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AGraute, Dienstag, 21.12.2021, 12:30 (vor 1492 Tagen) @ ersiees

Es geht aber doch nicht einzig und allein um Einschaltquote dieser Teams. Mal davon abgesehen das Augsburg oder Fürth sicher nicht die klassische Retorte wie WOB oder Leipzig darstellt und sich die Ligazugehörigkeit hart erarbeiten müssen. Hier spielen sicher viele Faktoren mit rein, ich empfinde es auch deswegen als besonders dreist hier Fürth und Augsburg als Dorfklubs brandmarken zu wollen. Hier in der Stadt gibt es eben noch einen Eishockeyklub, der was die Zuschauerzahlen angeht in diesem Land oben mit angesiedelt werden muss- auch hier überschneiden sich z.B. die Spieltage mit dem hier ansässigen Fussballklub. Ich hab allgemein nicht viel mit dem FCA am Hut (klar schau ich hin und wieder ein Spiel, sofern sich die Möglichkeit ergibt, wobei ich hier auch eher dem Eishockeyklub nahe stehe!) allein da ich BVB Spiele bevorzuge aber man braucht den Klub auch nicht voll pomadig schreiben und als Dorfklub brandmarken wollen. Die Liga hat ein viel größeres Problem und das liegt auch daran das viele Traditionsklubs die du aufgezählt hast, einfach richtig schlecht gearbeitet haben über einen längeren Zeitraum. Hinzukommend die immer weiter steigenden Abo Preise + eine größer werdende Schere innerhalb der Liga, die quasi nach oben und unten nur noch wenige Überraschungen zulässt und so kommt eben viel zusammen.

Das Fehlen der angesprochenen Traditionsvereine ist sicherlich ein Grund für die sinkende Quoten. Aber wie du richtig schreibst bei weitem nicht der Einzige. Ansonsten müssten ja auch die Quoten der Ligen, in denen diese Vereine nun spielen, in die Höhe schnellen. Für Sandhausen gegen Werder würde ich jedoch auch kein Geld bezahlen.

Interessant wäre ein Vergleich zu den anderen vier Topligen. Ist es eventuell ein Coronathema oder sieht es wirklich nur in der Bundesliga so aus?
Für die Bundesliga fallen uns sicherlich zig Gründe ein:

- kaum Wettbewerb
- Kommerzialisierung in allen Bereichen
- statt versprochener Demut werden weiterhin wahnwitzige Ablösen und Gehälter gezahlt
- Plastikclubs
- unzählige Anstoßzeiten
- mehrere TV-Abos sind notwendig
- das Gefühl von parteiischen Schiris
- aufgrund fehlender Fans kaum "Feeling" auf der Couch
- Übertragungen via Stream
- Qualität der "Journalisten" und "Experten"
- weniger Bindung aufgrund kürzerer Verweildauer der Spieler und Trainer
- Sonderrolle des Profifußballs während der Pandemie
- alles was mit dem DFB zu tun hat
- ...


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