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Ehemalige: Sebastian Tyrala: "Das Trainerkonzept des DFB ist der größte Scheißdreck" (Fußball und Sport allgemein)

Lenano, Mittwoch, 22.12.2021, 22:47 (vor 1490 Tagen) @ Tom Frost

Danke!
Ich geh komplett mit, dass es sinnvoll ist, an den Lehrgängen teilzunehmen. Und ich glaube, die ambitionierten Trainer möchten sowieso teilnehmen.
Ich finde nur seltsam, dass es zwingend notwendig ist.

Am Ende ist es ja nur ab gewissen Bereichen notwendig. Bin mir nicht ganz sicher, ich glaube aber das man bis Oberliga sogar ohne Lizenz trainieren kann. Bin mir da nicht ganz sicher.
Durch die A-Lizenz kann man aber z.B. bis Regionalliga Herren bzw. A-Jugend Bundesliga trainieren. Da ist es schon nicht überraschend das man dann vllt. doch nicht jeden auf die Jungs zulassen möchte. Ausbildung ist ja nicht zu verachten. Meine das der DFB das aber anpassen wollte und es nun einen Jugend und einen Herrenweg gibt.
Tyrala ist halt nun im Grunde einfach nur etwas zu spät, da kann man den Ärger in Teilen vllt. sogar nachvollziehen weil es bis vor 1 o. 2 Jahren anders war. Das man beim Fussballehrer nen Stopp einbaut verstehe ich total, ob das davor unbedingt auf diese Art und Weise sein muss, weiß ich nicht. Alleine durch den Preis haust du eh viele raus. Ich habe ohne Anfahrt knappe 2.000 Euro zahlen müssen für die A. Heute kostet dich das 9.000 Euro plus neue Rahmenbedingungen.

Hattest Du Ex-Profis dabei, welche Aspekte aus den Lehrgängen fandest Du am spannendsten?

Joah, ein paar waren schon dabei. Also zwischen Liga 1-4. Beeindruckt hat mich dabei wohl am meisten ein ehemaliger Freiburger (wobei er da heute auch noch sein müsste). Absolut bodenständig, hilfsbereit und überhaupt nicht abgehoben. Das war wirklich groß. Wenn dir so jemand dann noch zusätzlich auf Rückfragen antworten gibt dann finde ich das klasse und man kann richtig was mitnehmen.
Da ich selber nur bis Bezirksliga gespielt habe und meine Trainer so eher naja waren, fand ich alles irgendwie spannend. Grundsätzlich fand ich dann einfach sehr wichtig das man über Leitlinien total viel erreichen kann (Als Beispiel: So tief wie möglich, so breit wie nötig. -> Das erzählt dir nie einer und gerade die Veränderung in der Breite kann dir krasse Vorteile bringen). Da man aber jeweils nur 3 Wochen Zeit hatte (was nun ja anders ist) gibt es garnicht so den einen mega Punkt.
Sehr spannend ist Psychologie und Medienarbeit. Danach kann man sogar einschätzen warum Interviews heute gegeben werden wie sie gegeben werden.


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