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So hart würde der Abstieg die Blauen treffen (Fußball und Sport allgemein)

Sascha, Dortmund, Montag, 08.02.2021, 06:56 (vor 1802 Tagen) @ Smeller

Dieser Artikel ist so herrlich.

"Die prognostizierten Einbußen im Sponsoring- und Merchandisegeschäft werden sich im zweistelligen prozentualen Bereich bewegen", rechnet Alexander Jobst, Vorstand Marketing, Vertrieb und Organisation, für t-online vor.

In den wichtigsten Einnahmebereichen können die Umsätze also von 10 bis 99 % wegbrechen....

Umso glücklicher ist man auf Schalke, dass inmitten dieser unruhigen Zeiten die Verträge mit den Premiumsponsoren Böcklunder (bis 2024) und Stölting (bis 2029) samt einer Sofortzahlung verlängert werden konnten. Solche Vermarkungserlöse machen nämlich "bis zu einem Drittel des Gesamtumsatzes aus", erklärt Jobst.

Mit anderen Worten: Einen nicht unerheblichen Anteil überlebenswichtiger Einnahmen, muss man jetzt schon raushauen, um die Zahlungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Was später passiert? Wir beten einfach...

"Die strategische Ausrichtung der letzten Jahre, etwa die Marketing- und Cateringrechte nicht zu veräußern, erweist sich gerade jetzt als großer Vorteil, da sie einen bedeutenden Teil unserer Handlungsfähigkeit ausmacht", sagt Rühl-Hamers. Es werde auch weiterhin, "unsere Strategie bleiben, daran festzuhalten." Allerdings: "Bei einem Abstieg darf es keine Denkverbote geben."

Ja, klar. Man hat eine Strategie, die man stringent verfolgt. Zumindest bis zum nächsten Monatsersten. Danach schauen wir mal weiter. Von Stratgien kann man schließlich auch nicht leben.

Die Mitglieder der Königsblauen brüsten sich damit, dass sie durch die demokratischen Teilnahmemöglichkeiten in verschiedenen Gremien und ihrer Stimme bei der Jahreshauptversammlung de facto das Sagen im Verein haben. Dabei wird aber konsequent der große Nachteil, dass ein e.V. keine größeren finanziellen Rücklagen aufbauen darf, verschwiegen.

Wenn man in GE jemanden bittet, den Begriff "finanzielle Rücklagen" zu erklären, müssen die doch erst im Duden nachschlagen, was das überhaupt ist. Über viele Jahre mussten die ihre Turnhalle abbezahlen, das Geld war eh weg.

Schalkes Devise Nummer eins bei einem Abstieg müsste deshalb sein, noch wesentlich stärker auf die im eigenen Nachwuchs ausgebildeten und veredelten Talente zu setzen

Klassiker bei Vereinen, die total blank sind.

Nach der Entlassung Manuel Baums Ende 2020 bekräftigte der immer stärker angezählte Schneider, die Suche nach einem Sportdirektor zu intensivieren. "Ein gutes Stück weit", sei die Suche nun fortgeschritten, bestätigt Schneider. "Wir sind hier in guten Gesprächen mit entsprechenden Kandidaten."

Man ist schließlich ein Verein mit enormer Strahlkraft und für viele Leute immer noch höchst attraktiv. Deshalb dauert es auch nur mindestens über ein Jahr, bis man einen Deppen gefunden hat, der sich das antun will.


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