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Brandt / Sané (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 21.12.2021, 00:57 (vor 1759 Tagen) @ majae

Die Bayern haben sich schon mit Brandt als möglichem Transferziel befasst. Man suchte offensive Außenspieler und da war es für Bayern naheliegend, sich mit einem der vielversprechendstem jungen deutschen Spieler auf dieser Position zu beschäftigen.

Am Ende hat man von einer möglichen Verpflichtung Abstand genommen. Man sei von seiner Qualität als Spieler für Bayern nicht überzeugt, wurde in München kolportiert.

Sané war dann das klare Transferziel.


Das muss man sich aber auch finanziell erst einmal leisten können, von Brandt Abstand zu nehmen und stattdessen Sané zu verpflichten. Bayern kann das, Dortmund eher nicht. Und selbst wenn wir dann als übermütigen Schritt die 60 Mio Ablöse aufbringen - wir könnten den dann mit Abstand teuersten Spieler in der Vereinshistorie niemals öffentlich anzählen, wenn er defensiv nicht 100% gibt. Bei Sancho hat man einiges durchgehen lassen, dafür hat er hier auch ein Jahr länger gespielt, als es irgendwer vermutet hätte. Bayern macht das super, keine Frage. So einen Erfolgshunger über 10 Jahre aufrecht zu erhalten, muss man erst einmal schaffen. Aber sie stehen auch am Ende der Nahrungskette und haben ganz andere finanzielle Möglichkeiten als wir.

Für uns wäre Sané utopisch gewesen, weil er in keiner Weise finanzierbar gewesen wäre. Außerdem wäre der BVB für einen solchen Spieler auch nicht das Ziel seiner Träume gewesen.

Und sicherlich ist Bayern in einer anderen Position als wir es sind.

Bei Clubs aus der zweiten Reihe, so wie wir es international sind, wird es immer Spieler geben, die ihre Position ausnutzen und den Club in einen Zwickmühle bringen. Eine gewisse Bandbreite an ‚Toleranz’ ist dabei mMn auch darstellbar. Aber auch nur, wenn die Leistungen stimmen und sich das Nehmen von ‚Freiheiten’ in Grenzen hält. Man muss aufpassen, als Club die Autorität nicht zu verlieren.

Bayern hat zwar andere finanzielle Möglichkeiten als wir, muss in Coronazeiten und im Wettbewerb zu Scheichclubs et al. allerdings auch gut haushalten. Da schaut man auch gerne danach, einen Spieler eher ohne Ablöse zu holen (auch wenn dadurch das Handgeld steigt). Und man macht nicht alles mit, wenn Forderungen jenseits des clubintern gesteckten Rahmens gestellt werden. Siehe Alaba.


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