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Hamann ist sich sicher – BVB wird Rose entlassen (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 28.02.2022, 22:11 (vor 1664 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von Will Kane, Montag, 28.02.2022, 22:14

Wie gesagt, mir ist alles lieber als der Favre-Fußball. Wenn es mit Rose keinen Sinn mehr macht, soll er gehen. Ich habe nur irgendwie das Gefühl, dass dieser "Sauhaufen" untrainierbar ist, Ich glaube schon, dass Rose gut und klar in der Ansprache ist, das sagen ja auch die Spieler, die "Arschgeigen (sorry)" sabotieren das nur. Jetzt kann man zwar sagen, es liegt man Trainer, wenn die ihn ignorieren. Vielleicht ist er zu nett? Holst du einen Schleifer, ist der auch nach ein paar Monaten verbrannt.


Entweder hat ein Trainer etwas an sich, oder nicht, der muss mitreißen können, man muss ja nicht mal Baumgart nehmen, eine Etage tiefer kommt ein Ole Werner zu Werde Bremen und das Ding rollt über alles hinweg und der hatte keine einzige Vorbereitungszeit.

Ob Ole Werner ein Team ‚mitreißen‘ kann, ist schwer zu sagen. Was er offensichtlich kann, ist ein Team zu überzeugen. Er strahlt Gelassenheit aus, ist kein Schnacker, bringt Dinge auf den Punkt.

Er hat Erfolg von Beginn an bei Werder. Er selbst und andere bei Werder sagen dazu allerdings auch, dass er auf der Arbeit von Markus Anfang aufbauen konnte. In der Tat hatte Anfang nach der äußerst schwierigen Phase bis zur Schließung des Transferfensters und dem eher gescheiterten Versuch, ‚seinen‘ Fußball mit einem Kader spielen zu lassen, der das gar nicht hergibt, zum Pragmatismus gefunden und das Spiel Werders auf die Möglichkeiten der Spieler abgestimmt. Und Ole Werner blieb bei Amtsübernahme gar nicht s anderes übrig, als dies zu übernehmen und zu optimieren. Der Erfolg gibt ihm recht.

Wenn man keine geeigneten Spieler im Mittelfeld für einen konstruktiven Spielaufbau und keine geeigneten offensiven Flügelspieler hat, dann kann ich auch keinen offensiven Kombinationsfußball mit Angriffen über die Außen in einem 4-3-3 spielen lassen. Das hat Anfang irgendwann verstanden und Werner sofort begriffen. Und Wener hat es auch direkt selbst bestätigt, dass er eigentlich ganz andere Vorstellungen von Fußball habe (was man bei den Störchen auch sehen konnte), es aber kontraproduktiv sei, in der aktuellen Situation diesen mit einen dazu nicht geeigneten Kader durchdrücken zu wollen.

Die Mannschaft sieht, womit sie erfolgreich ist und womit sie nicht erfolgreich war. Besser kann man ein Team nicht von sich und seiner Arbeit überzeugen.


Oder nehmen wir Xabi, der wir Terzic einige Monate mitten in der Saison brauchte, den Verein wieder zu erwecken. Lag sicherlich auch an Spielern die in der Winterpause geholt wurden, aber es muss irgendwann Klick zwischen der Mannschaft und dem Trainer machen und das hat es bei uns nach 8 Monaten immer noch nicht. Und ja, die Spieler sagen zu Beginn immer nur Positives über einen TTrainer, haben sie auch bei Favre gemacht, wenn aber Worten keine Taten folgen, stimmt etwas nicht, ob das nun vermehrt an den Spielern, oder am jeweiligen Trainer liegt

Favre war bei den Clubverantwortlichen ‚gegessen‘, nachdem die Mannschaft in seiner ersten Saison nicht die Meisterschaft geholt hatte. Was eine Mannschaft natürlich sofort merkt. Zweiter mit der drittbesten je erreichten Punktzahl, das muss man dennoch erst einmal erreichen. Nutzt aber alles nichts, wenn ein Trainer eher geschwächt als gestärkt wird. Da kann er sich auf den Kopf stellen, das läuft dann nur noch so semi.

Xavi hatte den Vorteil, dass er zu einem Zeitpunkt übernahm, als es schlechter nicht laufen konnte. Und das, obwohl der Kader nach wie vor Potential hatte. Er war auch nicht so vermessen, alles radikal ändern zu wollen. Gezielte Änderungen auf dem Platz, gezielte Transfers, Ruhe im Kader., volle Unterstützung der Clublegende durch die Chefs. Und der Erfolg stellt sich ein.


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