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Realistische Einordnung des Siegs (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 06.09.2022, 23:27 (vor 1215 Tagen) @ Sayael

Man darf trotz eines aus meiner Sicht wirklich überzeugenden 3:0 Siegs nicht außer Acht lassen, dass der FC Kopenhagen in der Liga nach 8 Spielen in gerade mal einem einzigen Spiel dieser Saison wirklich überzeugen konnte, ausgerechnet im New Firm gegen Brøndby. Ganz besonders die Heimniederlage gegen Aufsteiger Horsens aber auch das Auswärtsspiel in Farum vor 9 Tagen waren ein Offenbarungseid, weshalb Trainer Thorup stark in der Kritik steht und nicht nur aus meiner Sicht nicht mehr viele Spieler als Trainer vom FCK erleben wird. Aktuell steht man auf Platz 6 von 12 Plätzen in der Superliga und man verdankt es in der ersten Linie Biel, dass man überhaupt so "gut" dasteht. Ohne Biel wäre der FCK niemals in der Champions League. Der Weggang von ihm letzte Woche ist eine fulminante Schwächung einer Mannschaft, der ohnehin schon wenig in dieser Saison gelingt. Auch wenn ich viel von Cornelius halte, ersetzen kann er Biel sicherlich nicht. Verliert der FCK am Wochenende bei OB, die auf einem Abstiegsplatz stehen, dürfte es für Thorup sehr eng werden. Ändert sich nichts, dürfte es ganz schwer werden für den FCK, überhaupt einen Punkt in der CL zu holen. Und Dortmund tut gut daran, diesen 3:0 Sieg nicht unter- aber auch nicht überzubewerten.


Jepp.

Kriege immer viel mit vom Kollegen, der Fan ist und dort lebt.
War auch schon letzte Saison immer dabei den Rauswurf von Thorup zu werfen, weil man sich einfach nicht weiter entwickelt und wohl ziemlich schrecklich spielt.
Die hatten ja auch teilweise erschreckende Fehlpässe drin, selbst bei den simpelsten Bällen.

Wobei die Kopenhagener in den ersten 25, 30 Minuten durchaus mithalten konnten. Wir waren in dieser Phase allerdings konzentriert und diszipliniert bei der Sache, insbesondere beim Gegenpressing. ‚Wir’ heißt jeder einzelne Spieler ohne Ausnahme, was in toto das ergibt, was man gerne eine ‚geschlossene Mannschaftsleistung‘ nennt.

Man merkte dann aber auch, dass so zwischen der 20. und 30. Minute die Aktionen der Kopenhagener Spieler unsauberer wurden; zunächst ‚schleichend‘, dann immer deutlicher. Nicht nur das Passspiel betreffend. Man kam z.B. in den Zweikämpfen mehr und mehr zu spät, was zu mehr und mehr Fouls führte. Und dann wurden irgendwann die z.T. fiesen Fouls gezielt eingesetzt.


Aber wir haben die Aufgabe ja trotzdem souverän über die Bühne gebracht.

Reus und Brandt konnten die sich stetig mehr ergebenden Räume immer besser nutzen. Die Souveränität ergab sich daraus, dass bei uns jenseits der Qualität des Gegners die fußballerischen Basics erneut funktionierten.

Per aspera ad astra.


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