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iAdeyemi-Deal: Einige Millionen fehlen noch - bei 40 Mio Einigung möglich (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 15.02.2022, 22:41 (vor 1682 Tagen) @ pöhler89
bearbeitet von Will Kane, Dienstag, 15.02.2022, 22:46

ich stimme dir zu und halte einen Transfer in der Größenordnung auch für falsch.

Wenn es passt und er einschlägt, dann geht doch nach einem Jahr die Diskussion "wann wechselt er zu Bayern los" - ok wäre das kleinere Übel.

Bayern hat sich ein enges finanzielles Ausgabekorsett verschrieben. Corona hat auch bei denen Schneisen geschlagen. Zudem hat man wie wir mehrere Baustellen, die behoben werden müssen. Daher setzt man eher auf Vertragsverlängerungen. Die gehen zwar auch ins Geld, sind unter dem Strich aber kostengünstiger, als gleichwertigen oder gar höherwertigeren Ersatz zu holen. In der Breite wird man versuchen, mehr auf eigenen Nachwuchs zu setzen. Und bei Ersatzinvestitionen wird man sich auf ablösefreie Spieler konzentrieren.

Wenn wir roundabout 40 Mio € (plus signing fee plus Beraterhonorar plus … ) für Adeyemi auf den Tisch legen und (was in diesen Falle wohl jeder hofft) er so einschlagen sollte, dass nach kurzer Zeit Topclubs in haben wollen, dann dürfte die unsererseits geforderte Ablöse wohl das doppelte oder mehr betragen. Das wird Bayern nicht leisten können und auch nicht wollen. Es sei denn, der Spieler respektive sein Berater verhandelt eine clevere Ausstiegsklausel in den Vertrag.


Die Gefahr eines weiteren Millionen-Deals der am Ende nicht zündet und das bei den derzeitigen finanziellen Rahmenbedingungen, könnte uns wieder um einiges zurück werfen.

Das Risiko besteht immer.

Wobei ich nicht davon ausgehe, dass Adeyemi floppen würde. Vorausgesetzt, die Spielweise der Mannschaft ist auf seine Stärken ausgerichtet. Das wiederum erfordert mAn Investitionen auf anderen Positionen. Und genau dies könnte der Pferdefuß einer Verpflichtung Adeyemis sein.

Ich hoffe daher, dass man auf der Sechserposition, in der Innenverteidigung (wo wir bereits eine kostenintensive Verpflichtung getätigt haben) und auf den Außenverteidigerpositionen keine ‚faulen‘ Kompromisse eingeht. Ich hoffe ebenfalls, dass man auf diesen Positionen vorausschauende Verpflichtungen von Talenten tätigt, die weniger kostenintensiv sind.

Es geht Mama also nicht um den Adeyemitarnsfer allein. Uns stehen Neuverpflichtungen ins Haus, von deren Erfolg der Erfolg des Teams und damit des Clubs in den nächsten Jahren abhängen wird.


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