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Wir sind gegen Union 11,7 Km weniger gelaufen! Krisenarbeit nicht nur Basisarbeit (BVB)

Dennis-77, Dienstag, 18.10.2022, 18:57 (vor 1409 Tagen) @ Jack

Pro Hummels 100% Zustimmung. Ich glaube neben der ganzen Trainer und Mannschaftsdebatte vergisst man das Beständigste sei Jahren...nämlich den Geschäftsführer samt Kehl, Zorc, Sammer.

Sammer = gefesselt und geknebelt an der Kette. Erinnert an Breitner bei Bayern, den man sich sicherheitshalber auch seinerzeit mal ins Boot holte damit er von Außen nicht ständig irgendwas kritisiert oder Finger in Wunden legt. Dazu kommt die maximale Intransparenz zu seiner Arbeit - sehr fraglich.

Zorc = Ist weg aber war chronisch abgenervt wenn kritische (Presse)Fragen zum BVB kamen - so sehr das in PKs gefühlt schon niemand mehr kritische Fragen angebracht hat. Schlechte Ergebnisse und Mannschaft- / Spielerleistungen wurden eigentlich immer beleidigt relativiert. Als Spieler denkst dann irgendwann, ok - wenn es hier allen so ausreicht, warum dann unnötig reinstressen.

Kehl = man merkt die Unsicherheit an, wie weit man tatsächlich mal kritisch ungünstige Entwicklungen in Dortmund thematisieren darf - Mentor Zorc und Watzke haben da offenbar etwas anderes eingeimpft. Mats scherrt es nicht - er fordert im Sinne des Vereins. Er lädt auch den Mist auf sich - zieht die Medien an. So macht man das als Capitano. Und wenn es nur der mentale Capitano ist.

Watzke = Das er Finanzen kann hat er bewiesen - macht Ihn zum Schatzmeister. Ansonsten ist sein zermürbendes Credo, dass man Ruhe in Dortmund will- basta. Auch wenn die Ruhe mittlerweile eher ein Dornröschenschlaf ist. Die Mär von der internen Kritik wäre dann glaubhaft, wenn sich etwas verändern würde. Stattdessen schnarcht und schmust man sich das bequeme Amt schön. Ich glaube Aki genießt auch den Komfort seiner Arbeit, da hat man gerne ein weniger kritisches Umfeld. So hat er es sich über die Jahre eingerichtet. Wenn es läuft ist er eigenartiger Weise öfter zu sehen - wenn die Dinge mal Präsenz und Klarheit bräuchten oder mind. mal eine gewichtige Meinung dann taucht er ab. Kritische / kontroverse Köpfe in Dortmund - ja wer denn? Alles handverlesen von Aki - du magst mich oder mach was anderes. Sammer s.o. (komplett geknebelt + satter Vertrag), Tuchel? - selbst Klopp hat doch nur mit ihm funktioniert weil ihn Jürgen komplett in seine Aura aufgenommen hat. Er war vielleicht der Letzte der ihm deswegen auch mal komplett die Meinung sagen konnte - und was war das Resultat - Erfolg. Selbst in seiner letzten schwierigen Saison hatte Kloppo alles in der Hand - wenn man da seine Abschiedsworte zu Grunde legt, ist alles wahrer denn je.

"Wenn ich bleiben würde, müssten sich hier viele Dinge verändern"

Watzke ist immer noch da. Auch das muss man festhalten.


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