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dann mal jetzt viel Geld drucken (BVB)

CHS, Lünen / Dortmund, Montag, 11.04.2022, 12:27 (vor 1621 Tagen) @ Invis

Verstehe die Antwort nicht so ganz, um ehrlich zu sein. Was ist jetzt die Aussage? Wir können keine Spieler mehr holen, die uns deutlich voran bringen, weil Bellingham und Haaland die letzten Möglichkeiten waren, die ein vorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis hatten?

Falsch, es ging darum, dass andere Vereine viel bessere Geschäfte gemacht haben wie der BVB. Bellingham war sicherlich nicht billig und bei Haaland konnten wir nur dank der Ausstiegsklausel den Spieler holen. Sonst wäre er zu teuer gewesen.

Zum Preis-Leistungsverhältnis in diesem Zeitraum fallen wir die Transfers von Kobel, Morey, Moukoko (teilweise) und Reyna ein.

Unser Problem ist doch: wir können nicht so viele Millionen ausgeben, um diese Spieler zu kaufen, wenn sie schon auf ihrem erhöhten Leistungsniveau sind. Um dauerhaft erfolgreich zu sein, brauchen wir diese Spieler aber. Daher müssen wir das vorher tun (Sancho, Bellingham) oder wenn sie in günstigen Vertragsverhältnissen stehen (Haaland) oder aber sie komplett aus der Jugend hochziehen (Reyna).

Wie gesagt, wir können Millionen ausgeben, weil wir diese auch einnehmen. Unser Problem ist, wenn wir anfragen, kosten die Spieler gleich noch paar Milliönchen mehr. Aber der BVB macht ja nicht nur die teuren Einkäufe. Ablösefreie Spieler wie Meunier, Coulibaly, Kamara und Süle gibt es weiterhin. Diese brauchen halt auch ihre Zeit. Ein Kamara gefällt mir ganz gut, auch Bynoe-Gittens zeigt seine Klasse.

Ob Maalen der direkte Ersatz für Sancho ist oder nicht, ist unerheblich. Er wurde mit dem Geld gekauft, dass durch Sanchos Abgang frei wurde. Schlägt er nicht ein, ist das Geld verbrannt und muss an anderer Stelle durch einen Einkauf der weniger kostet aber mehr bringt kompensiert werden.

Malen war schon klar, bevor Sancho verkauft wurde. Malens großes Problem war eher, dass er nicht fit in Dortmund ankam. In der Rückrunde sah seine Leistung schon viel besser aus.

Tauschen wir dauerhaft solche Spieler, verlieren wir mittelfristig an Qualität.
Negative Transfers wird es immer geben, die Frage ist jedoch ob man genug positive Transfers tätigt, um das auf Dauer zu kompensieren.

Naja, noch hat der BVB in den meisten Jahren ein Transferplus erwirtschaftet. Das können nicht viele Vereine von sich behaupten. So gesehen gibt es beim BVB in der Regel mehr positive als negative Wechsel. Vor allem durch die Jugendarbeit und -Scouting reist der BVB viele miese Sachen heraus.

Gruß

CHS


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