Willkommen im BVB-Forum

Krisensitzung der BVB-Bosse - Rose-Rauswurf kein Thema? (BVB)

Kruemelmonster09, Freitag, 18.02.2022, 10:30 (vor 1680 Tagen) @ jniklast

Ob Rose dann immer noch der Trainer ist, ist mir vollkommen Latte. Meiner Meinung nach kann kein Trainer der Welt aktuell mit disem Haufen irgendwas raus holen.


Also der Kader ist natürlich unausgewogen und hat viele Schwächen, aber ich bin mir sicher, dass da deutlich mehr geht. Ich kann ehrlich gesagt bis jetzt immer noch nicht erkennen, wie Rose überhaupt spielen will. Wir können eigentlich nichts wirklich gut, weder das Pressing funktioniert, noch spielen wir geduldig mit dem Ball oder haben eine solide Defensivstruktur. Das wirkt schon alles sehr planlos.

Wie gesagt, Rose ist sicherlich nicht alleine das Problem, aber dass ein guter Trainer zumindest eine Handschrift zu erkennen lässt, würde ich schon erwarten. Klopp hat das 2008 mit einer (auf natürlich niedrigerem Niveau) ähnlich schlecht zusammengekauften Mannschaft auch geschafft. Und ehrlich gesagt erinnert mich unser Spiel schon ein bisschen an Doll damals. Ich denke das war auch das letzte Mal (ok, vielleicht noch unter Stöger), wo nicht einmal zu erkennen war, was wir eigentlich spielen wollen.


Das sagen wir jetzt seit wie vielen Jahren? Aus unseren Spielern kann man nicht mehr rauspressen. Wie eine Seite funktionieren muss, haben Hakimi und Sancho gezeigt und davon sind wir meilenweit entfernt.


Also mehr als das, was wir gestern gezeigt haben ist auch aus diesem Kader definitiv rauszupressen. Und das war ja auch nicht das erste Mal in dieser Saison so.
Von den Ergebnissen in der Bundesliga kann man natürlich wenig mehr erwarten, aber wie gesagt, was ist denn überhaupt unsere Spielidee? Da erkennt man so wenig wie selten. Das war selbst unter Peter Bosz zumindest zu erkennen (er war halt maximal unflexibel) und auch bei Favre war das ersichtlich.


Schaut man sich Mannschaften von Tuchel und Klopp an, erkennt man direkt eine Idee.

Selbst wenn wir mal vom BVB weg springen. Klopp hat Liverpool mitten in der Saison übernommen. Tuchel Chelsea ebenso. Bis zum ersten Pflichtspiel hatten beide keine ganze Trainingswoche.

Natürlich konnten deren Mannschaften nicht direkt 1:1 die Spielidee umsetzen. Dennoch war von Anfang an die Spielidee zu erkennen. Liverpool agierte geschlossen und gestaffelt mit 11 Mann hinter dem Ball. Chelsea agierte ebenfalls geschlossen, ließ wenig Lücken zwischen den Reihen zu und baute das Spiel in Ruhe auf.

Natürlich musste dort eine längerfristige Entwicklung erst noch genommen werden (wobei Tuchel ja sehr schnell sehr erfolgreich war). Natürlich wurde diese Entwicklung nachhaltig durch, mindestens, starken Einfluss der Trainer in der Kaderplanung unterstützt.
Und dennoch war von Anfang an eine Idee erkennbar.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread: