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Sinn und Unsinn der xG (Spieltage)

PePopp, Sonntag, 04.09.2022, 16:59 (vor 1217 Tagen) @ Smeller

Vor allem finde ich es interessant zu gucken, wann man den xG-Wert erhöht. Das fand ich wunderbar am Beispiel der Blauen erklärt, die beim Stande von 1:4 dann langsam den xG-Wert gesteigert haben. Da haben sich ja dann auch manche Fans drauf gestützt, um zu erklären, dass man ja eigentlich besser war.

Ich gucke mir da immer die Werte von understat an. Da kann man hier auf den Reiter Timing Chart gehen und sieht ja auch anhand der Kurve die Größe der Chance. Massive Anstiege sind besser als ein stetiger Anstieg.

Es gibt auch bessere Modelle, die z.B. auch Chancen miteinbeziehen, bei denen es nicht zum Abschluss kommt (beispielsweise weil ein Stürmer den Ball um wenige Zentimeter verpasst oder statt dem Abschluss versucht der Torhüter zum umspielen). Nennt sich Non-shot-xG. Auch dieses Modell hat natürlich seine Grenzen (das haben Modelle grundsätzlich so an sich), aber es ist aus meiner Sicht ein besserer Indikator dafür, wie viel Druck eine Mannschaft ausübt als der rein schussbasierte xG.

Bei der Ermittlung der "Expected Points" wird in besseren Modellen auch noch miteinbezogen, wann im Spiel die Chancen zustande gekommen sind. So werden z.B. Chancen gegen Ende des Spiels wenn eine Mannschaft bereits deutlich in Führung liegt weniger hoch gewichtet.

Der Nachteil aufwendigerer Modelle ist, dass die Kosten in der Regel überproportional zum Nutzen steigen, d.h. es muss ab einem gewissen Punkt deutlich mehr Aufwand betrieben werden um das Modell nur marginal zu verbessern.


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