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Neu auf schwatzgelb.de: Playoffs in der Bundesliga? Eine Scheindebatte (BVB)

Alones, Freitag, 11.02.2022, 08:38 (vor 1687 Tagen) @ Sascha

Ansatzweise "Spannung" gäbe es sowieso nur bei einem K.O.-Modus mit nur einem Spiel... In 2 Spielen setzt sich immer die (finanzielle) Qualität durch.


Dann könnte man aber das ganze Ligasystem einstampfen, wenn das Ergebnis von 34 Spieltagen im Vorfeld durch ein einziges Spiel (vielleicht sogar eine einzige strittige Schirientscheidung) komplett zunichte gemacht werden würde.

Sowas gab es auch früher schon einmal. Und in anderen Sportarten sowieso. In den USA ist so ein System sogar normal. Warum nicht beispielsweise Conferences wie in der NFL einführen? Es gibt schon Möglichkeiten, um den Ligabetrieb einigermaßen attraktiv zu halten.

Ja, natürlich würde ein einziges Spiel das Endergebnis deutlich offener gestalten. Aber irgendwie kann es ja auch nicht sein, dass man im Endeffekt alles auf den Faktor "Zufall" eindampft.

Dieser "Zufall" macht aber auch den Reiz des Sports aus. Eliminiert man den Faktor "Glück" oder "Zufall", heißt in 10 von 10 Jahren der Meister Bayern. Deswegen sind ja auch z.B. EM- oder WM-Endrunden deutlich spannender, weil es eben auch mal Überraschungen gibt. Und für mich hat es auch durchaus seinen Reiz, dass man am Ende der Saison, wenn es um alles geht, auch wirklich auf den Punkt voll da sein muss, um einen Titel zu holen. Fehler sind keine mehr erlaubt.


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