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Letztendlich ne Erfolgsstory (BVB)

Cthulhu, Essen, Montag, 13.06.2022, 14:08 (vor 1545 Tagen) @ Sascha

Ablöse, hat geliefert und unterstreicht, dass wir aus Talenten Weltklasse formen können. Perfektes Marketing.


Identifikation bleibt auf der Strecke. Das ist der Preis.


Würde ich so nicht definitiv sagen. Das würde ja bedeuten, dass es Transferstrategien gibt, die Identifikation ziemlich garantieren. Aber wie soll die aussehen. Mit Dede hat man einen hier völlig unbekannten Spieler aus Brasilien geholt, der sicherlich nicht seit Geburt unbedingt Spieler beim BVB werden wollte, aber sich zu einer totalen Identifikationsfigur entwickelt hat. Dafür gab es hier auch viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, die in Dortmund und Umland groß geworden sind und für die der BVB der absolute Traumverein war - und denen wurde keine Träne hinterhergeweint, wenn sie qualitiativ nicht besonders gut waren.

Und mit Guerreiro haben wir aktuell ja auch einen sozusagen Dede-Nachfolger, der seit sechs Jahren hier spielt und selber bekundet, gerne beim BVB zu sein. Fühlt sich irgendjemand mit ihm hier besonders verbunden? Identifiziert man sich über diesen Spieler mit dem BVB?

Es muss einfach auf beiden Seiten "schnacken" - eine emotionale Bindung aufkommen. Dann sind Vertragslaufzeiten fast nebensächlich, wenn man sich dann auf eine vernünftige Art und Weise später trennt.

Das ist schon eine recht gute Beschreibung - grade Dede war eigentlich nicht unbedingt der Inbegriff der Vereinstreue, Wechsel zu Bayern/AS Rom standen ja durchaus im Raum, da schien er auch nicht abgeneigt.
Auf der anderen Seite hat er aber auch akzeptiert, wenn ein Wechsel nicht zustande kommt und sich trotzdem voll reingehauen und ist dann doch bis zum Schluss geblieben.

Kuba war ja auch nicht gekommen, um eine große Karriere in Dortmund hinzulegen, für den polnischen Figo war es ja nur ein Sprungbrett nach oben - aber grade bei Kuba muss man auch sagen, dass er sich sehr parallel zum Verein entwickelt hat.

Bei Guerreiro ist es aber auch schwierig, er fühlt sich in Dortmund anscheinend wohl, macht aber einfach nicht den Eindruck, dem Verein oder Erfolg sonderlich viel unterordnen zu wollen.


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