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PlayOffs ist Aspirin als Behandlung für das Krebsgeschwür (BVB)

waltrock, Freitag, 11.02.2022, 10:42 (vor 1687 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Schon interessant, dass man jetzt für die Spannung Playoffs in die Diskussion schickt.

Natürlich sind KO Spiele spannender als einzelne Liga-Spiele. Natürlich schaut aktuell jeder auf die Duelle BVB - FCB, eben weil sie mittlerweile KO Charakter haben. Über die Saison gesehen haben FCB und BVB immer Niederlagen und Unentschieden gegen die anderen 15 Vereine zu verzeichnen. Aktuell wir 2 - 3 mehr als die Bazen. Aber in den direkten Duellen wird dann aktuell eigentlich die Meisterschaft entschieden. Da war lange Zeit in Spanien mit Real Madrid und Barcelona ähnlich. Dementsprechend kann man den Gedanken schon nachvollziehen.
Aber letztendlich leidet die Liga aktuell nicht an Kopfschmerz, sondern wenn nicht behandelt einem Krebsgeschwür. Und dieses ist die aktuelle Geldverteilung. Man guckt ja gerne neidisch auf die Premier League. Doch die Investoren dort sind der falsche Ansatz. Dort ist die TV Geldverteilung eben gleicher als bei uns. Damit bekommt man die Liga wieder ausgeglichener. Und nicht mit der Hoffnung, dass andere Mannschaften durch Spielglück dann doch Mal die Bayern schlagen. Denn eines darf man da nicht vergessen:
Wenn es gegen uns um was ging, hat Bayern in den letzten Jahren immer gewonnen. Entsprechend wundert mich die Aussage von Kahn nicht, verspricht es doch noch ein paar spannende Spiele mehr, die man exklusiv vermarkten kann. Am besten man spielt es noch Best-Of-Five.

Man muss also nicht mit Globuli am Krebsgeschwür herumdoktorn, sondern es raus schneiden. Und eben die TV Geldverteilung nicht am Erfolg der Mannschaft orientieren, sondern an der Teilnahme an der Bundesliga. Die Mehreinnahmen durch die Teilnahme an der CL sind Belohnung genug.


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