Willkommen im BVB-Forum

Laut Ruhrnachrichten möchte der BVB mit Dahoud bald verlängern (BVB)

CHS, Lünen / Dortmund, Dienstag, 26.04.2022, 08:13 (vor 1601 Tagen) @ Didi

Schau mal in unsere Geschäftsberichte. 2012 war der ganze Personalaufwand bei 72 Mio., 2021 dann bei 200. Da hat man natürlich in der Verwaltung bisschen aufgestockt, aber das Herzstück sind natürlich die Profis. Und wenn sich deren Gehälter exl. Trainerstab auf 150-160 Mio. belaufen, dann kannst du bei 22 Kaderspielern ja mal überschlagen, was das so bedeutet. Zumal ja dann auch noch gewisse (Hand)-Gelder in den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" stecken, soweit ich das überblicke.

Ach, wenn man schon den Geschäftsbericht zitierst, dann bitte richtig. 72 Mio. Euro Personalaufwand stimmt, nur sollte man auch gucken, wie viele Leute die KGaA hatte. Es waren 259. Aktuell gibt es im Konzern eben über 900 Mitarbeiter. Sollte man auch bedenken. Außerdem hat sich die wirtschaftliche Lage des BVB geändert und auch das Gehaltsgefüge hat sich verändert. Wenn du von den 72 Mio. Euro des BVB sprichst, sollte man auch erwähnen, dass z.B. der FC Bayern 112 Mio. Euro Gehaltskosten hatte (2012/13). Dahinter kommt Wolfsburg und die Blauen mit jeweils 75 Mio. Euro. Laut RP Online waren übrigens die Gehaltskosten des Kaders bei 50 Mio. Euro.

Reinier ist doch auch ein Paradebeispiel. Das könntest du für 500'000 Euro im Jahr haben, wir bezahlen ein Zigfaches.

Wenn du Reinier hier aufführst, sollte man sich die Geschichte von ihm angucken. Vom Leistungsverhältnis gibt es natürlich bessere Geschäfte. Nur ist Reinier gekommen, weil er eigentlich Reus ersetzen sollte, dessen Rückkehr zum Zeitpunkt noch nicht absehbar war. Dass Reinier Talent hat, ist vielen Klubs aufgefallen. Das er so gescheitert ist, konnte man nicht ahnen. Man kann froh sein, dass er sich damals für Madrid entschieden hat. Man stelle sich vor, wir hätten ihn für 30 Mio. Euro geholt....

Gruß

CHS


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread: