schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Neven heute abend bei Lanz (BVB)

BukausmTal, Wuppertal, Donnerstag, 08.09.2022, 08:54 (vor 1451 Tagen) @ istar

1. Profifußball ist verdorben und abgehoben
2. Er war Teil des Systems aber jetzt ist Er ausgestiegen und es ist ihm vieles klar geworden
3. Er hat ein Buch geschrieben und reist rum und liest vor
4. Bitte spenden für das Afrika Wasser Projekt

so in etwa...


Nö. Da sind schon deutlich mehr Substanz und Anekdoten im Programm.>


Vor allem kritisiert Neven die grundsätzlichen Strukturen unserer westlichen Länder in den Beziehungen zu den Ländern Afrikas. In Wirtschaftsbeziehungen und Entwicklungspolitik wird oft jede Form der Entwicklung und Produktion in den beteiligten Ländern unmöglich gemacht. Statt Selbsthilfe möglich zu machen, bleibt es bei struktureller Abhängigkeit. Beispiele von Neven sind bei uns in Europa subventinierte und überschüssige Produkte wie Fleisch und Milch, die geliefert werden und billiger sind als das was in Afrika produziert werden kann. Das verhindert eigene afrikanische Produktion.
Dass die Chinesen wiederum in dutzenden afrikanischen Ländern Fuß fassen, läge daran, dass sie zwar klare wirtschaftliche Interessen verfolgen, aber auch viel mehr Geld in viele Länder fließen lassen, als alle anderen Länder zusammen, was bestenfalls derer Infrastruktur zugute kommen kann, so die Runde mit Neven, dem Journalisten Gordon Repinski und Lanz.

Bei Rupo hörte sich das eher nach einer Egoshow von Neven an. Das teile ich so gar nicht. Neven kam sehr authentisch rüber, dass es ihm um die Inhalte geht, die mit seiner heutigen Arbeit zu tun haben. Und folglich sieht er sein früheres Leben in der Fußballerblase heute mit Distanz und kritisch.
Sehenswerte Sendung.


Wenn Neven das wirklich so gesagt hat, dann sieht er Chinas Rolle in Afrika aber ziemlich unkritisch.>

Das ist sicher nicht der Fall.
Vielleicht habe ich den komplexen Sachverhalt -und drei Meinungen zur Aktivität Chinas in Afrika- nicht mit einem Satz so darstellen können, wie es gut wäre. Die Positionen waren insgesamt nicht unkritisch gegenüber China. Es wurde eher erläutert, dass die afrikanischen Länder auch vom Geld Chinas profitieren, das in einem ganz anderen Ausmaß nach Afrika fließt, als vom Westen. Nevens Schwerpunkte waren vor allem unsere Beziehungen zu Afrika.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


1613106 Einträge in 17243 Threads, 14426 registrierte Benutzer Forumszeit: 29.08.2026, 01:56
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln