
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 09:50 (vor 1408 Tagen) @ Litze
Die Frage ist aber, ob wir uns einen besseren Kader leisten können. Das Problem ist meiner Meinung nach nicht die Qualität der Spieler, die ist bei jedem Spieler vorhanden. Die Qualitäten und Schwächen unserer Spieler sind aber nicht aufeinander abgestimmt.
Wenn Du einen Guerreiro hast, der durchaus seine Qualitäten aber nunmal auch seine Schwächen im Zweikampfverhalten hat, dann kannst Du nicht vor ihn einen Spieler stellen, der von der Defensivarbeit mal so gar nichts hält.
Und du kannst auf die andere Seite als sein Pendant auch keinen fast komplett gegensätzlichen Spielertypen aufstellen, dessen Hauptkompetenz "Pferdelunge" ist, weil egal welche Grundausrichtung man wählt, immer eine Seite deutlich gegenüber der anderen abfallen wird.
Besetzung des Trainerpostens
Fonzie, Münster, Mittwoch, 19.10.2022, 09:31 (vor 1408 Tagen) @ Litze
Die Frage ist aber, ob wir uns einen besseren Kader leisten können. Das Problem ist meiner Meinung nach nicht die Qualität der Spieler, die ist bei jedem Spieler vorhanden. Die Qualitäten und Schwächen unserer Spieler sind aber nicht aufeinander abgestimmt.
Das wollte ich eigentlich auch ausdrücken. Die Spieler sind weder zu schlecht, noch zu faul. Sie passen einfach in Kombination (teils auch mit dem Trainer( nicht gut zusammen.
Besetzung des Trainerpostens
Burgsmüller84, Mittwoch, 19.10.2022, 09:14 (vor 1408 Tagen) @ Sascha
Namen ändern sich, die grundlegende Einstellung zum Beruf wirkt aber ewig gleich. Das ist nicht unbedingt ungewöhnlich, wenn das Klima von "oben" vorgelebt wird und sich dort auch nichts verändert: "CL-Qualifikation irgendwie erreicht? OK, dann ist alles super, HDF mit eurer Kritik".
Besetzung des Trainerpostens
donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 19.10.2022, 10:15 (vor 1408 Tagen) @ Burgsmüller84
Aber die früheren, wie auch die jetzigen Spieler bringen Leistung, um den nächsten Vertrag zu bekommen oder um zur WM mitzumachen oder um über den BVB zu den Topklubs in Europa zu kommen.
Das ist bei uns nicht anders als bei den Bayern.
Ein Guerreiro wurde unter Tuchel und Favre bereits mit Barcelona in Verbindung gebracht. Jetzt bleibt er bei uns oder wechselt gemä´ß den aktuellen Gerüchten zur kriselnden Juventus Turin.
Das aktuelle Problem ist, dass der Spielplan seit der Corona-Pause so voll ist, dass eine Profimannschaft gar nicht vernüftig trainieren kann, um die Mannschaft weiterzuentwickeln. Deine Amateurmannschaft und der BVB haben prinzipiell ähnliche Möglichkeiten, wenn das Profiteam zwei mal die Woche spielen darf. Dann dient der Tag vor und nach dem Spiel der Belastungssteuerung.
Ein Beispiel:
Bei 2 Spielen pro Woche und somit 4 Tagen Belastungssteuerung bleibt ein Tag an dem der BVB sein volles Trainingsprogramm durchziehen kann.
Welche großartigen Weiterentwicklungen will man da erzielen?
Nur hat die Profimannschaft den Vorteil, dass die Spieler in ihrem Spielverständnis und ihren Anlagen selbstredend viel weiter sind
Was soll sich also ändern, wenn das Trainerteam um Terzic ersetzt werden sollte?
Wie der SG.de Artikel richtig festgestellt hat, der BVB hat im Rahmen seiner Möglichkeiten erstmal vor allem seine Defensive verstärkt und man hat versucht die Haaland-Lücke zu schließen. Haller, als zentraler Spieler in der Offensive, fällt leider aus.
Aber die Entwicklungen im Kader werden unabhängig davon weitergehen, so dass der Kader in zwei drei Jahren anders aussehen wird als heute.
NUr Veränderungen brauchen meiner Meinung nach Zeit und leider nicht gradlinig. Rückschläge muss man also verkraften und aushalten können.
Besetzung des Trainerpostens
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 09:23 (vor 1408 Tagen) @ Burgsmüller84
Namen ändern sich, die grundlegende Einstellung zum Beruf wirkt aber ewig gleich. Das ist nicht unbedingt ungewöhnlich, wenn das Klima von "oben" vorgelebt wird und sich dort auch nichts verändert: "CL-Qualifikation irgendwie erreicht? OK, dann ist alles super, HDF mit eurer Kritik".
Das ist aber nicht deine Behauptung gewesen, sondern die, dass es nur wenig Veränderung in der Mannschaft gibt, weil alle mit langfristigen Verträgen ausgestattet sind, die in der Regel ausgesessen werden.
Besetzung des Trainerpostens
Burgsmüller84, Mittwoch, 19.10.2022, 09:30 (vor 1408 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Burgsmüller84, Mittwoch, 19.10.2022, 09:36
Du vergleichst 2018/19 mit 2022/23 und wunderst dich, dass sich einige Namen in der Mannschaft verändert haben? Natürliche Fluktuation gibt es immer.
Welche von diesen 14 Namen hätten wir wohl noch auswechseln müssen? Und welche Azubis hätten wir gerne behalten? Welche ausgewechselten Namen wurden durch andere, noch weniger nach Leistungsbereitschaft klingende Namen ausgetauscht?
Bürki - Guerreiro, Weigl, Akanji, Piszcek - Witsel, Delaney - Pulisic, Reus, Sancho - Götze. Alcacér, Dahoud, Schmelzer
Welche Positionen sind über Jahre lang nicht wirklich besetzt? Warum liest man da nur angebliche Klasse-Nationalspieler-Namen (und vielleicht mit Ausnahme von Schmelzer, dazu Routinier Piszczek eigentlich keine Namen ehrlicher, harter Arbeiter)? Weigl als IV, Götze als Mittelstürmer - war das eine tolle Planung?
Besetzung des Trainerpostens
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 10:05 (vor 1408 Tagen) @ Burgsmüller84
Du vergleichst 2018/19 mit 2022/23 und wunderst dich, dass sich einige Namen in der Mannschaft verändert haben? Natürliche Fluktuation gibt es immer.
Es sind 13 Spieler innerhalb von vier Jahren gewechselt. Dazu mit Haaland, Reinier und Pongrazic (wenn beide auch nur leihweise) drei Spieler, die zwischenzeitlich dazugestoßen und bereits wieder weg sind.
Bei den Bayern waren damals übrigens mit Kimmich, Davies, Müller, Goretzka, Coman und Gnabry noch sieben Spieler im Kader, die es heute noch sind. Also mehr als doppelt so viele.
Bei Gladbach damals mit Sommer, Elvedi, Kramer, Plea, Hofmann und Herrmann mit sechs Spieler immer noch deutlich mehr als bei uns.
Und selbst wenn das eine "natürliche Fluktuation" wäre, dann passt es immer noch nicht zu seiner These, dass die Mannschaft nicht gewechselt wurde und hier alle langfristige Verträge aussitzen. Dann wäre es schlichtweg "Normalität"
Besetzung des Trainerpostens
Fonzie, Münster, Mittwoch, 19.10.2022, 08:55 (vor 1408 Tagen) @ donotrobme
Aber was schlägst du denn vor?
Mein - möglicherweise kurzfristig wenig hilfreicher - Vorschlag wäre, dass die Leitung mal in sich geht und eruiert, welche sportlichen Ansätze eigentlich mittelfristig verfolgt werden können in unserer Situation. Und sich dann für einen grundsätzlichen Weg entscheidet, der dann auf allen Ebenen (Trainer, Kader, Jugendarbeit) verfolgt wird und bei dem auch bei kleineren Durststrecken (anders als bei Favre damals) festgehalten wird.
Von daher plädiere ich dafür, weiterhin auf Terzic zu setzen und den Kader von Zeit zu Zeit umzubauen, denn der ist halt immer noch nicht stimmig besetzt.
Grundsätzlich ist das der Punkt, wo Watzke und Kehl sicher sagen würden, dass sie die ersten Schritte meines Plans bereits umgesetzt haben und der Weg nur über emotionalisierten Vollgasfußball a la Terzic funktionieren kann. Hier regen sich ja auch genug Leute über die fehlende Mentalität, Laufbereitschaft, Kampf und was weiß ich noch auf. Dann ist auch immer schnell von den „Millionären“ die Rede, als wären Sammer, Subotic oder Alex Frei früher keine gewesen.
Ich glaube einfach, dass das in der Kombination aus finanziellen Möglichkeiten und sportlicher Situation eine komplette Sackgasse für uns ist. Aber es gibt ja genug Leute, die das anders sehen und ich habe da auch keinen Anspruch auf irgendeine sachliche Richtigkeit. Auch wenn ich denke, dass die Mentalitätsfrage ein komplett unterkomplexer Erkläransatz ist: Es ist eben einfach meine Sichtweise auf unsere Probleme.
Neu auf schwatzgelb.de: Zorc Schatten über Dortmunds Zukunft
MKB, Siegen, Mittwoch, 19.10.2022, 07:12 (vor 1408 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Wirklich alles Punkte die hier seit langen von vielen schon angesprochen worden sind. Nun ist dies ja scheinbar angekommen in den meisten Köpfen und es wird nach Lösungem gesucht. Ich erachte die verfehlte Transferpolitik und Kader Gestaltung jedoch als Symptome und nicht als Ursache. Nun haben wir die Symptome erkannt, was wir aber leider auch immer mal wieder erkennen. Probleme bereiten uns dann die Lösungen. Wir werden also wieder jeden Stein umdrehen und verändern. Die Ursache bleibt jedoch gleich. Wir haben keine Strategie bzw eine Strategie die sich als falsch heraus gestellt hat. Ich sehe in einigen Medienberichten auch schon Maßnahmen beschrieben die neue Wege andeuten soll die ich für kontraproduktiv halte. Insgesamt sollte sich das Forum an das mittelmäßige Ergebnis gewöhnen, ich sehe beim bvb leider Rigidität und Aktionismus. Aus meiner Sicht haben wir mittelfristig eine Phase vor uns die das Ende der Nr. 2 bedeutet. Wir haben wichtige Transferperioden vor uns wo eigentlich nix schief gehen darf. Wir können uns auch keinen Trainer wechsel Leisten, dies würde aus meiner Sicht den Fokus verzerren und ausreden liefern. Sollte dies passieren denke ich wird es evtl einen Kurve nach oben geben, aber mittelfristig noch schlimmer machen. Warum, weil ich glaube wir keine gut handelnden Personen am Werk haben. Wir werden Glück brauchen, was für so ein Unternehmen eine Schande ist. Das Handeln kommt zu spät um unsere Position zu halten, nun kommt nur noch schadensbegrenzung.
Neu auf schwatzgelb.de: Zorc Schatten über Dortmunds Zukunft
pappnase, Dienstag, 18.10.2022, 21:58 (vor 1408 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich hätte nicht gedacht, dass Spitzenpolitiker der Grünen sich mal in irgendeinem nur denkbaren Szenario für Waffenlieferungen aussprechen. Ebenso hätte ich einen solchen Artikel von Phil allenfalls bei einem Abstiegsplatz des BVB am 33. Spieltag erwartet.
Man wird im Leben eben immer mal wieder positiv überrascht.
Leider ist es bei Phils Artikel ein bisschen wie mit dem Umschwenken der Grünen - die Umstände sind alles andere als positiv*. Inhaltlich gibt es kaum etwas Neues zu diskutieren, die Argumente sind hier im Forum bereits hundertfach ausgetauscht, die Sichtweisen teilweise nach wie vor unterschiedlich. Nur noch zum Thema Neuanfang: Da gehören für mich auch die Namen Sammer und Watzke auf den Tisch, ohne jetzt zu fordern, dass beide noch heute im hohen Bogen rausgeschmissen gehören. Und vielleicht finden die neuen (und doch alten) Gesichter Kehl und Terzic ja in naher oder mittlerer Zukunft noch einen Weg zu kommunizieren, wohin sie in Sachen Kaderplanung wollen. Gerne detaillierter als im Kicker-Kurzinterview-Stil.
*) Ja, der Vergleich von Tabellenplatz 8 der Bundesliga zu einem realen Krieg ist extrem überspitzt.
Matthias Sammer
Gordi, Dienstag, 18.10.2022, 22:09 (vor 1408 Tagen) @ pappnase
Dessen Rolle finde ich sowieso mehr und mehr suspekt.
Kann man irgendwie beurteilen, ob seine Arbeit tatsächlichen Mehrwert hat?
Er übt im Verein keinen offiziellen Posten aus, erscheint aber an der Seite von Watzke immer in sehr prominenter Position und man gewinnt irgendwie gefühlt dann doch den Eindruck, dass er intern doch schon mehr ist als ein Berater "ohne in das operative Geschäft hineinzuwirken" wie es bei Wikipedia formuliert ist.
Ob das dann in Bezug auf Machtgefüge und interne Kompetenzen so gut ist, kann man abseits der akuten sportlichen Situation und in Bezug auf seine externen Impulse was zum Beispiel die Zusammenstellung der Mannschaft angeht, auch mal vorsichtig fragen.
Matthias Sammer
pappnase, Dienstag, 18.10.2022, 23:11 (vor 1408 Tagen) @ Gordi
Kann man irgendwie beurteilen, ob seine Arbeit tatsächlichen Mehrwert hat?
Er übt im Verein keinen offiziellen Posten aus,...
Dass er auf keinem offiziellen Posten sitzt, stört mich übrigens gar nicht. Das ist mir im Grunde sogar sympatischer, als irgendwelche offiziellen Positionen zu erfinden, für die man irgendwelche künstliche Befugnisse (und Befugnisgrenzen!) erdenken müsste, an die sich je nach Machtverhältnissen im Alltag später ohnehin nicht gehalten wird.
Von daher: Dass man Sammer als Berater des Führungszirkels verpflichtet hat und wie er den Verein medial nach außen vertritt sagt mir schon, dass er einen erheblichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung haben muss. Zumal sich Matthias Sammer wohl auch nicht gerne als Frühstücksdirektor anstellen lässt. Sonst hätte er auch auf einem seiner wesentlich gemütlicheren Posten beim DFB oder in München sitzen bleiben können.
Matthias Sammer
Tremonius III, Ort, Mittwoch, 19.10.2022, 00:10 (vor 1408 Tagen) @ pappnase
Kann man irgendwie beurteilen, ob seine Arbeit tatsächlichen Mehrwert hat?
Er übt im Verein keinen offiziellen Posten aus,...
Dass er auf keinem offiziellen Posten sitzt, stört mich übrigens gar nicht. Das ist mir im Grunde sogar sympatischer, als irgendwelche offiziellen Positionen zu erfinden, für die man irgendwelche künstliche Befugnisse (und Befugnisgrenzen!) erdenken müsste, an die sich je nach Machtverhältnissen im Alltag später ohnehin nicht gehalten wird.
Von daher: Dass man Sammer als Berater des Führungszirkels verpflichtet hat und wie er den Verein medial nach außen vertritt sagt mir schon, dass er einen erheblichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung haben muss. Zumal sich Matthias Sammer wohl auch nicht gerne als Frühstücksdirektor anstellen lässt. Sonst hätte er auch auf einem seiner wesentlich gemütlicheren Posten beim DFB oder in München sitzen bleiben können.
Nein, da herrschte zu viel Druck!
Matthias Sammer
stoffel85, Dienstag, 18.10.2022, 23:00 (vor 1408 Tagen) @ Gordi
Kann Skat.
Matthias Sammer
einergehtnochrein, Donaueschingen, Dienstag, 18.10.2022, 23:17 (vor 1408 Tagen) @ stoffel85
TT übrigens nicht. Und ungesellig ist es auch wenn der an seinem Urzeitbrot kaut während du am Steak rumkaust.
Matthias Sammer
Unterhändler, Dienstag, 18.10.2022, 23:08 (vor 1408 Tagen) @ stoffel85
Kann Skat.

Aber mal ehrlich, Sammer den "Fussball-Sachverstand" abzusprechen kanns auch nicht sein. Der Mann hat ne Menge erreicht, vor allem mit uns. Der ist doch nicht auf einmal dement geworden. Welchen Einfluss er auch immer hat.
Matthias Sammer
pappnase, Dienstag, 18.10.2022, 23:29 (vor 1408 Tagen) @ Unterhändler
Ich gehöre auch zu denen, die Sammer damals bei Eurosport immer schon beinahe fasziniert zugehört haben, weil er wesentlich stärker auf das Spiel eingegangen ist als es Schweinsteiger und Co jemals könnten. Von daher: Natürlich hat der Mann jede Menge Sachverstand und Erfahrung.
Aber jetzt kommts:
Anders als manchmal medial von den (Bouldevard-)Medien vermittelt ist die Aufgabe der sportlich Verantwortlichen halt Arbeit. Und hier liegt der Knackpunkt. Wer am Ende auch nur Ansatzweise eine sportliche Entwicklung einleiten will wie damals Klopp oder bis heute Freiburg/Union, muss eben vergleichsweise enorme Kompetenzen in einem Team vereinen.
Das fängt beim Scouting an (Anforderungsprofile erstellen und Fähigkeiten der beobachteten Spieler korrekt einschätzen), geht bei taktischen Aspekten und Trainingsgestaltung weiter und hört sicher bei der Menschenführung noch lange nicht auf.
Es reicht dann eben nicht mehr aus ein Spiel prinzipiell lesen zu können und eine bestimmte Einstellung vorzuleben bzw. einzufordern. Und letztlich scheitern dann eben auch so viele Trainer/Trainerteams im Profifußball, weil sie auf höchstem Niveau ggf. auch einfach wegen der Umgebungseinflüsse in Summe keinen ausreichend guten Kompromiss aus allen Anforderungen hinbekommen. Und wenn es eben bei einem herausragenden Coach Tuchel dann am Ende die oben erwähnte Menschenführung ist, die trotz Erfolg den Laden zum Pulverfass macht.
Matthias Sammer
Unterhändler, Dienstag, 18.10.2022, 23:42 (vor 1408 Tagen) @ pappnase
Sehe ich ähnlich, aber eins vergisst du: Sammer ist immerhin als Trainer Deutscher Meister geworden. 
Matthias Sammer
pappnase, Dienstag, 18.10.2022, 23:51 (vor 1408 Tagen) @ Unterhändler
Sehe ich ähnlich, aber eins vergisst du: Sammer ist immerhin als Trainer Deutscher Meister geworden.
Ne, vergessen hab ich das nicht. Aber das war zu einer Zeit, als man relativ kurz davor Udo Lattek(!) noch ernsthaft auf der Trainerbank präsentieren konnte (wenn auch damals natürlich eher schon als Medien-Maskottchen). Dagegen wirkt ja selbst Christian Gross bei den Blauen im Nachhinein als seriöse Personalie. Eine völlig andere Welt.
Matthias Sammer
Nietzsche, Dienstag, 18.10.2022, 23:04 (vor 1408 Tagen) @ stoffel85
Kann Skat.
So wenig Text und leider doch so viel Inhalt. Sprichst mir aus der Seele.
Matthias Sammer
LukeHansen, Hamburg, Dienstag, 18.10.2022, 22:55 (vor 1408 Tagen) @ Gordi
Ich kann nur seine Interviews als „Experte“ beurteilen. Und die finde ich gelinde gesagt furchtbar. Eine Phrase nach der anderen und möglichst hochgestochen.
Ich sehe da keinerlei Mehrwert und ein Hummels wirkte beispielsweise nach dem Sevilla Heimspiel von seinen Worthülsen auch genervt.
In meinen Augen hätte man ohne Sammer keinen Punkt mehr oder weniger. Frei nach Klopp.
Matthias Sammer
Unterhändler, Dienstag, 18.10.2022, 22:53 (vor 1408 Tagen) @ Gordi
Dessen Rolle finde ich sowieso mehr und mehr suspekt.
Kann man irgendwie beurteilen, ob seine Arbeit tatsächlichen Mehrwert hat?
Er übt im Verein keinen offiziellen Posten aus, erscheint aber an der Seite von Watzke immer in sehr prominenter Position und man gewinnt irgendwie gefühlt dann doch den Eindruck, dass er intern doch schon mehr ist als ein Berater "ohne in das operative Geschäft hineinzuwirken" wie es bei Wikipedia formuliert ist.
Ob das dann in Bezug auf Machtgefüge und interne Kompetenzen so gut ist, kann man abseits der akuten sportlichen Situation und in Bezug auf seine externen Impulse was zum Beispiel die Zusammenstellung der Mannschaft angeht, auch mal vorsichtig fragen.
Keine Ahnung wie das formell aussieht. Aber das Interview mit Hummels nach dem Sevilla-Spiel fand ich bemerkenswert. Nach dem Hummels-Statement angesprochen sagte er, er sei hier als Prime-Experte und müsse neutral sein (mit einem netten Lächeln), legt dann aber richtig los und redet nur von "Wir", das sagt mir dass er mit Herz und Willen dabei zu sein scheint.
Ich denke, dass er durchaus eine Bereicherung ist und irgendwo in sich drin auch Borusse.
Neu auf schwatzgelb.de: Zorc Schatten über Dortmunds Zukunft +1
einergehtnochrein, Donaueschingen, Tuesday, 18.10.2022, 21:11 (vor 1408 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Wird hiermit unterschrieben- also Edin sei Mutig- gib Mouki, Rothe, Papa, GIttens etc. die Chance und lass Can, Rapha, Meunier auf der Bank!
Neu auf schwatzgelb.de: Zorc Schatten über Dortmunds Zukunft +1
istar, Tuesday, 18.10.2022, 21:25 (vor 1408 Tagen) @ einergehtnochrein
Wird hiermit unterschrieben- also Edin sei Mutig- gib Mouki, Rothe, Papa, GIttens etc. die Chance und lass Can, Rapha, Meunier auf der Bank!
Und dann holen wir den Weltpokal.
Amen.
Neu auf schwatzgelb.de: Zorc Schatten über Dortmunds Zukunft
stoffel85, Tuesday, 18.10.2022, 20:32 (vor 1408 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ui, das ist genau das was ich seit Jahren schreibe und hier immer als Blasphemist hingestellt werde. Was mir hier eindeutig fehlt, ist der Bezug zu Watzke und die offene Frage, ob Kehl Susis (und Akis) Weg weitergeht oder wirklich was neues und sinnvolles hier entstehen lässt bzw. entstehen lassen darf. Özcan spricht klar dafür, Adeyemi klar dagegen. Man kann nur abwarten und das beste hoffen.
Danke für den Text an prominenter Stelle.
Neu auf schwatzgelb.de: Zorc Schatten über Dortmunds Zukunft
Talentförderer, Dortmund, Tuesday, 18.10.2022, 20:46 (vor 1408 Tagen) @ stoffel85
Die Frage ist was einige meinen was passiert wenn Watzke geht? Glaubt jemand da kommt ein Mister X den niemand kennt, wird neuer Vorstandsvorsitzender, düpiert Sebastian Kehl und den Trainer und entscheidet sämtliche Transfers und Strategien plötzlich selbst? Sicher nicht.
Watzkes Vertrag läuft übrigens bis 31.12.2025. ob er den erfüllt weiß ich nicht. Ursprünglich sollte schon Ende 2022 schluss sein. Auch Zorc war ein Jahr länger da als er wollte. Dass es danach mit einem neuen Vorstandsvorsitzenden schlagartig toll wird wage ich zu bezweifeln. Aber man träumt in Dortmund auch gerne dass der nächste Trainerwechsel der beste ist.
Man kann ja Kahn von Bayern abwerben. 
Der neue Chef ist doch schon da
Eisen, DO, Dienstag, 18.10.2022, 22:11 (vor 1408 Tagen) @ Talentförderer
Und hast Initialien, die jeder mit Bürojob jeden Tag benutzt: CC.
Wer denn bitte sonst?
Der neue Chef ist doch schon da
Sascha, Dortmund, Dienstag, 18.10.2022, 22:20 (vor 1408 Tagen) @ Eisen
Wie kommst du darauf, dass das automatisch so passieren wird?
Der neue Chef ist doch schon da
Eisen, DO, Dienstag, 18.10.2022, 22:28 (vor 1408 Tagen) @ Sascha
Ich glaube nicht an eine externe Lösung und CC hat sukzessiv immer Macht und Verantwortung bekommen.
Er kann repräsentieren, hat das betriebswirtschaftliche Know-How. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man auf einmal einen wie Olli Kahn aus dem Hut zaubert oder es mit einem fremden Manager probiert. Aber vielleicht macht Aki es auch einfach noch 8 Jahre, weil er sonst Langeweile hat.
Der neue Chef ist doch schon da
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 18.10.2022, 23:13 (vor 1408 Tagen) @ Eisen
Deswegen hat Watzke ja auch oft genug gesagt er hält sich aus dem sportlichen raus. Aber möchte man nicht hören, passt nicht zum Feindbild.
Wenn er ausscheidet kann es durchaus sein, dass Cramer der neue Vorstandsvorsitzende wird. Ein weiterer Vorstand wird trotzdem berufen werden. Den BVB Fans kann nur einen Typ Horst Held wünschen. Verdient wärs allemal.
Der neue Chef ist doch schon da
Shizzo, Dienstag, 18.10.2022, 23:47 (vor 1408 Tagen) @ Talentförderer
Naja, also am Anfang hat er regelmäßig öffentlich an Trainern herumgesägt und auch Trainer bestimmt und bestimmen wollen. Götze 2.0 geht wohl auch offensichtlich auf seine Kappe. Bei Bosz, Favre, Terzic und Rose hat er mit Sicherheit auch seine Finger im Spiel gehabt.
Mag sein, dass er das mittlerweile etwas zurückgefahren hat, aber so komplett als Unsinn abtun, kann man das wohl kaum.
Dieser merkwürdige Schlingerkurs bei der Wahl völlig unterschiedlicher Trainer passt da ja auch ins Bild. Nun die "Umschalttrainer", damit Watzke sich endlich seinen feuchten Traum von Kloppo 2.0 erfüllen kann.
Und wozu dann der ominöse Einflüsterer Sammer? Berät der Watzke in Finanzfragen? Die saßen doch auch alle regelmäßig zusammen (Sammer, Kehl, Watzke, Zorc, Terzic?).
Der neue Chef ist doch schon da
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 18.10.2022, 23:50 (vor 1408 Tagen) @ Shizzo
Dieser merkwürdige Schlingerkurs bei der Wahl völlig unterschiedlicher Trainer passt da ja auch ins Bild. Nun die "Umschalttrainer", damit Watzke sich endlich seinen feuchten Traum von Kloppo 2.0 erfüllen kann.
Das mag in Bezug auf Watzke sogar stimmen, aber diesen "feuchten Traum" hat er ja nicht exklusiv wenn man mal die letzten 2 oder 3 Jahre hier im Forum quer liest....
Jeder Trainer wird mit Klopp verglichen, der Fussball ebenso und am liebsten war mir immer die Favre Kritik "er muss die Jungen wilden nur von der Leine lassen". Und das bei über 80 Toren unter Favre.....
Der neue Chef ist doch schon da
pappnase, Dienstag, 18.10.2022, 23:41 (vor 1408 Tagen) @ Talentförderer
Deswegen hat Watzke ja auch oft genug gesagt er hält sich aus dem sportlichen raus. Aber möchte man nicht hören, passt nicht zum Feindbild.
Watzke trägt die Gesamtverantwortung. Es geht nicht darum, dass er mit dem Trainerteam über Regenerationsphasen diskutiert oder selbst durch die Welt reist und Spieler beobachtet. Genauso wie ein Vorstandsvorsitzender eines Technologiekonzerns ja auch nicht nebenbei 35 Stunden die Woche in der Entwicklung mitarbeitet und zusätzlich die Fertigung schmeißt.
Es geht darum, dass man in seiner Position Trends erkennen muss und darauf geeignete Antworten findet. Und das hat man bei Watzke für meinen Geschmack zu wenig beobachten können. Sammers Verpflichtung fällt da halt noch am deutlichsten auf. Dazu kamen dann Sachen wie seine Biographie, die er mit Jürgen Klopp Auftritt und medialer Tingeltour beworben hat. Kein kapitaler Bock, aber eben völlig unnötige Angriffsfläche.
Den BVB Fans kann nur einen Typ Horst Held wünschen. Verdient wärs allemal.
Was willst du uns damit sagen?
Der neue Chef ist doch schon da
ergo, Magdeburg, Dienstag, 18.10.2022, 23:46 (vor 1408 Tagen) @ pappnase
Soll heißen, schlimmer geht immer. Mittlerweile bin ich für eine Reinigung der Fanbase, auch wenn das den sportlichen Ruin bedeutet, was aber mittlerweile rund um den BVB und seinen Fans passiert geht auf keine Kuhhaut mehr.
Der neue Chef ist doch schon da
Nietzsche, Dienstag, 18.10.2022, 23:20 (vor 1408 Tagen) @ Talentförderer
Deswegen hat Watzke ja auch oft genug gesagt er hält sich aus dem sportlichen raus. Aber möchte man nicht hören, passt nicht zum Feindbild.
Geht so. Was ist denn "das Sportliche" in Watzkes Aussage gewesen? Die Mannschaftsaufstellung? Der Trainingsplan? Die Taktik?
Ich gehe mal stark davon aus, dass er bei Spielertransfers durchaus mitentscheidet und bei Trainerverpflichtungen federführend ist. Ich glaube nicht, dass jemand einen Trainer gegen Watzkes Meinung verpflichten konnte.
Der neue Chef ist doch schon da
Burgsmüller84, Dienstag, 18.10.2022, 22:33 (vor 1408 Tagen) @ Eisen
Wäre logisch. Null sportliche Kompetenz in der Geschäftsführung dann auch offiziell (falls man Watzke je sportliche Kompetenz aus seinen persönlichen Vereinserfahrungen zugestehen wollte), plus fehlende Erfahrung von Kehl. Hervorragende Perspektive.
Ist eigentlich öffentlich geworden, wer neben Kehl wirklich am Kader rumplant?
Der neue Chef ist doch schon da
Burgsmüller84, Dienstag, 18.10.2022, 22:44 (vor 1408 Tagen) @ Burgsmüller84
Wie mich derartig negative Aussagen mit denen einfach alles schlecht geredet wird antriggern... Aber heute keine Lust.
Der neue Chef ist doch schon da
Nietzsche, Dienstag, 18.10.2022, 22:39 (vor 1408 Tagen) @ Burgsmüller84
Wäre logisch. Null sportliche Kompetenz in der Geschäftsführung dann auch offiziell (falls man Watzke je sportliche Kompetenz aus seinen persönlichen Vereinserfahrungen zugestehen wollte), plus fehlende Erfahrung von Kehl. Hervorragende Perspektive.
Ganz ehrlich, bisher sieht es doch danach aus, als würde Kehl einen richtig guten Job machen. Wir haben seit Jahren Abwehrprobleme, wir hatten lange ein Torwartproblem. Das ist angegangen worden!
Für mehr hat es noch nicht gereicht, erst recht nicht in diesen schwierigen Zeiten.
Aber unter Zorc sind wir doch so ganz langsam verrottet. Das passte schon länger nicht mehr. Ich will gar nicht meckern, es ist eben, wie es ist.
Auch die Trennung von Rose war erfreulich konsequent. Der Trainer überzeugt nicht komplett? Dann eben nicht. Nicht so ein ewiges Geeier wie bei Favre.
Aber bisher kriegt Kehl von mir jedenfalls noch jeden Vertrauensvorschuss. Die letzte Transferperiode war in meinen Augen völlig in Ordnung.
Der neue Chef ist doch schon da
Eisen, DO, Dienstag, 18.10.2022, 22:46 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Ja, auch Özcan war ein guter Transfer. Die AV konnten nicht angegangen werden, weil wir den Frauenpflüsterer nicht losgeworden sind.
Ohne das man dies jetzt schon endgültig bewerten kann, macht einzig die Personalien Adeyemi etwas ratlos. Sowohl wieviel Aktien Kehl da drin hat als auch was man sich generell bei ihm denkt. Ähnlich wie Malen ist auch eher kein klassischer Außenstürmer. Diese benötigt man aber im 4-2-3-1.
Der neue Chef ist doch schon da
Burgsmüller84, Dienstag, 18.10.2022, 22:42 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Der Stürmer-Panikkauf war auch OK? Für den Preis? Da muss er aber noch viele Dinger in den verbleibenden 24 BL-Spielen reinköpfen - und wir flanken weiterhin nicht so gut.
Der neue Chef ist doch schon da
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 18.10.2022, 23:10 (vor 1408 Tagen) @ Burgsmüller84
Eigentlich wollte man Benzens holen, aber aus unerfindlichen Gründen wollte der nicht.
Der neue Chef ist doch schon da
Nietzsche, Dienstag, 18.10.2022, 22:57 (vor 1408 Tagen) @ Burgsmüller84
Der Stürmer-Panikkauf war auch OK? Für den Preis? Da muss er aber noch viele Dinger in den verbleibenden 24 BL-Spielen reinköpfen - und wir flanken weiterhin nicht so gut.
Aus der Situation heraus durchaus nachvollziehbar. Die Verpflichtung von Malen ist ganz klar ein offensichtlicher Fehler, der nie hätte passieren dürfen. Modeste war ok, auch wenn es bisher nicht funktioniert hat.
Abgesehen davon habe ich ja nicht gesagt, dass wirklich jedes Detail perfekt war. Transfers sind immer ein Risiko, niemand macht dabei immer alles richtig. Also selbst wenn man Modeste als Fehler sieht, so waren Schlotterbeck, Süle und Öczan wirklich gut. Die Bilanz ist in Ordnung.
Der neue Chef ist doch schon da
Alones, Dienstag, 18.10.2022, 23:13 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Abgesehen davon habe ich ja nicht gesagt, dass wirklich jedes Detail perfekt war. Transfers sind immer ein Risiko, niemand macht dabei immer alles richtig. Also selbst wenn man Modeste als Fehler sieht, so waren Schlotterbeck, Süle und Öczan wirklich gut. Die Bilanz ist in Ordnung.
Ich kann nicht erkennen, wo die Bilanz in Ordnung sein soll?
Süle ist bislang ein Griff ins Klo. Erst recht für das Gehalt. Völlig außer Form und nicht mal wirklich Stammspieler.
Öczan ist ein solider Bundesligaspieler für relativ kleines Geld. Nicht mehr, nicht weniger. Dieser Spielertyp hat uns gefehlt, von daher kann ich den Transfer verstehen. Trotzdem ist das kein Spieler, der uns irgendwie großartig nach vorne bringt. Wahrscheinlich ist er nicht mal wirklich besser als Witsel.
Schlotterbeck, okay. Meiner Meinung nach der beste Transfer diese Saison. Aber trotzdem ist er "nur" ein Talent. Der wird auch noch Zeit brauchen, um den nächsten Schritt zu machen. Doch die Ansätze sind zumindest gut.
Nehmen wir dann noch Modeste und Adeyemi hinzu, sprechen wir über eine ziemlich schlechte Transferphase. Der Substanzverlust setzt sich nahtlos fort.
Der neue Chef ist doch schon da
Unterhändler, Dienstag, 18.10.2022, 23:26 (vor 1408 Tagen) @ Alones
Abgesehen davon habe ich ja nicht gesagt, dass wirklich jedes Detail perfekt war. Transfers sind immer ein Risiko, niemand macht dabei immer alles richtig. Also selbst wenn man Modeste als Fehler sieht, so waren Schlotterbeck, Süle und Öczan wirklich gut. Die Bilanz ist in Ordnung.
Ich kann nicht erkennen, wo die Bilanz in Ordnung sein soll?Süle ist bislang ein Griff ins Klo. Erst recht für das Gehalt. Völlig außer Form und nicht mal wirklich Stammspieler.
Sehe ich komplett anders. Die "Süle ist fett"-Story aus dem Boulevard ist doch quatsch. Vielleicht ist er noch nicht ganz angekommen, aber Leistung bringt er auf jeden Fall, selbst als RV.
Öczan ist ein solider Bundesligaspieler für relativ kleines Geld. Nicht mehr, nicht weniger. Dieser Spielertyp hat uns gefehlt, von daher kann ich den Transfer verstehen. Trotzdem ist das kein Spieler, der uns irgendwie großartig nach vorne bringt. Wahrscheinlich ist er nicht mal wirklich besser als Witsel.
Öczan ist bisher genau der 6er, der uns gefehlt hat. Auf den ersten Eindruck besser als Can, vorallem weil er keinen 12"-Nagel im Kopf hat. Sonst werden die 20+ Mio-Transfers angeprangert, aber der günstige Öczan tuts dann auch nicht. Also was machen?
Schlotterbeck, okay. Meiner Meinung nach der beste Transfer diese Saison. Aber trotzdem ist er "nur" ein Talent. Der wird auch noch Zeit brauchen, um den nächsten Schritt zu machen. Doch die Ansätze sind zumindest gut.Nehmen wir dann noch Modeste und Adeyemi hinzu, sprechen wir über eine ziemlich schlechte Transferphase. Der Substanzverlust setzt sich nahtlos fort.
Modeste musste kommen als Haller-Vertretung, wer war auf dem Markt, der in Frage kam? 10 Mio Gesamtpaket, was soll man da auf die Schnelle machen, vorallem zu dem Zeitpunkt? Ronaldo hat erst später sein Interesse kund getan...
Und Adeyemi kann und wird noch kommen, aber keine Frage, er war zu teuer. Dafür kann er aber nix.
Von der Couch lässt's sich immer gut reden. Aber beim Modeste-Transfer gabs einfach keine andere Alternative einen ähnlichen Spielertypen wie Haller für 1 Jahr(!) zu holen, das kostest dann eben 10 Mios. Schön ist das alles nicht.
Der neue Chef ist doch schon da
Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 07:52 (vor 1408 Tagen) @ Unterhändler
Özcan ist in etwa der richtige spielertyp, aber nicht in ausreichender Qualität. Wird problemlos von Gegenspielern überlaufen, weil er keine Geschwindigkeit hat. Auch die Spieleröffnung ist nicht gut genug. Er hilft uns, hat aber kein internationales Topformat auf der Position.
Ist ja auch nicht schlimm, so jemand ist kaum zu bekommen für uns.
Der neue Chef ist doch schon da
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 18.10.2022, 23:21 (vor 1408 Tagen) @ Alones
Abgesehen davon habe ich ja nicht gesagt, dass wirklich jedes Detail perfekt war. Transfers sind immer ein Risiko, niemand macht dabei immer alles richtig. Also selbst wenn man Modeste als Fehler sieht, so waren Schlotterbeck, Süle und Öczan wirklich gut. Die Bilanz ist in Ordnung.
Ich kann nicht erkennen, wo die Bilanz in Ordnung sein soll?Süle ist bislang ein Griff ins Klo. Erst recht für das Gehalt. Völlig außer Form und nicht mal wirklich Stammspieler.
Öczan ist ein solider Bundesligaspieler für relativ kleines Geld. Nicht mehr, nicht weniger. Dieser Spielertyp hat uns gefehlt, von daher kann ich den Transfer verstehen. Trotzdem ist das kein Spieler, der uns irgendwie großartig nach vorne bringt. Wahrscheinlich ist er nicht mal wirklich besser als Witsel.
Schlotterbeck, okay. Meiner Meinung nach der beste Transfer diese Saison. Aber trotzdem ist er "nur" ein Talent. Der wird auch noch Zeit brauchen, um den nächsten Schritt zu machen. Doch die Ansätze sind zumindest gut.
Nehmen wir dann noch Modeste und Adeyemi hinzu, sprechen wir über eine ziemlich schlechte Transferphase. Der Substanzverlust setzt sich nahtlos fort.
Bei Schlotterbeck und Süle bin ich komplett anderer Meinung....Schlotterbeck zeigt deutlich warum er eigentlich noch den Status eines Talents hat.
Finde ich persönlich nicht schlimm, aber er war schon zuletzt mehrfach mit in der Verlosung wenn es um Gegentore ging.
Süle empfinde ich allerdings von Spiel zu Spiel besser.
Was mir da am meisten Kopfschmerzen bereitet, ist dass er jetzt bereits hin und her geschoben wird.....
Das wird so nix.....
Özcan hat nach seiner Verletzung stark angefangen und danach stark nachgelassen, aber das ist noch OK für die Kohle und dafür dass er erstmals ne 3fachbelastung hat.
Adeyemi ist noch vieles schuldig geblieben, aber ich entkoppel mich komplett von den 30 Mios an Ablöse, denn der Bengel ist gerade mal 20.
Ich hab die Welt der TRansfers nicht so im Blick, aber grundsätzlich würde ich schon gerne mal wissen welcher 20jährige im Preisbereich um die 30 Mios direkt in seinem neuen Team auf unserem CL Niveau funktioniert/liefert.
Der neue Chef ist doch schon da
Nietzsche, Dienstag, 18.10.2022, 23:17 (vor 1408 Tagen) @ Alones
Abgesehen davon habe ich ja nicht gesagt, dass wirklich jedes Detail perfekt war. Transfers sind immer ein Risiko, niemand macht dabei immer alles richtig. Also selbst wenn man Modeste als Fehler sieht, so waren Schlotterbeck, Süle und Öczan wirklich gut. Die Bilanz ist in Ordnung.
Ich kann nicht erkennen, wo die Bilanz in Ordnung sein soll?Süle ist bislang ein Griff ins Klo. Erst recht für das Gehalt. Völlig außer Form und nicht mal wirklich Stammspieler.
Öczan ist ein solider Bundesligaspieler für relativ kleines Geld. Nicht mehr, nicht weniger. Dieser Spielertyp hat uns gefehlt, von daher kann ich den Transfer verstehen. Trotzdem ist das kein Spieler, der uns irgendwie großartig nach vorne bringt. Wahrscheinlich ist er nicht mal wirklich besser als Witsel.
Schlotterbeck, okay. Meiner Meinung der beste Transfer diese Saison. Aber trotzdem ist er "nur" ein Talent. Der wird auch noch Zeit brauchen, um den nächsten Schritt zu machen. Doch die Ansätze sind zumindest gut.
Nehmen wir dann noch Modeste und Adeyemi hinzu, sprechen wir über eine ziemlich schlechte Transferphase. Der Substanzverlust setzt sich nahtlos fort.
Ich sehe ein, dass man das auch negativer sehen kann, empfinde das aber anders. Ich halte die drei für gute Transfers und gebe Adeyemi noch Zeit. Der Junge hat Talent und war ne Weile verletzt. Der ist noch jung und muss sich in einem großen Verein erst zurechtfinden. Aber auch das kann man anders sehen, verstehe ich. Hoffen wir, dass mein Bauchgefühl eher stimmt als Deins.
Der neue Chef ist doch schon da
Davja89, Mittwoch, 19.10.2022, 07:16 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Das Problem ist doch nicht das die beiden (Er und Malen) kein Fussball spielen können. Das sind sicherlich gute Kicker die in Augsburg positiv auffallen würden. Das Problem ist das wir hier in Dortmund nicht unbegrenzt Geld scheissen können daher sind 2 Transfers a' 30 Mio+ existenziell für den Verein und den Kader. Und da habem wir fast keine Gegenwert bekommen. Für 30 Mio + müssen das sofort Leistungsträger bei uns sein.
Sollten beide Flopen (bei einem bin ich mir inzwischen sehr sicher, bei dem anderen ist die Chance zumindest da) kann das der Sargnagel im stetigen Abstieg des Kaders der letzten 2-4 Jahre sein.
Der neue Chef ist doch schon da
Nietzsche, Mittwoch, 19.10.2022, 08:36 (vor 1408 Tagen) @ Davja89
Das Problem ist doch nicht das die beiden (Er und Malen) kein Fussball spielen können. Das sind sicherlich gute Kicker die in Augsburg positiv auffallen würden. Das Problem ist das wir hier in Dortmund nicht unbegrenzt Geld scheissen können daher sind 2 Transfers a' 30 Mio+ existenziell für den Verein und den Kader. Und da habem wir fast keine Gegenwert bekommen. Für 30 Mio + müssen das sofort Leistungsträger bei uns sein.
Sollten beide Flopen (bei einem bin ich mir inzwischen sehr sicher, bei dem anderen ist die Chance zumindest da) kann das der Sargnagel im stetigen Abstieg des Kaders der letzten 2-4 Jahre sein.
Es ging ja um Süle, Schlotterbeck und Öczan und vor allem darum, dass wir den Bedarf auf den Positionen jahrelang ignoriert haben. Adeyemi war vielleicht zu teuer, könnte aber noch was werden. Malens Verpflichtung ist allerdings ein Rätsel.
Der neue Chef ist doch schon da
Alones, Dienstag, 18.10.2022, 23:24 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Bei Adeyemi ist einfach die Ablöse das Problem. Der wird sich schon extrem strecken müssen, um die wieder reinzuspielen. Hätte er die Hälfte gekostet, hätte man das mal probieren können. Aber so ist das einfach wieder ein Transfer, der bei uns einfach nicht in die Hose gehen darf, es aber im Moment trotzdem tut. Und wenn dann mit Malen noch ein anderer Fehleinkauf in dieser Preiskategorie rumrennt, ist das einfach nur extrem bitter. Irgendwann ist das zu viel. Das kann man gar nicht mehr kompensieren.
Der neue Chef ist doch schon da
Eisen, DO, Dienstag, 18.10.2022, 22:37 (vor 1408 Tagen) @ Burgsmüller84
Ich glaube zu Akis Kompetenz kann Bert Van Marwijk ulkige Geschichten erzählen…
Wir haben doch jetzt diesen französischen Superscout von Bayern geholt. Vielleicht klappt es ja im Winter mit einem Wechsel von Bouna Sarr zu uns…
Neu auf schwatzgelb.de: Zorc Schatten über Dortmunds Zukunft
Fred789, Ort, Tuesday, 18.10.2022, 21:16 (vor 1408 Tagen) @ Talentförderer
Die Frage ist was einige meinen was passiert wenn Watzke geht? Glaubt jemand da kommt ein Mister X den niemand kennt, wird neuer Vorstandsvorsitzender, düpiert Sebastian Kehl und den Trainer und entscheidet sämtliche Transfers und Strategien plötzlich selbst? Sicher nicht.
Watzkes Vertrag läuft übrigens bis 31.12.2025. ob er den erfüllt weiß ich nicht. Ursprünglich sollte schon Ende 2022 schluss sein. Auch Zorc war ein Jahr länger da als er wollte. Dass es danach mit einem neuen Vorstandsvorsitzenden schlagartig toll wird wage ich zu bezweifeln. Aber man träumt in Dortmund auch gerne dass der nächste Trainerwechsel der beste ist.
Man kann ja Kahn von Bayern abwerben.
Warum so pessimistisch? Watzke ist nicht der einzige Mensch auf Erden, der einen großen Club führen kann. Wobei es fraglich ist, ob er das überhaupt noch macht. In der Öffentlichkeit kommt da mMn wenig von rüber. Die Effizienz (Verhältnis Aufwand zu Ertrag) ist seit Jahren nur noch mittelmäßig, wenn überhaupt (z.B. gute Transfers von neuen Spielern über 22 jahre alt - Fehlanzeige). Wenn Watzke Ende 2023 aufhören würde, könnte man in Ruhe einen Nachfolger suchen inkl. Einarbeitung.
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Ballschieber007, Dortmund, Tuesday, 18.10.2022, 20:48 (vor 1408 Tagen) @ Talentförderer
Die Frage ist was einige meinen was passiert wenn Watzke geht? Glaubt jemand da kommt ein Mister X den niemand kennt, wird neuer Vorstandsvorsitzender, düpiert Sebastian Kehl und den Trainer und entscheidet sämtliche Transfers und Strategien plötzlich selbst? Sicher nicht.
Cramer folgt doch Aki nach, so wurde es zumindest kommuniziert. Oder vertue ich mich da jetzt?
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Ricola1, Ort, Tuesday, 18.10.2022, 21:14 (vor 1408 Tagen) @ Ballschieber007
Die Frage ist was einige meinen was passiert wenn Watzke geht? Glaubt jemand da kommt ein Mister X den niemand kennt, wird neuer Vorstandsvorsitzender, düpiert Sebastian Kehl und den Trainer und entscheidet sämtliche Transfers und Strategien plötzlich selbst? Sicher nicht.
Cramer folgt doch Aki nach, so wurde es zumindest kommuniziert. Oder vertue ich mich da jetzt?
Ich meine mich zu erinnern, dass das ein Gerücht war. Vielleicht hoffe ich auch darauf, denn das wäre - ohne Einblick in die internen Strukturen und daher ausschließlich eine spekulative Einschätzung von mir - keine besonders fortschrittliche Lösung. Meinethalben kann Aki Watzke gerne weitermachen - er sollte allerdings erkennen, dass seine Kompetenz sich auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beschränkt.
Klopp hatte Jahre bevor Watzke auf den Trichter kam, sich seinen Buddy Sammer hinzusetzen, um ihn zu "beraten", schon öffentlich Sammer bescheinigt, bei Bayern Glück gehabt zu haben, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sitzen. Aus Sammers Interview-Aussagen wird man - meiner Meinung nach - nicht einmal im Ansatz schlau bis auf die unveränderte Tendenz, so etwas wie Opposition zum Fragesteller bringen zu wollen.
Dass Watzke sich Sammer als "Berater" geholt hat und - in diesem Gefüge - vergleichsweise schwache Trainer holt, ist für mich kein gutes Zeichen. Würde Watzke sich aus dem sportlichen Bereich heraushalten (auch mit den Westfalia Herne-Argumenten, dass wir gegen die Finanzkraft von Bayern nie eine Chance haben und uns am besten auch noch vor Hannover 96 in Acht nehmen müssen), verbindlich heraushalten, wäre ich dafür, dass er weiter macht.
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Knarz Pellworm, DO-Hörde, Tuesday, 18.10.2022, 21:46 (vor 1408 Tagen) @ Ricola1
Die Frage ist was einige meinen was passiert wenn Watzke geht? Glaubt jemand da kommt ein Mister X den niemand kennt, wird neuer Vorstandsvorsitzender, düpiert Sebastian Kehl und den Trainer und entscheidet sämtliche Transfers und Strategien plötzlich selbst? Sicher nicht.
Cramer folgt doch Aki nach, so wurde es zumindest kommuniziert. Oder vertue ich mich da jetzt?
Ich meine mich zu erinnern, dass das ein Gerücht war. Vielleicht hoffe ich auch darauf, denn das wäre - ohne Einblick in die internen Strukturen und daher ausschließlich eine spekulative Einschätzung von mir - keine besonders fortschrittliche Lösung. Meinethalben kann Aki Watzke gerne weitermachen - er sollte allerdings erkennen, dass seine Kompetenz sich auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beschränkt.
Klopp hatte Jahre bevor Watzke auf den Trichter kam, sich seinen Buddy Sammer hinzusetzen, um ihn zu "beraten", schon öffentlich Sammer bescheinigt, bei Bayern Glück gehabt zu haben, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sitzen. Aus Sammers Interview-Aussagen wird man - meiner Meinung nach - nicht einmal im Ansatz schlau bis auf die unveränderte Tendenz, so etwas wie Opposition zum Fragesteller bringen zu wollen.
Dass Watzke sich Sammer als "Berater" geholt hat und - in diesem Gefüge - vergleichsweise schwache Trainer holt, ist für mich kein gutes Zeichen. Würde Watzke sich aus dem sportlichen Bereich heraushalten (auch mit den Westfalia Herne-Argumenten, dass wir gegen die Finanzkraft von Bayern nie eine Chance haben und uns am besten auch noch vor Hannover 96 in Acht nehmen müssen), verbindlich heraushalten, wäre ich dafür, dass er weiter macht.
Kann ich komplett unterschreiben.
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Talentförderer, Dortmund, Tuesday, 18.10.2022, 20:24 (vor 1408 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Hat aufjedenfall was hier vollkommen auszublenden dass Terzic seit 2 Jahren am Kader mitarbeitet, selbst Spieler gescoutet und Gespräche geführt hat (eigene Aussage) und genau die Spieler hat, die er für sein „System“ wollte.
Da kann man tatsächlich gespannt sein, was da nächsten Sommer noch alles kommt für diesen tollen Fußball. Oder man redet sich ein, Terzic fällt wie Schuppen von den Augen, dass er doch anderen Fußball und andere Spieler braucht.
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Talentförderer, Mittwoch, 19.10.2022, 00:21 (vor 1408 Tagen) @ Talentförderer
Guter Punkt
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Ballschieber007, Dortmund, Tuesday, 18.10.2022, 20:45 (vor 1408 Tagen) @ Talentförderer
Dass er von sportlichen Belangen im Profibereich keinen Schimmer hat, zeigt sich an der katastrophalen Trainerauswahl seit JK an welcher er maßgeblich beteiligt war. Dazu noch ein MZ welcher maßgeblich von JK und SM profitiert hat und fertig ist die Laube. Kaum dass die Leute mit Ahnung weg sind, schon ging‘s abwärts. Ich hoffe inständig dass SK langfristig ein etwas glücklicheres Händchen bei der Komplettausrichtung des Vereins hat. Vielleicht können wir dann in vielen vielen Monden mal wieder mit stolzer Brust sagen, wofür dieser BVB eigentlich stehen soll oder besser gesagt will. Aktuell gibt’s da ja nicht sonderlich viel, was man an die Pinnwand heften kann.
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Sauerländer92, Tuesday, 18.10.2022, 21:03 (vor 1408 Tagen) @ Ballschieber007
Dass er von sportlichen Belangen im Profibereich keinen Schimmer hat, zeigt sich an der katastrophalen Trainerauswahl seit JK an welcher er maßgeblich beteiligt war.
?
Peter Bosz war eine mutige Entscheidung, die leider voll in die Hose gegangen ist. Ansonsten habe ich da aus sportlicher Sicht keine katastrophalen Trainerverpflichtungen in Erinnerung.
(Stöger als Interimstrainer nehme ich aus der Bewertung mal raus)
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Nietzsche, Dienstag, 18.10.2022, 21:57 (vor 1408 Tagen) @ Sauerländer92
Dass er von sportlichen Belangen im Profibereich keinen Schimmer hat, zeigt sich an der katastrophalen Trainerauswahl seit JK an welcher er maßgeblich beteiligt war.
?
Peter Bosz war eine mutige Entscheidung, die leider voll in die Hose gegangen ist. Ansonsten habe ich da aus sportlicher Sicht keine katastrophalen Trainerverpflichtungen in Erinnerung.
Jau, voll mutig. Soll das ein Witz sein? Was ist mit Thomas Doll? War auch noch seine Idee. Oder das dritte Jahr Favre?
(Stöger als Interimstrainer nehme ich aus der Bewertung mal raus)
Nein, darfst Du nicht, denn laut eigener Aussage hat Watzke vor der Saison mit Stöger gesprochen, weil er ihn verpflichten wollte. Stöger war aber noch mit Herz und Seele bei Köln und nicht bereit für eine neue Aufgabe. Erst daraufhin hat Watzke Bosz verpflichtet. Mutig, jaja.
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Eisen, DO, Dienstag, 18.10.2022, 22:23 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Du vergisst, dass er vor Doll noch Bernd Röber verpflichtet hat und als wir dann unter ihm nach einer Klatsche in Bochum dem Abstieg entgegen getaumelt sind, viel die Wahl auf Doll oder Felix Magath.
Vermutlich dann Ene, Mene, Miste gemacht.
In der Trainerwahl hat er einmal den Jackpot gezogen, dass war Jürgen Klopp. In dessen Schatten konnte er glänzen. Da gab es den sportlichen und wirtschaftlichen Aufschwung. Kloppo hat gesagt, welche Spieler er braucht, hat den ganzen Laden auch öffentlich zusammengehalten.
Niemand spricht Watzke ab, ein richtiger Borusse zu sein. Er hat den undankbaren Job angenommen in der Erwartung, den Herzensverein 2005 abzuwickeln. Aber er ist jetzt in einem Alter, in dem selbst Hoeneß und Rummenigge in Rente gegangen sind. Ich glaube, dass es Zeit wird, mal langsam Platz zu machen…
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Nietzsche, Dienstag, 18.10.2022, 22:32 (vor 1408 Tagen) @ Eisen
Niemand spricht Watzke ab, ein richtiger Borusse zu sein. Er hat den undankbaren Job angenommen in der Erwartung, den Herzensverein 2005 abzuwickeln. Aber er ist jetzt in einem Alter, in dem selbst Hoeneß und Rummenigge in Rente gegangen sind. Ich glaube, dass es Zeit wird, mal langsam Platz zu machen…
Genau so.
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Sauerländer92, Dienstag, 18.10.2022, 22:13 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Jau, voll mutig. Soll das ein Witz sein? Was ist mit Thomas Doll? War auch noch seine Idee. Oder das dritte Jahr Favre?
Doll war vor Klopp. Favre nach seiner zweiten Saison zu entlassen wäre ziemlich affig gewesen und hätte wohl auch hier für große Diskussionen gesorgt.
(Stöger als Interimstrainer nehme ich aus der Bewertung mal raus)
Nein, darfst Du nicht, denn laut eigener Aussage hat Watzke vor der Saison mit Stöger gesprochen, weil er ihn verpflichten wollte. Stöger war aber noch mit Herz und Seele bei Köln und nicht bereit für eine neue Aufgabe. Erst daraufhin hat Watzke Bosz verpflichtet. Mutig, jaja.
Okay, dann nimm den mit rein. Trotzdem halte ich es für Quatsch die Trainerverpflichtungen von Tuchel, Favre und auch Rose als katastrophal zu bezeichnen.
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Ballmann, sUNcity, Dienstag, 18.10.2022, 22:36 (vor 1408 Tagen) @ Sauerländer92
Okay, dann nimm den mit rein. Trotzdem halte ich es für Quatsch die Trainerverpflichtungen von Tuchel, Favre und auch Rose als katastrophal zu bezeichnen.
Will Kane hat es an anderer Stelle schon ganz gut auf den Punkt gebracht. Hier nachzulesen: Mats hat Recht: mehr über Fussball reden
Mit Tuchel haben wir dann allerdings wieder den Weg der fußballerischen Weiterentwicklung gefunden; er hat das Team aus der fußballerischen Sachgasse geführt ohne auf wesentliche Elemente des Kloppfußballs gänzlich zu verzichten. [...] Dass wir dann nach der Trennung von Tuchel aber mit einem Trainer Bosz wieder den ‚back-to-Kloppo‘-Weg eingeschlagen haben endete ungut. Um dann wieder mit einem Trainer Favre den Ballbesitzaspekt in den Mittelpunkt zu stellen. Nur um dann mit Terzić/Rose/Terzić wieder die Gegenrichtung einzuschlagen.
Eigentlich ist das verrückt.
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Sauerländer92, Mittwoch, 19.10.2022, 00:37 (vor 1408 Tagen) @ Ballmann
Genau. Der ganze Scheiß begann nach der Entlassung von Tuchel. Tuchel hat einen super Job gemacht und ist heute Welttrainer mit hervorragendem Ruf. Aber er spielte kein Skat, hatte keinen Bock nach dem Bombenattentat zu spielen und war nicht genug volksnah. Wir haben einen der besten Trainer gefeiert, weil er zu professionell und zu kompetent war.
Will man Welttrainer verpflichten, bekommst du Erfolg aber auch Ego. Das muss ein Tooverein aushalten oder in der Provinz bleiben.
Man muss sich diese Farce auch mal finanziell vorstellen. Mit allen Trainerentlassungen haben wir min. 20 Mio. an Anfindungen bezahlt. Rose setzt dem Ganzen noch einen drauf: erst Ablöse an Gladbach gezahlt, nach einem Jahr dann eine mehrere Millionen schwere Abfindung hinterher geschmissen.
Alleine deshalb ist Terzic noch antastbar. Das macht kein Aufsichtsratskremium mit, nicht mal bei uns.
Aber für was das alles? Wofür steht unser Fußball heute? Lieber Folklore als Erfolg? Das ist im Wirtschaftsvergleich das Handeln eines kleinen Mittelständlers
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 07:42 (vor 1408 Tagen) @ Radu
Genau. Der ganze Scheiß begann nach der Entlassung von Tuchel. Tuchel hat einen super Job gemacht und ist heute Welttrainer mit hervorragendem Ruf. Aber er spielte kein Skat, hatte keinen Bock nach dem Bombenattentat zu spielen und war nicht genug volksnah . Wir haben einen der besten Trainer gefeiert, weil er zu professionell und zu kompetent war.
Der Tuchel, der im Anschluss an das Spiel gegen Leipzig pro Süd sprach, nach CL-Spielen abends gerne durch fremde Städte gewandert wäre und mit den Einheimischen gesprochen hätte? Und der, der extra einen Twitteraccount eingerichtet hat, um direkt mit den Fans kommunizieren zu können?
Oder der Tuchel, der in der Realität überhaupt keinerlei Kontakt zu den Fans gesucht hat, auch in seinen Stationen im Ausland nie durch große Nähe zur Stadt und seinen Leuten aufgefallen ist und der, dessen Twitteraccout als erste Follower Medienmenschen und die Bildzeitung hatte und auf dem keinerlei Content mehr kam, nachdem er dort als erster seine Etnlassung lanciert hat?
Tuchel selber hat Volksnähe geschauspielert, als es anfing, mit Watzke im Gebälk zu knirschen und er taktisch eine Hausmacht gebraucht hat. Wenn man ihm das vorwirft, dann hat er das selber verusacht. Und ist charakterlich auch eine ziemlich miese Nummer gewesen.
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Alones, Mittwoch, 19.10.2022, 09:24 (vor 1408 Tagen) @ Sascha
Tuchel selber hat Volksnähe geschauspielert, als es anfing, mit Watzke im Gebälk zu knirschen und er taktisch eine Hausmacht gebraucht hat. Wenn man ihm das vorwirft, dann hat er das selber verusacht. Und ist charakterlich auch eine ziemlich miese Nummer gewesen.
Manchmal frage ich mich, ob wir einen Trainer oder ein Maskottchen suchen? Beides zusammen bekommt man nur mit Klopp, aber das Thema ist mehr als ausgelutscht...
Ich verstehe bis heute nicht, wie man sich über solche Dinge aufregen kann. Dann ist Tuchel halt ein schwieriger Charakter. Wayne? Mich interessiert ausschließlich die Leistung auf dem Platz. Soll er doch von mir aus Volksnähe vorgaukeln und dann heimlich Emma-Plüschtiere verbrennen.
Wenn man einen Toptrainer haben will, bekommt so gut wie immer einen schwierigen Charakter mitgeliefert. Das sind in der Regel fast alles Leute, die super unbequem sind. Denn nur so schafft man eine Atmosphäre, die maximale Leistungsfähigkeit garantiert. Greift man ein Regal weiter unten zu, sieht man ja, wo das endet.
Oder glaubst du, dass ein Guardiola in seiner Freizeit mit Lederhosen durch München gelaufen ist? Dem ging die Stadt ziemlich am Arsch vorbei. Ihn hat nur der Erfolg interessiert. Dementsprechend hat er sich dort gleich mal mit der medizinischen Abteilung zerstritten und die Hälfte des Staff hatte er sowieso gegen sich. Und auch innerhalb der Mannschaft war er nicht nur beliebt.
Bei der Personalie Tuchel zeigt sich immer wieder, dass hier teilweise noch wie bei einem Dorfclub gedacht wird. Es fehlt an Professionalität in jeglicher Hinsicht. Wenn man nicht endlich bereit ist, wirklich alles dem Erfolg unterzuordnen, werden wir immer wieder dieselben Diskussionen führen. Die nächste Mentalitätsfrage ist nur eine Frage der Zeit. Ja, woher kommt das nur? Könnte vllt. damit zu tun haben, dass es die Spieler vom Umfeld und der Führungsebene so vorgelebt bekommen.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 10:10 (vor 1408 Tagen) @ Alones
Ich möchte einfach nicht verarscht werden. Absolute Mindestanforderung.
Ganz davon abgesehen bezog ich mich auf mein Vorposter, der die Entlassung unter anderem wegen des Vorwurfs mangelnder Volksnähe begründet. Diese Baustelle hat Tuchel aber selber aktiv eröffnet, weil er sich auf einmal aus Eigennutz so geben wollte. Dann halte ich es für legitim, das auch zu prüfen und zu bewerten.
Ansonsten war es mir bei Favre, Rose und Bosz auch ziemlich egal, was die abseits der Trainerbank so treiben. Sie haben es auch gar nicht thematisiert und wollten etwas schauspielern, was sie nicht sind.
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Gargamel09, Mittwoch, 19.10.2022, 09:28 (vor 1408 Tagen) @ Alones
Wenn selbst PSG und Chelsea, die nun alles andere als auf Maskottchen stehen, diesen Typen rauswerfen, dann sollte beim BVB über alles hinweggesehen werden, nur weil der ein toller Trainer ist?
Irgendwann, und das passiert eher früher als später, sind dann alle so zerstritten, Mannschaft, Bosse usw. da hilft es nicht mehr, dass Tuchel ein Fachmann ist, wenn das Zwischenmenschliche komplett im Argen liegt.
Tuchel muss dazulernen, dann klappt das auch mal mit längeren Engagements, als nur max. 2 Jahre
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Nietzsche, Dienstag, 18.10.2022, 22:52 (vor 1408 Tagen) @ Ballmann
Will Kane hat es an anderer Stelle schon ganz gut auf den Punkt gebracht. Hier nachzulesen: Mats hat Recht: mehr über Fussball reden
An dem Beitrag ist so viel Wahres. Und es zeigt auch sehr schön, wie gute Führung aussieht. Es gibt ein so unglaublich entlarvendes Interview mit Josef Schneck, in dem er über den Beginn der Zeit mit Klopp redet.
Er führt dort aus, dass Klopp ihm erklärt habe, was da auf dem Platz eigentlich vorgeht. Und Schneck meinte dann ganz begeistert: "Ich habe das dann auch echt gesehen!"
Nach all den Jahren kommt also Klopp zum BVB und ist der erste, der allen anderen mal Fußball erklärt? Ernsthaft? Welch ein Armutszeugnis!
Welch ein Unterschied bei den Bayern, die sich jemanden wie van Gaal holen. Natürlich ist der kein Garant für Erfolg, aber er wäscht allen anderen den Kopf und weiß einfach richtig viel über Fußball. Und selbst wenn er scheitert, so bringt er doch den gesamten Verein nach vorn. Alle können ganz viel von ihm lernen.
Wir machen sowas nicht. Einige haben ja schon über Nuri Sahin als Nachfolger von Terzic nachgedacht. Kann man machen. Ist dann aber mehr so eine regionale Sache.
Fußball erklären können
koom, Mittwoch, 19.10.2022, 10:10 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
An dem Beitrag ist so viel Wahres. Und es zeigt auch sehr schön, wie gute Führung aussieht. Es gibt ein so unglaublich entlarvendes Interview mit Josef Schneck, in dem er über den Beginn der Zeit mit Klopp redet.
Er führt dort aus, dass Klopp ihm erklärt habe, was da auf dem Platz eigentlich vorgeht. Und Schneck meinte dann ganz begeistert: "Ich habe das dann auch echt gesehen!"
DAS ist die Qualität. Wenn ein Trainer einem Josef Schneck erklären kann, was warum wo auf dem Platz passiert, dann gelingt ihm das auch problemlos bei seinen Spielern. Und wenn ein Spieler - egal wie talentiert - weiß, warum er jetzt diesen 10m Sprint an diese Stelle macht, obwohl der Ball ganz woanders ist - und es dann plötzlich auch noch funktioniert - dann läuft die Lucy.
Tuchel kann dir das auch exzellent erklären. Und DAS ist dann wahre Motivationskunst, wenn du deine Mannschaft auf den Plan einschwören kannst. Keine Brandreden mit Gras fressen, noch nen Meter machen und mehr laufen blablubb. Das ist doch filmischer Schwachsinn.
Wir machen sowas nicht. Einige haben ja schon über Nuri Sahin als Nachfolger von Terzic nachgedacht. Kann man machen. Ist dann aber mehr so eine regionale Sache.
Wenn jemand über den Fußball reden kann, dass es nicht nur "Mentalität, Monster und Manege" ist und man das auch als Fan versteht, dann ist das schon mal ein guter Punkt. Ich finde es furchtbar, wie viele Trainer (und auch Experten) einfach nur heiße Luft und Phrasen produzieren bei allen Interviews. Sammer mit seinem pseudointellektuellen Gelaber ist da noch einer der Schlimmsten. Bei nem Effenberg oder Basler kommt der gleiche Mist, aber da klingt es wenigstens nicht ernstzunehmend. Und sorry: Hummels ist da in der gleichen Kategorie.
Neu auf schwatzgelb.de: Zorc Schatten über Dortmunds Zukunft
Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 07:49 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Wir hatten Klopp, Bayern vanGaal. Sehe da jetzt nicht den Unterschied, außer dass ein Trainer wie er oder Guardiola niemals nach Dortmund kommen würde.
Ansonsten frag ich mich natürlich wie du Trainerpersonalien wie Kovac oder Flick oder Klinsmann bei Bayern siehst. Dann ist es schon gar nicht mehr so ein Unterschied.
Neu auf schwatzgelb.de: Zorc Schatten über Dortmunds Zukunft
bobschulz, MS, Dienstag, 18.10.2022, 23:04 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Will Kane hat es an anderer Stelle schon ganz gut auf den Punkt gebracht. Hier nachzulesen: Mats hat Recht: mehr über Fussball reden
An dem Beitrag ist so viel Wahres. Und es zeigt auch sehr schön, wie gute Führung aussieht. Es gibt ein so unglaublich entlarvendes Interview mit Josef Schneck, in dem er über den Beginn der Zeit mit Klopp redet.Er führt dort aus, dass Klopp ihm erklärt habe, was da auf dem Platz eigentlich vorgeht. Und Schneck meinte dann ganz begeistert: "Ich habe das dann auch echt gesehen!"
Nach all den Jahren kommt also Klopp zum BVB und ist der erste, der allen anderen mal Fußball erklärt? Ernsthaft? Welch ein Armutszeugnis!Welch ein Unterschied bei den Bayern, die sich jemanden wie van Gaal holen. Natürlich ist der kein Garant für Erfolg, aber er wäscht allen anderen den Kopf und weiß einfach richtig viel über Fußball. Und selbst wenn er scheitert, so bringt er doch den gesamten Verein nach vorn. Alle können ganz viel von ihm lernen.
Wir machen sowas nicht. Einige haben ja schon über Nuri Sahin als Nachfolger von Terzic nachgedacht. Kann man machen. Ist dann aber mehr so eine regionale Sache.
Wer wäre denn konstruktiv gefragt eine Trainer-Figur wie dereinst ein Cruyff oder van Gaal?
Einen Guardiola oder Klopp mal ausgenommen, fallen mir aktuell keine derart einflussreichen Trainer ein. Und noch viel wichtiger: würden wir so jemanden bekommen?
Trainersuche
koom, Mittwoch, 19.10.2022, 10:24 (vor 1408 Tagen) @ bobschulz
Wer wäre denn konstruktiv gefragt eine Trainer-Figur wie dereinst ein Cruyff oder van Gaal?
Einen Guardiola oder Klopp mal ausgenommen, fallen mir aktuell keine derart einflussreichen Trainer ein. Und noch viel wichtiger: würden wir so jemanden bekommen?
Schwierig. DIESEN Trainer suchen eine Menge Vereine. Wird schwer machbar sein.
Eventuell sollte man mal ganz wie eine Fußball-firma denken und die Trainersuche über mehrere Kaderphasen sehen. Stand der Dinge bräuchte man die Etablierung eines stabilen Gerüsts. Also jemand, der der Mannschaft Basics beibringt und sie einstellt. Der momentane BVB ist quasi wie ein unsagbar schlecht abgestimmter Rennwagen, der keine PS auf den Boden bringt, weil nichts im Getriebe zusammen spielt. Also Viererkette bimsen, Mittelfeldpressing, Verschieben, eventuell sogar Vereinheitlichung im Paßspiel. Sollte ein Trainer sein, der genau sowas nach Lehrbuch durchzieht, sich gar nicht so krass vom Tagesgeschäft dabei ablenken lässt und auch keine medialen Showeinlagen macht. Er muss das nur an einen Kader vermitteln. Der BVB-Kader (selbst momentan) ist stark genug, dass das normalerweise für einen sicheren CL-Platz reichen sollte.
Dieser Trainer ist dann quasi jemand, der das Fundament legt. Wie Van Gaal, Klopp, Tuchel. Es wird etwas etabliert, das danach problemlos mehrere Jahre anhält und verfügbar ist. Dieser Trainer ist dann im Grunde schon vorher nur für 2-3 Jahre angedacht (was im Grunde eh der Halbwertzeit der meisten Trainer entspricht)
Und man such den nächsten Trainer (evtl. castet man den via 2. Mannschaft oder Jugendteams?). Das darf dann gerne ein anspruchsvolleres Ding sein, der auf der Grundlage obiger Prinzipien was neues etabliert. Das kann sowas wie Bosz sein. Oder Rose. Die sind nicht per se so schlecht wie es hier lief, aber benötigen eine gewisse Basis, damit es funktioniert. Nur zur Sicherheit: ich würde beide nicht nehmen, aber vielleicht versteht jemand die Idee. Diese Trainer sind offensivfokusiert. Sie "befreien" den Kader ein Stück weit aus der defensiven Denke des vorigen Trainers und schaffen damit Mehrwert, weil sie die Stärken des Vorgängers mit ihren eigenen Stärken verbinden. Ein Stück weit wie Terzics erster Auftritt mit dem BVB, der auf der sauberen Defensivarbeit von Favre aufsetzen konnte. Wirklich gut war es nicht. Ob das nun am Missverhältnis von Favres passiverer Herangehensweise lag oder das Terzic nicht so sehr eigene Stärken einbringen konnte...
Und nach diesem Trainer - auch wieder für 2-3 Jahre - sucht man wieder den ersteren Typ. Der dann auf den offensiven Ideen aufsetzt, aber die Defensive wieder stabilisiert. Synergieeffekte, aufs neue.
Letztlich spielt man dann ein bisserl Ping-Pong mit diesen Trainersorten. Beide sind kompatibel zueinander, ergänzen sich. Wenn die Bayern nicht doof sind, setzen sie nach den beiden Ultra-Offensiven Flick und Nagelsmann danach auf einen konservativeren Trainer. Das könnte sogar Tuchel sein, weil er Detailarbeiter und Pragmatiker ist.
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Nietzsche, Dienstag, 18.10.2022, 23:12 (vor 1408 Tagen) @ bobschulz
Will Kane hat es an anderer Stelle schon ganz gut auf den Punkt gebracht. Hier nachzulesen: Mats hat Recht: mehr über Fussball reden
An dem Beitrag ist so viel Wahres. Und es zeigt auch sehr schön, wie gute Führung aussieht. Es gibt ein so unglaublich entlarvendes Interview mit Josef Schneck, in dem er über den Beginn der Zeit mit Klopp redet.Er führt dort aus, dass Klopp ihm erklärt habe, was da auf dem Platz eigentlich vorgeht. Und Schneck meinte dann ganz begeistert: "Ich habe das dann auch echt gesehen!"
Nach all den Jahren kommt also Klopp zum BVB und ist der erste, der allen anderen mal Fußball erklärt? Ernsthaft? Welch ein Armutszeugnis!Welch ein Unterschied bei den Bayern, die sich jemanden wie van Gaal holen. Natürlich ist der kein Garant für Erfolg, aber er wäscht allen anderen den Kopf und weiß einfach richtig viel über Fußball. Und selbst wenn er scheitert, so bringt er doch den gesamten Verein nach vorn. Alle können ganz viel von ihm lernen.
Wir machen sowas nicht. Einige haben ja schon über Nuri Sahin als Nachfolger von Terzic nachgedacht. Kann man machen. Ist dann aber mehr so eine regionale Sache.
Wer wäre denn konstruktiv gefragt eine Trainer-Figur wie dereinst ein Cruyff oder van Gaal?
Einen Guardiola oder Klopp mal ausgenommen, fallen mir aktuell keine derart einflussreichen Trainer ein. Und noch viel wichtiger: würden wir so jemanden bekommen?
Das ist schwer. Ich mache das ja nicht beruflich und kenne diese Leute nicht persönlich. Wenn ich jetzt hier irgendeinen Namen sage, kommen Gegenargumente gegen diesen Namen. Dabei ist das nicht der Punkt.
Es gab mit Sicherheit bessere Möglichkeiten als Stöger, Bosz oder Favre.
Und warum sollten wir nicht jemanden wie z.B. Mourinho bekommen? Dann kriegt der eben auch so viel Geld wie ein Spieler oder sogar etwas mehr. Wir müssen uns nicht kleiner machen, als wir sind. Wenn AS Rom den kriegt, weshalb dann nicht wir? Der Name ist nur ein Beispiel.
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Nietzsche, Mittwoch, 19.10.2022, 07:52 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Man kann natürlich einfach postulieren, dass es bessere Namen gab… belegt ist das damit noch lange nicht.
Ebenso kann man natürlich ignorieren dass Städte wie Paris, London, Rom, Barcelona, Madrid deutlich attraktiver sind als Dortmund (das trifft ehrlicher Weise doch sogar auf München, Berlin und Hamburg zu). Oder dass Vereine aus diese Städten auch auf der Trainerposition mehr zahlen können (und es auch machen).
Nein wir müssen uns nicht kleiner machen als wir sind… wir sind halt keine der Top-Adressen, auch wenn und das nicht gefällt.
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 07:48 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Das kann doch nur ein Scherz sein. Mourinho? abgesehen von 20 Millionen Gehalt ist doch sein Fußball genau das was hier von euch als langweilig und unattraktiv angesehen wird. Wir haben auch nicht annähernd die finanziellen Möglichkeiten ihm seine ganzen spielerwünsche zu erfüllen und wenn er weg ist wird gemeckert man hätte noch die ganzen „Altlasten“ an der Backe.
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bobschulz, MS, Dienstag, 18.10.2022, 23:37 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Will Kane hat es an anderer Stelle schon ganz gut auf den Punkt gebracht. Hier nachzulesen: Mats hat Recht: mehr über Fussball reden
An dem Beitrag ist so viel Wahres. Und es zeigt auch sehr schön, wie gute Führung aussieht. Es gibt ein so unglaublich entlarvendes Interview mit Josef Schneck, in dem er über den Beginn der Zeit mit Klopp redet.Er führt dort aus, dass Klopp ihm erklärt habe, was da auf dem Platz eigentlich vorgeht. Und Schneck meinte dann ganz begeistert: "Ich habe das dann auch echt gesehen!"
Nach all den Jahren kommt also Klopp zum BVB und ist der erste, der allen anderen mal Fußball erklärt? Ernsthaft? Welch ein Armutszeugnis!Welch ein Unterschied bei den Bayern, die sich jemanden wie van Gaal holen. Natürlich ist der kein Garant für Erfolg, aber er wäscht allen anderen den Kopf und weiß einfach richtig viel über Fußball. Und selbst wenn er scheitert, so bringt er doch den gesamten Verein nach vorn. Alle können ganz viel von ihm lernen.
Wir machen sowas nicht. Einige haben ja schon über Nuri Sahin als Nachfolger von Terzic nachgedacht. Kann man machen. Ist dann aber mehr so eine regionale Sache.
Wer wäre denn konstruktiv gefragt eine Trainer-Figur wie dereinst ein Cruyff oder van Gaal?
Einen Guardiola oder Klopp mal ausgenommen, fallen mir aktuell keine derart einflussreichen Trainer ein. Und noch viel wichtiger: würden wir so jemanden bekommen?
Das ist schwer. Ich mache das ja nicht beruflich und kenne diese Leute nicht persönlich. Wenn ich jetzt hier irgendeinen Namen sage, kommen Gegenargumente gegen diesen Namen. Dabei ist das nicht der Punkt.
Es gab mit Sicherheit bessere Möglichkeiten als Stöger, Bosz oder Favre.Und warum sollten wir nicht jemanden wie z.B. Mourinho bekommen? Dann kriegt der eben auch so viel Geld wie ein Spieler oder sogar etwas mehr. Wir müssen uns nicht kleiner machen, als wir sind. Wenn AS Rom den kriegt, weshalb dann nicht wir? Der Name ist nur ein Beispiel.
Naja, ohne unpatriotisch sein zu wollen:
vom Fußballverein sicher, aber London und Rom sind sicher schöner/attraktiver als Dortmund. 
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Nietzsche, Dienstag, 18.10.2022, 22:29 (vor 1408 Tagen) @ Sauerländer92
Jau, voll mutig. Soll das ein Witz sein? Was ist mit Thomas Doll? War auch noch seine Idee. Oder das dritte Jahr Favre?
Doll war vor Klopp. Favre nach seiner zweiten Saison zu entlassen wäre ziemlich affig gewesen und hätte wohl auch hier für große Diskussionen gesorgt.
(Stöger als Interimstrainer nehme ich aus der Bewertung mal raus)
Nein, darfst Du nicht, denn laut eigener Aussage hat Watzke vor der Saison mit Stöger gesprochen, weil er ihn verpflichten wollte. Stöger war aber noch mit Herz und Seele bei Köln und nicht bereit für eine neue Aufgabe. Erst daraufhin hat Watzke Bosz verpflichtet. Mutig, jaja.
Okay, dann nimm den mit rein. Trotzdem halte ich es für Quatsch die Trainerverpflichtungen von Tuchel, Favre und auch Rose als katastrophal zu bezeichnen.
Jürgen Röber, Thomas Doll, Stöger, Bosz sind ja schon einmal Namen, die tatsächlich Mut erfordern. Oder eben Unkenntnis.
Klopp und Tuchel waren ok. Klopp war in jeder Hinsicht ein Glücksfall, Tuchel nachvollziehbar.
Als sich denn nichts mehr von selbst ergab, ging es abwärts. Die Idee vor der Saison mit Stöger war grotesk, Peter Bosz war absurd. Favre war eine Folge der Ahnungs- und Hilflosigkeit. Bloß kein Risiko, ist ja ein angesehener Fachmann.
Unsere Trainerentscheidungen sind ohne Fantasie, ohne Plan, ohne Ahnung. Wäre der Glücksfall Klopp nicht gewesen, wären wir einfach nur langweiliges Mittelmaß.
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 19.10.2022, 10:22 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Etwas wichtiges nach Tuchel hast du vergessen. Man hat mehrfach versucht Nagelsmann loszueisen. Er war das Hauptziel.
Ansonsten wüsstes du bestimmt welche Trainer es besser gemacht hätten korrekt?
Hier hat man ja gerne mach Trainern wie Hoeneß, Schmidt, Tedesco oder Kohfeldt geschrien. Und jetzt will es bestimmt wieder keiner gewesen sein.
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Eisen, DO, Dienstag, 18.10.2022, 22:33 (vor 1408 Tagen) @ Nietzsche
Wenn ich mich recht entsinne, hat Klopp Tuchel explizit empfohlen, quasi für seine Nachfolge gesorgt.
O-Ton damals: persönlich mag ich ihn nicht, aber super Coach, der neuen Input gibt. Abschließend dann noch ein Gespräch mit Buddy Heidel und das Ding war geritzt.
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Gargamel09, Dienstag, 18.10.2022, 22:38 (vor 1408 Tagen) @ Eisen
Wenn ich mich recht entsinne, hat Klopp Tuchel explizit empfohlen, quasi für seine Nachfolge gesorgt.
O-Ton damals: persönlich mag ich ihn nicht, aber super Coach, der neuen Input gibt. Abschließend dann noch ein Gespräch mit Buddy Heidel und das Ding war geritzt.
Und wieder war der HSV der Leidtragende, wobei die Tuchel dieses Mal wirklich wollten, nur wollte der dann nicht mehr, als Kloppo seinen Abschied bekanntgab und er sich ausrechnen konnte, dass bald was bessere infrage kommen könnte.
Hätten wir Kloppo nicht bekommen, hätte das auch unser Weg sein können - Stuttgart, Bremen, HSV, S04 > BVB ?
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Eisen, DO, Dienstag, 18.10.2022, 22:41 (vor 1408 Tagen) @ Gargamel09
Aber Hallo, wäre Klopp nicht gekommen, hätte es bestimmt endlich mit Thomas von Heesen geklappt…
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stoffel85, Tuesday, 18.10.2022, 20:36 (vor 1408 Tagen) @ Talentförderer
Nochmal: Ich glaube du überschätzt Terzic Einfluss zwischen Sammer, Zorc und Oberbabo Aki extrem. Ich hoffe, dass Terzic - egal wie es ausgeht - die Saison überlebt und in Zukunft mit Kehl, bei sportlichen Fragen, ein emanzipiertes Verhältnis zu Aki aufbaut.
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ergo, Magdeburg, Tuesday, 18.10.2022, 20:58 (vor 1408 Tagen) @ stoffel85
Ich bind da echt unsicher, was nach Watzke passieren wird. Sicherlich ist er nicht schuldfrei und hat einen Götze zu verantworten oder den ein oder anderen Trainerfehlgriff, aber trotzdem geht es uns eigentlich gut. Nach Watzke kann es besser werden oder der weg der Blauen nach Assauer.
gefällt mir
, Tuesday, 18.10.2022, 20:03 (vor 1409 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
einleuchtend und treffend.