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Bayerns dickes Transferminus - Bilanz der letzten 10 Jahre (Fußball und Sport allgemein)

Vati Morgana, Mittwoch, 09.02.2022, 11:45 (vor 1442 Tagen) @ ersiees
bearbeitet von Vati Morgana, Mittwoch, 09.02.2022, 11:58

Ja und? Die Bayern kaufen Hernandez, Sane und Co. für hohe Summen. Wie bei Götze und HUmmels gesehen, werden sie diese Spieler aber auch wieder los, sofern es nicht passt. Was passiert beim BVB? Hier müssen am Ende sogar Ausgleichszahlungen getätigt werden, um überhaupt diesen Kaderplatz wieder frei zu haben... finde den Fehler im Bild.

Ich bin dabei, dass wir Probleme haben einige Spieler loszuwerden. Grund ist für mich, dass wir auf einer ungünstigen Zwischenstufe im Profifußball rangieren: Zu weit vom Establishment entfernt, zu groß für die restliche, insbesondere nationale Konkurrenz.
Letzteres beziehe ich vor allem auf unsere Gehaltskosten, die sehr deutlich über denen der nationalen Konkurrenz liegen.

Schaffen Spieler bei uns nicht den absoluten Durchbruch und wecken kein Interesse in England, ist ein Abgang daher häufig für sie mit einem finanziellen UND sportlichen Abstieg verbunden. Das kann dazu führen, dass wir insbesondere erfahrene Spieler nur schwer oder nach Übernahme von Teilen ihres Gehalts verliehen bekommen, wie die vergangenen Jahre z.B. Toprak, Wolf, Schürrle, Kagawa, Toljan, Rode. Oder sie ihren Vertrag als Reservist bei uns erfüllen, wie aktuell Bürki oder Schulz.

Dieses Gehaltsdilemma, unterhalb der Elite, weit oberhalb der nationalen Konkurrenz, würde ich als großes Problem von uns ansehen, da sich ein Abgang innerhalb der Liga damit häufig ausschließt.
Daraus jedoch eine Stärke der Bayern abzuleiten fällt mir schwer. Mich hat gewundert, dass sie damals Benatia und Douglas Costa für vergleichsweise viel Geld nach Turin verkaufen konnten. Aber von diesen beiden Ausnahmen abgesehen waren ihre Abgänge von Flops häufig mit großen Verlusten verbunden.
Ihr kleiner Vorteil vermag sein, dass sie einen schmalen Kader haben und ihr 17. Kaderspieler sich bei einem sportlichen Abstieg um ein, zwei Stufen als Königstransfer feiern darf. Dieser (Zwischen-) Schritt kann daher sportlich interessant und finanziell lukrativ sein. Diesen Status genießen unsere Kaderspieler 17 aufwärts eher nicht.


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