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Ehemalige: Ginter im Fanpodcast (Fußball und Sport allgemein)

AGraute, Mittwoch, 11.05.2022, 10:33 (vor 1353 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Gestern wurde die 52. Folge vom Gladbacher Fanpodcast MitGeredet veröffentlicht. Zu Gast war Matze Ginter, der in 1,5 Stunden hauptsächlich über seine Gladbacher Zeit sprach. Gegen Ende wurde auch noch über Freiburg gesprochen.

Insgesamt lässt er kein gutes Haar an der sportlichen Leitung vom letzten Jahr.

Ich bin bei Gladbach nicht im Thema und habe sie nicht intensiv verfolgt, zeitweise war ich mir jedoch nicht sicher, über welche Borussia gesprochen wird.
Die Probleme ähneln sich schon sehr.

Inhaltlich interessant fand ich seine Aussagen zu Rose. Er sprach offen über die Enttäuschung der Mannschaft nach der Bekanntgabe des Wechsels. Laut Ginter gab es zwischen Mannschaft und Roses Trainerteam eine tolle Verbindung und die Spieler haben hauptsächlich für die Trainer gespielt. Bei Hütter sieht es anders aus. Er kommuniziert weniger - dies kann natürlich auch an Ginters Sondersituation liegen.
Von Virkus scheint Ginter ganz angetan zu sein.
Zwischenzeitlich habe ich mir die Frage gestellt, ob Gladbach, BVB, Rose, Terzic und Hütter wohl deren Wechsel am liebsten rückgängig machen würden.

Insgesamt bekommt man mal wieder einen seltenen Einblick in die Denkweise eines Profis. Ginter hat, ähnlich wie wir es bei unserer Borussia tun, anhand der kolportierten Ablösesummen und Gehälter stets mitgerechnet und war stark verwundert über Eberls Aussagen zu den wirtschaftlichen Möglichkeiten der kleinen Borussia. Die kolportierten Summen waren laut Ginter nicht korrekt, es gab nur ein Scheinangebot in Höhe von unter 2 Mio. Zu diesem Zeitpunkt hätte Ginter jedoch jedes Angebot abgelehnt, da ihm die aktuell so beliebte Wertschätzung fehlte.
Dies scheint eine aktuelle Entwicklung bei den Profis zu sein. Bedingt dadurch, dass sie ab Anfang 20 bereits fürs restliche Leben ausgesorgt haben, scheint es vermehrt Fussballer zu geben, die bei Arbeitgebern auf andere Faktoren schauen.

Eberl hätte vermutlich andere Aussagen zur Situation getroffen. Auch muss man bedenken, dass er zum Zeitpunkt der Gespräche bereits an Depressionen erkrankt war und vermutlich nicht immer klar denken konnte. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich wie immer in der Mitte.


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