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Mannschafts- oder Hero-Sport (BVB)

Argyle, Köln, Sonntag, 04.04.2021, 00:38 (vor 2045 Tagen) @ CHS
bearbeitet von Argyle, Sonntag, 04.04.2021, 00:55

Wir müssen uns entscheiden was wir wollen. Posterboys in der Offensive, die uns Jahr für Jahr fette Transferüberschüsse reinholen oder wieder geschlossenen Mannschaftssport. Der Spalt war nie größer als heute. Zweikampfverhalten und Konzentration kann man scouten... oder beibringen. Oder eben nicht, wenn man keinen Wert drauf legt.
Dass Meunier und Schulz die Ballannahme eines Hubschraubers haben, geschenkt. Dass sie dafür viel Geld bekommen, sehr viel Geld sogar, tut weh. Verzeihe ich aber auch noch, weil ich sehe, dass sie sich grundsätzlich reinhängen. Was ich einfach nicht mehr sehen kann, ist, es nicht mal zu versuchen. Fehlpass und auslaufen... oder Kopf schütteln. Hochspringen statt Pressschlag. Wegducken statt Murmel reinhalten. Hinterhergucken statt reingrätschen. Klingt pathetisch, aber man sieht es Spieltag für Spieltag in einer Deutlichkeit, die ich in meinen 35 Jahren Fandasein wirklich noch NIE gesehen habe. Und das bei dem teuersten Kader aller Zeiten.

Mein Wunsch: Nächstes Jahr (hoffentlich) Euroleague nach einem Reboot der Berufseinstellung. Bitte nur noch mit Spielern, die sich jedes verdammte Spiel den Arsch bis zur Stirnplatte für den BVB aufreißen. Egal ob gegen Bayern, Bochum oder Bukarest. Wenn du nicht zu den 5 besten Teams der Welt gehörst, ist Fußball Kampf! Unsere Vorbilder sollten Atletico, Leicester und Atalanta sein, nicht Real, City und Juve.


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