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DFB verhandelt offenbar mit Qatar Airways (Fußball und Sport allgemein)

Knorpelohr, Samstag, 10.07.2021, 12:37 (vor 1652 Tagen) @ moudta

Zumal unsere Verantwortlichen bis jetzt nicht mit Lobpreisungen auf Katar bzw. die Verharmlosung der sklavenartigen Arbeitsbedingungen insbesondere rund um die Errichtung der WM-Stadien negativ aufgefallen sind.

Nun ja, wirklich positiv ist Watzke in Bezug auf Katar/WM/Diktaturen auch nicht aufgefallen :

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat sich auf der Sport-und Eventmesse SPOBIS über Sport, Fußball und gesellschaftliche Zusammenhänge geäußert. Der BVB fliegt seit ein paar Jahren nach China, um auch auf dem asiatischen Markt noch präsenter zu sein. Für den 60-Jährigen ist das trotz der Diktatur, die dort herrscht, kein Problem. Watzke: "Wenn wir nach China gehen, dann machen wir das ja nicht wegen dem Regime, sondern wir gehen nach China, um Menschen zu treffen. Die Menschen freuen sich, dass wir da sind. Wir wollen uns den Leuten zeigen, weil wir unsere Community vergrößern wollen."

"Wenn wir natürlich nur noch dort hingehen zum Fußballspielen, wo lupenreine Demokratie zu einhundert Prozent die Menschenrechte achtet, dann wird es eng. In Europa wird es enger und im Rest der Welt werden wir dann weitestgehend nicht mehr auftreten", so Watzke weiter.

Watzke über die WM 2022 in Katar
Allerdings sagt der langjährige Sport-Funktionär in Bezug auf die WM, die 2022 in Katar stattfinden soll: "Trotzdem musste man nicht unbedingt auf die Idee kommen, das in Katar zu machen." Allerdings meinte Watzke auch, dass man überlegen solle, wer heute noch in der Lage sei, die gesamte Logistik für eine Weltmeisterschaft zu stemmen. "Das ist zwar zynisch, aber das ist auch die Wahrheit. Das können Diktaturen deutlich besser", so der Funktionär. "Wenn man kilometerlange Autobahnen bauen will, braucht man in Deutschland mehrere Jahre Genehmigung. In Russland oder Katar geht das deutlich einfacher. Da werden sie einfach planiert", so Watzke.

Zorc äußerte sich Katar mal als No-Go-Area, bei Haalands Reha sah man es wohl anders.
Artikel aus der TAZ:

Vielleicht erinnert sich Zorc noch daran, dass er vor vier Jahren ein Dortmunder Trainingslager in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit den Worten verteidigte: „Anders als Katar und Saudi-Arabien ist Dubai keine No-go-Area.“ Er unterschied damals noch zwischen akzeptablen und inakzeptablen Menschenrechtsverletzungen.

Mit Haaland, so erklärte Zorc am Donnerstag, sei abgesprochen, dass er sich an die vor Ort geltenden Hygieneregeln halte. Auf politische Hygieneregeln pfeift man offenbar bei Borussia Dortmund.


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