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WAZ: Doch Trennung? Moukoko fordert "Spitzengehalt" vom BVB (BVB)

koom, Dienstag, 07.06.2022, 13:58 (vor 1540 Tagen) @ Gargamel09

Mal die Emotionen rausgenommen:

Moukoko hat einen gewissen Namen - bislang ist er aber nur ein Zukunftsversprechen. Er hat im Jugendbereich alles in Grund und Boden geschossen, im "Männerbereich" das aber nur andeuten können, was da seine Qualitäten sind. Fair genug, er ist 17 Jahre alt. Da haben nur wenige im Profifußballbereich für Furore gesorgt. Mit 19 wird das alles meist sehr viel relevanter, dann geht es ums "liefern" frühestens.

Warum dann also jetzt das Drama? Zum einen läuft der Vertrag nächstes Jahr aus. Das bedeutet für den Spieler natürlich, dass er eine gewisse Macht hat, aber Pokern muss, weil er ausser obigem Versprechen noch nicht viel hat. Aus seiner Sicht braucht er vermutlich die Zusicherung über viel Spielzeit und idealerweise auch, dass er ein Fixpunkt der taktischen Planungen ist, also nicht mal als MS, mal als AS, mal als 10er oder 11er agieren muss. Verständlich.

Und natürlich gehts auch um Geld. Er kriegt natürlich auch genügend der Summen mit, die Spieler, die nur wenige Jahre älter sind wie er (bspw. Haaland) so bekommen und die aus seiner Sicht nicht so weit von ihm entfernt sind auf dem Platz, als das die Differenz zwischen deren und seinem Gehaltsscheck so groß sein muss. Legitim. Wenn auch objektiv gesehen halt dann auch schon noch Quark.

Aus Sicht des BVB stellt sich natürlich die Frage, wie man ihn bewertet. Reicht es, wenn er auch weiterhin nur als Ersatz kommt, also sich mit Training heranarbeiten kann? Immerhin hat er quasi künftig neue Mitspieler, die sicherlich da auch helfen dürften. Und vielleicht harmoniert es auch besser mit Terzic? Wenn ja, dann wäre wohl eine Verlängerung um 1 Jahr mit erhöhten Bezügen sinnvoll. Man nimmt Druck vom Kessel und wahrt sich die Chance, das er auch dieses Jahr nen Sprung macht.

Wenn das Vertrauen fehlt: Verkaufen oder Verleihen mit Rückkaufsrecht. Und hoffen, dass Moukokos Berater da einen Klub wählt, wo dieser auch Sinn macht. In der Bundesliga würde ich da an sowas wie Freiburg denken, die konstruktiv nach vorne spielen. Generell wird Moukoko einen Klub brauchen, der "auch ohne ihn" stabil steht, aber ihm klare Aufgaben mitgibt, wo er aber auch viel Spielzeit und viele Bälle bekommt.


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