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Indizien der kompletten Unfähigkeit von Zorc und Watzke (Spieltage)

Didi, Schweiz, Donnerstag, 17.02.2022, 22:26 (vor 1413 Tagen) @ CHS

Indiz 1:
Nach zwei Jahren Ballbesitz-Fussball unter Thomas Tuchel will der BVB nach der schmutzigen Trennung Lucien Favre holen. Den unfähigen Typen kriegen sie aber, weil der mal wieder bei einem seinen Verein einen Punkterekord gebrochen hatte, nicht losgeeist. Da es aber jemand mit Meriten sein muss, ist es nur logisch, Peter Bosz zu holen. Der war ja schliesslich mit Ajax im Finale der EL.

Dumm nur, dass Peter Bosz einen komplett anderen Fussball spielen liess und dass Tuchel sämtliche Systemspieler von Klopp wie Kuba, Schmelzer, Subotic oder Grosskreutz aussortiert hatte. Da fiel es Bosz naturgemäss etwas schwer, mit Querpass-Wunder Julian Weigl, Aubameyang und den eher lahmen Verteidigern wie Sokratis einen aggressiven Pressing-Fussball zu spielen. Dass man bei so einer grossen Korrektur den Kader hätte anpassen müssen? Unmöglich vorauszusehen. Oder halt eben einen Trainer mit gleicher Idee wie Tuchel, aber ohne Meriten? Für Aki Watzke nicht gangbar.

Indiz 2:
Der Transfer von Nico Schulz. Ein Spieler, der alleine von seiner Physis lebt, ein zweiter Forrest Gump. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Man richtet das Spiel sehr stark auf diesen Spieler aus und nutzt dessen Laufstärke und Ausdauer und schickt ihn tief. Dann landet er in den Kicker-Ranglisten sehr weit oben, denn obwohl er nicht kicken kann, kann er durchaus wertvoll sein. Die andere Möglichkeit: Man spielt ihm den Ball in den Fuss und er muss aus dem Stand Fussball spielen. Dann ist er von 250 Bundesliga-Spielern wahrscheinlich in den schwächsten Fünf. Da man das Spiel jetzt nicht unbedingt auf Nico Schulz ausrichtet als BVB, ist dieser Transfer wirklich nicht annähernd zu begreifen und wirklich nur ein ewiges Trauerspiel.

Indiz 3:
In den nun irgendwie 17 Jahren unter Zorc haben wir, abgesehen von den Klopp-Jahren, kaum mal eine wirkliche Mannschaft zusammengestellt. Eine Mannschaft mit einer klaren Spielidee, entsprechenden "Systemspielern", aber auch einer Mannschaft, die wirklich diesen Namen verdient. Rannten in den Klopp-Jahren alle für alle, konstatieren wir hier seit 5 Jahren im Rhythmus von 10 Monaten mal wieder eine "tote Mannschaft". Da wird der Anti-Kapitän Reus zum Dauer-Kapitän, da wird es klaglos hingenommen, wenn Daniel Malen mit 5kg Übergewicht zum Dienst antritt und da lässt man sich auch bieten, dass Dahoud auch nach 4 Saisons keine 3 anständigen Spiele aneinanderreiht. Keine Spielidee, kein Zusammenhalt, keine Leistungskultur.

Indiz 4:
Das völlig aus den Fugen geratene Gehaltsniveau. Spätestens die Pleiten gegen Sporting, das gegen City jetzt nicht grade so gut aussah, die heutige Niederlage oder die Chancenlosigkeit gegen Ajax zeigen schmerzhaft auf, dass wir in dieser globalisierten Fussballwelt mit im Grunde grenzenlosen Möglichkeiten viel, viel zu viel Geld ausgeben für absolute Nieten. Statt dass wir uns mit Auge, Geschick, eine Kultur, die Weiterentwicklung einfordert und zulässt, auf einer Stufe wie Ajax bedienen und Spieler mit Potential und Biss holen, bedienen wir uns seit etlichen Jahren bei Spielern der Kragenweite Schürrle, Rode, Götze, Meunier, Schulz, Brandt, Hazard oder Malen und bezahlen für die 30 Millionen (oder 10 Mio. Gehalt) und lassen uns von Mannschaften, die in Anschaffung und Unterhalt nur Bruchteile kosten, brutal und aufs Peinlichste abschlachten.


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