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Werder: Ein Club ohne Überraschungen (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 12.02.2022, 01:12 (vor 1440 Tagen) @ micha87

Das man trotzdem Baumann einen neuen Vertrag gibt finde ich fragwürdig, schließlich hat er mehrere Trainer falsch verpflichtet und maßgeblich zum Abstieg beigetragen. Nun sind sie zumindest in Reichweite, aber eine Verlängerung hätte ich vom Aufstieg abhängig gemacht.

Im Grunde genommen waren Marco Bode und drei seiner Aufsichtsratskollegen die einzigen, die tatsächlich Konsequenzen aus dem zwei Spielzeiten währenden quälenden Abstiegsdrama gezogen haben. Alle anderen (die zwei vom „e.V.“ entsandten AR-Mitglieder, die komplette Geschäftsführung mit Filbry, Hess-Grunewald (vertritt den „e.V.“, dessen Präsident er ist) und Baumann sowie Fritz als Leiter der Scoutingabteilung. Baumanns Verrrag läuft zum Saisonende; ihm wurde aber die Aufgabe übertragen, durch Spielerverkäufe die von der DFL geforderten finanziellen Voraussetzungen für die 2. Bundesliga-Lizenz zu schaffen, einen neuen Trainer mit Zweitligaerfahrung zu verpflichten sowie einen Zweitligakader (inklusive Neuverpflichtungen) zusammenzustellen, der einerseits den vorgegebenen finanziellen Rahmen einhält und anderseits möglichst den direkten Wiederaufstieg ermöglicht. Anschließend, genauer nach der Hinserie, hatte man Gespräche mit Baumann über seine weitere Zukunft bei Werder vorgesehen. Wobei man ihm zugestanden hatte, sich zunächst selbst über seine Vorstellungen klar zu werden.

Zur Wahl des neuen Aufsichtsrates hat es kein ausgewiesener Kritiker der Entscheidungen des alten AR und der Geschäftsführung geschafft. Das für die Kandidatenliste zuständige Gremium (ausschließlich aus Altvorderen Werders zusammengesetzt) war nicht von deren Eignung überzeugt. Auch Bewerber mit ausgewiesener sportlicher Kompetenz wurden nicht zugelassen. Dafür schafften es Kandidaten, die offen zugaben, weder von Fußball, noch von Finanzen Ahnung zu haben; dafür wollten sie aber die „Werderfamilie“ stärken (und wurden auch gewählt). Aus dem neugewählten sechsköpfigen AR bescheinigten gleich drei (unter ihnen der AR-Vorsitzende mit doppeltem Stimmrecht) Baumann öffentlich, sehr sehr gute Arbeit geleistet zu haben und zu leisten und eine Vertragsverlängerung mit ihm zu befürworten. Desgleichen Baumanns Geschäftsführerkollegen Filbry und Hess-Grunewald.

Baumann selbst äußerte sich kürzlich dahingehend, nach reiflicher Überlegung seine Arbeit fortsetzen zu wollen.

Bei dieser gesamten Konstellation sollte es nicht überraschen, dass die Vertragsverlängerung mit Baumann für viele gar keine Überraschung sein wird.


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